Blogartikel 652: Close Up: Der OSM im Detail – Teil 71

Posted Februar 1st, 2026 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

nein, es sieht wirklich nicht gut aus für die terranische Raumna­tion, das habt ihr im Teil 70 der Close Up-Artikel schon gemerkt. Aber leider gilt das alte Sprichwort auch hier: Es kann immer noch schlimmer kommen, und meistens kommt es auch schlim­mer. Das zeichnet sich hier immer deutlicher ab. Schauen wir kurz zurück.

Was zuletzt geschah: Die terranische Regierung steht unter massivem Druck. Was mit dem spurlosen Verschwinden einiger Raumschiffe begann, hat sich mit einer innenpolitischen und ei­ner externen Krise, die augenscheinlich miteinander in enger Verbindung stehen, zu tun. Zum einen stieß die Terranische Ab­wehr (TERAB) durch bloßen Zufall auf die schockierende Er­kenntnis, dass menschenähnliche Aliens die irdische Gesell­schaft unterwandern. Die Fährte führte in den Sockel der grie­chischen Akropolis, wo eine bizarre Alienstation entdeckt wurde – Commander Terry Jones und seine Gefährten sind hier ebenso verschollen wie die Weelon, die sich hier zuvor verschanzten.

Dann verstummt die Kolonie Darkstone, und ein Alien-Volk, das sich „All-Hüter“ nennt, droht offensiv der Menschheit mit der Vernichtung. Und wenig später rufen 18 weitere Kolonien um Hilfe.

Derweil sind zwischen den Sternen Menschen an verschiedenen Orten dabei, ums Überleben zu kämpfen – Terry Jones und die Weelon-Agenten auf der einen Seite, die Mitglieder der KRETA-Expedition, die in die Gewalt der All-Hüter gerieten, und dann auch noch die Mitglieder der CESTOR und der hekaronischen Donota-Flotte …

Episode 31: Experimente mit Terranern

(1984, digitalisiert 2008)

Fortsetzung von Band 28: Die neunzehn Überlebenden der KRE­TA, die von den All-Hütern von der sterbenden Weelon-Welt Juu­lok im System Letzte Zuflucht evakuiert wurden (vgl. Bd. 17), werden von den tonnenförmigen Robotern Reaktionstests unter­zogen, aber die lenkenden Wesen hinter den Testreihen schei­nen fest entschlossen zu sein, die Testpersonen umzubringen. Besonders perfide: Ihre Gegner in den Testreihen erweisen sich als optimierte Menschen, die durch eine Gehirnoperation mit ex­trem verbessertem Reaktionsvermögen ausgestattet wurden. Woher diese anderen menschlichen Personen stammen, die in der Gelon-Zentrale 222-U manipuliert wurden, ist zu diesem Zeitpunkt unklar … aber da parallel jede Menge Raumfahrerper­sonal von den All-Hütern paramental unterworfen wird, etwa im Darkstone-System, kann man sich leicht denken, dass sie von dort stammen.

Doch ehe die Testreihen ihren tödlichen Endausgang erreichen, wird die Gelon-Zentrale überraschend von anderen Aliens in Ke­gelraumern attackiert. Die geheimnisvollen Manipulateure kom­men dabei ebenso ums Leben wie die Optimierten … die weni­gen Überlebenden der KRETA-Besatzung unter Kommodore Salomon Kingston wandern nun in die nächste Alien-Gefangenschaft. Und ohne dass sie es begreifen, halten diese Aliens sie für WEELON! Ein zwischen den Sternen ebenfalls verhasstes Volk.

Schlimmer noch: Die unförmigen Aliens sind der festen Ansicht, dass sie nun genau wissen, wo die geheime Zentrale der Wee­lon existiert – auf einem Planeten namens Terra, der nun auch für sie zum Angriffsziel erkoren wird!

Episode 32: Flucht durch den Todeskreis

(1984, digitalisiert 2008)

Fortsetzung von Band 29: Auf der Dschungelwelt, deren Name später als Zolog bekannt wird, sind die TERAB-Agenten unter Terry Jones und jene Weelon unter ihrem Anführer Raskorw, der auf der Erde die Identität des Abgeordneten Harald Kronberg angenommen hatte, in die Gewalt des primitiv erscheinenden Volks der Rrumbs gefallen – doch das unvermittelte Auftauchen eines Raumschiffs der rätselhaften, eigentlich als tot geltenden Rontat löste eine Wahnsinnswelle auf und führte dazu, dass sie in die Unterwelt des Planeten flüchten konnten.

Hier hat der durch die Rrumbs veränderte Weelon Meltrag aller­dings einen Warner, den so genannten ewigen Wächter, akti­viert – eine Maschine, deren Emissionen für alle Weelon tödlich sind (vgl. dazu die Dusty-Episoden am Serienanfang). Die über­lebenden Gefangenen flüchten sich in einen unterirdischen Fluss … doch spüren sie deutlich, wie die Strahlung ihre Körper auf monströse Weise verändert. Während ihr Inneres zuneh­mend austrocknet, blähen sich ihre Körper grotesk und un­menschlich auf, bis sie nicht mehr in der Lage sind, sich zu arti­kulieren.

In dieser Lage, in der der Tod das gnädigere Schicksal zu sein scheint, wendet sich ihr Schicksal von neuem – dosenförmige Rontat-Roboter fischen sie vor einem metallenen Wehr aus dem Fluss und betäuben sie.

In einer Blende zur Überwachungszentrale Terra Central sehen wir, dass die irdische Horchstation überall in der Galaxis krypti­sche Funksignale auffängt und ungeheuerliche Transitionsechos. Es scheint, als sei die gesamte Galaxis zum Hexenkessel gewor­den. Raumschlachten toben zwischen den Sternen, und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis dieser Sturm auch Terra selbst erreicht. Mit den wenigen hundert noch exis­tenten Raumschiffen rechnet sich die irdische Regierung wenig Hoffnung aus, dagegen etwas ausrichten zu können.

Auf Zolog geht das Martyrium von Terry Jones und seinen Ge­fährten derweil weiter. Als sie aus der Betäubung erwachen, be­finden sie sich in einem Areal, das gänzlich aus blauem Sand besteht. Bei ihnen befindet sich der veränderte Weelon Meltrag, der sich als Sprachrohr der Rontat versteht. Während die restli­chen Überlebenden zu monströs aufgeschwemmten Ungeheuer­gestalten mutiert sind, ist er überhaupt nicht verunstaltet, son­dern hat seine normalmenschliche Gestalt.

Er erklärt den Verzweifelten, dass der Todeskreis des blauen Sandes radioaktiv ist und es nur eine Möglichkeit für sie zum Überleben gibt: Sie müssen den Todeskreis überwinden und die blauen Berge erreichen. Dort würden die Rontat ihnen helfen.

Während sie den Ring des strahlenden Sandes durchwandern, von Meltrag gnadenlos vorangetrieben, färbt sich ihre Haut ebenfalls blau, ganz wie die seine. Dass sie verseucht sind, ist offenkundig. Sie sind augenscheinlich alle des Todes.

Doch wieder einmal erweist sich dies als Trugschluss. Es wird noch bizarrer, als Meltrag sie daran hindert, zu trinken und stattdessen dazu zwingt, sich sportlich zu betätigen … völlig verdutzt registrieren die solcherart Drangsalierten, dass zum ei­nen ihr brennender Durst nachlässt, zum anderen gehen die monströsen Schwellungen ihrer Körper zurück. Es ist fast so, als würden die schwindenden Schwellungen gewissermaßen nach innen schwitzen und so den Durst löschen.

Nach einem regelrechten Marathon-Fitnessprogramm, dem sie sich nun bereitwilliger unterwerfen und in dem sie wie irrsinnige Sportler wirken, erlangen sie ihre alte Statur zurück … nur ra­dioaktiv verstrahlt und mit bläulich schillernder Haut gesegnet sind sie nach wie vor.

Und während sie weiter in Richtung auf die blauen Berge wan­dern, plagen sie furchtbare Alpträume, in denen sie irrsinnigen Raumschifflenkern begegnen und schreckliche Visionen von Ter­ra haben, das in einem galaktischen Feuersturm fremder Raum­schiffe untergeht …

Episode 33: Das Sternenwrack

(1984, digitalisiert 2008)

Fortsetzung von Band 33: Terry Jones, die TERAB-Männer und die Weelon, die noch überlebt haben, erreichen die blauen Ber­ge und stellen nun erschüttert fest, dass sich der strahlende To­deskreis, den sie gerade durchquert haben, als Basis eines auf­flammenden Energieschildes erweist. Somit sind sie im Umkreis der Berge eingeschlossen und können nur noch nach vorne ge­hen.

In den Bergen entdecken sie die Spuren mächtiger Angriffe aus dem Weltraum – und schließlich eine metallene Straße aus dem blauen Rontat-Metall Ultrasav, das gegen jede Verwitterung im­mun zu sein scheint. Außerdem stoßen sie in einem der Täler auf ein gigantisches verwittertes Wrack eines Alien-Schiffes – ein 900 Meter großer Kugelraumer der All-Hüter, der bei dem Angriff auf Zolog abgestürzt.

Meltrag, der auf Wissen der Rontat zurückgreifen kann, erklärt, dass dieses Schiff das einzige war, das von einer Streitmacht von 2110 Schiffen vor 4034 Jahren die Abwehr des Planeten Zo­log durchbrach und hier dann zur Strecke gebracht wurde.

Während die Weelon sich von dem Wrack fernhalten und deut­lich signalisieren, dass sie die All-Hüter kaum weniger hassen als die Rontat, entschließen sich Terry Jones, Major Kurt Ariteles und Rainer Newman, das Wrack noch zu erforschen. Die ande­ren folgen weiter der Metallstraße auf Meltrags Geheiß. Die drei Terraner wollen sie einholen.

Eine weitere Handlungsblende führt zurück zum Planeten PHAN­TOM, der den Raumfahrern des Schiffs CESTOR zum Verhängnis wurde (vgl. dazu die Bde. 8 und 9) – hier haben die All-Hüter in­zwischen mit reaktivierten Bandstraßen mit der Massenproduk­tion von Raumschiffen begonnen. Die großen 900-Meter-Kreuzer sind dabei mit erbeuteten und nachgebauten Schutzschildpro­jektoren des inzwischen von ihnen ausgerotteten Volkes der Lo­kes ausgestattet worden. Die Begründung für diese Mordaktion zogen die robotischen All-Hüter aus den Geschehnissen im De­neb-System (vgl. Bd. 21). Und die solcherart nun aufgerüsteten Schiffseinheiten erweisen sich als nahezu unschlagbar für kon­ventionellen Beschuss.

Die Hochrüstung der All-Hüter für den neuen kosmischen Krieg läuft auf Hochtouren, und niemand scheint in der Lage zu sein, ihr Einhalt zu gebieten.

Auf Zolog verlassen die drei Terraner das Sternenwrack und fol­gen ihren Gefährten, die auf Meltrags Geheiß weiterhin unter­wegs sind, tiefer in die Berge hinein, einem unbekannten Ziel entgegen …

Episode 34: Die Halle der Rätsel

(1984, digitalisiert 2008)

Fortsetzung von Band 33: In einem Tunnel, in den die Ultrasav-Straße führt, finden Terry Jones, Ariteles und Newman in einem Seitenstollen überraschend technische Artefakte. Auf den ers­ten Blick wirken sie wie Surfbretter aus Metall, zweieinhalb Me­ter lang und rund 20 Zentimeter dick. Zu ihrer Überraschung zeigt sich, dass die Gebilde, aus ihrer Nische gelöst, über dem Metallboden schweben – was immer das ist, es scheint immer noch zu funktionieren.

Terry Jones beschließt, einen Versuch zu machen und legt sich bäuchlings auf das seltsame Gebilde … und macht die erschre­ckende Entdeckung, dass er von einem festen Polster einge­schlossen wird.

In der Zwischenzeit hat die Restgruppe der Gestrandeten unter Meltrags Führung einen mit Ultrasav ausgekleideten Platz er­reicht, der an einen steilen Berghang reicht. Hier warten zahlrei­che funktionsfähige Dosen-Roboter der Rontat auf sie und schei­nen darauf zu warten, dass sie in die Höhle gehen. Meltrag nickt dazu. Einer der Weelon sträubt sich dagegen und flüchtet – und wird von den Robotern rücksichtslos in blau glühenden Staub zerstrahlt!

Terry Jones wird von dem Soziologen Newman darauf aufmerk­sam gemacht, dass er eine Stimme zu hören glaubt … was tat­sächlich stimmt. Das „Surfbrett“ spricht mit einer geisterhaften paramentalen Stimme zu ihnen, und binnen kürzester Zeit be­greifen die drei Terraner, dass sie hier nicht gefangen sind, son­dern einen echten Schatz gefunden haben: Ein-Personen-Bei­boote der Rontat, die ungeachtet ihrer Unscheinbarkeit schwer bewaffnet sind und per Gedankenkommandos dirigiert werden können.

Mit ihnen gelingt es, schnellstens zu den anderen Gestrandeten aufzuschließen … doch als sie in die Höhle einfliegen wollen, stellen sich die Rontat-Roboter gegen sie … und werden von den Beibooten, die inzwischen „Ghosts“ getauft wurden, gna­denlos in Energie zerstrahlt!

Als sie dann aussteigen und in die Höhle folgen, flammt ein glei­ßendes Leuchten auf. Hierbei schreiten die „Ghosts“ unver­ständlicherweise nicht ein … was alsbald klar wird: Es handelt sich, als sie aus der Besinnungslosigkeit erwachen und ihre Ge­fährten wieder sehen, um eine seltsame, unheimliche Form der Entstrahlung. Meltrag scheint das alles vorher schon gewusst zu haben. Sie sind nun durch die Supertechnik der Rontat von der Strahlenerkrankung genesen und wieder völlig normal gewor­den.

Nun befinden sie sich in einer erstaunlichen Technikhalle der Rontat, und ein Teil dieser Technik dient erkennbar dazu, Raum­funk abzuhören. Was sie dabei auch zu hören bekommen, ist je­ner Warnspruch, der in Terra Central einging, doch er geht dies­mal noch weiter: „…seid dem Tode geweiht! Das angedrohte Gefecht zwischen den Sternen hat stattgefunden. Nun werden wir, die All-Hüter, die Oberhoheit über Terra und das irdische Reich übernehmen, bis ihr zur Vernunft gebracht worden seid – ODER BIS IHR ALLE UNTERGEGANGEN SEID!“

Es ist die eiskalte robotische Stimme der All-Hüter, wie Terry Jo­nes sie im Sternenwrack kennen gelernt hat. Grauen erfasst die TERAB-Agenten und Jones. Erst recht, als aus dem Äther ein irr­sinnig klingendes Gelächter eines anderen Senders erklingt.

Und dann erschallt eben jenes furchtbare Gelächter erneut – di­rekt hinter ihnen!

Episodenende (ich weiß, fies … aber ihr müsst ja nicht lange auf die Auflösung warten, Freunde).

Episode 35: Ultrasav-Station

(1984, digitalisiert 2008)

Fortsetzung von Band 30 und weiteren Zwischendurch-Blenden, die in den letzten Episoden von Terra zu lesen waren.

In der Überwachungszentrale von Mike Barrett, Terra Central, füllen die unermesslichen Aufzeichnungsdaten aus dem Welt­raum unglaubliche Mengen an Datenbanken und Ausdrucken. Aus den wenigsten werden die Spezialisten schlau. Bis zum 11. August 2093. Denn dann geht ein Funkspruch in terranischer Sprache ein!

Er stammt von einem Mann namens Ransom McCollum, der be­hauptet, zur Restcrew des Raumschiffes CESTOR zu gehören. Er habe eine extraterrestrische Raumstation übernommen und friedlichen Kontakt zu einem Alienvolk aufgenommen! Der Name dieser Station laute ULTRASAV-STATION, und er gibt die Koordinaten an und bittet die terranischen Behörden, ein Schiff zu schicken, um die Überlebenden der CESTOR aufzunehmen.

Die Regierung entschließt sich zügig, den Raumer FOX unter Colonel Wolf Dietrichs in Marsch Richtung Gratnor-Ballung zu setzen. 366 Lichtjahre von der Erde entfernt verglüht noch im­mer der Rest des Weelon-Planeten Juulok (vgl. Bd. 17), aus des­sen Kern die Ultrasav-Station herausgedriftet ist. Und hierhin hat es auch die Restbesatzung der CESTOR unter Colonel Ben Jackson verschlagen, der nun endlich einen Vornamen bekommt … was auch dringend Zeit wurde, wie ich beim Digitalisieren anno 2008 fand.

Doch ehe die FOX am Ziel ankommt, sind schon andere auf den Funkspruch aufmerksam geworden und nehme direkten Zielkurs auf die Ultrasav-Station: 54 Raumschiffe, Kugelraumer des 900-Meter-Typs.

All-Hüter.

Ihr Ziel: Eine Vernichtungsmission.

Doch am Ziel angelangt kommen sie im Gegensatz zu den Ab­wehrmechanismen der fast sechstausend Meter großen Ultra­sav-Station nicht zum Schuss. Die Abwehr zerlegt die All-Hüter-Einheiten absolut gnadenlos und macht den Raum um die Stati­on zu einem Feld glühender Metalltrümmer.

Als die FOX eintrifft, müssen die Raumfahrer durch dieses Trüm­merfeld navigieren – und werden dann von dem erschöpft klin­genden Ransom McCollum in den sehr bizarren, speziellen Lan­deschacht der Rontat-Station eingewiesen, dessen Geometrie genauso abenteuerlich ist wie ihre uneinheitlich geformten Ro­boter, die Terry Jones bereits kennen gelernt hat.

Während McCollum auf eigenen Wunsch als Wächter der Station zurückbleibt, nimmt die FOX die Überlebenden der CESTOR an Bord … und die fassförmigen hekaronischen Giganten unter ihrem Anführer Halum Ceselar. Die Geschichte, die sie später zu Protokoll geben, ist reichlich abenteuerlich (vgl. dazu die dies­bezüglichen Episoden seit Band 8 der Serie), aber sie erhellt auch einige blinde Flecken in dem drohenden Geschehen zwi­schen den Sternen.

Die irdische Regierung entscheidet, mit den Hekaronern einen Beistandspakt zu schließen und Halum Ceselar und die Seinen in die Heimat zu repatriieren … doch das erweist sich als gar nicht einmal so einfach. Denn die Hekaroner sind in einem Sek­tor der Milchstraße, von dem sie keinerlei Sternenkarten haben, nichts ist hier vertraut.

Also fordert Ceselar die Terraner auf, nach dem so genannten „Augenstern“ zu suchen, einer Gigantsonne, von der aus der Weg zu den Heimatplaneten der Hekaroner leicht sein dürfte. Allerdings klingt es ganz so, als sei das hekaronische Reich nicht weniger als 50.000 Lichtjahre von Terra entfernt … eine Expedi­tion dorthin auszurichten, wird bedeuten, dass sie zweifellos Monate unterwegs sind, mit ungewissem Ausgang.

Dennoch: Die Hekaroner sind mit weitem Abstand die beste Op­tion, vielleicht eine geringe Chance gegen die erdrückende Ge­fahr der All-Hüter zu haben.

Ein Konvoi aus einem halben Dutzend Großtendern und drei 100-Meter-Schiffen wird unverdrossen mit Hochdruck ausgerüs­tet, und am 13. August startet die Mission unter den Colonels Wolf Dietrich und Ben Jackson mitsamt den CESTOR-Veteranen und den Hekaronern in Richtung des hekaronischen Reiches.

Sie sind gerade erst in der Transition verschwunden, als Terra Central erneut Alarm gibt. Jene Kriegserklärung, die auch Terry Jones auf Zolog mitbekommen hat, erklingt: Die Drohung, dass die All-Hüter nun das irdische Reich übernehmen würden, um sie „zur Vernunft“ zu bringen … oder auszulöschen.

Kurz danach messen die Messgeräte Truppentransitionen von rund 5000 Raumschiffen an.

Kurs: Terra.

Die Alarmsirenen über den Städten der Erde beginnen zu heu­len.

Invasionsalarm!

Mit diesem hochdramatischen Cliff-hanger verlassen wir für heute dann wieder die Berichterstattung des KONFLIKTS 17. In vier Wochen erfahrt ihr Näheres, wie sich die krisenhafte Hand­lung weiter entwickelt. In der kommenden Woche schauen wir uns dagegen mal wieder die „Annalen der Ewigkeit“ näher an, das ist weit entspannter, vertraut mir.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

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