Liebe Freunde des OSM,

das war vielleicht ein kurioser Monat … während viele meiner Freunde sich in die Urlaubstage absetzten, Karten aus heißen Weltregionen schickten oder alle möglichen anderen Dinge rund um Ferien und dergleichen zu tun hatten, machte ich das, was ich im Sommer stets mache: Ich zog mich in den Schatten zu­rück, bemühte mich, Hitzespitzen nach besten Kräften auszu­weichen und … kreativ zu sein.

So kennt ihr mich halt.

Besonders setzte ich die Glossararbeiten an der Serie „Horror­welt“ fort, und das hatte – im Verein mit einem erstaunlich re­genreichen und meist durchaus nicht so glühenden Klima – in­teressante Konsequenzen, gerade für die genannte Serie, auf die ich in diesem Monat sehr viel Zeit verwandte.

Alles begann damit, dass ich schon am Anfang des Monats in Horrorwelt-Band 200 hineinstolperte. Da war nicht nur der Titel „Aus den Tiefen des Meeres“, sondern mir war sofort klar, dass hier buchstäblich ein neues Zeitalter begonnen hatte. Viel­leicht macht das die Dimension deutlicher – das letzte Mal, als ich so ein Gefühl hatte, verfasste ich Horrorwelt-Band 100. Und das war im Jahre 1985 (!). Kein Witz, das ist tatsächlich über 40 Jahre her.

Diesmal hatte ich aber einen sehr wichtigen strategischen Vor­teil: Schon in Band 125 hatte ich einst angekündigt, wie der Zy­klus nach Band 200 heißen würde, nämlich „Das Zeitalter der Feen“. Auch wenn ich noch 1998 glaubte, diese Zeit nie errei­chen zu können, sah das nach den jüngsten Schreibexplosionen dieser Serie, die mich immerhin bis Band 193 brachten, doch ganz anders aus.

Aber dann, 2023, stockte mal wieder der Schreibprozess. Und jetzt, im Juli 2025, begann er von neuem, während ich tagtäg­lich bis zu 6 Lexikonseiten schrieb … ihr werdet das weiter un­ten merken, wo ich ausnahmsweise mal, weil diese Serie dies­mal soviel Raum einnimmt, darauf explizit eingehe. Sonst ma­che ich das ja allenfalls in separaten Artikeln zur Serie Horror­welt, wovon ich aktuell aus gegebenem Anlass wieder einen plane. Kann sehr gut sein, dass ihr den, bis diese Zeilen hier Ende März 2026 erscheinen, längst gelesen habt.

Aber ja, ich weiß, ich zäume gerade das Pferd von hinten auf. Fangen wir mal vorne an: Das Monatsergebnis waren 22 fertige Werke, und darunter waren wirklich ein paar Hochkaräter (und allesamt aus der Horrorwelt-Serie). Im Detail schaut das wie folgt aus:

Blogartikel 655: Work in Progress, Part 151

(Horrorwelt-Glossar)

(Horrorwelt 200: Aus den Tiefen des Meeres)

(Horrorwelt-Lexikon)

(OSM-Wiki)

23Neu 77: Siegelkraft gegen Verrat

(20Neu 42: DIE ÜBERRASCHUNG)

(20Neu 41: Der Ewigkeits-Plan)

(Glossar der Serie „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“)

(Lexikon der Serie „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“)

(20Neu 40: Verdammte der Zeit)

(23Neu 78: Gestrandet auf TOTAM)

Horrorwelt 194: Jahrtausendpläne

Anmerkung: Diese Episode schrieb sich fast wie von selbst, und da merkte ich überdeutlich, dass es dringend an der Zeit war, hieran weiterzuarbeiten. Schwierig würde es nur werden, dach­te ich mir, in den kommenden beiden Zweiteilern 196/97 und 198/99 zwei Handlungsebenen aufeinander abgestimmt bis zu einem runden Abschluss zu bringen … jedenfalls kam es mir schwierig vor.

War es das? Na ja, nicht so richtig.

Horrorwelt 195: HOOGHYLS Audienz

Anmerkung: Das hier ist wirklich die heftigste Episode der ge­samten Serie. Normalerweise werden diese Bände 12-15 Seiten lang … nun, dieser hier kam auf geschlagene 60 Seiten. Was auch dringend nötig war. Hier wurden eine ganze Menge Hand­lungsebenen der Serie seit Band 175 zusammengeführt: Die Waldhexe Firona, die inzwischen die designierte neue Feenköni­gin Firona-Fisch ist; ihr unheimlicher Berggeist-Vater HOOGHYL, ihre Ratgeberin, die Feengeist-Königin Zhyani; dann wurde eine Zwergengruppe von den Kristallgeistern, den Viyiini, gewisser­maßen „eingefangen“, zusammen mit dem Walddämon NANE­RAEK und seiner Lebensgefährtin Franca. Außerdem wurde über einen magischen Monitor eine Verbindung ins Totenland des Fürsten Anawandaal von Salgoorin hergestellt. Hier sah Fi­rona dann die Hexendämonin TOOWATAER wieder, die verschol­lene Waldhexe Mira und ihren Werwolf-Liebhaber Jonesh, die Amazonengruppe von Cayyon … und Firona traf ihre eigene, verstorbene Mutter Janina.

Eine weitere Verbindung schlug einen Bogen zu dem Blutdschungel von Ogis, wo die HOOGHYL-Tochter Nayila und der verstorbene Regent von Wertan, Hlymor Cur, zugeschaltet wurden … und hier wurde ein Bündnis geschmiedet, das noch den so genannten „Jenseitspakt“ aus dem Jahre 2022/23 bei weitem übertraf.

In einer konzertierten Aktion sollte hier daran gearbeitet wer­den, das Reich Wertan zu konsolidieren und zugleich die größte Gefahr für Wertan auszuschalten: Graf Corians Werwolf-Armee, die sich ja bald auf den Weg gen Süden machen sollte …

Also echt, die seit vielen Jahren entwickelten Handlungsfäden passten sich wunderbar aneinander an, und es war eine un­glaubliche Freude, das anzusehen.

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst)

(23Neu 80: Der Schock)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger)

(Lexikon der Serie „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger)

20Neu 39: Aufstand gegen die MACHT

Anmerkung: Ja, das waren ein paar kraftlose Versuche, neben dem Horrorwelt-Strom noch auf einen grünen Zweig zu kom­men … völlig nutzlos. Im Kopf war ich immer noch auf dem Nordkontinent der Horrorwelt, und so suspendierte ich die OSM-Arbeiten erst einmal.

Ich entwickelte die vier nächsten Rohdateien, aber ich schrieb sie nicht in der Reihenfolge fertig. Die wahre Schreibreihenfolge sieht so aus: Band 198, 199, dann 196 und 197. Gedanklich wusste ich halbwegs, wie Band 195 aufgehört hatte, und das war dann der Auftakt für das Folgende.

Horrorwelt 196: Im Reich der Fehrer

Anmerkung: Dieser und der nächste Band spielte im von den vulkanischen Folgen des Titanenkampfes gebeutelten Insel­reichs der Fehrer und setzte damit die Handlungen der Episo­den 179/80 fort, die ich 2022 verfasst hatte. Hier war der junge Sklave Satajon auf die vormalige Schwarze Hexe Carina gesto­ßen und hatte mittels magischer Dolche, in denen die Macht des Roten Dämons steckte, die Kontrolle über einen kleinen Stamm von geflüchteten Jugendlichen aus dem Fehrer-Reich übernommen. Sie standen ihrerseits im Bann des verletzten Echsendämons YTHOKAAN. Und dieser hatte seine letzten Die­ner der Schlangenkopf-Armada bei der monströsen Begegnung mit Feuerwesen an der Küste der Fehrer-Insel Ciryo II einge­büßt.

Dieses Faktum wollte der Rote Dämon nun dafür nutzen, mit ih­nen und ihrer Herrin, der Feuergöttin Shalaa, Kontakt aufzuneh­men. In dieser Episode machten sie sich auf den Weg dorthin.

Und Carina träumte während der Reise schreckliche Alpträume, in denen ein Kuttenträger mit Perlmuttmaske in Erscheinung trat – der Wurmdämon MOEDERAAN …

Horrorwelt 197: Magische Metamorphose

Anmerkung: Die Reise der Gruppe wurde auf einer Lichtung mit alten Ruinen unterbrochen, und hier trat MOEDERAAN tatsäch­lich direkt in Erscheinung und erklärte dem Roten Dämon heim­tückisch, dass er der große Meister der Selbsttäuschung sei … er werde mit seiner Gruppe die Küste gar nicht erreichen.

Das stimmte tatsächlich – denn diese Episode endete dann in einem allumfassenden Massaker, das am Ende den Roten Dä­mon und YTHOKAAN zum Selbstmord zwang. Damit war der Rote Dämon zwar nicht tot, weil nur sein Gastkörper eliminiert wurde, aber er war nun in seinem Arsenal auf dem Meeres­grund im Fehrer-Reich gefangen und hatte nur noch eine magi­sche Verbindung zum Nordkontinent – zu Graf Corian.

Und natürlich brannte er nun vor Hass darauf, dass MOEDERAAN, der im hohen Nordosten des Nordkontinents sein Wurmreich besaß, nun bestraft werden müsse.

Zu dumm nur, dass MOEDERAAN das auch schon vorhergese­hen hatte…

Horrorwelt 198: Unter dem Wolfsbanner

Anmerkung: Corian, und damit schrieb ich ja direkt nach Band 195 weiter, hatte derweil ganz andere Sorgen – er wurde näm­lich von grässlichen Alpträumen geplagt, während derer er sich in eine wilde Furie verwandelte, die alles um sich kurz und klein schlug.

In diesen Alpträumen machte ihm sein alter Freund, der Bera­terdämon COORAET, der im Band 153 (anno 1990!!) gestorben war, übelste Vorhaltungen … und damit kamen auch ein paar historische Informationen Konturen, die hier einfach wunderbar passten.

Corians Lebensgefährtin, die weiße Werwölfin Chagarthe, über­redete ihn nun dazu, sich in der Werwolf-Metropole Whookart einem magischen Ermittlungsverfahren zu unterziehen, was er auch tat: Und zu seinem Entsetzen zeigte sich, dass er beses­sen war – von COORAETS Geist, der ihn quälte. Um eine erneu­te Besessenheit zu verhindern, brandmarkte ihn der Werwolf-Zauberer Krandur mit einem magischen Mal, was tatsächlich half.

Erst im Epilog dieser Episode kam zutage, auf wessen Geheiß er das tat: Auf Anordnung des Wurmdämons MOEDERAAN …

Horrorwelt 199: Irrgarten aus Kristall

Anmerkung: In diesem Band kam dann die Direktverbindung zwischen Corian und dem Roten Dämon zustande, der ver­ständlicherweise wegen der Geschehnisse in Band 197 immer noch fuchsteufelswild war … aber das magische Mal vereitelte jede Einflussnahme auf Corian. Und der Graf beharrte darauf, die Werwolf-Armee gen Wertan zu führen. Zähneknirschend gab der Rote Dämon nach. Danach solle er aber MOEDERAAN bestrafen!

Das Heer der Werwölfe marschierte … gut 15.000 Werwölfe, zum Teil auf ihren Riesenwölfen als Reittieren, schwer gerüstet, mit ein paar tausend menschlichen Sklavenarbeitern. Wochen­lang war dieser riesige Heertross durch das Herz des Nordkon­tinents unterwegs (wobei ich auf alte Schauplätze der ersten 100 Episoden zurückkehrte, die ich vor über 30 Realjahren ver­lassen hatte).

Und hier wurde Corian dann von einem Emissär Anawandaals von Salgoorin aufgesucht mit der dringenden Bitte einer Audi­enz über seinen magischen Spiegel.

Als dieses Gespräch schließlich wirklich stattfand, verlief es völ­lig anders als erwartet – weil auf der Gegenseite auch Mira und TOOWATAER standen. Und TOOWATAER kündigte an, die Invasi­on Wertans werde nicht stattfinden. Aber sie brach nach dieser Warnung den Kontakt brüsk ab und verunsicherte so insbeson­dere Chagarthe … und schürte Corians heißen Zorn.

Die Konsequenz war in jederlei Weise fatal – denn als das Wer­wolfheer im Vorfeld der Teufelsberge, der letzten Barriere vor Wertan, keinerlei Widerstand entdeckte, ließ er das ganze Heer einmarschieren … und direkt hinter ihm schloss sich der un­sichtbare magische Bann, und das gesamte Heer wurde in ei­nem magischen Labyrinth unwiderruflich eingesperrt.

Ihr könnt mir glauben, Freunde … das war eine wahnsinnig be­friedigende Schreiberfahrung. So einen Schlussstrich unter den Zyklus „Die Erben des Chaos“ (Horrorwelt-Bände 101-199) zu ziehen, wenn auch erst nach 40 realen Jahren … das tat richtig gut. Nun hatte ich auch wieder den Kopf frei für den OSM.

(23Neu 79: Odyssee durch die Totenwelt)

(Licht und Schatten auf Dawson – OSM-Roman)

(Lonny – Erotic Empire-Story)

(Die Kolonie Saigon II – Erotic Empire-Roman)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts)

(Lexikon der Serie „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts)

Nun, ihr merkt, sehr viel Zeit war vom Monat Juli nicht mehr üb­rig. Ich habe zwischendrin noch ein paar Rezensionen und Re­zensions-Blogs verfasst, die hier ja nicht explizit aufgeführt wer­den. Aber ich kann, gerade wegen der vielen Stunden Arbeits­zeit, die ich auf die Horrorwelt-Serie in diesem Monat verwende­te, sagen, dass das ein sehr arbeitsreicher und erfüllender Mo­nat war.

Da zwischen Horrorwelt-Band 199 und 200 immerhin 18 Hand­lungsjahre liegen, werde ich mir erst mal separat ein Bild der neuen Welt machen müssen, ehe ich hier fortfahre … aber es kann als sicher gelten, dass das eine spannende nähere Zukunft sein wird, ein wahres magisches Zeitalter, in dem alte Wesen zu neuem Leben erwachen, Tote aus dem vorangegangenen Zy­klus wieder auftauchen und Geheimnisse der Vergangenheit ge­lüftet werden.

Wahrlich, es gibt der offenen Enden in der Serie genug. Das merke ich immer wieder, wenn ich das inzwischen zweiteilige Glossar der Serie vervollständige. Und anfangen wird alles mit einem neuen Blick auf den scheinbar toten COORAET … und auf ein untermeerisches Nixenreich in Not.

Doch davon berichte ich zu gegebener Zeit weiter. In der kom­menden Woche führe ich euch stattdessen zurück in den KON­FLIKT 17 „Drohung aus dem All“ mit einem neuen Close Up-Arti­kel.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

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