Liebe Freunde des OSM,

heute setzen wir die summarische Reise durch die kreativen Monate fort. Wie ihr seit langem wisst, betrachte ich in dieser langlebigen Artikelreihe stets ein Quartal des Jahres und nähere mich so sukzessive der Gegenwart. Der besondere Fokus liegt dabei auf Werken der die OSM-Serien begleitenden Geschichten „Aus den Annalen der Ewigkeit“. Insofern ist das nur ein partiel­les „Konkurrenzprodukt“ zu den monatlichen Work in Progress-Parts, die ja deutlich umfassender angelegt sind. Ich dachte mir, es wäre mal ganz klug, diese Bemerkung voranzustellen, ehe wir weitergehen.

Dieses Mal schauen wir uns die Monate April, Mai und Juni des Jahres 2024 an. Mit einer Anzahl von 26, 28 und 28 fertig ge­stellten Werken sind das recht ergiebige Monate gewesen. Das hat zum guten Teil damit zu tun, dass die Temperaturen noch nicht so stark gestiegen waren. Ihr kennt das – im Sommer schwächele ich konditionsmäßig und kreativ, mein Körper ist da ziemlich ausgelastet mit der Herunterregulierung der externen Hitze.

Schauen wir uns also mal den Monat April an.

Hier hätten wir beispielsweise eine Weiterarbeit an dem zweiten E-Book des KONFLIKTS 13, also an „DER CLOGGATH-KON­FLIKT 2: Monstererwachen“. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich dazu entschlossen habe, den Roman „Das Geheimnis von Church Island“ hier einzugemeinden und dem eigentli­chen Haupttext voranzustellen? Nun, das habe ich jedenfalls ge­tan. Ich finde, das ist bei weitem die ökonomischste Möglichkeit … auch wenn man dabei sagen muss, dass der Roman so noch umfangreicher und zweifellos noch grausamer ausfallen wird, als er es ohnehin schon ist … aktuell ist aber der kreative Fun­ke, was die Überarbeitung von KONFLIKT 13 „Oki Stanwer Hor­ror“ angeht, nicht sehr rege, also wird dieses Projekt noch eini­ges an Zeit benötigen.

Dann switchte ich, ziemlich unvermittelt, hinüber in den KON­FLIKT 4 „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“, wo ich mich in dem Fragment „Besuch in der Heimat“ auf dem Randplaneten Tor­nolaan, den man auch ein wenig herablassend als „Museums­welt“ bezeichnet. Schon vor Jahren war mir klar, dass die dorti­ge Gesellschaft, die nach unserem Verständnis immer noch ex­trem hoch technisiert ist, mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Der Ansicht bin ich immer noch.

Womit ich nicht mehr so zufrieden bin, ist indes die Struktur die­ser Geschichte, die gewissermaßen aus der Rückblende heraus erzählt … ich glaube, da muss ich konzeptionell noch mal gründlich nachdenken und abändern. Auch deshalb kam ich hier nur sehr wenig weiter.

Das war dann leider schon alles, was ich an Annalen-Baustellen im Monat April aufsuchte und woran ich weiterschrieb.

Sehen wir uns den Monat Mai an.

Da hätten wir beispielsweise als erstes Annalen-Werk, an dem ich weiterarbeitete, die Novelle „Neu-Babylon“, die im so ge­nannten Matrixland spielt … sobald ich mal den Roman „Quisi­ins letzter Fall“ abgeschlossen und veröffentlicht habe, wer­det ihr einen kleinen Einblick in diese Region des OSM erha­schen können. Hier müsst ihr jedenfalls jederzeit mit dem un­vermittelten Auftauchen von Toten rechnen. Und nein, damit sprechen wir durchaus nicht von Zombies!

Sehr viel des weiteren Monats April entfiel an Schreibzeit dann allerdings auf das Übliche: auf Blogartikel, kommentierte Episo­denabschriften des OSM … und auf zahlreiche Archipel-Frag­mente, die ich weiter formatierte, um aktuelle Ausdrucke davon herzustellen.

Gab es noch mehr von den Annalen-Geschichten, an denen ich in diesem Monat vorankam? Lasst mich schauen …

Ja, gegen Ende des Monats wagte ich es, noch ein bisschen an „Himmelfahrtskommando“ weiterzuarbeiten. Ihr mögt euch erinnern, dies ist eine Story, die im KONFLIKT 4 „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“ (IR) spielt, und zwar in jenen grauenhaften Tagen, da die Invasion TOTAMS stattfindet. Ich stellte aber rasch fest, dass sich meine schreibenden Finger und die sonst so rege Phantasie auch weiterhin noch dagegen sträuben, hier weiterzu­arbeiten. Offensichtlich muss ich tatsächlich erst mal die noch begonnenen Episoden der IR-Serie abschließen, ehe ich mich dazu überwinden kann, hier weiterzuschreiben.

Wobei ich seufzend und schaudernd sagen muss, dass auch die­se lange schon vorhandene Blende zu der phantastischen Welt Tshentau, die ich im IR-Band „INSEL in Flammen“ bereits skiz­ziert habe – annähernd zeitgleich zu „Himmelfahrtskomman­do“ nicht leichter zu schreiben ist. Es juckt mich einerseits, das zu tun, dann aber zögere ich auch wieder … es ist nicht leicht, mit so einer launischen Muse zu arbeiten, kann ich euch sagen.

Schauen wir nun in den Monat Juni.

Auch da kümmerte ich mich um Annalen-Projekte. Den Anfang machte im ersten Drittel des Monats die Story „Bewusstwer­dung“, die im noch weitgehend dunklen KONFLIKT 7 „Oki Stan­wer – Held der Hohlwelt“ (HdH) spielt. Daran sollte ich tatsäch­lich mal dringend weiterschreiben, weil sie vom gedanklichen Umfang recht überschaubar ist … der Pferdefuß an dieser Ge­schichte sieht allerdings so aus: Sie enthält massive Reminis­zenzen an die chaotischen Endtage der INSEL, und ich sagte ja oben schon, dass da meine Kreativität streikt. Das hemmt mich also auch in dieser Geschichte.

Dennoch halte ich das nicht für ein unüberwindliches Problem. Denn ich habe bekanntlich in KONFLIKT 4 auch schon sehr inten­sive Blenden über das Ende von KONFLIKT 2 „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) niedergeschrieben, und diese Ent­scheidungstage im Kampf gegen das Terrorimperium der Troohns sind auch noch ungeschrieben. Gut denkbar, dass ich in der obigen Geschichte ähnlich vorgehe und damit Handlungs­pfade für den dann schon 15 Milliarden Jahre vergangenen KON­FLIKT 4 präjudiziere … mal schauen.

Und wo ich gerade beim KONFLIKT 4 gewesen bin … mit dem nächsten Annalen-Fragment, „Das Geheimnis von Tronca­dur“, ging es auch da ein wenig weiter voran im Monat Juni 2024. Quasi gleich im Anschluss. Zweifellos waren die Blenden in der „Bewusstwerdung“-Geschichte der Auslöser, mich die­sem Fragment, das in der INSEL spielt, wieder zuzuwenden.

Das war noch nicht das Ende vom Lied. Als nächstes sprang ich sehr weit in die Handlungszukunft des OSM, nämlich in KON­FLIKT 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“ (DM), auch eine Serie, die lange schon stiefmütterlich vor sich hindümpelt, weil sie un­glaublich komplex geworden ist. Hier aktualisierte ich das Anna­len-Werk „Ein Alptraum namens Koloron“. Aber auch nur sehr mäßig.

Ich hatte in diesem Monat ein Problem, mit dem ich so nicht ganz gerechnet hatte: Während ich am 10. Juni endlich die Seri­enabschrift von KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ beenden konnte, was neue Energie für andere Projekte freimachte, begann ich schon drei Tage später mit der Mammut­aufgabe, mich um KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjä­ger“ (DDj) zu kümmern.

Ich wusste: Das wird mich viel Zeit kosten. Womit ich nicht rech­nete, war indes, wie sehr mich der Handlungsstrom mitreißen würde und wie rasant ich darin vorwärtskommen würde. Es mag genügen, wenn ich an dieser Stelle sage, dass ich bis Silvester allein in dieser Serie bis Band 45 (!) in der Digitalisatfassung kam. Gut, die Serie hat natürlich 147 Bände und ist die längste OSM-Serie ever, das stimmt … aber wenn man sich das Arbeits­tempo anschaut, das ich vorlege, bin ich echt am Staunen.

Interessanterweise hat sich die Arbeitsgeschwindigkeit seither nur sehr gering verlangsamt. Aktuell (Anfang Oktober 2025) be­finde ich mich in den Arbeiten an Band 88, und bis dieser Blog­artikel im Mai 2026 erscheint, bin ich zweifellos schon irgendwo weit jenseits von Band 100. Auch wenn mir das im Sommer 2024 noch unrealistisch erschien, könnte es sehr gut sein, dass ich bereits anno 2026 mit dem Seriendigitalisat fertig bin … ein echter Wow-Effekt.

Nun, ihr könnt euch natürlich denken, was diese Energieumlei­tung, wie ich das mal nennen möchte, für die Annalen-Werke bedeutete. Starke Konkurrenz, um es vorsichtig zu formulieren, ganz genau.

Dennoch … im Juni war davon noch nicht viel zu spüren. Ich kam gerade bis DDj-Band 6. Also blieb noch Energie für die Wei­terarbeit an anderen Annalen-Projekten. Und genauso kam es dann auch.

Nach der Stippvisite im KONFLIKT 19 wechselte ich zum Frag­ment „Auf Sklavenjagd“, das sich, weil es sich in zeitlichen Blenden über sehr viele Universen verteilt, schwer zuordnen lässt (es beginnt allerdings im glücklosen KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“). Dann rutschte ich mit „Auf Space“ wieder zurück auf die von Berinnyern besetzte Venus im KONFLIKT 19. Im gleichen Universum bleibend, wech­selte ich das Sonnensystem und schaute in dem Fragment „Un­gleiche Freunde“ der goldigen Dawson-Terranerin Senyaali kurz über die Schulter.

Dann landete ich in einem fernen KONFLIKT und verfolgte den Weg eines GRALSJÄGERS zu einer Totenkopf-Kolonie in der Story „Auf ewiger Mission“ … und landete erneut im KONFLIKT 19, diesmal allerdings im 19. Jahrhundert, wo die Story „Die Opti­mierungsfabrik“ beginnt, die vermutlich eine Novelle werden dürfte.

Und es ging immer noch weiter im Baustellen-Galopp. Die nächste Wegmarke war die Story „Monsterjagd“ aus dem Hand-lungsvorspann des KONFLIKTS 18. Protagonisten: Das Wesen TOTAM, der Dämonenschlächter in Gestalt einer Riesen-Reitechse und das BUCH. Die von Wegelagerern überfallen werden, die in Wahrheit Teile der abtrünnigen Dämonenwaffe Seth sind … die armen Crelly-Händler, die gewissermaßen wie die Schrotkörner zwischen diese machtvollen magischen Mühlsteine gerieten, taten mir echt von Herzen leid … beizeiten erfahrt ihr zweifellos mehr von ihnen.

Und am Monatsende wandte ich mich dann noch einer Novelle zu, die ebenfalls vor Beginn von KONFLIKT 18 spielt, nämlich „Spurensuche in Babylon“. Ja, da juckt es mich wirklich, wei­terzuschreiben … insbesondere deshalb, weil ich zurzeit rasant dabei bin, das Glossar für diese Serie fertigzustellen. Ich habe zwar noch 30 Seiten Begriffe zu erklären, aber auch hiermit bin ich sicherlich bis spätestens Weihnachten durch, dann kann ich die nächste Großbaustelle anfangen.

Als da wäre? Hauptglossar, Version 6! Da führt echt kein Weg dran vorbei.

Nun, damit wären wir jedenfalls durch diese aufregende Achter­bahnfahrt des zweiten Quartals des Jahres 2024 durch. Auch wenn keine Annalen-Werke fertig gestellt worden sind, kann man doch sagen, dass ich an vielen zum Teil eifrig weitergear­beitet habe, wenigstens jetzt im Monat Juni.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr dann im nächsten Teil der Artikel­reihe.

In der kommenden Woche besuchen wir im Rahmen der Lang­zeitprojekte eine idyllische Kolonialinsel im Erotic Empire … eine paradiesische Welt mit ziemlich hässlichen Zähnen, wie ihr le­sen werdet.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

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