Wochen-Blog 93: Der OSM im Bild, Teil 5

Posted Dezember 14th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

mit dem vierten Teil dieser Blogartikel-Subserie verließen wir den Bereich des KONFLIKTS 13 „Oki Stanwer Horror“ (OSH, 1982-1985), und heute gehen wir di­rekt über zu den Titelbildern, die von Brieffreunden zum KONFLIKT 14 des OSM beigesteuert wurden. Dabei handelt es, wie ihr wisst, um die Serie „Oki Stan­wer – Feldherr der Cranyaa“ (FdC, 1983-1988).

Wir müssen hier zwei Phasen der Beteiligung unterscheiden. Zum einen inspi­rierte mein OSM-Lesekreis Freunde aus eben diesem Lesekreis dazu, Visualisie­rungen zu liefern, das geschah während der Schreibzeit selbst. Und dann kam es gegen Ende der Serienfertigstellung zu einem zweiten Schub der Illustrati­onslieferung. Soweit ich das sehen kann, hing das mit meinem um 1987/88 ver­folgten Plan zusammen, zusammen mit meinem Leser René Mostard den OSM des KONFLIKTS 14 zu publizieren.

Natürlich, wer sich heute die Relikte dieses Planes anschaut – ich habe sie archiviert – , der kann darüber nur milde lächeln. Sehr viel mehr Elan als Befähi­gung war dort im Spiel, und vom Thema der Qualität schweigen wir lieber. Ein­gestanden. Aber das war eben damals so die Fankultur der rund zwanzigjähri­gen, heißblütigen Schreiberlinge wie mir. Man muss dennoch anerkennen, dass ich weit gesteckte Ziele verfolgte, damals schon.

Der OSM-Lesekreis umfasste nach meiner Erinnerung hauptsächlich Brieffreun­de, die ich im Zuge meines Kontaktes zum „Terranauten-Club Universum“ (DTCU) gewonnen hatte, also beispielhaft Karl Haas und Bernd Held, außerdem Martina Solfrank, sowie Mitglieder meines eigenen Clubs, „LOVECRAFTS ER­BEN“, zu denen René Mostard und Hans Hendler zählten. Sie bekamen damals die Originalepisoden herumgeschickt (was man diesen heute z. T. noch recht deutlich ansehen kann), weil ich bekanntlich kein Geld für Kopien hatte… ja, und auch kein rechtes Verständnis für den Wert von unikaten handgeschriebe­nen Manuskripten.

Am stärksten scheint mein Brieffreund Karl Haas damals von FdC beeindruckt gewesen zu sein, auch wenn seine Leserkommentare mit Abstand die lapidars­ten waren. Wie komme ich dann auf meine Schlussfolgerung? Nun, Karl erstell­te erst einmal eine Zeichnung, der er den Titel „Das Symbol des Sieges“ gege­ben hatte (undatiert, ca. Frühjahr 1984, weil ich diese Illustration im Original dann auf den Band 37 der FdC-Serie aufklebte, „Zentrum des Bösen“, der das Fertigstellungsdatum vom 21. Juni 1984 trägt, das ist also das Datum post quem). Sie zeigt einen vielleicht etwas sehr groß geratenen Cranyaa in voller Kampfmontur, dazu ausgerüstet mit Fahne, Strahler und offenbar einem Vibra­tormesser in vollem Schwung. Proportional zum Körper ist der Kopf ein wenig klein ausgefallen. Den Hintergrund ziert eine skizzierte Gebirgslandschaft, die Ausführung erfolgte mit schwarzem, dünnem Filzstift. Schattierungen existieren nicht.

Das Bild begeisterte mich damals aus verständlichen Gründen, und auch heute noch muss ich sagen, dass es anatomisch eine der korrektesten Wiedergaben ist, die ein Brieffreund je von einem OSM-Lebewesen gemacht hat. Und Karl setzte noch eins drauf – er gehörte damals (ich allerdings ebenfalls, sollte ich ergänzend anfügen) – zu den Brieffreunden, die eigenes Briefpapier mit selbst gezeichneten Motiven entwarfen. Und was wählte er als Motiv? Einen seiner selbst gezeichneten Cranyaa! Das Motiv zierte noch viele Jahre seine Briefe, was meiner Vermutung, er sei von der Serie auch dann noch beeindruckt gewesen, als er sie nicht mehr las, einige Plausibilität verleiht.

Ich könnte mir auch denken, dass mich Karls Beharrlichkeit in der Motivverwen­dung darin bestärkte, ausgerechnet KONFLIKT 14 als Publikationsobjekt zu wäh­len. Das führte mich dann auch ziemlich unweigerlich zu einem weiteren Brief­freund, dessen Name heutzutage jeder Leser meiner E-Books kennt, der auch das Impressum eines jeden Werkes mitliest (okay, das werden vermutlich nicht allzu viele sein).

Die Rede ist von Lars Vollbrecht. Damals noch reiner Fan und enthusiastischer, von Comics begeisterter Illustrator, zeigte er sich von dem Gedanken, eine Fan-SF-Serie wie „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ illustrieren zu können, faszi­niert. Ich sagte ihm damals anno 1987 wahrscheinlich – präzise können wir das nicht mehr nachvollziehen, weil ich damals von meinen Briefen noch keine Durchschläge machte und er die alte Korrespondenz leider nicht aufgehoben hat – , dass für die Anfangsbände schon Titelbilder vorlägen. In der Tat ist denn auch sein erster Entwurf der für FdC 5.

Der Band 5 der Serie, Eigentitel „Die Sonnenhölle“, spielte im zentrumsnahen Bereich der Galaxis Hun’arc. Eine Expedition der insektoiden Cranyaa, die die Herkunft der rätselhaften silbernen Schollenschiffe ermitteln sollte, war hier unerwartet auf das Reich eines weiteren fremden Volkes gestoßen, der so ge­nannten „Mogolker“. Sie wurden von den nonhumanoiden Mogolkern eingela­den, auf ihrer Hauptwelt Vo’hoccl an einem Fest teilzunehmen, doch während dieser Festlichkeiten liefen die „Urlauber“ der Cranyaa vom Schiff LUHMEN in eine Falle, der nur wenige auf Anhieb entgingen.

Ein Trupp Cranyaa verfolgte aus der Deckung heraus, was weiter geschah, und sie wurden Zeugen davon, wie die Mogolker die Gefangenen einem schwarzen Kristallmonolithen namens ROOKAX opferten, der offensichtlich die Lebens­energie der Cranyaa aussaugte. Dass Rookax, eine Dämonenwaffe von TOTAM, sowohl der Gebieter der Mogolker als auch der Tsoffags war, der silbernen Schollenschiffe also, und dass dies alles erst der Auftakt für den Angriff auf das Cranyaa-Reich sein würde, konnten die LUHMEN-Cranyaa natürlich nicht ahnen.

Das erste Titelbild von Lars zeigte denn auch eine prägnante Szenerie, wenn man den Inhalt der Episode kannte: Man sieht linkerhand eine ornamentierte Säule, hinter der sich – für den Betrachter im Bildvordergrund – klar ein Cranyaa verbirgt, der gut getroffen ist, allerdings von Lars ohne Bekleidung ge­zeichnet wurde. Das fiel mir damals gar nicht auf.

Rechts daneben eröffnet sich der Blick in einen dunklen Saal, der zu einem er­heblichen Teil von einem riesigen Kristallmonolithen eingenommen wird, der ihn vor zeichnerische Schwierigkeiten stellte. Denn: wie stellt man auf einem Schwarzweißbild mit schwarzem Hintergrund einen schwarzen Monolithen dar? Das ist quasi unmöglich. Weswegen der schwarze Monolith denn bei Lars auch so aussieht, als wäre er aus hellem Glas gefertigt. Künstlerische Freiheit, muss ich zugeben. Zumindest gut improvisiert.

Direkt davor erkennt man fünf Mogolker, die den Betrachter ohne genauere Kenntnis vor Rätsel stellen. Man stelle sich Mogolker folgendermaßen vor: es handelt sich um Quasi-Molluskenwesen, deren „Skelett“ eine zentrale, auf der schmalen Seite stehende knöcherne Scheibe darstellt. Der Körper ist seitlich ge­wachsen, dort befinden sich auch die tentakelgleichen Gliedmaßen, die in Haut­falten geschoben werden können. Man erhält also den Eindruck von seltsamen „Kissen“, die sich vorwärts bewegen. Auf dem oberen Kamm wachsen Sinnes­haare, die bei Lars etwas übertrieben dargestellt wurden. Das kann aber nicht wirklich überraschen.

Warum dies nicht? Weil die gesamte Bildaufteilung und Motivwahl zeigt, dass er den Inhalt der Episode nicht kannte, sondern ich ihm als Vorlage für die Illus­tration die Kopie meiner eigenen Zeichnung zuschickte, die die Ursprungsepiso­de FdC 5 schmückt. Auch bei den späteren Zeichnungen, die er für die Serie an­fertigte – und es handelt sich dabei immerhin um nicht weniger als 26! – bin ich dann so verfahren. Dabei hat der Grad der Abstraktion konstant zugenommen.

Ich glaube, ich habe heute noch Gelegenheit, auf ein weiteres Bild einzugehen, das dem vorherigen direkt folgte. Es wurde von Lars für FdC 6: „Invasion auf der Brutwelt“ gezeichnet und folgt dem erwähnten Schema.

Gezeigt wird die Weite der Wüstenwelt Sayliih, der Brutwelt der Cranyaa, wobei sich Dünenlandschaft und Himmel etwa jeweils 50 % des Bildes teilen. In der unteren Hälfte ist von links oben nach rechts unten eine Fahrbahn zu erkennen, auf der sich ein Fahrzeug der Cranyaa nach rechts bewegt. Links und rechts der Fahrbahn auf den Dünenkämmen sind pilzförmige kleine Türme zu erkennen, die den in der Episode erwähnten Überwachungsautomatiken für den Cranyaa-Nachwuchs entsprechen.

Vom Himmel herab stoßen in einer langen Kette, die damit an klassische B-Mo­vies der 50er Jahre erinnert, eine Gruppe von 7 Raumschiffen herab, die von hinten nach vorne größer werden. Das vorderste feuert aus zwei Geschützen di­rekt auf den Betrachter, die Energieblitze vereinen sich zu einem Keil am unte­ren Bildschirmrand.

Leider hat Lars aus den „Schollenschiffen“ der Tsoffags, die im Original auf mei­ner Vorlage deutlich zu erkennen sind, klassische UFOs gemacht, aber da kann man nur seufzend sagen: künstlerische Freiheit. Ich musste ja froh sein, über­haupt Illustrationen zu haben, meine eigenen waren eher nur skizzenhafte Vor­lagen, die ich auch heute noch für die Veröffentlichung eher mit Skepsis be­trachten würde. Von professionell wollen wir da mal gar nicht reden.

Beide Illustrationen führte Lars mit schwarzer Tinte aus, wobei das erste mit deutlich mehr Schraffur und Differenzierung ausgearbeitet wurde, das zweite ist wohl deutlich schneller entstanden als das zu FdC 5. In der Folge sollte er dann aber noch sehr viel experimentfreudiger werden, das wird gewiss in der nächsten Ausgabe dieser Artikelreihe zutage kommen, worin ich mich dann et­was stärker am Riemen reißen und mehr und präziser zu den Bildern etwas sa­gen werde. Versprochen.

Für heute sind wir schon wieder am Schluss der Ausführungen angekommen, und damit im Jahre 1987. Ich kann noch ergänzen, dass diese Bilder übrigens tatsächlich in Band 2 der veröffentlichten FdC-Serie im Januar 1988 in Verviel­fältigung das Licht der Welt erblickten. Das hat fraglos dazu beigetragen, dass Lars am Ball blieb. Mehr dazu, wie gesagt, im sechsten Teil dieser Artikelreihe.

…und in der kommenden Woche kümmern wir uns dann um eine Leserfrage, die mich selbst ein wenig verdutzte, die aber vielleicht schon viele von euch ebenfalls umgetrieben hat, wenn eines meiner E-Books an den Start ging. Um welche? Ach, ich würde sagen, da lasst euch einfach mal überraschen.

Für heute soll es das jedenfalls mal wieder gewesen sein. Bis bald, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

die Überraschung saß aber wirklich – auf einmal befand ich mich in einem Glei­ter mitten über dem blauen Meer, über mir die strahlende, helle Sonne, und di­rekt vor mir, auf Fahrersitz und Beifahrersitz saßen zwei alte Bekannte: der Pilot Alyechin und sein neuer Freund, der allische Leutnant Nhaigoor von den alli­schen Interventionstruppen in Twennar. Das war echt nicht von schlechten El­tern!

Im Zuge meiner Überarbeitungen des Oki Stanwer Mythos (OSM), namentlich seines zweiten KONFLIKTS, der ja bekanntlich in der noch nicht vollendeten Se­rie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) vorliegt und seit bald zwei Jahren in E-Book-Form an die Öffentlichkeit getragen wird, war ich erfreut zurückge­kehrt zu den Anfängen. In die TI-Serie, die ich zuletzt im Jahr 2007 (!) intensiv besucht hatte. Auf die Gründe, warum dann mein Elan, an der Serie zu arbei­ten, krass einbrach, komme ich in der Artikelserie „Was ist eigentlich der OSM?“ im kommenden Jahr noch zu sprechen.

Nun war ich jedenfalls zurück.

Wir schreiben das Jahr 441 yantihnischer Zeitrechnung. Ich befinde mich auf dem Planeten Rilecohr, der yantihnischen Heimat, die seit geraumer Zeit einem dramatischen kulturellen Wandel ausgesetzt ist, über den ich hier noch nichts vorwegnehmen möchte. Alyechin, der einstmalige Pilot von der GHANTUURON, ist jedenfalls mit dem Alli unterwegs zur Insel Shaktalon auf der Südhalbkugel von Rilecohr, und er fliegt dabei geradewegs in eine Falle… eine höchst unschö­ne Angelegenheit.

Ach ja, eine weitere Protagonistin dieser Episode ist die Sternenforscherin Nayeen, die ein sehr persönliches Problem bekommt, das sie letztlich zu einer Geisel machen wird… einer Geisel kosmischer Pläne, wie sie sich das in ihren schlimmsten Alpträumen nicht ausgemalt hat.

Und all das ist verknüpft mit einer Wüstenwelt namens Hushhin (!), mit einer verstorbenen Sternenforscherin namens Sianlee (!) und einem Volk, das als Baumeister (!) bezeichnet wird…

Ihr merkt schon an diesen wenigen Andeutungen, dass alles das, was ihr gegen­wärtig in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ zu lesen bekommt, durchaus sehr weitläufige Auswirkungen auf die Zukunft haben wird, und ich könnte mir vorstellen, dass manches Nachlesen in früheren Episoden in diesem oder im kommenden Jahr schon die ersten interessanten Aha-Effekte zeitigen werden.

Ebenfalls wird die Verknüpfung mit den Romanen und Kurzgeschichten der lo­sen Geschichtensammlung „Aus den Annalen der Ewigkeit“ inniger. Hier sind zwar erst drei Annalen-Werke entstanden und publiziert worden, aber beson­ders aus dem letzten werdet ihr wahrscheinlich, wenn ihr alles bislang sorgfältig gelesen habt, einen interessanten und vertrauten Begriff mitgenommen haben.

Welchen? Nun, den „Sonnengarten“.

Ich berichtete in der obigen Artikelserie „Was ist eigentlich der OSM?“ schon, dass dieser Begriff eigentlich im Jahre 1987 im KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Be­zwinger des Chaos“ (BdC) (1987-1993) geprägt wurde. Aber seinen Ursprung kannte ich nicht, bis ich im Jahre 2003 dann in das Reich der Yantihni vordrang und sich hier für mich (!) diverse Aha-Effekte ergaben.

Man darf ja nie aus dem Blick verlieren, dass ich den OSM intuitiv schreibe. Das bedeutet, dass ich zwar manchmal gewisse Mutmaßungen anstellen kann über den Handlungsverlauf, dass mir aber durchaus nicht klar sein muss, wie die Ge­nese bestimmter Begriffe oder Handlungsstrukturen vonstatten gegangen ist, ehe sie von mir erstmalig niedergeschrieben werden. Da der OSM sich achro­nisch in beide Richtungen entwickelt, da manchmal die Erinnerungen früher da sind, als die Ereignisse, auf die sie rekurrieren, beschrieben werden konnten, deshalb tauchen auch solche Begrifflichkeiten mitunter aus dem Nichts auf und bekommen erst sehr viel später ihre Fundamente.

Der „Sonnengarten“ war solch ein Begriff.

Dass er das mythische Paradies des Sonnengottes Quin der Yantihni war, konnte ich beim besten Willen nicht wissen, als ich 1987 die Sternenfeen der Galaxis Bytharg dort besuchte. Und die Sternenfeen hatten daran auch gar keine Erin­nerung mehr.

Als ich dann anno 2004 in der TI-Serie den Sonnengarten persönlich aufsuchen durfte – ein phantastisches Setting, versichere ich euch, über das euch die TI-E­pisoden in der nahen Zukunft aufklären werden – , war das ein bisschen wie die Heimkehr in einen vertrauten Garten der Vergangenheit. Wunderschön und doch voller Überraschungen.

Und nun, im Monat Mai, rutschte ich also, wie eingangs beschrieben, wieder zurück ins yantihnische Reich, das ich seit langem nur in Form von Neuformatie­rungen und E-Book-Überarbeitungen erlebt hatte. Was war das für eine Freude!

Dank der Tatsache, dass die E-Books natürlich sehr viel ausführlicher sind als die ursprünglichen Episoden, die ich schrieb, habe ich jetzt sehr viel mehr Grund­lagen. Aus TI 11 „Das Archiv der Hushhiner“ beispielsweise (erschienen Anfang Juni 2014) nahm ich Kenntnisse über die Insel Shaktalon mit. Für den bevorste­henden Band, der an jenen anschließt, an dem ich derzeit gerade arbeite, wer­de ich mit frisch aktualisierten Kenntnissen über die Wüstenwelt Hushhin zu­rückkehren und hier einen Crossover in einen Bereich realisieren, den ihr erst anno 2015 kennen lernen dürft.

Es ist ein wenig unangenehm, hier so im Diffusen bleiben zu müssen, aber das geschieht durchaus zu eurem eigenen Besten. Es wäre doch sehr unfair, wenn ich euch heute schon erzählte, wohin letzten Endes der Handlungsstrang um den hünenhaften Technikforscher Noshtoy und seine Begleiter führt, deren Spur ihr in TI 12 „Sternenlegenden“ (Juli 2014) für eine Weile aus dem Blick verloren habt. Und selbiges würde natürlich auch für die Folgeepisoden der GHANTUURON-Besatzung gelten, deren Zukunft ich schon recht weit aufgehellt habe und die sehr interessante Verästelungen erfahren hat.

Hier ist es eben so, dass die gemächliche Publikationsweise des OSM, teilweise aus Zeitgründen erzwungen, teilweise aus Finanzgründen so gegeben, mich am allermeisten stranguliert. Die Baumeister und die Lichtmächte mögen meine Zeugen sein, dass ich euch am liebsten sehr viel mehr an OSM-Material an die Hand geben würde… es ist nur derzeit einfach nicht machbar, weil ich mit so vielen anderen Dingen befasst bin: eine Brotarbeit suchen, Lektorate durchfüh­ren, historische Projekte planen, Conventions strukturieren, Lesungen erarbei­ten und vielleicht durchführen… von vielen kreativen Denkansätzen, die in der Realisierungsphase sind und mich in diesem Monat Mai 2014 aufhalten, kann ich aktuell noch nichts berichten. Bis ihr diesen Beitrag am 7. Dezember 2014 zu lesen bekommt, werden sich die Dinge möglicherweise sehr zum Besseren ver­ändert haben… vielleicht auch zum Negativen.

Ich lasse mich da mal überraschen.

Klar ist für mich nur soviel: das intuitive Schreiben des OSM steckt für mich von Monat zu Monat voller Überraschungen und faszinierender Wunder. Weiß der Himmel, zu welchen Gestaden es mich in den kommenden Monaten trägt! Ich kann das heute noch nicht sagen. Am 18. Januar werdet ihr schlauer sein, dann er­scheint der nächste Teil dieser Artikelreihe.

In einer Woche an dieser Stelle fahre ich fort mit der Artikelserie „Der OSM im Bild“, wo ich auch schon Teil 5 erreicht habe. Dort werde ich mich um den KON­FLIKT 14 und seine Illustrierung kümmern. Lasst euch mal überraschen, was sich da getan hat.

Bis nächste Woche, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

und wieder gilt es heute, einen kleinen Schritt weiter in die Geheimnisse des Oki Stanwer Mythos einzudringen. Mit dem jetzt erschienenen Band 15 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) wird eine weitere Etappe der Serie abgeschlossen: Die yantihnischen Raumfahrer der GHANTUURON haben Kontakt mit den reptiloiden Allis geschlossen, und epochaler Besuch kündigt sich an.

Zugleich habt ihr durch die Seitenpfade der Handlung ein wenig mehr über die rätselhafte Dschungelwelt Shookash erfahren und entdeckt, dass da deutlich mehr Geheimnisse und intergalaktische Politik im Spiel sind, als die immer noch recht arglosen Kundschafter von Rilecohr zu sehen bekommen haben. Man kann sagen: mit den Erkenntnissen, die den aktuellen Roman auszeichnen, fängt für die Yantihni der Ernst des Lebens richtig an.

Die Macht der Liebe“ ist der Abschlussband der aktuellen Trilogie um die GHANTUURON-Raumfahrer, in dem ihr erfahrt, was denn aus den beiden ver­schollenen Expeditionsmitgliedern Vanshcor und Rayani geworden ist. Ihr könnt ihnen in ein „Museum der Vushgor“ folgen (das nichts mit unseren landläufigen Museen gemein hat), und dann ist da auch noch diese rätselhafte Macht der „zentralen Membran“, die den Allis nicht geringe Probleme bereitet.

Was das genau bedeutet? Was das zur Folge hat? Das solltet ihr vielleicht nach­lesen, wenn eure Neugierde geweckt wurde.

Lest einfach im E-Book „Die Macht der Liebe“ weiter, und ihr erfahrt die Einzel­heiten.

Das E-Book im MOBI-Format ist ab sofort für den Preis von 1,49 Euro bei Ama­zon-KDP erhältlich. Der Gratisdownload wird am 11. Dezember 2014 möglich sein.

Und wer zum Oki Stanwer Mythos zwischen den Erscheinungsterminen meiner E-Books noch mehr Informationen erhalten will, ist natürlich herzlich willkom­men bei meinem Wochenblog hier auf www.oki-stanwer.de. Wir hören vonein­ander!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Entschuldigungs-Blog

Posted Dezember 6th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

ihr habt sicherlich schon eine ganze Weile neugierig und vielleicht Fingernägel kauend darauf gewartet, dass ich meinen bisherigen Andeutungen Taten folgen ließe. Die Andeutungen sagten ja klar aus: heute, am 6. Dezember, kommt als „Nikolaus-Schmankerl“ gewissermaßen, das letzte E-Book des Jahres heraus, nämlich „Die Macht der Liebe“, Band 15 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI).

Tja, und dann wartet ihr und wartet und wartet… und nix passiert.

Ich kann die langen Gesichter gut verstehen, und ich versichere euch, das war kein böser Wille meinerseits. Die Tücke steckte unerkennbar im Detail und ist ir­gendwie unserer Prüfung durchgeschlüpft… wer sich mit den Programmierun­gen generell besser auskennt als ich, wird da sicherlich die eine oder andere ei­gene Erfahrung gesammelt haben. Der Plan war also heute folgender, wie im­mer:

Früh aufstehen, Computer anwerfen, Amazon-KDP ansteuern, E-Book hochla­den. Und ich schwöre, Freunde, das ging kurz nach 6 Uhr morgens los! Ich weiß ja, dass es zwischen 7 und 12 Stunden dauern kann, ehe Amazon das E-Book geprüft und für veröffentlichungsbereit erklärt hat.

Optimal wäre also etwa am frühen Nachmittag das E-Book für euch bereit ge­wesen. Wenn… ja, wenn alles geklappt hätte. Anfangs lief auch alles gut: Daten eingeben, Kategorien festlegen, Inhaltsangabe hochladen, Stichworte verge­ben… alles bestens. Titelbild hochladen, kein Problem.

Und dann hängte sich das Programm bei der Textdatei auf und verwies auf einen kryptischen Link.

Panischer Blick beim Autor, also bei mir.

Ich kenne ich damit nicht aus und rief um Hilfe. Und die wurde mir auch zuteil, es dauerte eben halt nur (wir heißen hier alle nicht Harry Potter). Und sobald ich dann die neue Textdatei hatte – die funktioniert!!! – , vollendete ich die Pro­zedur.

Das E-Book wird jetzt geprüft.

Na ja, und da das eben erst um 17 Uhr der Fall war, könnt ihr euch ausrechnen, wann TI 15 dann zum Download bereitsteht… irgendwann nach Mitternacht. Tut mir leid, schneller ging’s echt nicht.

Ich hoffe jedoch, ihr könnt mit ein paar Stunden Verspätung leben. Morgen soll­te es nun wirklich in Reichweite sein. Dann gibt es morgen früh also ZWEI Blog­beiträge hier an dieser Stelle. Einmal den regulären Wochen-Blogeintrag und eben die Ankündigung meines aktuellen E-Books.

Dennoch hat diese ungeplante Verzögerung einen positiven Effekt, den ich euch nicht verschweigen möchte: Ich nutzte diese Zeit nämlich, um mich bei Neo­books anzumelden. Mein Plan geht dahin, in naher Zukunft mit Neobooks eine dritte Plattform für meine Werke zu erschließen… falls ihr mich dort demnächst findet, wisst ihr, dass es geklappt hat. Und dann ist für 2015 ja auch noch der Plan mit den Create Space-Prints am Köcheln…

Das Jahr 2015 wird also gewiss nicht langweilig werden, das kann ich euch jetzt schon versprechen. Lasst euch überraschen, was da noch alles so passiert. Bis morgen also, Freunde!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

der Monat August 2014 wartete mit ein paar unkonventionellen Problemen auf, die zu Beginn und zum Ende hin eine Menge Zeit verschlangen. Bis zu dem Zeit­punkt, zu dem dieser Blogartikel erscheint, sind beide hoffentlich schon längst gelöst.

Problem Nummer 1 hatte zu tun mit dem Versuch, ein erstes E-Book mit Hilfe des Amazon-Printprogramms Create Space zu realisieren. Das ist wegen der Ti­telbildanforderungen bislang notorisch fehlgeschlagen, die entsprechenden Plä­ne wurden gegen Mitte August dann vorläufig auf Eis gelegt.

Problem 2 zeigte sich Ende des Monats, als die Telekom meinen Telefonan­schluss umstellte… mit dem wenig ruhmreichen Ergebnis, dass ich ab da nicht mehr telefonieren konnte und offline war. So konnte ich nur auf Umwegen den Wochen-Blog 78 veröffentlichen. Mal schauen, wie sich die Dinge entwickeln.

Ansonsten war der Monat August recht umtriebig, wie meine Aufstellung ver­mutlich schlagend demonstrieren kann. Es entstanden insgesamt 33 Werke, die allerdings lange nicht alle dem OSM zuzuordnen sind. Letztere waren diese hier:

Blogartikel 96: OSM-Kosmologie 5: Eine Glaubensfrage

Blogartikel 86: Work in Progress, Part 20

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“)

NK 15: Gestrandet in Westai (Abschrift)

(NK 20: AREAL 61)

(OSM-Wiki)

NK 16: Der Neutrale (Abschrift)

NK 17: Hohlringland (Abschrift)

(Annalen 4: Heiligtum der Shonta)

Erläuterung: Eigentlich habe ich zum vierten „Annalen“-Band schon genug ge­sagt. Aber ich bemerke an dieser Stelle noch, dass ich heute das fertige Cover für diesen Band bekommen habe. Lasst euch überraschen…

14Neu 17: Die genetische Armee

(E-Book 20: Die Macht der Liebe)

(E-Book 22: Abenteurerherz)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer“)

Das Blut der Matrix – Gedicht

Erläuterung: Wie schon neulich hat auch dieses Gedicht, so ungewöhnlich sich das anhören mag, einen OSM-Hintergrund. Es entstand während meiner Arbei­ten am KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“, begonnen 1989, Ende der 90er Jahre. Da steckte ich gerade in einer ziemlich „lyrischen“ Phase. Viel­leicht bekommt ihr dieses und die anderen OSM-Gedichte noch mal zu Gesicht…

(DM 63: Gekapert!)

NK 18: Im Reich des Todes (Abschrift)

(NK 22: Die Suche nach Oki Stanwer)

Glossar der Story „Fragment der Ewigkeit“

(Der Veteran – OSM-Story)

(TI 46: Brennpunkt Hushhin)

(TI 47: Brückenschlag in die Katastrophe)

(NK 19: Stroboskopleben)

Erläuterung: Was das nun wieder sein soll? Tja, das ist ein wenig schwierig zu erklären. Wie beschreibt man am gescheitesten energetische Existenzformen, die mit dem, was wir Leben nennen, eigentlich so überhaupt nichts gemein ha­ben? Richtig, indem man sie nach ihrem Äußeren beurteilt. Stellt euch also bitte eine Art hochenergetischen Regenbogenblitz vor, gekreuzt mit Stroboskoplicht, und ihr habt das, was man hier einen HANKSTEYN-Kundschafter nennt. Nahezu unzerstörbar… und leider ist das Ding schrecklich neugierig…

Glossar des Romans „Oki Stanwers Rückkehr“

Erläuterung: Da es ZWEI Romane dieses Titels im OSM gibt, wäre es nützlich, wenn ich hier kurz differenzierte. Beide tragen den Titel zu Recht, und beide ste­hen auf derselben textlichen Grundlage, gleichzeitig sind sie aber auch grund­verschieden.

Version 1 ist ein nie ganz abgeschlossener Versuch der Buch-Umarbeitung des KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984), und damals kam ich zwischen 1983 und 1985 etwa bis Episode 50 der Serie, ehe dann die Arbeit an diesem Werk abstarb. Ich kann auch schlussfolgern, woran das lag – an zwei Auslösern. Ein­mal begann ich nach meinem Kontakt mit dem ZAUBERKREIS-Verlag im Jahre 1983 damit, Romane im Heftromanformat zu schreiben (keiner wurde jemals akzeptiert), und bis Mitte 1985 hatte ich mich an dieses 120-Seiten-Format so gewöhnt, dass ich entschied, und das ist dann Faktor 2, den oben erwähnten Roman als ersten Band einer Romanserie zu nutzen. Dummerweise gab ich die­sem Roman – der dann 1986 tatsächlich fertig wurde – denselben Titel.

Bei dem obigen Werk, zu dem ich dieses Glossar erarbeitete, handelt es sich um den eben zuletzt genannten Titel. Zu dem anderen Werk gibt es m. W. kein ge­scheites Glossar. Was soviel heißt wie: es GIBT eins, ja, aber es entspricht nicht im Mindesten den heutigen Anforderungen.

(OSM-Hauptglossar)

(Quisiins letzter Fall – OSM-Roman)

(18Neu 64: Sprung durch die Zeit)

(Pazifisten – OSM-Story)

14Neu 18: Kleines´ schwarzes Gefängnis

(E-Book-Glossar)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“)

(NK 23: Gefangen im Sternwirbel)

Erläuterung: Was das sein soll, ein „Sternwirbel“? Ach nein, Freunde, das mag ich jetzt noch nicht verraten. Da müsst ihr euch noch ein ziemliches Weilchen gedulden… und bitte bedenkt, NK ist KONFLIKT 24, das liegt von der Serie, die ihr gerade lest, „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI), immerhin 110 Milli­arden Handlungsjahre in der Zukunft. Das ist nicht gerade nächste Woche…

(NK 24: BESLOK)

Erläuterung: BESLOK ist ein unheimliches Wesen mit, vorsichtig gesagt, bedenk­licher Moralität, er ist nahezu unsterblich und derart machtvoll, dass er jedes Wesen, das sich ihm unvorsichtig nähert, mühelos vernichten kann. Das bereitet diesem monströsen Bewohner der Galaxis Feuerrad wirklich keinerlei Gewis­sensqualen. Ich weiß, was er war, ehe er BESLOK wurde… dass er heute glückli­cher ist als einst, darf bezweifelt werden. Und die armen Tassiner, die ihm in die­sem Band über den Weg laufen, kennen ihn als mythologische Kreatur. Was er wirklich ist, sollen sie aber danach erst kennen lernen.

(HdH 4: Schmelztiegel Shallakhon)

(18Neu 61: KNOCHENWELT)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“)

(FvL 42: Bei den Bytharg-Rebellen)

(FvL 43: Rätsel von EWIGKEIT EINS)

Blogartikel 93: Der OSM im Bild, Teil 5

12Neu 24: Das Berinnyer-Komplott

12Neu 25: TAVASIN

Erläuterung: Bei dieser Episode ist mir 1989 wirklich etwas absolut Unglaubli­ches widerfahren. Es geht, wie aus dem Titel hervorgeht, um den Statthalter TA­VASIN der Macht CROSSATH in der Galaxis Bytharg in KONFLIKT 12. Eine Dämo­nenwaffe von TOTAM, wie heute allgemein bekannt ist. Und ich schaffe es doch echt, selbst in Gesicht-zu-Gesicht-Konfrontation, so vollständig jede Beschrei­bung TAVASINS zu vermeiden! Unmöglich, muss ich sagen, ein absolutes No-Go! Keine Sorge, das wird in der Überarbeitung gründlich geändert werden.

(14Neu 20: Der dritte Dämon)

(14Neu 19: Todesmission TOTAM)

(14Neu 21: Dämonische Pläne)

(12Neu 27: Im Reich der Allis)

Erläuterung: Wer da jetzt neugierig aufhorcht, tut das absolut mit Recht. Denn in dieser Episode wird umgeblendet in die Galaxis Koopen, ins Reich der Allis, hin zu der legendären „Einszone“, in der Oki Stanwer schläft. Und das temporale Chaos durch zwei Zeitreisende antagonistischer Zielsetzung geht munter in die nächste traumatisierende Runde. Das ist echt eine Serie, KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993), da geht wirklich die Post ab. Im Vergleich dazu ist TI wirklich sehr zahm…

(12Neu 28: Verrat in der Einszone)

Erläuterung: Tja, und das ist dann der zweite Teil dieses Zweiteilers, der mit ei­nem ganz üblen Cliff-hanger aufhört und auf den Band 38 der Serie verweist, wo das Chaos dann richtig ausbricht. Mit einem dezidierten Attentat auf Oki Stan­wer und seine Freunde, die Helfer des Lichts… aber ich deute nur an, dass diese Serie 128 Episoden bekam. Ihr ahnt daher also, dass das noch immer ganz der zarte Beginn ist…

Damit habe ich dann das Ende meines heutigen Berichts erreicht. Ich denke, es kann sich sehen lassen, was der August als kreative Ausbeute auf mehr als 800 Seiten erbracht hat. In der kommenden Woche sehen wir uns hier wieder, dann geht es „zurück zu den Yantihni“… nicht verpassen, Freunde!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

vor fünf Wochen, am 19. Oktober 2014, habe ich euch hier mit Teil 22 meiner Kreativbiografie zurückgelassen, wo ich euch vom Jahr 2002 erzählte, in dem beinahe der OSM und meine wissenschaftliche Karriere Schiffbruch erlitten hät­ten und sich gerade soeben noch berappeln konnten. Und dann lag die Zukunft offen vor mir.

Ich hatte nun den akademischen Titel eines Magister Artium (M.A.) der Ge­schichte erlangt, relativ breites historisches Wissen erworben, und durch meine Archivrecherchen in den zurückliegenden drei Jahren war mir mehr und mehr klar geworden, dass dieses Arbeitsfeld für mich von besonderem Interesse sein würde. Irgendwie bin ich ein Mann des Papiers, der Schrift, der Bücher… von Kindesbeinen an, und zudem hatte ich jetzt eine Ausgangslage erreicht, in der ich wissenschaftlich vorwärts kommen wollte.

Einerseits. Ja.

Andererseits… da gab es auch den entgegengesetzten Impuls, den der Kreativi­tät. Das ließ sich in gewisser Weise zweifellos vereinbaren und verbinden, das wollte ich nicht in Abrede stellen, und mancher historische Artikel und zahlrei­che historische Rezensionen, die ich schon geschrieben und publiziert hatte, legten auch auf diesem Gebiet Zeugnis von meinen vielseitigen Fähigkeiten ab.

Und doch… mein tiefer Herzenswunsch war nach wie vor mit den Welten ver­bunden, die ich so lange schon kannte. Glorreiche Namen voller Farbenpracht und Erinnerungsschwere waberten durch meinen Verstand: Arc, Bytharg, Feuer­rad, Koopen… um nur die bedeutsamsten zu nennen. Und was war mit dem Ar­chipel, wo es noch so unendlich viel zu erforschen gab? Wo mich ein kleines Mädchen namens Rhonda und eine blondlockige Prinzessin ohne Reich namens Christina von Zhiongar lächelnd bedrängten, einen Teil meiner Aufmerksamkeit ihnen zu widmen?

Wie passte das in meinen neuen Lebensplan?

Ihr merkt die Unentschlossenheit. Irgendwie war mir die Orientierung abhan­den gekommen… und ja, vielleicht ist das mit ein wesentlicher Grund, warum ich für das Studium so lange brauchte, das mag sein. Von irgendwoher brauchte ich eine neue Zielausrichtung, und wie üblich kam sie gleich von mehreren Sei­ten.

Zunächst forderte der OSM seine Aufmerksamkeit. Ich arbeitete im Januar 2003 erst einmal weiter an der Abschrift der 15. OSM-Ebene, „Oki Stanwer“ (1981-1984), wo ich in diesem Jahr bis Band 40 kam („Die Seelen-Armee“). Doch dann fing mich sofort KONFLIKT 19 ein, „Oki Stanwer – Der Missionar“, hier erreichte ich bis Jahresende Band 41 „Das Vernichtungssystem“.

Ebenfalls im Januar spülte mich dann, wie konnte es anders sein?, der Archipel wieder über Bord, in Gestalt des Romans „Rhondas Reifejahre“ (hier gelangte ich bis Dezember auf Seite 851 des Manuskripts), zahlreiche weitere Archipel-Geschichten sollten in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken, die zumeist bis heute nicht veröffentlicht sind.

Und dann war da die Geschichtswissenschaft… und mein Brotberuf, wenn man so will. Dank der Vermittlung eines befreundeten Historikers erhielt ich die Ge­legenheit, meinen ersten Werkvertrag auszuführen, diesmal für das Stadtarchiv Braunschweig. Die Arbeiten am Projekt „Der 17. Juni 1953 in den Braunschwei­ger Zeitungen“ begann im März und vereinnahmte mich außerordentlich, zwar nur für wenige Monate und für ein recht bescheidenes Honorar… aber immer­hin war das eine handfeste historische Arbeit.

Außerdem haderte ich noch immer mit dem Zustand meiner Magisterarbeit. Ich sollte vielleicht nachtragen zum Teil 22 dieser Reihe, dass ich ursprünglich für die Magisterarbeit mehr als 60 Biografien von Geisteswissenschaftlern recher­chiert hatte, letzten Endes aber nur 6 davon verwenden durfte… und ich saß nun auf mehreren Ordnern an Archivmaterial und Abschriften, und ihr könnt si­cherlich verstehen, wenn ich sage: das war doch einfach nicht in Ordnung, so­viel Energie in die Sache gesteckt zu haben, um sich nun mit 10 % zufrieden zu geben.

Ich begann also damit, aus diesen Biografiematerialien biografische Indivi­dualaufsätze zu entwickeln. Über Braunschweiger Historiker. Über Ärzte. Über Stimmlehrer (!) und Philosophen sowie Psychologen. Es gab soviel zu erzählen… warum sollte ich dieses Wissen in meinem Herzen bergen und es nicht hinauslassen? So ticke ich nicht, Freunde, das ist nie meine Art gewesen. Ich möchte mit der Welt kommunizieren, jede Art von „Wissensprotektionismus“, wie ich das nenne, liegt mir gänzlich fern. Ich sehe darin keinen Gewinn für irgendwen. Das ist ja auch der Grund, warum ich euch all dies erzähle, warum ich den OSM mit euch teilen will und dergleichen… größtmögliche Offenheit und großzügige Bereitschaft zum Teilen, das treibt mich immer schon an.

Als also das Projekt mit dem Stadtarchiv endete und ich – mangels eingezahlter Beiträge in die Sozialversicherungen – auf die Sozialhilfe verwiesen wurde, da konzentrierte ich mich also mehrheitlich auf das Schreiben und Veröffentlichen historischer Aufsätze. Die meisten davon kamen unentgeltlich heraus, später sollte ich für Beiträge im „Heimatbuch für den Landkreis Wolfenbüttel“ ein be­scheidenes Honorar verdienen.

Außerdem segelte ich weiterhin im Archipel, und der OSM hielt mich nach wie vor immer wieder in seinem Bann. Da hielt ich mich zumeist im KONFLIKT 19 auf oder aber in der Galaxis Feuerrad, um dem armen Feuerspürer-Xin Shorex’uss sinnbildlich über die Schulter zu schauen (er hat keine Schulter). So konnte ich am 28. März den nächsten Roman des Zyklus fertigstellen, „Feuer­herz“.

Leider überwältigte mich und uns alle in dieser Zeit noch etwas ganz anderes, mit etwas Zeitverzögerung: im Herbst 2001 war der Anschlag auf das World Tra­de Center in New York erfolgt, und in den Jahren 2002 und 2003 wurde der so genannte „Krieg gegen den Terror“ eröffnet, der mich als Phantasten auch nicht unberührt ließ. Eine grässliche Zeit der mentalen Verfinsterung der Welt scheint seither eingesetzt zu haben, die namentlich die amerikanische Nation grundle­gend verstört hat.

Ich sah in diesem „Krieg gegen den Terror“ eine Art bizarre Spiegelung eines Krieges innerhalb des OSM, so seltsam sich das jetzt auch anhören mag: der verzweifelte Kampf gegen einen Feind, der so offensichtlich völlig amorph, re­gellos und unbegreiflich scheint, der überall zugleich und nirgends ist, der sich nicht an die zivilisierten Grundsätze wie die Haager Landkriegsordnung hält…

Wie vertraut war mir das doch!

Wie sehr fand ich darin die Reflexion des psychotischen Krieges der Baumeister gegen die Macht TOTAM… eine Macht, die man weder verstehen noch offen­sichtlich besiegen konnte. Deren Motive zumeist nicht hinterfragt wurden, son­dern der schlicht der Stempel „das Böse schlechthin“ aufgedrückt wurde. Und wenn man versuchte, nachzuforschen, Verständnis zu zeigen, kritische Nachfra­gen stellte… wie oft kam es dann vor, dass die Baumeister selbst und ihre Be­diensteten jene Nachfragenden zu Staatsfeinden erklärten und sie gegebenen­falls liquidierten?

Ja, selbst zehn Jahre nach all diesen Geschehnissen, ihr wisst es aus den Nach­richten der Gegenwart, sind diese Ereignisse nicht Vergangenheit. Nach wie vor tobt der „Krieg gegen den Terror“, löst Hysterie aus, verzweifelte Präventiv- oder Vergeltungsschläge, immer noch leben ganze Nationen in Angst und Ter­ror, und die arme Zivilbevölkerung etwa in Afghanistan oder im Irak kann von „Normalität“ nur träumen.

Ach, wie vertraut ist mir das doch aus dem Oki Stanwer Mythos.

Wie vertraut, wie tragisch, wie aussichtslos.

Krieg gegen Schatten, ohne den Gegner zu verstehen, muss langfristig einfach scheitern, er kann keinen Erfolg haben. Und mag man noch so sehr über die beste Technologie und den größten Militärapparat verfügen. Was hilft das, wenn der Gegner mit Teppichmessern oder Zutaten aus einem Metallwarenla­den Bomben baut oder Flugzeuge kapert?

Im Juni ließ mich das Stadtarchiv-Projekt los, und ich stürzte mich erneut in den OSM, diesmal in KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, wo ich bis Juli weilte. Danach erfolgte ein Umschwung über die zeitliche Distanz von rund 15 Milliarden Handlungsjahren, und ich kehrte in die Galaxis Leucienne zurück, also den Handlungsschauplatz des KONFLIKTS 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leu­cienne“. Hier beschrieb ich das, was als das „meshorische Desaster“ in die Ge­schichte dieses KONFLIKTS eingehen sollte… ein stumpfsinniges Invasionsunter­nehmen einer bornierten, kleingeistigen Raumfahrernation auf einem Planeten namens Höolyt.

Am Ende dieser vier Episoden saß ein einzelner meshorischer Koordinaten­wächter, degradiert und von einem ganzen Volk gejagt, auf einer Welt fest, die so ganz eigene Probleme mit Wesen hatte, die aus einem Raum jenseits des Todes zurückgekehrt waren, weil sie an „Heimweh“ litten.

Und in meiner Seele brodelte es… oh, und wie es brodelte, ich spürte es sehr deutlich. Da war etwas, was meine kreative Energie geradezu nach innen abzog. Es spielte irgendwie kaum eine Rolle, dass ich mit Unterstützung des Psycholo­gischen Instituts der TU Braunschweig einen Vortrag an der Universität halten durfte zu deren Institutsgründer Bernhard Herwig.

Es spielte auch keine signifikante Rolle, dass ich durch eine befreundete Histori­kerin einen weiteren Honorarauftrag bekam, wieder für wenige Monate, dies­mal ging es hier um die „akkreditierten Journalisten des Versailler Friedensver­trages von 1919“.

Völlig unvermittelt stand ein neues Universum direkt vor dem Durchbruch, und am 16. November 2003 war es dann endlich soweit – ich lief zusammen mit ei­ner jungen Forscherin durch die Menschenmengen einer fremden Stadt, auf ei­ner fremden Welt, in einer unbekannten Galaxis, und ich kam wie sie zu spät und sah nur noch die glühende Energiesäule, in der sich vor ihren Augen ein epochales Ereignis manifestierte – die Energetisierung der greisen Sternenfor­scherin Sianlee.

Ich war in Twennar angekommen, in jener Schreckenswelt, in der die schwarze, finstere Blüte des Terrorimperiums der Troohns sich anschickte, Welten zu zer­malmen, ganze Sonnensysteme, Imperien und Galaxien.

Ja, ich hatte von ihnen schon vor fast zwanzig Jahren gehört… aber nur als fer­nem Nachtmahr. Und wie üblich war ich nicht auf das vorbereitet, was ich zu sehen bekam. Wie das alles weiterging, davon erzähle ich euch mehr in der nächsten Folge dieser Reihe. In der nächsten Woche findet ihr an dieser Stelle meinen Bericht über den Fortschritt des OSM im Monat August 2014. Bleibt neugierig, Freunde!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 89: Aus den Annalen der Ewigkeit – alt und neu (IV)

Posted November 16th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

ich gestehe ein wenig reumütig, dass ich vor ein paar Monaten zu vollmundig gewesen bin. Sagte ich doch am 13. Juli, ich würde im dritten Teil dieser Artikel­serie auf die Annalen-Werke des Jahres 1987ff. zu sprechen kommen. Wie ihr wisst, ist das am 7. September 2014, als dieser Beitrag als Blogartikel Nr. 79 ver­öffentlicht wurde, nicht geschehen. Damals habe ich außerplanmäßig Bezug ge­nommen auf einen der „neuen“ Bände der Annalen, nämlich auf das E-Book „Die schamlose Frau“. Das war auch vollkommen richtig so, aber ich sollte mich künftig mit Versprechungen zurückhalten.

Heute möchte ich also einlösen, was ich im Juli erzählte. Ich sagte dort, nach der Story „Das Mysterium“ (1986, unpubliziert) wäre ich ein wenig strukturier­ter an die noch junge Schriftenreihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ herange­gangen. Das stimmt auch, und es hat folgenden Hintergrund:

Anfang des Jahres 1987 blickte ich bereits auf eine ganze Reihe von beendeten OSM-Serien zurück. KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984) war vollendet, KONFLIKT 13 „Oki Stanwer Horror“ (1982-1985) ebenfalls, inzwischen hatte ich außerdem KONFLIKT 17 „Drohung aus dem All“ (1983-1986) fertigstellen kön­nen. Die KONFLIKTE 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ (1983-1988) und 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ (1984-1989) waren sehr weit fortgeschritten – FdC hatte gerade Band 80 erreicht (von 105), KGTDUS war immerhin schon auf Band 50, und ich konnte mir nicht vorstellen, dass Band 100 erreichbar wäre (es sollten dann jedoch 114 Bände werden).

Zeit also, dachte ich mir, Handlungslücken zu schließen. Und die gab es reichlich in den schon beendeten Serien. Ich begann mit KONFLIKT 15, was auch deswe­gen nahe lag, weil ich ja 1985/1986 bereits damit begonnen hatte, voreilig eine Romanumarbeitung der Episodenserie in Szene zu setzen. Im Januar 1986 war der erste Roman der Oki Stanwer-Serie fertig geworden, „Oki Stanwers Rück­kehr“, der – genau betrachtet – auch in die „Annalen der Ewigkeit“ gehört. Er wird hier aber nur unter „ferner liefen“ betrachtet, wie die meisten weiteren Werke dieser Art.

Warum dies? Nun, das hat mit meiner Systematik daheim zu tun: Ich erzählte schon, dass die Annalen in speziellen Ordnern aufbewahrt werden, derzeit sind es sieben dieser Art. Die Romanfassungen der Episodenserien fanden jedoch ih­ren Platz in einzelnen grauen Heftmappen, sie stehen in Stehsammlern zwi­schen den Ordnern. Drum tauchen sie hier nur in der Nennung auf und werden nicht explizit behandelt. Das kann ich später mal im Rahmen einer weiteren Ar­tikelreihe zu den OSM-Romanen tun.

Im August 1986 entstand dann der zweite OS-Roman, „Kampf auf TOTAM“, der etwa die Episoden des KONFLIKTS 15 bis Band 10 adaptierte. Und da ich mich, überarbeitungsbedingt, sowieso im KONFLIKT 15 aufhielt, was sich dann 1987 mit den Romanen „Flucht von der Zentralwelt“ (Juli 1987) und „Gilde der Dä­monenjäger“ (Dezember 1987) fortsetzte, war es irgendwie nur folgerichtig, dass ich ein loses Geschichtenende aus KONFLIKT 15 als kleine Novelle realisier­te.

Partisanengruppe Rilon Vleh“ heißt dieses Werk (OSM 460, April 1987). Wer später mal den KONFLIKT 15 liest, wird folgendes dort erfahren: Rilon Vleh ist ein Voork, und die rätselhaften, unbegreiflichen Voorks stellen in KONFLIKT 15 den verheerenden Grund dafür dar, dass über einen Zeitraum von fast 1900 Handlungsjahren das terranische Sternenreich in Stücke zerbricht und in zahl­reiche Kleinststernenreiche parzelliert wird. Die Terraner bekommen nie her­aus, warum die Voorks sie mit ihrer überlegenen Technik angreifen oder was für ein Ziel sie damit verfolgen. Es geht nicht um Invasion, es geht nicht um Unter­werfung, es sind mehr verheerende, scheinbar blinde Schläge gegen zentrale terranische Institutionen, Schifffahrtslinien, Kolonialwelten und Stützpunkte, die die Gesellschaft erodieren, Splitterfraktionen an die Macht gelangen lassen, Separatismusbewegungen schüren und dergleichen.

Als Oki Stanwer im 75. Jahrhundert irdischer Zeitrechnung schließlich auf der Bühne erscheint, um die Milchstraßenvölker gegen TOTAMS erwarteten Angriff zu einem Bollwerk zusammenzuschmieden, findet er folgerichtig Chaos vor. Nicht witzig, richtig. Aber er findet noch etwas ganz anderes vor – im Para­schirm, der die alte Medowelt OKISTAN umgibt, die als Matrixfehler Teil der Ga­laxis Milchstraße geworden ist, entdeckt er eine treibende Seele, eben die von Rilon Vleh, einem Voork… und der ist zugleich ein Helfer des Lichts!

Wie aber Rilon Vleh dorthin gelangt war, das war nun vollkommen unklar und wurde in der Serie auch nicht entschlüsselt. Die oben genannte Annalen-Ge­schichte schloss diesen Hiatus.

Auf einmal befand ich mich in der finsteren Heimat der legendären Voorks, die ja niemals hinter ihren Schattenschilden hervortraten – im so genannten Roten Universum, einem sterbenden Parallelkosmos mit enorm hoher Entropierate, die jede Art von energetischem Prozess fundamental störte, wenn man ihn nicht gründlich abschirmte. „Partisanengruppe Rilon Vleh“ erzählte davon, wie das Volk der Voorks vom Dämon Voron von TOTAM unterworfen und wie die Voorks mit Zeitgeneratoren ausgerüstet wurden, um damit in die Galaxis Milch­straße an Brennpunkte der solaren Geschichte zu springen und das terranische Reich zu zertrümmern.

Und es ist die Geschichte des Helfers des Lichts Rilon Vleh, dessen Seele in den gleichnamigen Voork-Heerführer fährt, um die Pläne des Dämons Voron zu ver­eiteln…

Alles in allem eine recht solide Schließung einer logischen Handlungslücke der Serie. Ich denke, beizeiten werdet ihr die reformierte Version dieser Geschichte auch als E-Book nachlesen können, aber das hat gegenwärtig keine Priorität, weil ich den KONFLIKT 15 noch nicht für die Publikation aufbereite. Und solange das nicht der Fall ist, fehlen euch wesentliche Hintergründe zum Verständnis dieser Story. Sie entfaltet, möchte ich sagen, ihren Reiz erst wirklich, wenn man auch das „Drumherum“ kennt. Das ist ein bisschen so wie mit dem modernen Band 4 der Annalen, also mit „Heiligtum der Shonta“, das ich euch im März 2015 präsentieren möchte.

Heiligtum der Shonta“, soviel sei hier schon vorweggenommen, präsentiert Teile von Band 17 der TI-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ aus einer alternativen Perspektive. Infolgedessen kann man diese Geschichte auch nur dann vollständig genießen, wenn man TI 16 „Abenteurerherz“ und TI 17 „Zu­rück zu den Sargkolonnen“ liest. Die Parallele zum obigen Fall liegt m. E. auf der Hand.

Was geschah 1987 noch in Bezug auf die „Annalen der Ewigkeit“? Nun, es war ein Roman-Jahr, möchte ich sagen. Neben den beiden erwähnten Romanen schrieb ich auch noch die ersten beiden Werke der insgesamt sechsbändigen „Edward-Norden-Saga“ (ENS), also „Odyssee in Arc“ (Juni 1987) und „Der Herr­scher von Arc“ (November 1987), auf die ich später noch separat eingehen wer­de, weil sich das anbietet.

Außerdem war ich ein wenig sehr wagemutig, mit der Romanüberarbeitung ei­ner weiteren OSM-Serie zu beginnen! Welcher? Nun, ich suchte mir KONFLIKT 14 „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ (1983-1988) dafür aus. Und zwar, ohne Witz, Freunde, schrieb ich dazu den ersten Roman „Das Reich im Zentrum der Galaxis“ bereits im Januar 1987!

Wie?“, mögt ihr jetzt ausrufen. „Du hast doch eben selbst gesagt, dass du zu dem Zeitpunkt noch gar nicht mit der Serie fertig warst und noch 25 Episoden bis zum Ende fehlten!“

Äh, tja, ja… ja, das sagte ich, und das stimmt auch vollkommen. Dennoch war ich so übertrieben optimistisch, mit der Überarbeitung dieser Serie anzufangen. Dass daraus nichts Rechtes werden konnte, könnt ihr euch vorstellen. Schließ­lich wisst ihr ja aus der Artikelreihe „Was ist der Oki Stanwer Mythos?“ dass die Jahre 1987ff. nicht eben ereignisarm waren. Aber ich arbeitete damals halt munter an allen möglichen Wolkenschlössern, und die Romanfassung des KON­FLIKTS 14 gehörte dazu. Sie endete schon mit dem zweiten Roman im Jahre 1989, aber dazu komme ich später.

Für heute ist der Platz erst einmal erschöpft, und ich bitte um Entschuldigung, wenn ich mich jetzt vertage. In der nächsten Woche an dieser Stelle seht ihr dann Teil 23 der recht ausführlichen Artikelreihe „Was ist der Oki Stanwer My­thos?“, worin wir in mein Kreativjahr 2003 zurückreisen. Da berichte ich davon, wie ich nach dem abgeschlossenen Studium versuchte, mich in einem neuen Lebensplan zurechtzufinden und was daraus wurde. Ich denke, das könnte für euch interessant zu verfolgen sein…

Bis dann also, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

heute ist es also endlich wieder soweit, dass ihr im EPUB-Format in meiner Se­rie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ vorankommen könnt. Mit „Der Schiffbrüchige“ liegt ab sofort zum Preis von 1,49 Euro das nächste Reiseaben­teuer in das yantihnische Imperium zum Download vor.

Was genau erwartet euch (diese Zeilen sind an jene Neuleser gerichtet, die bis­lang des Formats wegen noch nicht der Serie bis hierhin folgen konnten… Leser meiner MOBI-E-Books können gern wegschauen)? Nun, folgendes:

Die Yantihni sind seit Jahrhunderten auf der Suche nach Nachbarn im Kosmos, nach anderen Zivilisationen, aber sie haben nie welche entdecken können. Bis sie im Tush-Nebel auf die Wüstenwelt Hushhin stießen. Denn diese Welt, so le­bensfeindlich sie auch aussehen mag, birgt unter der trockenen Kruste ein Ge­heimnis der Vergangenheit – unterirdische Stadtanlagen eines ausgestorbenen Volkes.

Man nennt sie Hushhiner, und yantihnische Archäologen sind stetig dabei, die riesenhaften Tunnelanlagen zu erforschen. Von einer Entschleierung der Vergan­genheit sind sie indes noch weit entfernt.

Und im Jahre 440 yantihnischer Zeitrechnung werden sie dabei auch brüsk un­terbrochen, denn Hushhin bekommt jählings Besuch aus dem Kosmos – und diesmal von einem wirklich hoch technisierten Alien, eben dem Schiffbrüchigen.

Damit beginnt ein haarsträubendes neues Abenteuer für die Yantihni, das zu völ­lig neuen Ufern führen wird. Nehmt den Faden hier am Anfang auf und folgt der Spur, Freunde – es lohnt sich!

Drum lest TI 4: „Der Schiffbrüchige“, ab heute für nur 1,49 Euro als EPUB auf www.beam-ebooks.de erhältlich.

Ich wünsche euch eine angenehme Lektüre.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Der Endstand des E-Books „Vanshcors Flucht“ ist ermittelt!

Posted November 11th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books, werte Leser des OSM,

ich gebe seufzend zu, dass es immer ein Problem ist, wenn man den Mittelteil einer Trilogie vorstellen muss, und da kann man sich natürlich über mangelnde Resonanz nicht verwundern. Mit meinem aktuellen E-Book „Vanshcors Flucht“, das heute früh den Gratisdownloadbereich verlassen hat, verhielt es sich denn auch ganz genauso.

Die Konsequenz sieht so aus, dass 179 neugierige Leser sich dieses E-Book inzwi­schen besorgt haben. Betrüblich wenig, auf den ersten Blick gesehen. Aber ich wende das ins Positive und berücksichtige dabei, dass dieser Band eine traditio­nell unglückliche Position besetzt, nämlich eben den Mittelteil einer Trilogie.

Und wenn ich daran denke, wie sehr seltsam einst die Kritik ausgefallen ist, als beispielsweise Fluch der Karibik 2 zu sehen war – auch das ein klassischer Mit­telteil einer Trilogie, selbst wenn es inzwischen vier Teile gibt – man könnte in dem Zusammenhang übrigens auch den Film Matrix Reloaded nennen, der wohlweislich den Titel „Matrix 2“ umging, was exakt mit diesem Problem zu tun hat… nun, wenn ich mir das so anschaue, dann bin ich wohl notwendig in die­ses Interessetief geschlittert. Das ist offenbar völlig normal und liegt weder an mir noch an der Story an sich.

Dennoch begehe ich auch in Zukunft nicht den Fehler, den manche Leute heut­zutage machen, namentlich in der Filmindustrie: aus einer Trilogie unvermittelt durch Aufspaltung des letzten Teils einen Vierteiler zu machen (ich brauche kei­ne Namen und Titel zu nennen, ihr wisst, denke ich, hinreichend Bescheid, man braucht sich nur die Kinoprogramme der Gegenwart und der jüngsten Vergan­genheit anzuschauen) und auf diese Weise die Geschichte „aufzupusten“ in dem albernen Versuch, den neugierigen Lesern oder Zuschauern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Nee, Freunde, das gibt es bei mir nicht.

Alles, was ich mit dem Oki Stanwer Mythos tue, besteht darin, die vormaligen Episoden, die ja sehr spartanisch und nicht wirklich lesefreundlich die Essenz der Handlung enthalten, leserfreundlich aufzubereiten. Das führt dann zur Ver­größerung des Textumfanges, aber auch zur Einarbeitung interessanter neuer Handlungspassagen.

Natürlich ist der aktuelle Band der Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium ein klarer Übergangsband… doch wer das Gesamtbild im Blick behält, dem dürf­te recht bald klar werden, dass der Anfang der Episode noch erhebliche Konse­quenzen haben wird. Selbiges gilt generell für das Verhältnis zwischen den Allis und den Yantihni. Wohin genau der Weg führt, mag ich hier noch nicht verra­ten. Da solltet ihr den kommenden Band, TI 15 „Die Macht der Liebe“ abwar­ten und vor allen Dingen die Entwicklungen im kommenden Jahr anschauen.

Wie entwickeln sich die Dinge in meinem Umfeld sonst so weiter, was steht als nächstes auf der Agenda?

Nun, ihr werdet natürlich am kommenden Sonntag an dieser Stelle wieder einen Beitrag aus meinem Wochenblog vorfinden. Diesmal kehre ich ins Jahr 1987 zurück und nehme euch mit zu den Werken „Aus den Annalen der Ewig­keit“, die um diese Zeit entwickelt wurden.

Bereits einen Tag vorher, am 15. November, erfolgt die nächste Veröffentli­chung im EPUB-Format auf „www.beam-ebooks.de“. Hier erscheint dann der E-Book-„Nachdruck“ von TI 4: „Der Schiffbrüchige“, der dann ebenfalls zum Preis von 1,49 Euro für alle Lesegeräte erhältlich sein wird.

Damit entschwinde ich auch schon wieder und wünsche euch einen angeneh­men Tag.

Bis bald, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 88: Über den Tod… und darüber hinaus

Posted November 9th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

es gibt solche und solche Steilvorlagen, die mich dazu bringen, Blogtexte zu ver­fassen. Jüngst gab es einen Vorfall mit einem befreundeten Literaten (vgl. Blog 84), und heute ereilte mich der nächste Schock, der zur kreativen Kompensati­on zwang.

Ein Todesfall, ganz recht, ihr ahnt das schon des Titels wegen. Eine alte Brief­freundin ist verstorben… ich erfuhr es allerdings erst jetzt nach rund zwei Mo­naten, als ich ihr einen Geburtstagsgruß zukommen ließ. Das hat schon etwas Morbides an sich, wie ich zugebe, aber natürlich trage ich daran keine Schuld, das liegt schlicht an den Umständen.

Dieser traurige Vorfall, der einen Lebensfaden unwiderruflich kappt, ist aber auch eine Möglichkeit für mich, einen anderen Faden wieder aufzunehmen, den ich hier vor Monaten offen lassen musste. Ich könnte mir denken, dass es viele meiner Leser unbefriedigt gelassen hat, als ich im Wochen-Blog 57 „Ein feiner Faden unnennbarer Substanz…“ das Ende offen zu lassen gezwungen war. Ich wäre ein Heuchler, würde ich behaupten, dies hätte ausschließlich daran ge­legen, dass der vorab limitierte Schreibplatz erschöpft war. Das stimmte zwar auch, aber es war nicht der einzige Grund.

Erinnern wir uns an das, was ich damals sagte: Ich drückte am 6. April die Hoff­nung aus, dass wir dereinst einmal imstande sein könnten, die theoretischen Grundlagen des OSM hinsichtlich der feinstofflichen Seele genauer zu erfor­schen. Momentan ist das eben reine graue Theorie, weil wir nicht über die Messinstrumente verfügen, die den primärenergetischen Gehalt der feinstoffli­chen Fadenmatrix registrieren können.

Ich sagte außerdem, dass ich davon ausginge, die Fadenmatrixkerne der Lebe­wesen seien zeit ihres Daseins immerzu mit dem Universum verbunden, mit der universellen Matrix, und deshalb werde mit dem Absterben des physischen Lei­bes unweigerlich etwas, und zwar etwas Essentielles, erhalten bleiben: eben die Fortexistenz dessen, was wir die Seele nennen.

Der Fadenmatriximpuls sei gepulst, fuhr ich fort, und man muss sich dies zeit seiner Existenz als einen stetigen Strom von Informationen vorstellen. In gewis­ser Weise ist ein Lebewesen auf diese Weise eine Art Funkgerät, das all seine Eindrücke ans Universum selbst sendet, doch sind diese Informationen nur für denjenigen zu entschlüsseln, der diese Frequenzen kennt und zu decodieren versteht. All unsere Eindrücke werden als während unseres Lebens übermittelt und in der universalen Matrix gespeichert, wo sie, könnte ich mir vorstellen, Kondensationskerne bilden.

Bleiben wir im Computerjargon, dann haben wir hier womöglich so etwas wie Dateiencluster oder Clouds vor uns, die im Laufe unseres Lebens nach und nach zu biografischen Kopien unserer selbst werden, Abbilder unserer selbst. Und mit unserem physischen Tod sind sie das, was von uns bleibt.

Wo ist nun dieser Ort, an dem diese metaphysischen Abbilder unserer selbst sich aufhalten? Das ist im OSM ein wenig schwierig zu sagen… für den frühen OSM, sollte ich einschränken. Im späten OSM ist es etwas einfacher, schafft aber neue Probleme. Werfen wir heute mal einen Blick dorthin:

Im KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (1988-1994) wird Oki Stan­wer auf einer postapokalyptischen Erde von der Dämonenwaffe GOLEM ge­zwungen, die Hexe Davina zu schwängern. Der Plan, der dahintersteht, ist der, über Oki Stanwers Kind Allmacht zu erringen (ein durchaus nicht undenkbarer Plan, dessen logische Grundlagen ich hier aber noch nicht enthüllen möchte, das ist späteren kosmologischen Lektionen vorbehalten).

Dummerweise geht der Plan dennoch schief: die schwangere Davina kann GO­LEM nämlich entkommen, auf eine völlig ungeheuerliche Weise – in ihrem Ge­fangenenquartier in Ägypten öffnet sich ein Tor in die Matrix selbst, und sie ent­kommt dorthin. Ich gehe heute davon aus, dass die Person, die ihr dabei gehol­fen hat, ihre eigene ungeborene Tochter Sarai gewesen ist. Sarai Stanwer wird folgerichtig an einem ungeheuerlichen Ort geboren: im Innern der Matrix selbst.

Mit dieser Geburt beginnt ein interner Metamorphoseprozess der Matrix. Was zuvor als eine Art holografisches Strukturraster erschien, gewinnt auf einmal materielle Konsistenz. Alles das, was zuvor nur als Speicherinhalt vorhanden war, wird plötzlich erlebbare Realität. Es entsteht etwas, was man als Matrix­land bezeichnet – eine ungeheuerliche Landfläche, die alle Welten abbildet, die bislang während der KONFLIKTE existiert haben und ausgelöscht wurden. Und es tauchen in diesen gigantischen Weiten außerdem die so genannten Sümpfe der Wiedergeburt auf.

Und unendlich viele Lebensformen.

Soweit ich das bislang erkennen kann – aber meine Blicke in das Matrixland wa­ren bislang im wesentlichen auf die Jahre 1993 und 1994 beschränkt – , erschei­nen hier nach und nach alle Lebensformen wieder, die in den bisherigen Univer­sen gelebt haben und gestorben sind (beispielsweise, wenn wir an die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ denken, wären damit auch Personen wie die Sternenforscher Sianlee und Vhentar gemeint; bei der schieren Ausdehnung des Matrixlandes wäre es freilich recht sinnlos, sie suchen zu wollen).

Die Basis dieser Reinkarnation, wie man sie durchaus nennen kann, ist das, was ich oben andeutete: die matrixbasierten, energetischen Kopien dessen, was wir die Seele nennen. Ich gehe aktuell davon aus, dass diese Identitätskerne in der vorherigen Zeit, also in den KONFLIKTEN 2 bis 22 inklusive, wohl nur als Mög­lichkeiten angedacht werden müssen. Sie „schlafen“ gewissermaßen.

Ich deutete oben aber auch an, dass diese Veränderung neue Probleme schafft. Das ist leider ebenfalls richtig… es gibt nämlich noch so etwas wie TOTAMS Knochenstraßen, und es ist dummerweise ebenfalls richtig, dass es solche We­sen wie die Totenköpfe gibt. Ihre Existenz verträgt sich nur bedingt mit der Wirklichkeit des Matrixlandes. Für diesen Widerspruch habe ich noch keine kla­re Lösung gesehen. Es gibt sicherlich eine, aber sie erschließt sich mir gegen­wärtig noch nicht.

Es ist eben meist so, dass ich gewisse Sachverhalte sehe und dann genau weiß: ich muss das SO schreiben und nicht anders. Das bedeutet freilich nicht, dass ich auch verstehen muss, warum es sich so verhält. Ich weiß, diese Sicht der Dinge ist insbesondere für Leser irritierend, die der Auffassung anhängen, ein Autor solle jederzeit vollkommen Herr der Lage sein. Aber ich betonte schon einmal, dass man sich bei der Lektüre des Oki Stanwer Mythos von solchen Vor­stellungen lösen muss.

Die metaphysischen Grundlagen des OSM haben etwas von Offenbarungswis­sen an sich, so unbefriedigend das auch sein mag. Ich fühle einfach, dass die Dinge sich richtig oder falsch anfühlen, aber die kausalen Zusammenhänge, warum manche Fakten so dargestellt werden müssen und eben nicht anders, die erschließen sich mir mitunter erst nach Jahren.

Was die Fortexistenz der Seelen und diesen fundamentalen Widerspruch zwi­schen Matrixland und den Knochenstraßen TOTAMS angeht, so ist dies ein The­ma, an dem ich deshalb so wenig rühre, weil ich merke, dass die Zeit dafür noch nicht gekommen ist. Es mag noch Jahre dauern, bis ihr direkten Kontakt mit dem abenteuerlichen KONFLIKT 23 schließt, meine lieben Freunde. Aber das ist ja mit vielen Dingen so, die ich in meinen Wochen-Blogartikeln behandle. Seid mir darum nicht gram, ihr wisst, dass das nicht aus bösem Willen geschieht.

Der OSM ist ein großes, sehr komplexes Thema, und ich versuche, ihn langsam und in kleinen Dosen aufzubereiten, damit er euch nicht gedanklich überfor­dert. Derjenige, der damit die meisten Schwierigkeiten hat, bin ich selbst, weil ich eben schon soviel darüber weiß und manchmal nicht recht entscheiden kann, wo ich anfangen soll zu berichten.

Der Komplex des Todes und dessen, was jenseits davon liegt, ist mit meinen obigen Erläuterungen natürlich nur um ein kleines Mosaiksteinchen erweitert worden. Was es da noch alles gibt? Oh, lasst euch überraschen, meine Freunde! Der Tod ist ein faszinierendes Mysterium, und wir in unserer Wirklichkeit sehen davon nur ein kleines Stück, das zumeist Bitterkeit, Tränen und Depressionen im Gefolge hat.

Ich glaube, dazu besteht wenig Grund, wenn wir nur recht begreifen, worum es wirklich geht. Wir werden diesen Pfad weiter verfolgen. Bald. Bleibt neugierig, ich denke, es lohnt sich…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.