Blogartikel 691: Close Up: Der OSM im Detail – Teil 79

Posted November 1st, 2026 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

ich hoffe, ihr habt euch ein wenig von der letzten Ausgabe die­ser Artikelreihe erholt. Darin ging es bekanntlich um das Ende des KONFLIKTS 17, also das Finale der Serie „Drohung aus dem All“, und wie schon zu erwarten war, artete das in ein arges Ge­metzel aus.

Seit diesen Tagen sind im Rahmen des OSM inzwischen rund fünf Milliarden Handlungsjahre vergangen. Das Universum 17 ist untergegangen, und die Spezies der Baumeister hat im Auftrag der Sieben Lichtmächte ein neues Universum erschaffen. Dies­mal mit dem expliziten Auftrag, den Austragungsort, den Haupt-KONFLIKT-Quadranten, sehr eng zuzuschneiden. Aus Gründen, die nicht klar kommuniziert werden, wurde entschieden, den Planeten Erde als Austragungsort für den KONFLIKT 18 zu neh­men. Aber es gibt gewisse Unterschiede zu unserer Realität, selbst wenn geografisch alles so ausschaut wie bei uns.

Ich gebe mal eine kleine Einführung, damit ihr den Background der Serie besser nachvollziehen könnt. Begonnen wurde mit der Arbeit an dieser Serie am 7. August 1984. Band 1 trägt die OSM-Kennziffer 241 … allein daran könnt ihr schon erkennen, dass im Vergleich hierzu die letzten Episoden von „Drohung aus dem All“ quasi modern waren. Auch der sehr geringe Umfang von nur wenigen Textseiten zeigt klar an, dass wir uns hier in der Frühzeit des OSM befinden. Daraus resultieren – wie zu Be­ginn von KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ und KONFLIKT 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ zahlreiche logische und hand­lungstechnische Baufehler, Simplifizierungen und dergleichen … ich versuche, darüber soweit als möglich bei der Zusammenfas­sung der Close Up-Beiträge hinweg zu sehen und mich auf die großen Handlungslinien zu konzentrieren. Mal sehen, ob das ge­lingt.

Im Rahmen der „Fehlerlese“-Beiträge habt ihr ja schon einige Stilblüten, die in dieser Serie immer wieder vorkommen, erfah­ren und so auch diverse kursorische Einblicke in die Serie erhal­ten. Aber schauen wir uns mal das Gesamtkonstrukt an … zu­mindest das, das die Serie bis in die frühen 50er-Episoden be­herrscht. Das ist die so genannte „WEOP-Welt“. Auf die Variatio­nen im späteren Serienverlauf komme ich noch zu sprechen.

Wir befinden uns auf der Erde im Jahre 2034. Die Welt ist nach wie vor im Kalten Krieg, der Ostblock überkrustet halb Europa und teilt Deutschland in West- und Ostdeutschland. Die KPdSU ist immer noch an der Macht, und der antagonistische Wettlauf der Systeme dauert an.

In dieser Welt existiert eine internationale Organisation, die sich mit Niederlassungen überall auf dem Globus um magische Phä­nomene und alles kümmert, was man im weitesten Sinn überna­türlich nennen kann. Diese Organisation mit Sitz in Rom ist die WEOP, die „Weltgemeinschaft zur Erforschung okkulter Phäno­mene“. Sie verfolgt allerdings eine geheime Zusatz-Agenda, die sich auf die SIEBEN SIEGEL VON TOTAM richtet, die gefunden und kontrolliert werden sollen. Die Arbeiten in diese Richtung sind allerdings nicht allzu weit gediehen.

In London lebt ein Journalist von 30 Jahren, der von seiner ei­gentlichen Bestimmung nichts ahnt. Sein Name lautet OKI STANWER. Er ist Vollwaise, seit seine Eltern Marconius und Son­ja Stanwer (!) vor zahlreichen Jahren im Zweistromland ver­schollen sind, wo sie archäologische Forschungen betrieben. Ihr Erbe hat ihn weitgehend ökonomisch unabhängig gemacht.

Dies ist die Ausgangslage, als das Räderwerk des KONFLIKTS all­mählich anläuft …

Episode 1: Der Hexer von Alaska

(1984, digitalisiert 2011)

Schauplatz: London.

Oki Stanwer, ein vergleichsweise ahnungsloser und bodenstän­diger Bürger Englands, erhält zu seiner nicht geringen Verwun­derung ein kleines Päckchen aus Alaska. Darin befindet sich ein eigenartiges rundes Amulett aus einer unklaren Substanz, die wie glasierte Schlacke wirkt. In dem Begleitschreiben, das der Sendung beiliegt, stellt der Absender, der sich als „Hexer von Alaska“ bezeichnet, unmissverständlich dar, dass er Okis Eltern einst gekannt hat. Diese hätten allerdings versäumt, ihn auf sei­ne Aufgabe hinzuweisen.

Diese Aufgabe besteht laut den Zeilen des „Hexers“ darin, eine Gruppe von Dämonenjägern zusammenzustellen und eine Macht namens TOTAM zu bekämpfen, die die Menschheit bedro­hen würde. Falls er Näheres zu erfahren wünsche, solle er einen gewissen Mike Willow am Trafalgar Square in London aufsuchen und sich auf den Hexer berufen. Das Amulett, das als starke magische Waffe bezeichnet wird, soll er stets bei sich tragen – ein Hinweis, der ihm bald das Leben retten wird.

Oki Stanwer ist ein skeptischer Zeitgenosse, aber abenteuerli­chen Geschichten nicht abgeneigt, also macht er sich umge­hend auf den Weg und begibt sich, das Amulett bei sich tragend (bei dem es sich – ohne dass er das ahnt – um die nicht aktivier­te Dämonenwaffe Kiquaa handelt!) zu der angegebenen Adres­se.

Er findet in der Tat Mike Willow – allerdings als Leiche. Willow ist mit einem Dolch, der aus reinem Glas zu bestehen scheint, ge­tötet worden, aber offenbar nicht sofort umgekommen. Er hatte noch die Energie, einen Spiegel zu zertrümmern und eine Num­mernfolge mit seinem Blut auf den Boden zu schreiben. Ein an Oki adressiertes Schreiben bricht hingegen mitten im Satz ab.

Völlig verstört verlässt Oki Stanwer den Schauplatz des Verbre­chens und kontaktiert in einer Telefonzelle innerhalb des Bahn­hofs Waterloo Station über die geschriebene Nummer den Ge­sprächsteilnehmer.

Unvermittelt kommt er so in telefonischen Kontakt mit dem He­xer von Alaska, der sich bestürzt zeigt, dass Mike Willow ermor­det wurde. Dies zeige ihm, dass der Gegner – die Dämonen von TOTAM – mit ihrer Offensive begonnen haben.

Der Hexer schärft Oki ein, dass er die sieben Helfer des Lichts finden muss und das Orakel, um im Anschluss die Geheimnisse der SIEBEN SIEGEL VON TOTAM zu klären. Er müsse diese Auf­gaben dringend in dieser Reihenfolge erledigen, andernfalls würde er in Lebensgefahr geraten.

Doch in der schwebt er schon, denn als er die Telefonzelle ver­lässt, sieht Oki sich einer Gruppe von vermummten Männern gegenüber, und die Temperatur in der Halle sinkt auf unnatürliche Weise dramatisch.

Der Feind ist schon da …

Episode 2: Die Eismörder

(1984, digitalisiert 2011)

Fortsetzung aus Band 1:

Oki Stanwer steht im Bahnhof Waterloo Station nach dem Tele­fonat mit dem Hexer von Alaska unheimlichen Wesen gegen­über. Sie wirken auf den ersten Blick wie Menschen, aber sie ha­ben anstelle von Gesichtern eine glitzernde Eismasse, aus der teleskopartige Augen-Analoga ragen. Und sie erzeugen eine arktische Kälte.

Oki prägt für diese Wesen instinktiv den Begriff „Eismörder“ und trifft dabei den Nagel auf den Kopf. Während er nahezu schockstarr ist, reagiert auf einmal das schlackeartige Amulett und bekämpft die Angreifer. Sie erweisen sich als vollständig aus magisch belebtem Eis bestehend.

Während des Kampfes stößt ein blonder Mann zu ihm, der einen antik aussehenden, unterarmlangen Stab aus Metall einsetzt. Auch er erweist sich als eine erstaunlich wirkungsvolle Waffe gegen die dämonischen Angreifer.

Als sie alle vernichtet sind, machen sich die beiden miteinander bekannt, und das Staunen beginnt: Der Neuankömmling ist ein Deutscher namens Gerd Kartland, der für die WEOP tätig ist. Die Waffe, die er benutzt hat, ist der so genannte Babylonische Stab, den er vor kurzem erst im Irak in die Hände bekommen hat.1

Verblüfft werden beide allerdings durch etwas anderes: Kartland erzählt, dass er London aufgesucht hat, weil es bei einer WEOP-Station auf Grönland einen rätselhaften Zwischenfall mit Wis­senschaftlern gab. Sie wurden von offenbar magischen Wesen gebissen und befinden sich seither in einem Trancezustand, in dem sie sonderbare Sätze von sich geben. Einige davon zielen darauf, dass die WEOP-Mitarbeiter Ausschau halten sollen nach einem Mann namens Oki Stanwer (!). Außerdem sollen sie ver­suchen, ein Team von sieben Personen ausfindig zu machen, die als „Stanwer-Team“ zusammenarbeiten sollen, um die Rät­sel der SIEBEN SIEGEL zu lösen.

Wenn Oki vorher noch Zweifel daran hatte, dass an den Worten des Hexers von Alaska irgendetwas Wahres ist, so ist das nun hinfällig … ganz offensichtlich ist er hier in eine Geschichte von erstaunlicher Tragweite geschlittert. Aber mit Gerd Kartland hat er einen sympathischen ersten Sparringspartner gefunden, der zudem noch eine Menge Wissen zu besitzen scheint.

Die komatösen Wissenschaftler auf Grönland haben noch mehr Begriffe erwähnt – etwa einen „Eisanker“, ein „Staubgrab“ und einen „Schädelturm“. All dies soll mit den SIEBEN SIEGELN zu tun haben.

Gerd und Oki beschließen, dass sie zur WEOP-Zentrale nach Rom fliegen sollen, wo ein Kongress stattfinden wird. Auf diese Weise kann Oki Stanwer Kontakt mit den WEOP-Oberen bekom­men und mehr über diese rätselhaften Dinge in Erfahrung brin­gen.

Oki sinniert zwischenzeitlich darüber nach, ob wohl der Hexer von Alaska einer der sieben Helfer des Lichts ist … oder viel­leicht gewesen ist, denn es ist durchaus möglich, dass auch er inzwischen auf der Abschussliste der dämonischen Feinde steht …

Episode 3: Tödliches Präsent

(1984, digitalisiert 2011)

Schauplatz: Rom.

In Rom findet der Okkultistenkongress der WEOP statt, und zahl­reiche hochrangige internationale Verantwortliche versammeln sich hier. Zu ihnen gehört auch Horatio Jefferson, der schon im Vorfeld der Konferenz eine makabre Warnung durch einen ins Zimmer geschleuderten Totenschädel erhält und wenig später durch einen Voodoo-Zauber stirbt.

Als Oki Stanwer und Gerd Kartland in Rom eintreffen, werden sie von dem Sektionsleiter Ray Braun, der in München residiert, schon erwartet. Gerd hat bereits eine Nachricht, dass er Oki Stanwer ausfindig gemacht hat, an ihn weitergeleitet. Im Rahmen des Kongresses erfährt Oki von verschiedenen unheimlichen Ereignissen, die WEOP-Mitarbeitern weltweit zugestoßen sind. Menschen, die im Innern Afrikas zu Eisskulpturen erstarrt sind, die nicht auftauen. Dörfer, die von sich verflüssigendem Boden verschlungen wurden und dergleichen.

Ein Delegierter aus den USA, Phil Comment, möchte umgehend aus WEOP-Spezialisten das Stanwer-Team zusammenfügen, aber Gerd Kartland, der Kenntnis von den Aussagen der koma­tösen Wissenschaftler aus Grönland hat, macht darauf aufmerk­sam, dass man nicht x-beliebige Personen zu einem Team zu­sammenfügen darf, sondern es sehr besondere Menschen sein müssen, die einen magischen Background haben.

Einer davon sei möglicherweise schon gefunden worden, erfah­ren sie – ein Grieche namens Themistokles Thuronis, der be­hauptet, er habe eine Seelenwanderung hinter sich. Das klingt in der Tat spannend, aber er befindet sich derzeit in Athen.

Oki und Gerd verweilen erst einmal auf dem Kongress in Rom … und werden noch am gleichen Abend durch einen Zwischenfall alarmiert: Phil Comment ist ermordet worden. Er liegt tot in sei­nem Zimmer, und neben ihm findet sich ein menschlicher To­tenschädel mit einer kryptischen Inschrift.

Verwirrenderweise kann Oki diese Inschrift lesen. Sie stammt von dem Voodoo-Dämon Voron und kündigt Phil Comments Tod an … und dann verändert sie sich. Nun steht dort: „Du bist der Nächste, Oki Stanwer!“

Es handelt sich ganz offensichtlich um eine magische Bombe – doch einmal mehr erweist sich Oki Stanwers Amulett als All­zweckwaffe und kann dieses tödliche Präsent entschärfen. Vorons Attacke auf Oki ist damit fehlgeschlagen.

Episode 4: Angriff der Stein-Männer

(1984, digitalisiert 2011)

Schauplatz: Athen.

In Athen agiert der hünenhafte Dämonenjäger Themistokles Thuronis, der schon im vorherigen Band erwähnt wurde. Wie ein antiker griechischer Krieger setzt er ein wuchtiges silbernes Schwert gegen dämonische Kreaturen ein. Als er in einen gehei­men Tempel von Dämonendienern eindringt, wird er von Wesen überrumpelt, gegen die sein Schwert wirkungslos ist – von be­lebten steinernen Statuen. So wird er betäubt und gerät in Ge­fangenschaft.

Als Oki Stanwer und Gerd Kartland in Athen eintreffen, um Thu­ronis zu suchen, werden sie schon vom hiesigen WEOP-Chef Franco Benici erwartet. Er setzt sie über Thuronis’ Verschwinden in Kenntnis und informiert sie über zahlreiche weitere Todesfäl­le, bei denen die Opfer auf brutalste Weise totgeschlagen wur­den.

Wie das geschah, erleben sie alsbald mit – denn eine Gruppe von Stein-Männern taucht auf und sorgt für Chaos. Gerd Kart­land schafft es nicht mehr rechtzeitig, den Babylonischen Stab einzusetzen – Benici ergreift ihn stattdessen und kann mit dieser Waffe tatsächlich einen der Stein-Männer in Staub verwandeln.

Doch der Schrecken folgt auf den Fuß – denn der Staub wirbelt nun um Benici und überkrustet ihn und den Babylonischen Stab … und auf diese Weise stirbt der WEOP-Chef Griechenlands und wird selbst zu einem Stein-Mann! Und fünf weitere Stein-Männer tauchen auf. Da ist nun guter Rat teuer …

Derweil kommt der betäubte Themistokles Thuronis auf einem schwarzen Steinaltar zu sich, der von einem sonderbaren schwebenden Staubring umwogt wird. Jeder Versuch, ihn zu überwinden, führt zu feurigen Entladungen … jedenfalls, bis unvermittelt ein Kuttenträger auftaucht, von dessen Gesicht nur zwei rot glühende Augen zu erkennen sind. Es ist, das ist für OSM-Kenner offensichtlich, eindeutig ein Dämon.

Und er hilft Thuronis, sich aus der Gefangenschaft zu befreien.

Der Dämonenjäger flucht wenig später, als er sein Schwert wie­der findet – bis auf den Griff ist es vollständig in Stein verwan­delt worden. Doch der Dämon meint, mit dieser Waffe könne er nun tatsächlich gegen Hogons Stein-Männer vorgehen.

Thuronis’ Eingreifen rettet Oki und dem zu Boden gestreckten Gerd Kartland dann tatsächlich das Leben. Zwei der Stein-Män­ner werden von Thuronis vollständig vernichtet, die anderen vier, darunter auch jener Stein-Mann, zu dem Franco Benici ge­worden ist, werden durch Berührungen des Stein-Schwertes zu unbelebten Statuen. Danach zerfällt das Schwert zum allgemei­nen Bedauern zu Staub und kann nicht mehr eingesetzt oder untersucht werden.

Aber Themistokles Thuronis hat dafür keinen Blick mehr – viel mehr jedoch für Oki Stanwer, den er auf Anhieb erkennt. Der schiere Anblick aktiviert den hünenhaften, schwarzhaarigen Griechen als zweiten Helfer des Lichts. Er erklärt umgehend sei­ne absolute Loyalität und folgt Oki Stanwer und Gerd Kartland, die nun mit den versteinerten Monsterstatuen nach München fliegen wollen, wo diese Wesen untersucht werden sollen. Und Gerd Kartland hofft, dass es gelingen möge, den von Staub überkrusteten Babylonischen Stab, der in Benicis Hand steckt, irgendwie wieder zu befreien …

Episode 5: TOTAMS Überläufer

(1984, digitalisiert 2011)

Schauplatz: München.

Ray Braun kehrt vom WEOP-Kongress nach München zurück und erfährt hier eine elektrisierende Neuigkeit: Es gibt eine Nach­richt von einem Überläufer der Gegenseite, der am 23. Juli das WEOP-Center München aufsuchen möchte, um Asyl zu erbitten. Aber er taucht nicht auf.

Bedauernd gehen Braun und seine Mitarbeiter davon aus, dass TOTAMS Schergen den Überläufer offenbar geschnappt haben. Womit sie sich allerdings irren.

Zwei Tage später treffen Oki Stanwer und Gerd Kartland sowie Themistokles Thuronis mit den erstarrten Stein-Männern in München ein. Sie erfahren von Ray Braun, was hier vorgefallen ist und fürchten auch, dass der Überläufer zwischenzeitlich ge­tötet wurde … aber ein hellseherisch begabter Junge namens Kelly, der hier zu Untersuchungszwecken im WEOP-Center vor Ort ist, widerspricht dieser Vermutung.

Nein, der Überläufer sei gerade jetzt auf dem Weg zum WEOP-Center, aber er werde von Killern verfolgt! Oki Stanwer und Thuronis beeilen sich, wieder ins Freie zu kommen, um den Be­drohten zu beschützen.

Sie werden Zeugen eines ungleichen, gnadenlosen Kampfes zwischen knöchernen Killern TOTAMS und einem offensichtlich unbewaffneten Mann, der direkt vor ihren Augen niedergeschos­sen wird.

Alles scheint nun verloren … aber der Erschossene ist für eine Überraschung gut: Aus seinem Körper löst sich die schattenhaf­te Silhouette eines Dämons von TOTAM, dem die Waffen der Kil­ler nun nichts mehr anhaben können. Sie werden in die Flucht geschlagen.

Dann kommt der Dämon auf Oki Stanwer zu und gibt sich als Dämon Zomar zu erkennen … und zugleich als dritter Helfer des Lichts, der nun im Stanwer-Team an seiner Seite kämpfen wird.

Ihr merkt schon an dieser reichlich atemlosen Darstellung, dass die Serie sehr schnell zahlreiche Pflöcke einschlägt und drama­turgisch ruckzuck auf Touren kommt. Das bedingt natürlich eine recht holzschnittartige Darstellung mit schlichter Charakterisie­rung. Mit den Dämonen Cirrgool (Spiegel), Maaraan (Eismörder), Voron (Voodoo) und Hogon (Staub/Stein-Männer) geben sich schon binnen von 5 Episoden zahlreiche Dämonen-Antagonisten die Ehre. Das wird sich noch deutlich intensivieren. Oki Stanwer ist seit der Berührung des Amuletts als Feindperson identifiziert und wird zunehmend Ziel dämonischer Attacken. Zugleich aber nimmt auch die Entourage auf der positiven Seite zu, wobei Rückschläge – siehe die Benici-Geschichte – jedoch auch nicht ausbleiben.

Mehr zu Oki Stanwers Suche nach den Helfern des Lichts und weiteren Attacken der Dämonen erfahrt ihr im nächsten Teil der Artikelreihe. Nächste Woche berichte ich wieder aus dem Be­reich des Autoren-Nachlassarchiv-Projekts.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

1 Über die Details klärt beizeiten die Novelle „Spurensuche in Babylon“ auf. Sie ist noch noch in Arbeit.

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