Liebe Freunde des OSM,

die Zeiten im Lockdown wegen der Corona-Pandemie sind ein veritabler Alptraum, auch wenn man selbst nicht erkrankt ist – das hat einfach mit der fortdauernden vorsichtigen Selbstisolati­on zu tun. Ich merke jedenfalls zahlreiche negative Effekte, umso mehr, seit ich mich im Home Office befinde (seit 15. Janu­ar). Meine Arbeitsenergie lässt signifikant nach, meine Aufmerk­samkeit schweift ab, Konzentrationsmangel stellt sich ein, und ich ertappe mich zunehmend dabei, gelegentliche Telefonate er­staunlich ausufern zu lassen.

Es ist wirklich kurios, wie sehr ein Mensch doch auf regelmäßige soziale Kontakte angewiesen ist, selbst wenn er glaubt – wie ich lange Zeit – , er käme mit dem Alleinsein gut zurecht. Das gilt solange, wie man diverse kulturelle Ablenkungen besitzt. Aber wie ihr alle wisst, ist das seit einem Jahr auch nicht mehr wirk­lich der Fall. Man kann weder gepflegt essen gehen noch ins Kino oder Theater gelangen, zahllose Geschäfte, die ich sonst frequentierte, sind seit langem geschlossen, und der Internet­handel oder der wöchentliche Einkauf im Supermarkt reichen mittelfristig einfach nicht hin. Reisen sind fast unmöglich, Dien­streisen sowieso, das Treffen mit Freunden wird durch Abstands­regeln und Maximalteilnehmerzahl (selten mehr als 2 oder 3 Personen gemeinsam) fast unmöglich gemacht.

Nein, an diesem 1. März 2021, an dem ich diesen Blogartikel schreibe, kann ich nicht behaupten, es sei Normalität einge­kehrt. Vielleicht ist das in vier Wochen anders, aber momentan ist das alles sehr, sehr grenzwertig.

Um nicht völlig am Rad zu drehen oder zu verzweifeln, habe ich zumindest versucht, wann immer ein wenig rare und freie Zeit existierte, mit meinen Digitalisierungsarbeiten voranzuschrei­ten. Rein quantitativ hat das etwas gebracht, allerdings zumeist außerhalb des OSM. Insgesamt kam ich im Februar 2021 auf 28 abgeschlossene Werke, ebenso wie schon im Januar. Folgende Detailbilanz lässt sich daraus, bezogen auf den OSM, den Archi­pel und das Erotic Empire ableiten:

Blogartikel 425: Work in Progress, Part 98

(OSM-Wiki)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“)

(12Neu 103: Emissär aus der Ewigkeit)

(12Neu 104: Ausflug in die Zukunft)

(12Neu 105: Das Chaos-Universum)

(12Neu 107: Die Chaosdenker)

Blogartikel 427: Aus den Annalen der Ewigkeit – alt und neu (XLI)

(HdH 8: Fremde im Hellen Dom)

Anmerkung: Das war eine recht kurze Stippvisite im KONFLIKT 7 und der Hohlwelt Hyoronghilaar … gern hätte ich dort länger verweilt, aber ich konnte die Konzentration leider nicht halten.

Blogartikel 431: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 77

Blogartikel 423: Der Name ist Programm – Ein Kosmos na­mens Horrorwelt, Teil 5

Anmerkung: Dieser Teil bespricht die Serienepisoden bis Band 150, wie ihr seit ein paar Wochen wisst. Bis der abschließende sechste Teil dieser Serienbetrachtung geschrieben wird, muss ich erst einmal die Episoden bis Band 172 (dies ist der Schrei­brand aus dem Jahr 1998) digitalisieren, und da jede Episode recht lang und bis Band 160 massiv mit Fehlern gesättigt (Band 150 hatte fast 600 Korrekturfußnoten, ein Alptraum, kann ich euch sagen – hatte natürlich auch mit dem Mehrumfang zu tun) ist, kann das dauern. Bis Blogartikel 450 wird das sicherlich nichts, darauf müsst ihr euch einstellen.

13Neu 9A: Der Killer mit meiner Waffe

12Neu 102: Galaxis im Mahlstrom

(Die Kolonie Saigon II – Erotic Empire-Roman)

Anmerkung: Auch das war nur ein sehr kurzer kreativer Wim­pernschlag, der lediglich ein paar Szenen nachschärfte und sei­tentechnisch nicht ins Gewicht fällt … womit sich „Saigon II“ in die lange Reihe von umfangreichen Projekten einreiht, an de­nen ich dringend weiterschreiben müsste. Novellen und Roma­ne aus dem OSM, dem Archipel und dem Erotic Empire. Die Zahl der begonnenen Projekte ist echt uferlos.

(13Neu 10: Gehirn-Parasiten)

Blogartikel 422: Legendäre Schauplätze 22: Vier-Stunden-Welt

(12Neu 106: Schnittstellen des Infernos)

Blogartikel 435: Close Up – Der OSM im Detail, Teil 28

Und damit ist die Show schon wieder vorbei … und ja, ich kann jeden von euch verstehen, der jetzt ein langes Gesicht macht und enttäuscht ist. Das spiegelt sich recht gut in meiner eige­nen Seele wider, kann ich euch versichern. 28 Werke kündige ich an, 8 bleiben dann effektiv übrig, und davon sind dann auch noch 6 Blogartikel. Diese Ausbeute mager zu nennen, ist völlig berechtigt. Der Rest entfiel auf Digitalisate von zwei Non-OSM-Serien, die hier nichts zur Sache tun. Schön und der Zukunft zu­gewandt ist etwas anderes. Aber rein zeitlich ließ sich wirklich nicht mehr erreichen.

Ich gebe zu, sehr gern hätte ich an KONFLIKT 7 („Oki Stanwer – Held der Hohlwelt“), an KONFLIKT 4 („Oki Stanwer – Der Insel-Regent“) oder aber an den KONFLIKTEN 21 („Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“) bzw. 24 („Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“) weitergearbeitet. Überall dort gibt es angefangene Episoden, deren offene Enden mich dann und wann kreativ zwicken … aber meist ist dann das Zeitfenster der verfügbaren freien Minu­ten schon so geschrumpft, dass ich genau weiß, ich muss eine Vollbremsung hinlegen und an der Matratze horchen, ehe ich mehr als 2-3 Seiten geschrieben habe.

Und ihr fühlt es selbst – das lohnt nicht. Ich brauche effektiv ein paar freie Tage am Stück, um so locker werden zu können, dass ich mich in die Handlungsströme hineindenken und weiter­schreiben kann. Das ist momentan echt nicht drin, und das frus­triert mich selbst außerordentlich.

Ich kann jetzt schon prognostizieren, dass dieser Monat, März 2021, nicht sehr viel abwechslungsreicher werden wird. Danach entspannt sich die Lage hoffentlich … allerdings startet dann bald das Sommersemester, unsere Ringvorlesung beginnt, für die ich verantwortlich zeichne, und das wird jede Menge Zeit und Konzentration von dem Themenfeld des kreativen Schrei­bens abziehen.

Hoffen wir einfach mal das Beste. Viel mehr kann ich gegenwär­tig als Trost noch nicht anbieten. Halten wir fest, dass ich auch diesen Monat einer Infektion mit den diversen Formen des Coro­na-Virus erfolgreich ausweichen konnte. Das ist schon mal ein kleiner Lichtblick, dabei wird es hoffentlich auch in den kom­menden Monaten bleiben.

Und wer weiß, wenn ihr am 30. Mai 2021 diese Zeilen lest, sind wir alle schlauer, ob der verlängerte Lockdown (aktuelle Be­grenzung ist der 7. März) tatsächlich dann endete oder – wie viele und auch ich befürchten – noch einmal ausgedehnt wurde. Sei es wegen der „Bristol“-Corona-Variante oder anderen „Mu­tanten“.

Fakt ist, dass das Land beizeiten aus dem verordneten Dornrös­chenschlaf erwachen muss. Lasst euch impfen, Freunde, sobald ihr die Möglichkeit dazu habt, das ist aktuell der einzige Weg – abgesehen von Selbstisolation, die aber rasch in die Depressivi­tät führt – , die eigene Gesundheit und die derjenigen, die ihr liebt und wertschätzt, zu erhalten. Jede Impfung mit einem wirk­samen Vakzin ist besser als stumpfsinniges Abwarten und Hof­fen, der Kelch würde an euch vorübergehen. Das ist nämlich eher nicht zu erwarten, und die Konsequenzen selbst einer leichten Corona-Infektion sind langfristig noch nicht abschätz­bar. Denen sollte man entgehen.

In der Hoffnung, dass ihr auch im kommenden Monat alle noch gesund und guten Mutes seid, möchte ich für heute schließen. Macht es gut und bis demnächst, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

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