Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

heute ist es also endlich wieder soweit, dass ihr im EPUB-Format in meiner Se­rie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ vorankommen könnt. Mit „Der Schiffbrüchige“ liegt ab sofort zum Preis von 1,49 Euro das nächste Reiseaben­teuer in das yantihnische Imperium zum Download vor.

Was genau erwartet euch (diese Zeilen sind an jene Neuleser gerichtet, die bis­lang des Formats wegen noch nicht der Serie bis hierhin folgen konnten… Leser meiner MOBI-E-Books können gern wegschauen)? Nun, folgendes:

Die Yantihni sind seit Jahrhunderten auf der Suche nach Nachbarn im Kosmos, nach anderen Zivilisationen, aber sie haben nie welche entdecken können. Bis sie im Tush-Nebel auf die Wüstenwelt Hushhin stießen. Denn diese Welt, so le­bensfeindlich sie auch aussehen mag, birgt unter der trockenen Kruste ein Ge­heimnis der Vergangenheit – unterirdische Stadtanlagen eines ausgestorbenen Volkes.

Man nennt sie Hushhiner, und yantihnische Archäologen sind stetig dabei, die riesenhaften Tunnelanlagen zu erforschen. Von einer Entschleierung der Vergan­genheit sind sie indes noch weit entfernt.

Und im Jahre 440 yantihnischer Zeitrechnung werden sie dabei auch brüsk un­terbrochen, denn Hushhin bekommt jählings Besuch aus dem Kosmos – und diesmal von einem wirklich hoch technisierten Alien, eben dem Schiffbrüchigen.

Damit beginnt ein haarsträubendes neues Abenteuer für die Yantihni, das zu völ­lig neuen Ufern führen wird. Nehmt den Faden hier am Anfang auf und folgt der Spur, Freunde – es lohnt sich!

Drum lest TI 4: „Der Schiffbrüchige“, ab heute für nur 1,49 Euro als EPUB auf www.beam-ebooks.de erhältlich.

Ich wünsche euch eine angenehme Lektüre.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Der Endstand des E-Books „Vanshcors Flucht“ ist ermittelt!

Posted November 11th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books, werte Leser des OSM,

ich gebe seufzend zu, dass es immer ein Problem ist, wenn man den Mittelteil einer Trilogie vorstellen muss, und da kann man sich natürlich über mangelnde Resonanz nicht verwundern. Mit meinem aktuellen E-Book „Vanshcors Flucht“, das heute früh den Gratisdownloadbereich verlassen hat, verhielt es sich denn auch ganz genauso.

Die Konsequenz sieht so aus, dass 179 neugierige Leser sich dieses E-Book inzwi­schen besorgt haben. Betrüblich wenig, auf den ersten Blick gesehen. Aber ich wende das ins Positive und berücksichtige dabei, dass dieser Band eine traditio­nell unglückliche Position besetzt, nämlich eben den Mittelteil einer Trilogie.

Und wenn ich daran denke, wie sehr seltsam einst die Kritik ausgefallen ist, als beispielsweise Fluch der Karibik 2 zu sehen war – auch das ein klassischer Mit­telteil einer Trilogie, selbst wenn es inzwischen vier Teile gibt – man könnte in dem Zusammenhang übrigens auch den Film Matrix Reloaded nennen, der wohlweislich den Titel „Matrix 2“ umging, was exakt mit diesem Problem zu tun hat… nun, wenn ich mir das so anschaue, dann bin ich wohl notwendig in die­ses Interessetief geschlittert. Das ist offenbar völlig normal und liegt weder an mir noch an der Story an sich.

Dennoch begehe ich auch in Zukunft nicht den Fehler, den manche Leute heut­zutage machen, namentlich in der Filmindustrie: aus einer Trilogie unvermittelt durch Aufspaltung des letzten Teils einen Vierteiler zu machen (ich brauche kei­ne Namen und Titel zu nennen, ihr wisst, denke ich, hinreichend Bescheid, man braucht sich nur die Kinoprogramme der Gegenwart und der jüngsten Vergan­genheit anzuschauen) und auf diese Weise die Geschichte „aufzupusten“ in dem albernen Versuch, den neugierigen Lesern oder Zuschauern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Nee, Freunde, das gibt es bei mir nicht.

Alles, was ich mit dem Oki Stanwer Mythos tue, besteht darin, die vormaligen Episoden, die ja sehr spartanisch und nicht wirklich lesefreundlich die Essenz der Handlung enthalten, leserfreundlich aufzubereiten. Das führt dann zur Ver­größerung des Textumfanges, aber auch zur Einarbeitung interessanter neuer Handlungspassagen.

Natürlich ist der aktuelle Band der Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium ein klarer Übergangsband… doch wer das Gesamtbild im Blick behält, dem dürf­te recht bald klar werden, dass der Anfang der Episode noch erhebliche Konse­quenzen haben wird. Selbiges gilt generell für das Verhältnis zwischen den Allis und den Yantihni. Wohin genau der Weg führt, mag ich hier noch nicht verra­ten. Da solltet ihr den kommenden Band, TI 15 „Die Macht der Liebe“ abwar­ten und vor allen Dingen die Entwicklungen im kommenden Jahr anschauen.

Wie entwickeln sich die Dinge in meinem Umfeld sonst so weiter, was steht als nächstes auf der Agenda?

Nun, ihr werdet natürlich am kommenden Sonntag an dieser Stelle wieder einen Beitrag aus meinem Wochenblog vorfinden. Diesmal kehre ich ins Jahr 1987 zurück und nehme euch mit zu den Werken „Aus den Annalen der Ewig­keit“, die um diese Zeit entwickelt wurden.

Bereits einen Tag vorher, am 15. November, erfolgt die nächste Veröffentli­chung im EPUB-Format auf „www.beam-ebooks.de“. Hier erscheint dann der E-Book-„Nachdruck“ von TI 4: „Der Schiffbrüchige“, der dann ebenfalls zum Preis von 1,49 Euro für alle Lesegeräte erhältlich sein wird.

Damit entschwinde ich auch schon wieder und wünsche euch einen angeneh­men Tag.

Bis bald, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 88: Über den Tod… und darüber hinaus

Posted November 9th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

es gibt solche und solche Steilvorlagen, die mich dazu bringen, Blogtexte zu ver­fassen. Jüngst gab es einen Vorfall mit einem befreundeten Literaten (vgl. Blog 84), und heute ereilte mich der nächste Schock, der zur kreativen Kompensati­on zwang.

Ein Todesfall, ganz recht, ihr ahnt das schon des Titels wegen. Eine alte Brief­freundin ist verstorben… ich erfuhr es allerdings erst jetzt nach rund zwei Mo­naten, als ich ihr einen Geburtstagsgruß zukommen ließ. Das hat schon etwas Morbides an sich, wie ich zugebe, aber natürlich trage ich daran keine Schuld, das liegt schlicht an den Umständen.

Dieser traurige Vorfall, der einen Lebensfaden unwiderruflich kappt, ist aber auch eine Möglichkeit für mich, einen anderen Faden wieder aufzunehmen, den ich hier vor Monaten offen lassen musste. Ich könnte mir denken, dass es viele meiner Leser unbefriedigt gelassen hat, als ich im Wochen-Blog 57 „Ein feiner Faden unnennbarer Substanz…“ das Ende offen zu lassen gezwungen war. Ich wäre ein Heuchler, würde ich behaupten, dies hätte ausschließlich daran ge­legen, dass der vorab limitierte Schreibplatz erschöpft war. Das stimmte zwar auch, aber es war nicht der einzige Grund.

Erinnern wir uns an das, was ich damals sagte: Ich drückte am 6. April die Hoff­nung aus, dass wir dereinst einmal imstande sein könnten, die theoretischen Grundlagen des OSM hinsichtlich der feinstofflichen Seele genauer zu erfor­schen. Momentan ist das eben reine graue Theorie, weil wir nicht über die Messinstrumente verfügen, die den primärenergetischen Gehalt der feinstoffli­chen Fadenmatrix registrieren können.

Ich sagte außerdem, dass ich davon ausginge, die Fadenmatrixkerne der Lebe­wesen seien zeit ihres Daseins immerzu mit dem Universum verbunden, mit der universellen Matrix, und deshalb werde mit dem Absterben des physischen Lei­bes unweigerlich etwas, und zwar etwas Essentielles, erhalten bleiben: eben die Fortexistenz dessen, was wir die Seele nennen.

Der Fadenmatriximpuls sei gepulst, fuhr ich fort, und man muss sich dies zeit seiner Existenz als einen stetigen Strom von Informationen vorstellen. In gewis­ser Weise ist ein Lebewesen auf diese Weise eine Art Funkgerät, das all seine Eindrücke ans Universum selbst sendet, doch sind diese Informationen nur für denjenigen zu entschlüsseln, der diese Frequenzen kennt und zu decodieren versteht. All unsere Eindrücke werden als während unseres Lebens übermittelt und in der universalen Matrix gespeichert, wo sie, könnte ich mir vorstellen, Kondensationskerne bilden.

Bleiben wir im Computerjargon, dann haben wir hier womöglich so etwas wie Dateiencluster oder Clouds vor uns, die im Laufe unseres Lebens nach und nach zu biografischen Kopien unserer selbst werden, Abbilder unserer selbst. Und mit unserem physischen Tod sind sie das, was von uns bleibt.

Wo ist nun dieser Ort, an dem diese metaphysischen Abbilder unserer selbst sich aufhalten? Das ist im OSM ein wenig schwierig zu sagen… für den frühen OSM, sollte ich einschränken. Im späten OSM ist es etwas einfacher, schafft aber neue Probleme. Werfen wir heute mal einen Blick dorthin:

Im KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (1988-1994) wird Oki Stan­wer auf einer postapokalyptischen Erde von der Dämonenwaffe GOLEM ge­zwungen, die Hexe Davina zu schwängern. Der Plan, der dahintersteht, ist der, über Oki Stanwers Kind Allmacht zu erringen (ein durchaus nicht undenkbarer Plan, dessen logische Grundlagen ich hier aber noch nicht enthüllen möchte, das ist späteren kosmologischen Lektionen vorbehalten).

Dummerweise geht der Plan dennoch schief: die schwangere Davina kann GO­LEM nämlich entkommen, auf eine völlig ungeheuerliche Weise – in ihrem Ge­fangenenquartier in Ägypten öffnet sich ein Tor in die Matrix selbst, und sie ent­kommt dorthin. Ich gehe heute davon aus, dass die Person, die ihr dabei gehol­fen hat, ihre eigene ungeborene Tochter Sarai gewesen ist. Sarai Stanwer wird folgerichtig an einem ungeheuerlichen Ort geboren: im Innern der Matrix selbst.

Mit dieser Geburt beginnt ein interner Metamorphoseprozess der Matrix. Was zuvor als eine Art holografisches Strukturraster erschien, gewinnt auf einmal materielle Konsistenz. Alles das, was zuvor nur als Speicherinhalt vorhanden war, wird plötzlich erlebbare Realität. Es entsteht etwas, was man als Matrix­land bezeichnet – eine ungeheuerliche Landfläche, die alle Welten abbildet, die bislang während der KONFLIKTE existiert haben und ausgelöscht wurden. Und es tauchen in diesen gigantischen Weiten außerdem die so genannten Sümpfe der Wiedergeburt auf.

Und unendlich viele Lebensformen.

Soweit ich das bislang erkennen kann – aber meine Blicke in das Matrixland wa­ren bislang im wesentlichen auf die Jahre 1993 und 1994 beschränkt – , erschei­nen hier nach und nach alle Lebensformen wieder, die in den bisherigen Univer­sen gelebt haben und gestorben sind (beispielsweise, wenn wir an die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ denken, wären damit auch Personen wie die Sternenforscher Sianlee und Vhentar gemeint; bei der schieren Ausdehnung des Matrixlandes wäre es freilich recht sinnlos, sie suchen zu wollen).

Die Basis dieser Reinkarnation, wie man sie durchaus nennen kann, ist das, was ich oben andeutete: die matrixbasierten, energetischen Kopien dessen, was wir die Seele nennen. Ich gehe aktuell davon aus, dass diese Identitätskerne in der vorherigen Zeit, also in den KONFLIKTEN 2 bis 22 inklusive, wohl nur als Mög­lichkeiten angedacht werden müssen. Sie „schlafen“ gewissermaßen.

Ich deutete oben aber auch an, dass diese Veränderung neue Probleme schafft. Das ist leider ebenfalls richtig… es gibt nämlich noch so etwas wie TOTAMS Knochenstraßen, und es ist dummerweise ebenfalls richtig, dass es solche We­sen wie die Totenköpfe gibt. Ihre Existenz verträgt sich nur bedingt mit der Wirklichkeit des Matrixlandes. Für diesen Widerspruch habe ich noch keine kla­re Lösung gesehen. Es gibt sicherlich eine, aber sie erschließt sich mir gegen­wärtig noch nicht.

Es ist eben meist so, dass ich gewisse Sachverhalte sehe und dann genau weiß: ich muss das SO schreiben und nicht anders. Das bedeutet freilich nicht, dass ich auch verstehen muss, warum es sich so verhält. Ich weiß, diese Sicht der Dinge ist insbesondere für Leser irritierend, die der Auffassung anhängen, ein Autor solle jederzeit vollkommen Herr der Lage sein. Aber ich betonte schon einmal, dass man sich bei der Lektüre des Oki Stanwer Mythos von solchen Vor­stellungen lösen muss.

Die metaphysischen Grundlagen des OSM haben etwas von Offenbarungswis­sen an sich, so unbefriedigend das auch sein mag. Ich fühle einfach, dass die Dinge sich richtig oder falsch anfühlen, aber die kausalen Zusammenhänge, warum manche Fakten so dargestellt werden müssen und eben nicht anders, die erschließen sich mir mitunter erst nach Jahren.

Was die Fortexistenz der Seelen und diesen fundamentalen Widerspruch zwi­schen Matrixland und den Knochenstraßen TOTAMS angeht, so ist dies ein The­ma, an dem ich deshalb so wenig rühre, weil ich merke, dass die Zeit dafür noch nicht gekommen ist. Es mag noch Jahre dauern, bis ihr direkten Kontakt mit dem abenteuerlichen KONFLIKT 23 schließt, meine lieben Freunde. Aber das ist ja mit vielen Dingen so, die ich in meinen Wochen-Blogartikeln behandle. Seid mir darum nicht gram, ihr wisst, dass das nicht aus bösem Willen geschieht.

Der OSM ist ein großes, sehr komplexes Thema, und ich versuche, ihn langsam und in kleinen Dosen aufzubereiten, damit er euch nicht gedanklich überfor­dert. Derjenige, der damit die meisten Schwierigkeiten hat, bin ich selbst, weil ich eben schon soviel darüber weiß und manchmal nicht recht entscheiden kann, wo ich anfangen soll zu berichten.

Der Komplex des Todes und dessen, was jenseits davon liegt, ist mit meinen obigen Erläuterungen natürlich nur um ein kleines Mosaiksteinchen erweitert worden. Was es da noch alles gibt? Oh, lasst euch überraschen, meine Freunde! Der Tod ist ein faszinierendes Mysterium, und wir in unserer Wirklichkeit sehen davon nur ein kleines Stück, das zumeist Bitterkeit, Tränen und Depressionen im Gefolge hat.

Ich glaube, dazu besteht wenig Grund, wenn wir nur recht begreifen, worum es wirklich geht. Wir werden diesen Pfad weiter verfolgen. Bald. Bleibt neugierig, ich denke, es lohnt sich…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 87: Logbuch des Autors 9: Besuch in Beltracor

Posted November 2nd, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

wenn ihr diese Zeilen am 2. November 2014 lest, wird das, worüber ich hier ein wenig erzählen möchte, schon längst eingetreten sein. Aktuell ist das noch süße Zukunftsmusik. Es geht um einen Besuch in einer buchstäblich in jedem erdenk­lichen Sinn fernen Sterneninsel, und das sage selbst ich als „Weitgereister“ im Oki Stanwer Mythos.

Ich gestehe zugleich, dass ich euch auf diese Weise mitnehme in Neuland, in dem ich mich derzeit ein wenig tastend orientiere, wie wenn man sich durch dichten Nebel bewegt, ohne genaue Ahnung, wo man sich eigentlich aufhält… es gibt Menschen, die das zutiefst verstört und verunsichert, und auch ich bin dabei nicht frei von Beklommenheit. Aber dann gibt es in mir natürlich diesen Impuls der tiefen, hungrigen Neugierde, der mich meine Bedenken vergessen lässt. Und ich lasse mich auf das ein, was vor mir liegt. Kreativ verstanden.

Erst gestern hatte ich eine schöne kreative Diskussion, in der ich wieder einmal – und diesmal schien das tatsächlich anzukommen – beschrieb, wie das ist, wenn ich Geschichten niederschreibe. Ich gehöre zur Spezies der intuitiven Schreiber und nicht zu der Form von Autoren, die analytisch einen Roman nach Kapiteln, Höhepunkten der Handlungsführung usw. konstruieren, die sagen können, wie viele Seiten ihr Werk haben wird, ehe sie auch nur die erste Zeile daran geschrieben haben.

Für mich ist das mehr wie ein vor dem inneren Auge ablaufender Film, den ich möglichst getreu nacherzähle. Mit dem Unterschied, dass wohl die einzige Per­son, die diesen „Film“ sehen kann, ehe er tatsächlich aufgeführt wird, ich selbst bin. Weswegen ich mich verpflichtet fühle, euch davon zu erzählen, um euch daran teilhaben zu lassen. Das ist der zentrale Impetus, der die Veröffentlichung des Oki Stanwer Mythos durchdringt.

Ihr seht darin ein Problem, in der Art der Arbeitsweise? Durchaus mit Recht. Sie ist prinzipiell unbeherrschbar. Wenn der „Strom der Bilder“, der meine Finger lenkt und meine inneren Blicke trifft, abreißt, dann stockt auch das Nieder­schreiben, notwendig. Und so treten natürlich Pausen im Schreibprozess ein, manchmal nach Jahren zu zählen.

So ist das gelegentlich auch mit Handlungsschauplätzen, die für mich neu sind. Beltracor ist so eine Galaxis. Lasst euch ein bisschen was zu Beltracor erzählen, soweit ich darüber bislang orientiert bin. Denn, wie ich oben andeutete: ich „weiß“ nicht alles über diese Galaxis, ich weiß sogar, genau genommen, recht wenig. Dennoch habe ich euch Anfang August in diese Galaxis gelenkt, als ich den dritten „Annalen“-Band veröffentlichte, „Die schamlose Frau“. Und ich könnte es gut verstehen, wenn ihr euch inzwischen fragt: was mag da noch alles geschehen?

Beltracor ist eine Galaxis in einer Art von terra incognita, in unbekanntem Raum, der nur einen vagen Namen hat. Ich nenne ihn KONFLIKT 25, und was Oki Stanwer in diesem Universum für eine Rolle spielt, kann ich derzeit nicht beurteilen, er ist dort noch nicht in Erscheinung getreten… und vermutlich so­wieso eher eine Art von Legende. Ihr mögt euch entsinnen, dass ich in „Die schamlose Frau“ davon sprach, er sei gewissermaßen in den Status eines Got­tes erhoben worden… seltsam genug, aber hier ist heute nicht der Platz, dar­über Näheres zu mutmaßen. Und es wäre nicht mehr als eine Mutmaßung.

Ich bin in Beltracor – und dies ist der einzige Blick, den ich dorthin bislang in KONFLIKT 25 geworfen habe – bislang nur… nun, viermal gewesen. Einen Teil meiner Leser konnte ich schon einmal dorthin mitnehmen, nämlich jene Freun­de, die Leser des Fanzines „Baden-Württemberg Aktuell“ (BWA) des Science Fic­tion-Clubs Baden-Württemberg (SFCBW) sind. Sie haben in den Jahren 2010/11 in den Ausgaben 325-336 den unbearbeiteten Vorabdruck meines OSM-Ro­mans „Mein Freund, der Totenkopf“ lesen können, der in naher Zukunft auch als E-Book erscheinen wird… mal schauen, vielleicht 2015, das steht noch nicht fest.

Dieser erste Besuch in der Galaxis Beltracor begann für mich am 15. Mai 2005, aber ich kann nicht behaupten, dass ich damals schon wusste, worauf ich mich einließ, als ich dem jungen, unbekümmert und unsortiert quasselnden William Taylor jr. auf seiner Heimatwelt „Hamilton“ über die Schulter sah und von sei­nem Freund reden hörte, seinem Freund Shush, dem „Wanderarbeiter“, der aussah, als sei er gerade aus dem Grab gestiegen… und nein, wir reden hier nicht über Zombies oder so, sondern über die legendären Totenköpfe. Und ihre Existenz ist weitaus unglaublicher, als es den ersten Anschein hat. Und nein, mit „Untoten“ haben sie auch nichts zu tun, ganz und gar nicht (das hatte selbst ich viele Jahre lang geglaubt, aber inzwischen weiß ich es besser).

Wiewohl William neben den Geschehnissen auf „Hamilton“ noch von einigen anderen Dingen erzählte, auch von einigen anderen Welten, blieb doch die Kenntnis des Handlungsumfeldes sehr begrenzt, als ich diesen Roman am 7. September 2010 endlich abschließen konnte. Mir war nur sofort klar: diese Welt, die ich hier entdeckt habe – und intuitive Schriftsteller „entdecken“ Wel­ten und Protagonisten immer, so wie Forscher neue ausgestorbene Tierarten entdecken, sie „bauen“ oder „planen“ Personen, Welten und Schauplätze nicht, was diese Art des Schreibens ja so schwierig, aber auch zugleich so spannend und unberechenbar macht – , diese Welt also, die passte in keinen der bisher bekannten KONFLIKT-Handlungsrahmen. Wegen struktureller Details musste sie also jenseits des mir bisher bekannten Horizonts liegen, der von KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, begonnen 1994, gezogen wurde.

Ich dachte darum folgerichtig, dass ich mit diesem Roman einen ersten Blick in den KONFLIKT 25 geworfen hatte, OSM-Neuland. Und damit behielt ich Recht.

Während ich am obigen Roman schrieb, kam ich am 25. August 2007 ein zwei­tes Mal nach Beltracor, diesmal nur in Form einer Skizze, die aber deutlich den Reichtum dieser Handlungsszenerie auszuleuchten begann: „Die Reisenden von Beltracor“ ist eigentlich der Obertitel oder Untertitel eines Geschichtenzyklus, vielleicht eines Romanzyklus, den man als ein Crossover zwischen phantasti­schem Jugendroman einerseits und dem Oki Stanwer Mythos andererseits be­trachten kann.

Ich habe mich da noch nicht herangetraut. Aber ein paar Details darf ich hier und heute schon andeuten: es geht dort um die Hinterlassenschaft einer alten, weit gereisten Tante, die ihrer jungen Enkelin einen unerwarteten Schatz hinter­lässt, der immer sorgsam verschlossen aufbewahrt werden soll, ein rätselhafter Armreif. Und ihr könnt euch denken… dabei bleibt es natürlich nicht.

Das Mädchen und ein Freund beginnen damit herumzuspielen und müssen nun entdecken, dass dieser Armreif ein hochtechnologisches Artefakt ist, mit dessen Hilfe man von Welt zu Welt reisen kann (wenn man es richtig anwendet; dum­merweise wenden sie es falsch an). Und es gibt leider verborgene Mechanis­men, Mächte, wenn ihr so wollt, die durch die Aktivierung des Armreifs geweckt werden… und Wächter, die eigentlich genau dies verhindern wollen. So rufen diese beiden Teenager ohne Absicht die Wogen des KONFLIKTS direkt nach Beltracor…

Ich nehme deshalb an, dass das, was ich hier gefunden habe und weswegen ich es auch noch nicht intensiver verfolge, eigentlich der Keim der 25. OSM-Serie sein dürfte. Aber bitte, ich habe noch keine Vorstellung, wann ich mich weiter darum kümmern kann. Derzeit werde ich ja von den Wellenbewegungen ganz anderer Serien mit Beschlag belegt.

Beltracor versank damit wieder im Dämmer der Zukunft.

Allerdings nicht sehr lange: Am 7. September 2010 schloss ich den oben er­wähnten Roman „Mein Freund, der Totenkopf“ ab… und bereits am 1. Oktober sprang mich dann die Geschichte um Anton Devorsin und seine geliebte Gloria an… und die spielte nun ebenfalls so unabweislich in der Galaxis Beltracor, noch unabweislicher ging es überhaupt nicht. Binnen sieben Monaten entstand bis Anfang Mai 2011 der Roman, den ihr seit Anfang August habt lesen können.

Wer nun beide erwähnten Romane kennt, wird natürlich sagen können: das sind ja beides nur so punktuelle Blicke, können wir nicht mal ein wenig mehr vom Gesamtbild sehen? Wie passen der Sonnengarten, die Sternenfeen, die Welt Zhailon, die Welt Hamilton, die Xin-Invasoren, die rätselhaften „Wanderar­beiter“ und all das zusammen? Und dann vielleicht noch dieser Armreif-Juwel von den Sternen, die Weltentore und was es da in Beltracor noch so alles gibt? Und was ist mit der Vorgeschichte des „Wanderarbeiters“ Shush? Hat William Taylor jr. Recht, wenn er vermutet, dass Shush wahrscheinlich schon wieder in den Weiten von Beltracor unterwegs ist?

Tja, zu den meisten dieser Dinge kann ich leider noch nichts sagen… aber der letzte Punkt führte am 25. August 2011, also ein knappes Jahr nach dem Ende des „Freund“-Romans, dazu, dass der Bilderstrom bezüglich Beltracor wieder aktiviert wurde.

Da tauchte ich auf und verfolgte die knöchernen Schritte eines unheimlichen Besuchers auf dem Planeten Shrontar im Jahr 1210 Beltracor-Zeitrechnung. Und er besuchte das sorgsam abgeriegelte „Tal der Toten“, in dem eine Gruppe von Totenköpfen gewissermaßen „fürsorglich gefangen gehalten“ wurde.

Wer das für unmöglich hält, kennt sich mit Beltracor noch weniger aus als ich. Dennoch war die Situation… ja… explosiv. Dieses bisher nur als Fragment exis­tente Stück OSM, der begonnene Roman „Auf ewiger Mission“, thematisiert ei­nige der Fragen, die im „Freund“-Roman offen blieben, zugleich ist er deutlich zeitlich früher angesiedelt und überschneidet sich in seinem Fortgang mit dem Roman „Mein Freund, der Totenkopf“, so dass man hier auf diese Weise her­ausfindet, wo der gute Shush hergekommen ist und wohin er entschwand.

Das alles hat zu tun mit so genannten HEIMATSTÜCKEN, TASSYJAAREN, Toten­köpfen, Wanderarbeitern und GRALSJÄGERN… und ich habe davon bislang lei­der nur Stücke zu sehen bekommen. Aber die sind schon dergestalt, dass sich mir das Nackenhaar kräuselt, wenn ich auch nur davon berichten soll… beizei­ten, meine Freunde, erzähle ich euch gern mehr davon, allerdings erst, wenn ich deutlich mehr gesehen habe und Gelegenheit fand, diese Geschichte fertig zu schreiben.

Ich gebe dafür wohlweislich keinen Termin an, das wäre fahrlässig und würde falsche Erwartungen wecken. Bis es soweit sein wird, müsst ihr euch, was die Galaxis Beltracor angeht, noch mit dem Roman „Die schamlose Frau“ begnü­gen… aber ich versichere euch, ihr werdet von dieser Galaxis noch mehr hören. Ich halte euch auf dem Laufenden.

In der nächsten Woche verfolge ich einen Pfad ein Stückchen weiter, den ich in Wochen-Blog 57 am 6. April 2014 zuletzt thematisierte. Es geht mal wieder um den Tod, das Nachleben und die Seele… schaut einfach rein und lest.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

es tut mir leid, dass ich euer regelmäßiges Leseabenteuer mit dem Oki Stanwer Mythos für eine Weile unterbrechen musste… heute geht es weiter!

Anfang September konntet ihr wieder den Handlungsfaden aufnehmen, der sich mit der so desaströs ausgegangenen GHANTUURON-Expedition im System „Sianlees Rast“ in der Galaxis Twennar beschäftigte. Die yantihnischen Raum­fahrer waren von den rätselhaften Allis gerettet worden, um vor der sicheren Vernichtung bewahrt zu werden.

Doch wie ihr erlebt habt, war das für beide Seiten nicht unproblematisch. Die Yantihni, die wie hilfloses Stückgut in die Tiefen der Galaxis verschleppt werden, sind damit nicht glücklich, und den Allis geht das ganz genauso. Was die Echsenwesen sonst so für Probleme haben und wobei ihnen die Yantihni der GHANTUURON eigentlich gründlich im Weg stehen, findet ihr in diesem und im kommenden E-Book noch heraus… und das hat es ziemlich in sich, würde ich sagen.

Die Raumfahrer der GHANTUURON werden auf der Dschungelwelt Shookash kaserniert, und auch die hat es deutlich mehr in sich, als man beim ersten Blick durch den Energiezaun sehen kann. Zu dumm aber, dass unsere arglosen, aktio­nistischen Yantihni sich allen Ernstes mit dem Gedanken an einen Ausbruch tra­gen.

Was das bringt? Wie das im Detail ausschaut? Lest einfach im E-Book „Vansh­cors Flucht“ weiter, und ihr erfahrt Näheres.

Das E-Book im MOBI-Format ist ab sofort für den Preis von 1,49 Euro bei Ama­zon-KDP erhältlich. Der Gratisdownload wird am 10. November 2014 möglich sein.

Und wer zum Oki Stanwer Mythos zwischen den Erscheinungsterminen meiner E-Books mehr erfahren möchte, ist natürlich herzlich willkommen bei meinem tradi­tionellen Wochenblog hier auf www.oki-stanwer.de. Wir hören voneinander!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

der Monat Juli 2014 gehört mit Abstand zu den kreativsten Monaten dieses Jah­res, jedenfalls dann, wenn man dem ersten Anschein glaubt. Denn als ich heute früh zusammenzählte, wie viele kreative, abgeschlossene Werke ich verfasst hatte, kam ich auf 53 Stück, ohne Witz!

Aber ehe ihr jetzt begeistert jubiliert, meine lieben Freunde, lasst euch bitte rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Zum Frohlocken be­steht nur sehr bedingt Grund. Die weitaus meisten dieser Werke zählen nämlich nicht zum OSM, erstens, und die weitaus meisten davon sind darüber hinaus Gedichtabschriften. Das heißt, sie sind auch relativ kurz. Dass ich dennoch auf respektable 987 Kreativseiten in diesem Monat zurückblicken kann, hat viel mit dem Verfassen von Briefen und Mails zu tun, mit Abschriften und Überarbeitun­gen.

Gleichwohl würde ich sagen, habe ich angesichts der zumeist sehr drückenden Julihitze eine Menge geleistet. Und da ich nicht so der Typ bin, der bei Tempera­turen über 25 Grad sonderlich gut „funktioniert“, bin ich mit dem Erreichten schon sehr zufrieden. Und das hier waren die Werke, die ich, bezogen auf den Oki Stanwer Mythos, im vergangenen Monat realisieren oder anfangen konnte:

18Neu 58: Horrorchor der sterbenden Seelen

Blogartikel 82: Work in Progress, Part 19

E-Book 19: Vanshcors Flucht

Erläuterung: Ihr werdet vielleicht den seltsamen Eindruck haben, wenn ihr die­sen Eintrag weiter lest, dass ich das E-Book 19 vor dem E-Book 18 geschrieben habe. Das ist allerdings falsch. Ich nehme die Werke in der Reihenfolge in meine Storyhefte auf, in der ich daran zu arbeiten beginne. So werden sie dann nach­her auch erwähnt, ungeachtet des Zeitpunkts, wann im Monat ich sie fertig stellte. Für diese beiden Werke bedeutet das: Das E-Book 18 vollendete ich am 13. Juli, das E-Book 19 am 25. Juli.

NK 12: Das konstruierte System (Abschrift)

NK 13: Die Botschaft des toten Gottes (Abschrift)

(OSM-Wiki)

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

18Neu 59: Wenn das Schicksal ruft…

Blogartikel 94: „Wie lang sind eigentlich deine E-Books?“

Blume des Lebens – Gedicht

Erläuterung: Inwiefern kann ein GEDICHT zum OSM gehören?, mögt ihr euch jetzt vielleicht irritiert fragen. Da muss ich lächeln und sagen, dass das sehr gut zusammenpasst. Ihr findet in diesem Beitrag noch so eine Sache.

Die Angelegenheit sieht folgendermaßen aus: Im Jahr 1990 war ich in eine bit­tersüße Liebesgeschichte verstrickt, die sich im KONFLIKT 23 des Oki Stanwer Mythos abspielt. Ohne hier sehr viel zu verraten, dafür wäre es viel zu früh, hat das mit einer Helferin des Lichts namens Corinne Daladier zu tun. In der Frühzeit dieser Serie wird sie von der Erde, auf der sie normalerweise heimisch ist, in eine Welt entführt, auf der die pharaonischen Götter herrschen und sie einen wichtigen Baustein dynastischer Pläne darstellt.

Man gibt ihr hier den neuen Namen Si-Ankith und führt sie als Gemahlin dem Pharao zu, der auf dieser Welt niemand Geringeres ist als Oki Stanwer. Und in diesem Kontext war ich so entzückt von diesen Ereignissen (so grässlich sie sich auch weiter entwickeln sollten, das war so noch nicht klar absehbar), dass ich zu Si-Ankith alias Corinne Daladier dieses Gedicht schrieb.

Armes Mädel, würde ich heute sagen… ihr werdet ihr dramatisches und durch­aus tragisches Schicksal beizeiten erleben.

NK 14: Feldforscher (Abschrift)

(Spurensuche in Babylon – OSM-Story)

E-Book 18: Gefangen auf der Dschungelwelt

(NK 15: Gestrandet in Westai)

(Annalen 4: Heiligtum der Shonta)

(NK 16: Der Neutrale)

Erläuterung: Der „Neutrale“ ist ein direkter Freund und Untergebener Oki Stan­wers namens Colin Gablon. Es machte mir damals – wir sprechen vom Jahr 1997, als die Episode entstand – einiges Vergnügen, ihn als Veteranen des Final-KONFLIKTS der Serie „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (1988-1994) wieder auftauchen zu lassen. Er schiebt eine ruhige Kugel in seinem schwebenden Schloss über dem Planeten Washian in der Galaxis Westai… bis ein irreguläres Transversalenfeld auftaucht, durch eine Händlerkarawane fräst und schließlich einen Trupp schwarzer, desorientierter Zwerge ausspuckt… die Mörder unter dem Offizier Xetoll.

Von da an beginnen sich die Ereignisse munter zu überschlagen.

(NK 17: Hohlringland)

(NK 20: AREAL 61)

Erläuterung: Der KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“ (NK) besitzt eine sehr chaotische Struktur, und in dem Bestreben, ein wenig Ordnung in die Verhältnisse zu bringen, sind die Bediensteten der Lichtmächte dabei, überall im Universum so genannte AREALE zu errichten, gigantische Kunstwelten. Hier werden die gestaltwandelnden Tassiner erstmals mit so etwas konfrontiert. Lei­der bin ich mit diesem Handlungsstrang noch lange nicht so weit gekommen, wie ich wünschte…

(E-Book 20: Die Macht der Liebe)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer“)

Blogartikel 101: Unvorstellbare Raumschiffe und unwahrscheinliche Folgen – Fehler im OSM, wieder mal

(18Neu 62: Der Antichrist und GOLEM)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“)

(18Neu 60: Der Schädelfriedhof)

Blogartikel 98: Logbuch des Autors 11: Abenteuerreisen im Netzuniversum

Erläuterung: Wie ihr seht, hat mich die Abschriftarbeit am KONFLIKT 24 doch recht intensiv zu neuen Beiträgen animiert. Es dauert noch ein Weilchen, bis ihr das hier zu lesen bekommt, aber ich glaube, es ist sehr kurzweiliges Garn ge­worden.

TI 45: In den Dschungeln von Shaktalon

(TI 46: Brennpunkt Hushhin)

(TI 57: Depot der Baumeister)

(TI 58: Das ZYNEEGHAR-EXIL)

Erläuterung: Ja, ich bin wieder in der aktuellen Schreibgegenwart der TI-Serie angekommen, und Band 45 schrieb sich nach jahrelanger Stagnationsphase wirklich rasant zu Ende. Die folgenden zwei Bände gehören auch noch zu die­sem Vierteiler, in dem mehrere Handlungsebenen der Serie miteinander ver­knüpft werden. Die Bände TI 57-59 sind dann eine Trilogie, die eine weitere Ex­pedition beschreibt, über die ich hier nun wirklich noch nichts Genaueres verra­ten darf. Aber hier spielt eine euch aus den TI-Episoden der E-Books schon sehr vertraute Person die Hauptrolle, und es geht um kosmologische Geheimnisse, über die zu schreiben ich mich schon sehr freue. Ich hoffe, ich schaffe das noch in diesem Jahr.

(TI 47: Brückenschlag in die Katastrophe)

(NK 18: Im Reich des Todes)

(NK 21: Die Feuersturmwelt)

Erläuterung: Diese „Feuersturmwelt“ ist Teil des Kunsthabitats „AREAL 61“. Wie das geht? Ach nein, das kann ich euch noch nicht verraten. Das ist genauso wie mit dem „Land des Nicht-Todes“, das es dort auch gibt und das ich viele Jahre später entdeckte. Die normale Physik ist dort außer Kraft gesetzt, und das ist al­les keine Hexerei, sondern im Rahmen des OSM gut zu erklären… die armen Tas­siner glauben indes, sie verlieren den Verstand… ich glaube, die meisten von uns wären ganz derselben Ansicht.

Ihr werdet es beizeiten erleben.

(Der Feuerhort – OSM-Roman)

Erläuterung: Das war eine kuriose, vielleicht sogar ganz schön kitzelige Ge­schichte. Ihr müsst euch folgendes vorstellen – ich arbeite seit 1999 an dem Ro­manzyklus um den Xin-Feuerspürer Shorex’uss, der in einem Paralleluniversum des KONFLIKTS 24 spielt. Und ich wusste, ich habe fünf Romane abgeschlossen und den sechsten – siehe oben – begonnen. Ich besaß sogar einen mehr als 40 Seiten umfassenden Ausdruck. Aber ich konnte partout die Datei dazu nicht ent­decken!

Nun erfüllte mich die Vorstellung, 40 oder mehr Seiten irgendwann noch mal abschreiben zu müssen, begreiflicherweise nicht eben mit Begeisterung. Also ging ich auf die Suche. Und als alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, griff ich auf eine alte Ressource zurück, nämlich meinen Drittrechner, an dem ich vor Jahren mit dem alten Windows 97 und später mit Windows XP gearbeitet hat­te… und siehe da: tatsächlich fand ich die verschwundenen Dateien, die ich nie übertragen hatte, dort.

Inzwischen sind sie auf meinen Zweitrechner übertragen, ich muss sie dem­nächst noch mal modernisieren (Ränder korrigieren, Schreibfehler usw. eliminie­ren), dann kann ich endlich mal daran weiterschreiben. Diese Geschichte ruhte sicher und fast vergessen seit dem Jahre 2006 auf der Festplatte.

Manche Geschichten brauchen einfach länger…

Blogartikel 104: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 25

(Der stählerne Tod – Romanabschrift)

Die Türme von MONOLITH – Gedicht

Erläuterung: Dies ist dann also der zweite Fall von Gedichten zum OSM. Er führt uns zurück in das Jahr 1993. Damals hatte Oki Stanwer in KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (1983-1998) gerade die Rückkehr aus der Galaxis Kirrongar in die Milchstraße geschafft, entdeckte, dass hier 40 Jahre und ein galaktischer Krieg vergangen waren, und er war mühsam dabei, sich zu orientieren.

In diesem Zusammenhang rettete er eine Gruppe kosmischer Wesen, so ge­nannter SCHMELZENDER, das Leben, die durch rätselhafte Funksignale von ei­ner Gaswelt bedroht wurden, die er später MONOLITH nannte.

Und während ich noch dabei war, dieses Abenteuer zu beschreiben, schossen mir so schöne, phantastische Bilder durch den Kopf, die ich nicht in den Episo­den verarbeiten konnte, dass ich spontan ein Gedicht als Ausdrucksform wählte, nämlich das obige.

KONFLIKT 16 mit seinen 125 Episoden ist aber bis heute nur in der Schreibma­schinenversion vorhanden… bis ich diese Serie abschreibe und digital zugänglich mache, kann also noch geraume Zeit vergehen. Aber der Plan ist da, Freunde, und was ich plane, pflege ich auch umzusetzen.

(12Neu 24: Das Berinnyer-Komplott)

(18Neu 63: Fluchtpunkt TOTAM)

(Der Matrixschatten – OSM-Story)

Erläuterung: Hierbei handelt es sich eigentlich um eine gründliche Ausarbeitung und Überarbeitung, weil diese Geschichte für die Storysammlung Anfang De­zember vorgesehen ist, die als E-Book 21 „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Geschichten“ erscheinen wird.

(14Neu 17: Die genetische Armee)

Und damit schloss der Monat dann am 31. Juli ab. Ihr seht daran vielleicht Fol­gendes – ich habe nicht viel im OSM abgeschlossen, aber an vielen Texten wei­tergearbeitet. Mal schauen, wie das im kommenden Monat wird. Nächste Wo­che lade ich euch an dieser Stelle dazu ein, mir in die Galaxis Beltracor zu fol­gen… lasst euch überraschen, was da auf euch wartet.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

am 28. September, d. h. vor vier Wochen, erzählte ich euch von dem durchweg desaströsen Jahr 2001, das mich beinahe, was das Schreiben am Oki Stanwer Mythos angeht, völlig aus dem Orbit geschleudert hätte… und das alles, wenn man genau ist, wegen der Allüren eines kleinen Mädchens namens Rhonda, das mein Leben so turbulent durcheinander brachte, dass ich mich heute noch fra­ge, wie das möglich ist…

Ja, das frage ich mich heute nämlich deshalb, weil der Archipel-Roman „Rhon­das Weg“ ja nur der Anfang dieses Pfades war. Das Mädchen beschäftigt mich nach wie vor, ich würde behaupten: mehr denn je. Das hängt mit Rhondas wei­terem Lebensweg zusammen. Glücklicherweise hat sich seit dem Jahr 2001 durchaus eine Möglichkeit ergeben, beide Weltsysteme, den OSM einerseits, und den Archipel andererseits, solide miteinander zu verschwistern. Das heißt nicht, dass die Archipel-Welt nun Teil des OSM geworden wäre (das könnte zwar möglich sein, aber bislang gibt es dafür keinerlei Anzeichen), es ist mehr so wie bei einem frisch verheirateten Ehepaar mit sehr unterschiedlichen Part­nern. Sie haben sich zusammengerauft und arrangiert, ihre eigenen Freiräume entdeckt, und sie respektieren sie gegenseitig.

Dennoch – das Jahr 2001 war ein arger Tiefpunkt meiner Kreativität, und wenn ich letztens andeutete, dass ich nicht so wirklich vorwärts kam, Rhondas Bio­grafie ausgenommen, so ist das die reine Wahrheit. Ich hatte jedenfalls Ende des Jahres 2001 den festen Entschluss gefasst, im OSM wieder Land zu gewin­nen, und das glückte mir auch erfreulicherweise.

Anno 2002, das schicke ich mal vorweg, gelang es mir, mit 109 fertig gestellten Werken recht weit vorwärts zu kommen. Dabei stand der Anfang des Jahres ganz im Zeichen der forcierten Magisterarbeit, die ich am 27. Februar 2002 vollenden konnte. Mit dem Titel „Dunkle Vergangenheit – Wissenschaftlerkar­rieren in der kulturwissenschaftlichen Abteilung der Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig“ entstand mein bislang längstes und am­bitioniertestes wissenschaftliches Werk, das zu meiner nicht geringen Über­raschung von meinen Prüfern mit der glatten Note 1,0 beurteilt wurde und mich recht verlegen machte. Ich bin eben ein kritischer Zeitgenosse, und da ich noch nach dem Kopieren der Arbeit zahlreiche Schreibfehler darin fand und mit einem Corrigenda-Blatt den Prüfern kenntlich machte, fand ich mich ein wenig übervorteilt. Aber ein tolles Gefühl war das schon, so anerkannt zu werden.

Zum weiteren Schicksal meiner Magisterarbeit erzähle ich euch in ein paar Mo­naten noch mehr, wenn ich zum kreativen Jahr 2013 komme. Manche Dinge dauern bei mir einfach länger als bei anderen Menschen…

Gleich zu Beginn des Jahres 2002 packte mich, wie konnte es auch anders sein?, natürlich gleich meine liebe, süße Rhonda und meinte, ich solle unbedingt ihren weiteren turbulenten Lebensweg beschreiben, was ich mit dem Roman „Rhon­das Reifejahre“ ab dem 27. Januar dann auch tat. Bis Ende Dezember diesen Jahres war ich dort immerhin bis Seite 482 gekommen… ein klares Indiz, dass der Bann des Archipels ungebrochen war.

Und es sah Anfang 2002 tatsächlich so aus, als würde ich mich immer weiter vom OSM entfernen. In den Monaten Januar bis Juni sucht man OSM-Werke vergebens. Stattdessen tummelte ich mich in so seltsamen Ecken wie der Braunschweiger Lokalgeschichte, in zahllosen Rezensionen, einer Hintergrund­geschichte zu meiner Magisterarbeit einerseits und zur Organisation des 75-Jahre-Jubiläums des Historischen Seminars der TU Braunschweig (den Termin fand ich während meiner Magisterarbeitsrecherchen eher zufällig heraus und wurde anschließend dann auch mit der Organisation des Jubiläums beauftragt, was mich natürlich vom Schreiben gründlich ablenkte). Zudem versuchte ich, zusammen mit einem befreundeten Autor, mich in das Themengebiet des Bergromans einzuarbeiten… ein Versuch, der allerdings mangels Adaptionsfähigkeit fehlschlug.

Im Juli brach dann der OSM aus dem Schlummer wieder aus. Mit „Der Feuer­sklave“ entstand quasi über Nacht der dritte Feuerspürer-Roman, ein Werk aus der Galaxis Feuerrad im KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, be­gonnen 1994. Und mit zwei weiteren Episoden dieser Serie blieb ich gleich in diesem Kosmos und besuchte die geheimnisvolle Welt Hohlringland, in der ein Volk von Drachen, die Leet, aufgrund ihrer Auswanderung dorthin mit autono­men Totenköpfen zusammenprallen und dann, zu allem Überfluss, noch mit der Dämonenwaffe GOLEM und ihrer Armee konfrontiert werden.

Action pur.

Doch mehr fesselte mich die Lebensgeschichte des Feuerspürer-Xin Shorex’uss, der bereits im August 2002 mit dem vierten Feuerspürer-Roman „Die Feuerjä­ger“ auf katastrophale Weise in seiner bisherigen Lebensplanung gestört wur­de. Ohne zu viel verraten zu wollen – diese Romane werden beizeiten in der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ publiziert werden – , dieser Roman hört mit einem richtig üblen Cliff-hanger auf.

Im September 2002 schwenkte ich zurück in den Kosmos 19 des OSM, also in die Serie „Oki Stanwer – Der Missionar“, begonnen 1991. Hier verfolgte ich die grässliche Expedition des Entropie-Ingenieurs XATHIIL in einen parallelen Kos­mos voller furchtbarer Überraschungen, geriet auf „Feuer-Terra“ in ein regel­rechtes Gemetzel, und dann stolperte ich, im gleichen Kosmos, über das hoch­begabte Volk der Zoombys und machte die Bekanntschaft mit dem Orden der Nosh-Mönche, die planmäßig daran gingen, ihr ganzes Volk in eine religiös-fun­damentalistische Diktatur zurückzuführen… unter strikter Billigung der Bediens­teten der Sieben Lichtmächte.

Wieso dies? Nun, das ist alles ein wenig verzwickt. Es hat damit zu tun, dass die vorher Raumfahrt betreibenden Zoombys allen Ernstes beabsichtigten, das SCANNER-System anzugreifen und zu zerstören, also das Zentrum der Licht­macht-Bediensteten in der Galaxis Milchstraße. Ein völlig törichter Plan, der fol­gerichtig auch scheiterte… aber da die Zoombys des Nosh-Ordens dann mit den Lichtmacht-Bediensteten kollaborierten und die Oberherrschaft über das Zoom­by-Reich übernahmen und es gründlich enttechnifizierten, entschärften sie die Gefahr für ihr Volk, kurzerhand als vermeintliche „Vasallen TOTAMS“ ausge­löscht zu werden.

Die Galaxis Milchstraße in KONFLIKT 19 ist wirklich ein sehr gefährliches Terrain, ein ideologisches Minenfeld voller hochgradig nervöser und leider sehr macht­voller Antagonisten. Der Vergleich mit den entscheidenden Stunden der Kuba-Krise von 1962 wäre hier durchaus angebracht. Ich werde euch beizeiten noch mehr über diese gefährliche Welt erzählen müssen, in der ich nach wie vor un­terwegs bin.

Der KONFLIKT 19 hielt mich weiterhin magisch fest. Ich verfolgte Ende Septem­ber den Weg der glücklosen Berinnyer von der Welt Dawson ins solare System, und Anfang Oktober blickte ich zurück in die NISCHE, wo ich mich zuletzt 1998 aufgehalten hatte: Oki Stanwer und seine Leute von der MISSOURI hatten den „fliegenden Kontinent“ Shonta-Land erreicht und waren nun im Auftrag des Crelly-Piratenfürsten Vhaalinesch, des Vyxxay-Khenn von Gondaur, unterwegs auf die Klippen und dann ins Herz von Shonta-Land, wo sie in Lebensgefahr ge­rieten.

Und dann? Was war dann?

Handlungsblende nach Dawson! Nein, kein Witz, so war das. Ich ließ Okis Expe­dition in lebensbedrohlicher Lage ausweglos zurück und schaute mir an, was derweil auf Dawson passiert war. Mit Band 32 der Serie, „Terror auf Dawson“, begannen sich Ende Oktober 2002 auch hier die Ereignisse zu überschlagen. Im November wurde ich – der Handlungsstrang des KONFLIKTS 19 hielt unvermin­dert an – mit schwarzen Zwergen auf Dawson konfrontiert (kommen euch die bekannt vor? Woher nur…? Ich empfehle einen Blick in den KONFLIKT 2 „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ und in den Annalen-Band 2 „Ian und der Stein der Götter“).

Überhaupt begann im November 2002 die Kreativität regelrecht zu explodieren. Das lag nicht nur am KONFLIKT 19, sondern sehr viel mehr daran, dass ich end­lich damit begann, Rettungsabschriften alter OSM-Serien anzufertigen. Aus plausiblen Gründen begann ich mit der frühesten, „Oki Stanwer“ (1981-1984), wo die Schrift schon an manchen Stellen arg verblasst war (handschriftliche Skripte). Da tat Rettung wirklich Not. Und ich kommentierte zugleich eifrig, wo­her die Inspirationen kamen, soweit ich das nachvollziehen konnte, wo ich neue Zusammenhänge herstellen konnte und wo überall welche Fehler zu finden wa­ren… bis Ende Dezember kam ich bis Band 25 „Trainingslager der Hölle“.

Dabei sollte ich allerdings erwähnen, dass die ersten vier Episoden der Serie nicht mehr existieren. Ich habe sie einst, als ich die Serie in „Buchform“ umzuar­beiten begann, anschließend entsorgt… heutzutage kann ich über solchen Wahnsinn nur den Kopf schütteln, aber um 1984 herum war ich so merkwürdig drauf.

Sinnvollerweise sollte ich noch zwei Dinge ergänzen: auch der Archipel be­schränkte sich natürlich nicht nur auf den zweiten Rhonda-Roman, er hielt mich auch in vielerlei anderer Hinsicht auf Trab. 2002 war nämlich das Jahr, in dem eine Vielzahl an langen Archipel-Geschichten entstanden. Damals hätte ich sie als Novellen bezeichnet, heute sehe ich sie einfach als recht umfangreiche Kurz­geschichten.

Am 1. Mai etwa entstand die Story „Der Legendensammler und das Mädchen“, am 17. Mai die ziemlich deftige erotische Legende „Neeli auf Anneyoo“, nur sechs Tage später, nicht minder heftig, die Story „Das entscheidende Wort“, in der ein Seemann einem vermeintlichen Legendenwesen begegnet, nämlich ei­ner so genannten Neelitin, und einen feurigen Liebesnachmittag erlebt, wie er ihn noch nie kennen gelernt hat.

Am 13. September folgte eine weitere Auskopplung aus einem Rhonda-Roman, als ich die Begebenheit um „Janines Feuerprobe“ als separate Geschichte aus­lagerte. Im Dezember folgte etwas sehr Ähnliches, nämlich „Der Zauber von Hamin, und kurz vor Silvester konnte ich noch die Arbeit an der Archipel-Ge­schichte „Das Mädchen von Anamorid“ abschließen. Bis heute ist keine dieser Geschichten publiziert worden, wenn ich das richtig sehe.

Zurück zum OSM, ehe das hier zu sehr ausufert… im Dezember blieb ich auch noch im KONFLIKT 19 und schrieb mit Band 34 „Enthüllungen“ die bislang am weitesten vorgeschobene Episode.

Und man kann sagen, dank dieser Gewaltaktionen hatte mich der OSM ebenso zurückgewonnen, wie ich dem Archipel treu geblieben war. Zudem hatte ich im Juni 2002 mein Studium erfolgreich abgeschlossen… und nun lag der Arbeits­markt vor mir, und ich hatte zu schauen, wo ich unterkommen mochte. Dabei war mir in diesem Jahr klar geworden, wo meine Zukunft definitiv nicht lag – ich war nicht befähigt, Bergromane oder Jugendromane zu schreiben, die bisheri­gen Experimente waren gründlich fehlgeschlagen.

Was lag also näher, als zu versuchen, mit Hilfe meines sich allmählich aufbauen­den historischen, regionalen Netzwerks eine Stelle auf dem Arbeitsmarkt für Historiker zu suchen? Und glücklicherweise gab es da auch bald die erste inter­essante Möglichkeit. Davon erzähle ich im nächsten Teil dieser Reihe, der am 23. November hier veröffentlicht werden wird.

Was tat ich bis dahin? Was ich schon gewohnt war: die Welten des OSM und des Archipels weiter erforschen. Und wie ich inzwischen wusste, gab es da wirk­lich mehr als genug zu sehen.

Glaubt mir, es wurde wirklich nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Ihr werdet es erleben. Doch zuvor erzähle ich euch in der kommenden Woche an dieser Stel­le, wie meine Kreativität sich im Juli 2014 entwickelte. Lasst euch überraschen, was da alles meine Gedanken bewegte.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde meiner E-Books,

es sieht immer so aus, als entstünden E-Books sozusagen „in einem Guss“, flink und mühelos. Nun, das kann man auch von Büchern sagen, die sich locker, leicht und geschwind lesen lassen. Die Autoren grübeln und schwitzen darüber Monate, bisweilen Jahre, und dann kommen wir Leser daher und berauschen uns daran… und sind enttäuscht, wenn wir sie nach 2, 3 oder 4 Tagen ausgelesen ha­ben. Wer von uns kennt dieses Gefühl nicht?

Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, und das sollte man sich merken.

Ebenso gibt es in der digitalen Welt die irrtümliche Vorstellung, es sei doch ganz selbstverständlich – oder sollte es wenigstens sein – , dass man im Internet tun­lichst angebotene Werke, insbesondere reden wir hier von Büchern, Musik, Hör­spielen und dergleichen, für die Neugierigen zum Gratisdownload bereitstellen sollte. Ich schätze, das hängt wesentlich damit zusammen, dass insbesondere E-Books, um die es hier aus gegebenem Anlass gehen soll, als „substanzlos“ gel­ten, solange es nicht möglich ist, eine Printausgabe davon herzustellen.

Eine eigenartige Vorstellung.

Denn ob ein Werk in digitaler Form vorliegt oder ob es gedruckt ist, spielt im Moment der Erschaffung definitiv keine Rolle. Natürlich ist es schöner, wenn man sich ein Werk auch – sofern der Platz vorhanden ist und man sich als pa­pieraffin versteht – ins Regal stellen kann. Aber in den modernen heutigen Zei­ten ist das nicht mehr zwingend erforderlich. Der Aufwand, den ein Autor hat, wenn er seine Werke schreibt, und es ist wirklich egal, in welcher Form das spä­ter erscheint, der ist für ihn vollkommen real. Die Erschaffung der Texte kostet Geld, Energie, Kraft… und der Leser, der insistiert, er wolle das nachher doch al­les „für lau“ bekommen, ja, der dies sogar verlangt, leistet sich damit, wie ich verschiedentlich bereits gesagt habe, einen Bärendienst.

Eigentlich versteht sich so etwas von selbst.

Die Kostenlos-Mentalität zerstört letzten Endes das, was man sich ersehnt, näm­lich die regelmäßige Nachschublieferung mit interessanten, unikaten, intelligen­ten Texten. Und damit ich das alles ein wenig illustrieren kann und begründen helfe, was ich schlussendlich in diesem Beitrag aussagen will, damit das nicht alles so gar theoretisch daherkommt, deshalb gebe ich euch heute mal ein kleines Beispiel aus meiner Schreibwerkstatt. Dann seht ihr, dass dies keine akademische Frage ist, die ich aus Langeweile thematisiere. In Wahrheit habe ich ziemlich lange und ausgiebig über diesen Punkt nachgegrübelt… wenn ich ehrlich sein soll, bestimmt seit einem Dreivierteljahr.

Dass sich in der Zwischenzeit an dem Erscheinungsrhythmus und dem Preis meiner E-Books nichts geändert hat, die wirklich spottbillig sind, soll dabei zweierlei illustrieren: erstens bin ich ein „Gewohnheitstier“, dem es mehr als al­les andere auf eine stete Regelmäßigkeit und Berechenbarkeit zugunsten meiner Kunden, also euch Lesern, ankommt. Und zweitens könnt ihr daraus ersehen, dass ich nun wahrhaftig nicht auf Geldschneiderei aus bin.

Natürlich möchte ich langfristig schauen, dass ich von den Erträgen dessen, was ich schreibe und publiziere, leben kann. Aber Vorrang hat tatsächlich das Erzäh­len dieser Geschichten. Und das Aufbereiten für die E-Book-Form. Das erfordert einige Mühe. Fangen wir mit dem Zeitaufwand an.

Die exemplarische Geschichte „Abenteurerherz“ (Band 16 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“) ist eigentlich im Jahre 2004 entstanden. Ge­nauer gesagt am 31. Januar 2004, in einem wunderbaren Schreibrausch, der nur einen Tag lang andauerte. Dann war diese Geschichte fertig geschrieben, als OSM-Episode 1304. Umfang: 13 Manuskriptseiten plus eine Vorschauseite, die bei E-Books generell eingespart bleibt.

Das war aber nur das Präludium zum Folgenden.

OSM-Episoden, betone ich hier einmal mehr, eignen sich grundsätzlich nicht zur unbearbeiteten Veröffentlichung, und das war mir vollkommen klar, schon lan­ge, ehe auch nur mein E-Book-Programm begonnen wurde (entsprechende Fan­domversuche, ihr habt das in meinen früheren Blogartikeln schon lesen können, waren regelmäßig Schiffbrüche). Der Oki Stanwer Mythos besteht fast aus­schließlich aus Episoden, die folgerichtig alle nachbearbeitet werden müssen. Bis dahin ruhen sie als Ausdrucke ruhig und still in meinen zahlreichen Episo­denordnern, wo ja inzwischen über 1700 Werke darauf warten, dereinst so nach­bearbeitet und euch präsentiert zu werden.

Ja, ja, da kommt noch einiges auf eure neugierige Augen zu… allerdings nur dann, wenn ihr mich auch wirklich in meinen Plänen unterstützt, denn andern­falls werde ich nie die Energie und das Durchhaltevermögen haben, sie für euch präsentabel auszuarbeiten. Dann geht mir die ökonomische Puste aus, was sowohl für euch wie für mich sehr bedauerlich wäre.

Zurück zum Thema.

Als das E-Book-Programm begonnen hatte und sich zunehmender Neugierde von eurer Seite erfreute, war mir natürlich klar, dass ich eines Tages auch diese Episode mit dem Titel „Abenteurerherz“ würde überarbeiten müssen. Dafür mussten ein paar Vorkehrungen getroffen werden, es war sozusagen das passen­de Ambiente dafür zu schaffen, um E-Books überhaupt anbieten zu können. Und da fing die Sache an, kostspielig zu werden (nach den unten stehenden Erörte­rungen werdet ihr merken, dass die naive Vorstellung, die Schaffung eines E-Books „koste kein Geld“, wenigstens in meinem Fall völlig substanzloses Ge­schwätz von Leuten ist, die keine Ahnung haben).

Die Grundlage für alles war eine technologische Aufrüstung bei mir, um über­haupt die technischen Voraussetzungen zu haben, per Internet mit euch zu kom­munizieren, es musste diese Homepage geschaffen werden, der Telefonanschluss war umzustellen, ein Laptop zu besorgen… da sind wir dann schon mal locker bei Kosten in knapp vierstelliger Höhe, die munter vorzufinanzieren waren. Und die monatlichen Internetkosten laufen ja, Flatrate hin oder her, mit steter Regel­mäßigkeit auf und wollen bezahlt werden. Für lau macht das kein Telefonanbie­ter mit… versucht es, wenn ihr euch das anders vorstellt, ihr werdet scheitern.

Sodann überlegte ich, wie viel von den Programmschritten ich wohl selbst reali­sieren könnte und wie viel ZEIT mir das rauben würde, was zulasten des Schrei­bens selbst und damit – letztlich – auch auf eure Kosten gehen würde. Denn mir war bewusst: je mehr administrativen oder technischen Kleinkram ich selbst würde erlernen und kontrollieren müssen, desto langsamer würde ich veröffent­lichen können.

Das Auslagern solcher Arbeiten würde andererseits Geld kosten. Was war mir wichtiger? Zeit zum Schreiben oder Geldsparen und alles allein machen? Nun, ihr wisst, was mir wichtiger ist: das Schreiben. Ich bin grundsätzlich keine Ein­zelkämpfernatur. Damit ging es also weiter. Glücklicherweise unterstützen mich die Freunde vom Förderverein Phantastika Raum & Zeit e.V. bei der Schaffung und Unterhaltung dieser Homepage, was mich enorm entlastet. Zweitens lernte ich auf dem Science Fiction-Convention „Raum & Zeit Continuum II: Die Jahre danach“ die Gründerin des E-Book-Lektorats www.ebokks.de kennen, die mich sehr bereitwillig und absolut kulant in meinen Plänen unterstützte.

Sie ist aber Dienstleisterin, das heißt: sie erstellt Rechnungen und muss von den Erträgen ihrer Arbeit leben. Auch hier läuft nichts „für lau“, schon gar nicht über Jahre hinweg. Sie half mir denn dann auch sehr dabei, das Prozedere zu erler­nen, das erforderlich ist, um E-Books selbsttätig bei Amazon-KDP hochzuladen. DAS wenigstens, und insofern hätten die Unkenrufer, die bislang lange Gesich­ter gezogen haben, Recht, DAS kostet keinen Cent. Aber entscheidend ist eben nicht nur der Hochladeprozess. Vorher muss man ein Werk haben, das man hochladen KANN.

Und soweit war ich ja noch nicht. Denn, das sagte meine helfende Fee, zu einem E-Book gehört natürlich auch ein TITELBILD.

Nun weiß jeder von euch, dass Titelbilder, passende noch dazu, üblicherweise nicht vom Himmel fallen. Wer nicht mit genialen Photoshop-Fähigkeiten geseg­net ist (ich bin’s nicht) oder über ein enormes Fotoarchiv eigener Motive verfügt (auch das ist bei mir nicht vorhanden), der hat schon einige Schwierigkeiten, preisgünstig an passende Bilder zu gelangen. Bei Science Fiction wird es noch einmal komplizierter.

Also kam die Frage erneut auf: irgendwie selbst zusammenwurschteln, und das nach Möglichkeit jeden einzelnen Monat… und dann schön ansprechend, damit die E-Books auch gefällig ausschauen? Hielt ich, ehrlich gesagt, für fast unmög­lich. Außerdem wollte ich unbedingt für den Oki Stanwer Mythos einen eigenen Schriftzug haben, der der Stärkung der „corporate identity“ dient, wie man das heutzutage im Neudeutsch so ausdrückt.

Weder Cover noch Schriftzug konnte ich selbst gestalten.

Der Zufall kam mir erneut zu Hilfe… diesmal, indem ich einen alten Brieffreund wieder auftat, der inzwischen professioneller Grafikdesigner geworden ist und, wie ich sagen sollte, ein richtig guter dazu. Wir bekamen sehr schnell wieder einen guten Draht zueinander, und er erklärte sich bereit, einen Schriftzug zu entwerfen. Allerdings, ihr ahnt es, war auch er darauf angewiesen, von den Er­trägen seiner Arbeit zu leben und sogar noch seine mehrköpfige Familie zu er­nähren.

Er schuf mir also den „Oki Stanwer Mythos“-Schriftzug, und die Rechnung war dreistellig. Ich schluckte und bezahlte. Was sollte man also sonst auch tun? Ir­gendwann, so hoffte ich eben, würden diese Kosten über die Verkäufe an euch neugierige Leser gewiss wieder hereinkommen.

Tja, bis heute ist das jedenfalls noch nicht der Fall. Und das war ja nicht das Ende der Fahnenstange.

Für Bilder fand ich relativ schnell die sehr breit aufgestellte Bilddatenbank Foto­lia, die ein etwas verwirrendes, aber durchaus pfiffiges Creditpunkt-System be­sitzt, nach dem sie den Verkauf eingestellter Bilder abrechnet. Mein Problem: da ich kein Onlinebanking praktiziere (aus Prinzip nicht) und keine Kreditkarte be­sitze, bestellte ich die Credits per Rechnung. Mindestbestellwert: dreistellige Eurohöhe.

Ups, dachte ich, das geht allmählich richtig ins Geld. Aber in den sauren Apfel musste ich halt beißen. Tat ich auch, und ihr braucht euch nur die Galerie auf der Homepage anzuschauen, um zu wissen, was daraus geworden ist. Wird noch schöner… was meint ihr, was hier schon für tolle Titelbilder montiert worden sind, z. T. bis Ende 2015 reichend (und nein, das ist kein Schreibfehler!).

Die E-Book-Skripte so zu konvertieren, dass sie hochgeladen werden konnten, war eine Arbeit, die das E-Book-Lektorat eben berechnete. Und dann begann die Werbemaschinerie anzulaufen… auf dem Blog ein wenig Werbung zu machen oder auch via Rundmails oder über den Internetnewsletter ESPost, das ging ver­gleichsweise flink und mühelos… aber ich dachte mir, es könne nicht schaden, auch in der realen non-digitalen Welt mit schönen, altmodischen Flyern präsent zu sein.

Der Förderverein unterstützte mich auch hierin. Aber für lau ging es wieder nicht, wer hätte das auch angenommen? Altruisten und reiche Leute, die munter Geld in enthusiastische Kreative investieren, sind wirklich sehr dünn gesät (habe noch keinen entdecken können, sonst müsste ich diesen Text wohl nicht verfas­sen… verbucht es unter Scherz).

Also, auch die Flyer kosteten Geld. Nicht sehr viel, das stimmt, und die Flyer machen eine Menge her. Aber finanziert werden müssen sie dennoch. Und wenn man dann überlegt, dass ich seit geraumer Zeit auf Arbeitssuche bin und von ALG II lebe, dann könnt ihr euch vielleicht so ein bisschen den Eiertanz vorstel­len, der hier seit anderthalb Jahren abläuft.

Es entstehen jede Menge Kosten, und glaubt nicht, dass die durch jenen Tantie­menanteil, den mir der Distributor Amazon-KDP zukommen lässt, kompensiert wird. Zumeist reicht’s gerade für die monatliche Telefonrechnung, ohne Witz.

So sehen die Dinge aktuell aus. Diese Erfordernisse machten es dann notwendig, dass ich mich allmählich nach Weiterungen umzuschauen begann, auch wenn das dann mit mehr Arbeitsaufwand verbunden war.

Zum einen folgte ich einem freundlichen Tipp und erschloss mir die Plattform www.beam-ebooks.de als neuen Publikationsort, wo nun meine EPUB-E-Books erscheinen. Zweifellos könnte ich hier schneller als nur im Schritt von einem Werk pro Monat vorankommen, immerhin „hinkt“ Beam mehr als ein Jahr an Publikationen hinter dem Amazon-KDP-Stand hinterher. Aber ich sagte ja oben schon: ich bin ein „Gewohnheitstier“, und ich möchte mich ungern selbst in Zugzwang setzen. Es bleibt bei einem E-Book pro Monat auf dieser Plattform (inzwischen sind dort fünf EPUBs imd fünf MOBIs versammelt).

Ein anderer Weg war der Versuch, über Amazon-Create Space Printausgaben meiner E-Books zu schaffen. Bislang ist das noch nicht erfolgreich gewesen, aber ich arbeite dran. Sobald sich da was tut, seid ihr die ersten, die davon erfah­ren, ich versprech’s. Und dann könnt ihr euch, falls ihr mögt, endlich mal einen „echten Lammers“ gedruckt ins Regal stellen. Momentan noch ein Traum, aber vielleicht kriege ich das 2015 hin.

Außerdem begann ich damit, die Festkosten der Herstellung der E-Books zu ver­ringern, indem ich einen alternativen Anbieter ausfindig machte… ihr habt das in diesem Monat indirekt mitbekommen, weil ich dadurch gezwungen wurde, den Publikationsrhythmus, den ihr kennt, zu durchbrechen.

Ich habe gehofft – siehe meinen „In eigener Sache 1“-Blog – , dass ich damit bis zum 18. Oktober, also morgen, auf Reihe kommen würde, aber das erwies sich als Wunschdenken. Der Grund? Ich kann nichts dafür, er heißt: Frankfurter Buchmesse. Die warf die Planung von der anderen Seite durcheinander. Inzwi­schen habe ich den Rohling für das E-Book „Vanshcors Flucht“ zwar vorlie­gen, aber er ist noch nicht optimal geraten und muss nachgebessert werden. Dennoch nehme ich zuversichtlich an, dass ich den neuen Erscheinungstermin einhalten kann.

Der neue Erscheinungstermin für das genannte E-Book auf Amazon-KDP soll jetzt der 1. November 2014 sein.

Ich ahne eure nächste Frage, denn im Silvesterblog 2013 schrieb ich bekannt­lich, ich wolle für 2014 12 E-Books publizieren auf Amazon-KDP. Tja, den Ge­danken muss ich begraben. Es werden definitiv nur elf werden. Das ärgert mich natürlich nicht weniger als euch, aber daran ist nichts zu ändern.

Euer (kurzfristiger) Nachteil ist mein (kurzfristiger) Vorteil: So gewinne ich ein paar Wochen Fertigstellungszeit für weitere Geschichten, was ihre gründliche Überarbeitung ermöglicht. Seht das also einfach mal positiv.

Kehren wir nach dieser langen Argumentationsschlaufe zurück zu TI 16: „Abenteurerherz“. Ich sagte, ich habe damals, anno 2004, einen Tag daran ge­schrieben und schrieb 13 Seiten weit, bis der Handlungsbogen beendet war. Da­bei blieb es nicht. Die Nachbearbeitung für das E-Book begann am 4. August 2014 und ging sehr zügig vonstatten. Zügig heißt: es waren 16 Überarbeitungs­tage erforderlich, um der Geschichte die heutige Länge und Inhaltstiefe zu ge­ben. Wann genau schloss ich sie ab? Am 13. Oktober, also vor wenigen Tagen erst.

Bei manchen Skripten, das möchte ich hier einflechten, ist das nicht so einfach. Oftmals zieht sich der Überarbeitungsprozess im E-Book über ein halbes Jahr oder mehr hin. Bei TI 16 bedeutete das, dass aus 13 Manuskriptseiten schließ­lich nicht weniger als 72 Seiten wurden. Vieles, was ich 2004 noch nicht sah oder einfach nicht im Blick hatte, wurde beim Überarbeitungsprozess sichtbar und musste eingearbeitet werden. Die wenigen Menschen, die diese Episode schon einmal gelesen haben, werden sie in der Überarbeitung nicht mehr wieder erkennen.

Das alles macht einen enormen Spaß, auf der einen Seite. Aber es kostet Un­mengen an Kraft, Zeit und Rohstoffen, die dabei konsumiert werden, von schwarzem und grünem Tee bis hin zu zahlreichen Speisen; es wird Energie investiert, insbesondere Lichtenergie und in den Wintermonaten bei späteren Episoden dann auch Heizenergie… was alles Geldinvestition erforderlich macht, das ist leicht zu erahnen.

Nein, meine Freunde, solche Geschichten entstehen nicht zum Nulltarif, beim besten Willen nicht. Und die Welt jenseits des Oki Stanwer Mythos oder auch jenseits des Internets bleibt auch nicht stehen… das ist dann der letztendlich aus­schlaggebende Grund gewesen, warum dieser Blog als Erläuterung für euch un­umgänglich wurde. Und daran, dass ich so viele Worte mache, die euch viel­leicht inzwischen ermüden mögen, zeigt euch eventuell auch, wie schwer es mir fällt, davon zu erzählen.

Faktum ist nämlich, jenseits alles bereits Referierten, dass ab dem Januar 2015 die gesetzlichen Regelungen für die Besteuerung von E-Books bei Amazon-KDP geändert werden. Statt wie bisher einen Steuersatz von 3 % zu berechnen, wird nun eine Mehrwertsteuer von 19 % fällig. Man mag dazu stehen, wie man mag… Tatsache bleibt jedenfalls, dass diese Steuern auf die E-Book-Autoren wie mich umgelegt, also zu meinen Lasten gehen werden. Wenn ihr euch anschaut, dass mich von einem üblichen 0,99 Euro-E-Book lediglich 34 Cent erreichen – bei einem Steuersatz von 3 %! – , dann kann man sich denken, dass es anschließend deutlich weniger als 30 Cent sein werden.

Ich habe mich deshalb, durchaus ein wenig schweren Herzens – erinnert euch an den Anfang meines Artikels! – dafür entschieden, beginnend mit dem Update der ersten Storysammlung „Beide Seiten der Medaille und andere phantasti­sche Geschichten“, die Preise meiner E-Books ab Neuerscheinung nun leicht anzuheben.

Für die E-Books der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ beträgt der Preis ab sofort 1,49 Euro, beginnend mit Band 14 der Serie. Für die kommen­den Kurzgeschichtensammlungen, beginnend mit „Ein Passagier der R.M.S. TITANIC und andere phantastische Geschichten“ (aller Wahrscheinlichkeit Anfang Januar 2015 erscheinend), gilt dasselbe.

Die E-Books der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ werden die Preise von nun an 3,49 Euro oder 4,49 Euro betragen, je nach Umfang des Werkes. Dieser Preis gilt ab Annalen 4, also dem Roman „Heiligtum der Shonta“, der mutmaß­lich Anfang März 2015 erscheinen wird.

Ihr merkt, das ist eigentlich nicht meine eigene freie Entscheidung, sondern eine aufgezwungene Notwendigkeit seitens des Gesetzgebers und des Marktes… lei­der entscheiden hier mal wieder Menschen, die über genug Einkommen verfü­gen, über die mühsamen Gehversuche derjenigen, die – wie ich – wenig davon haben, und sie nehmen es lieber von einer großen Menge relativ armer Personen, anstatt intelligenterweise diejenigen mit höherem Einkommen zur Kasse zu bit­ten.

Tja, die Umverteilung von unten nach oben feiert hier fröhliche Urständ, leider. Aber das soll nicht zu Lasten eures Lesevergnügens gehen, und dank eurer Soli­darität und eures fortdauernden Interesses an meinen kreativen Werken bin ich zuversichtlich, dass wir gemeinsam diese ökonomische Klippe umschiffen und dann zu kosmischen Ufern aufbrechen können, die noch nie jemand gesehen hat (meine lächelnde Wenigkeit ausgenommen). Ich nehme euch dahin gern mit, und eins kann ich frohen Herzens versprechen: das lohnt sich unbedingt. Hier sind ganze Universen die Spielfläche, und wer Space Operas liebt, wird hier sicherlich absolut auf seine Kosten kommen.

Drum: Willkommen auf dieser Reise! Lasst mich nicht im Stich!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Beam-Blog 4: Die EPUB-Bibliothek erhält Zuwachs

Posted Oktober 15th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books,

Umstrukturierungen, wie ich sie kürzlich schon in meinen Blogbeitrag „In eige­ner Sache“ andeutete, haben notwendig ein wenig Chaos im Gefolge. So ist bei­spielsweise im vergangenen Monat der „Beam-Blog“ kurzerhand untergegan­gen, den ich eigentlich schreiben wollte. Es ist noch einiges mehr auf der Strecke geblieben.

Nun, jetzt schaut es so aus, als wenn ich langsam wieder Boden unter den Füßen bekommen würde, und das wird auch Zeit (bin eben ein „Gewohnheitstier“). Was heißt das für den Moment und für euch?

Nun, die EPUB-Bibliothek wächst heute um einen weiteren Band. Bislang sind ja bekanntlich ausschließlich Werke aus dem Oki Stanwer Mythos (OSM) er­schienen, nämlich:

EPUB 1: Das Erbe der Forscherin (TI 1)

EPUB 2: In der Hölle (Aus den Annalen der Ewigkeit 1)

EPUB 3: Das ausgeplünderte System (TI 2)

EPUB 4: Vhentars Schicksal (TI 3)

Heute folgt ein grundlegend anderes Werk, das man eher in dem Genre des „Mystery“-Romans verorten könnte. Es hat, als es 2013 erstmals im MOBI-For­mat erschien, mehr als 1700 neugierige Leser angelockt, was bis heute singulär ist. Ich denke, die Geschichte verdient diese Aufmerksamkeit.

Im Zug“, so der Titel des Werkes, ist die erschreckende Geschichte der briti­schen Historikerin Helen Edwards, die mit einem Nachtzug in Richtung Edin­burgh unterwegs ist, als… ja… als irgendetwas geschieht. Sie nickt jedenfalls ein, und als sie wieder zu sich kommt, ist die Welt auf bizarre Weise verändert.

Sie ist immer noch im Zug, er rast nach wie vor durch die Nacht, in einem irr­witzigen Tempo. Aber offensichtlich ist sie die einzige Seele darin.

Was um alles in der Welt ist passiert?

Und… will sie das eigentlich wirklich wissen?

Wenn ihr neugierig seid, solltet ihr euch diese Gänsehautgeschichte nicht entge­hen lassen, die ab heute für nur 1,49 Euro als EPUB auf www.beam-ebooks.de erhältlich ist.

Ich wünsche euch angenehmes Schaudern und versichere euch – wenn ihr sie dann ein zweites Mal lest, ist der Schauder noch sehr viel heftiger…

Für den 17. Oktober, meinen Geburtstag also, kann ich euch an dieser Stelle be­reits den zweiten „In eigener Sache“-Blog ankündigen, in dem ich euch einmal einen Einblick in meine Schreibwerkstatt gebe, am Beispiel des Romans „Abenteurerherz“, der Anfang 2015 in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) erscheinen wird. Und es wird dort um die neuen Struktu­ren meines E-Book-Programms gehen… ich denke, das solltet ihr euch nicht ent­gehen lassen.

Bis dahin alles Gute, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 84: Eine kreative Steilvorlage

Posted Oktober 12th, 2014 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

es gibt manchmal so Ereignisse, die werfen mich kreativ in die Steinzeit der Schriftstellerei zurück, und solch ein Ereignis fand gestern statt, na… okay, sa­gen wir, in den vergangenen drei Tagen, ehe ich diese Zeilen schreibe. Da sie mit großer Verzögerung in meinem gut durchgeplanten Blog veröffentlicht werden und ich hoffe, dass sich die Verhältnisse bis dahin schon wesentlich gebessert haben, schreibe ich heute mal nicht dazu, welches Datum wir jetzt eigentlich schreiben, wo ich diese Zeilen notiere. Der Person, über deren Arbeit ich spre­chen möchte, wäre das vielleicht auch gar nicht so recht.

Ein befreundeter Literat bat mich um einen Freundschaftsdienst. Er sagte via Mail, er habe eine alte Geschichte überarbeitet und wünsche nun ein State­ment über den Inhalt. Die Story hatte nur drei Seiten Länge, also dachte ich: gut, mache ich das mal so eben nebenbei. Immerhin hatte er ja schon Geschich­ten veröffentlicht und machte eifrig Werbung mit Hilfe von Flyern für seine Pro­dukte. Konnte also gar nicht so schwer sein…

Nun, ich wurde unsanft geweckt, würde ich sagen. Auf drei Seiten fanden sich mehr als 40 Schreibfehler, insbesondere orthografischer Natur, und ich war völ­lig geplättet, konnte einfach nicht glauben, was ich da sah. Und dies war eine Überarbeitung? Hallo, dachte ich, das ist doch jetzt nicht dein Ernst!

Dann kam mir ein finsterer zweiter Gedanke: er hatte mir ja eine seiner ge­druckten Geschichten jüngst geschenkt, und ich hatte auch schon Flyer dafür verteilt. Mein Gedanke lautete etwa „Oh Gott, die Geschichte hat doch nicht etwa dieselben Schwächen?! Das will ich doch wirklich nicht ernsthaft in Erwä­gung ziehen…“

Wer mich und meinen moralischen Impetus kennt, weiß, dass mich solche Ge­danken nicht ruhen lassen. Ich nahm mir also, nachdem ich einen ausführli­chen, mehrseitigen kritischen Kommentar zu der ersten Geschichte geschrieben hatte (annähernd so lang wie die Geschichte selbst übrigens), jenes andere Werk vor.

Und um es kurz zu machen: meine Befürchtungen erfüllten sich im vollen Um­fang. Das publizierte (!) Werk war noch sehr viel grauslicher geraten, als ich es gefürchtet hatte. Folgerichtig bestand meine Reaktion – ich bin eben ein Freund, und Freunde sollten einander vor Fehlern bewahren, wenn sie sie er­kennen, das ist mein Credo – daraus, ihm sofort einen Brief zu schreiben und dringend zu raten, dieses Werk aus dem Handel zu entfernen.

Ich schrieb, es weiter in diesem Zustand zu vertreiben, grenze geradezu an kreativen Selbstmord, eigenverantwortlichen Rufmord in eigener Sache, gewis­sermaßen. Und ich übertreibe hierbei nicht.

Bei der Lektüre fühlte ich mich auf bestürzende Weise an meine eigene kreative Frühzeit erinnert, an Fehler, die ich selbst seit langem – hoffe ich wenigstens – überwunden habe. Hier fand ich sie in Reinkultur vor, munter vor die Leser­schaft geworfen in der naiven Annahme: das ist doch gute Schriftstellerei! Das tat richtig weh.

Welche Fehler waren es? Ich nenne mal ein paar, da der Platz hier natürlich be­grenzt ist, und ich versuche zugleich, nicht zu viele Informationen zu geben, da­mit mein Freund sich nicht vielleicht noch langfristig brüskiert oder bloßgestellt vorkommt… das ist nicht meine Intention. Meine Intention ist Hilfsbereitschaft.

Da gab es beispielsweise eine Szene in der Geschichte, in der es um einen Arzt­besuch geht. Sie dehnt sich auf mehrere Seiten aus. Der Arzt bekommt nicht nur keinen Namen, man erfährt auch außer der Behauptung, dass er Arzt sei, rein gar nichts weiter mit. Wie sieht seine Praxis aus? Keine Ahnung. Wo liegt sie? Keine Ahnung. Wie muss man sich den Arzt optisch vorstellen? Null Infor­mation. Wie alt ist er? Was für Besonderheiten besitzt er? Fehlanzeige auf gan­zer Linie. Das gesamte Gespräch der Ehefrau mit dem Arzt (ob er ein Psychologe ist, Neurologe, Allgemeinmediziner oder etwas anderes, das wird auch nicht verraten) überzeugt den Leser – hier mich also – nicht im Geringsten.

Ein kardinaler Fehler dokumentierte sich hier und überall sonst in der Geschich­te: der Autor steckte nicht „in“ der Szene. Ich kenne solche Fehler, wie gesagt, von mir selbst. Ich habe sie auch gemacht, und ich stolpere ständig über solche Stellen, weil ich ja alte Geschichten von mir abschreibe und sie so digitalisiere. Aber bitte: ich machte diese Fehler vor 30 Jahren, als ich 17, 18 Jahre alt war. Unser Autor, über den wir reden, ist inzwischen jenseits der 40. Das ist dann doch schon deutlich weniger schön.

Es gab weitere Schwierigkeiten. Ein zentraler davon bestand in einer amorphen Szenerie. Der Leser bekommt von Anfang an keine rechte Vorstellung, wie ei­gentlich der Handlungsschauplatz aussieht (ein zum Wohnhaus umgebauter, al­ter Bahnhof). Der Verfasser hätte, insbesondere deshalb, weil der Protagonist der Geschichte zu Grübeleien neigt und sich häufig auf der Wanderung durch seine eigenen vier Wände befindet, zwingenden Grund, dieses Areal, das ja nur er selbst kennt, aber nicht der Leser, gründlich zu beschreiben, und zwar von Anfang an.

Wie viele der so gewonnenen Details er dann letztlich für den Plot gebraucht, obliegt allein ihm. Und das macht ja einen Teil der Spannung für den Leser aus, der schon mal grü­beln kann, welchen Sinn bestimmte Handlungselemente oder Einrichtungsge­genstände machen. Unser anonymer Autor, über den ich schreibe, beging hier also einen Fauxpas nach dem nächsten. Von einer Seite zur nächsten tauchten erst ein vorher ungenannter Freund auf, dann ein Billardtisch, dann ein Bruder und schließlich noch ein Klavier… sämtlich etliche Seiten später als sinnvoll.

All diese Dinge waren strikt handlungsgebunden, so dass sofort deutlich wurde: sie sind vorher nie erwähnt worden, sie wurden also für diese Passage der Ge­schichte erfunden, hastig improvisiert. Das macht deutlich: der Autor war in der Szenerie nicht daheim, er hat nicht vorher einen gedanklichen Rundgang ge­macht und sich mit dem Setting vertraut gemacht, ehe er es einsetzte.

Wie gesagt: solche Fehler habe ich vor 30 Jahren auch gemacht. Es sind die klassischen Fehler, die Anfängerautoren begehen. Sie neigen naiv dazu, sich zu sagen „Warum soll ich das Haus beschreiben? Reicht doch völlig aus, zu schrei­ben: Er ging ins Haus. Ich weiß doch, wie das aussieht!“

Aber der Leser weiß das nicht. Der Leser hat nur nichtssagende Worte vor sich, die mit Leben gefüllt werden wollen. Und zwar vom Autor höchstselbst. Bevor er die Geschichte der Öffentlichkeit vorstellt! Ad-hoc-Erfindungen entwerten die Plausibilität von Geschichten, und wenn das häufiger vorkommt, hat der Le­ser das Gefühl, der Autor habe ständig gegrübelt, was er wohl als nächstes in die Geschichte aufnehmen wollte… böswillige Leute nennen so etwas stümper­haft.

Bis zum Schluss vermisste ich relevante Details: das Aussehen der Hauptperso­nen etwa, das nicht einmal dann beschrieben wird, wenn die Personen sich am Tisch gegenübersitzen. Das Alter der Hauptperson wird bis zum Schluss verschwiegen (die Nachnamen übrigens auch, ebenso wie Handlungsort, Handlungszeit und vieles weitere), und man bleibt als Leser am Schluss völlig frustriert zurück.

Ich war hingegen nicht nur frustriert, sondern schockiert. Und er tat mir leid, mein Freund. Ich bot ihm eine ausführliche Aussprache an (die bis zum Erschei­nen dieses Blogartikels sicherlich seit Monaten erfolgt sein wird) und Lektorats­hilfe. Denn ich lasse Freunde nun mal nicht ins offene Messer rennen. Was wäre ich dann für eine Art von Freund, täte ich das?

Und heute, einen Tag nach diesen Geschehnissen, kam mir dann ein klassisch kreativer Gedanke: viele Mitmenschen neigen ja dazu, solche Erfahrungen als üble Zeitverschwendung anzusehen. Und ja, selbst wenn mich diese Leseerfah­rung mehr als fünf Stunden meines Lebens gekostet hat, habe ich sie doch dann als einen Anstoß gesehen, als Steilvorlage. Das ist so Teil meiner Lebensphiloso­phie – lerne aus Fehlern, auch aus denen anderer Menschen; verwandle die ne­gativen Erfahrungen durch deine Kreativität in positive Aktion.

Warum sonst wohl schriebe ich hier diesen Blogartikel? Weil ich Schriftsteller bin. Schriftsteller sind Menschen, die die Dinge mit anderen Augen sehen als die Durchschnittsbürger unserer Welt. Sie sind dabei natürlich nicht besser oder schlechter als diese, eben nur anders. Und da, wo der kreativ nicht so rege Mensch nur Frustration empfindet oder gar nichts sieht, was relevant ist, da sieht der Kreative etwas ganz anderes.

Beispielsweise das Potential für Denkanstöße. Verbesserungshilfen für Freunde, Lernpotentiale für das eigene Schreiben.

Das ist auch einer der wesentlichen Gründe, warum ich Lektorat als so nützlich empfinde, wenn ich es mache. Ich lerne dabei nicht nur fremde Texte, fremde Denkwelten und unbekannte Schreibstile kennen, sondern ziehe daraus auch für mich Verbesserungsanstöße.

So sollte Kreativität funktionieren, das ist meine fundamentale Ansicht: sie soll­te von Lektüre zu Lektüre dazu führen, besser zu werden, präziser den Strom der Bilder, der den Geist des Kreativen durchströmt, während er schreibt, zu bewältigen, darzustellen und in Worten abzubilden. Denn machen wir uns nichts vor – nur dann, wenn man tatsächlich das, was man vor dem inneren Auge sehen kann, plastisch in den Geist des Lesers transferiert, kann man tatsächlich mit Fug und Recht behaupten, ein Schriftsteller zu sein, der sein Handwerk beherrscht.

Mein armer Freund, der dies schon glaubte, hat leider schlagend demonstriert, dass er hier noch einen weiten und steinigen Lernweg vor sich hat, ehe er die­sen Punkt erreicht, wo er das mit Recht von sich behaupten kann. Aber ich helfe ihm gern dabei. Nichts wäre schäbiger, als geringschätzig über dieses Schreibde­saster zu grinsen und mit Herablassung zu reagieren.

Solche Reaktion werdet ihr von mir nicht erfahren, Freunde. Versprochen!

Und wenn ich wieder mal solche „Steilvorlagen“ zu sehen bekomme, werde ich, soweit meine Zeit es halt zulässt, wieder zu helfen suchen.

Für heute möchte ich aber schließen und euch auf den Blogeintrag der kom­menden Woche hinweisen, wo ich wieder einmal die Artikelreihe „Was ist ei­gentlich der OSM?“ fortsetzen werde. Ich würde mich freuen, wenn ihr dann wieder neugierig dabei sein würdet.

In diesem Sinne – bis bald, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.