Liebe Freunde des OSM,
wir nähern uns, wie ihr deutlich im Rahmen dieser Ereignisse der Close Up-Beiträge erkennen könnt, dem dramatischen Finale des KONFLIKTS 17 „Drohung aus dem All“. Genau genommen werde ich in Teil 78 dieser Artikelreihe den Schlussakkord dieser Serie darstellen, um dann im 79. Teil in ein neues Universum mit euch aufzubrechen, das ihr im Rahmen der Fehlerlese schon seit langem in kleinen Ausflügen kennen lernen konntet. Die Rede ist dann von KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“. Da geht es dann nicht mehr um Raumschlachten und interstellare Abenteuer, sondern wird sehr viel bodenständiger werden … wie gesagt, das ist die nahe Zukunft dieser Artikelreihe. Der Startpunkt dafür wird der 1. November 2026 sein.
Heute kehren wir zurück in die Galaxis Milchstraße und die dortige chaotische Situation.
Kurzes Resümee: Die Dinge stehen außerordentlich schlecht für die überlebenden Terraner und alle Wesen, die mehr und mehr auf den finalen Waffengang mit der Macht TOTAM zutaumeln. Die Erde und das irdische Sternenreich sind, zunächst von den All-Hütern überrollt, schließlich von TOTAMS Streitkräften restlos untergepflügt worden. Inzwischen ist das solare System in den herandrängenden kosmischen eisigen Fluten der SCHWARZEN MAUER TOTAMS untergegangen.
Auch das Reich der Sylons – bekanntlich waren das von den All-Hütern evakuierte Terraner, die mit der neuen Identität als Vasallen des Roboterreiches im Sylonak-System angesiedelt wurden – ist dem Ansturm der Micaroii-Invasion erlegen. Z-NULL, die leitende Instanz der All-Hüter, hat sie im Stich gelassen.
Der Grund dafür lag in der Tatsache, dass das Zentrum des All-Hüter-Reiches, das Zhuor-System, von TOTAMS Invasionstruppen entdeckt wurde. Ursächlich verantwortlich dafür war die Leuchtende Flotte der Lichtmächte, die unter Leitung von Klivies Kleines dieses Versteck entdeckte und die Invasoren unabsichtlich anlockte.
Hier ist Kleines nun in die Gewalt des völlig gestörten ZYNEEGHARS NULL geraten, während Ekkon, der Ritter vom Goldkristall, auf dem Planeten Zhuor mit der Untergrundorganisation der Qoon konfrontiert wurde und bei dem Versuch, Kleines zu Hilfe zu eilen, auf einem Transmittertransit spurlos verschwunden ist.
Auch anderwärts sieht die Lage nicht rosig aus. Oki Stanwers Rontat-Schiff STAR ist in die Gefilde des Wahnsinns verschlagen worden und letzten Endes ein Wrack. Ihnen bleiben nur noch 190 Stunden Lebenszeit, wenn sie nicht rasch eine Rettungsmöglichkeit finden.
Und im Fünf-Planeten-Wall, der letzten Stufe des Dreier-Weges zum Versteck der letzten Rontat, geht die planetare Vernichtungsautomatik gegen die schon vor Wochen hier gestrandeten Terraner vor.
Wahrlich, es sieht gar nicht gut aus. Und die SCHWARZE MAUER verschlingt gnadenlos immer weitere Teile der Galaxis und steht kurz vor dem Zhuor-System …
Episode 61: GREW!
(1986, digitalisiert 2011)
Vorbemerkung zum Titel: Hieran merkt man mein damals mangelhaftes Englisch, denn ich konnte mir das Wort für „Grab“ (= Grave) einfach nicht gescheit merken und betitelte die Episode konsequent falsch. Sorry, folks. Der Fehler ist leider amtlich zementiert.
Handlungsort: Fünf-Planeten-Wall
Die terranischen Erkundungsschiffe FOX und MÜNCHEN, die eigentlich unterwegs waren, um mit den überlebenden Hekaronern den Augenstern ausfindig zu machen und das Bündnis zwischen Hekaronern und Terranern zu festigen, sind auf der Fünf-Planeten-Anlage der Rontat gestrandet und am langsamen Verdursten. Dass sowohl das Reich der Hekaroner wie das irdische Sternenreich nicht mehr existieren, weil sie in den vergangenen zwei Monaten ausgelöscht wurden, wissen sie nicht.
Auf der Suche nach Wasser entdeckt ein Trupp der Gestrandeten ein havariertes Raumschiff, und der Matrose Franklin O’Connel hört eine mentale Stimme, die ihn ruft. Sie finden in dem Wrack, eingeschlossen in eine gläserne Rettungskapsel, ein monströses Wesen, das sie befreien.
Der riesenhafte sechsarmige Alien hört auf den Namen Soffrol und bezeichnet sich als Rächer von Breeth-Fgahn!
Tja, das mag für euch mal wieder eine nette Überraschung sein, für mich war das 1986 noch mehr eine, zumal ich ja keine Ahnung hatte, was Soffrols direkte Vorgeschichte im KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ war. Ich hatte zum damaligen Schreibzeitpunkt in dieser Serie erst etwa Band 10 erreicht. Dass Soffrol die Flucht aus dem KONFLIKT-Universum 16 gelang, konnte ich tatsächlich erst 1998 darstellen, also geschlagene 12 Jahre später. Ihr, die ihr im Rahmen der Close Up-Beiträge den OSM in der chronologischen Abfolge zu sehen bekommt, seid da sehr viel schlauer und wisst natürlich, was Soffrol in KONFLIKT 16 sich so alles geleistet hat.
Nun ist der unheimliche Überlebenskünstler also wieder da.
Er kommt genau im richtigen Moment – die Robotgehirne der verwüsteten Rontatstädte machen mobil gegen die gelandeten Terraschiffe und schicken Panzerarmeen aus … Panzer, die aus dem nahezu unzerstörbaren Ultrasav gebaut wurden und gegen die terranische Waffen völlig nutzlos sind!
Um die Lage noch zu dramatisieren, unternehmen TOTAM-Schlachtschiffe einen weiteren Vorstoß in den Fünf-Planeten-Bereich.
Der Tod klopft an die Tür …
Episode 62: Die Spur der Rontat
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: Gefilde des Wahnsinns
Obgleich ich in Band 61 „Ende des ersten Teils“ schrieb und man erwarten sollte, dass die Handlung dort nahtlos in dieser Episode weitergeht, ist dies nicht der Fall. Stattdessen wird umgeblendet zu Oki Stanwer und seinen Freunden, die im bizarren violetten Kosmos gestrandet sind und hier versuchen, eine Überlebensmöglichkeit zu finden.
Die Ghosts, also die Beiboote der STAR, sind noch einsetzbar, und bei Spähflügen in die Umgebung erreicht der TERAB-Agent Samed Kisan ein fremdes Rontat-Kastenschiff, in das sein Ghost einfliegt und sich dann kurzerhand abschaltet.
Terry Jones, der ebenfalls in einem Ghost unterwegs ist, stößt auf noch etwas Sonderbareres – auf einen surrealen Planeten, der zu seinem Unglauben Würfelform besitzt! Dies ist – realchronologisch – das erste Mal, dass die so genannte Würfelwelt in Erscheinung tritt. Ich verrate an dieser Stelle schon einmal soviel: Ihr werdet davon in KONFLIKT 18 noch erheblich mehr hören.
Der veränderte Weelon Meltrag, seines Zeichens – wie Terry Jones – Helfer des Lichts – ist ebenfalls unterwegs und ermittelt mit Hilfe seines Ghost-SELAG, dass das Kontinuum, in dem sie sich befinden, eindeutig ein Kunstkosmos sein muss, das seinen Ursprung offenbar auf die Rontat zurückführt.
Auch Oki Stanwer, gleichfalls in einem Ghost auf Erkundungstour, trifft auf ein Rontat-Kastenschiff. Doch hier wird er von Rontat-Robotern attackiert und in die Enge getrieben.
Samed Kisan trifft zu seiner nicht eben geringen Verblüffung in der Zentrale des Rontat-Schiffes auf ein lebendes Wesen. Zur Überraschung vermutlich auch der Leserschaft handelt es sich um Ekkon, den verschollenen Ritter vom Goldkristall. Er befindet sich – leider habe ich mir damals nicht die Zeit genommen, das hinreichend zu begründen – angeblich schon seit 20 Tagen an Bord des Rontat-Schiffes, das zu einer ganzen Armada gleicher Raumer gehört, die hier offenbar „geparkt“ wurden. Er ist es dann auch, der Oki Stanwer vor dem sicheren Tod durch die Rontat-Roboter rettet und zu sich holt.
Terry Jones wird inzwischen beim Anflug auf die Würfelwelt davon informiert, dass sich sowohl der Violettraum als auch die Würfelwelt augenscheinlich im Innern der SCHWARZEN MAUER befinden – und sich das Kontinuum allmählich immer mehr zusammenzieht. Und dann zerbirst der Ghost des Commanders hoch über der Würfelwelt!
Oki Stanwer tauscht sich derweil mit Ekkon aus und wird auf eine glühende Kugel aufmerksam, die in der Zentrale des Rontat-Steuerschiffes zu sehen ist – sie enthält augenscheinlich einen kleinen Teil der realen kosmischen weißen Matrix. Ein geheimnisvolles Wesen meldet sich stimmlich und gibt sich zwar nicht zu erkennen, aber es erklärt, der Lenker dieser gigantischen Rontat-Schiffsflotte zu sein, die 250.000 Raumschiffe umfasst.
Der Lenker rettet noch einen Großteil der STAR-Besatzung, ehe das Schiff sich selbst zerstört. Doch nun sind Oki Stanwer, Ekkon und die überlebenden Freunde offensichtlich in der Gewalt eines weiteren rätselhaften Wesens.
Ekkon mutmaßt, dass das geheimnisvolle Wesen niemand anderes sein kann als der LEUCHTENDE, der amtierende Matrixkoordinator … aber er irrt sich.
Der LEUCHTENDE ist inzwischen im Moloch-System aktiv geworden und hat die dortige Rontat-Station, die die STAR in die Gefilde des Wahnsinns schleuderte, zerstört. Aber er ist mit den wirren Verhältnissen der Gegenwart vollständig überfordert und blickt nicht mehr durch.
Kurz darauf verlässt die gigantische Armada das violette Kontinuum und materialisiert im letzten System des Rontat-Dreier-Weges: Unter dem Augenstern und damit direkt über dem Fünf-Planeten-Wall, wo laut der körperlosen Stimme der letzte Halt erfolgen soll … ehe die Flotte dann direkt Kurs auf den Planeten TOTAM nehmen wird!
Episode 63: Der Weelon-Killer
(1986, digitalisiert 2011)
Fortsetzung von Band 62, Handlungsort: Fünf-Planeten-Wall
250.000 Raumschiffe der Rontat fallen im System des Fünf-Planeten-Walls aus dem Überraum zurück und steuern das einstige Wohnsystem der Rontat an … ein System, in dem die planetaren Robothirne fehlgeschaltet sind und ihre Erschaffer ermordet haben. Sie entwickeln die bizarre Paranoia, die Rontat-Schiffe kämen, um sie für ihren mörderischen Verrat zu bestrafen, und so machen sie mobil gegen die anfliegende Flotte!
Währenddessen tobt auch auf der Oberfläche der Überlebenskampf, doch dort vermag der frisch entdeckte Soffrol den in Bedrängnis geratenen Terranern und Hekaronern zu Hilfe zu eilen.
Um das Chaos zu vervollständigen, greifen nun auch noch die eintreffenden TOTAM-Schiffe die Rontat-Flotte an.
Im Moment höchster Not schaltet sich jenes Wesen ein, das die Rontat-Flotte aus der Ferne leitet und noch immer einen direkten Kanal zu den Steuerungsmechanismen des Fünf-Planeten-Walls besitzt (warum dieser Einfluss vorher nicht genutzt wurde, bleibt, wie so vieles in der Serie, deren Ende sehr hektisch ausfiel, leider ungeklärt). Fakt ist, dass die nun vom so genannten MEISTER aktivierte Schaltung wie ein Dolchstoß in den Rücken der paranoiden Robothirne funktioniert. Sie werden kurzgeschlossen, was zu einer Kette von Selbstzerstörungsprozessen führt. Auf diese Weise gehen die Ruinenstädte auf dem Fünf-Planeten-Wall unter, und der Angriff auf die Rontat-Flotte wird unterbunden. Diese kämpft parallel dazu die angreifenden TOTAM-Schlachtschiffe nieder.
Und dann öffnet der MEISTER ein dimensionales Tor und erklärt Oki Stanwer, nun könne er die letzten Rontat besuchen – und ihn selbst auch!
Allerdings führt der Durchtritt in einen dimensionalen Kleinstkosmos unter einer schwarzen Sonne zunächst in eine mörderische Falle – denn hier gibt es einen WARNER, den Weelon-Killer, der die überlebenden Besatzungsmitglieder der STAR gnadenlos und unterschiedslos zu töten beginnt … allein Oki Stanwer und der veränderte Weelon Meltrag sowie Ekkon scheinen dagegen immun zu sein.
Episode 64: Oki und die sterbende Rasse
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: Fünf-Planeten-Wall und Kontinuum der letzten Rontat
Oki Stanwer gelingt es mit Hilfe seiner Parafähigkeiten, im letzten Moment den WARNER zu zerstören. In seinem Innern verbarg sich ein durch schier ewige Existenz fast wahnsinniges Rontat-Gehirn, das seines Daseins längst überdrüssig geworden war, aber nicht sterben konnte.
Damit sind die restlichen STAR-Besatzungsmitglieder gerettet, aber zwei Weelon sind durch diese letzte Hürde umgekommen.
Nun kümmert sich Oki Stanwer mit Rontat-Robotern zunächst um die fast vollständig dehydrierten und ermatteten Terraner der FOX und der MÜNCHEN … und trifft nun überraschend auf Soffrol, was dann das nächste „Hallo“ auslöst.
Verständlicherweise ist Ekkon von Soffrols Auftauchen überhaupt nicht angetan. Inzwischen – nach der 1998 erfolgten Fertigstellung von KONFLIKT 16 – wird dieses Verhalten absolut verständlich (schließlich sind Ekkon und der LEUCHTENDE damals von Soffrol und seinen Schergen der Neuen LIGA gefoltert und fast umgebracht worden, wie ihr euch erinnern mögt). Leider sind sie dennoch auf Kooperation mit dem riesenhaften Sechsarmigen angewiesen.
Da sie alle inzwischen auf den Planeten der schwarzen Sonne, ins Exil des MEISTERS, transferiert worden sind, machen sich Oki Stanwer und Meltrag in Ghosts auf den Weg, die Rontat zu suchen, die hier leben sollen. Derweil werden die 90 geretteten Terraner der beiden Expeditionsschiffe schnellstens medizinisch von den Robotern versorgt.
Oki und Meltrag finden völlig überwucherte Städte der Rontat, aber in einem Gebäude auch eine akustische Aufzeichnung einer Unterhaltung, die die Rontat geführt haben, als Oki Stanwer im Wega-System isoliert wurde (vgl. Bd. 46). Schließlich treffen sie die 29 letzten Rontat unter ihrem Anführer Kraan’yor-tyi, müssen dafür aber eine Maske tragen, da der Anblick von Rontat Wahnsinn auslöst, wie allgemein bekannt ist.
Während sie die tragische Geschichte der letzten Rontat erfahren, versuchen Soffrol und Ekkon, die Identität des MEISTERS herauszufinden – was ihnen tatsächlich gelingt. Doch ehe sie dieses Wissen weitergeben können, werden sie vom MEISTER überwältigt.
Die Rontat stammen nach ihren Angaben aus einer Galaxis namens Uuhrconn, die 561 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt ist. Sie flohen nach Vernichtung ihrer Heimat in einem entropischen Feld mit überrelativistischen Werten in die Ferne und gelangten so in die Milchstraße. Doch der Transit im entropischen Feld verwandelte sie in Ungeheuer, obgleich er auch ihre Geistesfähigkeiten potenzierte. In der Milchstraße wurden sie zu Vasallen TOTAMS und unterjochten die Völker der Galaxis.
Das war der Fall, bis ein fremdes Volk in Erscheinung trat, das ihnen Widerstand leistete – die All-Hüter. Diese kämpften jedoch lange auf verlorenem Posten (und das ergänzt dann die Geschichte der Qoon, die Ekkon zuvor schon berichtet wurde), bis die All-Hüter sich ihrerseits eines beeinflussten Volkes bedienten, der Weelon, die dann die Machtbasis der Rontat mehr und mehr zurückdrängten.
Als die Rontat sich schlussendlich weigerten, TOTAM zu gehorchen, wandte sich die Macht des Bösen von ihnen ab, ja, verfolgte sie … und zwang die Rontat vor gut 4000 Jahren ins Exil. Hier bot ihnen der unheimliche MEISTER seine Hilfe gegen TOTAM an und hielt seine schützende Hand über die sterbende Rasse.
Letzten Endes, sagen die letzten Rontat Oki Stanwer, haben sie damit aber einen schrecklichen Tausch gemacht – denn der MEISTER erweist sich nach ihren Worten als noch wahnsinniger als neurotische Rontat. Er möchte nach TOTAM vorstoßen und die Macht des Bösen unterwerfen … und nun hat er mit der Gigantflotte der Rontat auch ein Mittel, das tatsächlich zu erreichen!
Episode 65: DIE SCHWARZE MAUER
(1986, digitalisiert 2011)
Schauplatz: Zhuor-System
Klivies Kleines wurde in Band 60 im Innern von Z-NULL von einem gleißenden Leuchten verschlungen … doch handelt es sich dabei glücklicherweise nur um einen Transmitter, der ihn intern versetzte. Nun findet er sich an einem Ort wieder, wo Z-NULL über ihn richten will.
Das Gerichtsverfahren nimmt grotesk-wahnwitzige Konturen an, da Z-NULL immer noch von der Wahnidee besessen ist, alles biologische Leben im Universum geschaffen zu haben. Die Sieben Lichtmächte, denen Kleines bekanntlich dient, werden als Betrüger, ja, als „Verräterclan“ apostrophiert. Buchstäblich im allerletzten Moment gelingt es Kleines, den Wahn aufzuhellen und etwa rudimentäre Loyalität Z-NULLS gegenüber den Baumeistern wieder zu reaktivieren.
Das geschieht gerade noch rechtzeitig – auf Zhuor hat der Bürgerkrieg desaströse Ausmaße angenommen. Während die Lenkzentralen der All-Hüter zunehmend ausfallen, weil die Wirkung der SCHWARZEN MAUER sie zerstört, werden auch die letzten Qoon-Rebellen von der Vernichtung bedroht.
Kleines kann einen kleinen Teil von ihnen um Haaresbreite nach Z-NULL per Transmitter evakuieren. Hier behauptet Z-NULL nun Kleines gegenüber, dass Oki Stanwers Primärenergieecho, das an Bord einer Rontat-Schiffsarmada registriert wurde, im Innern der SCHWARZEN MAUER erloschen sein soll.
Kleines ist schockstarr.
Oki tot? Dann ist der KONFLIKT verloren!
Das kann und will er nicht glauben. Er verlangt von Z-NULL, das Möglichste zu tun, um ihn an die letzte Position der Rontat-Armada zu versetzen, damit er sich vergewissern kann.
Z-NULL besitzt (was allerdings ein ziemlich mühsamer und unrealistischer Kunstgriff ist, wie ich heute sagen muss) die Fähigkeit zumindest durch die SCHWARZE MAUER in die Nähe TOTAMS zu gelangen. Ein direktes Erreichen der Welt des Bösen sei jedoch unmöglich.
Danach befragt, wo Ekkon geblieben ist, muss Z-NULL zugeben, dass sein Transmitterimpuls von einer automatischen Abschirmungsfunktion Z-NULLS abgeprallt ist. Er ist – wenigstens für Z-NULL und Kleines – darum verschollen.
Und weit jenseits dieses Ortes befindet sich innerhalb der SCHWARZEN MAUER eine kleine, giftig grün schillernde Sonne mit drei Trabanten. Der innerste ist TOTAM, die Welt des Bösen. Die zweite ist eine Fallenwelt, die alsbald als TOTAMS Scheinwelt bekannt werden wird. Und die dritte Welt ist die Würfelwelt, die Terry Jones schon gesichtet hat.
TOTAM wartet nun auf die Ankunft der Gegner für die letzte Schlacht.
Der finale Waffengang im KONFLIKT 17 steht unmittelbar bevor!
Und darum kümmere ich mich dann, wie einleitend schon gesagt, im nächsten Teil dieser Artikelserie.
Nächste Woche kehren wir in dem Mike Cole-Kosmos zurück zum Planeten Lepsonias … darauf habt ihr ja wirklich lange genug gewartet, Freunde, und vielleicht an den Fingernägeln gekaut, weil ich an einer extremen Cliff-hanger-Stelle die Berichterstattung abbrechen musste.
Und ja, es bleibt auch in der kommenden Woche sehr dramatisch, mein Wort drauf!
Bis dann, mit
Oki Stanwers Gruß,
euer Uwe.