Liebe Freunde des OSM,

der Monat Oktober war in diesem Jahr um einiges chaotischer als sonst, das werdet ihr, wenn ihr meinen Worten folgen mögt, schnell entdecken. Ich meine, in diesem Monat ist traditionell „Geburtstagsmarathon“ angesagt, das bin ich schon seit Jahrzehnten gewohnt… aber es geschah ja noch weitaus mehr. Eine kleine Auswahl der Ereignisse gefällig?

Am 8. Oktober fand meine erste Lesung statt (vgl. dazu den Lesungs-Blog vom 9. Oktober). Ich hatte die Umstellung meines E-Book-Programms zu bewältigen und zu organisieren. Ich erhielt eine ziemlich deprimierende kreative Watsche, die mich eine Weile seelisch recht desolat zurückließ. Und letzteres, worauf ich nicht im Detail eingehen möchte, führte mich dann zurück zu meinem bislang längsten geschrieben Werk, dem Archipel-Roman „Rhondas Reifejahre“ (2002-2010), der mit gut 3.700 Manuskriptseiten immerhin zehn Ordner füllt… ah, okay, neuneinhalb, der letzte ist nur noch ein schmaler gewesen.

Das Schöne an letzterer Aktion war dann, dass diese Angelegenheit meiner See­le wohltuenden Balsam spendete und mich vollständig in einer ganz anderen Welt versinken ließ. Ich habe dazu mehr geschrieben im „Logbuch des Autors 12: Ein Traum namens Asmaar-Len“, den ihr in sieben Wochen an dieser Stelle lesen könnt.

Die Folge wochenlanger Archipel-Lektüre bestand dann darin, dass ich mich quasi ab meinem Geburtstag nur noch sehr wenig um den OSM kümmerte… und ab dem 25. Oktober dann mit voller Energie in den Folgeroman „Rhondas Aufstieg“ geworfen habe, der inzwischen um mehr als 80 Seiten an Reinskript­umfang zugelegt hat. Ich bin da quasi täglich derzeit zu Gast, und es macht ein­fach einen Riesenspaß.

Die Konsequenz für diese Kolumne meiner monatlichen Kreativstatistik? Da kam nicht sehr viel Vollendetes herüber. Was genau, das schauen wir uns jetzt mal gemeinsam an:

Blogartikel „In eigener Sache 1“

Blogartikel: Work in Progress, Part 22

NK 21: Die Feuersturmwelt (Abschrift)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“)

(18Neu 62: Der Antichrist und GOLEM)

(NK 25: Die erste Prüfung)

(OSM-Wiki)

(DM 60: Die Blockadebrecher)

(DKdO 19: Lügengespinste)

(Kontrollverlust – OSM-Story)

E-Book 22: Abenteurerherz

(E-Book 23: Zurück zu den Sargkolonnen)

Blogartikel 110: In der Kindergartenzeit des OSM – Neue Fehlerlese

Blogartikel 109: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 26

Lesungs-Blog 1

(NK 22: Die Suche nach Oki Stanwer)

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

Beam-Blog 4

Blogartikel „In eigener Sache 2“

DM 63: Gekapert!

Erläuterung: Das war eine schöne Sache zwischendrin. Immerhin handelte es sich hierbei um den Band 1725 des Oki Stanwer Mythos, und wie ich schon ver­schiedentlich schrieb, komme ich immer bei solchen 25er-, 50er- und 100er-Schwellen im OSM an gewisse Hemmungspunkte, die mein Schreiben verlang­samen.

Jetzt liegen also wieder 25 „freie“ Werke vor mir, und wenn ich nicht derzeit so eingespannt wäre (auf schöne Weise eingespannt, möchte ich ergänzen), am Roman „Rhondas Aufstieg“ zu schreiben, dann wären sicherlich schon ein paar weitere OSM-Episoden überarbeitet worden und die Liste der OSM-Werke mit­hin länger geworden.

(DM 68: Jenseits der Sterne)

Erläuterung: Wo das wohl sein mag, „jenseits der Sterne“? Nun, an einem Ort gleich einem, den ihr schon recht gut kennen gelernt habt, wenn ihr euch mal an das E-Book „Die schamlose Frau“ gewagt habt. Dieser DM-Band spielt tat­sächlich wie auch die folgenden im „Sonnengarten“ der Galaxis Milchstraße. Und ja, Sternenfeen gibt’s da auch… und Erotik. Und Mord und Totschlag… oje…

(Der Zathuray-Konflikt – OSM-Roman)

Erläuterung: Hiervon habe ich gelegentlich schon erzählt, jetzt habe ich damit also angefangen. Bekanntlich erzählt der Roman „Der Zathuray-Konflikt“ die Geschichte des ersten KONFLIKTS im OSM, also quasi die Vorgeschichte der Se­rie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“. Das alleinige Maschinenskript hat rund 100 Seiten Umfang, das ist also derzeit abzuschreiben und zu kommentie­ren. Erst hernach kann ich daran gehen, es zu überarbeiten.

Doch ihr seht allein an der Tatsache, dass ich mit der Abschrift begonnen habe, dass ich die Absicht habe, euch diese Geschichte in naher Zukunft im Rahmen der „Annalen der Ewigkeit“ vorzustellen und zu veröffentlichen. Ich würde schätzen, dass das wohl noch nicht anno 2015 geschehen wird, aber nagelt mich darauf bitte nicht fest. Das hängt ganz darauf an, wie sich das E-Book-Programm im Laufe der kommenden sechs oder acht Monate entwickelt. Dass die Geschichte an sich für euch zweifellos faszinierend sein wird, kann ich jetzt schon versprechen. Und eine Titelbildidee geht mir auch schon im Kopf herum… ich muss nur noch jemanden finden, der sie umsetzt.

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“)

(DM 65: Der Luna-Fehler)

(DM 56: Brückenschlag der Nosh)

Erläuterung: Wer waren noch mal die Nosh? Die kennt ihr noch nicht näher, aber das ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch nur eine Frage der Zeit. Um es kurz zu machen: paramental begabte, schwebende Pyramidenwesen eines qua­si-religiösen Ordens des Volks der Zoombys in KONFLIKT 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“. Und ohne es zu wollen, sind sie unglaublich verhasst bei Ihresglei­chen und verfolgen zudem einen Geheimplan, der, wenn er von den Bedienste­ten der Sieben Lichtmächte entdeckt werden sollte, leicht den Untergang des ganzen Volkes zur Folge haben könnte.

Nicht witzig? Das ist wahr. Aber ich habe schon mal betont, dass der KONFLIKT 19 ein verdammt riskantes Minenfeld ist, in dem man sehr genau aufpassen muss, wohin man seine Füße setzt. Im Falle der Nosh gilt das sogar für Wesen, die gar keine Füße HABEN!

(DM 64: Der Raumzeitgletscher)

Erläuterung: Was soll man sich, verdammt noch mal, unter einem „Raumzeit­gletscher“ vorstellen? Tja, da seid ihr nicht allein, meine Freunde. Als dieser Titel vor etwa zehn oder sogar fünfzehn Jahren erstmals in meinem Kopf materiali­sierte, war ich ähnlich ratlos wie ihr. Inzwischen habe ich aber das Chaos um den fliegenden Kontinent Shonta-Land und die Piratenstadt Gondaur geschrie­ben (DM 63, siehe weiter oben), und heute bin ich deutlich schlauer.

Es behagt mir dennoch nicht, den Raddampfer MISSOURI, der in der NISCHE ja quasi ein Raumschiff ist, in diese Gefilde zu schicken. Aber es geht nicht nach meinem Wollen. Die Handlung geht genau in diese Richtung. Seid froh, dass ihr hiervon noch nicht so schnell etwas lesen könnt. Immerhin geht es dabei um die legendären und ziemlich tödlichen SIEBEN SIEGEL VON TOTAM…

Blogartikel 106: Logbuch des Autors 12: Ein Traum namens Asmaar-Len

(Pazifisten – OSM-Story)

(12Neu 26: Das Loch zwischen den Sternen)

(12Neu 27: Im Reich der Allis)

(12Neu 28: Verrat in der Einszone)

(Hüter des Shanna Djannir – OSM-Story (Überarbeitung))

Erläuterung: Einige von euch mögen diese Geschichte kennen und verdutzt die Stirne runzeln, was die jetzt hier tut. Das ist schnell erklärt. Da mich im Monat Oktober der Archipel mit solcher Macht heimsuchte und beeinflusste, war es er­forderlich, meinen ursprünglichen Plan zu revidieren, den ich für das vormalige Dezember-E-Book gehabt hatte, also für „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Geschichten“.

Inwiefern? Ich kam nicht recht in der hierfür geplanten „Annalen“-Geschichte „Pazifisten“ voran und schaute, was ich euch stattdessen bieten könnte… und die Shanna Djannir-Geschichte bot sich einfach an.

Nun, zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Blogartikel erscheint, seid ihr darüber na­türlich längst im Bilde. Sofern ihr euch die obige Storysammlung besorgt habt. Ich versichere euch, auch das lohnt sich.

(14Neu 20: Der dritte Dämon)

Tja, und dann war der Monat vorbei. Die Zeit rast aufs Jahresende zu, und ich hoffe, ich schaffe noch ein paar interessante Geschichten, die ich euch dann beizeiten präsentieren kann. An Ideen und Entwürfen herrscht wahrlich kein Mangel. Nur, wie üblich, an Zeit und Inspiration, also am strömenden „Fluss der Bilder“. Momentan trägt mich der ja durch die tropische Metropole Asmaar-Len und mitten hinein in die Wirren von Adelsintrigen. Davon werde ich beizeiten in meiner Artikelreihe „Was ist eigentlich der OSM?“ berichten, denn dort erzähle ich ja auch von der Archipelwelt.

Für die kommende Woche an dieser Stelle kann ich euch dann mit einigem Stolz den 100. regulären Blogbeitrag ankündigen und freue mich ganz besonders, dass ich hieran ein paar Monate gefeilt habe. Ihr wollt wissen, wie denn „der OSM auf einen Blick“ ausschaut? Dann stillt eure Neugierde in der kommenden Woche an dieser Stelle.

Ich freue mich schon drauf, euch dort begrüßen zu können.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

wer mich lange kennt, der weiß, dass meine Kreativität unter dem Einfluss star­ker Hitze nicht sonderlich gut funktioniert. Ich neige dann dazu, mich ein wenig zurückzunehmen und Arbeiten auszuführen, die weniger Kraft kosten, meine In­novativität, wenn man so will, erlahmt. So war das auch im Juli 2014.

Die Witterung war zumeist drückend schwül, meine Arbeitsphasen lagen am frühen Morgen und späten Abend, die Nächte waren nicht wirklich richtig er­holsam… ich hing also durch. Und während ich einen großen Packen alter Ge­dichte abschrieb oder neu formatierte, gelegentlich an meinen E-Books feilte und sonst recht wenig tat, konzentrierte ich mich, sobald die Hitze das zuließ, meine Kraft auf eine einzelne Serie des Oki Stanwer Mythos (OSM).

Wo weilte ich? An einem zutiefst abenteuerlichen Ort, und dahin nehme ich euch heute mal ein paar Seiten weit mit.

Der Ort ist der so genannte KONFLIKT 24, also die Serie „Oki Stanwer – Der Neu­tralkrieger“ (NK). Wie ihr aus meiner Artikelreihe „Was ist eigentlich der OSM?“ wisst, ist diese Serie am 5. Juni 1994 gestartet, vor ziemlich genau 20 Jahren. Und nein, sie ist bis heute noch nicht vollendet. Und ebenfalls nein: sie ist auch noch nicht vollständig digitalisiert. Das war eines der wesentlichen Probleme, das mich daran bis heute hindert, hier energisch weiterzukommen.

Nun, für 2014 nahm ich mir denn auch vor, hier die noch nicht digitalisierten Episoden 1-32 abzuschreiben, die dort auftretenden Fehler moderat zu kom­mentieren und dann bei der Serie fortzufahren. Im Juli 2014 war ich bis Band 11 der Serie gekommen, „Flucht ins Chaos“. Ich war also von meinem angestreb­ten Ziel noch ein gutes Stück weit entfernt.

Wie ich das inzwischen üblicherweise mache, begann ich also damit, die Rah­menstrukturen der nächsten Episoden zu übernehmen (üblicherweise sind das so zwischen 2 und 3 Seiten). In einem weiteren Arbeitsgang kamen dann zu­meist 3 oder 4 Seiten hinzu, und nach etwa zwei weiteren Arbeitstagen konnte man davon ausgehen, dass die nämliche Episode fertig war, dann wurde sie Korrektur gelesen, ausgedruckt und in den ersten NK-Ordner eingeheftet.

Während ich so verfuhr, entdeckte ich mit einiger Frustration, dass ich die ge­samte Serie noch nicht glossiert hatte. Das ist dann wirklich hinderlich. Ich mei­ne, die Serie gehört zu denen, die Lexikonseiten aufweisen, ich fing also nicht bei 0 an. Aber Glossieren bedeutet ja nun, dass man das Auftreten jedes lexika­lischen Begriffes in jeder Episode, auf jeder Seite kontrolliert und entsprechend vermerkt.

Und das also nun für mehr als 50 Episoden. Na klasse. Ihr könnt euch meine Be­geisterung vorstellen…

Erleichtert wurde jedoch sowohl die Abschreibarbeit als auch die Glossararbeit (bei der ich natürlich jede Menge Tippfehler bei den abgeschriebenen Episoden fand, was dann den Ausdruck von Korrekturseiten erforderte) von einer Tatsa­che, die ich immer noch spannend finde: der KONFLIKT 24 ist ein chaotischer Malstrom von Ereignissen, die sehr viel schneller voranschießen, als ihr das aus der TI-Serie gewohnt seid. Da dieser KONFLIKT aber leider auch sehr viel Vor­wissen erfordert, kann ich es euch noch nicht zumuten, diese Serie zugänglich zu machen… und wenn ich daran denke, dass ich seit mehreren Jahren beim Schreiben hier pausiere, kann ich euch DAS erst recht nicht zumuten.

Der KONFLIKT 24 ist ein reines Abenteuer, man merkt das schon daran, wenn ich nur erzähle, was ich hier in den Episoden 12-20 der Serie abgeschrieben habe.

In Episode 12, „Das konstruierte System“ und 13 „Die Botschaft des toten Got­tes“ wird die Handlungsebene um das entführte tassinische Raumschiff DA­NACUUR fortgesetzt. In den Bänden 4 und 5 der Serie war die DANACUUR un­terwegs am Rand der Heimatgalaxis Bool, um die so genannte Qaulum-Dunkel­wolke zu erforschen. Dummerweise ist das eine Art von militärischem Sperrge­biet, aus gutem Grund: Im Innern verbirgt sich ein hochgradig gefährliches Bau­meister-EXIL namens HANKSTEYN, und der aktuelle Oberkommandierende der Lichttruppen, der AUREUS, hat hier starke Streitkräfte zusammengezogen.

Als die gestaltwandelnden Tassiner arglos in dieses Überwachungsnetz stol­pern, werden sie beinahe vernichtet – doch ein rätselhaftes Energiewesen na­mens BOYDIA übernimmt ihr Raumschiff und lotst sie an einen Ort, den sie „Astalocon“ nennt. Ebenfalls ein EXIL, also quasi ein Mikro-Universum, aus dem man nur mit ihrer Hilfe wieder entkommen kann.

Hier in Astalocon finden die Tassiner das „konstruierte System“ Cres-lad-vii, BOYDIAS Heimat. Aber ihr Volk ist seit weit über tausend Jahren ausgestorben, und ihr Mentor, der „Schlafende Gott“, ist ebenfalls tot – einem Eindringling zum Opfer gefallen, der sich BASTET nennt (und wer da an die ägyptische Göttin denkt, denkt vollkommen richtig – und wer den Finalzyklus des KONFLIKTS 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (1988-1994) kennt, ist diesem Wesen schon einmal auf sehr unschöne Weise begegnet).

Nicht witzig, fürwahr. Und das ist alles erst der Anfang…

Handlungsblende zu den Episoden 14 „Feldforscher“, 15 „Gestrandet in Westai“ und 16 „Der Neutrale“: In Band 6 der Serie machte ich die Bekannt­schaft mit dem unterirdisch lebenden Volk der „Mörder“ (die im übrigen, aber das deute ich heute nur an, verwandt sind mit den Shonta, die den Lesern der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) schon über den Weg gelaufen sind).

Die Mörder werden von einem blauen, unaufhaltsamen Ellipsenfeld verheert, das, wie man später herausbekommt, eine so genannte „Transversale“ ist. Ein Trupp Mörder wird losgeschickt, um den Ursprung des Phänomens ausfindig zu machen, und sie finden tatsächlich das, was sie als „blaue Quelle der Nacht“ be­zeichnen – zusammen mit bizarren Fremdwesen. Als sie hier eine Sprengung auslösen, mit verheerenden Konsequenzen, erfasst sie die blaue Oszillation, und sie landen mitten in einer Galaxis namens Westai.

Das ist schon dumm gelaufen. Noch dümmer ist allerdings, dass die Mörder kei­nerlei Vorstellung von Sonnenlicht, Sternenhimmel, Monden oder dergleichen haben. Sie halten die Welt, auf deren Oberfläche (!) sie gelandet sind, also un­weigerlich für eine große Höhle, und als die Sonne aufgeht, verlieren einige ihr Sonnenlicht, andere den Verstand… und das Transversalenfeld, das sie hierher gebracht hat, gerät außer Kontrolle.

Das wiederum ruft ein anderes Wesen auf den Plan, den so genannten „Neutra­len“, der in einem schwebenden Schloss um den Planeten residiert, auf dem die Mörder gestrandet sind. Er ist schon lange auf der Suche, das Phänomen der Transversalen verstehen zu wollen… und dank der Mörder hat er nun auf ein­mal eine Möglichkeit dazu. Dass das in einer Katastrophe endet, konnte ich zu der Zeit noch nicht ahnen, als ich diese Episoden 1996/97 schrieb.

Handlungsblende zur nächsten Geschichtenebene. Die Bände 17 „Hohlring­land“ und 18 „Im Reich des Todes“ verschlagen mich und zukünftige Leser auf die andere Seite des so genannten „Nachtkristalls“ (Bd. 9 der Serie), wo ich die Fährte der vor ihrer Eiszeit flüchtenden Drachenwesen aus dem Volk der Leet verfolgte.

Ihr heiliges Buch, das „Buch des Ewigen Weges“, gibt präzise Anweisungen, wie sie ihr „Paradies“ erreichen können. Und tatsächlich befindet sich eine idylli­sche Welt auf der anderen Seite des schwarzen Kristalls. Sie ist nur in keiner Weise natürlich, sondern offenbar ein gigantischer Hohlring, übersät mit den Ruinen kleiner Siedlungen. Und während die Leet sich noch begeistert um­schauen, werden sie von den Regenten dieser Welt beobachtet und schließlich gefangen genommen: von lebenden Skeletten, die sich Totenköpfe nennen. Die können aber nicht verhindern, dass Aberhunderte von Leet-Auswanderern nachdrängen in diese rätselhafte Welt namens Hohlringland…

Handlungsblende zur nächsten Geschichtenebene: Band 19 „Stroboskopleben“ blendet um ins tassinische Heimatreich. Dort läuft derzeit eine groß angelegte Abwehrschlacht gegen rätselhafte Phänomene, so genannte „Subraumfühler“ des EXILS HANKSTEYN. Eine Gruppe von Tassinern sträubt sich insgeheim auf dem Planeten Cyxxiol gegen die Evakuierung und hat Kontakt mit einem von HANKSTEYNS Spähern, einem Phänomen aus Regenbogenlicht. Und wird prompt davon atomisiert.

Alles andere als witzig, fürwahr.

Handlungsblende zur nächsten Geschichtenebene: Die von den „Werbern des Lichts“, den rätselhaften Würfelwesen aus dem Volk der Masork evakuierten Tassiner, um die es in den Episoden 20 „AREAL 61“ und 21 „Die Feuersturm­welt“ geht (zu letzterer bin ich in der Abschrift noch nicht gekommen), kom­men auf der anderen Seite des Baumeister-Transmittertors heraus, das in der „Tiefenstation der Baumeister“ auf dem Planeten Tassin freigelegt worden ist.

Ihr Ankunftsort ist sehr gewöhnungsbedürftig – es handelt sich um eine giganti­sche Kunstwelt würfelförmigen Zuschnitts, die „AREAL 61“ genannt wird (was nahe legt, dass es wenigstens 60 ähnliche Habitate gibt, die wahre Zahl liegt weit höher). Die AREALE sind technologische Knotenpunkte im NETZWERK des AUREUS, und sie werden üblicherweise von so genannten „Grauhäutigen“ kommandiert. Da diese aber allein die Arbeiten nicht bewältigen können, haben sie Millionen Fremdarbeiter mit lukrativen Arbeitsverträgen gelockt.

In der Galaxis Damirtin, wo AREAL 61 liegt, ist das Volk der mausartigen Crellys für die Wartung und die Dienstleistungen innerhalb des AREALS zuständig (ver­mutlich nicht nur sie allein, aber ich habe bislang nur Crellys und Grauhäutige gesehen). Hier versuchen die Tassiner natürlich, mehr über die Grauhäutigen, die Crellys, das AREAL und alles dahinter Stehende herauszufinden.

Dummerweise hat eine Tassinerin dabei ausgerechnet eine Körperform ge­wählt, die einen Crelly-Koordinator namens Innaghondir auf bestürzende Weise an seine verflossene Geliebte Viariid erinnert. Und so verliebt er sich Hals über Kopf in die Tassinerin Essiaad. Sie nutzt das natürlich aus, um weitere Informa­tionen zu sammeln. Und sie glaubt dabei auch, die Situation recht gut unter Kontrolle zu haben. Sie glaubt auch, dass Viariid tot ist… und irrt sich damit ebenfalls.

Denn AREAL 61 ist ein Gebilde, auf dem der Tod als Hochverrat gilt und unter al­len Umständen vermieden werden muss. Unter ALLEN Umständen. Und das führt dann, gerade weil der seelisch leidende Innaghondir nicht vergessen kann, ganz unvermeidlich zur nächsten Katastrophe…

Ihr merkt, das ist ein kochender Kessel voll von Rätseln, Problemen und Desas­tern – und allein die Abschrift macht Hunger auf mehr, deutlich Hunger auf mehr. Ich habe mich da also kein bisschen gelangweilt. Und beizeiten nehme ich euch dann wirklich mit auf die Reise in diese geheimnisvolle, unübersichtliche und zutiefst chaotische Welt. Der KONFLIKT 24 ist so prallvoll mit Geheimnissen und Abenteuern, dass ich echt gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu erzählen. Und keine der Handlungslinien ist bis heute auch nur näherungsweise vollstän­dig erzählt, das macht die Angelegenheit noch komplizierter.

Das alles liegt für euch jedenfalls noch ein Weilchen in der Zukunft, wie ich seufzend eingestehen muss. Ich kann nur jeden, der jetzt hier gern Näheres in Erfahrung bringen möchte, weiter vertrösten. Wir kommen da schon noch hin… aber „schnell, schnell“ geht das nicht.

Wohin ich euch allerdings durchaus mitnehmen kann, und zwar in nur einer Woche, von jetzt an gerechnet, das ist in Teil 99 meines Wochen-Blogs. Dort wird es im nächsten Teil meiner Reihe „Work in Progress“ darum gehen, was ich im Oktober 2014 so an Werken im OSM geschaffen habe. Ich hoffe, ihr seid neugierig darauf und wir sehen uns am kommenden Sonntag an diesem Ort.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

willkommen im Jahr 2015, in dem euch – wenn uns allen das Schicksal gewo­gen ist – zwölf weitere Werke in meiner EPUB-Bibliothek auf „www.beam-ebooks.de“ erscheinen werden… möglicherweise mehr dazu noch im MOBI-For­mat. Der Plan ist noch nicht restlos ausgegoren, ich denke, im kommenden Mo­nat kann ich dazu Näheres sagen.

Heute ist erst einmal Gelegenheit, auf die Neuerscheinung im EPUB-Format hinzuweisen. Es handelt sich um Band 6 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI). Mit „Die Schuttwelt erwacht“ kehren wir zurück ins verwüstete Sonnensystem „Sianlees Rast“ und zu den euch schon vertrauten yantihnischen Protagonisten des Raumschiffs GHANTUURON.

Sie haben, wie erinnerlich, das Sonnensystem entdeckt, in dem vor rund 40 Standardjahren die Sternenforscherin Sianlee Spuren extrayantihnischen Lebens ausfindig machte. Alle Geheimnisse scheinen sich in jener Maschine zu mani­festieren, die damals Sianlees Gefährte und Geliebter Vhentar sabotierte. Aber soll man sie nun tatsächlich reparieren und womöglich das wieder in Gang set­zen, was Vhentar einst verhinderte? Die Diskussionen sind hitzig.

Was dann geschieht, lest ihr in diesem E-Book, das den ersten Teil eines Zwei­teilers darstellt. Für den Preis von 1,49 Euro könnt ihr auf allen Endgeräten nun verfolgen, wie sich die Ereignisse in der Galaxis Twennar weiter entwickeln.

Drum lest TI 6: „Die Schuttwelt erwacht“, ab heute für nur 1,49 Euro als EPUB auf www.beam-ebooks.de erhältlich.

Ich wünsche euch eine angenehme Lektüre.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde meiner E-Books,

es ist mal wieder soweit – mein neuestes E-Book geht heute an den Start im Kindle-Shop von Amazon. Der Preis beträgt 4,49 Euro, und folgendes erhaltet ihr dafür diesmal geboten:

Schon einmal konnte ich euch im vergangenen Jahr neben meinen E-Books zum Oki Stanwer Mythos (OSM) eine Storysammlung präsentieren. Das war „Beide Seiten der Medaille und andere phantastische Geschichten“, das inzwischen mit einem neuen Titelbilddesign einen Relaunch erlebt hat, wie man das neu­deutsch zu nennen pflegt.

Mit dem aktuellen E-Book liegt nun die zweite Storysammlung vor, die Ge­schichten aus den 90er Jahren bis zur Gegenwart in sich vereinigt. Die Titelge­schichte „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC“ stammte ursprünglich von der Grundidee her aus dem Jahre 1984, sie ließ sich aber ungeachtet des passen­den Titelbildes, das mich dazu brachte, diese Story als Titelstory zu verwenden, nicht mehr präsentieren. Ich habe sie darum vollständig im vergangenen Jahr neu geschrieben, und ihr braucht euch nicht zu wundern, dass sie in einem ägyptischen Grabmal beginnt… das hat alles Hand und Fuß, und ich denke, es ist eine höchst lesenswerte Geschichte über Schicksal, Magie und Reinkarnation geworden.

Es folgt eine Science Fiction-Story über ein revolutionäres Experiment in der na­hen Zukunft, das in Nordamerika auf spektakuläre Weise fehlschlägt. „Das Weihnachtsmann-Syndrom“ ist ein winterlicher Alptraum der ganz speziellen Sorte…

Auch „Der schwarze Punkt“ thematisiert, wenn auch auf völlig andere Weise, eine Art von Alptraum. Die Geschichte geht tatsächlich auf einen solchen zu­rück, und hier tritt euch ein Phänomen gegenüber, das die Welt grundlegend umstülpt…

Erstmals in einer Storysammlung ist nun auch der Oki Stanwer Mythos (OSM) selbst vertreten, diesmal mit der längeren Geschichte „Hüter des Shanna Djannir“, in dem ihr einem fremden Volk von Landoktopoden begegnen werdet und dem „Gebäude ohne Anfang und Ende“…

Als Schlussgeschichte gibt es dann noch ein Werk, das ich, als ich sie einst in den 90er Jahren schrieb, als „Horror“ apostrophierte, wenngleich das nur be­dingt trifft. „Der Leichenvater“ entführt euch ins Jahr 1916 auf die Schlachtfel­der des Ersten Weltkrieges und zu zwei monströsen Existenzformen… alles Nä­here solltet ihr selbst lesen. Diese Story fügte ich in das E-Book ein, weil ich sie in meiner ersten Lesung in Dettum im Oktober 2014 vortragen konnte. Damals in gekürzter Form, hier in vollständiger Fassung.

Und als Bonus, flankierend zur TITANIC-Story, erhaltet ihr noch meine vier TITA­NIC-Gedichte, die meine emotionalen Eindrücke von vier Besuchen des Came­ron-Filmes „TITANIC“ anno 1998 wiedergeben. Ich bin mal gespannt, wie sie euch wohl gefallen mögen.

Den Schluss bildet, wie für jedes OSM-Werk, ein Glossar der wichtigsten Begrif­fe und Namen in der „Shanna Djannir“-Geschichte.

Der Gratisdownload dieses E-Books ist einmalig am 19. Januar 2015 möglich.

Wir lesen sonst wieder morgen im Laufe des Tages in meinem regelmäßigen Wochen-Blogeintrag voneinander, wenn ihr mögt. Diesmal nehme ich euch ein­mal mehr in meine kreative Vita mit und beschäftige mich mit dem Jahr 2003 und den Anfängen der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“. Genaueres erfahrt ihr morgen… na ja, diese Passage ist ein wenig veraltet, das war nämlich HEUTE früh. Sorry, folks!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

heute also begeben wir uns endlich mal in Gefilde, die euch als Leser der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) wohlvertraut sind. Es wird auch end­lich Zeit dafür? Natürlich, da stimme ich euch vorbehaltlos zu. Aber ihr entsinnt euch sicherlich auch, dass ich sagte, TI sei eine vergleichsweise junge Serie des OSM (es gibt noch jüngere, aber dazu komme ich später), und es galt ja auch, erst einmal beharrlich die Grundlagen zu legen.

Diese kryptischen Worte des Anfangs machen inzwischen sicherlich mehr Sinn, wo ihr schon einiges vom Oki Stanwer Mythos zu sehen bekommen habt. Ich gebe aber offen zu, dass ich auch nicht geglaubt hätte, es könne annähernd zwei Jahre dauern, bis ich diesen Punkt erreiche. Nun ja, Geduld ist im OSM im­mer vonnöten, und Geduld ist heutzutage eine eher selten gewordene Tugend… aber wie ihr ebenfalls sehen könnt, zahlt sich das aus.

Vor 7 Wochen erreichten wir also in dieser historischen Aufarbeitung meiner kombinierten Kreativbiografie und der Darstellung des „historischen“ OSM das Jahr 2003. Ich war mit dem Studium fertig, tief verstrickt in die abenteuerli­chen, sinnlichen Kapriolen des Archipels, und es dämmerte gegen Ende des Jah­res ein neues OSM-Universum an die Oberfläche meines Denkens, einem jäh­lings aus den Meeresfluten auftauchenden Wal nicht ganz unähnlich.

Ich will damit nicht sagen, dass ich alles andere auf einmal stehen- und liegen ließ, so war es nicht. Und nur ein kleiner Teil der im Jahre 2003 entstandenen insgesamt 127 kreativen Werke geht dann auf das Konto der neuen TI-Serie (die ersten 7 Episoden der Serie, um ehrlich zu sein, aber bedenkt man, dass ich da­für nur anderthalb Monate Zeit hatte, so war das doch recht beachtlich). Da passierte noch sehr viel mehr.

Ich deutete jüngst schon an, dass ich in diesem Jahr viele historische Aktivitäten entfaltete. Dazu möchte ich weiter nichts mehr sagen, vielleicht irgendwann mal wieder… stattdessen blende ich noch einmal zurück in den Sommer 2003, ehe ich dann gleich etwas näher auf TI eingehe.

Ich erwähnte, dass ich im Juli/August im KONFLIKT 21 weilte, also in der Serie „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“, und mich mit dem beschäftigte, was als „meshorisches Desaster“ in die Annalen der Ewigkeit eingehen sollte (dieses Drama hat sich übrigens inzwischen noch erheblich zugespitzt, ich bin mit dem Planeten Höolyt definitiv noch nicht fertig).

Dies war nicht mein einziger Aufenthalt im KONFLIKT 21 in diesem Jahr, sondern im September und Oktober ging es da noch ein gutes Stück weiter, als ich mit den Bänden 22 „Die Tiefsee von Garcial“ und 23 „DIE AYK“ einen weiteren Zweiteiler vorlegte, der eine Menge über die Unterwanderung der Völker der Galaxis Leucienne preisgab. Damals ließ ich meinen armen Protagonisten, den Thevoner Braschon, in einer besonders unangenehmen Situation zurück, doch inzwischen weiß ich halbwegs, wie er da wieder herauskommt. Immerhin gilt es einen Krieg zu vermeiden…

So, und dann war ich im November 2003 angelangt. Unmittelbar am 14. No­vember beendete ich den Teil 2 des Archipel-Romans „Rhondas Reifejahre“, der den Titel „Normalisierung“ trug und immerhin 647 Manuskriptseiten umfasste (anderthalbzeilige, ja, aber ihr könnt euch dadurch einen Eindruck von meiner Schreibwut machen, bezogen auf den Archipel).

Ich glaube heute, dass es wirklich kein Zufall war, dass genau zwei Tage später (!) der erste Blick auf das Reich der Yantihni in KONFLIKT 2 möglich wurde. Es ist oft so in der Vergangenheit gewesen, dass ich ein größeres Werk – in der Regel einen KONFLIKT des OSM – abzuschließen hatte, ehe dann eine neue Serie em­porsprießen konnte. Meiner Überzeugung nach ist das ein ähnlicher Prozess, wie ihn Archäologen gewohnt sind, die schichtenweise behutsam die Vergan­genheit freilegen und so sukzessive zu neuen Erkenntnissen vorstoßen. Auch sie müssen zunächst das, was sie gefunden haben, dokumentieren und sichern, ehe sie weiter in die Tiefe vorstoßen.

Analog dazu ist das im Oki Stanwer Mythos und mit meiner Kreativität insge­samt – die Arbeit an bestimmten Werken oder Themenkomplexen „blockiert“ den Fluss der Bilder in meinem Innern, und erst dann, wenn sie abgeschlossen sind, können neue Bilderströme sich ihren Weg ins Außen bahnen, aufs Papier oder den Bildschirm im neueren Fall.

Der zweite Teil von „Rhonda“ hatte mich ziemlich lange aufgehalten, und ich er­innere mich noch gut daran, dass ich sehr erleichtert war, endlich den Schluss dieses Romanteils erreicht zu haben. Nun, und dann kam diese Flutwelle.

Sie hatte sonst keinen richtigen Anlass, an den ich mich entsinnen würde. Ich hegte nicht wirklich den Plan, mich um das Terrorimperium der Troohns zu kümmern, an dem ich ja vor so vielen Jahren – erfolglos – schon einmal zu schreiben begonnen hatte. Aber ehrlich, Freunde, mit einem Mal stand ich ne­ben Nayeen und eilte durch die Menschenmassen von Tarvidd, auf dem Weg zu Sianlees Energetisierung (TI 1). Und ehe ich recht begriff, war diese Episode auch schon beendet (16. November) – damals umfasste das Skript ja noch be­scheidene 13 Seiten inklusive der Vorschauseite – und war völlig geplättet von der Tatsache, unvermittelt eine neue OSM-Serie vor mir zu sehen.

TI 2 folgte am 22. November (ebenfalls 13 Seiten Umfang), TI 3 am 27. dessel­ben Monats (14 Seiten). Dabei handelt es sich aber nicht um die wirkliche Schreibreihenfolge, was euch vielleicht etwas überraschen mag. Denn eine Bild­blende, die mir die Welt Hushhin zeigte, schoss dazwischen und machte es not­wendig, dass ich TI 4 bereits am 21. November verfasste. Teil 2 und 3 des erstem GHANTUURON-Mehrteilers schob ich also gewissermaßen nach, und selbst dabei wurde ich unterbrochen, weil TI 5 am 26. November das Licht der Welt erblickte.

Chaotisch? Ja, aber so ist das häufig bei OSM-Ebenen. Die Episoden entstehen nicht in strikter Reihenfolge, sondern so, wie die Bilderströme mir die Passagen zeigen. Ihr werdet sicherlich noch öfter von solchen Reihenfolge-Kapriolen le­sen. Die frühen TI-Episoden dieser Tage entstanden also etwa in dieser Abfolge: TI 1, TI 4, TI 2, TI 5, TI 3.

Die Arbeit an TI 6 begann schon Ende November, am 1. Dezember war ich auch damit am Ende, am 6. Dezember schloss ich dann den dramatischen TI 7-Band ab. Und dann… kam es zu einer Stockung der Bilderströme. Der Grund ist ganz simpel: TI 7 ist der OSM-Band 1299 gewesen. Und ihr wisst, weil ich darauf schon manchmal hingewiesen habe, dass alle vollen Hunderterschwellen gewis­sermaßen in mir die Notwendigkeit erwecken, bestimmte Bände des OSM her­vorzuheben und hier aufs Podest zu stellen. Da das aber nicht mehr in dem Jahr 2003 passierte, verschiebe ich die entsprechende Erörterung auf den nächsten Teil meiner Artikelserie. Ich deute jedoch an, dass dann – aufgrund eines da­mals noch vorkommenden Zählfehlers – witzigerweise TI 8 auf den Platz des OSM-Bandes 1300 landete. Das war so nicht geplant.

Hervorheben sollte ich noch zwei Brieffreunde, denen ich in dieser Hinsicht Dank schulde. Und das ist vielleicht für euch euch ein Ansporn, mit mir beizei­ten mal das kreative Gespräch zu suchen: anno 2003 stand ich mit den Brief­freunden Felix Lichte und Angelika Walter in Kontakt und diskutierte just in die­sen Monaten zwischen November 2003 und Mitte 2004 auch intensiv über die frisch entstehende OSM-Serie. Das gab mir, ganz wie in den späten 80er Jahren, wo ich mit meinem OSM-Leser Peter Servay mir den Kopf heiß redete (ihr seht mich lachen, aber so war’s wirklich!), einen enormen Freiraum des Denkens und des Spekulierens, was unzweifelhaft die rasante Arbeit am frühen KON­FLIKT 2 beschleunigt hat.

Habe ich damals schon daran gedacht, diese Serie in absehbarer Zeit zu veröf­fentlichen? Nein. Und ich denke, das ist auch ganz verständlich – eine OSM-Se­rie, die noch in reger Bearbeitung begriffen ist und deren Handlungsstruktur noch nicht wirklich gefestigt ist, auf die Leserschaft loszulassen, wäre eine tö­richte Sache. Beizeiten, wenn ich an die Publikation des KONFLIKTS 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) gehen werde, dürftet ihr das gut verstehen.

Es gibt manchmal Handlungslinien in einer Serie, die im Verlaufe der Serien­handlung dazu führen, dass ich selbst gewisse Fakten der Serienfrühzeit neu in­terpretieren muss. Wenn ich die jetzt aber schon auf euch Leser losgelassen habe, ohne selbst hinreichend Bescheid zu wissen, könntet ihr mir nachher wo­möglich Wankelmut oder Unentschlossenheit oder Schlimmeres nachsagen. Das gibt es beim OSM im Grunde genommen nicht, hier gibt es nur mehr oder minder gute Information über die kosmologischen Grundlagen. Und ja, wenn ich da selbst nicht durchblicke, schreibe ich Stuss, den ich nachher korrigieren muss. Heutzutage geht das recht gut, aber in der Frühzeit des OSM… na ja, ich sage nur „Magie“ oder „Untote“, und ihr wisst Bescheid…

Das Jahr 2003 endete also auf eine absolut faszinierende Weise, und ich war völlig elektrisiert. Sieben Episoden einer neuen Serie geschrieben zu haben, die mir schon jetzt so unendlich vertraut vorkam, das war eine phantastische Sa­che. Vor allen Dingen „sah“ ich schon verschiedene Dinge für die nahe Zukunft, auf die ich mich mächtig freute.

Was genau? Nun, ich wusste natürlich längst, dass es die MINEURE gab, und zwar Tausende oder Hunderttausende davon, um ehrlich zu sein (die wahre Zahl liegt vermutlich noch weitaus höher, da wage ich nicht zu schätzen). Und ich spürte das Reich der insektoiden Zhonc, die natürlich nicht allein auf den Planeten Hushhin beschränkt und auch definitiv nicht ausgestorben waren. Das sind Fakten, von denen ihr heute inzwischen auch Kenntnis habt. Und was denkt ihr, was euch da noch alles erwartet…

Und dann das Torsystem der Baumeister, das sich ja in so unzähligen Galaxien und Universen des späten OSM in modifizierter Form findet. Ob es in KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (1983-1998) ist, als Bestandteil der Baumeister-Ringwelt RANTALON, ob es im oben schon erwähnten KONFLIKT 12 ist, ob es in KONFLIKT 21 ist, wo es Galaxien miteinander verbindet… das wird euch immer wieder begegnen, zuletzt im Annalen-Roman „Ian und der Stein der Götter“ im solaren System des KONFLIKTS 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“.

Herrliche Dinge bekamen auf einmal eine bodenständige Fundierung und hör­ten auf, im luftleeren Raum zu existieren… wunderschön. Aber noch einmal – dass ich eines Tages mit der Publikation an dieser Stelle anfangen würde, also mit der TI-Serie, das war mir durchweg unklar. Und wie es anno 2004 weiterge­hen sollte, das ahnte ich nicht im Traum. Das Jahr 2004 entwickelte sich zum wahren TI-Rausch… und davon erzähle ich euch in der nächsten Etappe meiner kreativen Biografie in einigen Wochen.

Im Blogeintrag der kommenden Woche nehme ich euch dann wieder mit ins „Logbuch des Autors“, um ein wenig über den Juni 2014 zu erzählen. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei wärt.

Bis dann – mit Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

PS: Falls ihr schon sehnsüchtig auf das aktuelle E-Book „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Geschichten“ lauert… es gibt da noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Hochladen. Wir arbeiten daran!

Wochen-Blog 96: OSM-Kosmologie, Lektion 5: Eine Glaubensfrage

Posted Januar 4th, 2015 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

wir Phantasten verstehen uns als die Gruppe von Menschen, die gerne und häufig über den Tellerrand des Möglichen hinausspähen. Ich beziehe mich da ausdrücklich ein, und ihr versteht sicherlich, dass ein Welterklärungssystem wie der Oki Stanwer Mythos, der sich grundsätzlich mit dem gesamten Universum befasst und, genau genommen, mit allen weiteren möglichen, dazu geradewegs einlädt.

Man könnte nun meinen, das Gebiet des Glaubens sei demgegenüber eine an­dere Sphäre, die wir doch lieber der Theologie oder der Philosophie reservieren sollten… nun, da bin ich anderer Überzeugung, aus folgendem Grund: Der OSM berührt durch die darin enthaltenen und eingebetteten Fragen der Transzen­dentalität auch metaphysische Bereiche. Wer meinen Blogartikeln und Ge­schichten bislang gefolgt ist, wird davon zumindest schon eine Ahnung gewon­nen haben. Die wirklich heftigen Werke zu diesem Thema warten freilich noch darauf, veröffentlicht zu werden, dazu kommen wir in den nächsten Jahren.

Es geschieht nun gerade im OSM, dass die beiden Sphären, also die der Spiri­tualität und die der manifesten Wissenschaften, die sich mit der Erklärung un­serer sichtbaren Welt befassen, sich an einem interessanten Punkt durchdrin­gen und vor einem Rätsel stehen, das beide Bereiche ratlos dastehen lässt.

Wovon spreche ich? Vom Ursprung und der schieren Existenz des Universums.

Auch in einem jüngsten Artikel in der WELT AM SONNTAG (Nr. 30/2014, S. 54/55), der diesen Blogartikel ursächlich auslöste, wird davon gesprochen, dass die legendäre „dunkle Materie“ und „dunkle Energie“ das Gerüst des Kosmos darstellen sollen und sie rund 95 % der Materie des Universums überhaupt aus­machen müssten, um unserem Universum die Stabilität zu geben, damit es so aussehen kann, wie es aussieht.

Es gibt dabei nur ein einziges, aber fundamentales Problem: niemand hat bis­lang auch nur einen Hauch einer Vorstellung, worum es sich dabei handeln könnte. Man kann diese Materie offensichtlich weder sehen (weswegen sie ja auch „dunkel“ genannt wird), noch lässt sich ihre Natur bislang aufhellen.

Unbefriedigend? Natürlich.

Ich pflege in Diskussionen, die sich auf dieses Thema verirren, gern zu erklären, dass ich an die Existenz dieser Substanzformen eigentlich nicht glauben kann. Es ist in der Tat in Anbetracht unserer momentanen Kenntnisse eine Glaubensfra­ge, ob wir diesem theoretischen Modell zustimmen oder nicht. Und da treffen wir uns durchaus mit den spirituell denkenden Menschen, die an die Existenz eines Schöpfergottes oder einer artverwandten Wesenheit denken. Beweisen können weder sie ihren Glauben noch die Physiker der Gegenwart.

Unbefriedigend? Selbstverständlich.

Aber wie erkläre ich mir das Universum, mögt ihr mir vorhalten, wenn ich schon nicht an die Existenz der „dunklen Energie“ und „dunklen Materie“ „glaube“? Das sei doch vielleicht auch ein Widerspruch in sich.

Seht ihr, und damit begeben wir uns nun auf das rutschige Parkett der kosmolo­gischen Lektionen des OSM. Ich habe einige Monate lang darüber gegrübelt, was ich euch als fünfte Lektion der Kosmologie zeigen könnte, und die WELT AM SONNTAG enthob mich dieser Grübeleien wirkungsvoll.

Denn dass ich nicht an die physikalische Theorie glaube, bedeutet durchaus nicht, dass ich in ihr jedwede Substanz vermisste. Es ist nur so… es macht mir etwas Angst, wenn ich näher über diesen Komplex nachdenke, weil die Verifika­tion etwas bedeuten könnte, was sich für uns als ein Alptraum herausstellen würde.

Ich bin zu schnell? Gut, dann gehen wir noch mal einen Schritt zurück.

Im Mai 2005 erschien im NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND ein Artikel zur Astrophysik. Wie ihr euch denken könnt, hatte auch dieser Artikel notwendig Bezüge zum Thema der „dunklen Materie“. Und er löste damals in mir eine Ge­dankenexplosion aus. Sie führte dazu, dass ich einen Hintergrundartikel zum OSM schrieb.

In „Was wäre, wenn der OSM das Rätsel der dunklen Materie lösen hülfe?“, der damals im Sommer 2006 im OSM-Newsletter #1 für die kleine Gruppe von Phantastik-Fans der Futurian Amateur News (FAN) in deren Fanzine FAN Nr. 75 erschien – und leider keine sonderliche Diskussion auslöste – nahm ich das The­ma genauer unter die Lupe und sinnierte, ausgehend von den kosmologischen Grundlagen des modernen OSM, dass die „dunkle Materie“ durchaus im Rahmen des Oki Stanwer Mythos erklärt werden könnte.

Ich war weder damals noch heute das, was man einen „ungläubigen Thomas“ nennen sollte. Wenn es handfeste Indizien dafür gibt, dass die „dunkle Materie“ existiert, dann bin ich ohne weiteres bereit, diese Tatsache anzuerkennen. Doch war ich schon 2005 im genannten Artikel der Ansicht, dass die Versuche der Physiker, dieser Materie habhaft werden zu wollen, um die Theorie zu verifizie­ren, vermutlich zum Scheitern verurteilt sein würden.

Vorausgesetzt jedenfalls, wir befinden uns in einem OSM-Universum. Das ist tatsächlich die zentrale Voraussetzung.

Warum?

Nun, wenn man sich dieses faszinierende Bild in der WELT AM SONNTAG Nr. 30/2014 auf Seite 55 anschaut, wo der Kosmos von bläulichen Filamenten durchzogen wird, dass man sich wie in einem feinen Gewebe vorkommt, das sehr große Ähnlichkeit hat mit Darstellungen von neuronalen Netzwerken in ei­nem Gehirn, dann wird der Eindruck übermächtig, dass hier nahezu alles mit al­lem vernetzt ist.

Ein Gedanke, der wunderbar und grausig zum OSM-Konzept der Netzuniversen passt. Nun habt ihr die noch nicht kennengelernt, meine lieben Leser, und das wird auch noch geraume Zeit so bleiben (wiewohl es natürlich denkbar ist, dass ich Werke aus diesem Kontext, etwa den Roman „Kämpfer gegen den Tod“ vor der Zeit in den Annalen der Ewigkeit veröffentlichen könnte). Aber folgt mir mal in diesen Gedanken, der vielleicht dennoch einigermaßen für euch nachvoll­ziehbar sein könnte:

Im Blogartikel 14, als ich die erste Kosmologie-Lektion veröffentlichte (9. Juni 2013), ging ich ein wenig aus gegebenem Anlass auf die rätselhafte Welt TO­TAM ein, von der ich damals nicht allzu viel berichten konnte, um euch nicht zu überfordern. Aber folgendes war recht deutlich geworden – TOTAMS Substanz ist alles andere als Materie in dem Sinne, wie wir sie verstehen, und mit norma­len Mitteln lässt sie sich weder wiegen noch transportieren. TOTAM ist in der Tat weitaus mehr als kondensierte Energie zu verstehen, eine Substanzform, die einem älteren Universum entstammt und mit unserer baryonischen Materie al­lenfalls die optische Erscheinung gemeinsam hat.

Zum Ende des KONFLIKTS 23, also in der OSM-Serie „Oki Stanwer – Der Dämo­nenjäger“ (1988-1994), kommt es aus Gründen, die ich hier nicht explizit aus­führen kann, zu einer beispiellosen Katastrophe: der Planet TOTAM zerbirst und der so genannte „Magnet-Effekt“ wird unwirksam.

Die Diener des Lichts halten dies für den finalen Sieg über ihren uralten Feind, und sie haben sich noch nie so getäuscht.

Als auf durchaus rätselhafte Weise das KONFLIKT-Universum Nr. 24 entsteht, se­hen sich die Beauftragten der Sieben Lichtmächte einem Alptraum gegenüber – überall im Kosmos finden sie gigantische schwarze Kristallmonolithe vor, die ganz offensichtlich TOTAMS Substanz sind. Diese Monolithe sind Portale in an­dere Regionen des Universums, aber es gibt offenbar keinerlei Steuerungsme­chanismus, mit dem man kontrollieren könnte, wo man herauskommt.

Schlimmer noch: auch die Diener TOTAMS sind nicht vernichtet. Vielmehr vaga­bundieren die Dämonen, Dämonenwaffen und Myriaden von lebenden Skelet­ten, die Totenköpfe aus TOTAMS uralter Armee, der LEGION, durch das Univer­sum und verbreiten Angst und Schrecken.

Dies, meine lieben Freunde, ist das grässliche Gesicht des modernen OSM: dies ist das erste Netzuniversum. TOTAMS Materie hat sich mit der auf der Grund­lage der weißen Matrix realisierten baryonischen Materie vermischt, und es setzt ein beunruhigender Prozess ein – TOTAMS Materie verbreitert sich auf atemberaubende Weise, und sie zersetzt langsam, aber nachhaltig die weiße Matrix.

Der Grund dafür war mir schnell klar. Er liegt in den Ursprüngen des OSM be­gründet, die ich heute noch nicht offenlegen kann. Beizeiten werde ich die 1989 geschriebene Geschichte „Aktion TOTAMS Ende“ in ihrer überarbeiteten Ro­manform publizieren können, aber das liegt sicherlich noch ein paar Jahre in der Zukunft.

Darum hier nur der für unseren aktuellen Gedankengang wichtige Grundgedan­ke: TOTAMS Substanz ist extrem komprimiert und übertrifft den Anteil der ba­ryonischen Materie um ein Vielfaches. Ich würde vermuten, dass die gesamte baryonische Materie vielleicht fünf Prozent, eher noch weniger, von der Substanz eines KONFLIKT-Universums ausmacht.

Wem dieser Gedanke jetzt beunruhigend bekannt vorkommt, der sollte den An­fang dieses Beitrags noch einmal lesen.

Wohl verstanden: diese Gedanken hatte ich vor inzwischen rund 25 Realjahren, als ich wirklich von Kosmologie und „dunkler Materie“ noch keine Ahnung hat­te. Diese Wiederentdeckung anno 2005 fand ich wirklich ziemlich beunruhi­gend.

Nehmen wir an, das, was unsere Physiker in ihren Modellen als „dunkle Mate­rie“ apostrophieren (und als „dunkle Energie“, die nehmen wir huckepack gleich mit), entspräche tatsächlich TOTAMS dezentralisierter Substanz, die man in den Netzuniversen auch als HEIMATSTÜCKE bezeichnet. Was bedeutete das für un­sere aktuelle Gegenwart?

Ich fände es sehr bestürzend, wenn sich solche Überlegungen verifizieren lie­ßen. Denn das würde mehrerlei nahe legen: Zum einen würde es heißen, dass die Physiker wirklich ergebnislos nach ihrer „dunklen Materie“ suchen könnten (TOTAMS Substanz interagiert normalerweise nicht mit baryonischer Materie, und es ist sehr daran zu zweifeln, dass TOTAMS schwarze Quanten, die TASSY­JAARE, sich irgendwie mit unseren Methoden nachweisen ließen). Zum ande­ren, und das wäre wesentlich gefährlicher, würde es bedeuten, dass dort drau­ßen im Kosmos der KONFLIKT tobt. Ein KONFLIKT der Art, wie er den moderns­ten OSM-Serien entspricht.

Das wäre ein dreidimensionaler Alptraum von kosmischen Ausmaßen, in dem die Legionen der einstigen Elitesoldaten TOTAMS marschieren und ihre eigenen Pläne verwirklichen, eine Welt, in der auf unzähligen Planeten des Universums schwarze Kristallmonolithe stehen, die Tore zu fernen Regionen des Kosmos sind.

Und wir befinden uns dann glücklicherweise in der ahnungslosen, fernen Pro­vinz, in der wir uns nur ratlose Theorien ausdenken können, wie das Universum wohl beschaffen sein könnte… ohne auch nur den Hauch einer Ahnung davon zu haben, wie es sich wirklich verhält.

Ihr werdet, denke ich, beizeiten wohl auch mal den oben von mir erwähnten Beitrag zu lesen bekommen, von dem ich euch nur die letzten zwei Sätze noch zitieren möchte: „Und es brauchte uns nicht zu wundern, wenn es irgendwann schwarze Kristallmonolithe vom Himmel regnete und die Toten aus ihren Grä­bern auferstehen würden, um im Dienste TOTAMS gegen die Lebenden anzutre­ten.

Dagegen ist selbst die Apokalypse des Johannes eine freundliche Vision…“

Soweit, meine Freunde, möchte ich für heute gehen. Vielleicht konnte ich ein paar interessante, grüblerische Gedanken über die hypothetische Natur der „dunklen Materie“ und „dunklen Energie“ vermitteln und darüber, dass es ei­gentlich eine Glaubensfrage ist, ob man an ihre Existenz „glaubt“ oder nicht. Und darüber, wie sich die Dinge möglicherweise verhalten könnten, wenn man sich die Sicht des Oki Stanwer Mythos zu eigen macht.

In der kommenden Woche kehren wir in bodenständigere Gefilde zurück, und ihr könnt ein wenig aufatmen. Im neuen Teil der Reihe „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“ komme ich in das interessante Jahr 2003 und da­mit in vertraute Gefilde – denn damals begann die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI).

Seid einfach wieder dabei!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Silvesterblog 2014:

Posted Dezember 31st, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

wie schon im vergangenen Jahr möchte ich heute gegen Ende des Jahres 2014 die Gelegenheit nutzen, um euch zuallererst für euer reges Interesse an meinen Werken und meinem wöchentlichen Internetblog zu danken. Beides ist nicht selbstverständlich, und es gibt natürlich in den Weiten des World Wide Web jede Menge an Ablenkungen. Dennoch seid ihr mir und dem Oki Stanwer My­thos (OSM) treu geblieben, das finde ich phantastisch.

Ich denke auch, dass dieses zweite Jahr meiner E-Book-Aktivitäten dieses Inter­esse gelohnt hat: Es sind bis Silvester 2014 insgesamt 52 weitere reguläre Blog­artikel erschienen, so dass wir nun kurz vor dem „Jubiläumsbeitrag“ 100 stehen (er erscheint am 1. Februar 2015, und wie ich schon einmal andeutete, wird er ein kleines, interessantes Schmankerl für euch darstellen).

Hinzu kamen jeweils Blogbeiträge zum Erscheinen der E-Books und zum Ende der Gratisdownloadaktionen – mit Ausnahme des letzten E-Books, ich sage gleich was dazu, das war kein Versehen – und der traditionelle Maiblog.

Diese Reihe an Blogartikeln wird sich natürlich im Jahr 2015 weiter fortsetzen. Und ihr müsst keine Bange haben – Langeweile oder Themenmangel sind wahr­haftig nicht zu erwarten. Wer mich und meine Werke schon länger kennt, dem ist das klar… wer erst neu hinzustößt, hat inzwischen dank der schon erschiene­nen Blogartikel jede Menge vielfältigen Lesestoff und kann so die Zeit zwischen dem Erscheinen der neuen E-Books überbrücken.

Das Jahr 2014 war außerdem gekennzeichnet durch das Erscheinen von nicht weniger als 25 E-Books… und das kam bekanntlich folgendermaßen: Schon früh im Jahr stellte ich die Weichen für die Diversifizierung meines E-Book-Pro­gramms, um mich ein wenig von der vollständigen Festlegung auf Amazon-KDP zu lösen. So erschloss ich auf den Tipp eines guten Freundes hin die Plattform www.beam-ebooks.de und kann seit Juni 2014 auch dort veröffentlichen.

Während die Amazon-KDP-E-Books im MOBI-Format erscheinen und nur auf Amazon-Readern bzw. mittels der KindleApp gelesen werden können, können die EPUBS bei „beam“ auf allen Endgeräten geschmökert werden. Ich hoffe, da­von machen in dem kommenden Jahr noch mehr neugierige Leser Gebrauch, denn bislang scheint kaum jemand meine EPUBS entdeckt zu haben, was doch schade ist.

Was die Besucherzahlen auf der Homepage www.oki-stanwer.de angeht, so ha­ben sich bis zum 26. Dezember 2014 insgesamt 36.309 Zugriffe registrieren las­sen, ich gehe also für das Gesamtjahresergebnis von rund 37.000 aus. Das ist mehr als eine Verdopplung zum Vorjahr… ein Grund, lächelnd in die Zukunft zu sehen.

Auch was den Verkauf meiner E-Books angeht, kann sich das sehen lassen. Selbst wenn in den letzten Monaten der Verkauf eher schleppend vor sich ging, sind rund 900 E-Books verkauft worden, so dass auch hier eine deutliche Steige­rung zu verzeichnen ist – auch wenn bedauerlicherweise das vierstellige Ergeb­nis nicht erreicht wurde. Da bin ich natürlich auf eure tätige Mithilfe und Wer­bung unter Freunden, Bekannten und Verwandten angewiesen, anderenfalls geht mir alsbald die finanzielle Puste aus, und der Traum vom Oki Stanwer My­thos in der Öffentlichkeit stirbt ab… das wäre doch angesichts der vielen inter­essanten Geschichten, die es noch zu erzählen gibt, gar zu schade.

Schauen wir uns im Detail an, wie sich das E-Book-Programm in diesem Jahr entwickelt hat. Es gab da im Herbst einige Turbulenzen, die aber zugleich Keim für neue und faszinierende Entwicklungen geboten haben, die sich erst jetzt im Jahr 2015 so richtig entfalten können.

In der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) habe ich euch mitge­nommen von der geheimnisvollen Bebenzone ins zerstörte Sonnensystem der Tassaier (Bde. 8/9), und von dort aus seid ihr mir gefolgt in die Tiefen des mons­trösen „Sternenhammers“, um das Volk der rätselhaften Shonta kennen zu ler­nen (Bd. 10).

Dann kehrten wir argumentativ zurück auf die Wüstenwelt Hushhin, wo ich euch den vielleicht ungenießbaren Wissenschaftler Noshtoy vorsetzte, der im Verein mit dem „ewigen Gedächtnis“ eine Katastrophe auslöste und ein neues Tor in völlig neue Gefilde Twennars öffnete (Bde. 11/12).

Ach ja, und schließlich führte ich euch aus dem verwüsteten Sonnensystem „Sianlees Rast“ in Begleitung der GHANTUURON-Crew auf die Dschungelwelt Shookash, zu den undurchsichtigen Allis und hinein ins „Museum der Vushgor“, direkt bis vor die Schwelle eines Erstkontaktes mit den legendären „Baumeistern“ (Bde. 13-15).

In den beiden Romanen aus der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“, also dem Roman „Ian und der Stein der Götter“ und „Die schamlose Frau“ zeigte ich dann Blicke in weitere OSM-Universen. Zuerst reisten wir gemeinsam durch das schwarze Kristalltor der Baumeister – sehr ähnlich übrigens den Portalen, die die Yantihni auf Hushhin vorgefunden haben, das solltet ihr euch merken – auf der Venus hinüber zu einem Planeten, den der junge Ian Perry „Swamp“ nennt. Er wird aber unter dem Eigennamen „Dawson“ oder „Shoneei“ später im OSM „Karriere“ machen. Das Universum, in dem diese Geschichte angesiedelt ist, liegt von der Galaxis Twennar und dem Reich der Yantihni rund 85 Milliar­den Handlungsjahre entfernt.

Einen noch ferneren Blick wagte ich mit euch dann, als ich den Planeten Zhailon in KONFLIKT 25 des OSM besuchte, wo wir „Die schamlose Frau“, die Sternen­fee Gloria, und ihren nach ihr geradezu süchtigen Liebhaber Anton Devorsin kennen lernen konnten. Zwischen Ian Perry und dieser Welt liegen noch einmal rund 30 Milliarden Handlungsjahre.

Ferne OSM-Zukunft also.

Neben dem OSM konnte ich zwei Versprechen nicht einlösen. Zum einen dispo­nierte ich im August um. Anstatt dann schon eine zweite Storysammlung zu publizieren, wie angedacht (ich fand, ehrlich gesagt, auch kein passendes Titelbild für die ei­gentlich schon fertige Story „Edgars Sorgen“), sollte daraus erst im Dezember etwas werden.

Doch wie ihr wisst, hat auch das nicht geklappt. Grund dafür war eine Struktur­änderung in meinem E-Book-Mitarbeiterteam, die dazu führte, dass ich im Ok­tober von administrativen Dingen überrollt wurde und keine Möglichkeit besaß, dort ein reguläres MOBI-E-Book zu veröffentlichen. Drum verschob sich, das war dann das zweite Versprechen, das ich nicht einhalten konnte, der ganze Veröffentlichungsplan um einen Monat, und das „Dezember-E-Book“ kommt nun erst am 10. Januar 2015 heraus. Es ist also eins weniger geworden als ursprünglich erhofft. Tut mir leid, Freunde.

Für das Jahr 2015 sieht die Planung nun folgendermaßen aus, und ich hoffe, ich kann sie diesmal einhalten (also, Obacht, dies ist Wunschdenken):

Januar 2015: Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Ge­schichten (Storysammlung 2)

Februar 2015: Abenteurerherz (TI 16)

März 2015: Heiligtum der Shonta (Annalen 4)

April 2015: Zurück zu den Sargkolonnen (TI 17)

Mai 2015: Vaniyaa und die Shonta (TI 18)

Juni 2015: TRANCRAN-4462 (TI 19)

Juli 2015: Reinkarnation und andere phantastische Geschichten (Storysamm­lung 3)

August 2015: Auf Götterpfaden (TI 20)

September 2015: Hinter der Raumzeitwand (TI 21)

Oktober 2015: Welt der Wunder (TI 22)

November 2015: Das Sternenreich des Windes (TI 23)

Dezember 2015: Jaleenas zweites Leben (Annalen 5)

Ihr erkennt an diesem präzisen Plan: Ich habe schon sehr genaue Vorstellungen davon, wie es in diesem Jahr 2015 weitergehen soll. Die meisten Titelbilder lie­gen vor, zwei neugierige, interessierte Grafikerinnen stehen in den Startlöchern, um Titelbilder für meine E-Books zu gestalten (eine dritte hat schon eins beige­steuert, ihr seht es auf TI 17 Anfang April).

In welche Welt euch „Annalen 5“ im Winter 2015 entführen wird, möchte ich noch nicht verraten, das wäre deutlich zu zeitig. Aber ich deute mal an: da wart ihr schon einmal anno 2013. Eine besondere Bewandtnis hat es mit „Annalen 4“: um den Handlungsstrom dieser Geschichte würdigen zu können, ist die Lek­türe der Shonta-Episoden der TI-Serie ringsum vonnöten. Details dazu stehen in TI 16, und ich sage sicherlich zum Erscheinen des Bandes noch mehr.

Zwei strukturelle Veränderungen stehen euch für das Jahr 2015 bevor. Eine habe ich schon jüngst angekündigt – sie ist den ökonomischen Veränderungen von Amazon-KDP und der Besteuerung der E-Books geschuldet. Es handelt sich dabei um eine moderate Preiserhöhung, die sich stets mit der Neuerscheinung einstellen wird (dann statt 0,99 Euro nunmehr 1,49 Euro). Längere Geschichten werden dann entweder 3,49 Euro oder 4,49 Euro kosten. Ich sage euch jeweils Bescheid. Sobald ein altes E-Book als digitaler „Nachdruck“ bei „beam“ publi­ziert wird, fällt es aus dem Kindle-Leihprogramm bei Amazon heraus und wird im Preis ebenfalls auf 1,49 bzw. eine der obigen beiden Preisstufen angehoben, sofern der Preis vorher 2,99 oder 3,99 betragen hat.

Die zweite Veränderung besteht darin, dass die „Abkündigungs“-Blogartikel, wie ich das mal ironisch nennen möchte – also jene Blogartikel, in denen ich be­schrieb, wie wacker sich das jeweils neue E-Book im Gratisdownload „ge­schlagen“ hat – , vorerst eingestellt werden. Das hat damit zu tun, dass ich ein wenig das Gefühl habe, dass die Zahlen derzeit noch nicht wirklich präsentabel sind. Sobald sich das grundlegend zum Positiven ändert, können diese Beiträge gern wieder auftauchen. Derzeit investiere ich die Schreibzeit dafür lieber in an­dere Beiträge.

Es gibt natürlich weitere Pläne für 2015. Falls ich die Gelegenheit bekomme, endlich mit dem Programm Create Space gescheit arbeiten zu können, werde ich euch, wie schon einmal angekündigt, auch Printversionen meiner E-Books anbieten können, und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ihr euch „einen echten Lammers“ gedruckt ins Regal stellen könnt. Ich brauche nicht zu beto­nen, dass das auch ganz mein eigener Wunsch ist.

Ein weiterer Gedanke sind Lesungen. Eine Lesung konnte ich Anfang Oktober 2014 schon unerwartet realisieren, die gut angenommen wurde, eine vorherige habe ich auf dem Convention „Raum & Zeit Continuum III“ im Frühjahr gehal­ten. Weitere für 2015 scheinen äußerst realistisch zu sein.

Außerdem möchte ich gern sowohl den DortCon 2015 als auch die Buchmesse in Leipzig besuchen, wenn sich das ermöglichen lässt. Und last but not least steht noch ein weiteres Interview ins Haus sowie der Versuch, ein spannendes OSM-Buchprojekt zu verfassen, für das ich schon ein Rohskript ausgearbeitet habe. Das wird eine Menge Zeit binden und vermutlich erheblich mehr Geld kosten, als ich allein aufbringen kann – aber es würde sich sehr lohnen. Es trägt den Planungstitel „Im Feuerglanz der Grünen Galaxis“ und stellt den Anfang der Realisierung des OSM-KONFLIKTS 12 dar.

Der KONFLIKT 12, von mir in den Jahren 1987-1993 in der Serie „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (BdC) niedergeschrieben, stellte eigentlich den Wunsch­gedanken dar, den ich anno 2007 hatte, als ich erstmalig an die professionelle Veröffentlichung des Oki Stanwer Mythos gehen wollte… woraus nichts gewor­den ist (gottlob! Ich hätte es bestimmt vergeigt!).

Aber diese Serie, die ich derzeit abschreibe und mit Fußnoten kommentiere, hat soviel Feuer, soviel Action und Abenteuer und greift, das ist ganz wichtig für euch zu wissen, so viele Topoi der TI-Serie auf (!), dass ich bereit bin, in dieses Projekt jede Menge Herzblut zu investieren. Ihr werdet in diesem Buch auf Allis stoßen, auf Berinnyer, auf die Grüne Galaxis Bytharg und den Totensektor von Maran-Ghaal, Zeitreisen, Parallelwelten, die Baumeister, ihre Heimatgalaxis Arc, auf Oki Stanwer selbst und seine Helfer des Lichts, auf Dä­monen und Dämonenwaffen von TOTAM, TOTAM selbst, auf Sternenfeen und Sonnengärten…

Ihr seht, viele vertraute Begriffe. Und das ist wirklich nur die Spitze des Eis­bergs. Bei der Verwirklichung dieses Planes kann ich wahrlich jede Menge Hilfe gebrauchen, finanzielle und kreative. Wenn ihr das also alles kennen lernen wollt, unterstützt mich, Freundinnen und Freunde – und ihr erlebt ein Abenteu­er, von dem ihr noch in Jahren schwärmen werdet, versprochen!

Ich denke, das soll als Rückschau auf 2014 und Vorschau auf 2015 erst einmal genügen. Da habe ich euch den Mund nun wässrig genug gemacht, scheint mir. Kommt alle gesund und gut ins neue Jahr und bleibt mal gespannt, wie sich das E-Book-Projekt entwickeln wird.

Wir sehen uns an dieser Stelle am 4. Januar 2015 wieder.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

der Monat September 2014 war reichlich chaotisch, namentlich die zweite Hälf­te, in der ich quasi gar nichts zum OSM tun konnte, weil ich mit einer wichtigen anderen Aufgabe betreut war, die nichts mit meinen kreativen Werken zu tun hatte. Es ging da um ein sehr anspruchsvolles Lektorat eines Buches, das tat­sächlich erst GESTERN (30. September) Abgabeschluss hatte…

Diese Arbeit führte, ungelogen, manchmal zu zehn arbeitstechnischen Mails pro Tag, dazu gelegentlich zu mehrstündigen Telefonaten und kniffligen Nachre­cherchen. Allein die Schlussredaktion nahm dann geschlagene elf Stunden in Anspruch. Da war jenseits davon nicht mehr viel von mir zu leisten.

Hinzu kamen zwei weitere Problemfelder, die schon näher an dem waren, was ich hier sonst thematisiere: einmal geriet ich monetär in die Schieflage, was die Kosten meines E-Book-Programmes anging (vgl. dazu meinen „In eigener Sache-Blog 1“ vom 1. Oktober 2014, der darüber einige Auskunft gibt). Das beschäftig­te und beschäftigt mich nach wie vor sehr.

Das zweite Problem, was sich daraus ergab, bestand darin, dass ich natürlich, um mein E-Book-Programm zu erhalten, Ausschau halten musste nach kosten­sparenden Lösungsmöglichkeiten. Auch das kostet Zeit und Fingerspitzengefühl.

Allerdings glaube ich zuversichtlich, dass ihr mich in den zurückliegenden zwei Jahren gut genug kennen gelernt habt, um zuversichtlich sagen zu können: das macht dem Uwe natürlich Kopfzerbrechen, völlig verständlich, aber das wirft ihn nicht nieder und bringt die hoch fliegenden Pläne nicht zum Verlöschen wie eine Kerzenflamme.

Recht habt ihr. Aber ich wäre ein Lügner, wenn ich nicht offen bekennen würde, dass dieses Kopfzerbrechen nach wie vor nicht beendet ist und die Stabilisie­rung meiner Pläne, die einhergehen mit der Verbreiterung des Leseangebots für euch, nur für den Moment gelungen ist. Es ist mein Wunsch, euch noch sehr viel mehr von dem zu zeigen, was euch und dem Rest der Welt derzeit noch notwendig verborgen ist.

Nun, und es ist natürlich auch nicht so, dass ich im September überhaupt nichts geschafft hätte. Werfen wir einen Blick darauf, was in diesem Chaos dennoch in Arbeit war bzw. realisiert werden konnte:

Blogartikel 91: Work in Progress, Part 21

(Blogartikel 100: Der OSM auf einen Blick)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer“)

(DSj 56: Die Mauern der Offenbarung)

(OSM-Hauptglossar)

(OSM-Wiki)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Missionar“)

E-Book 20: Die Macht der Liebe

(Annalen 4: Heiligtum der Shonta)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst)

(DKdO 30 (?): Alte Bekannte)

NK 19: Stroboskopleben (Abschrift)

NK 20: AREAL 61 (Abschrift)

14Neu 19: Todesmission TOTAM

(14Neu 20: Der dritte Dämon)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“)

(E-Book 22: Abenteurerherz)

(E-Book 23: Zurück zu den Sargkolonnen)

18Neu 61: KNOCHENWELT

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

(DM 63: Gekapert!)

Erläuterung: Dies wird mutmaßlich Band 1725 des OSM. Und wie vor jedem „richtigen“ 100er-Band oder auch jeder 25er-„Schwelle“ verlangsamt sich not­wendigerweise mein Schreibtempo. Ich hoffe, in der zweiten Oktoberhälfte wird’s wieder geschwinder.

(NK 21: Die Feuersturmwelt)

(Auf Sklavenjagd – OSM-Story)

Tja… und dann war der Monat um. Ich sagte ja, ich habe nicht wirklich viel ge­schafft. Eine Menge „Verwaltungskram“ war darunter, d. h. die Optimierung der Glossare verschiedener Serien, wobei ich nun dank der fertigen Glossierung des KONFLIKTS 15 (Serie „Oki Stanwer“ bzw. inzwischen „OSNEU“) ein enormes Stück weitergekommen bin.

Ach nein, das heißt nicht, dass ich das Glossar 15 jetzt schon in das Haupt­glossar überführen kann! So schnell geht das dann doch nicht. Die handschriftli­che Begriffsliste umfasst 25 eng beschriebene Seiten, aber ich habe lange noch nicht alle Begriffe fertig erklärt. Dafür muss ich noch mal durch das Glossar durch und dann parallel durch jene Episoden der Serie, in der diese Zitatstellen zu finden sind. Und da die Serie aus den Jahren 1981-1984 stammt, könnt ihr euch denken, wie fern mir manche Sachen schon wieder sind. Selbst die kom­mentierte Abschrift OSNEU ist schon seit 2005 fertig… von fertiger Erklärung des Ganzen bin ich ziemlich weit entfernt. Aber es ist jetzt dennoch keine akute Baustelle mehr. Von denen weist der OSM freilich immer noch genug auf.

Ihr seht – langweilig wird es mit dem Oki Stanwer Mythos nicht, weder mit den alten Episoden noch mit den neuen.

In der kommenden Woche nehme ich euch mit zu einer anderen Baustelle und stelle heute schon die Frage: Glaubt ihr eigentlich an so etwas wie die „Dunkle Materie“ und die „Dunkle Energie“? Und nein, das hat jetzt nichts mit Star Wars oder so zu tun, sondern tatsächlich mit moderner Astrophysik.

Warum frage ich das? Sind wir hier in der Kirche? Natürlich nicht. Aber in der kommenden Woche unterbreite ich euch mit dem Teil 5 der OSM-Kosmologie-Lektionen einen Gedanken, der genau damit zu tun hat, mit der „Dunklen Ma­terie“. Wenn euch interessiert, was ich dazu zu sagen habe, der sollte nächste Woche wieder hier einschalten und nachlesen. Ich glaube, das wird eine interessante Sache.

Bis dahin noch viel Vergnügen mit meinen E-Books und den erschienenen Blo­geinträgen.

Mit Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 94: „Wie lang sind eigentlich deine E-Books?“

Posted Dezember 21st, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

es gibt Fragen, die sind irgendwie Dauerbrenner. Dazu gehören solche wie „Kann man vom Schreiben eigentlich leben?“ oder „Wo nimmst du nur all die Ideen her“, oft gefolgt von der Befürchtung „Gehen dir die Ideen nicht irgend­wann mal aus? Also, MIR würde das aber sicher schnell so gehen…“.

Na ja, und dann gibt es natürlich den obigen Klassiker, den ich heute mal the­matisieren möchte. Wie lang sind meine E-Books? Ja, dachte ich mir, das ist echt eine interessante Frage. Und um der Wahrheit die Ehre zu geben – lange Zeit war mir das selbst nicht restlos klar. Das mag jetzt verwundern, aber wenn man genauer hinsieht und sich ernsthaft auf die Frage einlässt, kommt bald Klarheit in den Themenkomplex.

E-Books sind noch nicht so sehr alt. Als ich die pulsierende, brodelnde phantas­tische Szene kennen lernte, das war Anfang der 80er Jahre, als viele von meinen E-Book-Lesern noch gar nicht geboren waren, da gab es weder so etwas wie ein allgemein verfügbares Internet noch nennenswerte Mobiltelefonie, und es exis­tierten natürlich auch keine E-Books.

In jener Zeit hatten Bücher, Zeitschriften oder auch Heftromane ein klar defi­niertes, einmal festgelegtes Format. Bei allem spielte, wegen der Druckbögen, die Zahl 4 eine zentrale Rolle. Werke, die etwa, wie mein zweites E-Book „Das Erbe der Forscherin“, 63 Seiten hatte, wären damals einfach nicht möglich ge­wesen. Da wurde damals dann gekürzt oder mittels Werbung, Zeilenumbruch oder ähnlichen Methoden „gestreckt“, um auf die Normlänge zu kommen.

Das E-Book-Format räumte mit dieser Vorstellung dann im Laufe der 90er Jahre gründlich auf. Gesetzt den Fall, man hat nicht eine unveränderbare PDF als Grundlage – also quasi ein „Bild“ anstelle eines Textes – dann ist heutzutage die Länge eines vorliegenden Textes variabel. Das Zauberwort heißt „dynamische Seitenerstellung“. Ohne dass ich davon übermäßig viel verstehe, sieht es für mich so aus, dass die E-Book-Seiten sich variabel an das Lesemedium anpassen, also beispielsweise an einen KindleReader von Amazon oder einen Tolino-Reader oder vielleicht auch einen Smartphone-Bildschirm (letzteres halte ich für ziemlich strapaziös, was längeres Lesen angeht, aber das ist nur meine Privatmeinung, die natürlich von meiner starken Kurzsichtigkeit beeinflusst wird. Ich habe es gern etwas größer, und ich schätze, diese Tendenz wird zunehmen, je älter ich werde).

Die Folge ist dann natürlich auch, dass die einleitende Frage ein wenig in die Irre führt. Man kann sagen, dass sie recht eigentlich nur kontextgebunden Sinn ergibt. Das bedeutet: man muss quasi für jedes Endgerät separat definieren, wie groß der Seitenumfang ist. Und das hängt mit den Nutzereinstellungen zu­sammen. Der eine liest gern zweispaltig, der andere einspaltig, der eine vergrö­ßert die Schrift, um sie besser lesen zu können, weitere Leser belassen sie so, wie sie ist. Oder verkleinern sie womöglich sogar, wenn sie üblicherweise das Lesen auf kleinen Bildschirmen gewöhnt sind.

Diese Veränderungen beeinflussen also recht deutlich die Variabilität und Länge der E-Books. Ich gehe im Folgenden von meinen ursprünglichen MOBI-Dateien aus, die ich von E-Book-Lektorat www.ebokks.de zurück erhalte, um sie dann bei Amazon hochzuschalten

Das kürzeste meiner E-Books – und ich beziehe mich aus aktuellem Anlass (ich schreibe diese Zeilen am 8. Juli 2014, damit sind 19 meiner Werke auf Amazon am Start, wenngleich ich natürlich auch weiß, dass ihr diese Worte erst am 21. Dezember 2014 lesen werdet; meiner Planung zufolge sollten dann 24 E-Books veröffentlicht sein. Plus sieben auf www.beam-ebooks.de im EPUB-Format, aber darum geht es heute nicht) auf die zum gegenwärtigen Zeitpunkt erschie­nenen Werke – ist erwartungsgemäß mein Erstling „Hinterlassenschaften“, den ich im Februar 2013 auf Amazon.de veröffentlichte. Dieses Werk hat in der gän­gigen Formatierung für KindleReader 23 Seiten Umfang. Es ist halt eine erste Fingerübung… die gleichwohl mehr als tausend Interessenten gefunden hat. Der Reiz des Neuen, schätze ich mal schmunzelnd.

Das mit Abstand längste meiner Werke, auch dies ist eigentlich keine sonderli­che Überraschung, ist „Annalen 2: Ian und der Stein der Götter“, das im Mai 2014 startete. Wieso ist das keine Überraschung? Weil die Werke der Reihe Aus den Annalen der Ewigkeit grundsätzlich durch zwei Tatsachen auffallen. Sie sind zumeist deutlich umfangreicher als die seriellen E-Books der TI-Serie oder die Einzelbände. Und zum zweiten geben sie ja „Blicke in andere OSM-Universen preis“, was ihren Aufpreis legitimiert. Sie sind gewissermaßen Boni für die neugierigen Leser, die mit den TI-Bänden noch nicht genug haben.

Es ist übrigens jetzt schon absehbar, dass „Annalen 3: Die schamlose Frau“, die plangemäß Anfang August gestartet sein sollte, die Seitenlatte noch deutlich anhebt. Es ist das bislang umfangreichste OSM-Werk, das in der Reihe der An­nalen erscheint, und so schnell kommt dergleichen nicht nach… wiewohl es da durchaus ein paar Aspiranten gibt. Dazu sage ich hier und heute aber noch nichts.

Auffällig ist auch, dass immer dann, wenn ein neuer Handlungsschauplatz ein­geführt wird bzw. eine größere Menge neuer Personen in Erscheinung tritt, die Seitenzahl der TI-Episoden deutlich anschwillt. Das ist der Fall bei TI 4 „Der Schiffbrüchige“, wo ich Hushhin besuchte (95 Seiten), das ist bei der Rückkehr in den GHANTUURON-Handlungsstrang der Fall, also in TI 6 „Die Schuttwelt er­wacht“ (102 Seiten), dito beim Beginn des RHONSHAAR-Abenteuers in TI 8 „Am Rand der Bebenzone“ (133 Seiten) und dann bei der Rückkehr zu den Hushhin-Archäologen in Band 11 der Serie: „Das Archiv der Hushhiner“.

Das wird auch künftig so bleiben.

Ihr könnt eine einfache Handformel für den Umfang entwickeln: die E-Book-Rohlinge sind ziemlich genau doppelt so lang wie das Manuskript ist. Ist das Skript dann, aus welchen Gründen auch immer, also etwa 70 Seiten lang, wird der Rohling auf rund 140 Seiten anwachsen. Mit solchen Relationen kann ich ein wenig planen.

Ehe ich für heute zum Schluss komme, möchte ich noch zwei Bemerkungen ma­chen. Eine ist, wenn ihr so wollt, für die Statistikfreaks unter euch. Als ich vorhin die E-Books genauer examierte, kam mir der Gedanke, doch kurzerhand mal zu schauen, wie viele Seiten ich auf diese Weise in meinen 19 bisherigen Monaten als E-Book-Autor schon veröffentlicht hatte, und das habe ich dann kurzerhand realisiert.

Es sind also 19 E-Books zwischen 23 und (bis Ende Juli 2014) 224 Seiten publiziert worden. Summa summarum macht das 1.866 Seiten oder gut 98 im Durchschnitt der monatlichen Seitenzahl. Tendenz steigend, weil die Episoden natürlich nach und nach ein wenig an Umfang zunehmen werden. Der OSM entwickelt sich ja gerade erst.

Dies führt dann fast zwangsläufig, glaube ich, zu der zweiten Frage, die manche von euch sich vielleicht bang stellen mögen: Bleibt der Preis der TI-Serien-E-Books mittelfristig konstant bei 0,99 Cent oder steht hier angesichts der refe­rierten Fakten demnächst eine Preiserhöhung ins Haus?

Ich kann euch beruhigen, meine Freunde – mit einer größeren Preiserhöhung rechne ich für die nahe Zukunft bei der Serie nicht (die durch die gesetzlichen Anpassungen Anfang 2015 erforderlichen einmal ausgenommen, doch bemühe ich mich dabei, meine Werke nicht mehr als jeweils 50 Cent je E-Book zu verteuern). Der OSM soll ja nicht ein Instrument zum Schröpfen der Leserinnen und Leser sein, sondern eine möglichst niedrige Einstiegshürde bieten. Denn ich weiß natürlich auch, dass der OSM ein hoch komplexer Stoff ist. Wer meinem Blog länger und regelmäßig gefolgt ist, dem wird das evident sein. Warum sollte ich also Leser durch einen unnötig hohen Preis verschrecken? Natürlich würde ich schon gern mehr an Tantiemen einnehmen, das zu leugnen, wäre albern. Aber nicht auf diese Weise, dafür gibt es andere Modelle. Vorrang hat in jedem Fall das Leserinteresse.

Und wenn ich daran denke, wie viele Aberhunderte von Episoden es noch gibt, die ihr nicht kennt (schaut nur mal in die OSM-Wiki auf der Homepage, wo überall „unpubliziert“ steht!), dann steht für mich fest: Langeweile wird hier noch lange nicht eintreten, und derzeit denke ich einfach daran, die Einnahmen auf lange Sicht durch die Geduld und Neugierde der Serienleser zu erhalten. Bislang, scheint mir, ist das gut möglich.

Soviel, denke ich, sollte ich zum Thema, wie lang denn nun meine E-Books wä­ren, zu sagen. Heute in einer Woche nehme ich euch mit in den Kreativmonat September 2014, im 22. Teil meiner Artikelserie „Work in Progress“. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder mit von der Partie wärt…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

heute erscheint also der letzte Band der EPUB-Bibliothek für das Jahr 2014. Mit dem Roman „Wenn der Sternenhammer fällt…“ tretet ihr endgültig in die dra­matische Tiefendimension des Oki Stanwer Mythos (OSM) ein. Für den Preis von 1,49 Euro könnt ihr auf allen Endgeräten nun verfolgen, wie die Ereignisse, die im Roman „Der Schiffbrüchige“ im vergangenen Monat begonnen haben, weitergehen.

Ja, die yantihnischen Archäologen auf Hushhin können den Kontakt mit dem Schiffbrüchigen aufnehmen, einem Tassaier namens Gwensh. Doch was er zu berichten hat, ist derart ungeheuerlich, dass allgemeiner Unglauben Raum ge­winnt. Und nagende Zweifel breiten sich aus: ist dieses schwer verletzte Wesen noch bei Sinnen? Sind das Wahnvorstellungen? Oder ist an dem grässlichen Be­richt doch mehr dran, als man glauben möchte?

Wer Näheres über diesen Bericht und Gwenshs Martyrium und sein Volk erfah­ren möchte, der lese in dem E-Book weiter…

Leser, die dem Oki Stanwer Mythos der Serie „Oki Stanwer und das Terrorim­perium“ (TI) im MOBI-Format folgen, sind natürlich schon schlauer. Diese Epi­soden werden auch im EPUB-Format in den kommenden Monaten folgen. Ich glaube, darauf könnt ihr euch alle schon freuen. Jetzt geht das Abenteuer in der Galaxis Twennar richtig los!

Drum lest TI 5: „Wenn der Sternenhammer fällt…“, ab heute für nur 1,49 Euro als EPUB auf www.beam-ebooks.de erhältlich.

Ich wünsche euch eine angenehme Lektüre.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.