Liebe Freunde des OSM,

der Monat Februar stand erwartungsgemäß sehr im Zeichen des ersten E-Books, das am 15. des Monats an den Start ging. Da aber „Hinterlassenschaften“ kein OSM-Werk darstellt, wird es an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden. Im Wochen-Blog Nr. 17, wo ich dann eine Übersicht über meine OSM-spezifischen Aktivitäten des Monats März gebe, wird zum Thema E-Books mehr zu lesen sein, weil es dann ja zentral um den E-Book-Start des OSM geht.

Doch damit zurück zum aktuellen Thema – was habe ich im Monat Februar im Bereich des OSM getan? Nun, folgendes:

DSf 1: Die Tyrannen-Galaxis (Abschrift)

DSf 22: Die Offenbarungen des Bösen (Abschrift)

DSf 25: Brücke ins Trümmerland (Abschrift)

Blogartikel 3: Work in Progress, Part 1

(DSf 30: Ausbruch aus Arc)

DSf 34: Das Biotod-Programm (Abschrift)

(DSf 2: Das Oki-Stanwer-Netz)

DSf 35: Tor zur Unterwelt (Abschrift)

E-Book 4: Vhentars Schicksal

Der Weg zum E-Book – Artikel

Erläuterung: Da dieser Artikel sich allgemein mit dem Thema E-Book-Erstellung durch mich befasste, berücksichtigte er natürlich auch in hohem Maße meine Aktivitäten bei der E-Book-Publizierung des OSM, deshalb ist er hier durchaus recht am Platze. Er wurde im März 2013 im Fanzine „Baden-Württemberg Aktuell“ (BWA) Nr. 354 veröffentlicht.

Blogartikel 4: Eine Unterhaltung über Kreativität

Erläuterung: Da der zentrale Aufhänger dieser Diskussion mit Corinna Rindlisbacher eine kurz zuvor gesehene Szene aus der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ war, wird dieser Beitrag hier ebenfalls erwähnt.

(DSf 31: Die Pseudo-Okis)

Erläuterung: Wenn später einmal der KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ (DSf) ebenfalls publiziert wird – nein, das ist noch ziemliche Zukunftsmusik, da muss ich euch enttäuschen – , wird euch etwas über den Weg laufen, was den modernen OSM sehr prägt. Es handelt sich dabei um Wesenheiten, die sich selbst GRALSJÄGER nennen und über technologische Fähigkeiten verfügen, mit denen sie selbst die Baumeister das Staunen lehren. Hier im KONFLIKT 22 betreiben diese Wesen ein Waffenhändler-Syndikat, was allerdings nur einen sehr kleinen Teil der Aktivitäten dieser höchst intriganten Kreaturen abdeckt.

Eine ihrer Fähigkeiten besteht darin, dass sie eine Ganzkörpermimikry betreiben können. In der oben genannten Episode imitieren sie Okis, also menschenähnliche Roboter, die in der Galaxis Daarcor eine zentrale Rolle spielen.

(DSf 33: Ein schwarzer Tag für Daarcor)

(E-Book 10: Rätselhafte Retter)

(E-Book 12: Am Rand der Bebenzone)

18Neu 26: Das Grauen aus dem Eis

18Neu 27: Jagd nach der Dämonenwaffe

DSf 29: Die Phasenfalle (Abschrift)

Blogartikel 5: Ja, wie war das denn mit den Yantihni…?

Blogartikel 8: Work in Progress, Part 2

Blogartikel 6: Was ist eigentlich der OSM? Teil 2

(Glossar der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“)

(E-Book 6: Der Schiffbrüchige)

TI 52: Ein Feind des Imperiums (Neuformatierung)

TI 53: Schwefelauges Rückkehr (Neuformatierung)

Erläuterung: Die Person von „Schwefelauge“ (er heißt eigentlich anders) ist die mit Abstand wohl tragischste in der ganzen bisherigen TI-Serie. Ich schätze einmal, dass ihr das später sehr ähnlich sehen werdet. Da der Handlungsstrang, der zu diesen Ereignissen führt, aber erst frühestens 2014 bei euch als E-Book ankommen wird, wäre es definitiv zu früh, jetzt hierüber schon mehr zu sagen. Ich deute allerdings eins an und gebe euch damit vielleicht eine harte Nuss zum Grübeln auf:

In KONFLIKT 4, also der OSM-Serie „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“ (IR) spielt exakt diese Person ebenfalls eine wichtige Rolle. Das hat dann etwas mit dem unheimlichen Komplex der so genannten „Matrixfehler“ zu tun, von denen ich schon mal kurz gesprochen habe.

OSNEU 16: Der Dämonenjäger (Neuformatierung)

OSNEU 17: Festung TOTAM (Neuformatierung)

OSNEU 18: Die Flotte der Toten (Neuformatierung)

OSNEU 19: Die Eisgruft (Neuformatierung)

Erläuterung: Diese Episode des KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“ spielt auf einer verfallenen Medowelt des alten okischen Imperiums. Hier existiert in jenem Kosmos eine alte Sicherungseinrichtung des Imperiums, nämlich eben die Eisgruft. Dabei handelt es sich um eigentlich mehr um einen Körperspeicher, in dem Klonkörper Oki Stanwers aufbewahrt werden, die im Falle seines Ablebens dazu ausersehen sind, seine Seele aufzufangen und die konstante Ausstrahlung der so genannten „Aura“ aufrechtzuerhalten (vgl. zu diesem Punkt etwa auch den Wochen-Blog 1).

Nun, in dieser Episode geht in der Beziehung einiges schief, und wiewohl Oki Stanwer wieder zu neuem Leben erwacht, bekommt er einige Probleme mit dem robotischen Bewacher der Eisgruft, dem so genannten „Ultraroboter“, der ihn dummerweise nicht akzeptieren will… fehlgeschaltete Roboter eben. In der Serie ging einiges für Oki furchtbar schief.

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

(DSf 27: TVESTHIL oder Das Blut der Matrix)

 

Tja, und zu mehr bin ich dann in diesem Monat nicht mehr gekommen. Künstlerpech. Das hatte auch etwas zu tun mit dem Reformieren meiner Beiträge zum Philosophen Willy Moog… aber dafür ist hier wirklich nicht der Platz.

Mehr über meine OSM-Aktivitäten erfahrt ihr dann Ende Juni.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 11: Glücksfunde

Posted Mai 19th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe OSM-Freunde,

wer auch immer an so etwas wie Vorsehung, Zufall, göttliche Fügung oder dergleichen glaubt, der kennt das Gefühl, das ich am vergangenen Wochenende hatte (da ich den Blogbeitrag am 2. April schreibe, handelt es sich um das Osterwochenende), bestimmt zur Genüge: man vollführt eine Handlung und macht ganz unvermittelt eine überraschende Entdeckung, die restlos überrumpelt und die eigenen kurzfristigen Zukunftspläne unvermittelt zur Makulatur macht. Manchmal sind das schöne Entdeckungen, manchmal negative. Diejenigen, von denen ich berichten möchte und die ich am Wochenende machte, gehören zur positiven Sorte. Und wenngleich das vielleicht anfangs nicht so aussehen mag, haben sie doch mehr mit dem OSM zu tun, als man vielleicht denkt.

Am 31. März wurde ich gewissermaßen „abkommandiert“, beim Entrümpeln des Kellers meiner Eltern zu helfen. Und da ich ihre sehr eingeschränkten Kräfte kannte (sie sind Jahrgang 1934 und 1939, da kann man sich das Alter selbst ausrechnen), sagte ich selbstverständlich zu. Das war auch deshalb wichtig, weil im dortigen Keller eine Menge Dinge von mir lagern… Bücher, Schulunterlagen, alte Bilder aus dem Kunstunterricht usw. Und ich kenne meinen jüngeren Bruder Achim wirklich zur Genüge – er hätte eine Menge davon einfach weggeworfen. Im Gegensatz zu mir ist er halt kein Historiker, sondern durch und durch Pragmatiker.

Diese Ansicht bewahrheitete sich natürlich an diesem Tag mal wieder zur Gänze. Wir waren insgesamt zu fünft, wenn wir mal seinen Sprössling Julian außen vor lassen, dessen Alter noch einstellig ist. Und es war eine verdammte Menge zu tun, insbesondere in einem Raum, den wir allgemein als „Partykeller“ bezeichneten. Das ist, um eine kurze biografische Notiz einzuflechten, jener Raum, in dem ich ein paar Jahre lang gelebt habe, so Anfang der 90er Jahre. Aus jener Zeit stammen auch die Bücherregale.

Seit diesen Tagen ist dort nahezu alles nachgepackt worden und hineingestellt worden, was anderweitig keinen Platz fand. Ausrangierter Elektroschrott, Sofas, Baumaterialien, Schränke, ein Grammophon, Gartenstühle, Sesselpolster, ein Spiegelschrank… Gott allein weiß, was noch alles.

Der Spiegelschrank, jahrelang gründlich durch andere Möbelstücke verbaut und nicht zugänglich, war eigentlich kein Spiegelschrank, wie ich an diesem Tag feststellte – er war in Wahrheit eine Schatzkammer.

Mein Bruder kam als erstes heran und entdeckte etwas, was eigentlich nicht verblüffend war: dass irgendwer auch diesen Schrank vollgepackt hatte. Und er merkte sofort, wem die Materialien darin gehören mussten, nämlich mir. Er zog einen Aktenordner aus dem Schrank und fragte ungeniert: „Kann der weg?“

Ich warf einen Blick darauf und war, wie einleitend berichtet, völlig aus dem Häuschen.

„Auf gar keinen Fall!“, sagte ich unverzüglich und nahm diesen Ordner, auf dem „Inaktive Brieffreunde II“ stand, sogleich unter meine Fittiche. In der Folge kamen aus diesem Schrank noch mehrere weitere Ordner dieses Typs zum Vorschein, insgesamt fünf… und ich war wirklich happy. Jeder andere Angehörige aus meiner Familie fand das vermutlich etwas befremdend, warum ich mich so frenetisch über den Fund von so viel altem Papier freute… aber sie wussten auch nicht, was ich wusste. Ihr natürlich auch noch nicht, darum folgt jetzt eine kleine Zeitreise:

Ganz zu Beginn meiner Fandomzeit (1981) korrespondierte ich mit einer Vielzahl von Brieffreunden und war assoziiert mit einer ganzen Reihe von Clubs. Manche Personen, die heutzutage weit bekannter sind als damals, zählten zu meinen Korrespondenzpartnern. Ich nenne nur mal ein paar davon: Kurt Brand (lange verstorben), Georg Jörgens (heute sehr bekannter Risszeichner bei Perry Rhodan), Bernd Held (gleiche Ecke), Frank Festa (damals 16jähriger Horrorfan, heute Verlagsinhaber), Kai Meyer (damals einfacher Fan, heute Beststellerautor)… es gäbe da noch mehr zu nennen.

Manche dieser Brieffreunde waren in der Mitte der 80er Jahre eingeflochten in einen Lesekreis, in dem ich meine frühen OSM-Werke, zumeist noch handschriftlich, herumschickte und von ihnen regelmäßig mal mehr, mal weniger ausführliche Kommentare zurück erhielt.

Als ich 1995 nach Braunschweig umzog, stand längst fest, dass ich hier mein Briefarchiv komplettieren und aufbauen wollte. Nun hatte ich dafür auch endlich den Platz, den ich benötigte, und ein paar Jahre zuvor war ich emsig darum bemüht gewesen, alte eigene Briefe entweder im Original oder in Kopie zurückzubekommen… im Fall von Frank Festa war mir das beispielsweise geglückt. Und natürlich war ich neugierig, zu sehen, was ich damals wohl geschrieben haben mochte. Die Lektüre von 15 Jahre alten Briefen war überaus interessant… aber gerade im Fall von Frank erwies sie sich als unmöglich. Ich konnte die Briefe nicht finden.

Genau genommen fehlten, als ich meine Briefordner dann neu aufstellte und nach Jahrgängen ordnete, ganze Buchstabengruppen. Mehrere Briefordner mussten daheim noch bei den Eltern liegen, irgendwo… aber ich suchte sie, ungelogen, rund zehn Jahre lang völlig vergebens und konnte mir ihr Verschwinden nicht erklären.

Nun, am 31. März 2013 wurde ich diesbezüglich fündig, und an diesem Abend vertiefte ich mich mehrere Stunden lang in einen dieser Funde, in die Festa-Korrespondenz… wunderbare Sache aus dem Heute betrachtet. Unter anderem kristallisierte sich durch meine eigenen Briefe in diesem Ordner heraus, dass meine Vermutung völlig präzise war, was die Struktur des OSM anging: tatsächlich datiert dieses Konzept mit den 33 OSM-Ebenen in das Frühjahr 1985. Ich hatte damals sogar schon – sehr amüsant – eine Art „Zeitplan“ ausgearbeitet, wie lange mich das wohl in Anspruch nehmen würde. Natürlich ging ich von der irrigen Annahme aus, „etwa alle 2 Jahre eine Serie beenden zu können“. Nach dem damaligen Stand der Dinge hieß das, es lägen „noch rund 64 Schreibjahre vor mir“.

Ach, ich habe an dem Abend viel gekichert, glaubt mir… solche wilden Flausen spann ich damals im Alter von gerade mal 17 Jahren. Aber man kann zumindest nicht sagen, dass ich nicht „groß dachte“, ganz im Gegenteil. Eher kann man davon reden, dass ich permanent auf Gigantismus gepolt war. Eine amüsante und faszinierende Entdeckung.

Besonders begeisterte mich bei der Durchsicht des Ordners aber die Tatsache, dass ich gelegentlich durchaus schon verwendete Blätter benutzte, d. h. im Grunde genommen „Altpapier“. Diesmal allerdings handelte es sich manchmal um Unikate, die ich nie verwendet hatte – so entdeckte ich mehrere Titelblätter für Sammelbände des OSM-KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“, die ich niemals realisiert hatte. Die Zeichnungen für diese Sammelbände hatte ich damals angefertigt und dann einfach so zum Altpapier getan, was ich für die Briefbeantwortung einsetzte… und so gerieten diese Illustrationen an Frank Festa, blieben dort bis 1992 (da bekam ich sie zurück), und bis 2013 schlummerten sie vergessen im Spiegelschrank.

Der Himmel allein mag wissen, was in den anderen vier Ordnern noch für Überraschungen auf mich warten… allerdings weiß ich, dass sowohl Bernd Held als auch Karl Haas – zwei Brieffreunde aus dem damals noch existierenden Science Fiction Club Grey Hole und zudem Leser im OSM-Lesekreis – innerhalb mehrerer Jahre verschiedene OSM-Serien recht weit zu lesen bekamen und z. T. dafür auch Illustrationen anfertigten. Auf die Lektüre ihrer OSM-Kommentare freue ich mich jetzt schon. Beizeiten bekommt ihr davon sicherlich ein paar Zitate geboten… aber das wird noch ein ganzes Weilchen dauern.

Was also das „alte Papier“ angeht, so war es für mich mit Gold kaum aufzuwiegen. Aber dazu muss man wahrscheinlich erstens Historiker sein (wie ich) und zum zweiten ein Literat, der schon seit Jahren vergebens nach genau diesen Unterlagen gesucht hat.

Das Wochenende war jedenfalls gerettet, keine Frage. Da konnte selbst die Entdeckung von dreißig verschimmelten Büchern in einem weiteren Schrank keinen argen Schaden mehr anrichten.

Glück muss der Mensch halt haben…

In diesem Sinne: Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos und meiner E-Books im Allgemeinen,

so kann das kommen, wenn man mal viel um die Ohren hat und zwar nicht nur ich selbst, sondern auch andere Freunde, auf deren Mithilfe ich angewiesen bin, wenn es um das unumgängliche Zubehör geht, ohne das E-Books nun einmal nicht funktionieren… gemeint ist die Werbung. Üblicherweise aktiviere ich selbst ein paar Freunde, die dann ihrerseits ihre Kontakte mit aktivieren. Das hilft in allen Fällen bei der breiteren Bekanntmachung meiner E-Books und insbesondere bei der Bekanntmachung der Gratisdownloadtage. Auf diese Weise kommen normal deutlich mehr als 700 Downloads je E-Book zusammen.

Tja, so läuft das normalerweise.

Diesmal hat die Werberoutine aber leider etwas geklemmt (nein, keinerlei Vorwürfe! Die Welt besteht ja auch noch aus anderen Dingen als aus meinen E-Books, das weiß ich doch!). Tatsache ist halt, dass so der Endstand des vierten E-Books „Vhentars Schicksal“ (TI 3) lediglich auf 662 Downloads gekommen ist. Das ist der Wermutstropfen… doch nehme ich ihn in diesem Fall einfach in Kauf, weil ich ja weiß, dass am kommenden Wochenende der Garching-Con 2013 stattfindet. Und ich bin recht zuversichtlich, dann noch ein paar mehr Interessenten auf meine Homepage und zu meinen E-Books zu locken.

Außerdem führte ich gestern Abend ein angenehmes, zweistündiges Gespräch mit jemandem, der sich mit Stil und Textstrukturen gut auskennt, und ich denke, von diesem Kontakt werde ich ebenso wie meine E-Books – und damit natürlich auch ihr – mittelfristig sehr profitieren können. Dass ich derzeit nicht wirklich der „begnadete Stilist“ bin, weiß wirklich keiner besser als ich. Die Geschichten werden überwiegend durch die Handlungsideen getragen… aber ich bin flexibel genug und lernfähig, um das nicht als unabänderliches Diktum zu verstehen. In absehbarer Zeit dürften die E-Book-Texte darum noch ein wenig packender und noch besser lesbar werden.

Was das Gesamtergebnis meiner E-Books inzwischen angeht – deutlich über 3300 Gesamtdownloads – , so bin ich damit nicht unzufrieden. Mehr geht immer, klar, und das strebe ich auch an. Da baue ich ganz auf eure Neugierde. Und die nächsten Ziele dafür kann ich auch an dieser Stelle schon nennen:

Am 8. Juni 2013 erscheinen gleich zwei neue E-Books von mir:

„Im Zug“ – eine phantastische Non-OSM-Novelle

und

„In der Hölle“ – der erste Band der losen Geschichtenreihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“

Freut euch darauf, ich denke, die Lektüre wird sich sehr lohnen.

Ansonsten: Danke auch diesmal für euer breites Interesse an meinem vierten E-Book. Ich bleibe am Ball und zähle auf euch, dass ihr das ebenfalls tun mögt.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

So, da sind wir also wieder, um uns in der dritten Runde unserer Erörterungen ein wenig tiefer in die Interna des Oki Stanwer Mythos zu bewegen. Resümieren wir noch mal kurz den Endstand des vergangenen Artikels im Wochen-Blog Nr. 6: Ich war dabei, zu erläutern, wie die Anfänge des OSM aussahen. Aus den Gedankenspielen mit meinem Bruder, die Ende der 70er Jahre aufhörten, erwuchs in mir der Wunsch, die Vergangenheit mit den vielen phantastischen Einfällen nicht einfach erlöschen zu lassen. So entstand die erste OSM-Serie mit dem nahe liegenden Titel „Oki Stanwer“.

Als sie Anfang 1984 endete, hatte ich aber schon zahlreiche weitere Serien begonnen, vier an der Zahl – die KONFLIKTE 13, 14, 16 und 17 – , von denen mehrere ebenfalls in der Galaxis Milchstraße in unterschiedlichen Jahrhunderten angesiedelt waren und einen untereinander widersprüchlichen Zeitverlauf der menschlichen Geschichte widerspiegelten. Ich kam daher 1984 zu der konsequenten Auffassung, dass es sich um chronologisch aufeinander folgende Universen handeln müsse. Dies war die Geburtsstunde des frühen OSM-Konzepts.

Ich war noch diesbezüglich am Grübeln, wie wohl die genaue Abfolge sein mochte und wie sie sich intern evolutionär entwickelten. Aber das war auch eine Zeit, in der ich immer wieder neue Dinge entdeckte. Man darf bekanntlich nicht übersehen, dass ich 1984 noch in der Realschule Schüler war und gerade einmal 17 Lenze zählte.

Die nächste Entdeckung, die ich machte, war dann die des später so genannten KONFLIKTS 20: In einer fernen Galaxis namens Jullher tobte ein Krieg zwischen zwei Völkern, von denen eines pflanzlicher Natur war. Die Yooner, so ihr Volksname, standen in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen die aggressiven Murdd und waren dabei, zu verlieren. Sie waren schon nicht mehr imstande, ihre Schiffe gescheit zu besetzen und bemannten beispielsweise die YOONERAN nur noch mit Klonsoldaten, denen Sprengsätze implantiert worden waren, die sie wirkungsvoll an der Desertion hindern sollten.

Nun, bei der YOONERAN und ihrem Kommandanten Cbalon funktionierte das nicht, schon gar nicht, als der Kommandant von einem Lichtstrahl aus den Tiefen des Kosmos getroffen und als einer der Helfer des Lichts aktiviert wurde. Die YOONERAN scherte aus dem galaktischen Krieg aus und begab sich in eine entfernte Galaxis namens Zooltahn.

Schlechte Wahl, denn Zooltahn mit dem Hundert-Sonnen-Wall war das Zentrum eines mehrere Galaxien umfassenden Reiches, das eben aus Zooltahn von der so genannten MACHT dirigiert wurde. Und Teil dieses Großreiches war auch eine unterworfene Galaxis, die man Arc nannte: die Heimat der legendären, aber längst verschwundenen Baumeister.

Die YOONERAN war Teil des KONFLIKTS geworden, und als ein grässliches Roboterwesen, „Robotkaiser“ genannt, an Bord kam, war es sowieso vorbei, denn dieses Wesen hörte auf den Namen OKI STANWER…

Shocking, dachte ich, das kann doch alles gar nicht wahr sein!

War es aber.

Und während ich also dergestalt im Jahre 1984 zwischen höchst unterschiedlichen Universen und Völkern und Galaxien hin und her balancierte, zwischen Welten, wo Oki Stanwer als Messias herbeigesehnt wurde und anderen, in denen er als Dämonenjäger mit New Scotland Yard zusammenarbeitete, entstanden auch erste blasse Einblicke in frühere Zeiten. Mit „Die Dunkle Macht“ entwickelte ich eine Geschichte, die im Kosmos des okischen Imperiums während seiner Blütezeit spielte (also im KONFLIKT 9). Und mir ging allmählich auf, dass der OSM wenigstens 30 KONFLIKTE umfassen würde.

Übrigens sollte ich hier einflechten, dass die eben genannte Geschichte die erste der bald darauf sehr viel umfangreicheren Geschichtensammlung wurde, die den Titel Aus den Annalen der Ewigkeit bekam. Wenn sich die Dinge gut entwickeln, wird vielleicht noch anno 2013 die erste Geschichte dieser Anthologie als E-Book erscheinen. Lasst euch da mal überraschen.

Weiter im Text.

Neue Wesen traten in diesen in Arbeit befindlichen Serien ins Dasein, vorher nur blass ausgearbeitet: der Orden der 17 Ritter vom Goldkristall beispielsweise. Die monströsen Matrixkoordinatoren oder der furchtbare Frontenwechsler Soffrol, ein Wesen, das mir bald noch sehr viel mehr Kopfzerbrechen bereiten sollte und das einer meiner frühen OSM-Leser unverhohlen als moralisches Monstrum bezeichnete… durchaus nicht zu Unrecht. Aber das ist durchaus nicht die einzige Seite an ihm, die zu berücksichtigen ist.

Ich traf auf TOTAMS EXEKUTIVE, den Dämonenschlächter, und ich machte die sehr beunruhigende Bekanntschaft mit den durchweg psychopathischen Dämonenwaffen, die schier unzerstörbar zu sein schienen. Außerdem gab es da in der Hierarchie TOTAMS auch noch die Dämonentore, unter denen man sich wahrlich keine architektonischen Bauteile vorstellen sollte. In KONFLIKT 13 „Oki Stanwer Horror“ (OSH) ist ein Dämonentor für den Untergang der Menschheit verantwortlich.

Während ich all diese Entdeckungen machte, die mir immer stärker zeigten, dass der OSM alles andere als leichter Stoff und unkomplizierte Space Opera war, passierte noch sehr viel mehr: Ich schloss 1985 die Realschule ab und begann eine Lehre, machte erste Erfahrungen mit der Arbeitslosigkeit… und beendete KONFLIKT 13 im Dezember 1985.

1986, während ich eine Zweitausbildung als Bürokaufmann begann, vollendete ich dann außerdem den KONFLIKT 17 „Drohung aus dem All“… und dann entdeckte ich die Galaxis Arc im Rahmen von KONFLIKT 20. Hier wuchs in mir rasch der Wunsch, diese Sterneninsel etwas näher anzusehen. Der Zeitpunkt dafür war gut gewählt – zwischen 1984 und 1986 hatte ich übereifrige Gehversuche im Bereich der Heftromanschreiberei begonnen, die freilich keine druckreifen Resultate ergaben (die ersten vier solcherart geschriebenen Romane kamen vom ZAUBERKREIS-Verlag zurück, mit Recht, wie ich heute sage; damals war ich indes darüber etwas verschnupft).

Auf diese Weise hatte ich ein neues Publikationsformat entdeckt, nämlich 120 Manuskriptseiten lange Romandokumente… und ich begann sie auch jenseits der ersten vier versuchten Heftromane weiter anzuwenden, zunächst für eine Non-OSM-Serie um den SF-Raumdetektiv Mike Cole (bis in die 90er Jahre sollten hier mehr als zwanzig Romane um ihn entstehen, bis auf Band 1 „Baumsterben auf Lepsonias“, der in Etappen publiziert wurde, sind sie sämtlich unbekannt und unveröffentlicht geblieben). Dann wandte ich mich Anfang 1986 der Überarbeitung des KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“ zu, was nahe lag, da die Serie ja beendet war.

Und 1987 schrieb ich zudem „Odyssee in Arc“ im gleichen Format, und damit begann das Abenteuer dann wirklich. Hierzu sollte ich ein paar mehr Worte machen:

„Odyssee in Arc“ erzählt die Geschichte eines eigentlich unmöglichen Crossovers. Kurz vor dem schrecklichen Finale des KONFLIKTS 13 startet auf der Erde des Jahres 2124 der Stratofighter-Pilot Edward Norden zu einem Flug von England nach Deutschland, kommt dort aber niemals an. Stattdessen findet er sich bald darauf (wie er denkt) im Weltraum wieder, und zwar direkt im Halo der Galaxis Arc.

Hier in Arc wird er mit verwirrenden Tatsachen konfrontiert. Zum einen stellt er fest, dass Arc von einem Diktator namens Holkaxoon regiert wird, der sich auf die sadistische Kampftruppe der Draan stützt, die die Zivilbevölkerung Arcs unterdrücken. Er schließt sich daraufhin den so genannten Kristallrebellen an, einer Widerstandsorganisation der humanoiden Ghaner, und er verliebt sich in die Ghanerin Jyseewa, mit der er durch Arc flüchtet.

Romantisches Abenteuer pur, kann man dazu nur sagen… und ja, natürlich werdet ihr beizeiten diese Geschichte auch im E-Book lesen können, keine Frage. Es gibt sogar ein schönes, eigens dafür gezeichnetes Titelbild, das schon in den frühen 90er Jahren von Heidi Koch angefertigt wurde und den Geist der Geschichte sehr schön einfängt.

Ich hatte gleichwohl mit dem ersten Band der schließlich sechsteiligen Edward-Norden-Saga ein wenig Schwierigkeiten. Denn Nordens Erinnerung trügt ihn ganz massiv. Seine Heimatwelt des Jahres 2124 ist inzwischen seit mehr als 35 Milliarden Jahren vernichtet (er befindet sich nun in einem Paralleluniversum des KONFLIKTS 20). Ihn selbst dürfte es ebenfalls gar nicht mehr geben… er ist das, was man einen Matrixfehler nennt, ohne dass ihm das selbst klar ist.

Matrixfehler, lernte ich auf diese Weise und war dadurch nicht wenig verblüfft, sind eben nicht nur fehlgesteuerte  Okiroboter in KONFLIKT 15 oder ebenfalls fehlgelenkte All-Hüter in KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“, wo man sie unter der Bezeichnung LONTREKS kennt, sondern auch Lebewesen aus Fleisch und Blut, denen man beim besten Willen nicht ansieht, dass es sie eigentlich gar nicht mehr geben dürfte.

Beunruhigend? Oh ja, und noch mehr als das.

Wie üblich hatte ich mal wieder keine Gelegenheit, mich in diese Dinge zu vertiefen: das Jahr 1988 begann, und damit kam das Ende für KONFLIKT 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“. Allerdings nahte auch schon das nächste Ungemach – meine Ausbildung wurde erfolgreich abgeschlossen, und nun stand sinnbildlich das Kreiswehrersatzamt vor der Tür und wollte mich in die Armee einziehen, wozu ich Pazifist wirklich so überhaupt kein Verlangen hatte. Ich kam auch dank guter Beratung um diese Klippe des Schicksals herum und begann Anfang 1989 mit meinem Zivildienst.

Doch zuvor machte ich eine Erfahrung ganz anderer Art: Dass nämlich der Abschluss einer OSM-Ebene insbesondere dazu führt, dass ich im Rahmen des OSM neue Entdeckungen mache. Am 30. Januar 1988 schloss ich KONFLIKT 14 ab… und buchstäblich am Abend desselben Tages erwachte ein neuer KONFLIKT zum Leben, nämlich KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“. Aber davon berichte ich beim nächsten Mal mehr…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Leser meiner E-Books,

es stimmt mich immer wieder sehr freudig, wenn ich nachschaue, wie sich ein neues E-Book im Vergleich zu meinen bisherigen drei schon veröffentlichten im Rennen um die Gunst der öffentlichen Leserschaft wacker schlägt. Aktuell ist mein viertes E-Book mit dem Titel „Vhentars Schicksal“ seit dem 10. Mai im Gratisdownload erhältlich, also der dritte Band der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI). Im Zuge dieser Aktion hat es sich ergeben, dass die phantastische Wegmarke von 3100 Gesamtdownloads meiner E-Books überschritten worden ist, und stündlich werden es mehr…

Wenn man bedenkt, dass ich ja erst seit dem 15. Februar 2013 auf diesem Gebiet tätig bin, bin ich wirklich stolz über die Geschwindigkeit, mit der ihr meine E-Books annehmt.

Also, tausend Dank, ihr Lieben!

Das zeigt mir nachdrücklich, dass der eingeschlagene Kurs richtig ist und ihr offenkundig neugierig geworden seid darauf, wie es mit den Geschichten um die Yantihni weitergeht.

Ich kann jetzt schon sagen, nachdem ich gestern das E-Book 6 „Der Schiffbrüchige“ beendet habe, dass ihr dort mit der Wüstenwelt Hushhin und der Kultur des so genannten Volkes der Hushhiner (in Wahrheit heißen sie anders, aber das bekommt ihr schon noch heraus, wenn ihr weiterlest) ein aufregendes neues Kapitel des publizierten OSM kennen lernen werdet. Ich werde in Bälde dazu auch noch einen Artikel für den Wochen-Blog schreiben.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Dieser Blogeintrag richtet sich natürlich insbesondere auch an die Interessenten, die im Zuge des Garching-Cons 2013 auf meine Flyer oder auf meinen Artikel zu den OSM-E-Books im dortigen Conbuch aufmerksam werden. Es lohnt sich hier auch für euch, einen Blick auf die früheren Blog-Einträge hier auf der Homepage zu werfen, um ein Gespür für die historische Dimension des OSM zu erhalten und gegebenenfalls Neugierde zu entwickeln auf all das, was ich bislang noch nicht in E-Book-Form bringen konnte.

Und wer weiß, vielleicht interessiert euch ja nicht nur mein erstes Non-OSM-E-Book „Hinterlassenschaften“, das im Februar online ging, sondern auch das nächste, das in knapp 3 Wochen unter dem Titel „Im Zug“ an den Start gehen wird – übrigens zeitgleich mit dem nächsten OSM-E-Book „In der Hölle“.

Für weiteren Lesestoff ist also gesorgt, und ich habe vor, in regelmäßiger Folge bis Jahresende insgesamt 12 E-Books zu publizieren. Da ist eine schöne, kleine Bibliothek im Entstehen. Und beizeiten werde ich dann auch was  über meine schon in Arbeit befindlichen Pläne für das Jahr 2014 erzählen. Dafür ist es hier und heute aber noch zu früh.

Euch sei also noch mal herzlich für euer reges Interesse an meinen E-Books gedankt – und ich freue mich immer über Beurteilungen und Rezensionen auf Amazon.de! Unterstützt mich bitte auch in dieser Hinsicht! Vielen Dank im Voraus!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Der Anruf am 20. März erschütterte mich nicht wenig: eine befreundete Professorin teilte mir sichtlich bewegt mit, dass ein Studienkollege von mir am Wochenende ganz überraschend verstorben war. Beunruhigend und unbehaglich fanden wir dabei nicht zuletzt die Tatsache, dass wir beide uns noch wenige Tage vorher über eben diesen Mitkommilitonen im Rahmen eines sonst ganz anders orientierten Gesprächs unterhalten hatten.

Der Tod, merkten wir hieran, kommt manchmal völlig unvermittelt und reißt Menschen, die jünger sind als wir selbst, einfach so aus dem Dasein. Ich schrieb in der Folge Kondolenzmails und bemerkte in einer davon auch, dass ich ja als Literat in meinen Werken seit sehr langer Zeit das Thema des Todes als ständigen Wetzstein der Kreativität entdeckt habe. Und ihr könnt es euch leicht denken: das hat natürlich auch im OSM seine Spuren hinterlassen, dieses Thema. Deshalb ist es aus gegebenem Anlass vielleicht an der Zeit, heute eine erste kleine Fährte zu dem Mysterium des Todes zu legen, die euch in die Jenseitsphilosophie des OSM einführt… freilich nur ein erster Anklang dazu. Das Thema wird erwartungsgemäß noch sehr viel häufiger in Blog-Artikeln thematisiert werden.

Um hier jedoch tiefschürfender zu werden, bedarf es gewisser Geschichtenkenntnis im Rahmen meines Lebenswerks, und die ist derzeit für die Neuleser meiner E-Books noch nicht gegeben. Ich weise allerdings jetzt schon einmal hin auf eine in Vorbereitung befindliche Publikation, wo wir sehr dicht an das obige Thema herangelangen werden: Im Juni 2013 wird parallel zum fünften E-Book „Im Zug“ der erste OSM-Roman der Schriftenreihe Aus den Annalen der Ewigkeit (AdAdE) erscheinen, zu der ich natürlich beizeiten auch noch einiges berichten will.

Dieser Roman mit dem Titel „In der Hölle“ bringt euch als Leser an einen mysteriösen, legendären Ort (von denen der OSM, zugegeben, viele hat. Aber keiner besitzt diese magnetisierende Kraftausstrahlung): TOTAM, die Welt des Bösen selbst. Und dort besitzen die Naturgesetze, wie wir sie kennen, keine Geltung mehr, dort hört der Unterschied zwischen Leben und Tod auf zu existieren… um es sehr vorsichtig anzudeuten. Wer mehr wissen möchte, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt, in der Reihe meiner E-Books mit Abstand das bisher längste Werk.

Kehren wir zurück zum Thema: Der Tod. Das Erlöschen aller körperlichen Funktionen, der Zerfall des Leibes, das Ende aller Hirnaktivität… wenn man von einer strikt materialistischen Sichtweise her kommt, ist dies das Ende. Das Leben endet, und es bleibt nur erkaltende, zerbröselnde Materie zurück, Knochen und Asche.

So kann man das betrachten, und ohne zu viel von der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ zu verraten, die ihr ja hoffentlich derzeit lest, darf ich bemerken, dass das Volk der Baumeister sich mehrheitlich ganz dieser Tradition verhaftet sieht. Die meisten Baumeister sind tatsächlich der Ansicht der Materialisten oder Monisten, die das Leben strikt auf die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod beschränken und jenseits davon keinerlei alternative Existenzformen gelten lassen. Ich deute nur an: sie haben gute Gründe für diese Ansicht.

Dummerweise bin ich als nomineller Katholik und bekennender Dualist anderer Auffassung. Für mich endet das Leben weder mit dem Tod, noch beginnt es mit der Geburt. Der OSM ist handgreifliche Umsetzung dieser Ansicht in Form der kreativen Werke. Wer also als Materialist und Monist den OSM liest, wird immer wieder – in seinem Sinne irrationale – Dinge zu lesen bekommen. Wer hingegen der dualistischen Weltanschauung verhaftet ist, wie ich also, der bekommt sehr viel philosophisches Gedankenfutter geboten, einen wesentlichen Mehrwert des OSM.

Was brauchen wir, wenn wir vom dualistischen Standpunkt aus das Thema des Todes beleuchten? Wir brauchen zuvorderst natürlich das, was den Dualismus auszeichnet: die feste Überzeugung, dass der Körper allein nicht alles ist, sondern dass er über eine Komponente verfügt, die wir vorläufig in Ermangelung einer präzisen Definition (sie kann später im Rahmen der Blog-Artikel noch gegeben werden), als feinstoffliche Seele charakterisieren wollen. Der Leib mag zerfallen, ja, die Körperfunktionen erlöschen, ja. Aber, so sagen Dualisten, die Seele bleibt bestehen, sie vergeht nicht.

Kritiker mögen an dieser Stelle einwenden, dass die feinstoffliche Seele mit keiner Messmethode der Neurowissenschaften bislang nachgewiesen werden konnte. Das ist präzise, aber dieser Negativbeweis ist nicht zwingend eine qualifizierte Aussage in dem Sinn, dass es eine solche Seele nicht GIBT. Es ist höchstens eine Aussage dahingehend, dass wir mit den uns aktuell zur Verfügung stehenden Mitteln eine solche Seele nicht ausfindig machen können.

Nehmen wir das als Faktum zur Kenntnis und gehen weiter.

Gesetzt den Fall, und hier treten wir über ins Reich der Spekulationen des OSM, gesetzt den Fall, die feinstoffliche Seele oder wie immer wir sie bezeichnen wollen, existiert tatsächlich und besteht aus einer Substanz respektive einer Art von energetischer Schwingung, die mit unseren Sinnen und Messinstrumenten nicht zu fassen ist… was hat das dann für eine Konsequenz im Falle des eintretenden Todes?

Im späten OSM hat das dramatische Folgen, auf die hier noch nicht eingegangen werden soll. Ich sagte ja, das Thema wird uns noch öfter beschäftigen. Vordergründig, und da sind wir im frühen OSM, der etwa die TI-Serie oder auch den oben erwähnten Roman einschließt, vordergründig heißt das, dass der Tod für den Betroffenen an Schärfe verliert. Ich spreche nicht davon, das Phänomen des Todes für die Hinterbliebenen kleinreden zu wollen, ihr Seelenschmerz ist allzu real, mögen sie so gläubig sein, wie sie wollen. Das reale Verlustereignis kann und sollte man nicht bagatellisieren.

Doch der OSM geht davon aus, dass das eben nicht alles ist.

Ich habe schon seit vielen Jahren in zahllosen Briefen davon gesprochen, dass die faszinierendsten und bestürzendsten Geschichten im Oki Stanwer Mythos eigentlich NACH dem Tod erst beginnen. Beispiele dafür wären etwa „Kämpfer gegen den Tod“ (1997), „Heimweh“ (2003) oder „Die Totenköpfe 1: Die Alte Armee“ (2005-2010). Hier sterben die Protagonisten am Anfang (!) der Geschichte, und hernach geht es erst richtig los…

Die Variationen des Todesthemas innerhalb des OSM, die euch bei Interesse beizeiten in der Reihe Aus den Annalen der Ewigkeit begegnen werden, zeigen euch die höchst unterschiedlichen Formen der Nachexistenz nach dem Tode, und ihr könnt euch darauf verlassen, so etwas wie Geister oder Untote sind davon nur ein sehr kleiner Teil. Es gilt in diesem Zusammenhang auch über solche Dinge zu sprechen wie TOTAMS Knochenstraßen, die Legion, das Matrixland oder eben auch über die schon verschiedentlich erwähnten Matrixfehler.

Und da der Raum nun allmählich knapp wird für diesen Blog-Artikel, möchte ich noch kurz einen Hinweis auf die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ einflechten: auch wenn das aktuell gar nicht absehbar ist, wird in der nahen Zukunft das Thema der „Seele“ hier eine ganz zentrale Rolle spielen. Und damit werden wir uns in einen Strudel der ideologischen Auseinandersetzung hineinstürzen müssen, in dem es um Religion, Glauben, Ideologie, Macht und Wahnsinn geht. Doch da diese Zusammenhänge noch eine ganze Weile hin sind, mag man es mir nachsehen, wenn ich hier nicht deutlicher werde.

Entscheidend ist hierbei, im Kopf zu behalten, dass der OSM eine Weltsicht repräsentiert, die dualistisch strukturiert ist und in der der Tod durchaus NICHT das Ende aller Dinge ist, sondern oftmals Komplikationen aufwirft, mit denen der Sterbende zu Lebzeiten gar nicht rechnet. Leser, die ein wenig mehr vom OSM wissen, werden hier schon ein wenig gruseln, weil sie gewisse Einblicke gewonnen haben… für alle Neuankömmlinge ist dies noch ein Bereich, in dem ihr Überraschungen zu gewärtigen habt.

Freut euch darauf, ich denke, es lohnt sich.

Bis demnächst, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos und meiner E-Books im Allgemeinen,

heute ist mit meinem vierten E-Book unter dem Titel „Vhentars Schicksal“ der dritte Band der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ online gegangen. Darin könnt ihr weiter den Erlebnissen folgen, die die Forscher vom Volk der Yantihni im Sonnensystem „Sianlees Rast“ erleben. Dem ersten Blick auf die Seltsamkeiten des verwüsteten Sonnensystems (vgl. E-Book 3 „Das ausgeplünderte System“) werden weitere hinzugefügt, kombiniert mit rätselhaften und beunruhigenden Funden auf dem vierten Planeten des Systems. Und auch in den Weiten der Galaxis Twennar scheint es beunruhigend zu rumoren, wie ihr dort lesen könnt.

Mit diesem E-Book ist der erste kleine Subzyklus vollendet, die GHANTUURON-Abenteuer und die weiteren Ereignisse in diesem Sonnensystem werden in Bälde weiter berichtet.

Vom 10.-12. Mai 2013 steht das vierte E-Book wieder zum Gratisdownload bereit.

Ergänzend zum Inhalt des obigen E-Books möchte ich auch an dieser Stelle auf meinen Wochen-Blog 9 aufmerksam machen, der morgen zugänglich sein wird. Er trägt den prägnanten Titel: „Wie ist das eigentlich mit dem Tod im Oki Stanwer Mythos?“ Wer es wissen möchte, ist herzlich als Leser auf meiner Homepage „oki-stanwer.de“ willkommen.

Ebenfalls möchte ich zudem noch auf den Garching-Con 2013 hinweisen, der vom 17.-19. Mai in Garching stattfindet. Der Grund? Nun, im Conbuch, das jeder Besucher erhalten wird, könnt ihr auch einen kleinen Beitrag von mir zum Thema der OSM-E-Books finden mit einem Ausblick auf die künftige Handlung der nächsten Monate. Aber auch sonst lohnt der Con ganz zweifellos den Besuch.

Ich wünsche euch viel Vergnügen mit der Lektüre meines neuesten Werkes und halte euch auf dem Laufenden, wie die Dinge sich entwickeln.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Maiblog 2013

Posted Mai 1st, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books,

der erste Mai ist der Tag der Arbeit, und eigentlich sollte man meinen, solch ein Tag sei natürlich dazu da, gerade NICHT zu arbeiten. Auf der einen Seite macht das Sinn. Auf einer anderen nicht – nämlich dann, wenn einem die Arbeit an sich generell Spaß macht. Und dass mir das Schreiben Freude bereitet und ich es im Grunde genommen nicht als Arbeit im engeren Sinn ansehe, ist den Menschen, die mich schon seit vielen Jahren kennen, nur zu vertraut.

Ich dachte mir darum, es könnte heute mal ganz interessant sein, euch an einem Blick in die nahe Zukunft teilhaben zu lassen, gewissermaßen aus gegebenem Anlass.

Der Oki Stanwer Mythos (OSM) ist ja das Zentrum dieser Homepage und soll es auch weiterhin bleiben. Doch ist meine E-Book-Aktivität nicht allein auf den OSM beschränkt. Und es mag manchen Leser geben, der sich sagt: Kann der Uwe nicht mal wieder OSM-unabhängige Geschichten bringen wie „Hinterlassenschaften“, mit der die E-Books begonnen haben? Andere Leser mögen meinen: Ich würde gern ein bisschen mehr von den Welten sehen, die sich im OSM  noch so befinden und die der Uwe bislang nur eher theoretisch in den historischen Wochen-Blogs („Work in Progress“) erwähnt hat. Kann er da nicht mal endlich „Butter bei die Fische“ tun?

Gemach, Freunde, gemach.

Beide Wünsche kann ich gut verstehen, und vertraut mir einfach: beide Wünsche werden in Bälde erfüllt. Um das anzudeuten, schreibe ich diese Zeilen hier – ich möchte einen kleinen Fahrplan für die kommenden Monate entwickeln, damit ihr wisst, was euch in der nahen Zukunft erwartet. Und da dieser Blick notwendig zeitlich limitiert ist, werde ich gelegentlich ähnliche Blicke in der nahen Zukunft wiederholen.

Der Zeitplan bis Ende Juli 2013 sieht folgendermaßen aus, soweit es meine E-Books angeht:

Am 4. Mai 2013, also in wenigen Tagen, wird mein viertes E-Book online erhältlich sein, nämlich „Vhentars Schicksal“. Das ist Band 3 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“.

Anfang Juni – den genauen Termin nenne ich für die unten erwähnten Werke noch – werden zwei weitere E-Books parallel bei Amazon zum Download zur Verfügung stehen. Es handelt sich dabei um folgende Werke:

„Im Zug“, das reguläre fünfte E-Book, ist – wie damals schon „Hinterlassenschaften“ – eine Non-OSM-Geschichte, die durchaus in der realen Gegenwart auf der Erde handeln kann. Der Leser schlüpft in die Rolle einer britischen Historikerin, die eine nächtliche Zugreise unternimmt und nach einem kurzen Schlummer aufschreckt. Treibt sie anfänglich die Sorge um, ihren Haltebahnhof versäumt zu haben, hat sie sehr bald erheblich mehr Grund zu Entsetzen…

Wer mehr lesen mag, sollte sich die Geschichte zu Gemüte führen. Sie thematisiert unter anderem ein Problem, mit dem jeder von uns früher oder später einmal konfrontiert werden wird.

„In der Hölle“  hingegen ist eine ganz andere Geschichte, wiewohl sie thematisch eine Überschneidung mit der vorher genannten besitzt. Die Leser, die vergleichen, werden das rasch entdecken. „In der Hölle“ ist ein OSM-Roman aus dem KONFLIKT 4 „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“, begonnen 2004. Eine Gruppe von Bürgern der so genannten INSEL, das ist das Sternenreich der Baumeister in der Galaxis Mysorstos, dessen Regent Oki Stanwer ist, wird auf rätselhafte Weise aus ihrer Lebenswelt entführt und findet sich auf einer unwirtlichen, gespenstischen Welt wieder, wo nichts mehr so ist, wie sie es gewohnt waren… es gibt keinerlei Begründung für die Entführung und keine Bewacher, aber auch keine Lebensmittel und, zur allgemeinen Beunruhigung, auch keinen Hunger und Durst.

Dass diese Welt den Namen TOTAM trägt und das Zentrum des Bösen im OSM ist, kommt erst heraus, als die Verschollenen die Bekanntschaft mit einem der hiesigen Bewohner machen, einem Troohn namens Trugribb. Aber das ist alles erst der Anfang der entsetzlichen Geschichte, die euch eine Menge über den sinisteren Gegner Oki Stanwers zeigen wird, namentlich seine beispiellose Fremdartigkeit.

Dieses Werk ist der erste Band einer neuen parallelen E-Book-Reihe von OSM-Werken, die ich in den Blog-Artikeln schon mal erwähnt habe. Es handelt sich um die Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ (AdAdE), in der Kurzgeschichten und Romane aus diversen OSM-Universen publiziert werden, die in den Serien selbst keinen Platz gefunden haben. Manche dieser Werke haben gewissermaßen Crossover-Charakter und verknüpfen Serien des OSM miteinander. Die AdAdE-Werke erhalten eine eigenständige Signatur im Rahmen meiner E-Books.

Im obigen Fall des ersten Romans werden die Serien „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) und „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“ verbunden. Leser der Serie finden hierin also durchaus wichtige Mehrwert-Informationen. Außerdem ist der Roman zugleich ein Grundstein für das Verständnis der Serie des KONFLIKTS 4 „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“, die ebenfalls im Laufe der nächsten Jahre als E-Book der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

Anfang Juli wird dann mit dem E-Book 6 die TI-Serie fortgesetzt. Dann kommt TI 4 „Der Schiffbrüchige“ in den Handel. Dieser Band spielt auf der yantihnischen Kolonialwelt Hushhin, wo Forscher die einzige bisher entdeckte extrayantihnische Zivilisation erforschen, die sie bislang gefunden haben. Dabei werden sie allerdings auf spektakuläre Weise gestört, als ein Schiffbrüchiger einer unbekannten Zivilisation auftaucht…

Generell sollte ich an dieser Stelle vielleicht noch etwas zur Abfolge meiner E-Books sagen. Früher pflegte ich zu sagen, die Non-OSM-E-Books alternierten mit den OSM-E-Books, aber das ist irreführend, weil man dann unweigerlich denkt, jedes zweite E-Book sei „Non-OSM“. So ist es nicht. Vielmehr sieht die Sache so aus:

Das zentrale Publikationsmoment liegt auf der OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“. Diese Serie ist strukturell unterteilt in Handlungsschauplätze. Gegenwärtig sind das zwei – das System „Sianlees Rast“ und der Planet Hushhin – , in Zukunft wird es noch andere geben. Ich habe beschlossen, um Abwechslung zu gewährleisten und beide Leserkreise auf ihre Kosten kommen zu lassen (solche, die den OSM favorisieren und solche, die mit dem OSM nicht so viel anzufangen wissen), dass ich immer dann, wenn eine Handlungsebene bei TI wechselt, ein Non-OSM-E-Book einflechte und publiziere.

Ohne zu viel vorwegzunehmen, kann ich schon sagen: es gibt in diesem Jahr drei TI-Handlungsebenenwechsel (die erste nach TI 3, die zweite nach TI 5, die dritte nach TI 7), so dass in diesem Jahr 7 TI-Episoden das Licht der Welt als E-Books erblicken werden, außerdem vier Non-OSM-E-Books und ein Band AdAdE.

Details dazu werde ich, wie erwähnt, von Zeit zu Zeit auf der Homepage in entsprechenden Blogeinträgen neben dem Wochen-Blog bringen. Es lohnt sich also durchaus, dorthin von Zeit zu Zeit zu schauen, um mehr zu erfahren.

Mit diesen Worten entlasse ich euch lächelnd in den zumeist heute sonnigen „Tag der Arbeit“ zum Grillen oder was immer ihr noch machen möchtet. Ich selbst werde mich nachher dem nächsten Wochen-Blog zuwenden und schauen, was ich im Monat April so alles im Rahmen des OSM geschafft habe…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

ich schreibe diese Zeilen einige Wochen vor dem Start der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) und einige Wochen auch vor meinem Besuch auf dem DortCon. Das scheint vertretbar zu sein, weil es mir hier, wie im dritten Blogartikel, der „Work in Progress, Part 1“ enthielt, um eine Rückschau auf Vergangenes handelt, nicht um einen Hintergrundbericht zu Dingen, die gerade in der Publikation begriffen sind. Wie ich schon im dritten Blogartikel gesagt habe, handelt es sich um eine statistische Rückschau. Diesmal kann ich aber sogleich mit meinen Informationen loslegen.

Der Januar 2013 stand natürlich ziemlich im Schatten der anlaufenden E-Book-Produktion, wie ich das mal ironisch nennen möchte. Das heißt, die ganzen Arbeiten an der entstehenden Homepage „Oki-Stanwer.de“ und den Titelbildern für die kommenden Monate, die ganzen Absprachen bezüglich der Schriftzüge und dergleichen fanden im Januar statt. Dennoch blieb einiges an Zeit zum Arbeiten übrig, und folgendes konnte ich realisieren:

18Neu 25: In TOTAMS Diensten

(18Neu 26: Das Grauen aus dem Eis)

(18Neu 27: Jagd nach der Dämonenwaffe)

Erläuterung: Dämonenwaffen sind Teile der Hierarchie TOTAMS. Der Name ist irreführend und führt beispielsweise auch Oki Stanwer und zahlreiche andere Wesen übel – und meist tödlich – in die Irre. Dämonenwaffen besitzen einen eigenen Intellekt und sind grundsätzlich Ressentiment behaftete, psychotische Wesen und beinahe unzerstörbar. Die Dämonenwaffe, um die es in der obigen Episode geht, ist ein Wesen namens Glusem. Ihr werdet beizeiten seine Bekanntschaft machen… allerdings nicht in der Serie TI. Zu diesem Zeitpunkt sind die Dämonenwaffen noch nicht erschaffen worden.

(18Neu 28: Gefangen im Schreckenslabor)

(18Neu 29: Voodoo-Zauber)

(18Neu 30: In den Diensten des Bösen)

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

DSf 41: Das oszillierende Volk (Abschrift)

DSf 36: Universale Manipulateure (Abschrift)

OSNEU 5: Die Moortoten (Neuformatierung)

Erläuterung: Die Serie OSNEU ist die kommentierte Abschrift der frühesten  OSM-Ebene überhaupt. Dabei handelt es sich um den KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984). Die Serie war durchgängig in Handschrift verfasst und wurde ab 2002 in eine digitale Form gebracht. Deren Formate waren aber im Laufe der zurückliegenden Jahre grammatikalisch und strukturell veraltet und wurden deshalb ab Januar 2013 einer Neuformatierung unterzogen.

Die ersten vier Episoden der Serie sind im Zuge von frühen schreibmaschinenschriftlichen Abschriften bzw. Erweiterungen verloren gegangen, darum geht die Serie in den Ordnern mit Band 5 los. Der Inhalt der frühen Episoden findet sich in ausgebauter, überarbeiteter Version im ersten Oki Stanwer-Roman „Oki Stanwers Rückkehr“ (1986), der aber bislang nur in einer Schreibmaschinenversion vorliegt. Eine digitale Form davon gibt es gegenwärtig nicht.

 OSNEU 6: „Voorks mittschiffs voraus!“ (Neuformatierung)

Erläuterung: Die Voorks sind ein Volk im KONFLIKT 15. Sie sind hier ursächlich verantwortlich für die Zerschlagung des menschlichen Sternenreiches in eine Vielzahl von kleinen Splittergruppen, die letztlich ihre ausgepowerte Ursprungswelt Terra völlig vergessen. Die Voorks erweisen sich in ihren Schattenschiffen als unangreifbar und scheinen keinerlei Basis zu besitzen. Erst im Verlauf der Serienhandlung kristallisiert sich heraus, dass sie aus einem parallelen Universum stammen und hier von einem Dämon von TOTAM kontrolliert werden. Beizeiten wird mehr von ihnen zu erfahren sein, das ist aber noch ferne Zukunftsmusik.

OSNEU7: Gefangene des Satans (Neuformatierung)

OSNEU 8: TOTAMS Todesturm (Neuformatierung)

(DSf 26: Die Abwehrkreise)

DSj 50: MATRIXPEST

Erläuterung: Das Phänomen der „Matrixpest“ jetzt schon im Detail zu beschreiben, das im KONFLIKT 28 „Oki Stanwer – Der Siegeljäger“, begonnen 1989, zu wüten beginnt, erscheint mir wenig nützlich. Langfristig werde ich nicht umhin kommen, das zu tun. Hier und heute sei nur angedeutet, dass es mich etwa zehn Jahre gekostet hat, bis ich mich überwinden konnte, diesen Band zu schreiben. Wenn es soweit ist, hier in die Details zu gehen, werdet ihr das begreifen…

OSNEU 9: TOTAMS ENDE (Neuformatierung)

Erläuterung: Ich sehe ein erstauntes Blinzeln in den Leseraugen. Wie, TOTAM ist doch das Böse an sich… und in KONFLIKT 15 ist es damit VORBEI? Aber das kann doch irgendwie nicht sein…

Nein, ist es auch nicht. Ich machte in der Folge die damals völlig unbegreifliche Entdeckung des so genannten „MAGNET-EFFEKTES“, über den noch zu erzählen sein wird. Ich deute lediglich an, dass die Begriffe von „Leben“, „Sterben“ und „Tod“ ihre Gültigkeit im Dunstkreis TOTAMS verlieren. Davon wird auch in TI die Rede sein.

OSNEU 10: Planet der Intrigen (Neuformatierung)

OSNEU 11: Das vergessene Raumschiff (Neuformatierung)

(DSf 27: TVESTHIL oder Das Blut der Matrix)

Erläuterung: Und da hätten wir die Matrix wieder, die legendäre, und zugleich den nicht minder legendären Begriff des „TVESTHIL“. Eine fast immer tödliche Substanz, die zugleich absolut essentiell für die Bediensteten der Sieben Lichtmächte ist, Oki Stanwers Dienstherren. Das hat mit einer Substanz zu tun, die man „Goldkristall“ nennt… und dazu sage ich einiges in der TI-Serie. Da wollen wir mal nicht zu sehr vorgreifen…

(DSf 29: Die Phasenfalle)

(DSf 22: Die Offenbarungen des Bösen)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“)

(E-Book 4: Vhentars Schicksal)

(E-Book 6: Der Schiffbrüchige)

(E-Book 7: Wenn der Sternenhammer fällt…)

(DSj 51: Krise in der Südsee)

(DSf 51: Finstere Pläne)

(DSf 35: Tor zur Unterwelt (Abschrift))

(DSf 34: Das Biotod-Programm (Abschrift))

Erläuterung: Wen die Reihenfolge der Abschriften älterer Serienepisoden überrascht – das ist nicht nötig. Es geschieht häufiger, dass ich kürzere Episoden in der Abschrift vorziehe. Sie werden später vor dem Neuausdruck noch einmal daraufhin kontrolliert, ob gegenseitige Redundanzen alle hinreichend berücksichtigt worden sind (in der Regel also Fußnotenkommentierungen). Bislang traten dabei aber keine Schwierigkeiten auf.

(DKdO 18: Das schwarze Schiff)

NK 51: Der neutrale Gesandte (Neuformatierung)

NK 52: Sammler und Zerstörer (Neuformatierung)

OSNEU 12: Die Killer-Sporen (Neuformatierung)

OSNEU 13: Der mentale Krieg (Neuformatierung)

OSNEU 14: Okis Tod (Neuformatierung)

Erläuterung: Wie oben schon im Falle von TOTAM ist das mit Oki Stanwer und seinem Tod so eine Sache… sagen wir es zahm – es gibt hier bizarre Schlupflöcher innerhalb einzelner KONFLIKTE. Und zum Thema „Tod und OSM“ gibt es beizeiten noch viel zu erzählen, doch nicht hier und jetzt…

OSNEU 15: Hineingestoßen ins Nichts (Neuformatierung)

(DSf 1: Die Tyrannen-Galaxis (Abschrift))

NK 53: HANKSTEYN (Neuformatierung)

Erläuterung: HANKSTEYN ist für den OSM der zweiten Phase (etwa ab 1993/94) ein eminent wichtiger Begriff, für den ich erst mal im Rahmen der Blog-Artikel ein paar Grundlagen legen möchte, ehe ich näher auf ihn eingehe. Für die Lektüre und das Verständnis der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ ist er nicht vonnöten.

(NK 54: Tödliche Entscheidung)

(E-Book 9: Die Schuttwelt erwacht)

Verderben auf Tuwihry – OSM-Roman (Neuformatierung)

(DSf 30: Ausbruch aus Arc (Abschrift))

Erläuterung: Manche Altleser werden die Galaxis Arc als Heimat der legendären Baumeister kennen, allerdings wohl recht wenige. Wie manche andere Sterneninsel im OSM ist Arc einer der Brennpunkte kosmischer Geschichte, und das liegt nicht nur daran, dass die Baumeister aus Arc den Hyperraum verbannt haben und die Raumfahrt allein in den so genannten „Lebenskanälen“ ermöglichten.

Beizeiten werdet ihr Blicke in diese faszinierende Welteninsel werfen können…

(Eine scharf geschliffene Waffe – OSM-Roman)

Blogartikel 1: Wer ist Oki Stanwer?

Blogartikel 2: Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)? Teil 1

 

Ihr seht, im Januar war noch sehr viel mehr los als nur E-Book-Erstellung. Das ist eigentlich immer so, aber nur selten so ausgeprägt wie in diesem Monat. Mehr bekommt ihr dann in ein paar Wochen zu sehen, wenn es um meine kreativen Taten im Monat Februar geht.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

das yantihnische Volk, wie ihr es gegenwärtig in den TI-Episoden erlebt, also der OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“, ist ein außerordentlich wissensdurstiges Volk. Ursprünglich war es für lange Jahrtausende auf seiner beschaulichen Heimatwelt Rilecohr gewissermaßen eingesperrt, und wie für unsereins war der Himmel ihre Grenze.

Das änderte sich dramatisch, als der geniale Erfinder Yolaan in den Jahren nach dem ökologischen Beinahe-Kollaps zunächst die Prinzipien der Antigravitation entdeckte und anwendbar machte und wenig später jenen Antrieb entwickelte, der den Yantihni das Tor zu den Sternen endgültig aufstieß. Seit jenen Tagen trat die neue Zeitrechnung in Kraft, und der Moment des Jahres 0 wurde jenes Datum, zu dem das yantihnische Volk die Grenzen seines Sonnensystems endgültig sprengte.

Naturgemäß richtete sich der Blick der wissbegierigen Raumfahrer und Forscher auf den Raum zwischen den Sternen. Völlig selbstverständlich gingen sie davon aus, dass unter den vielen Hunderttausenden von Sternen Twennars, die nach Meinung der Astrophysiker geeignet sein mussten, Leben zu entwickeln,  vielleicht sogar intelligentes Leben beheimatet wäre.

Es folgten mehr als vier Jahrhunderte der stellaren Expansion und Exploration, wobei die Erschließung der nahen Sonnensysteme eher behäbig und langsam voranschritt. Die wagemutige Erkundung der ferneren Sternsysteme begann eigentlich erst nach der Gründung des Korps der Sternenforscherinnen und Sternenforscher der Spiralakademie im 4. Jahrhundert nach der Reichsgründung.

Die Suche nach Nachbarn im All blieb bedauerlicherweise erfolglos. Die letzte Sternenforscherin, die diesen Traum zu Grabe trug, war die Sternenforscherin Sianlee… und wie die Leser der Serie wissen, geschah das zu Unrecht. Über die gefährlichen Konsequenzen von Sianlees Handeln wird in der Serie mehr zu lesen sein. Hier soll es um etwas anderes gehen.

Die Forscher initiierten zahlreiche Programme, die in den Weltraum hinaushorchten und nach Funksignalen interstellarer Zivilisationen lauschten. Beziehungsweise nach charakteristischen Schwingungswellen, die ihrer Ansicht nach entstehen mussten, wenn ein Raumschiff das normale Raumzeit-Kontinuum verließ, um in ein interdimensionales Medium einzutauchen. Das ambitionierteste dieser Projekte war die Installation des Satellitenkreises der so genannten „Hyperscanner“ im Jahre 392. Er stellte, wenn man genau ist, ein letztes Aufbäumen raumfahrtfreundlicher Kreise dar, die versuchten, sich und ihre Ziele gegen eine immer stärker werdende Sparzwangfraktion zu behaupten. Die Sparer wandten mit Recht ein, dass die Tiefenraumforschung keine substanziellen Resultate erbringe und das Geld, das in dieses Projekt gesteckt werde, anderweitig besser verwendet wäre.

Nur zwei Jahre nach Etablierung der umstrittenen Hyperscanner brannte am 3. Ayuur 394 der gesamte Satellitenkreis bei der Sonne Tharnosh überraschend aus – durch Überlastung.

Da keine bisherige astrophysikalische Theorie dieses Phänomen erklären konnte, gingen die Yantihni der Spiralakademie notwendig von einer künstlichen Erschütterung des Raumes aus, und weitere Gelder für den Ausbau der Hyperscanner-Satellitennetze wurden bewilligt. Die Resultate sorgten jedoch nur noch für mehr Verwirrung.

Offensichtlich gab es irgendwo jenseits des explorierten Raumes, den die yantihnischen Sternenforscher bereits untersucht hatten, eine Region der Galaxis Twennar, in der sich von Zeit zu Zeit starke Hypereruptionen ereigneten. Zwar ließen sich die Schockwellen durch das Satellitennetz vergleichsweise gut verorten – die meisten davon fanden in einer Distanz von 2400-2700 Lichtjahren statt – , doch das Phänomen zu erklären, fiel den Astrophysikern alles andere als leicht. Genau genommen war es eine unmögliche Aufgabe.

Bis zu den 90er Jahren des 4. Jahrhunderts gab es eigentlich nur zwei gängige Theorien, wie es zu solchen Hypereruptionen möglicherweise kommen konnte. Die eine bezog sich auf Supernovaexplosionen, und zwar auf den instabilen Kollapszustand solcher Sterne, die eine ausgeprägte hyperdimensionale Aura besaßen. Solche Sterne waren in Twennar aber außerordentlich selten, und sie schienen überdies sehr stabil zu sein. In der Region, wo die bald „Beben“ genannten Erschütterungen stattfanden, traf man gar keine solchen Sterne an. Das schien also grundsätzlich auszuscheiden.

Die zweite Theorie basierte auf dem obskuren Konzept eines yantihnischen Physikers, eines Außenseiters, der auf den Namen Kapalan hörte. Er hatte die Existenz so genannter antagonistischer Sterne behauptet. Darunter verstand er das Gegenteil von Schwarzen Löchern, die ebenso wie reine Neutronensterne lange nachgewiesen waren. Seiner Auffassung zufolge erzeugten diese antagonistischen Sterne Materie in eruptiven Schüben und trügen so zur Verjüngung von Sterneninseln bei.

Niemand konnte solche Sterne jemals nachweisen, und das Konzept blieb eher esoterisch. Die „Bebengrenze“ oder „Bebenzone“, wie jene rätselhafte Region häufiger Weltraumerschütterungen genannt wurde, war indes Realität. Zwar schien das Phänomen, was immer es auch genau sein mochte, relativ stationär zu sein, das heißt, eine bestimmte, gut 2000 Lichtjahre entfernte Schranke nicht zu passieren… aber konnte man sicher sein, dass sich dieses Erzittern der Raumzeit nicht ausdehnte?

Nein.

Aufgrund dieser Tatsache wurde schließlich nach jahrelangen Beratungen in politischen Geheimzirkeln der Entschluss gefasst, eine sehr spezielle Raummission gezielt zur Bebengrenze zu lenken. Die für dieses Projekt ausgewählte, energische und durchsetzungsfähige Sternenforscherin Sianlee wurde zu höchster Geheimhaltung verpflichtet. Nicht einmal ihr Reisegefährte, der deutlich jüngere Vhentar, durfte in dieses Geheimnis eingeweiht werden.

Sianlee begann diese Reise im Sommer des Jahres 401 und war im Monat Yoysh 402 direkt in der Nähe der mutmaßlichen Bebenherde, rund 2445 Lichtjahre von der Heimatsonne Yinihr entfernt. Was hier genau geschah und was Sianlee entdeckte, ist unklar. Tatsache ist, dass sie allein aus jenem System zurückkehrte, das 38 Jahre später auf den Namen „Sianlees Rast“ getauft wurde. Eine Erklärung für die weiter andauernden Beben in der Region wurde nicht erbracht. Schwerwiegender noch für das Weltraumprogramm: Sianlee wandte sich von ihrem eigenen bisherigen Credo ab, dem zuversichtlichen Gedanken nämlich, es gäbe zweifellos intelligentes Leben in den Tiefen Twennars, man müsse nur lange genug suchen.

Diese von ihr von  nun an vehement vertretene Ansicht war der Todesstoß für das Tiefenraumfahrtprogramm. Erst in dem Moment, wo die alte Sternenforscherin allmählich immer hinfälliger wurde und sich der Sternenkrebs in ihrem Körper unaufhaltsam ausbreitete, was ihre Kräfte untergrub, da gelang es den Idealisten in der Spiralakademie, der Raumfahrtakademie und in der Regierung, Sianlees ehernes Diktum zu kippen und neue Langstreckenraumschiffe bauen zu lassen.

Die Befürworter dieses Projekts waren der Ansicht, dass die Beben in den Tiefen Twennars dringender denn je einer genauen Untersuchung bedurften, weil sie in den vergangenen zehn Jahren immer häufiger geworden waren. Sianlee konnte nichts mehr dagegen unternehmen. Und so kam es schließlich zum Start der GHANTUURON-Expedition, zur Wiederentdeckung des Systems „Sianlees Rast“ mit den furchtbaren Zeichen einer zerstörerischen Stellarzivilisation.

Nur für die Beben fanden die Yantihni der GHANTUURON noch keine Erklärung.

Noch nicht.

Ihr werdet bald Aufklärung über dieses Mysterium erhalten, und es sei jetzt schon gesagt: es gibt keinen Weg zurück in den Zustand der Unschuld…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.