Liebe Freunde des OSM,

am 15. September verließen wir mit Teil 8 dieser Serie das Jahr 1991 meiner „Schreibkarriere“ im Rahmen des Oki Stanwer Mythos. Marschieren wir stramm ins Jahr 1992 und erinnern uns kurz daran, wie meine Vita zu jenem Zeitpunkt verlief, denn das hatte wesentliche Auswirkungen auf meine kreative Schreibtä­tigkeit in jenem Jahr:

1991 hatte ich, fest entschlossen, nach dem Fachabitur Wirtschaft an der TU Braunschweig Geschichte studieren zu wollen, einigermaßen ernüchtert entde­cken müssen, dass ich das mit dem gerade erworbenen Abschluss gar nicht konnte. Nun galt es also, noch einmal drei Schuljahre hinter mich zu bringen, und zwar auf dem Wolfsburg-Kolleg. Eine Ganztagsschule, sollte ich dazu noch ergänzen. Das war also ein zeitfüllendes Programm, und die Fahrtzeiten waren auch nicht ohne.

Was geschah also? Ich hatte verdammt viel neben dem OSM zu tun, und so stürzte ich aus dem phantastischen Jahr 1991 in den kommenden 12 Monaten auf die ernüchternde Menge von 72 fertig gestellten Werken für das gesamte Jahr ab. Neben dem Kollegstoff, der zu erarbeiten und nachzubereiten war, be­anspruchte mich auch mehrere unerwartete Dinge: so lernte ich damals auf dem Kolleg meine Freundin Maria kennen, die in der Folge sehr viel meiner frei­en Zeit beanspruchte. Es gab gemeinsame Urlaubsreisen, ich bekam gelegent­lich Besuch von Brieffreunden… und gegen Ende des Jahres begann ich mich in der frisch gegründeten Gifhorner Literaturwerkstatt zu betätigen.

Also, Langeweile kam nicht auf, aber es gab Ablenkung en masse. Kommen wir aber lieber wieder zum Thema zurück.

Der OSM dümpelte so vor sich hin. Wie sicherlich von euch erwartet, richtete sich mein Fokus primär auf KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (BdC) (1987-1993), wo ich mit Band 101 „Der Konstantenwechsler“ im Januar begann und mit Band 110 „Das Zhonc-Projekt“ im Dezember aufhörte. Und ja, wenn ihr jetzt im kommenden Jahr bei der Erinnerung aufschreckt und sagt: „Verdammt, wo hat der Uwe denn zuletzt von diesem Volk der ZHONC gespro­chen?“, dann war das genau hier. Die Zhonc, die auch in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ erscheinen, sind hier schon vorhanden. Ich sagte ja bereits, dass vieles, was im späteren OSM auftaucht, in TI begründet und erst­mals gründlich beschrieben wird. Wenn später mehrere OSM-Serien am Start sind, werdet ihr vermutlich feststellen, dass es sehr viel mehr Crossovers gibt, als ihr euch gegenwärtig träumen lasst. Und die Kenntnis von TI wird euch dann sehr weiterhelfen.

Die zweite Serie, an deren baldige Fertigstellung ich glaubte und die ich deshalb favorisiert vorantrieb, war dann natürlich KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dä­monenjäger“ (1988-1994). Hier ging es im Januar los mit Band 94 „Stoßtrupp nach Mu“, und hier endete ich für 1992 im November mit Band 110 „DAS SIE­GEL-TESTAMENT“. Und ja, damit sind genau wieder mal die SIEBEN SIEGEL VON TOTAM gemeint.

Ein wenig kam ich auch in KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (DMadN) vom Fleck, beginnend im Januar mit Band 36 „Operation Ke­gelwelt II“ (nein, was eine Kegelwelt ist, verrate ich hier und heute nicht)… na ja, ein wenig? Ziemlich ordentlich, würde ich in der Rückschau sagen. Immerhin konnte ich den gesamten Zeitsprung-Zyklus dieser Serie schreiben, in dem eine Galaxis namens Kirrongar eine wichtige Rolle spielt. Der letzte Band in dieser Serie war dann im Dezember Band 51 „Besuch in der Zentrumsrepublik“.

Ich hatte mich ebenfalls in diesem Jahr – das deutete ich kürzlich an – daran ge­macht, meine Weird Fiction-Serie „The Shadow“ mit einem Coautorenteam auf die Beine zu stellen, was misslang. Eine weitere Baustelle war meine freiwillige Mitarbeit an der Horror-Heftromanserie „John West“ meines Brieffreundes An­dreas Lindig, im Grunde genommen eine Fanserie im Stil von „John Sinclair“, für die ich einen Zweiteiler verfasste, der aber nie publiziert wurde („Das Erbe der Quader“, „Die Geisterwelle“). Beide Teile wurden erst 1993 fertig, beanspruch­ten mich aber sonst zeitlich recht ordentlich.

Als OSM-Baustellen wären noch zu nennen der Roman „Maskerade“ (Teil 9 der Überarbeitung von KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984)) und, natürlich, die fortlaufenden Arbeiten am CLOGGATH-KONFLIKT, also der Romanfassung des KONFLIKTS 13 „Oki Stanwer Horror“ (1982-1985). Von zahlreichen weiteren Sto­ryprojekten im Rahmen des OSM schweige ich hier mal lieber, das wäre spä­ter eine eigene Artikelreihe wert…

Im April schaffte ich es endlich, mich auch wieder um den sehr vor sich hin dümpelnden KONFLIKT 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (1984-1997) zu kümmern. Hier schrieb ich Band 58 „Sturz durch die Zeit“ und kam bis Jah­resende bis Band 61 „Die kupferne Hölle“, der auf einem Ringplaneten in der Galaxis Mysorstos spielt. Spannender Stoff, kann ich dazu nur sagen. Ebenfalls im Monat April erreichte ich bei KONFLIKT 23 den Band 100, der den Titel „Krieg der Baumeister“ trug, und das war wirklich nichts für schwache Nerven.

Verzögert durch eine Sehnenscheidenentzündung im Frühsommer gelang es dann erst im Juli, mit „Die Weisen von Arc“ den vierten Roman der Ed­ward-Norden-Saga fertig zu stellen.

Im August stieß ich noch mal in den ebenfalls stiefmütterlich behandelten KON­FLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ vor und konnte in diesem Monat und im Oktober die beiden einzigen Bände dieser Serie in diesem Jahr schrei­ben, die Episoden 11 „Der Soogrer“ und 12 „Operation Todesbringer“.

Und schließlich kamen kurz vor Toresschluss im Oktober und November auch noch als Frucht einer Stippvisite in KONFLIKT 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“ die Episoden 4 „Vorstoß nach Dawson“ und 5 „Der Legendenberg“ hinzu.

Tja, und dann war zu meiner nicht geringen Frustration das Jahr 1992 schon wieder passé.

Ich war ganz einwandfrei auf viel zu vielen „Baustellen“ unterwegs und konnte eigentlich nur darauf hoffen, dass ich a) im Jahre 1993 gesundheitlich etwas besser beisammen sein würde, mich b) sowohl an die Beanspruchung durch das Kolleg als auch durch meine liebe Maria etwas gewöhnen würde und mich c) von einigen Aufgaben würde befreien können.

Hier hegte ich aber keine großen Hoffnungen, dass ich eine der drei favorisier­ten OSM-Serien – KONFLIKT 12, 16 oder 20 – beenden könnte. Meine Vermu­tung sollte sich dann auch fast bewahrheiten. Der letzte Arbeitsschub an BdC sollte mich noch gründlich überraschen, doch ansonsten würde das Jahr 1993 nicht sehr viel produktiver sein als das Jahr 1992. Ich nahm eben insbesondere die schulische Beanspruchung sehr ernst, was grundsätzlich ja auch völlig in Ordnung war.

Wovon ich noch nichts wissen konnte, das waren solch Dinge wie das Erlernen des Mah-Jongg durch Maria, was mich viel weitere Zeit kosten sollte… und dann darf man schließlich auch die EXPLORER-BRIGADE nicht vergessen.

Was das ist? Das verrate ich im nächsten Teil dieser Serie, die euch am 17. No­vember erwartet. Dann schauen wir uns das Jahr 1993 im Detail an.

Am kommenden Sonntag geht es dann erst mal um „Interviews“… und ein paar Tage zuvor findet ihr ja an dieser Stelle das ausführliche Interview zum Thema E-Books. Termin ist der 17. Oktober 2013, mein Geburtstag. Vorbeischauen lohnt sich bestimmt.

Macht es für heute erst mal gut.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Endstand des E-Books „Die Schuttwelt erwacht“ ermittelt!

Posted Oktober 12th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books,

vor ein paar Stunden hat der Gratisdownload meines aktuellsten E-Books „Die Schuttwelt erwacht“ geendet. Und obgleich sich die Werbemaßnahmen noch nicht wirklich wieder optimiert haben und es da nach wie vor einige Ausfälle gab – so dass wohl eine Menge Interessenten den Gratisdownload nicht rechtzeitig mitbekommen haben werden – , haben immerhin 450 Leser das E-Book inzwischen besorgt. Das hört sich wenigstens für mich so an, als gäbe es da inzwischen eine zahlenmäßig nicht gerade kleine Gruppe, die neugierig darauf ist, wie sich das Yantihni-Abenteuer so weiter entwickelt.

Ich freue mich darüber und kann wieder einmal sagen, dass die Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium (TI) natürlich nur der erste Auftakt ist. Etwa mit Band 7, würde ich sagen, hört das auf, was ich „Präludium“ nennen möchte, dann folgt gewissermaßen eine zweite Stufe innerhalb der Serie, in der mehr und mehr Verknüpfungen offenbar werden. Ihr werdet in diesem zweiten Abschnitt der Serie, der Anfang 2014 beginnt, neue, beunruhigende Handlungsorte kennen lernen, weitere Hauptpersonen der Serie und weitere Völker. Alte Geheimnisse wie etwa die der Hushhiner erhalten ein vollkommen neues Aussehen… ich denke, es lohnt sich, dran zu bleiben. Das Jahr 2014, auf das ich mich gegenwärtig vorbereite, was meine E-Book-Aktivitäten angeht, wird euch sehr viel tiefer in die frühen Geheimnisse des OSM hineinführen.

Als Ergänzung lohnt es sich stets, den Wochen-Blog auf meiner Homepage www.oki-stanwer.de zu konsultieren, wo ich eine Menge an Zusatzinformationen über die Vergangenheit und die noch für euch unsichtbaren OSM-Welten verrate, die mir zum Teil schon seit Jahrzehnten vertraut sind wie die nächste Nachbarschaft.

Und ihr könnt euch an dieser Stelle auch den 17. Oktober in euren Terminplan eintragen – an diesem Tag wird an dieser Stelle das ausführliche Interview nachzulesen sein, das ich Corinna Rindlisbacher im August gegeben habe (die schön illustrierte Kurzfassung ist nach wie vor auf Corinnas Homepage www.ebokks.de nachzulesen).

Ich hoffe, das sechste TI-Werk gefällt euch – und ich freue mich stets auf Bewertungen und Rezensionen auf Amazon.de.

Bis vielleicht morgen an dieser Stelle – und mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde meiner E-Books,

nach geraumer Zeit ist es mal wieder einem meiner Werke gelungen, in der Gratisdownloadphase auf Platz 1 der Kindle-Charts im Bereich Science Fiction-E-Books zu springen! Ich habe es vorhin bemerkt, als ich von einer Beerdigung nach Hause kam, und daraufhin hat sich meine Laune begreiflicherweise sehr verbessert. Es ist schon eine ganze Reihe von Monaten her, dass es einem meiner E-Books gelang, Platz 1 zu erreichen, wie es heute bei dem E-Book „Die Schuttwelt erwacht“ alias TI-Episode 6 geglückt ist.

Das ist natürlich eine schöne Sache auch insofern, als derzeit auf dem Buchmessecon in Frankfurt und am Monatsende auf dem MucCon 3 in Garching Werbeaktionen für meine E-Books laufen. Da ist eine Platz 1-Notierung sicherlich ein weiterer Eyecatcher für neu Hinzugekommene. Ich danke euch für das rege Interesse und hoffe, es hält weiterhin an. Das E-Book ist noch bis zum frühen Morgen des 12. Oktober im Gratisdownload, danach kostet es regulär 99 Cent je Download.

Bleibt neugierig und schaut wieder rein, wenn ich morgen den Endstand bekanntgebe… und am Sonntag gibt es dann ja schon an dieser Stelle den nächsten Wochen-Blog Nr. 32, worin ich diesmal zurückblicke auf meine kreative Zeit im Jahre 1992. Ich denke, das ist ein interessanter Exkurs für alle, die sich für die Genese des Oki Stanwer Mythos (OSM) interessieren.

Macht es gut, und vielleicht bis morgen und bis Sonntag

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

diesmal seht mir eine gewisse Unsicherheit im Ausdruck nach – ich bin gerade von meinem angestammten Betriebssystem auf ein neues umgestiegen, und aktuell bin ich noch skeptisch, ob die so verfassten Blogeinträge tatsächlich so unbeschadet ihren Weg auf meine Homepage finden werden wie die „alten“. Ich bin aber zuversichtlich.

Zu dem Zeitpunkt, da dieser Blog erscheinen soll, also am 6. Oktober 2013, wer­den noch nicht einmal 24 Stunden vergangen sein, seit ihr mit mir zurückge­kehrt seit in das Sonnensystem Sianlees Rast, in dem sich die yantihnischen For­scher der GHANTUURON-Expedition die Entscheidung nicht einfach gemacht haben, was sie tun sollten. Erinnern wir uns kurz:

Im April 2013 entdeckten die GHANTUURON-Forscher das Sonnensystem wie­der, das die greise Sternenforscherin Sianlee bis zu ihrem Tode gut verschwie­gen hatte. Jenes Sechs-Planeten-System, in dem ihr Gefährte Vhentar vor 38 Jahren mutmaßlich den Tod gefunden hatte. Und dieses System hatte es wirk­lich in sich: eine Welt mit fast völlig geplünderter Biosphäre, gigantische, unbe­greifliche Schachtanlagen extrayantihnischer Herkunft, außerdem Tausende von rätselhaften Maschinen, allesamt inaktiv.

Nun… fast inaktiv. Denn im Mai 2013 konntet ihr zusammen mit den Piloten Chenaari und Vanshcor auf Welt 5 – „Eiskruste“ – sehen, dass diese Maschinen durchaus nicht völlig funktionslos waren. Zeitgleich entdeckten die Yantihni auf der verwüsteten Welt 4, der „Schuttwelt“, den Leichnam des verschollenen Vhentar… und sein Vermächtnis.

Und er behauptete in seinem Vermächtnis, der passendste Name für diese Welt und das System sei „Falle“ – weil es entgegen Sianlees naiven, überoptimisti­schen Annahmen einfach eine sein musste.

Er hatte vor 38 Jahren eine Maschine auf der Oberfläche der Schuttwelt außer Funktion gesetzt und damit offensichtlich alle weiteren Aktivitäten der Maschi­nen im System zum Stillstand gebracht.

Seit 38 Jahren warteten diese Maschinen nun auf das entscheidende Komman­do, auf jenen Impuls, der ihnen sagte, dass die Aufgabe wieder begonnen wer­den konnte

Oder warteten sie darauf, dass die Falle sich schließen konnte?

Unter den Yantihni gibt es erwartungsgemäß unterschiedliche Meinungen zu dem Thema. Da sind die eifrigen, neugierigen Forscher zu finden, getrieben von der Wissbegierde, die jeden yantihnischen Forscher nun einmal antreibt und die auch in uns Menschen die Hoffnung lodern lässt, dass man verstehen kön­ne, was überhaupt hier vorgefallen ist. Und dann gibt es jene, zu denen auch die Forscherin Nayeen zählt, die es für zu gefährlich halten, an diesen Dingen zu rühren. Ja, sie reut schon, überhaupt hierher geführt zu haben. Doch diese Reue kommt nun zu spät.

Wie soll man das herausfinden, wenn man es nicht versucht, diese so genannte „Anomalie 1“ in Gang zu setzen, fragen die Befürworter des Aktivierungsplanes – etwas, was offenkundig möglich ist? Kann man denn, schweren Herzens, auf diesen Erkenntnisgewinn verzichten und zum nächsten Sonnensystem weiter­fliegen? Muss man nicht gewärtigen, dort womöglich auf dasselbe Rätsel zu stoßen? Oder auf noch größere?

Kommandant Ghaynor von der GHANTUURON hat keinen leichten Stand. Schlussendlich entscheidet er sich dafür, das Risiko einzugehen, wenn auch un­ter maximalen Sicherheitsvorkehrungen.

Er hat keine Ahnung von der Gefahr.

Er kennt nicht die Drohung des Terrorimperiums, er weiß nicht, was die Allis der Interventionsstreitmacht Oki Stanwers wissen – und von den MINEUREN des Terrorimperiums hat er schon gar keine Ahnung. Alles, was daraufhin passiert, als die Entscheidung gefällt wird, die „Anomalie 1“ zu reaktivieren, ist darum ein Wagnis, dessen Konsequenzen er nicht überschauen kann.

Die Yantihni befinden sich in Lebensgefahr. Nicht wegen einer möglichen „Falle“, die Vhentar befürchtete, sondern weil sie einen Prozess angestoßen ha­ben, den sie nicht mehr stoppen können. Ihre Sicherheitsvorkehrungen erwei­sen sich als unvollkommen und ungenügend, die Geschwindigkeit des wieder beginnenden Prozesses, und vor allen Dingen die Dimension des Prozesses, über­steigen alles, was sich die arglosen, neugierigen Forscher jemals ausgemalt ha­ben.

Nein, Sianlees Rast ist keine Falle, offensichtlich nicht.

Das Sonnensystem ist etwas weitaus Schlimmeres – das Tor zu einer Ereignis­kette, die leicht und sehr schnell mit dem Tod der Forscher von der GHANTUU­RON enden kann. Und zweifellos wären sie, auf sich allein gestellt, verloren.

Aber es gibt einen Lichtstreif am Horizont, vielleicht jedenfalls.

Die Alli-Soldaten des Generals Loosh, die beim aktivierten MINEUR auf so gräss­liche Weise zurückgeschlagen wurden, wissen nun, dass irgendetwas oder ir­gendjemand den MINEUR, der so lange fast völlig inaktiv war, erneut aufge­weckt haben muss. Sie wissen zumindest um die Gefährlichkeit dieser mond­großen Kampfmaschine.

Es stellt sich nur die Frage, wie General Loosh reagieren wird. Wird er den Ver­such machen, das Rätsel, das ihn so viele seiner tapferen Soldaten gekostet hat, aufzuklären? Oder zieht er sich auf die Position zurück, dies sei zu unwägbar und zu riskant?

Wenn er letztere Entscheidung trifft, wird die GHANTUURON-Expedition ausge­löscht werden, und zwar einfach deshalb, weil sie einem Zerstörungsprozess in die Quere geraten sind, den sie dummerweise selbst wieder in Gang setzten… und ihn nicht einmal entfernt kontrollieren konnten.

Wenn er hingegen den Entschluss favorisiert, seiner eigenen Neugierde nachzu­geben, wie gefährlich das auch immer sein mag, dann könnten die Allis der BHAL-TENN ins System Sianlees Rast vordringen und hier wahrscheinlich auch die GHANTUURON und die anderen yantihnischen Raumfahrer finden.

Die Frage bleibt natürlich… ist das für die Yantihni von Vorteil, wenn sie so län­ger am Leben bleiben? Oder geraten sie damit nicht noch tiefer in einen Schla­massel hinein, dem sie am Ende nicht gewachsen sein könnten?

Die Entscheidung liegt nicht mehr bei Kommandant Ghaynor und den Seinen. Sie liegt bei General Loosh. Und ohne dass das irgendjemand in diesem Mo­ment ahnen kann, entscheidet sein Entschluss in weitester Weise über die Zu­kunft des yantihnischen Volkes.

Wie er sich entscheiden wird, erfahrt ihr Anfang November 2013.

In der kommenden Woche lotse ich euch dann wieder im Teil 9 meiner Artikel­reihe „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“ in die 90er Jahre zu­rück. Bis dahin wünsche ich angenehmes Lesevergnügen mit TI 6 „Die Schutt­welt erwacht“ – falls ihr den Band nicht schon längst gelesen habt…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde meiner E-Books, liebe OSM-Leser,

es hat eine ganze Weile gedauert, bis sich die Handlung meiner E-Books wieder zu dem ersten Handlungsstrang zurück orientieren konnte (und auch Amazon hat mich heute ziemlich lange zappeln lassen, ehe ich das E-Book gescheit hochladen konnte… sorry, Leute. Jetzt müsste es aber endlich erhältlich sein… und falls das Programm wieder prüfen sollte, spätestens in ein paar Stunden).

Ich resümiere die bisherigen Geschehnisse noch mal kurz, damit sie wieder besser haften und ihr leichter den Einstieg findet: Wir verfolgen hier nun die Geschehnisse um die GHANTUURON-Expedition im Sonnensystem „Sianlees Rast“ im Bereich der so genannten „Bebengrenze“ in der Galaxis Twennar. Vor 38 Jahren hat zuletzt die Sternenforscherin Sianlee hier ein Sonnensystem exploriert und ist in ihre Heimat zurückgekehrt. Ihr Gefährte Vhentar blieb verschollen. Unmittelbar nach der Rückkehr machte Sianlee eine drastische mentale Kehrtwende durch und wandelte sich zur unerbittlichen Gegnerin des yantihnischen Raumfahrtprogramms. Auf diese Weise wurden die Tiefenraumreisen eingestellt.

Als Sianlee im Jahre 440 jedoch stirbt, macht ihre Nachlasswalterin, die junge Sternenforscherin Nayeen, die Entdeckung, dass Sianlee damals gelogen hatte – sie fand in jenem System eindeutige Zeichen extrayantihnischen Lebens und verschwieg sie zeitlebens. So kommt es nun, dass die Regierung auf Rilecohr das Expeditionsschiff GHANTUURON aussendet, um das Rätsel zu lüften.

Doch das Sonnensystem „Sianlees Rast“ erweist sich als ein Ort der unheimlichen Rätsel. Unfassliche Gewalten haben hier gewütet, einen Planeten buchstäblich „geplündert“, alle anderen im System schwer verwüstet. Technische Installationen von unbegreiflicher Fremdartigkeit sind zurückgeblieben… darunter auch etwas, was die Forscher als „Anomalie 1“ bezeichnet haben. Dieses Gebilde hat der Sternenforscher Vhentar, dessen Leiche und Vermächtnis hier entdeckt werden, sabotiert. Und nun stehen die Mitglieder der GHANTUURON-Expedition vor der bangen Überlegung, was sie tun sollen – ängstlich in die Heimat zurückfliegen oder die „Anomalie“ wieder aktivieren?

Was für eine Entscheidung gefällt wird und was dann geschieht, verrät dieser Band, „Die Schuttwelt erwacht“, der ab dem 5. Oktober 2013 im Download zum Preis von 99 Cent bei Amazon.de erhältlich ist. Die Gratisdownloadtage sind der 10. und 11. Oktober 2013.

Und obacht: Dies ist Teil 1 eines Zweiteilers. Die Fortsetzung dieses Abenteuers erscheint Anfang November unter dem Titel „Rätselhafte Retter“.

Ich wünsche euch viel Lesevergnügen mit diesem E-Book und freue mich stets auf Bewertungen und Rezensionen auf Amazon.de!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 30: Work in Progress, Part 7 – Der OSM im Juni 2013

Posted September 29th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

den Monat Juni kann man als einen außerordentlich umtriebigen betrachten, wenn man ihn vom Standpunkt der Kreativität hinsichtlich des OSM ansieht. Das bedeutet, es ist eine ganze Menge passiert. Das hatte natürlich einmal mit der Tatsache zu tun, dass gleich zu Beginn des Monats zwei E-Books parallel erschienen, von denen das zweite – „In der Hölle“ – das mit Abstand umfangreichste OSM-E-Book bisher überhaupt ist. Mit rund 155 Skriptseiten ragt es aus den bisherigen Werken deutlich heraus, und genauso ist es mit dem Inhalt, da der Leser hier erstmals einen ausführlichen Besuch auf TOTAM selbst machen kann und ein Gefühl dafür bekommt, wie fremdartig und bedrohlich der Gegner Oki Stanwers tatsächlich ist. Die Lektüre ist darum jeden OSM-Leser wärmstens zu empfehlen.

Zweitens stand dieser Monat ganz im Zeichen eines kleinen Jubiläums. Mit der Episode „Träume von TOTAM“, die im Grunde genommen in zwei Universen zugleich handelt, die auf bizarre Weise miteinander verbunden sind, entstand am 21. Juni der Band 1650 des Oki Stanwer Mythos. Und immer, wenn solche „Jubiläen“ bevorstehen – das nächste ist Band 1675 – , spreche ich davon, dass gewissermaßen der Horizont sich etwas verengt und die Schreibarbeit etwas langsamer vonstattengeht, weil man sich zuvor auf den jeweiligen besonderen Band zu konzentrieren hat und alle anderen Bilder und Ideen zurückdrängen muss. Diesmal war es noch ein bisschen komplizierter, weil ich anderweitig auch gut zu tun hatte. Dennoch… es blieb einiges an Zeit übrig, um im OSM tätig zu sein, und folgende Resultate erbrachte dieser Monat dann:

DSf 23: Randalarm (Abschrift)

18Neu 36: Der Alptraum-Fall

Blogartikel 25: Work in Progress, Part 6

18Neu 37: Flammenmagie

Blogartikel 24: „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“, Teil 7

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

E-Book 7: Wenn der Sternenhammer fällt…

12Neu 16: Transit nach Hyertonn

DSf 21: Schwarzes Herz Veley (Abschrift)

FvL 39: Träume von TOTAM (Band 1650 des OSM)

Erläuterung: Für Leser, die durch den Umstand verwirrt werden sollten, dass ich oben schrieb, diese Episode sei am 21. Juni beendet worden und vielleicht nun denken, ich hätte alles, was noch folgt, nach dem 21. Juni geschrieben, sei hier angemerkt, dass das ein Trugschluss ist. Es ist vielmehr so, dass ich alle Episoden hier in der Reihenfolge der Eintragung in mein Storyheft aufliste, und ich begann mit der Weiterarbeit an dieser Episode vor dem 7. Juni. Die folgenden Eintragungen beziehen sich darum auf die Werke, die ich nach dem 7. Juni bearbeitet habe.

(E-Book 13: Ins Innere der Maschine)

Blogartikel 19: Rätselhafte Zahlen?!

(OSM-Wiki auf der Homepage „oki-stanwer.de“ begonnen)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“)

(DSf 7: Der gehetzte Prophet)

Blogartikel 22: Weltenzerstörer

Blogartikel 23: Die OSM-Wiki – Blicke in andere Universen

OSNEU 51: Auf der Pflanzenwelt (Neuformatierung)

OSNEU 52: Der PSI-Sturm (Neuformatierung)

OSNEU 53: Die grüne Welt (Neuformatierung)

OSNEU 54: Der verschwundene Dämon (Neuformatierung)

OSNEU 55: Planetenauktion (Neuformatierung)

(E-Book 12: Am Rand der Bebenzone)

(E-Book 10: Rätselhafte Retter)

12Neu 17: Unter den Gestaltwandlern

(12Neu 18: Der Hypnostrahler)

Erläuterung: Unter dem „Hypnostrahler“ versteht man hier den Beinamen des Statthalters der Macht CROSSATH in der Kleingalaxis Pholyar, d. h. ein Wesen, das den Kampfnamen Sascyawesho angenommen hat. Ich werde beizeiten noch mehr über diesen unsympathischen Zeitgenossen schreiben.

(DSf 20: Der Geist von Stern 162)

(FvL 42: Bei den Bytharg-Rebellen)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“)

(FvL 45: Mission auf Höolyt)

(FvL 48: DIE PROVOKATION)

Erläuterung: Unter der „PROVOKATION“ verstehen die ideologischen Hardliner aus den Völkern der Sinarer und der Meshorer in der Galaxis Leucienne einen fundamentalen Anlass, der zu einem direkten Kriegsgeschehen zwischen den beiden Machtblöcken führen wird. Beide Seiten sind seit Jahrzehnten darauf bedacht, genau eine solche Situation zu vermeiden, aber die Dämonen von TOTAM lösen diese Krisenlage im vorliegenden Band mit Bedacht aus, um Chaos zu verbreiten…

Blogartikel 26: Logbuch des Autors 1

(DSf 8: Gefangener der Waaklors)

Erläuterung: Die Waaklors sind eines der vielen humanoiden Völker im OSM. Über den Grund, warum es davon so viele gibt, wird später in den „Kosmologie-Lektionen“ noch einiges zu lesen sein. An dieser Stelle ist lediglich von Interesse, zu wissen, dass die Waaklors als Spezifikum silberne Haut besitzen und in diesem Universum in der Galaxis Calat ein Handelsimperium leiten, das so genannte CALATOSS.

(IR 21: Geheimnisse der Baumeister)

(Geister – OSM-Story)

(Auf Sklavenjagd – OSM-Story)

(18Neu 39: Invasion der Glasmenschen)

(18Neu 40: Der Verfemte)

18Neu 38: DER FEUERTEUFEL

Erläuterung: Dies ist der Beiname des Feuerdämons Gerkan von TOTAM. Wem dieser Name bekannt vorkommt und ihn jetzt gerade nicht einsortieren kann – da kann Abhilfe geschaffen werden. Auf der Homepage des Science Fiction Clubs Baden-Württemberg (SFCBW) stehen mehrere OSM-Kurzromane in bislang unbearbeiteter Version zur Lektüre. Dabei handelt es sich um die ersten drei Bände des Zyklus um den Xin-Feuerspürer Shorex’uss, die in der Galaxis Feuerrad in einem Paralleluniversum zum KONFLIKT 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, begonnen 1994, spielen. Hier ist Gerkan eine Schöpfungsgottheit des oktopoiden Volkes der Assaler. Es handelt sich dabei ausdrücklich NICHT um eine zufällige Namensähnlichkeit!

(Spurensuche in Babylon – OSM-Story)

OSNEU 56: Der Verräter-Dämon (Neuformatierung)

OSNEU 57: Gluthölle Torom (Neuformatierung)

Erläuterung: Der Planet Torom ist ein Feuerplanet in einem Zweisonnensystem, der als Stützpunkt für TOTAMS Dämon Garas im KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984) dient. Die Welt wird in dieser Episode vernichtet.

OSNEU 58: Rätsel der Zentralwelt (Neuformatierung)

OSNEU 59: Der Herrscher und sein Sklave (Neuformatierung)

OSNEU 60: Treffpunkt Tankstation (Neuformatierung)

Ihr seht – dies war ein recht arbeitsreicher Monat, der mir insgesamt 27 fertige Werke bescherte. Wie sich die Dinge im Monat Juli entwickeln, erfahrt ihr dann im Wochen-Blog 34.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

man sagt ja gerne „nobody is perfect“, und das gilt natürlich auch für Literaten. Da beziehe ich mich als Verfasser des Oki Stanwer Mythos durchweg mit ein, denn auch im OSM kommen Fehler munter vor, und manche davon sind von ziemlich haarsträubender Art, manchmal sind sie aber auch zum Schreien komisch. Ich habe einige davon jüngst im Zuge meiner Abschriften alter OSM-Episoden entdeckt und entsprechend kommentiert, und ich glaube, es ist ganz amüsant, euch an diesen Entdeckungen teilhaben zu lassen. Ich verfahre einfach mal folgendermaßen – ich gebe euch ein Zitat und analysiere im Anschluss vergnüglich, wo eigentlich das Problem liegt. Manchmal ist es OSM-endemisch, das heißt, auf den ersten Blick für Neuleser gar nicht zu entdecken.

Versucht euch einfach erst mal mit folgender Szene:

Die lebenden Skelette führten mich durch verwinkelte Gänge in einen verdunkelten Raum. Dort saß auf einem Thron hinter einem schwarzen Tisch eine Gestalt. Der Dämon!

Ich zweifelte nicht daran.

Nein, Oki Stanwer.“

Ich staunte. Las der Dämon meine Gedanken?

Ich bin kein Dämon, Oki Stanwer.“

Sondern?“

Nur ein kleiner Handlanger der Dämonen.“

Ich ahnte etwas und sprach es auch aus. „Du bist eine Dämonenwaffe!“

Der Fremde im Schatten nickte.

Soweit der Auszug aus der Episode „Auf der Pflanzenwelt“, Band 51 des KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“, Schreibjahr 1983. Wo liegt das Problem dieser doch so schlichten Szene?

Nun, es wird deutlicher, wenn ich noch mal resümiere, wie das Verhältnis von Dämonen von TOTAM zu Dämonenwaffen von TOTAM ist: es gibt 32 Dämonen von TOTAM, sie bilden die untere Schicht der Hierarchiepyramide TOTAMS, in der die Macht von einer Schicht zur nächsten zunimmt, wobei jede Hierarchieebene weiter oben weniger Individuen enthält. Die direkt über den Dämonen angesiedelte Schicht besteht aus den 16 Dämonenwaffen… und ihr ahnt es schon: die Kerle sind natürlich mächtiger als die Dämonen, und wenn sie übel drauf sind, verspeisen sie Dämonen zum Frühstück.

So, und wie sagte doch die Dämonenwaffe oben, was sie sei? „Nur ein kleiner Handlanger der Dämonen.“ Ihr merkt – das kann man voll vergessen.

Wie kam so ein Käse zustande? Nun, das ist aus dem Heute leicht zu erklären: im Jahr 1983 hatte ich von den Dämonenwaffen eine eher vage Vorstellung, sie wurden erst 1984 und 1985 wirklich massiv als das sichtbar, was sie waren. Da hatte ich die obige Szene längst vergessen…

Kommen wir zum Fall 2, der leichter sein dürfte:

Zwei Stunden später wurde der tränenaufgeweichten Naddja im Leichenschauhaus die grausam verbrannte Leiche des einen Insassen gezeigt.

Eine Fehlfunktion im Gleiter“, sagte der Soldat bedauernd. „Ich bin mir darüber im Klaren, dass Sie ihn kaum mehr identifizieren können…“

Ohhh…“, weinte Naddja. „Was… was soll ich denn nun nur tun? Was soll ich denn tun?“

Wir können Ihnen einen kostenlosen Rückflug nach Noorg besorgen, und Sie würden natürlich eine Diplomatenrente beziehen“, bot ihr der Soldat an, ein junger, aber doch erfahrener Mann, den diese schöne Waaklorin schon reizte. Aber er wusste, dass er sich nicht mit ihr einlassen durfte, weil er DAS GEHEIMNIS kannte.

Ja…“, wimmerte sie. „Einverstanden…“

Ich konnte nur den Kopf schütteln, als ich das gestern abschrieb. Die Situation war auch gar zu absurd. Zur Verdeutlichung: Naddja ist mit dem vermeintlichen Toten, Regierungsrat Lhoon aus dem Volk der Waaklors in der Galaxis Calat VERHEIRATET. Er ist gerade – so wird es ihr zumindest verkauft – bei einem Gleiterabsturz umgekommen, und dann kommt dieser Soldat an, mimt den Fürsorglichen (durchaus nicht ohne lüsterne Hintergedanken, wie wir erkennen), und bietet ihr einen kostenlosen Rückflug zur Heimatwelt und eine Diplomatenrente an.

Da mag man noch sagen: „Dat haste dumm formuliert, Uwe, so kann man das doch nicht ausdrücken“, und das stimmt. Aber nein, ich setze noch einen drauf, indem sich die trauernde Naddja ausdrücklich mit dieser Selbstverständlichkeit (!) einverstanden erklärt.

Au Backe, dachte ich bei der Abschrift. Da hatte ich ja wirklich gar keine Ahnung… und wer jetzt denkt, das sei doch sicherlich auch so ein Asbach-Uralt-Stück von 1983 oder so, den muss ich korrigieren. Leider nicht. Hierbei handelt es sich um ein Zitat aus der Episode „Der gehetzte Prophet“, Band 7 des KONFLIKTS 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“, geschrieben am 21. Oktober 1990.

Es gibt dann aber auch noch andere Dinge, die nicht wirklich Fehler im strengen Sinne sind, sondern die sich nachträglich bei der Nachbearbeitung als unrealistisch erweisen und deshalb korrigiert werden müssen. Ein solcher „Fehler“ wurde von mir entdeckt, als ich die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) in E-Book-Format umwandelte. Wer da jetzt aufhorcht, tut das mit Recht, denn nun folgt eine Passage, die ihr selbst kontrollieren könnt, wenigstens auf der einen Seite.

Im OSM-Serienlexikon der TI-Serie (2004 verfasst) steht folgendes zum Eintrag „GHANTUU-5“ (was bekanntlich eines der fünf Beiboote des Expeditionsschiffes GHANTUURON ist):

Die G. besitzt eine Länge von 62 Neen und eine Breite von fast 26 Neen sowie eine maximale, zentrale Höhe von 7,5 Neen. Das Schiff ist mit leichter Bewaffnung ausgestattet und verfügt durch das neu modifizierte Yolaan-Triebwerk über den schnellsten Antrieb, der den Yantihni bislang zur Verfügung steht. Das Beiboot besitzt einen Aktionsradius von zweihundertfünfzig Lichtjahren, dann müssen die ausgebrannten Yolaan-Konverter ausgetauscht werden.“

Darin stecken gleich zwei revisionsbedürftige Fakten. Man vergleiche hierzu die revidierte Fassung im Glossar des E-Books 4 „Vhentars Schicksal“. Hier steht, ebenfalls zur „GHANTUU-5“ folgendes zu lesen:

Die G. besitzt eine Länge von 26 Neen und eine Breite von fast 8 Neen sowie eine maximale, zentrale Höhe von 4,5 Neen. Für den Atmosphärenflug können kurze Stummelflügel ausgefahren werden. Das Schiff ist mit leichter Bewaffnung ausgestattet und verfügt durch das neu modifizierte Yolaan-Triebwerk über den schnellsten Antrieb, der den Yantihni bislang zur Verfügung steht. Das Beiboot besitzt einen maximalen Aktionsradius, der auf Systemflüge beschränkt ist. Hyperraumsprünge können Beiboote wie die G. nicht durchführen. Für kurze Strecken besitzt es einen zweiten Triebwerkskreis, für die Landung werden üblicherweise Antigravtriebwerke eingesetzt, die sich in dem kompakt gehaltenen Maschinenabteil unterhalb der Mannschaftsebene befinden. Sie werden an Bord der GHANTUURON üblicherweise von automatischen Roboteinheiten unter der Leitung von erfahrenen Robotmechaniker-Instrukteuren gewartet.

Wie man hieran sehen kann, wurden sowohl die Dimensionen des Beibootes deutlich korrigiert als auch die Reichweite des Antriebs beschränkt. Nun könnt ihr euch fragen, warum, denn das wäre womöglich niemandem aufgefallen…

Fangen wir mit der zweiten Tatsache an – wenn ihr Anfang Oktober das nächste TI-E-Book kaufen könnt, „Die Schuttwelt erwacht“ (TI 6), dürfte schnell klar werden, warum die Beschränkung der Reichweite notwendig war. Zum einen. Zum zweiten wurde mir während der Umarbeitung der Episoden ins E-Book-Format immer deutlicher klar, wie aktionistisch Piloten wie etwa Alyechin sind… es wäre gar zu verführerisch (und durchweg verheerend) für „Spritztouren“ in benachbarte Sonnensysteme gewesen, wenn die GHANTUURON-Beiboote die Möglichkeit besessen hätten, sich aus dem System „Sianlees Rast“ wegzubewegen.

Was dann die Dimensionierung der Beiboote angeht, so hatte ich anfangs einen Hintergedanken, der seinen Ursprung in der – derzeit noch nicht zugänglichen – OSM-Serie 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) hat. Dort wird eingangs die Spezies der raumfahrenden, echsenhaften Tasvaner beschrieben, und deren Einmann-Raumschiffe sind wirklich monströs klobige Dinger, unseren Saturn-Raketen vergleichbar. 98 % Treibstofftanks und Antrieb, mit einer winzigen Fahrzelle darauf.

Bei den Yantihni dachte ich anfangs ähnlich, aber schon bei der Beschreibung der Zivilisation dieses Volkes im Rahmen der E-Books wurde klar, dass sie bei weitem nicht so technologisch zurückgeblieben sind wie die Tasvaner. Das hätte niemand für realistisch gehalten. Darum musste ich diese hypertrophen Maße der Beiboote zurückstutzen.

Ihr seht, Fehler kommen immer wieder mal vor, mal strukturelle, mal formale, manchmal auch wirklich inhaltliche. Beizeiten kann ich euch sicherlich wieder mal eine Fehlerlese aus dem OSM bescheren. Für den Augenblick soll das aber wieder hinreichen.

Macht es gut, bleibt neugierig und lest munter weiter!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

am 18. August wagte ich nur einen kursorischen Ausflug ins kreative Jahr 1991. Heute gehen wir ein wenig mehr in die Details. Ebenso wie die Jahre 1989 und besonders 1990 gehört dieses Jahr, das sich auch sonst in die Weltgeschichte eingeschrieben hat – darauf beziehe ich mich hier aber nicht – , zu den produktivsten in der Genese des OSM.

Ich begann das Jahr mit der Grundlegung des KONFLIKTS 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“, nach langer Zeit mal wieder einer OSM-Serie, in der die Menschheit eine zentrale Rolle spielte. Und ich deute an dieser Stelle schon an, dass ihr im Jahr 2014 mit dem nächsten Roman „Aus den Annalen der Ewigkeit“ diese Welt kennen lernen werdet, wenn ihr wollt. Der Erscheinungstermin ist mutmaßlich Anfang Mai 2014.

Ich stürzte in diesem Jahr 1991 schon im Januar wieder in die Hauptkrisenregion des OSM zurück – in das direkte Umfeld der Grünen Galaxis Bytharg, d. h. in den KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993), wo ich von Band 80 „Brückenkopf Pholyar“ bis zum Band 100 „Kommandounternehmen Entropiehammer“ kam. Damals dachte ich noch, dies sei doch „fast der Schluss“ der Geschichte, aber ich sollte mich da täuschen.

Das zweite Arbeitsfeld war der Multiwelten-KONFLIKT der Serie „Oki Stanwer –Der Dämonenjäger“ (KONFLIKT 23, 1988-1994), wo ich mit Band 66 „FRANZISKO PIZARRO“ begann und mit dem furiosen Band 93 „Das Ultimatum des Reiters“ endete. Hier spielte das ganze Jahr über die Parallelweltenproblematik eine zentrale Rolle. Ob es im Tahuantinsuyu der Inkas war oder in einer Naziwelt der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts oder das irdische Mittelalter, das von den realen Reitern der Apokalypse heimgesucht wurde… es war das reine Chaos, und ich gestehe, ich bin äußerst neugierig, wann ich es wohl schaffen kann, DAS für die E-Books aufzuarbeiten. Das wird für euch ein packendes Lesevergnügen sein… aber das wird noch eine ganze Weile dauern.

Der OSM ist eben auch eine Geduldsprobe. Aber ich bin grundsätzlich gewiss, dass sich die Geduld lohnt. Diese Artikelreihe im Blog dient ja dazu, euch jenseits der aktuellen OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ zu zeigen, was der OSM noch so an Schätzen bereithält, zum Teil eben schon seit mehr als 20 realen Jahren.

Doch lasst mich zum Schreibhorizont von 1991 zurückkehren.

Sehr mäßige Aktivität entfaltete ich im KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (1983-1998), an dem ich sehr lange arbeitete. Die meiste Energie wurde von den obigen Serien absorbiert. Einige weitere Entwicklungen, die nichts mit dem OSM zu tun haben, sollten hier ebenfalls erwähnt werden, weil sie einiges an Schreibzeit banden:

Ich war nach wie vor dabei, neben OSM-Stories und OSM-Romanen (Umarbeitung des KONFLIKTS 15 „Oki Stanwer“) an der SF-Detektivserie „Mike Cole“ zu schreiben, doch entwickelte sich die Arbeit daran allmählich zäh. Ich war inzwischen bei Band 22 „Geheimplanet Laurin“ angelangt, in dem es um Weltraumpiraten geht.

Weiterhin hatte ich den Plan entwickelt, aus meiner ursprünglich einmaligen Story „Operation Vergessenes Grab“ (Dezember 1990) eine Serie auf Weird Fiction-Basis zu entwickeln (THE SHADOW, mit einem verfluchten, untoten Magier als Hauptfigur, der in die Dienste von Scotland Yard tritt), und tatsächlich setzte ich einige Energie daran, hier zwei Fortsetzungen zu verfassen und mehrere Coautoren ins Boot zu holen, um 1992/93 in einem Team daran weiter zu schreiben. Hat sich leider zerschlagen, weil vor Realisierung alle Autoren letztlich absprangen. Auf diese Grundidee wird aber vielleicht einmal zurückzukommen sein… irgendwann in diesem Blog, bei Interesse.

Wirklich fatal für mein Zeitbudget wirkte sich dann im März die Entwicklung der phantastischen Agenten-Romanserie „Barry Carson“ aus. Ich schrieb die ersten vier Romane der Serie wirklich wie im Rausch, und es mag hier reichen, wenn ich die Grundzüge skizziere, ehe ich zum OSM zurückkehre: ausgehend von der realen Handlungszeit des Jahres 1991 entwickelte ich in der Serie den Grundgedanken des britischen Geheimagenten Barry Carson, der einer weltweiten Verschwörung einer Organisation namens PHÖNIX auf die Spur kommt. Ziel von PHÖNIX ist der Umsturz der Weltordnung, und zwar bedienen sich die Verschwörer dabei einer phantastischen Kunstdroge namens Methoranyl, mit der sie Gedanken Materie verleihen können, dauerhafte Gestalt übrigens. Dabei handelt es sich anfangs um unbelebte Dinge (etwa die Kopie der TITANIC), aber rasch verstehen die PHÖNIX-Lenker um „Zeus“ es auch, lebende Wesen zu erzeugen. Doppelgänger, archaische Krieger der Vergangenheit, leibhaftige Drachen und dergleichen. James Bond meets Fantasy, könnte man das abenteuerliche Rezept dieser Geschichte nennen. Das lenkte mich zeitweise gründlich vom OSM ab.

Ihr merkt: kreativ führte mich dieses Jahr auf sehr wilde, abwechslungsreiche Pfade.

Im OSM kümmerte ich mich um so interessante Dinge wie etwa die Bundeslade der Israeliten und die SIEBEN SIEGEL VON TOTAM (KONFLIKT 23), erlitt aber auch mit Oki Stanwer Schiffbruch in der Galaxis Hingrag und wurde Zeuge der Entdeckung der so genannten „Friedhofswelt“ in der Galaxis Dyllawaar (KONFLIKT 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (1984-1997)). Ich lernte die die „Verschwörergruppe Blutiger Prophet“ (DDj 73, Mai 1991) kennen, bereiste die Galaxis Arc (KONFLIKT 12) und stürzte mit Oki Stanwer Tausende von Jahren in die Vergangenheit, um auf dem pazifischen Kontinent Mu zu landen und dort die geheimnisvollen Drachenherrscher kennen zu lernen (KONFLIKT 23).

Ach ja, und dann waren da noch die Raumpiraten der Milchstraße unter ihrer charismatischen und bedrohlichen Anführerin „Death-Zhonya“ (DMadN 31, Juli 1991) im KONFLIKT 16. 30 Milliarden Handlungsjahre davon entfernt bereiste ich KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ und trieb mich in der Galaxis Calat herum, wo ein Helfer des Lichts entführt wurde… und zwar von Dämonen von TOTAM, die keineswegs ein Interesse daran hatten, ihn umzubringen. Vielmehr wollten sie ihn schützen, und zwar vor Oki Stanwer!

Bizarre Welt, kann ich nur sagen.

Ebenfalls einige hundert Seiten wurden in diesem Jahr in die Romanfassung des KONFLIKTS 13 „Oki Stanwer Horror“ (1982-1985) gesteckt, also in den Roman „DER CLOGGATH-KONFLIKT“, bei dem ich mehr als tausend Skriptseiten erreichte… die Arbeit ist übrigens bis heute nicht vollendet, das Skript liegt in weiten Teilen nicht digital vor und wird abgeschrieben werden müssen. Stilistisch ist es leider völlig veraltet und braucht darum, ehe es sukzessive als E-Book publiziert werden kann, eine gründliche Nachbearbeitung. Ich gehe deshalb hier vorläufig nicht weiter darauf ein.

Hervorzuheben ist zum Schluss des Jahres 1991 noch der 7. Dezember – das war der Tag, an dem ich wieder einmal einen Meilenstein im Rahmen des OSM beenden konnte, nämlich den Roman „Der Zathuray-Konflikt“. Das war durchaus nicht nur irgendein Roman, sondern er setzte die Handlungslinie der Story „Aktion TOTAMS Ende“ aus dem Jahr 1989 fort und vertiefte sie auf stilistisch gelungenere Weise – dafür waren die vielen Romanprojekte in diesem Jahr wirklich nützlich. Der Roman schildert den KONFLIKT 1 im Rahmen des OSM, und natürlich wird auch er beizeiten als E-Book erscheinen, nämlich im Rahmen der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“. Doch auch hier gilt: er existiert bislang nur als Maschinenskript, muss darum abgeschrieben und stilistisch nach 20 Realjahren auf den modernen Stand gebracht werden.

Auch hier kann ich darum nur um Geduld bitten. Die direkte Vorgeschichte des KONFLIKTS 2 „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ wird so schnell noch nicht zugänglich sein. Aber da wir uns bei TI ja in der kosmischen Provinz bewegen, ist diese Vorkenntnis des genannten Romans noch nicht erforderlich. Beizeiten ergibt sich dann vielleicht eine interessante Akzentverschiebung, wenn ihr beides kennen lernt.

Noch ein paar Worte zu meiner privaten Vita im Jahre 1991: Ich war 1990/91 dabei, mein Fachabitur im Bereich Wirtschaft zu machen und musste feststellen, dass das Fachabitur mich nicht befähigen würde, meinen Wunsch zu realisieren – nämlich das Studium der Geschichtswissenschaft an der TU Braunschweig umzusetzen. Dafür brauchte man, hieß es, eine zweite Fremdsprache, entweder also Latein oder Französisch, außerdem das allgemeine Abitur.

Da war guter Rat also teuer… bis ich vom Wolfsburg-Kolleg erfuhr und mich dort direkt nach Abschluss des Fachabiturs einschrieb. Die Kurse begannen im Herbst 1991, und so hieß es für mich für die kommenden drei Jahre: tägliches Pendeln nach Wolfsburg, weiterhin die Schulbank drücken.

Na, was tut man nicht alles für die zukünftige Karriere?, dachte ich mir so. Was das alles noch bringen sollte, konnte ich mir freilich nicht ausmalen. Ihr könnt das verfolgen im neunten Teil der Reihe. Ihr findet ihn am 13. Oktober an dieser Stelle.

In der kommenden Woche könnt ihr dann erst einmal einen vergnüglichen Blick werfen in den „Reparaturbetrieb OSM“. Denn auch hier kommen natürlich Fehler vor, und nicht zu wenige… ich plaudere in sieben Tagen im Blog-Artikel 29 ein wenig aus dem Nähkästchen und freue mich, euch daran teilhaben zu lassen.

Schaut doch wieder rein.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

PS: Falls ihr euch über die oben veränderte Optik wundern solltet – das ist einem kurzfristigen Programmwechsel geschuldet. Die vorgeschriebenen Blogtexte werden also wohl künftig in dieser lesefreundlicheren Schriftgröße zu finden sein.

Endstand des E-Books „Der Bibliothekar“ ermittelt

Posted September 13th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books,

allmählich wird das zu einer schönen Gewohnheit, einmal im Monat zu schauen, wenn die Gratis-Downloadtage des aktuellen E-Books vorbei sind, wie sich denn der Neuling auf dem virtuellen Bücherregal geschlagen hat. Diesmal betrifft das mein neuntes E-Book „Der Bibliothekar“. Diese dystopische Science Fiction-Story, die nicht dem Oki Stanwer Mythos (OSM) entstammt, sondern sich genau wie die Geschichten „Hinterlassenschaften“ (E-Book 1) und „Im Zug“ (E-Book 5) ganz für sich lesen lässt, ging am 7. September 2013 an den Start.

Insgesamt fanden 509 Leser sie so interessant, dass sie sich das E-Book in den vergangenen Tagen besorgten.

Ich finde, das Ergebnis ist recht beachtlich. Vor allen Dingen, wenn man dabei berücksichtigt, dass meine traditionellen Werbewege leider etwas behindert worden sind. Sehr hilfreich war aber höchstwahrscheinlich wie üblich die tatkräftige Werbehilfe von Erich Herbst mit dem Newsletter ESPost vom Münchner SF-Stammtisch „Ernst Ellert“. Und dann möchte ich natürlich an dieser Stelle noch ein Dankeschön an einen weiteren Unterstützer aussprechen, nämlich an Klaus Frick von der Perry Rhodan-Redaktion, der jüngst auf das Interview hinwies, das Corinna Rindlisbacher mit mir geführt hat und das auf ihrer Homepage www.ebokks.de einzusehen ist.

Alles in allem kann ich also mit dem Resultat zufrieden sein, und ich würde mich sehr freuen, wenn euch die Geschichte gefallen hat und dazu inspiriert, bei Amazon einen entsprechenden Kommentar und eine positive Bewertung zu hinterlassen.

Das nächste E-Book ist natürlich auch schon wieder in Arbeit. Es wird Anfang Oktober erscheinen und trägt den Titel „Die Schuttwelt erwacht“. Das ist der Band 6 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“, und da könnt ihr dann verfolgen, wie die Aktivitäten im verwüsteten Sonnensystem Sianlees Rast in der Galaxis Twennar weitergehen. Ich möchte nur soviel verraten: es wird reichlich dramatisch…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 27: Vorschau auf kommende E-Books 2013/14

Posted September 8th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

heute greife ich mal einen Gedanken auf, der neulich in einem Interview an mich herangetragen wurde. Corinna Rindlisbacher wollte von mir nämlich wissen: „Uwe, wie lange kannst du das durchhalten, jeden Monat ein eBook herauszubringen?“

Nun, ich sinnierte und gab ihr Anfang Juli 2013 Antwort darauf. Inzwischen ist die Antwort auf diese Frage auf ihrer Homepage www.ebokks.de nachzulesen. Hier möchte ich davon etwas abweichen und einen Blick in die Zukunft werfen. Da ich diese Zeilen Mitte Juli schreibe, ihr sie aber erst am 8. September zu lesen bekommt, fasse ich mal kurz zusammen, wie der Stand der Dinge ist, um dann über den Tellerrand hinüberzuschauen.

Erschienen sind anno 2013 bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Blogeintrags neun E-Books, nämlich:

E-Book 1: „Hinterlassenschaften“ (SF-Story)

E-Book 2: „Das Erbe der Forscherin“ (TI 1)

E-Book 3: „Das ausgeplünderte System“ (TI 2)

E-Book 4: „Vhentars Schicksal“ (TI 3)

E-Book 5: „Im Zug“ (Phantastik-Story)

Annalen 1: „In der Hölle“ (OSM-Roman)

E-Book 6: „Der Schiffbrüchige“ (TI 4)

E-Book 7: „Wenn der Sternenhammer fällt…“ (TI 5)

E-Book 8: „Der Bibliothekar“ (SF-Story)

Soweit der Stand der Dinge. Die Planungen gehen natürlich um einiges darüber hinaus. Wichtig ist bei einem Projekt wie meinen E-Books, die auch weiterhin zweigleisig vorgehen werden – dazu gleich mehr – , dass die regelmäßige Erscheinungsweise nicht beeinträchtigt wird. Und da diese E-Book-Produktion von verschiedenen Faktoren und Personen abhängt, ist konsequente Vorausplanung unumgänglich. Ich muss mich um die Titelbilder kümmern, die Titelbildmontage in Auftrag geben und natürlich auch die Texte bereitstellen und so überarbeiten, dass sie in lesefähiger Form vorliegen.

Ich habe an anderer Stelle in meinem Blog schon mal erzählt – und aus dem oben genannten Interview geht das ebenfalls hervor (jedenfalls in der Langversion, die demnächst hier auf meiner Homepage zu lesen sein wird) – , dass die Geschichten an sich nicht das entscheidende Problem sind, die Aufbereitung ist der wesentliche Punkt, und außerdem natürlich die Finanzierungsfrage.

Die Titelbilder liegen inzwischen für alle E-Books vor, die bis Anfang 2014 erscheinen werden. Teilweise habe ich auch schon Motive für Werke direkt danach, die im weiteren Verlauf des Jahres 2014 erscheinen werden. Darum muss ich mich also nicht mehr favorisiert kümmern.

Aber wie schaut es mit den Geschichten aus? Nun, für 2013 habe ich noch weitere drei E-Books geplant. Es handelt sich um folgende Werke:

E-Book 9: „Die Schuttwelt erwacht“ (TI 6), erscheint Anfang Oktober 2013

E-Book 10: „Rätselhafte Retter“ (TI 7), erscheint Anfang November 2013

In diesen beiden Romanen werden die zunehmend dramatischen Geschehnisse im System „Sianlees Rast“ weiter fortgeschrieben. Dann folgt, wie üblich, wenn in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) eine Handlungsblende erfolgt, wieder eine separate Geschichte.

E-Book 11: „Die Katze, die die Sonne stahl“ (Fantasy), erscheint Anfang Dezember 2013

Hierbei handelt es sich, passend zur Weihnachtszeit, um eine Art Fantasy-Märchen, in dem die Tiere sprechen können (also eine Art Fabel), und mythologische Sachverhalte die naturwissenschaftliche Logik aushebeln. Denn wie sonst könnte sich wohl eine Katze anschicken, die Sonne zu fangen? Und glaubt mir – das ist durchaus möglich. Wie? Tja, das lohnt sich nachzulesen, ganz zu schweigen von dem wunderschönen Titelbild…

Im Jahr 2014 schließlich, in dem nach meiner Planung zwölf bis dreizehn weitere E-Books erscheinen sollen, wird es eine wichtige Änderung geben. Zwar bleibt die Zweigleisigkeit – einmal OSM-Werke, zum anderen unabhängige, abgeschlossene Geschichten – in der Publikation erhalten. Ich habe mich aber dafür entschieden, im Jahr 2014 statt auf Einzelgeschichten auf Anthologien von Geschichten zu setzen. Das hat zwei Gründe. Einmal bekommt ihr dann deutlich mehr für das geringe Entgelt von 99 Cent je E-Book. Außerdem aber, und das ist vielleicht noch interessanter für euch, könnt ihr so mehr von meinen Geschichten kennenlernen. Die erste von drei geplanten Anthologien erscheint voraussichtlich Anfang April 2014, und vermutlich werde ich aus dieser Anthologie auch Anfang Mai 2014 auf dem Convention „Raum & Zeit Continuum III“ vortragen, der hier in Braunschweig stattfindet. Darüber informieren könnt ihr euch auf der Homepage des Fördervereins Phantastika Raum & Zeit e. V. in Braunschweig (www.sciencefiction.de).

Welche Werke erwarten euch also in den ersten vier Monaten des Jahres 2014 aller Wahrscheinlichkeit nach? Ich gebe euch Titel, vorläufige Erscheinungstermine und kurze Inhaltsangaben, sozusagen als „Appetizer“:

E-Book 12: „Am Rand der Bebenzone“ (TI 8), erscheint ca. Anfang Januar 2014

Wie ihr euch vorstellen könnt, hat der Bericht des verstorbenen Tassaiers Gwensh, der auf Hushhin strandete (vgl. dazu TI 4 und 5), Konsequenzen. Da die GHANTUURON schon abgeflogen ist, wird das einzige weitere Langstreckenschiff der Yantihni auf den Weg geschickt, um den Wahrheitsgehalt von Gwenshs Bericht zu prüfen. Kommandant Khaalnech von der RHONSHAAR ist wirklich sehr vorsichtig, aber ist er vorsichtig genug…?

E-Book 13: „Ins Innere der Maschine“ (TI 9), erscheint ca. Anfang Februar 2014

Yantihnische Raumfahrer sind neugierige Wesen, das wisst ihr inzwischen. Aber Neugierde und Wagemut liegen bei ihnen dicht beisammen. Und als im Xoor’con-System eine mondgroße Maschine entdeckt wird, der schreckliche „Sternenhammer“ aus Gwenshs Erzählungen, da überschreiten sie eine fatale Grenze…

E-Book 14: „Das Maschinenvolk“ (TI 10), erscheint ca. Anfang März 2014

Was mögen das nur für Wesen sein, die solch ein Gebilde erschaffen wie eine mondgroße, mobile Maschine, die alles sprengt, was Yantihni sich jemals vorstellen konnten? Die Raumfahrer der RHONSHAAR versuchen, darauf eine Antwort zu finden. Doch sie werden überrascht…

E-Book 15: „Beide Seiten der Medaille und andere phantastische Geschichten“ (Anthologie 1), erscheint ca. Anfang April 2014

Soweit die detaillierte Vorschau auf die kommenden sieben E-Books. Geplant sind sonst bis Ende des Jahres 2014 zwei weitere Anthologien und sechs TI-Episoden. Außerdem ist intendiert, im kommenden Jahr noch ein Werk der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ zu publizieren, mit dem ihr einmal mehr ein weiteres OSM-Universum kennenlernen könnt. Welches das genau sein wird, ist noch nicht ganz entschieden.

Mit diesen Worten schließe ich für heute wieder – in der kommenden Woche geht die Reise durch meine biografisch-schriftstellerische Vergangenheit weiter. Im achten Teil der Serie „Was ist eigentlich der OSM?“ geht es wieder zurück in die frühen 90er Jahre.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.