Wochen-Blog 58: Reiseziel: Terrorimperium?

Posted April 13th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

wenn ihr diese Zeilen lest, ist der „worst case“ eingetreten, vom yantihnischen Standpunkt aus betrachtet. Die Wissenschaftsregierung auf Rilecohr hat derlei schon befürchtet (vgl. dazu TI 8: „Am Rand der Bebenzone“), aber eigentlich befürchtet, dass diese Gefahr eher die Crew der GHANTUURON treffen würde. Stattdessen ist das Verhängnis über die Besatzung der RHON-2 gekommen.

Wir erinnern uns: die RHONSHAAR erreichte die so genannte „Bebenzone“ und sandte die RHON-2 unter dem Piloten Yuuricor aus, damit sie ermittelten, was nun genau Wahres an dem Bericht des sterbenden Tassaiers Gwensh war, der auf der Wüstenwelt Hushhin abgestürzt war (vgl. dazu TI 4: „Der Schiffbrüchi­ge“ und 5: „Wenn der Sternenhammer fällt…“).

Das Fazit fiel grausig aus: der von den Yantihni anfangs als eine Form von Fie­berphantasie abgetane „Sternenhammer“ (es GIBT halt keine reisenden, künst­lichen Monde, die Planetensysteme ausplündern, nicht wahr? Na, da fragt mal die Leute von der GHANTUURON!) war nur zu sehr existent, und er kreiste um die Heimatwelt der Tassaier, Gwai’insh, die er offensichtlich gründlich eingeeb­net hatte.

Schlimmer noch: Das rätselhafte, ungeheuerliche Ding machte sich allem An­schein nach zum Aufbruch bereit und war über alle Maßen mobil. Woraufhin Yuuricor die fatale Entscheidung traf, Kontakt mit den Fremden aufzunehmen oder zumindest nähere technische Daten über dieses unheimliche Gebilde in Erfahrung zu bringen.

Tatsächlich gelang die Annäherung und die Landung in einem Außenhangar des MINEURS der Troohns mühelos, auch ein mehrere Stunden dauernder Vorstoß mit einem fünfköpfigen Trupp „ins Innere der Maschine“ war durchaus unpro­blematisch (vgl. dazu die TI-Bände 9: „Ins Innere der Maschine“ und 10: „Das Maschinenvolk“). Wirklich monströs wurde es allerdings, als in dem unüber­schaubaren Gewimmel automatischer Maschinen auch erkennbar wurde, dass dort Hunderte, Tausende oder noch mehr von den glücklosen Tassaiern gerade­wegs kompostiert wurden.

Wer immer so etwas tat, war von yantihnischen moralischen Maßstäben him­melweit entfernt, das stand schnell fest. Und ob man mit diesen Wesen nun noch Kontakt suchen sollte, war doch wenigstens… nun… sehr fragwürdig, um nicht zu sagen, höchst beunruhigend.

Stattdessen trafen Yuuricor und seine Begleiter auf die rätselhaften Shonta. An­gehörige einer offensichtlich nicht-technologischen, quasi tribalistischen Kultur, die sich wie intelligente Parasiten in den metallenen Eingeweiden des MINEURS eingenistet hatten. Und ja, sie hatten offenkundig Kontakt zu den tassaiischen Expeditionstruppen gehabt.

Die Tassaier waren spurlos verschwunden, aber sie hatten beim Clan der Zwölf Stämme ihren Translator zurückgelassen, durch den die Linguistin Vaniyaa einen relativ flüssigen Kommunikationsdialog mit den Shonta erreichen konnte. Ein Dialog, wie man zugeben muss, der mehr Geheimnisse und Fragen ans Tages­licht beförderte, als dass er offene Fragen klärte.

Woher die Shonta stammten? Schwer zu beurteilen.

Was der Existenzzweck der Maschine war, die sie nur „die Welt“ nannten oder auch einen „intelligenten Finger des Imperiums“? Nicht minder knifflig.

Wo die Tassaier geblieben waren? Das konnten oder wollten die Shonta nicht sagen.

Und während all dieser Zeit wurde im Außenhangar die RHON-2 kurzerhand von den Maschinen der Troohns zu Metallschrott zerschreddert und ihnen allen der Rückweg abgeschnitten. Der Versuch des Copiloten Yerranith, aus dem Han­gar ins Innere des MINEURS zu flüchten, wohin Yuuricor und die anderen aufge­brochen waren, wurde durch Paralyseschüsse vereitelt.

Auch die Gleiter, die Yuuricor und seine vier Gefährten weiter ins Innere des MI­NEURS transportiert hatten, sind zwischenzeitlich der Zerstörung anheimgefal­len. Und schließlich wurden sie selbst in der schwebenden Siedlung der Shonta paralysiert und verloren das Bewusstsein.

Wie gesagt, dies ist der „worst case“. Eine Gruppe von Yantihni, die betäubt in die Hände jener Wesen gefallen ist, die man nach allen bisherigen Erkenntnis­sen als Feinde des yantihnischen Reiches und vielleicht des Lebens schlechthin betrachten muss.

Die Yantihni von der RHON-2 sind nun formell Gefangene des Terrorimperiums der Troohns. Und wie der Shonta Gedächtnis schon sagte: ihr Reiseziel ist das Imperium selbst, wo sie den unheimlichen „Herren des Imperiums“ ihre Auf­wartung machen sollen.

Für die Angehörigen auf dem Missionsschiff RHONSHAAR sieht es jedoch so aus, dass der „Sternenhammer“ mit unbekanntem Ziel aus dem Xoor’con-Sys­tem abgeflogen ist. Kommandant Khaalnech muss zunächst davon ausgehen, dass Yuuricor und seine Begleiter allesamt in Erfüllung ihrer Pflicht den Tod ge­funden haben.

Doch ist das tatsächlich so?

Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Denn wenn die Troohns oder ihre Maschi­nen sie wirklich hätten töten wollen, dann wäre dieser ganze Aufwand kaum nötig gewesen. Wir können also davon ausgehen, dass die Troohns die Gefange­nen lebendig wollen, um aus ihren Aussagen gewisse Erkenntnisse zu ziehen… Erkenntnisse, die zweifellos nicht zum Vorteil der Yantihni gereichen werden.

Doch ich sagte schon im Wochen-Blog 53 vor fünf Wochen, dass man davon ausgehen kann, dass MINEURE definierte Flugbahnen bereisen. Und solange dieser MINEUR sein Reiseziel noch nicht erreicht hat, ein so genanntes „TRAN­CRAN“ der Troohns am Rande der Galaxis Twennar, solange gibt es noch eine hauchdünne Chance, dass sich das hier andeutende Verhängnis möglicherweise begrenzen lässt.

Die Frage ist natürlich – wer um alles in der Welt besitzt wohl die Möglichkeit, die irgendwo in den Tiefen des MINEURS festgehaltenen Yantihni der RHON-2 zu finden und ihnen gegebenenfalls zu helfen? Und: warum sollte er oder sie das tun?

Ich gebe einen kleinen Hinweis: Wir haben hier im MINEUR ein Volk von seltsa­men, schrulligen schwarzen Zwergenwesen kennen gelernt, die Shonta. Und sie haben eine unklare Beziehung zu den „Herren des Imperiums“, zu den Troohns. Es scheint zumindest möglich, dass von dieser Seite her eine Aktivität ausgeht, die für die Yantihni eine Chance bietet, die drohende Gefahr der Auslieferung an die Troohns zu vereiteln.

Doch der Grund… ja, was ist wohl mit dem Grund?

Wir wissen zu wenig über die Shonta, um ihre Motive jetzt schon durchschauen zu können (nun, gut, ihr wisst zu wenig… ich bin da schon deutlich weiter, und ich schmunzle wissend bei dem Abfassen dieser Zeilen, eingestanden). Doch es gibt solche Motive, die den Yantihni von der RHON-2 zum Vorteil gereichen werden. Ihr werdet das in absehbarer Zeit erleben.

Wichtig wird für diesen Handlungsstrang der Serie dann sein, dass ihr etwas mehr erfahrt über die so genannten Abspalter, über Schatten-Shonta und, ganz in vorderster Front, über ein Wesen namens Abenteurerherz. Und ihr werdet et­was vom Heiligtum der Shonta erfahren, was ihr selbst kaum glauben könnt…

Was das genau bedeutet?

Nun, sagen wir es so… wer von euch denkt, dass der einzige Weg aus den drei desaströsen Shonta-Episoden allein in Richtung Terrorimperium führt, wie es der Titel dieses Blog-Beitrages suggeriert, der täuscht sich gründlich. Es gibt hier noch ganz andere Abzweigungen, und sie sind durchaus Zumutungen für alle Betroffenen. Und voller Hoffnungen.

Genauer mag ich jetzt noch nicht werden, weil es eine Reihe von Monaten dau­ern wird, bis ich mich wieder um die Shonta-Schiene kümmern kann. Für den OSM geht es zunächst Anfang Mai weiter mit Band 2 der Reihe „Aus den Anna­len der Ewigkeit“, wo der Roman „Ian und der Stein der Götter“ euch über den Abgrund von nicht weniger als 85 Milliarden Handlungsjahren in die Zukunft des KONFLIKTS 19 („Oki Stanwer – Der Missionar“, begonnen 1991) entführen wird. Hier erlebt ihr die seltsamen Abenteuer eines irdischen Flüchtlings auf ei­ner Welt, die er „Swamp“ nennt und die ihn in Kontakt mit Aliens bringen wird, die seine ganze Biografie umstülpen.

Bezogen auf TI kehren wir dann Anfang Juni zurück ins yantihnische Sternenreich und auf den Wüstenplaneten Hushhin, wo ja der glücklose Tassai­er Gwensh abgestürzt ist. Ihr werdet euch entsinnen, bei der Lektüre gelesen zu haben, dass die in der Hushhiner-Siedlung Verschütteten ein Mysterium ent­deckten, über das ich damals mit Absicht noch nicht viel mehr erzählte.

Das geschieht nun in den Bänden 11 und 12 der Serie. Mit „Das Archiv der Hushhiner“ und „Sternenlegenden“ kommt ihr in direkte Tuchfühlung mit den Wesen, die bislang „Hushhiner“ genannt werden – und mit einem Wesen hinter dieser ausgestorbenen Spezies, das vor Urzeiten einen Auftrag vergab und kosmische Geschichte schrieb… der Baumeister…

Mehr zu diesen Geschehnissen, wie gesagt, im Juni und Juli 2014. In der nächs­ten Woche könnt ihr an dieser Stelle dann dem weiteren Fortgang meiner krea­tiven Vita folgen – und diesmal, im Teil 16, wo es um die Jahre 1997 und 1998 geht, berichte ich euch etwas über den grundlegenden Schwenk meiner damali­gen Kreativität, weg vom OSM und hin in den so genannten Archipel.

Lasst euch überraschen, was das wohl bedeuten mag. Ich bin sicher, das wird eine kurzweilige Erörterung werden.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 57: Ein feiner Faden unnennbarer Substanz…

Posted April 6th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

diese Zeilen entstehen in schweren Zeiten, das zu beschönigen, wäre töricht. Ich nehme an, man wird meine momentane mentale Verfassung auch an der Wortwahl und natürlich an dem Thema erkennen, mit dem ich an einen sehr viel früheren Wochen-Blog anknüpfe, in dem ich nur einleitende Gedanken for­mulieren konnte. Die Rede ist von Wochen-Blog 9 „Wie ist das eigentlich mit dem Tod im OSM?“, und wieder einmal geschieht das aus aktuellem Anlass. Ihr werdet vielleicht das Gefühl beim Nachlesen haben, dass seit dem 5. Mai 2013, als dieser Beitrag online ging und den jetzigen Zeilen gar nicht viel gedankliche Differenz besteht. Das ist ein Zeichen dafür, dass mir diese Thematik sehr wich­tig ist, und bei jedem Todesfall oder Beinahe-Todesfall wird diese Priorität wei­ter hochgestuft.

Nun, und vom Tod und Sterben wimmelt es in diesen Tagen aber wirklich. Wenn wir uns allein auf die Medien konzentrieren, haben wir zahllose Sterbefälle von Prominenz in den vergangenen Wochen und Monaten gehabt. Ich nenne nur ei­nige wenige, man könnte wohl Hunderte weitere aufzählen: nahe ging mir der Tod meiner alten Vorgesetzten, Frau Professor Eva Engel-Holland, der Tod der Phantasten Jack Vance und Doris Lessing und des Kabarettisten Dieter Hilde­brandt. Wie gesagt, es ließen sich mühelos Tag für Tag weitere finden.

Dass Siechtum und Tod auch vor der eigenen Familie nicht Halt machen, erlebe ich gerade im Fall meines 79jährigen Vaters, dessen Zustand inzwischen so in­stabil ist, dass vermutlich, bis dieser Blogartikel am 6. April 2014 erscheint, da­von auszugehen ist, dass er nicht mehr Teil unserer Lebenssphäre ist.

Und davon ausgehend gleiten wir dann in die Gedankenkette, die ich am 5. Mai 2013 begann. Ich sagte damals, dass ich von der Lebensauffassung her Dualist bin. Das bedeutet, ich gehöre nicht zu jener weit verbreiteten Gruppe von Men­schen, die der Ansicht huldigen, das Leben sei eine Art von Glühlampe, und der Tod wäre dann der Moment, in dem der Glühfaden durchbrennt und man alles, was die Glühlampe ausmachte, unwiderruflich auf den Müllhaufen der Ge­schichte werfen kann. Licht aus, Person weg, Ende.

Glücklicherweise, so sehe ich das, ist die überwiegende Zahl der Menschen auf dieser Erde ebenfalls der Auffassung, dass es etwas geben müsse, was die ma­terielle Existenz des Leibes, der stirbt und erkaltet und zerfällt, überdauert. Ich habe das im Mai provisorisch die „feinstoffliche Seele“ genannt.

Im OSM, fuhr ich damals fort, bin ich der festen Überzeugung, dass man der­einst diese Ansicht begründen und nachweisen kann. Und ihr werdet beizeiten in meinen E-Books reichlich Material dafür erhalten, um diesem Geheimnis nachzuspüren.

Wir gehen heute einen kleinen Schritt vorwärts. Ich postulierte also die fein­stoffliche Seele als die Essenz eines Lebewesens, vertröstete euch aber auf spä­ter, was die Struktur dieser Seele angeht. Natürlich kann ich das an dieser Stelle leider noch nicht sehr viel genauer machen und muss in der Theorie verbleiben. Doch soviel könnt ihr als gesichert ansehen: im Laufe der gut 30 Jahre, die ich nun schon am OSM schreibe, habe ich über die Seele (nicht zu verwechseln üb­rigens mit der SEELE – das ist in der Kosmologie des OSM etwas völlig anderes, und dafür ist es definitiv noch viel zu früh) einiges mehr herausgefunden.

Ohne uns jetzt schon um die Grundlagen zu kümmern – das ist Thema weiterer kosmologischer Lektionen – , darf ich schon hier verraten, womit wir es zu tun haben: was Neurobiologen und Ärzte bis heute vergeblich suchen, nämlich einen substantiellen Nachweis für die Seele, befindet sich laut der OSM-Physik in einem Bereich, für den wir keine Messgeräte besitzen. Das Trägermedium dessen, was wir suchen, ist eine sehr hochfrequente energetische Schwingung, die aus so genannter gepulster Primärenergie besteht. Im frühen OSM gibt es noch keine Lebensformen, die diese Art von energetischer Schwingung über­haupt wahrnehmen können, aber vertraut mir – später gibt es sie. Ich habe da schon mal einen Blick geworfen, und es war wirklich ein Anblick wie in die Tie­fen eines Gemäldes von Surrealisten. Da verliert man vollkommen den Bezugs­punkt.

Ihr werdet solche Wesen noch kennen lernen – etwa die Entropie-Ingenieure oder die mysteriösen TUURINGER. Aber das ist noch ferne Zukunftsmusik.

Diese primärenergetische Schwingung könnt ihr euch vorstellen wie eine Art von hauchdünner Nabelschnur. Sie besteht aus unendlich feinen, optisch und normalerweise auch messtechnisch nicht nachweisbaren Mikrostrukturen und Filamenten. Würde man sie sichtbar machen, sähe man in jeder Lebensform, die aktiv ist, einen winzigen, golden glühenden Kern, aus dem ein kaum wahr­nehmbarer Faden entsprießt, der, wenn man ihn genau genug heranzoomen könnte – wozu wir Menschen außerstande sind – in einem unglaublich schnel­len Takt schwingt oder pulsiert.

Diese Fadenstruktur ist die so genannte Fadenmatrix, und sie ist, wenn man ge­nau ist, direkt mit dem Universum verbunden. Der Moment, in dem das an­fängt, ist direkt nach der Empfängnis. Dazu muss aber angemerkt werden, dass die Ausformung der Persönlichkeit nicht sofort in jenem Moment geschieht. Die Fadenmatrixbindung erzeugt lediglich einen vitalistischen Funken, der die biolo­gische Materie zur Zellteilung und Reproduktion auf minimalem Level anregt.

Je komplexer sich dann die embryonale Substanz entwickelt, desto dichter wird der winzige, für menschliche Blicke unsichtbare Fadenmatrixknoten, der sich dort eingenistet hat. Und je mehr sich das Zellwachstum intensiviert, desto mehr nimmt die Intelligenz zu.

Ich habe noch nicht die Gelegenheit gehabt, im Rahmen des OSM eine Korrela­tion zwischen Intelligenz und Empfindsamkeit der Lebensformen zu erforschen, das ist noch Zukunftsmusik. Aber da es sowohl auf Kohlenstoff aufbauende Le­bensformen im OSM gibt als auch beispielsweise mineralische, sowohl pflanzli­che Intelligenzen wie auch so genannte carnivore, wie wir Menschen es sind, kann generalisierend schon einmal gesagt werden, dass die Fadenmatrixbin­dung und die Ankopplung an unterschiedlichste Lebensformen nicht als ein ideologisches Muster Anwendung findet.

Es heißt also nicht: Pflanzen und Tiere sind niederes Leben, weil deren Faden­matrix schlicht und klein ausgeprägt ist, Menschen seien folgerichtig höherwer­tig… das so zu betrachten, wäre vorschnell und eindimensional. Spätestens, wenn ihr die Zartans oder die Yooner kennenlernt, werdet ihr merken, dass die­se Sichtweise schief ist.

Nun könnte man natürlich die vermutlich unweigerlich zu stellende Frage an­schließen: diese Fadenmatrix, was BEDEUTET sie? Und vielleicht auch: wer hat sie denn eigentlich GESCHAFFEN? Letztere Frage kommt wohl unvermeidlich auf, wenn man religiös ist, und natürlich kollidiert der OSM in dieser Hinsicht durchaus mit den etablierten Religionen, mal mehr, mal weniger. Ich fürchte, die Antworten auf diese Fragen muss ich euch vorläufig schuldig bleiben. An dieser Stelle möchte ich nur noch einen Gedanken erweiternd ergänzen:

In spiritualistischen Kreisen gibt es die Legende der so genannten Akasha-Chro­nik, eines spirituellen Archivs, in dem mediale Talente nach hinreichender Übung ihr eigenes Leben und das ihrer früheren Inkarnationen verfolgen kön­nen, weil beides dort niedergelegt sei. Auf diese Weise sei es, heißt es, auch möglich, die zukünftige Entwicklung vorauszusehen, und manche Leute neh­men die Akasha-Chronik als Basis zur Erklärung für Hellseherei.

Ich habe von dieser Chronik erst sehr spät erfahren und war ziemlich über­rascht, wie gut dieser Gedanke mit den schon seit Jahrzehnten vorhandenen spirituellen Grundlagen des OSM zusammenpasst. Denn, und mit diesem Ge­danken möchte ich für heute wieder schließen, ich gehe derzeit fest davon aus, dass die Fadenmatrixbindung im Todesfall natürlich von der Materie losgekop­pelt wird, die hier zurückbleibt und wahlweise vermodert oder verbrannt wird. Das Wissen jedoch, das die Lebensformen im Laufe ihres Daseins gesammelt haben und das mit dem pulsierenden Strom der Fadenmatrix stetig ins Univer­sum hinausgesandt worden ist, dieses Wissen übersteht den Untergang der leiblichen Existenz.

So gesehen bleibt die Essenz eines Lebewesens über den Tod hinweg erhalten und wird irgendwo dort draußen im Kosmos gespeichert – sehr ähnlich also wie im Fall der Akasha-Chronik, an deren Existenz ich selbst eher nicht glaube.

Wirklich interessant ist dann natürlich der nächste Schritt: Wenn wir den obigen Gedanken Realität zubilligen… was ist das dann für ein Reservoir an Erinnerun­gen? Und gibt es dort so etwas wie Individualität? Wie ist das im Fall einer Wie­dergeburt? Und wie passt das alles zusammen mit den eigenartigen Formen des Nachlebens im Rahmen des OSM?

Diese Gedanken werden wir weiter verfolgen. Doch für den Augenblick mag dies hinreichen… und vielleicht ist es auch ein Trost für jeden, der gegenwärtig oder in der Vergangenheit Angehörige verloren hat, wenn er glauben darf, dass die irdischen Religionen durchaus Recht haben – und dass nicht alles, was unse­re lieben Verstorbenen ausgemacht hat, mit dem Tod für immer vernichtet ist. Ganz im Gegenteil, würde ich sogar sagen. Das Phänomen des Todes, das ich nicht nur als finster und trübsinnig verstehe, macht, so betrachtet, sogar durch­aus Hoffnung auf mehr. Und im Oki Stanwer Mythos werde ich euch ein bisschen davon zeigen können.

Bleibt neugierig.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

PS: Mein Vater starb am 3. Dezember 2014, während ich an diesem Beitrag schrieb. Das ist dann eine Erkenntnis,die mich schon sehr seltsam stimmt, wie ihr euch denken könnt…

Liebe Freunde meiner E-Books,

es ist mal wieder soweit – ein neues E-Book von mir hat den Status der Veröffentlichung erreicht und geht heute an den Start im Kindle-Shop von Amazon. Der Preis beträgt wie zumeist üblich 0,99 Euro. Diesmal bekommt ihr allerdings etwas mehr als bisher geboten.

Ihr kennt ja gegenwärtig nur zwei Formen meiner E-Books. Es handelt sich dabei erstens um einzelne Geschichten aus meinem Oki Stanwer Mythos (OSM), also Episoden der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperum“ oder aus der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“. Die zweite Form sind einzelne, abgeschlossene Non-OSM-Geschichten. Aber es sind eben jedes Mal nur Einzelwerke.

Für 2014 habe ich das Konzept etwas gewandelt. Mit „Beide Seiten der Medaille und andere phantastische Geschichten“ liegt die erste Kurzgeschichtensammlung vor euch, die ich dieses Jahr an euch Leser übermitteln möchte. Eine weitere, „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Geschichten“ wird Anfang Dezember folgen. Die Arbeiten daran laufen bereits. Ursprünglich waren drei geplant, aber durch das Einfügen des dritten Annalen-Romans „Die schamlose Frau“ für Anfang August ist diese Planung umgestoßen worden.

In der vorliegenden Storysammlung habe ich vier Kurzgeschichten aus den Jahren 1986 bis 2002 vereinigt:

Die Titelstory „Beide Seiten der Medaille“ führt euch mit einer APOLLO-Mission auf den Mond, wo auf die Astronauten ein grässliches, unvorhersehbares Abenteuer lauert.

Der Weg zum Regenbogenmeer“ ist eine Epigonen-Fortschreibung von Howard Phillips Lovecrafts Traumland-Zyklus, und wer Lovecrafts Geschichten kennt, wird auch den Handlungsträger Randolph Carter kennen. Mehr sei dazu nicht angedeutet.

Die Schule“ erweist sich für den Arbeiter Plato, der von seinem Arbeitsplatz entfernt wird, als ein Ort des ganz besonderen Schreckens. Soll er hier wirklich wieder geschult werden, um in den Arbeitsprozess der Fabrikstadt zurückzukehren? Oder geht es hier um etwas völlig anderes…?

Der graue Gast“ schließlich, ist eine unheimliche, unmenschliche Gestalt, die buchstäblich durch Wände geht und als der beste Detektiv aller Zeiten gilt…

Ach ja, und dann gibt es noch einen kleinen Lesebonus in dem E-Book, über den ich mich hier lächelnd in Schweigen hülle. Lasst euch überraschen und genießt das eigentümliche Etwas, das weder eine Geschichte noch ein Gedicht noch eine Rezension ist. Was dann… tja, lesen, Freunde, lesen!

Der Gratisdownload dieses E-Books ist einmalig am 14. April 2014 möglich.

Wir lesen sonst wieder morgen im Laufe des Tages in meinem regelmäßigen Wochen-Blogeintrag voneinander, wenn ihr mögt. Diesmal beschäftigen wir uns mit einem ätherischen Gebilde, einem „feinen Faden unnennbarer Substanz…“ Mehr dazu erfahrt ihr morgen.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

der Dezember 2013 war ein schlechter Monat für den Oki Stanwer Mythos und meine Kreativität allgemein, und es wäre einfach verkehrt, das verharmlosen zu wollen. Am 3. Dezember starb mein Vater Johannes im Alter von 79 Jahren rela­tiv überraschend im Krankenhaus Gifhorn. Schon im November bereitete er uns Sorgen, aber erst Ende November, als er eine unverträgliche Mischung aus Schlaganfall und Herzinfarkt erlitt, wurde klar, dass die Lage äußerst dramatisch stand. Ich war am 1. Dezember noch am Krankenbett meines Vaters, und insge­heim mag mir damals schon klar gewesen sein, dass ich da Abschied von ihm nahm und dass es eben nicht „wieder besser“ werden würde.

Die Konsequenz war, dass ich die ganzen nächsten Wochen kommunikativ und kreativ kaum auf einen grünen Zweig kam. Jeder, der von euch schon mal enge Angehörige verloren hat, wird das vermutlich nachempfinden können. Die Be­findlichkeit meiner ebenso wenig gesunden, alten Mutter kam erschwerend hin­zu, um die ich mir dann natürlich auch gehörig Sorgen machte, und vor Weih­nachten streckte mich dann zudem noch eine mächtige Erkältung nieder…

Ihr merkt, das war das volle Programm an Hinderungsgründen, und entspre­chend wenige fertige Werke brachte ich dann zustande. Es beschränkte sich, auf den OSM bezogen, fast ausschließlich auf Blogartikel.

Im Rahmen des OSM gab es noch einen weiteren Hinderungsgrund, der mit meiner Familie nichts zu tun hatte: ich steckte in einem wichtigen Band des Werkes fest, nämlich in OSM 1675 „Fluchtziel Koloron“ (Episode 53 des KON­FLIKTS 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“). Ehe ich diesen Fixpunkt nicht über­wunden hatte, konnte ich keine weiteren Überarbeitungen oder kommentierte Neufassungen oder andere Episoden fertig stellen. Das war einfach technisch nicht möglich.

Nein, es hätte nicht geholfen, zu sagen: mach doch einfach einen anderen Band zum OSM-Band 1675… das war nicht drin. Es musste dieser Band sein und kein anderer. Eines Tages, wenn ihr ihn lest, werdet ihr das bestimmt verstehen. Er ist fürwahr ein würdiger Meilenstein in meinem Gesamtwerk und hat inzwi­schen schon fast 100 Manuskriptseiten, obwohl es formell eine Episode ist. Und dieser „Kampf“ mit der Episode dauert bis zum gegenwärtigen Moment, da ich diese Zeilen schreibe (1. Januar 2014) an. Ich befinde mich zwar kurz vor der Fertigstellung, aber ein, zwei Tage werde ich sicherlich noch benötigen.

Nun, folgendes habe ich dann vor Jahresschluss dann doch noch geschafft, fer­tigzustellen oder voranzutreiben:

Blogartikel 51: Work in Progress, Part 12

E-Book 13: Ins Innere der Maschine (TI 9)

(E-Book 14: Das Maschinenvolk)

(OSM-Wiki)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“)

Blogartikel 57: Ein feiner Faden unnennbarer Substanz…

Blogartikel 59: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 16

(14Neu 6: Invasion auf der Brutwelt)

Blogartikel 53: Gigantische Maschinen

Blogartikel 58: Reiseziel: Terrorimperium?

(Der Sphäroid – OSM-Story)

Erläuterung: Hierbei handelt es sich um eine bisher nur handschriftlich existie­rende frische Skizze einer OSM-Geschichte „Aus den Annalen der Ewigkeit“. Es wäre noch nicht sinnvoll, hierzu mehr zu sagen, da die Ausarbeitung noch ge­raume Zeit dauern kann.

Blogartikel 62: Aus den Annalen der Ewigkeit – alt und neu (I)

(18Neu 47: Das Totenkopf-Kloster)

(18Neu 48: Heiligtum der Skelette)

Blogartikel 63: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 17

(14Neu 7: Angriff auf das Orakel)

(Mariann, die Skelettfrau – OSM-Fragment)

Erläuterung: Dies ist ein altes handschriftliches Fragment von 1983, das ich hier abschrieb und weitgehend kommentiert habe. Es ist, wie die Klammern andeu­ten, noch nicht völlig fertiggestellt. Die Story ist ein etwas wildes Crossover aus Gedanken des KONFLIKTS 13 „Oki Stanwer Horror“ und der zu dieser Zeit noch gar nicht existierenden Folgeserie des KONFLIKTS 18 „Kampf gegen TOTAMS Dä­monen und Schergen“, und doch, wenn ihr meint, das gehe doch überhaupt nicht, dann muss ich euch da leider widersprechen.

Die Hauptfigur dieser Geschichte, eine reitende Jägerin namens Mariann taucht später in KONFLIKT 18 als „Mariann Drayer“ auf und nimmt hier eine irrlichtern­de Haltung zwischen Oki Stanwer, Klivies Kleines und den Antagonisten um TO­TAMS Dämonen und Dämonenwaffen ein. Das Rätsel wird erst spät in KONFLIKT 18 geklärt. Das obige Fragment wird freilich, da es mit dem Personal von KON­FLIKT 13 arbeitet und sich in heillose Widersprüche sowohl mit KONFLIKT 13 als auch KONFLIKT 18 verwickelt, nicht fortgesetzt werden. Diese Abschrift ist dar­um ausdrücklich eine Rettungsabschrift, mehr nicht.

(Auf Space – OSM-Fragment)

(Der Veteran – OSM-Fragment)

Erläuterung: Auch diese Geschichte stammt aus der Frühzeit und ist ein Frag­ment, von dem es vorher keine digitale Fassung gab. Das Skript steht in losem Gedankenzusammenhang mit einem weiteren – ebenfalls noch nicht digitali­sierten – Fragment mit dem Titel „Ruhmeshalle“, gleichfalls aus den frühen 90er Jahren stammend. Beide Geschichten befassen sich mit dem Altersdasein von Elitekämpfern für die positiven Mächte im KONFLIKT, der Zeitpunkt ist noch unbestimmt. Diese Geschichte soll allerdings fortgesetzt und präzisiert werden.

Blogartikel 61: Logbuch des Autors 5: Schicksal und Vorsehung im OSM, De­zember 2013

Erläuterung: Ich denke, es braucht nicht viele Worte, um zu erklären, warum ich ein solches Thema gerade nach dem Tod meines Vaters in den Blogartikeln be­handelt habe, nicht wahr? Am 4. Mai, einer Woche vor dem eigentlich 80. Ge­burtstag meines verstorbenen Vaters werdet ihr ihn lesen können.

(Lexikon der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Missionar“)

(DM 53: Fluchtziel Koloron)

(Enklave Xissorah-44 – OSM-Story)

Erläuterung: Auch dies ist ein abgeschriebenes und kommentiertes Fragment, das ganz besonders eigenartig ist. Es behandelt eigentlich die Genese des Vol­kes der Lokes, die auf einer Ammoniak-Hochgravitationswelt unter mehrfacher Erdschwerkraft aufwachsen und nach den Plänen maschineller Kontrollintelli­genzen ein ganz besonderes Existenzziel verfolgen sollen – sie sollen dereinst Gehilfen der legendären Baumeister werden… oder ihre Erben.

Ihr werdet von den Lokes noch hören, ich verspreche es euch. Das ist mit Ab­stand eins der faszinierendsten und rätselhaftesten Völker im gesamten Oki St­anwer Mythos, und an den Lokes-Geheimnissen rühre ich gerade in KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“.)

(Das Akademie-Problem – OSM-Hintergrundtext)

Erläuterung: Und da wir uns eben gerade gedanklich in KONFLIKT 22 befanden, bleiben wir auch gleich hier. Ich beschäftigte mich in diesem Monat Dezember sehr intensiv mit der Glossierung der Episoden des KONFLIKTS 22, und wie das immer so ist, sprudelten auch überraschende Gedanken dabei, die mit dieser Se­rie in Zusammenhang stehen. Der obige Hintergrundtext ist so ein Fall. Ich rolle dort nach den schon geschriebenen Hintergrundtexten „Der GRALSJÄGER-Krieg“ (Februar 2004) und „Das Rätsel der Talather“ (Dezember 2007) zum dritten Mal die komplizierten Hintergrunddetails des KONFLIKTS 22 auf, und die haben es echt in sich, je öfter ich mich damit befasse… auch hier mag ich noch nicht inhaltlich vorgreifen.

(14Neu 8: Rookax´ Coup)

Erläuterung: Rookax ist eine der sechzehn Dämonenwaffen von TOTAM. Als ich diese Episode ursprünglich im Winter 1983 schrieb, hatte ich von Dämonenwaf­fen einerseits und von TOTAMS Psyche andererseits nur eine sehr rudimentäre Vorstellung. Infolgedessen sind viele Passagen der obigen Episode nachgerade infantil zu nennen. Beizeiten werde ich diese Geschichte überarbeiten und dann realistischer beschreiben.

Silvesterblog 2013 – Blogartikel

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“)

Der GRALSJÄGER-Krieg – OSM-Hintergrundtext (Neuformatierung)

Blogartikel 66: Ein wunderliches Vorkommnis im OSM – der Tod!

Tja, meine lieben Freunde, und mehr war dann wirklich nicht drin. Wie ich sag­te – mehrheitlich entstanden Blogartikel und Abschriften von alten Werken. Ich hoffe aber zuversichtlich, im kommenden Monat Januar 2014 besser „drauf“ zu sein. Am 27. April 2014 werdet ihr sehen, ob mir das geglückt ist, dann er­scheint der Part 14 dieser Artikelreihe.

In der kommenden Woche gehen wir dann wieder einen Schritt weiter in den kosmologischen Lektionen und befassen uns mit der Frage, was wohl vom Le­ben bleibt, wenn wir sterben und wie man das im Rahmen des OSM deuten kann. Wer die Vorgeschichte dazu lesen möchte, dem empfehle ich noch mal die Lektüre des Wochen-Blogartikels 9, der am 5. Mai veröffentlicht wurde.

Bis dann, meine lieben Leser und mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

ich verließ euch am 2. März in den Untiefen des Oki Stanwer Mythos, also den Jahren 1995 und 1996, wo der OSM nicht allzu weit vorwärts kam. Und ich sag­te außerdem, ich wolle noch etwas Biografisches für 1996 nachtragen und mich dann dem Jahre 1997 widmen, das inzwischen schon seit 17 Jahren Vergangen­heit ist… aber manche Aspekte jenes Jahres sind mir wirklich noch sehr präsent. Ihr werdet das nachher verstehen.

Seit 1990, und soweit muss ich zurückgreifen, um euch den ersten tragischen Fall zu schildern, der mich 1996 zurückwarf (wiewohl er, kalendarisch, der zwei­te war), hatte ich im Fandom einen lieben Brieffreund gewonnen, dessen Na­men ich nie vergessen werde und der sich große Verdienste um die Genese des OSM erworben hat, auch wenn er das selbst vermutlich gar nicht so gesehen hätte. Es handelte sich um einen eher nüchternen Phantasten und Beamten, ei­nige Jahre älter als ich, der aber deutlich fasziniert von der Größe des OSM war und mich ab Frühjahr 1990 zunehmend in briefliche Diskussionen verwickelte. Das fiel ihm umso leichter, als wir ein gemeinschaftliches System der Privatlektüre entwickelt hatten. Es sah folgendermaßen aus:

Ich schilderte ihm Rahmenhandlungen der OSM-Ebenen, er bekundete Interes­se, und ich kopierte ihm die Manuskripte, für die er Kopierkosten zurückerstat­tete. Auf diese Weise kam Peter Servay in den Genuss zahlreicher KONFLIKTE, die das Licht der Öffentlichkeit noch nicht erblickt haben. Besonders fasziniert war er als SF-Fan von den SF-Ebenen des OSM, soweit sie schon fertig gestellt waren. So erhielt er, wenn mich die Erinnerung nicht völlig trügt, die komplette Ebene 17 des OSM, „Drohung aus dem All“, zahlreiche OSM-Romane, darunter die bis dahin fertig gestellten Romane der Edward-Norden-Saga (ENS) und zahl­lose weitere Episoden aus begonnenen Serien. Da ich das für wichtig hielt, um in den OSM-Umbruch der Jahre 1993/94 hineinzukommen, der ja auch für zahl­reiche andere Serien des OSM bedeutsam war, kopierte ich ihm beispielsweise auch den langen Finalzyklus des KONFLIKTS 23 (1994).

Wir diskutierten über so faszinierende Themen wie das Volk der Baumeister, über die Beschaffenheit TOTAMS, die OSM-Kosmologie, Zeitexperimente, unter­kosmische Niveaus und dergleichen… und das alles geschah, sollte ich betonen, während ich in den Jahren 1990-1994 in ständiger brodelnder OSM-Bewegung war. Der Einfluss, den Peter darum auf die Genese speziell des KONFLIKTS 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) gehabt hat, lässt sich nicht unterschätzen.

Ich war also dann gerade dabei, im ersten Netzuniversum richtig durchzustarten (1996!!), als jählings von ihm keine Antwortpost mehr kam. Das verunsicherte mich nicht gerade wenig, und ich war aus dem Frühjahr sowieso schon ziemlich mental angeschlagen – warum, dazu gleich mehr – , doch es dauerte Monate, ehe ich erfahren konnte, was eigentlich passiert war.

Sein Vater schrieb mir völlig unerwartet und teilte mir mit, sein Sohn habe einen Autounfall gehabt und läge nun zum Zwecke der Erholung im künstlichen Koma. Das versetzte mir einen ziemlichen Schock, und leider mit Recht. Am 21. August 1996 verstarb er, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Damit ging mir der bis heute kenntnisreichste OSM-Leser verloren, ein Ersatz ist bis dato nicht in Sicht.

Ich war sowieso schon mental derangiert, und das hing mit einem weiteren tra­gischen Fall aus diesem Jahr zusammen. Ich fasse mich hier kürzer: meine Mit­kommilitonin Britta-Anja Tchorrek hatte ich kurz nach Studienbeginn (1994) an der TU Braunschweig kennen gelernt, und ganz im Gegensatz zu mir war sie sprachlich sehr begabt. Folgerichtig war ihre Mithilfe extrem nützlich, was mein zweisemestriges Latinum anging, das ich noch machen musste, um die Studien­voraussetzungen für Neuere Geschichte zu erwerben. Wir besuchten die Kurse gemeinsam und stellten auch sonst einige Gemeinsamkeiten fest. Nicht zuletzt brachte ich ihr das Mah-Jongg-Spielen bei. Mit meinen Geschichten hatte sie hingegen eher nichts zu tun.

Unmittelbar nach Abschluss meiner Zwischenprüfung, das Kleine Latinum hat­ten wir gemeinsam vorher erworben, gratulierte sie mir zum Prüfungserfolg, und wir gingen gemeinsam indisch essen… mir war definitiv nicht klar, dass dies das letzte Mal war, dass ich sie lebend sehen sollte.

Ende April war auf einmal vollkommenes Schweigen angesagt… und auch hier brauchte es einiges an Zeit, bis mir ihre völlig aufgelöste Mutter bald danach am Telefon erzählen konnte, was geschehen war: ohne eigenes Verschulden war Britta bei einem Auffahrunfall schwer verletzt und dann in ein künstliches Koma versetzt worden (ja, ich grusele mich immer wieder bei dieser Koinzidenz, das könnt ihr mir glauben!). Aber sie erwachte nicht mehr daraus, sondern starb am 27. April im Alter von 27 Jahren.

Derartige Vorfälle nahmen mich dann natürlich 1996 schwer mit und ließen mich auch kreativ nicht wirklich zu etwas kommen. Und ich glaube, diese obige biografische Nachlese war notwendig. Die Zeiten sollten leider nicht besser werden, wie mir das Jahr 1997 bewies.

1997 rangiert, soweit wir den OSM betrachten, auch eher unter „ferner liefen“. Mit insgesamt 93 Werken scheint es ein erholsameres Jahr gewesen zu sein, doch der Eindruck sollte trügen. Es war mehr ein Jahr des generellen Um­schwunges.

Ich habe das jüngst schon angedeutet: 1996 erhielt, nicht zuletzt mit dem Ro­man „Justine und Maximilian“ das erotische Element langsam stärkere Beto­nung. Das setzte sich im Januar 1997 fort, wo das OSM-Fragment „Insel der Wollust“ entstand. Auch die Non-OSM-Story „Mission im Leben“ (Februar 1997) hatte einen starken erotischen Einschlag. Sie ist bis heute nicht publiziert. Auch die Story „Kontakt misslungen?“ (ebenfalls bis heute nicht publiziert) hat einen deutlichen Erotik-Einschlag. Vielleicht, so überlege ich mir heute, war das eine Art Gegengift gegen die Überdosis an Tod, die ringsum zu spüren war.

Denn Anfang 1997 gingen die Todesfälle auf grässliche Weise weiter. Ende Fe­bruar starb mein Großvater väterlicherseits, im April folgte die Mutter einer lie­ben Brieffreundin, so dass ich zwei Begräbniszeremonien in kurzer Folge be­suchte. Meiner mentalen Fassung war das absolut nicht zuträglich. Ich stürzte mich also folgerichtig in die Kreativität, und zumindest der Tod meines Großva­ters führte dazu, dass ich im Monat März 1997 fast nur OSM-Episoden des KON­FLIKTS 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (1984-1997) schrieb. Die fina­len neun Episoden des Abschlusszyklus, um genau zu sein, das man mit der Be­zeichnung „Gemetzel von Dyllawaar“ wirklich passend beschreiben kann.

Überhaupt zeichnet sich 1997 dadurch aus, dass ich in vielen KONFLIKTEN un­terwegs war und manchmal von einer Episode zur nächsten die Universen und die Handlungszeiten wechselte.

Begonnen wurde im KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“, wo ich mit Band 88 „Eine Frist für die Galaxis“ begann und Oki Stanwers Rück­kehr aus der Milliarden Jahre fernen Vergangenheit beschrieb. Ich gelangte bis Ende des Jahres – ohne Frage auch deshalb, weil ich KONFLIKT 20 abgeschlos­sen hatte – in den Band 100 „Festung RANTALON“, und damit stand ich direkt vor der finalen Auseinandersetzung in diesem Universum. Damit würde ich im kommenden Jahr noch viel zu tun bekommen.

KONFLIKT 20 konnte ich, wie gesagt, vollenden. Ich begann mit Band 96 „Me­chanische Retter“, in denen ich wieder einmal ein thematisches Crossover voll­führte, denn die Kybernoiden, die hier die Hauptrolle spielten, sollten bald auch in zahlreichen anderen OSM-Ebenen in Erscheinung treten, namentlich in den KONFLIKTEN 16 und 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“. Die Episoden 94-110 entstanden alle bis zum 23. März, ein Zeichen, unter welchem kreativen Über­druck ich stand.

KONFLIKT 19 war der nächste Handlungsschauplatz, aber über die Episoden 7 und 8 bis Anfang Februar kam ich nicht hinaus. Dann spülte mich OuC weg, an­schließend die ganzen Todesfälle, und letztlich dann die forcierte Arbeit an KONFLIKT 16.

Im März begann ich – sehr passend – mit den Arbeiten an einer Geschichte, die den Titel „Kämpfer gegen den Tod“ erhielt und, ebenfalls sehr passend, mit dem Tod des Protagonisten ANFÄNGT. Danach aber geht die Geschichte erst richtig los, wie das im OSM so häufig der Fall ist. Dass dieses Werk allerdings im KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, begonnen 1994, spielt, bekam ich dann erst mit Verspätung heraus. Am 18. August wurde dieses Werk, inzwi­schen auf Romanformat angewachsen, beendet. Es ist noch nicht veröffentlicht worden.

Von April bis September arbeitete ich außerdem an KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“, wo ich den ersten Veskoy-Zyklus (die Bde. 24-27) schrei­ben konnte und darüber hinaus bis Band 29 kam, bis zur Episode „Die Phasen­falle“.

Im Juni bis August dieses Jahres grub ich mich außerdem durch KONFLIKT 24, was zweifellos durch meine Arbeiten am oben erwähnten Roman „Kämpfer ge­gen den Tod“ befördert wurde. Hier kam ich immerhin schon bis Band 21 „Die Feuersturmwelt“, ehe ich mich dann ab August wieder stärker auf KONFLIKT 16 konzentrierte.

Am 9. Oktober – und daran merkt man, dass der Tod mich thematisch in diesem Jahr wirklich umtrieb – begann ich mit der Arbeit am OSM-Romane „Neu-Baby­lon“, einem Werk, das im so genannten Matrixland spielt, und wo die Voraus­setzung für alle Protagonisten ist, dass sie vorher verstorben sind. So geht es auch dem Commander Calvin Moore vom New Scotland Yard, der während der Arbeiten am Roman DER CLOGGATH-KONFLIKT ermordet worden war. Auf ein­mal fand er sich wieder in einem der legendären Sümpfe der Wiedergeburt und wurde an Bord eines motorisierten Nachens gerettet. So begann sein erstes Le­ben nach dem Tode… leider ist dieses Werk ebenfalls noch lange nicht vollen­det.

Tja, und am 30. Oktober schlitterte ich dann in eine seltsame Welt hinein, die ich noch gar nicht gesehen hatte: eine untertechnisierte Kultur auf einer offen­sichtlich namenlosen Welt, wo eine verarmte Baronin mit ihrer Tochter Ariane und deren Cousine Desiree einen abenteuerlichen, gefährlichen Plan ausheckte, um wieder zu Geld zu kommen.

Ich hatte keine Vorstellung, dass ich damit ein Tor zu einer Welt einen Spaltbreit geöffnet hatte, die mich bald so gründlich wie nichts zuvor in meinem Leben vom OSM ablenken sollte. Aber davon berichte ich im Detail besser im kom­menden Teil dieser Serie. Diese Welt ist der Archipel, und man kann sie die ab­solute Gegenwelt zum OSM nennen.

Mehr dazu und zu den Jahren 1997/98 schreibe ich in Bälde.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

wer von euch meinen Blog regelmäßig seit längerem verfolgt, wird festgestellt haben, dass ich es mir zur Regel gemacht habe, euch immer auf dem Laufenden zu halten, wenn eines meiner neuen E-Books aus dem Gratisdownloadzeitraum wieder in den Bezahl-Bereich übergewechselt ist. Und diesmal war die Reihe eben an meinem aktuellen Werk, „Das Maschinenvolk“. Mit einiger Freude kann ich mitteilen, dass insgesamt 403 Leser diesmal zugegriffen haben und sich vom Thema, Titelbild, der Leseprobe oder deshalb, weil sie ohnehin schon seit Monaten dem Oki Stanwer Mythos folgen, die Chance wahrgenommen ha­ben, sich dieses E-Book zu besorgen.

Vielen herzlichen Dank für dieses rege Interesse, Freunde! Ich hoffe, euer Inter­esse bleibt auch weiterhin wach. Und wer angesichts der Erscheinungsfrequenz (immerhin ein E-Book pro Monat, und ich hoffe, ich kann das auch weiterhin durchhalten) ein wenig mit den Hufen scharren mag – ich habe so das Gefühl, dass das geschehen könnte – , für den habe ich gleich noch eine Reihe von in­teressanten Schmankerln parat.

Zunächst möchte ich aber ein wenig zum 15. März 2014 sagen.

Am 15. März 2014 erhielt ich dank meiner Freunde von der Literaturwerkstatt Gifhorn die Gelegenheit, die Leipziger Buchmesse zu besuchen. Da ich so etwas noch nie gemacht habe, kann man sich denken, dass ich von der schieren Viel­falt und der Menge an Verlagen, Agenturen und kreativen Geistern ziemlich er­schlagen war. Sehr viel mehr als zwei Vorträge konnte ich in den fünf Stunden, die wir in Leipzig weilten, leider nicht mitnehmen. Ich führte aber an verschie­denen Ständen Gespräche, lauschte der Preisverleihung des „indie-autor-prei­ses“ (an dem ich mit dem Roman „In der Hölle“ ja ebenfalls teilgenommen hat­te… und nein, kein Preis für mich dabei. Aber damit habe ich auch nicht ernst­haft gerechnet, vielleicht im kommenden Jahr… mal sehen).

Ich war diesmal mehrheitlich wirklich als Beobachter, als staunender Kreativer, der die Vielfalt der Angebote bis zur Belastungsgrenze einsog und nebenbei rund 170 Flyer verstreute. Einige davon haben euch ja erreicht und erfolgreich zu meiner Website und zu meinen Werken gelotst. Danke für euer Interesse.

Auch sehr beeindruckend fand ich die Teilnehmer an der Manga-Comic-Conven­tion, die ein wirklich enormes kreatives Potential bewiesen in der phantasti­schen Gestaltung ihrer Kostüme. Da ich im Sektor der Mangas nicht firm bin, konnte ich natürlich keine der Imagos zuordnen… aber der Enthusiasmus und die Lebensfreude, die die kostümierten Gäste ausstrahlten, fand ich höchst be­merkenswert. Ich hege keinen Zweifel daran, dass auf der Buchmesse 2015 in Leipzig ebenfalls wieder eine MCC stattfinden wird. Der starke Zuspruch in die­sem Jahr ist m. E. Indiz genug dafür.

Merke: Die Leipziger Buchmesse ist immer einen Besuch wert! So werde ich darüber auch in meinem Reisebericht schreiben, an dem ich derzeit arbeite. Er wird publiziert werden im Fanzine „Baden-Württemberg Aktuell“ (BWA) Nr. 367, das Anfang April 2014 im Science Fiction-Club Baden-Württemberg (SFCBW) erscheint. Der kleine Club ist im vergangenen Jahr gerade 30 Jahre alt geworden, und ich engagiere mich da – seit 2006 als konstanter Chefredakteur – schon seit 1996, bin also schon ein ganzes Weilchen dabei.

Und wer gern mal einen näheren Blick auf das Heft werfen mag, das monatlich erscheint, der kontaktiere am besten unsere Kassenwartin Claudia Höfs unter der Mailadresse sfcbwkasse@online.de. Neue kreative Köpfe und engagierte Neumitglieder, die Geschichten, Artikel oder Leserbriefe schreiben oder auch zeichnen können, sind immer gesucht und stets willkommen. Ich schlage vor: wer neugierig geworden ist, schaut am besten einfach mal unverbindlich vor­bei.

Wenn ihr denken mögt: da schweift der Uwe jetzt aber ganz schön vom OSM und den E-Books ab, dann seid ihr nicht geduldig genug. Das ist nämlich nicht ganz präzise. Kommen wir nun zu den oben angedeuteten Schmankerln, dann seht ihr schnell, warum diese Abweichung nur eine vermeintliche ist.

Vielleicht solltet ihr euch mal die Zeit nehmen, wenn ihr jetzt neu auf meine Homepage und das Phänomen des Oki Stanwer Mythos gestoßen seid, zurück­zuscrollen, um ganz am Anfang der Homepage vor dem Wochen-Blog 1 meinen Einleitungstext anzuschauen. Ich schrieb dort vor ziemlich genau einem Jahr, dass das Jahr 2013 dasjenige sei, in dem „die Beliebigkeit ende“. Und damit wollte ich ausdrücken: es hat natürlich in den zurückliegenden dreißig Publikationsjahren des OSM schon den einen oder anderen Text zum OSM gegeben, der in Fanzines mit kleiner Auflage erschienen ist. Natürlich in der „ungeschliffenen“ Form, das stimmt, stilistisch vielleicht nicht unbedingt im besten Zustand. Aber es sind eben Texte, die Lesehungrige teilweise noch ausfindig machen können. Auf drei Orte möchte ich hier hinweisen, wo ihr noch OSM-Material finden könnt, das über mein derzeitiges E-Book-Angebot hinausgeht.

Erstens ist hier zu nennen das oben schon erwähnte BWA. Hier habe ich seit 1998 OSM-Texte veröffentlicht, und ich nenne euch mal die Hefte und die Mo­nate des Erscheinens. Ich weiß, dass von manchen älteren BWA-Ausgaben noch Hefte vorhanden sind (üblicherweise so gegen 1-2 Euro Entgelt), aber welche Claudia Höfs oder unser Webmaster Michael Baumgartner nun noch vorrätig haben, kann ich nicht sagen. Da BWA nur eine sehr geringe Auflage hat und es keine Nachauflagen gibt, müsst ihr hier bei Interesse einfach mal euer Glück versuchen. Also, folgende Ausgaben beinhalten was vom OSM:

BWA 175 (April 1998): Odyssee in Arc, Teil 1

BWA 176 (Mai 1998): Odyssee in Arc, Teil 2

BWA 177 (Juni 1998): Odyssee in Arc, Teil 3

BWA 178 (Juli 1998): Odyssee in Arc, Teil 4/E

BWA 185 (Februar 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 1

BWA 186 (März 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 2

BWA 187 (April 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 3

BWA 188 (Mai 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 4

BWA 189 (Juni 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 5

BWA 191 (August 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 6

BWA 193 (Oktober 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 7

BWA 194 (November 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 8

BWA 195 (Dezember 1999): Der Herrscher von Arc, Teil 9

BWA 197 (Februar 2000): Der Herrscher von Arc, Teil 10/E

BWA 250/III (Juli 2004): Der Feuerspürer

(Bei dieser Ausgabe gab tatsächlich DREI parallele BWA-Ausgaben, und der dritte Band davon wurde vom kompletten ersten Roman des „Feuerspürer-Zyklus“ eingenommen. Total liebe Leute, diese SFCBWler, jederzeit zu empfehlen!)

BWA 270 (März 2006): Der Feuersucher, Teil 1

BWA 271 (April 2006): Der Feuersucher, Teil 2

BWA 272 (Mai 2006): Der Feuersucher, Teil 3

BWA 273 (Juni 2006): Der Feuersucher, Teil 4

BWA 274 (Juli 2006): Der Feuersucher, Teil 5

BWA 275 (August 2006): Der Feuersucher, Teil 6/E

BWA 305 (Februar 2009): Wächter wider Willen

BWA 306 (März 2009): Der Feuersklave, Teil 1

BWA 307 (April 2009): Der Feuersklave, Teil 2

BWA 308 (Mai 2009): Der Feuersklave, Teil 3

BWA 309 (Juni 2009): Der Feuersklave, Teil 4

BWA 310 (Juli 2009): Der Feuersklave, Teil 5/E

BWA 325 (Oktober 2010): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 1

BWA 326 (November 2010): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 2

BWA 327 (Dezember 2010): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 3

BWA 328 (Januar 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 4

BWA 329 (Februar 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 5

BWA 330 (März 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 6

BWA 331 (April 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 7

BWA 332 (Mai 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 8

BWA 333 (Juni 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 9

BWA 334 (Juli 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 10

BWA 335 (August 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 11

BWA 336 (September 2011): Mein Freund, der Totenkopf, Teil 12/E

(Es werden hier die sukzessiven Publikationen der OSM-Romane „In der Hölle“ und „Ian und der Stein der Götter“ in BWA ausgelassen, die in den Jahren 2011-2013 erfolgten. Warum? Nun, es gibt inzwischen davon überarbeitete und solide E-Book-Versionen. Auf den zweiten Roman habt ihr nur noch rund an­derthalb Monate zu warten, ich denke, das ist vertretbar).

Und dann gab es noch den Roman „Verderben auf Tuwihry“, der etwa zum Zeit­punkt von Band 40 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ spielt. Er wurde in den BWA-Ausgaben 357-363 (Juni – Dezember 2013) veröffentlicht. Bis er in E-Book-Form vorliegt, werden noch sicherlich zwei Jahre vergehen, eher mehr, wenn der derzeitige Publikationsmodus eingehalten wird. Wer hier also sehr ungeduldig sein sollte und dringend mehr über das Volk der Allis und die Baumeister erfahren möchte, der sollte schauen, ob von den eben genann­ten BWA-Ausgaben noch welche bei Claudia Höfs zu erhalten sind. Ich drücke euch die Daumen.

Zweitens ist folgende Quelle zu nennen: Was die „Feuerspürer“-Romane angeht (drei von bislang sechs, aber es wird noch mehr geben), so finden die sich – zusammen mit zahlreichen weiteren Non-OSM-Geschichten und Rezensionen auf der Homepage des SFCBW. Die Adresse dafür lautet: www.sfcbw-online.de. Sollten Texte dort nicht aufzurufen sein, könnt ihr euch an unseren Webmaster Michael Baumgartner wenden.

Das sieht doch schon nach einer Menge Zusatz-Lesestoff aus, nicht wahr? Das ist aber noch nicht alles. Es gibt noch etwas mehr.

Die dritte Adresse, wo ihr eigentlich so ziemlich alles, was ich euch jetzt angebe, noch erhalten dürftet, ist das Fanzine EXTERRA. Es wird herausgegeben vom Science Fiction-Club Universum (SFCU), der regelmäßig auf allen größeren Conventions im Bundesgebiet mit Ständen vertreten ist und hier besonders das Banner der Heftromanserie Perry Rhodan hochhält. Aber im drei- bis viermal im Jahr erscheinenden EXTERRA bin ich ebenfalls seit langen Jahren Mitarbeiter.

Seit wann? Ach, laut meinen Unterlagen fing die Zusammenarbeit mit EXTERRA 13 im Mai 1999 an (heute sind sie bei Nr. 63 angelangt). Ich gehöre da also schon fast zum Inventar.

Meine OSM-Publikationen in EXTERRA waren folgende:

EXTERRA 17 (April 2000): Wächter wider Willen (auch zu bestellen, falls BWA 305 vergriffen sein sollte)

EXTERRA 26 (April 2003): Hüter des Shanna Djannir, Teil 1

EXTERRA 27 (Juli 2003): Hüter des Shanna Djannir, Teil 2/E

EXTERRA 30 (Juli 2004): Heimweh, Teil 1

EXTERRA 31 (November 2004): Heimweh, Teil 2/E

(Hier in die scheinbare Publikationslücke gehören vier Teile des Romans „Ian und der Stein der Götter“, die ich aber übergehe, weil er ja in Bälde als E-Book erscheint.)

EXTERRA 63 (März 2014): Die Intervention, Teil 1

Die Kontaktadresse für das EXTERRA – ein Einzelband kostet hier übrigens 3 Euro inklusive Porto – ist bequemerweise ebenfalls Claudia Höfs, deren Mailan­schrift ich oben bereits nannte. Und warum glaube ich, dass ihr leichter an die EXTERRA-Ausgaben kommen könnt, selbst wenn sie schon älter sind? Weil die Auflage höher ist. Heutzutage liegt sie auf 100 Exemplaren, ich denke aber, es gibt immer noch ein paar Reserveexemplare, die der Club ja auch auf den Con­ventions verkauft, auf denen er präsent ist. Und seit neuestem kann man sogar eine PDF-Version zum Download erhalten… allerdings bin ich überfragt, ab wel­cher Ausgabe das gilt. Das überlasse ich euren neugierigen Fragen an Claudias Adresse.

Und damit bin ich dann aber nun wirklich am Schluss angelangt, meine Freun­de! Ich glaube, wenn ihr das alles auch noch geschmökert habt UND die wö­chentlichen Blogartikel UND die bisher erschienenen und noch in diesem Jahr fertigzustellenden E-Books, dann seid ihr echt solide informiert.

Na ja, und wer weiß, vielleicht realisiere ich ja tatsächlich in absehbarer Zeit mal so etwas wie ein OSM-Quiz, basierend auf den Informationen, die ihr aus mei­nen E-Books und den Blogeinträgen destillieren könnt… das wäre vielleicht ganz witzig.

Damit möchte ich für heute diesen ungewöhnlich langen und improvisierten Blogeintrag schließen, euch noch mal für das rege Interesse danken und hoffen, dass ihr am kommenden Sonntag wieder mit von der Partie seid, wenn mein Wochen-Blog weitergeht.

Bis dann – und noch viel Lesehunger wünscht euch mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 54: Der OSM im Bild, Teil 2

Posted März 16th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

du liebe Güte, ist das echt schon 10 Wochen her, dass ich euch mit dem ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe „Der OSM im Bild“ beglücken konnte? Tatsache. Das war im Wochen-Blog 44 am 5. Januar 2014, und inzwischen schreiben wir, wenn ihr diese Zeilen lest, doch wirklich bereits den 16. März. Damit muss ich natürlich davon ausgehen, dass eure Erinnerung ein wenig eingetrocknet ist (bzw. dass Neuankömmlinge auf dieser Seite sich verwirrt die Augen reiben und fragen, wieso das Wochen-Blog 54 ist und dann doch irgendwie „Teil 2“…). Also eine kurze Rückkehr in den Januar.

Ich schrieb im ersten Teil der Artikelreihe damals, dass es in der Tat schon sehr früh eine Visualisierung der Welten und Wesen des Oki Stanwer Mythos (OSM) gegeben hat. Zu Beginn versuchte ich mich selbst mit meinen eher bescheide­nen Fähigkeiten daran – beizeiten werde ich ein paar der gelungeneren Werke in einer zweiten Galerie auf der Homepage präsentieren. Das kann aber noch dauern.

In einem zweiten Schritt ging ich dann zu den aktuellen E-Book-Titelbildern über, die, weil sie eben nicht eigens für die Werke selbst entworfen werden, le­diglich Näherungen zu den Inhalten sind. Die Protagonisten selbst und die Wel­ten, wie ich sie mir vorstelle, ja, selbst die Raumschiffe usw., das sind alles nur Schatten dessen, was sie eigentlich sein sollten. Der Grund ist elementar: mir ermangelt es an grafischen Talenten, die bereit sind, den Bildern der Geschich­ten passendes Leben einzuhauchen. Das soll aber die Fernversion bleiben.

Und dann gab es, teilweise parallel zu der „Etappe 1“ genannten Phase, in der ich selbst meine bescheidenen grafischen Fähigkeiten für OSM-Titelbilder oder sonstige Illustrationen aufwandte, noch die „Etappe 2“, die ich neulich nur an­deuten konnte und um die es heute gehen soll.

Die Etappe 2, etwa von 1983 bis 1988 reichend, war eine Zeitspanne im frühen Oki Stanwer Mythos, in der ich über einen regen Brieffreundeskreis verfügte, der die zirkulierenden frühen OSM-Geschichten las (ich schickte damals man­gels Finanz die Originalmanuskripte herum, was man manchen denn auch deut­lich ansieht; einige kamen dabei leider unter die Räder und mussten dann von mir neu geschrieben werden). Zahlreiche solche Brieffreunde verfügten über mehr oder minder ausgeprägte Zeichenfähigkeiten, und es fiel mir damals, von Fan zu Fan, deutlich leichter als heutzutage, sie dazu zu animieren, Illustratio­nen zu erschaffen.

Nach heutigem Standard würde ich sagen, waren die meisten so entstandenen Titelbilder eher… bescheiden in ihrer Qualität. Es sind aber auch wirklich schöne Sachen darunter. Da es sich leider aus Urheberrechtsgründen verbietet, sie jetzt schon zugänglich zu machen – zu den meisten Illustratoren habe ich auch kei­nen Kontakt mehr, und manche werden zweifellos auch nicht wollen, dass ihre früheren „Machwerke“, wie sie sie sicherlich selbst heute nennen würden, der Öffentlichkeit präsentiert würden, deshalb muss ich hier einen anderen Weg gehen.

Ich beschränke mich darum auf Bildbeschreibungen und erzähle ein wenig über die Illustratoren selbst und unter welchen Umständen ich sie kennen gelernt habe, soweit sich das aus der zeitlichen Distanz von rund 25 Jahren, z. T. 30 Jah­ren noch rekonstruieren lässt.

Fangen wir an mit einem Fandomler, der leider völlig aus der Geschichte ver­schwunden zu sein scheint, was ich sehr bedauerlich finde. Sein Name war oder ist Paul Abert. Als ich ins bundesdeutsche Fandom etwa anno 1981 hinein­rutschte, war mir sein Name notwendig unbekannt. Wir kamen zusammen, als ich Mitglied im DTCU wurde („Der Terranauten-Club Universum“), der etwa bis 1985 Bestand hatte. Er zeichnete hier viel für das Clubmagazin TERRA VISION, in dem etwa auch Leute wie Georg Jörgens veröffentlichten. Das war lange vor Georgs Risszeichnerkarriere bei PERRY RHODAN, wofür er heute bekannt ist.

Pauls grafische Vorbilder kamen eindeutig aus dem Comicbereich und dem Hause Marvel. Manchmal zeichnete er beispielsweise auch Titelbilder der da­mals noch kurzzeitig existierenden TERRANAUTEN-Serie ab und wandelte sie mäßig ab. Ich konnte ihn dafür gewinnen, für die erste OSM-Serie „Oki Stanwer“ (1981-1985) ein einzelnes Titelbild zu zeichnen, das heute noch exis­tiert. Es handelt sich um das Cover von Band 5 (von mir fälschlich als Band 4 nummeriert), der den Titel „Die Moortoten“ trägt (OSM 7, 1982). Ich habe die­se Episode 2002 durch eine Rettungsabschrift digitalisiert.

Es geht in dieser Episode, kurz gesagt, darum, dass Oki Stanwer, der auf dem Planeten Garos notgelandet ist, sich mit den annähernd ins Mittelalter zurück­gefallenen terranischen Siedlern gegen ein monströses Wesen erhebt, den Dä­mon Gormus von TOTAM. Dabei müssen er und seine Gefolgsleute unter den Garosanern ein Moor durchqueren, in dem sie von Untoten in einen Hinterhalt gelockt werden.

Das von Paul gezeichnete und mit seinem Künstlernamen „Pol Aktis“ signierte Titelbild, mit schwarzer Tinte ausgeführt, zeigt dabei, wie das Heer einen Pfad durch das Moor sucht und von beiden Seiten von lebenden Skeletten angegrif­fen wird. Selbst wenn man heute hier deutlich die Anleihen bei den damaligen Conan-Comicalben sieht, ist der angewendete Stil, die Perspektive und die Nähe zum Inhalt der Geschichte auch nach 30 Jahren beeindruckend. Ich wüss­te gar zu gerne, was aus Paul geworden ist und was er heute so macht. Falls er oder einer seiner Bekannten, Verwandten oder Freunde diese Zeilen liest, mag er ihm mal Bescheid geben.

Ein weiterer Illustrator des OSM wurde von mir ebenfalls im Brieffreundeskreis des DTCU gefunden. Auch er war später als Risszeichner zeitweilig tätig. Sein Name war Bernd Held. In der Zeit von Oktober 1983 bis Januar 1984 steuerte er 5 Bilder zum OSM-Bildkorpus bei. Auch zu ihm gehört natürlich eine Geschich­te.

Im Sommer 1983 begann ich, mit tatkräftiger Unterstützung eines weiteren Brieffreundes, der heute verschollen ist, Götz Nennstiel, den etwas sehr leicht­sinnigen Versuch, den KONFLIKT 13 des OSM, „Oki Stanwer Horror“ (OSH, 1982-1985) in Fanzineform zu publizieren. Es kam sogar zu ersten Ausgaben davon. Wenn man freilich überlegt, dass es bis heute (!) noch nicht mal eine digitali­sierte Abschrift der Serie gibt und ich ferner mit der Buch-Umarbeitung der Se­rie („DER CLOGGATH-KONFLIKT“) zwischen 1988 und heute noch nicht zu ei­nem Ende gekommen bin, erkennt man leicht, wie wagemutig dieses Unterfan­gen war.

Aber ich steckte damals eben voller Elan, deutlich mehr Elan als Klugheit und Erfahrung, und meine Mitarbeiter waren ähnlich motiviert und ebenso wenig wie ich von stilistischem Gespür erfüllt. Nun, aber bei all diesen Einschränkun­gen muss gesagt werden, dass mir eins natürlich klar war: eine solche Geschich­te braucht Titelbilder. Und da die OSH-Serie schon zu einem guten Teil fertig ge­schrieben war und ihr Inhalt und Stil sehr an damals gängige Horror-Heftro­manserien erinnerte, wurden diese Episoden natürlich auch in meinem Brief­freundeskreis herumgeschickt. Und Bernd fand einige Episoden so interessant, dass er dazu Titelbildillustrationen zeichnete. Im Detail handelte es sich um fol­gende Bilder:

OSH 4: „Das schleichende Grauen“ (OSM 35A, 1983)

OSH 6: „Den Tod als Gast“ (OSM 36A, 1983)

OSH 10: „Gehirn-Parasiten“ (OSM 369, 1985, Original verschollen)

OSH 22: „Cirrgools Seelenlabyrinth“ (OSM 162, 1984)

OSH 100: „Eine Gefahr namens CLOGGATH“ (OSM 356, 1985)

Hierbei muss aber gleich eingewendet werden, dass es OSH 100 natürlich nie gab. Ich denke auch, dass das Titelbild eher zum so genannten „Blutquellen“-Dreiteiler passt als zu der genannten Episode, die später als OSH 70 realisiert wurde und mit dem Bildmaterial nichts mehr zu tun hat. Die Episode ist aber erst im Winter 1985 entstanden, während die Illustration vom Januar 1984 stammt.

Inhaltlich hielt sich Bernd, der im Gegensatz zu Paul Abert eher einen kühlen und schlichten Zeichenstil pflegte – eben ganz der Risszeichner – , sehr eng an die Vorlage. Bei OSH 4 erkennt man die Innenstadt von London, auf der linken Seite das zerstörte Monn-Building, das weitgehend durch die entfesselte Dämo­nenwaffe Glusem in eine riesige, quallenartige Gallertmasse verwandelt wurde, die links im Bild zu sehen ist und mehrere Stockwerke hoch aufragt.

Bei OSH 6 ist der Moment dargestellt, wo der Dämon Beselen von TOTAM auf der so genannten Washington-Insel bei Island (bei uns heißt sie Surtsey) ver­sucht, die Dämonenwaffe GOLEM an der Erweckung zu hindern. Dummerweise handelt es sich dabei um eine Falle GOLEMS, der längst wach ist, und die Ge­schichte endet damit, dass Beselen von der Dämonenwaffe ausgelöscht wird. Bernd hatte etwas eigenwillige Vorstellungen von Dämonen, aber das nennt man dann künstlerische Freiheit.

Das Cover, das eigentlich für OSH 10 Verwendung finden sollte, zeigt zentral einen runden, prismatischen Kristall, der leider von der Wahrheit abweicht. Er ist nämlich einerseits weiß, während Oki Stanwers so genannter „Killerkristall“, die teilaktivierte Dämonenwaffe Kiquaa, aus schwarzem TOTAM-Kristall be­steht, zum anderen habe ich Kiquaas Beschaffenheit als „schlackenartig“ be­schrieben. Das verletzte wohl Bernd ästhetische Vorstellungen. Links und rechts des Kristalls sind – vermutlich Oki Stanwers – Hände zu erkennen, dazwischen ein waberndes Kraftfeld, darüber die Sonne (was wieder der Handlung der Epi­sode widerspricht, die im Innern eines Krankenhauses spielt, in dem Okis ver­meintlich ultimate Waffe wahllos normale Menschen und Dämonendiener um­bringt.

Auf dem Titelbild für OSH 22 wurde die künstlerische Freiheit noch etwas stär­ker. Man erkennt einen hünenhaften Mann mit blankem Oberkörper, der einen schwarzen Vollbart und eine silberne, doppelschneidige Axt trägt und von links von einem fliegenden schwarzen Stück Fels mit einem Blitz angegriffen zu wer­den scheint. Der Eindruck ist richtig. Es handelt sich dabei um den Helfer des Lichts Thor Gordenbeyl, den Bernd recht gut getroffen hat, und auch die Dämo­nenwaffe Kiquaa ist diesmal besser dargestellt. Warum Thor indes, der in der Episode völlig normal bekleidet ist, mit blankem Oberkörper auftritt, weiß wohl nur der Künstler allein.

Im letzten Fall, den ich heute behandeln möchte, geht es um das Cover zum projektierten OSH 100-Band. Man sieht hier rechts einen Felsen, aus dem eine Quelle sprudelt. Unten reckt sich eine skelettierte Hand aus dem Wasser. Links ist eine Art Stab mit schwarzem Kristall (!) an der Spitze zu sehen, offenkundig wieder Kiquaa. Von ihm aus schlägt ein Blitz in den Felsen ein, der vermeintlich den Quell auslöst. Über dem Wasser schwebt in einer Aureole ein von Flammen umzüngelter Totenschädel, eine recht passende Darstellung der Dämonenwaffe GOLEM.

Ich denke deshalb, dass es sich um den in OSH 31-33 (1984) beschriebenen Blutquellen-Zyklus handelt, weil diese Blutquelle, die in der Serie im magisch völlig verwüsteten und entvölkerten Irland zu finden ist, die Eigenschaft besitzt, Lebewesen, die hineinstürzen, völlig zu skelettieren. In diesem Zyklus spielen GOLEM und Kiquaa eine wesentliche Rolle, das würde also zu den Ingredienzen des Bildes gut passen. Warum ich es auf der Rückseite für „OSH 100“ vorsah, er­schließt sich mir heute nicht mehr. Aber das spielt auch keine Rolle.

Von dieser OSM-Serie wurde nur ein winziges erstes Heft gedruckt (A6-Format, also wirklich winzig, die Schrift ist quasi nur mit der Lupe zu lesen und leider, das geht dann auf Götz´ Abschreibkünste zurück, recht fehlergesättigt). Es ent­hält lediglich OSH 1: „TOTAMS Knochensaat“ und „Die knöchernen Killer“, also die ersten beiden Episoden. Ich denke, es ist gut, dass nach 1985 und diesem kurzlebigen Versuch der Mantel des Schweigens über diese viel zu frühe Publi­kation des OSM gebreitet wurde.

Mehr zu den Illustratoren des OSM in jenen Jahren verrate ich euch im Teil 3 der Artikelreihe. Darauf muss ich euch aber noch eine Weile vertrösten. In der nächsten Woche findet ihr an dieser Stelle den fünfzehnten Teil der Artikelserie „Was ist eigentlich der OSM?“. Ich beschreibe dort, was im OSM kreativ in den Jahren 1996/97 vor sich ging… und es ist wirklich turbulente Kost. Ich glaube, darauf könnt ihr durchaus neugierig sein.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 53: Gigantische Maschinen

Posted März 9th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

am 1. Februar 2014 habt ihr vermutlich den wagemutigen Vorstoß des yantihni­schen Raumpiloten Yuuricor miterlebt, der es doch tatsächlich riskierte, gewis­sermaßen direkt in die Höhle des Löwen vorzudringen, wie wir Menschen das sagen würden (die Yantihni kennen natürlich keine Löwen): zusammen mit sei­nen mehr oder minder von Furcht erfüllten Gefährten näherte er sich einem ungeheuerlichen Objekt, das einem technologischen Alptraum entsprungen zu sein scheint.

Ein MINEUR der Troohns.

Ein aktiver MINEUR, wohlverstanden.

Jeder Allisoldat, der einigermaßen seinen Verstand beisammen hat, hätte von solch einem törichten Unterfangen strikt abgeraten. Denn es hört sich wirklich wie eine exotische Form von Selbstmord an – ohne eine genauere Kenntnis zu haben, worauf sie sich da einlassen, ja, womit sie es überhaupt genau zu tun haben, marschieren die Yantihni geradewegs ins Innenleben der größten Zerstö­rungsmaschine, die das Universum bis dahin je gesehen hat.

Denn ein MINEUR der Troohns hat eine klar definierte Aufgabe. Kurz gesagt be­steht sie darin, dass ein MINEUR fremde Sonnensysteme exploriert, ganze pla­netare Ökosphären unterpflügt und anschließend damit beginnt, das Sonnen­system kurzerhand einzureißen. Dabei handelt es sich, wie die reptiloiden Allis den Yantihni erzählen könnten, weder um eine Art von Versehen noch um et­was, was man aufhalten kann, wenn man selbst am Leben bleiben möchte.

Wer einen aktiven MINEUR von nahem sieht, tut gut daran, schnellstens das Hasenpanier zu ergreifen, d. h. die rasche Flucht. Aber… wohlgemerkt gilt das nur für die Wesen, die auch tatsächlich wissen, womit sie es zu tun haben.

Die Yantihni sind arglos und ahnungslos.

Sie nehmen zwar an, dass diese gigantische Maschine, als die sie den MINEUR wahrnehmen, ursächlich für die Auslöschung der tassaiischen Spezies verant­wortlich zeichnet, und damit liegen sie vollkommen richtig (nun, fast richtig, aber bis ich diese Einschränkung erklären kann, wird noch ein Weilchen vergehen). Aber sonst tappen sie völlig im Dunkeln.

Und sie sind wider Erwarten fasziniert. Fasziniert von der schieren, überwälti­genden Größe des Objekts, das sie ansteuern und in dessen Innerem sie landen. Fasziniert von der unbegreiflichen technischen Perfektion, namentlich von der Automatisierung der komplexen, unüberschaubaren Fülle von Prozessen, deren Zeugen sie hier werden.

Bei ihrer weiteren Reise ins Innere der Maschine – das Thema von TI 9 „Ins In­nere der Maschine“ – ergibt sich immer stärker die Frage, warum jemand solch ein monströses Gebilde überhaupt erschaffen hat. Und die Frage, ob es davon wohl mehr als nur eins gibt (die GHANTUURON-Besatzungsmitglieder sind da gedanklich schon etwas weiter, ihr Leser auch, denn ihr wisst inzwischen min­destens von zweien solcher MINEURE… aber ich kann jetzt schon mit Blick auf TI 19 „TRANCRAN-4462“ sagen, dass es wirklich sehr viel mehr davon gibt).

Worüber sie sich, weil das an den Rand des Wahnsinns führt, noch keine Ge­danken gemacht haben, jedenfalls keine tiefschürfenden, das ist der Komplex der Herstellung.

Wie erschafft man solche Gebilde?

Ich meine, denkt mal selbst nach: auf der Oberfläche eines MINEURS sind Strukturen zu erkennen, die die Größe des Mount Everest besitzen. Gigantische Detailstrukturen, die unter ihrem eigenen Gewicht in sich zusammenstürzen müssten. Es ist offensichtlich, dass jenseits der massiven Oberflächenpanzerun­gen sehr viel Hohlraum enthalten sein muss. Und die Yantihni um Yuuricor und Vaniyaa sehen denn auch bald riesige Schluchtensysteme mit reduziertem at­mosphärischem Druck. Wir können auch die Existenz von gewaltigen Hallen­strukturen postulieren – ich habe davon schon einige gesehen, ihr werdet das später selbst noch erleben – , und abgesehen von strukturellen Integritätsgrün­den gibt es noch andere Notwendigkeiten für solche Hallen.

Denkt bei dieser Gelegenheit mal an den Planeten Vhentars Grab im Sonnen­system Sianlees Rast. Jüngst, als die GHANTUURON dort ankam und die Explo­ration des Systems vornahm, wurde offenbar, dass der Planet seines gesamten Ozeans und fast aller Vegetation beraubt worden war. Diese Materie muss ja ir­gendwo geblieben sein. Wenn man sich die schier unermesslichen Abgründe anschaut, durch die die Yantihni um Yuuricor geflogen sind (und sie haben ja nur einen kleinen Teil des MINEURS gesehen, das sollte man nicht vergessen), dann gewinnt man durchaus einen Eindruck davon, wie das wohl gehen mag, dass Millionen von Kubikkilometern Meerwasser geradewegs aufgeschlürft und gespeichert werden.

Wo bleibt wohl all diese Materie? Denn die Schluchten dieses MINEURS, der in den TI-Bänden 8-10 die zentrale Rolle spielt, sind ja erkennbar nicht vollkom­men gefüllt. Es drängt sich die Vermutung auf, dass die MINEURE eine Art von Rundkurs fliegen und zu einem definierten Ausgangspunkt zurückkehren, wo sie gewissermaßen ihre Fracht „löschen“. So, wie man ein Containerschiff leert, könnte man sagen.

Über die Frage, wie solche MINEURE erschaffen werden, lässt sich zum aktuel­len Zeitpunkt noch nicht allzu viel aussagen. Auch nicht über dieses seltsame Rubinmetall, das den Versuchen der yantihnischen Analyse beharrlich trotzt. Für all diese eigenartigen und beunruhigenden Fragen wird es Antworten ge­ben, doch manche sind noch recht fern. Ich kann an dieser Stelle jedoch schon versichern, dass das alles mit Magie oder dergleichen nichts zu tun hat, sondern mit hoch entwickelter Technik und Kenntnissen einer höchst fremdartigen Physik.

Außerdem darf ich schon vorsichtig andeuten, dass nicht nur die Troohns in ih­rem Terrorimperium solche riesigen Gebilde künstlicher Natur zu erschaffen fä­hig sind, die Gegenseite um Oki Stanwer und die Baumeister können das eben­falls, und sie haben das auch schon in vielfältiger Weise getan. Bei den Bau­meistern heißen derartige Gebilde „ZYNEEGHAR“, was in der ursprünglichen Baumeistersprache nur – quasi euphemistisch – „Bauwerk“ bedeutet. Die Baga­telle, wenn man hierbei von Konstruktionen von Mondgröße spricht, ist sofort offensichtlich.

Auch die Baumeister „zaubern“ nicht bei der Erschaffung dieser Objekte. Sie be­dienen sich einer extrem fortgeschrittenen Beherrschung physikalischer Grund­lagen, die uns zum Teil noch unbekannt sind, und im Zuge der Publikation des OSM werdet ihr nach und nach die Schleier dieser technischen Mysterien gelüf­tet sehen. Vorausgesetzt natürlich, ihr habt Interesse und bleibt hinreichend lange genug am Oki Stanwer Mythos dran. Schließlich sind das Sachverhalte, die nicht von heute auf morgen zu klären sein werden.

Yuuricor, Vaniyaa und den anderen Yantihni ihres Stoßtrupps, die unterwegs sind, einen – nennt es leichtsinnigen – Kontakt mit den Erbauern des MINEURS herzustellen, sind derlei Erkenntnisse fremd. Für sie übt die titanische Technik­kulisse ringsum Faszination und Schrecken zugleich aus. Und es ist ein bisschen vergleichbar der bewundernden Hypnose, in die der Naturliebhaber manchmal verfällt, wenn er einen farbenprächtigen Bildband über die urwüchsige Natur durchschaut, die hier wirkt: der Techniker Tholmaar und sein Robotologen-Ge­fährte Ollashon würden wahrscheinlich ihre linke Hand dafür geben, nur ein Stück mehr von dem begreifen zu können, was ringsum vor sich geht. Dadurch werden sie etwas betriebsblind, was die möglichen Gefahren angeht, in die Yuuricors leichtsinniger Vorstoß sie führt.

Und in TI 10 „Das Maschinenvolk“ könnt ihr jetzt lesen, worin dann das Fazit dieser Exkursion besteht. Mehr sei noch nicht verraten. Wir werden uns im Wo­chen-Blog 58, der am 13. April erscheint, noch etwas weiter mit diesem Thema befassen.

In der kommenden Woche setze ich erst einmal die kleine Reihe „Der OSM im Bild“ mit Teil 2 fort. Dort geht es dann um die Bilder, die ich selbst zum OSM ge­zeichnet habe und die ich im Laufe dieses Jahres sukzessive zum Inhalt einer zweiten Galerie auf meiner Homepage machen möchte. Lasst euch mal überra­schen, was da so auf euch zukommt…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos und meiner E-Books,

wie versprochen ist es heute wieder soweit – das neue  E-Book „Das Maschinenvolk“ ist ab sofort im Handel und kann zum Preis von 0,99 Euro auf Amazon.de heruntergeladen werden. Mit diesem Band, Episode 10 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“, schließt die so genannte „Sternenhammer-Trilogie“ ab… das heißt allerdings keineswegs, dass damit das Ende der Fahnenstange erreicht wäre, wie ihr euch vorstellen könnt, wenn ihr diese recht dramatische Geschichte gelesen habt.

Es bleiben ja noch eine Menge Fragen offen. Nennen wir ein paar an dieser Stelle, die euch in den folgenden Monaten noch beschäftigen könnten: Mit dem „Sternenhammer“ habt ihr einen ersten Blick in die Vernichtungsmaschinerie des Terrorimperiums der Troohns geworfen… aber da gibt es natürlich noch sehr viel mehr zu sehen, nicht zuletzt kann man sich fragen, welche Rolle die rätselhaften Shonta spielen, die ihr in der vorliegenden Episode erstmals zu sehen bekommt. Dann bleibt die Frage, was wohl aus dem Volk der Tassaier geworden ist. Ist es tatsächlich restlos ausgelöscht worden? Und wenn ja, aus welchem konkreten Grund? Und was ist mit den noch mysteriöseren Cestai, von denen der sterbende Schiffbrüchige namens Gwensh auf Hushhin erzählte (vgl. Bd. 5 „Wenn der Sternenhammer fällt…“)?

Die RHONSHAAR ist jedenfalls vor Ort an der Bebengrenze, und es kann mit Gewissheit angenommen werden, dass mehr von diesen Zusammenhängen in naher Zukunft erhellt wird. Gruseln ist durchaus angebracht.

Vernachlässigen sollte man aber auch nicht, dass es derzeit noch zwei andere Handlungsebenen in der Serie gibt: etwa das Schicksal der Angehörigen der GHANTUURON-Expedition, die wir in Band 7 „Rätselhafte Retter“ verlassen mussten. Zu ihnen kehren wir in ein paar Monaten zurück. Zunächst gilt es in den Bänden 11 und 12, dem Planeten Hushhin einen zweiten Besuch abzustatten. Da könnt ihr euch auf die nächste exzentrische Figur der Serie freuen – den Wissenschaftler Noshtoy von Shoylon… ich bin mal sehr gespannt, wie er bei euch ankommt.

Doch zurück zum vorliegenden Band: „Das Maschinenvolk“ ist am 17. März 2014 im Gratisdownload… falls jemand die Geduld hat, um so lange auf den Schluss des RHON-2-Abenteuers zu warten…

Ich wünsche euch jedenfalls ab sofort angenehmes Lesevergnügen.

Wir treffen uns ansonsten morgen wieder hier zu einer weiteren Folge meines Wochenblogs, diesmal erfahrt ihr etwas über „Gigantische Maschinen“… und wenn ihr da jetzt an den MINEUR denkt, in dem die aktuelle Handlung meines 15. E-Books spielt, liegt ihr vollkommen richtig.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

OSM-News: Neue OSM-Story erschienen!

Posted März 5th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

auch jenseits meines E-Book-Programms geht natürlich die Arbeit am Oki Stanwer Mythos (OSM) und an seinen Veröffentlichungen weiter. Ich bin nach wie vor Mitarbeiter an einigen Fanzines, und jüngst bot ich der Redaktion des Fanzines EXTERRA des Science Fiction Clubs Universum (SFCU, www.sfcu.de) meine jüngste OSM-Geschichte „Die Intervention“ zur Veröffentlichung an.

Heute ist EXTERRA 63 bei mir eingetroffen, und darin findet sich der erste Teil der oben genannten Geschichte. Kurz zu ihrem Inhalt:

Der interessierte Leser findet sich im KONFLIKT 19 des Oki Stanwer Mythos wieder. Das bedeutet, er hält sich in der heimischen Galaxis Milchstraße auf, sogar noch genauer: auf dem irdischen Mond Luna. Man schreibt den 18. Juni des Jahres 2028. Die Chinesen und Russen erobern in konkurrierenden Mondmissionen den Erdtrabanten, nachdem sich die Europäer und Amerikaner weitestgehend aus der bemannten intersolaren Raumfahrt zurückgezogen haben.

Federführend für das chinesische Mondprogramm ist Dr. Lu Chen-Chuyang, der erstmals persönlich auf dem Mond weilt und hier den Krater Moretus nahe dem Südpol des Mondes untersucht. Leider widerfährt ihm dabei ein bedauerlicher Betriebsunfall, der unter normalen Umständen seinen sofortigen Tod zur Folge hätte. Aber er muss entdecken, dass im Krater Moretus etwas existiert, das ganz andere Pläne mit ihm hat – und mit der Zukunft der Menschheit…

Die Story „Die Intervention“ bringt einen Teil der Vorgeschichte des Romans „Ian und der Stein der Götter“, der Anfang Mai 2014 als zweiter Band der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ im E-Book publiziert werden wird. Wer also gern einen kleinen Wissensvorsprung erhaschen möchte und vielleicht auch ein im Januar preisgekröntes (Non-OSM-) Werk aus meiner „Feder“ als Bonus lesen möchte, sei ausdrücklich auf dieses Fanzine hingewiesen.

Bestellt werden kann EXTERRA 63 beim SFC UNIVERSUM, genauer: beim Redakteur Wolfgang Höfs unter der E-Mail-Adresse: exterra@sfcu.de. Es kostet inklusive Porto 3,00 Euro.

Mein eigenes nächstes E-Book, „Das Maschinenvolk“, erscheint im Laufe des 8. März 2014 zum üblichen Preis von 0,99 Euro auf Amazon.de.

Macht es gut – und viel Lesespaß, das wünscht euch mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.