Wochen-Blog 23: Die OSM-Wiki – Blicke in andere Universen

Posted August 11th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Leser des OSM,

wie inzwischen aus den anderen Blog-Artikeln hinreichend bekannt geworden sein dürfte, ist der Oki Stanwer Mythos ein Werk, das sich als Universen übergreifend versteht. Die Grundlage des OSM ist also die klassische Multiversum-Theorie, freilich mit einer gewissen Abgrenzung: während in gängigen Multiversenansätzen von einer Vielzahl paralleler Universen ausgegangen wird (übrigens ein Denkansatz, der dem OSM auch durchaus nicht fremd ist, wie ihr noch beizeiten erfahren werdet), ist die Grundstruktur meines Lebenswerkes so geartet, dass die Universen chronologisch aufeinander folgen. Sie besitzen also so etwas wie eine organische Abfolge.

Diese Abfolge sollte man nicht strikt verstehen. Gewiss, die Baumeister sind zeit ihrer Existenz der Ansicht, dass genau dies der Fall ist: ein Universum entsteht und stellt bis zu seinem Untergang eine Art von singulärer Bühne dar, es gibt für die Baumeister kein „Davor“ oder „Danach“, ganz zu schweigen von einem Wechsel dorthin. Das ist einfach jenseits ihres Denkhorizonts.

OSM-Leser haben es da deutlich einfacher, zumindest in absehbarer Zeit: Da ich schon zahlreiche OSM-Serien in ihren Grundzügen fertig geschrieben habe und sie langfristig in E-Book-Form zu überarbeiten trachte, um sie euch zugänglich zu machen, werdet ihr jene „unmöglichen“ Blicke in andere Universen des OSM in Bälde vor den Baumeistern tun können.

Aktuell gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Eine besteht darin, dass ihr, wenn ihr auf den OSM jenseits des KONFLIKTS 2, der momentan in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ für jeden Leser in E-Book-Form nachzuvollziehen ist, neugierig seid, einfach das E-Book „In der Hölle“ besorgt und zu lesen beginnt. Hier werft ihr einen ersten Blick in den KONFLIKT 4, der in absehbarer Zeit mit der Serie „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“ auch im E-Book-Format begehbar sein wird.

Über die zweite Möglichkeit sprechen wir heute.

Wer immer einen ersten Blick auf meine Homepage „oki-stanwer.de“ geworfen hat, auf der dieser Blog wöchentlich erweitert wird, wird sicherlich über den Eintrag „OSM-Wiki“ gestolpert sein und über die Information, dass dort das Basiswissen über den OSM zu finden ist. Leider ist ja die gesamte Seite nach wie vor im Aufbau befindlich, und so sind all jene Dutzende von neugierigen Blicken, die es bislang gegeben hat, bei der OSM-Wiki ins Leere gegangen.

Das lag schlicht daran, dass die Wiki noch nicht existierte.

Wer heute dorthin vorstößt, findet etwas anderes vor als bisher… denn in der ersten Junihälfte 2013 habe ich endlich die Zeit gefunden, hier aktiv zu werden. Zunächst findet ihr hier natürlich die Glossarinformationen, die sich auch in den ersten TI-Bänden nachlesen lassen. Aber das allein wäre weder einen Blog-Artikel wert noch der Erwähnung. Ihr findet in der begonnenen OSM-Wiki aber auch noch mehr, nämlich zahlreiche Begriffe, die in der TI-Serie noch nie aufgetaucht sind und dort vielleicht auch gar nicht auftauchen können. Dies könnt ihr gewissermaßen als Blicke in andere OSM-Universen verstehen.

Ich habe die OSM-Wiki in ihrer Gesamtheit so angelegt, dass sie eine alphabetische Aufstellung darbietet, sehr ähnlich dem, was ich intern als „OSM-Gesamtglossar“ führe. Dort habe ich schon vor einer ganzen Reihe von Jahren begonnen, die zahlreichen Begriffe, die sozusagen OSM-endemisch sind, in einem Kompendium zusammenzuführen, um nicht selbst nach mehr als 35 Arbeitsjahren allmählich den Überblick zu verlieren… und ich versichere euch, das ist leicht möglich.

In der OSM-Wiki werden also zunächst drei Dinge festgehalten:

1)    Die Glossarinformationen aus der Serie TI und weiteren publizierten OSM-E-Books.

2)    Die Schlagworte, die entstehen, wenn ich die Blog-Artikel verschlagworte. Ihre Erläuterungen erfolgen auf der Grundlage des OSM-Gesamtglossars.

3)    Titelinformationen von OSM-Episoden und OSM-Geschichten aus unterschiedlichsten Serien, auf die ich in den Blog-Artikeln rekurriere.

Langfristig und gewissermaßen optimal soll es letztlich so sein, dass die OSM-Wiki sich dem OSM-Gesamtglossar angleicht und schließlich miteinander identisch ist. Das ist allerdings ein Prozess, der notwendig über viele Jahre ungleich bleiben muss.

Das mag überraschen, aber es ist eigentlich ganz folgerichtig. Folgender Gedanke ist hier federführend: Ich habe das jüngst schon einmal im Rahmen der „Kosmologie-Lektionen“ gesagt (Wochen-Blog 14, 9. Juni 2013), dass ich die Informationen über die Hintergründe des OSM mit Rücksicht auf das von den Lesern direkt nachprüfbare Wissen dosiere. Über die Baumeister also erfährt man sinnvollerweise erst dann etwas in der OSM-Wiki, wenn sie in den publizierten OSM-E-Books erstmals in Erscheinung getreten sind.

Ähnliches gilt dann natürlich auch für solche Wesen wie die Dämonen von TOTAM, die Dämonenwaffen, die GRALSJÄGER, den TURM, die SIEBEN SIEGEL VON TOTAM usw. Was für einen Zweck hätte es denn, euch mit einem Wust an komplexen Hintergrundinformationen zu versorgen, die euch momentan lediglich verwirren und vielleicht sogar erschrecken mögen? Es ist doch eine klügere Vorgehensweise, euch erst die Geschichten selbst zu präsentieren und DANN bei der Erläuterung der darin auftauchenden Begriffe dezente Zusatzinformationen zu geben.

Denn eines ist mir von Anfang an klar gewesen, als ich damit begann, die OSM-Werke in E-Books zu übersetzen – der Oki Stanwer Mythos ist eine recht komplexe Angelegenheit, die sorgsam aufbereitet werden will, um die breite Leserakzeptanz zu erlangen. Auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch, dass diese Geschichten gelesen werden. Es obliegt also mir alleine, die Werke so aufzubereiten, dass sie erstens lesbar werden und zweitens Neugierde wecken, um tiefer in diese Hintergründe einzudringen. Deshalb schien es mir vernünftig, mit der OSM-Wiki eine Art von Werkzeug, ein Nachschlagewerk zu schaffen, das den Leser über den virtuellen Tellerrand hinausschauen lässt.

Die Blicke fallen momentan natürlich noch sehr begrenzt aus, das stimmt. Und man mag sich womöglich fragen, wie viel „Mehrwert“ es wohl hat, wenn man die Titel von Episoden aus KONFLIKT 20 oder KONFLIKT 28 erfährt, ohne Näheres über ihren Inhalt vermittelt zu bekommen.

Wer sich so überkritisch äußert, ist ein wenig zu anspruchsvoll. Ich verweise hier mit einem gelassenen Schmunzeln auf meine Artikelreihe „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“, in dem ich sukzessive die letzten gut 30 Jahre der kreativen Entstehungsgeschichte des OSM Revue passieren lasse, in direkter Vermischung mit meiner Biografie, die davon natürlich untrennbar ist. Ich denke, schon aus diesem ersten „Crashkurs“ in OSM-Geschichte könnt ihr eine Menge Zusatzdaten bezüglich jener OSM-KONFLIKTE gewinnen, die derzeit noch nicht zugänglich sind. Und ich verspreche euch eins an dieser Stelle, und das tue ich gern: sowohl wird die OSM-Wiki konstant weiter ausgedehnt, als auch eine zunehmende Vertiefung der anderen Universen des OSM stattfinden wird.

Letzteres ist derzeit noch Zukunftsmusik – doch sobald die oben genannte Artikelreihe abgeschlossen ist, wird es Kurzprofile der einzelnen schon fertig gestellten OSM-Serien geben, deren Glossarbegriffe dann ebenfalls in die OSM-Wiki überführt werden.

Im Laufe der nächsten Jahre, so hoffe ich, wird darum die OSM-Wiki einen schönen Querschnitt durch die vielen, fremdartigen Welten, Kulturen und Universen des Oki Stanwer Mythos bilden – und ich glaube, ein Besuch der Wiki von Zeit zu Zeit und immer dann etwa, wenn man offene Fragen hat, lohnt sich unbedingt.

Schaut doch einfach mal vorbei.

Und folgt mir am 18. August 2013 in dem Wochen-Blog 24  wieder ins Jahr 1990. Ich denke, ihr werdet überrascht sein, was es da alles zu finden gibt.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer-Mythos und meiner E-Books insgesamt,

man merkt deutlich, dass Sommer ist. Zumindest hier in Braunschweig herrschten zeitweise tropische bis wüstenhafte Gluttemperaturen, die mich kaum mehr zum Schreiben kommen ließen, und ich denke, es werden zahllose potentielle Leser schlicht im Urlaub oder mit den Kindern ins Freibad entschwunden sein und – ganz übrigens wie ich selbst auch – wenig Zeit und Muße zum Lesen von E-Books gehabt haben.

Ich hatte mir so etwas durchaus schon gedacht. Insofern hat es mich nur bedingt überrascht, dass mein aktuelles E-Book „Wenn der Sternenhammer fällt…“ gegenwärtig nur eine Leserschar von 523 Personen gefunden hat. Ich führe das einfach auf die äußeren Umstände zurück und bin zuversichtlich, dass sich im Laufe der kommenden Monate hier noch mehr Neugierige einfinden werden. Allen Neugierigen, die schon jetzt mein neues E-Book heruntergeladen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ich denke, euch erwartet ein interessantes Lesevergnügen.

Und was meine Bemerkung von eben angeht, dass ich denke, der Band werde in den nächsten Monaten noch weitere Neugierige anziehen, so ist das nicht nur eine Floskel, sondern durchaus sinnvoll, denn für die Handlung der Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium spielt dieser Band eine wichtige Rolle.

Wie, das glaubt ihr jetzt nicht? Es habe darin doch nur zwei Handlungsstränge gegeben, und zwar den um die verschütteten yantihnischen Forscher auf Hushhin und den um den glücklosen Tassaier Gwensh, wendet ihr ein. Well, das ist richtig. Aber beide Handlungsstränge haben weit reichende Folgewirkungen, sie sind nicht auf TI 4 und 5 beschränkt, auch wenn es momentan so ausschaut.

Gwenshs Bericht, um mal dabei zu bleiben, bewirkt im Januar 2014, wenn ich diesen Handlungsfaden in TI 8 „Am Rand der Bebenzone“ wieder aufnehme, eine zweite Raumexpedition der Yantihni, die nun wirklich desaströse Nachwirkungen haben wird. Von den Fernwirkungen schweige ich an dieser Stelle besser. Das werdet ihr selbst noch erleben und wahrscheinlich kaum glauben können.

Und das Geheimnis, das die verschütteten Yantihni auf Hushhin entdeckten und das in dem jüngst erschienenen Band 5 der Serie nur angedeutet worden ist, wird in TI 11 „Das Archiv der Hushhiner“ enthüllt. Dieses E-Book erscheint ebenfalls im Frühjahr 2014 und öffnet euch buchstäblich eine Tür in eine ferne Vergangenheit einerseits und in eine weit entfernte Region von Twennar andererseits. Soviel darf ich an dieser Stelle schon verraten.

Im kommenden Monat macht TI erst einmal wieder Pause, um euch ein wenig Abwechslung mit der Science Fiction-Story „Der Bibliothekar“ zu bieten. Anfang Oktober werden dann die Abenteuer der GHANTUURON-Besatzung im Sonnensystem „Sianlees Rast“ fortgesetzt werden.

Ich hoffe, ihr seid dabei und folgt mir und den Yantihni in die zunehmend beunruhigender werdenden Tiefen des OSM.

Bis bald und mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 22: Weltenzerstörer

Posted August 4th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

ist das tatsächlich erst vier Wochen her, seit ich im Wochen-Blog 18 über die yantihnischen Auffassungen gesprochen habe, was extrayantihnisches Leben angeht? In der Tat – und so schnell können die Dinge sich grundlegend wandeln.

Damals ging es um die untergegangene Kultur der Hushhiner und um die Gedanken, dass es doch in den Weiten der Galaxis Twennar zweifellos zahllose intelligente Lebensformen geben müsse. Ein Gedanke, der vielleicht unbedarft erscheinen mag, aber durchaus der Realität entspricht, wie ihr weiter erfahren werdet, wenn ihr der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ folgt… und doch dann auch wieder nicht. Denn die Dinge stehen deutlich anders, als sich die ahnungslosen, frohlockenden Forscher so vorstellen.

Die Hushhiner sind eine Sache, eine lange tote und offensichtlich ausgestorbene Lebensform, auf eine Welt beschränkt, wie es aussieht.

Dann stürzt der Tassaier Gwensh auf Hushhin ab, und einer Kombination unglaublicher Zufälle ist es zu verdanken, dass die schockierten, besorgten Forscher seinen Bericht anhören können. Ein Bericht, der voll von schrecklichen Details ist, eins schlimmer als das nächste (nachzulesen im gestern erschienenen E-Book „Wenn der Sternenhammer fällt…“).

Die tassaiische Kultur existiert mehr als zweitausend Lichtjahre entfernt, und sie wird von einem Feind attackiert, ja, geradezu zermalmt, der keine Verhandlung kennt, keine Gnade, keine Gefangenen macht, wie es aussieht. Eine Macht, die Monde zerschreddert, Raumflotten atomisiert und Planeten ausplündert, Völker ausrottet…

Ein Alptraum.

Weltenzerstörer – das ist der einzig passende Name für solche Wesen, wenn es sie denn gibt. Denn das ist ja durchaus nicht gesagt… schnell kommt unter den yantihnischen Wissenschaftlern der Gedanke auf, Gwensh könne gewissermaßen die Unwahrheit gesagt haben. Halluzinieren etwa – bei seinen schweren Verletzungen nicht einmal unwahrscheinlich. Vielleicht hat er sich nur eingebildet, dass das fremde Raumschiff „einen Luftozean ausgetrunken hat“, wie er sich ausdrückt? Oder „Monde genascht“, wie es der Yantihniforscher Zharidd später herablassend nennt.

Aber Gwenshs Raumschiffscomputer Trt sagt exakt dasselbe. Der kann ja wohl nicht halluzinieren.

Nein, das nicht. Aber er könnte entsprechend programmiert sein. Er hat schließlich keine Bilddateien. Die Yantihni müssen sich allein auf seine Worte verlassen, und die klingen unglaubwürdig genug. Die Frage nach den Gründen bleibt offen… könnte es sich um eine Form von Propaganda handeln? Ideologie? Den fanatischen Versuch irgendwelcher Aliens, ein anderes Volk als kriegslüstern und vernichtungswillig abzustempeln, um die Yantihni in einen Konflikt hineinzuziehen und sofort parteiisch werden zu lassen?

Aber klingt das nicht noch absurder als das, was Gwensh schon gesagt hat?

Und schließlich: der arme Gwensh ist für seine Überzeugungen gestorben!

Die Hushhin-Forscher schicken sinnvollerweise den Bericht des verstorbenen Extrayantihni direkt nach Rilecohr. Soll sich die Regierung mit diesem Problem befassen. Es findet so oder so wenigstens zweitausend Lichtjahre entfernt statt, also kann das wohl nicht so dringlich sein…

Wenn die Forscher auf Hushhin indes darum wüssten, was die Expedition der GHANTUURON unterdessen für Entdeckungen im Sonnensystem „Sianlees Rast“ gemacht hat (vgl. dazu die E-Books „Das ausgeplünderte System“ und „Vhentars Schicksal“), dann wären sie weniger leichtsinnig mit ihren Statements.

Denn die GHANTUURON-Crew hat ein Sonnensystem aufgesucht, in dem es sehr danach aussieht, als sei der Alptraum, der jüngst das Xoor’con-System heimgesucht hat, vor mehr als vierzig Jahren, dort gleich einem furchtbaren Orkan hindurchgetobt. Und als sei das Verhängnis durchaus noch nicht vollendet. Der letzte, vielleicht entscheidende Schritt scheint unterblieben zu sein, vereitelt durch die Sabotage des glücklosen Forschers Vhentar vor 38 Jahren.

Die Frage, ob es die „Weltenzerstörer“ oder „Planetenplünderer“ gibt oder nicht, ist darum keineswegs eine akademische Frage. Sie ist von brennender Aktualität für all jene Yantihni direkt am Rand der Bebenzone, und hier müssen sie sich nun auch mit dem Gedanken beschäftigen, der hinter all diesen Verwüstungen steht.

Warum tut jemand so etwas?

Widerspricht nicht die schiere Existenz einer Spezies, die sich offensichtlich auf das Zerstören von bestehenden Kulturvölkern und ihrer Lebensräume spezialisiert zu haben scheint, allen philosophischen Aspekten, die die yantihnischen Wissenschaften in den zurückliegenden Jahrhunderten entwickelt haben?

Bekanntlich haben die Yantihni selbst eine Zeit der exzessiven Ausplünderung der eigenen planetaren Ressourcen durchgemacht (vgl. dazu Wochen-Blog 5, veröffentlicht am 7. April 2013). Und damals sind sie nur haarscharf der Selbstvernichtung entgangen, ausschließlich deshalb, weil revolutionäre technische Innovationen den Weg zu den Sternen öffneten.

Doch diese Weltenzerstörer verfügen offenkundig über die Technologie, die sie zu fremden Sternsystemen trägt. Warum haben sie ihre aggressive, räuberische Art dennoch nicht abgelegt? Was sagt die Handlungsweise, von der der sterbende Tassaier Gwensh berichtet, über die Natur, über die Psychologie der fremden Wesen aus, die hinter der Verwüstung stehen?

Das sind Fragen, die zurzeit niemand beantworten kann.

Gewiss ist eigentlich nur eins: auf Rilecohr kann man nach Kenntnis von Gwenshs Bericht nicht einfach die Hände in den Schoß legen, und ihr könnt gewiss sein, meine lieben Leser, das wird auch nicht geschehen. Vielmehr müssen die Parlamentspräsidentin Shanniday und ihre Mitstreiter in der yantihnischen Regierung sich Gedanken machen, was die Sicherheit der GHANTUURON-Crew angeht. Denn sie agiert ja gerade in dem Bereich der Galaxis Twennar, in dem die „Weltenzerstörer“ aktiv sind, wenn Gwenshs Bericht zutrifft.

Das bedeutet auch: die GHANTUURON-Besatzung befindet sich in akuter Gefahr. Und es gibt nur ein Schiff, das derzeit imstande ist, ihnen rasch sowohl Information als auch Hilfe zu leisten.

Die RHONSHAAR.

Sehr viel zeitiger als ursprünglich geplant wird also das Expeditionsschiff RHONSHAAR unter Kommandant Khaalnech aufbrechen und die Order bekommen, zwei Ziele anzuvisieren:

Erstens gilt es, herauszufinden – mit der gebotenen Vorsicht selbstverständlich – , wie viel Wahres in Gwenshs Bericht steckt und, vielleicht, mit den Tassaiern und den nicht minder rätselhaften Cestai Kontakt aufzunehmen.

Zweitens muss die GHANTUURON gewarnt werden. Denn wenn die schlimmsten Befürchtungen, die sich aus Gwenshs Bericht ergeben, der Realität entsprechen, kann jeder Hinweis auf das yantihnische Sternenreich schnell Ausgangspunkt für eine schreckliche Gefährdung werden. Und dann könnte es sein, dass die Yantihni in Bälde mit der Nemesis konfrontiert werden, die, wahrscheinlich jedenfalls, den Untergang der tassaiischen Spezies ausgelöst hat.

Mit den Weltenzerstörern.

Wie genau mag es nun weitergehen? Ihr werdet es erfahren – in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“

Für heute soll das genügen. Wir werden auf das Thema zurückkommen, versprochen!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM und meiner E-Books im Allgemeinen,

heute ist also die E-Book-Bibliothek meiner Werke ein weiteres Mal ausgedehnt worden – mit „Wenn der Sternenhammer fällt…“ , dem fünften Band der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ beginnt für die Forscher aus dem Volk der Yantihni die Kette atemberaubender, bisweilen tödlicher Geschehnisse, die sie alle in den so genannten KONFLIKT hineinziehen wird.

Ihr erinnert euch: Anfang Juli konntet ihr im vergangenen E-Book „Der Schiffbrüchige“ lesen, wie der glücklose Tassaier Gwensh auf der Wüstenwelt Hushhin abstürzte und dabei schwer verletzt wurde. Erfreulicherweise geschah das in der Nähe des yantihnischen Forschungscamps, und die Yantihni konnten ihn aus dem Wrack retten, ehe er darin umkam… aber wie verständigt man sich mit solch einem Wesen? Wie kann man diesen schwer verletzten Alien medizinisch behandeln? Und, wichtiger noch: was hat er eigentlich für einen Auftrag?

Das alles kommt im jetzigen zweiten Teil des Hushhin-Zweiteilers zutage, und es ist eine ungeheuerliche Geschichte, die die Wissenschaftler erfahren. Die Geschichte von einem Verhängnis jenseits der Vorstellungskraft, das mit dem Vernichtungswerk wahrscheinlich noch lange nicht fertig ist…

Soviel als Appetithappen für euch.

Das E-Book „Wenn der Sternenhammer fällt…“ ist wie üblich zum Preis von 99 Cent zum Download bei Amazon.de erhältlich. Die Gratisdownloadtage werden der 8. und 9. August 2013 sein.

Ich wünsche euch viel Lesevergnügen und hoffe, dass die Neugierde weiterhin anhält!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

auch der Monat April kann als ein durchaus sehr ergiebiger hinsichtlich der Abfassung des OSM gelten. Zwar bin ich bei meinen E-Books nicht so viel weiter vorangekommen, wie ich das eigentlich gehofft hatte, aber dafür gelang es mir, in einer anderen OSM-Serie, nämlich in KONFLIKT 9 „Oki Stanwer – Der Kaiser der Okis“, begonnen 2011, deutlich vorwärts zu kommen. Ich wünschte wirklich, ihr würdet das schon lesen können… dieses abenteuerliche Garn mit Oki Stanwer in der Hauptrolle, die mühselige Reaktivierung des halb toten ZYNEEGHARS 11 der Baumeister, die wilde Slalomfahrt von Okis Gefährten durch die Erinnerungen der Baumeister an untergegangene Universen (worin beispielsweise die INSEL vorkam oder eine Galaxis namens Twennar und ein Volk, das auf den Namen Yantihni hörte…).

Abenteuerliches, phantastisches Garn. Aber leider muss ich eure Geduld noch auf eine harte Probe stellen, was die Publikation dieser Geschichten angeht. Dieses Jahr wird das bestimmt noch nichts. Und ob ich im nächsten Jahr dazu komme, zumindest den ersten Zyklus des KONFLIKTS 9 zugänglich zu machen, muss sich zeigen. Dafür wäre freilich deutlich mehr ökonomischer Erfolg meiner E-Books nötig als bisher. Gegenwärtig decken sie noch lange nicht einmal die entstehenden Kosten…

Doch das ist ein Thema für spätere Zeit. Heute wenden wir uns dem zu, was ich im Monat April im OSM realisieren konnte:

18Neu 33: Die Gründung des Stanwer-Teams

(18Neu 34: LORDS OF TOTAM)

Blogartikel 11: Glücksfunde

Blogartikel 17: Work in Progress, Part 4

Geheimdaten verweigert! – OSM-Story (Abschrift)

Glossar der Story „Geheimdaten verweigert“

Blogartikel 13: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 4

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

(DSf 31: Die Pseudo-Okis (Abschrift)

(Monsterjagd – OSM-Story)

Erläuterung: Das ist eine neue OSM-Geschichte, die im Vorfeld des KONFLIKTS 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ (1984-1989) spielt. Sie steht aber noch ganz am Anfang und ist deshalb sehr reizvoll, weil sie im Innern TOTAMS handelt… und ihr braucht euch da wirklich jetzt keine Höhlenszenerie auszumalen, das ist völlig anders.

12Neu 13: Zentrale der Invasoren

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“)

Blogartikel 16: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 5

18Neu 31: Der Verdammte

(E-Book 9: Die Schuttwelt erwacht)

(18Neu 35: Dämonen vergessen nie)

Blogartikel 14: OSM-Kosmologie, Lektion 1 – TOTAM

OSNEU 31: Zomars Angriff (Neuformatierung)

Erläuterung: Zomar ist ein Dämon von TOTAM, der allerdings schon in diesem KONFLIKT 15 „Oki Stanwer“ (1981-1984) etwas aus der Rolle fällt, und zwar insofern, als er als klassischer „Verräter-Dämon“ betrachtet werden muss. Er arbeitet auf eigene Rechnung und gegen die herrschenden Instanzen auf TOTAM, was naturgemäß einige Turbulenzen erzeugt.

OSNEU 32: Das Sporen-Monster (Neuformatierung)

OSNEU 33: Sporen-Alarm (Neuformatierung)

OSNEU 34: Der Milliardär (Neuformatierung)

Erläuterung: Im KONFLIKT 15 hat Oki Stanwer einige Schwierigkeiten, wieder gescheit Fuß zu fassen und seine Aufgabe auszuführen, nämlich ein Vielmächte-Bündnis gegen TOTAM zu schmieden. Um bei der zersplitterten Menschheit erst einmal einen Rückhalt zu haben, ersinnt er das „Unternehmen Maskerade“ und schlüpft in die Rolle des exzentrischen und lange verschollenen Milliardärs Eon Seggar… mit interessanten Konsequenzen.

OSNEU 35: Ruf aus dem All (Neuformatierung)

Blogartikel 20: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 6

Blogartikel 15: Der Tod im Reich der Yantihni

(Glossar der Serie „Oki Stanwer“)

DSf 28: Sternenwüste Xeloon (Abschrift)

Erläuterung: Xeloon ist eine Galaxis im KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“, begonnen 1989. Nach außen hin wirkt sie vollkommen entvölkert, ja, die Sonnensysteme sind sogar zumeist all ihrer Planeten beraubt. Aber die Sterneninsel birgt ein finsteres Geheimnis und zudem eine hinterlistige Falle…

DSf 32: Mörder auf THALAMAT (Abschrift)

12Neu 14: Das Oki-Stanwer-Gesetz

Erläuterung: Obwohl KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) rund fünfzig Milliarden Jahre nach TI (KONFLIKT 2) spielt, ist das so genannte Oki-Stanwer-Gesetz in der Frühform tatsächlich etwas, was in KONFLIKT 2 schon existiert. TI-Leser werden beizeiten darauf stoßen. In KONFLIKT 12 habe ich es 1988 erstmals verbal umgesetzt. Mehr sei dazu noch nicht verraten.

(Der stählerne Tod – Abschrift)

OSNEU 36: Sporen-Fracht (Neuformatierung)

OSNEU 37: Auf der Zentralwelt (Neuformatierung)

OSNEU 38: TOTAMS Sieg (Neuformatierung)

OSNEU 39: NIEDERLAGE! (Neuformatierung)

OSNEU 40: Die Seelen-Armee (Neuformatierung)

(12Neu 15: Hetzjagd im Halo)

(12Neu 16: Transit nach Hyertonn)

Erläuterung: Hyertonn ist das Machtzentrum des Statthalters Sascyawesho in der Kleingalaxis Pholyar, die der Grünen Galaxis Bytharg im KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) vorgelagert ist. Es handelt sich dabei um eine große Raumstation, die einen riesigen Gasplaneten umkreist.

DKdO 16: Transfer in die Heimat

Erläuterung: Mit Band 16 geht der erste Zyklus des neuen KONFLIKTS 9 „Oki Stanwer – Der Kaiser der Okis“, begonnen 2011, zu Ende. Es handelt sich dabei um den so genannten „Magellan-Zyklus“, in dem Oki Stanwer Kontakt zum ZYNEEGHAR 11 bekommt und ihn für seine Zwecke rekrutieren kann.

(DSj 56: Die Mauern der Offenbarung)

18Neu 32: Kampf am Todessee

DSf 33: Ein schwarzer Tag für Daarcor (Abschrift)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Kaiser der Okis“)

DKdO 18: Das schwarze Schiff

(DKdO 19: Lügengespinste)

(Lexikon der Serie „Oki Stanwer – Der Kaiser der Okis“)

Wie ihr sehen könnt… ein sehr geschäftiger Monat. Ich hoffe doch sehr, das geht so weiter, dann wäre das Jahr 2013 ein wirklich ganz hervorragendes Arbeitsjahr für den OSM. Wie sich die Dinge weiter entwickeln, erfahrt ihr dann am 25. August.

Bis demnächst, meine Leser,

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

ich könnte diesen Blogeintrag auch mühelos „Abenteuer im Jahre 1990“ nennen, denn nachdem wir uns im Juni dieses Jahres durch die verwirrende kosmologische Vervielfältigung des OSM in den Jahren 1988 und 1989 manövriert haben, habe ich ja versprochen, dass ich nun das Jahr 1990 ansteuern würde, das ein wirklich chaotisches Jahr geworden ist, wenigstens von der kreativen Warte aus. Fangen wir mal kurz mit der Statistik dieses Jahres an: Ich habe 1990 nicht weniger als 153 (!) Werke abgeschlossen, darunter waren folgende Highlights – ich pflege sie stets mit rotem Kugelschreiber und präzisem Tagesdatum festzuhalten:

18. Februar: Der Totenkopf-Prophet (OSM-Story, KONFLIKT 20, unpubliziert)

28. Juli: Die schwebenden Berge (OSM-Roman, KONFLIKT 17, unpubliziert)

27. August: General Claytons Vermächtnis (Mike Cole-Roman, 1. Teil, Non-OSM, unpubliziert)

1. September: Die vergessene Legion (Mike Cole-Roman, 2. Teil/E, unpubliziert)

4. September: Wie eine Nippon-Seidenschlange… (SF-Story)

4. September: Strukturen (SF-Story, unpubliziert)

9. September: V (SF-Story, unpubliziert)

9. September: Die Sense der Zeit (Fantasy-Story)

17. September: Das Minos-Spiel (SF-Story)

7. Oktober: Gesichterfluch (Phantastik-Story)

24. Oktober: Grünauge (Fantasy-Story)

21. Dezember: Irrfahrt (SF-Story)

26. Dezember: Der Zartan-Konflikt (OSM-Roman, KONFLIKT 15, unpubliziert)

29. Dezember: Operation Vergessenes Grab (Band 1 der Weird Fiction-Serie THE SHADOW)

30. Dezember: Der Lichterfürst (OSM-Roman, KONFLIKT 15, unpubliziert)

Ihr seht, das ist schon ein ordentliches Programm, das etwa tausend Manuskriptseiten umfasst, manches Werk ist bis heute nie publiziert worden. Aber das Gros der Tätigkeit entfiel im Jahr 1990 tatsächlich auf zwei OSM-Serien, die sich auf absolut phantastische Weise entwickelten: KONFLIKT 12 (Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos) und KONFLIKT 23 (Oki Stanwer – Der Dämonenjäger). Letztere Entwicklung ließ sich nicht wirklich vorhersehen, die Serie stand Anfang 1990 gerade auf Band 12. Am Ende des Jahres – haltet euch fest! – hatte sie Band 65 erreicht. Und dieser Band trug den Titel „Atahualpas Spion“.

„Atahualpa? Was ist das für ein komischer Name…?“, mag sich mancher, der historisch nicht so sattelfest ist, vielleicht fragen. Ihm empfehle ich mal, ein historisches Lexikon oder WIKIPEDIA zu konsultieren. Ihr werdet herausfinden, dass Atahualpa keine Erfindung von mir ist, sondern eine Person der Zeitgeschichte. Es handelt sich um den Herrscher des Inka-Reiches im frühen 16. Jahrhundert, als Franzisco Pizarro durch Südamerika zog und ein Weltreich für die spanische Krone unterwarf… nun, jedenfalls tat er das in UNSERER Welt.

Der KONFLIKT 23 indes weicht von dieser Historie gründlich ab, und ich versichere euch, die abenteuerlichen Kapriolen dieser Serie, auf die ich in späteren Blog-Einträgen noch häufiger zu sprechen kommen werde, haben es wirklich in sich. Die hier beginnenden Erschütterungen stülpten quasi das gesamte OSM-Bild um, das ich bis dahin hatte. Ich deute nur einmal an, was da kontrafaktisch geschah:

1531 erstürmen die Konquistadoren das Inka-Reich. Dummerweise sind ein paar sehr interessante Zeitgenossen schon vor ihnen dort eingetroffen. Zum einen Oki Stanwer selbst, ein Kämpfer des Lichts auf der Flucht vor seinen eigenen Auftraggebern, seine Tochter Sarai, die in diesem KONFLIKT 23 geboren wurde, und zwar im Innern der Matrix. Ferner einige Helfer des Lichts, die dummerweise so genannte „Helferschatten“ sind und aus höchst unterschiedlichen Welten stammen, die alle die Erde sind und alle denselben Realitätswert besitzen… ja, und dann kommt da auch noch eine Invasion von Dämonen von TOTAM hinzu.

Sarai und Oki gründen die „Basis der Neutralen“, wehren Anschläge von der Lichtseite ebenso ab wie von der Seite der negativen Gegner, sie schlagen die Konquistadoren zurück und heben Atahualpas Bruder Huascar auf den inkaischen Thron. Und dies ist alles erst der Beginn…

In einer parallelen Erd-Realität desselben KONFLIKTS bereist unterdessen Oki Stanwers bester Freund und Helfer des Lichts, Klivies Kleines, ein finsteres Europa der frühen 50er Jahre – immer noch beherrscht vom Dritten Reich und diesmal mit einer besonders sinistren Truppe unterstützt: von einer Legion von leibhaftigen Totenköpfen, also TOTAMS Elitekampftruppen, die der Kontrolle entlaufen sind und sich hier als „Totenkopf-SS“ maskiert haben.

Ach ja, und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Kontinent Mu im Pazifik, beherrscht von den unheimlichen „Drachenherrschern von Mu“… das alles ist ein wildes, phantastisches Garn von unglaublicher Intensität, das mich im Jahre 1990 vollständig aufsog. Zu behaupten, ich sei hier gewissermaßen sehr rege aktiv gewesen, wäre ein krasses, quasi britisches Understatement. Hier tobte die kreative Küche permanent.

Aber, und ich deutete das oben ja an, das war nur die halbe Miete. Die zweite Serie, die einen vergleichbaren Höhenflug mitmachte, war der KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“. Er war schon recht weit gediehen, nämlich bis Band 44 Ende 1989, und man sollte vielleicht dazu wissen, dass ich zu diesem Zeitpunkt üblicherweise KONFLIKTE etwa zwischen Band 70 und 100 zu beenden pflegte. Schon der Abschluss des KONFLIKTS 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ im Frühjahr 1989 hätte mir aber zeigen können, dass diese „Normlänge“ von KONFLIKTEN sich nicht weiter einhalten ließ. KGTDUS hatte 114 Episoden erreicht.

Dennoch, ich ging davon aus, dass BdC bis Band 100 wahrscheinlich vollendet sein würde… aber die wendungsreiche Story überrumpelte mich wieder und wieder. Als ich im Dezember schließlich bei Bd. 79 angekommen war („Das Konzil der Baumeister“), war mir klar geworden, dass Band 100 zweifelsohne gesprengt werden würde. Das ging gar nicht anders.

Ich hatte schon gegen Anfang des Jahres die Fährte zur LIGA, dem Vielvölker-Imperium des intriganten Soffrol entdeckt, der mit der kosmischen Geschichte seine ganz eigenen monströsen Pläne hatte. Pläne, die sich sowohl gegen die Galaxis Arc und die Baumeister als auch gegen das Volk der Allis und damit gegen Oki Stanwer und drittens auch noch gegen TOTAM und seine Hierarchie richtete.

Das Größenwahnsinn zu nennen, war noch zahm.

Oki Stanwer hatte zu diesem Zeitpunkt selbst ernste Sorgen. Er hatte Ende September 1990 (Realzeit) endlich Einlass in die Galaxis Arc erhalten, die sich als eine furchtbare Trümmerwüste und ein Leichenhaus herausstellte, wo die Dämonen von TOTAM jahrhundertelang gewütet hatten. Und als er dann die Baumeister endlich selbst finden konnte, verweigerten sie die Zusammenarbeit…

Ein höllisches Kuddelmuddel, vor allen Dingen, weil draußen im Weltraum die chaotischen Verwirrungen immer weiter gingen. Es ging um die Kämpfe der Berinnyer in der Galaxis Bytharg, die Allis aus der Galaxis Koopen führten ebenfalls nach wie vor Krieg und unternahmen Spähmissionen im Halo von Bytharg, das Problem der „Silbermänner“, der Yesvaa, war noch nicht gelöst. Auch die Frage, ob es wohl eine zentrale Steuerwelt für das Torsystem der Baumeister geben würde, war noch immer offen… und über all diesen Dingen hing wie ein finsteres Damoklesschwert die Drohung eines Angriffs durch die Streitkräfte der LIGA.

Nein, man kann das wirklich nicht witzig nennen. Ich war folglich das gesamte Jahr über in permanenter Anspannung, und im Herbst entlud sich das dann alles auf phantastische Weise. Alles begann im September zu kulminieren, als ich meinen letzten Urlaub im Zivildienst hatte und wie ein Besessener daheim in Gifhorn zu schreiben begann. Da war mir noch nicht klar, dass der Oktober mein Leben wieder völlig umkrempeln würde: durch gesetzliche Novellierung wurde die Dauer des Zivildienstes verkürzt, und mich erwischte das fast von einem Tag auf den nächsten im Oktober 1990.

Zu diesem Zeitpunkt war mir jedoch schon klar geworden, dass ich das, was ich 1985 beim Abschluss meiner Realschulzeit nicht mehr hatte machen wollen, nun definitiv doch noch tun würde: ich wollte wieder die Schulbank drücken, und zwar mit dem dezidierten Ziel, anschließend das Studium der Geschichte in Braunschweig zu beginnen. Und so stürzte ich im Oktober dann ziemlich unvermittelt und mit ein paar Wochen Verspätung in die einjährige Fachoberschule Wirtschaft in Gifhorn, um das Abitur nachzumachen, das ich 1985ff. nicht gemacht hatte und das für das Geschichtsstudium nun mal Voraussetzung war (dass ich dabei einen Fehler gemacht hatte, sollte ich erst  einige Monate später merken…).

Doch ehe ich davon berichte und von den biografischen Turbulenzen, die das alles dann im Gefolge hatte, werde ich im kommenden Teil dieser Blog-Reihe etwas dazu sagen, was NOCH im Jahre 1990 geschah. Das war ja definitiv noch lange nicht alles. Ich habe ja angedeutet – das ist damals ziemlich wildes Garn gewesen.

Aber dazu mache ich tatsächlich heute keine Andeutungen mehr. Für den Moment seid ihr, denke ich, schon hinreichend mit neuen Informationssplittern zu meiner Biografie und meinen Werken gefüttert, in ein paar Wochen kehren wir an diesen Punkt zurück und nehmen den Faden wieder auf.

Freut euch drauf.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

Wochen-Blog 19: Rätselhafte Zahlen?!

Posted Juli 14th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

vielleicht seid ihr in den Episoden des OSM schon mal über die erste Fußnote gestolpert, die sich dort regelmäßig findet und in der dann etwa steht: „Diese Episode trägt den Vermerk OSM 1643“ (für TI 4: „Der Schiffbrüchige“, der Anfang Juli auf Amazon erschienen ist). Und ihr mögt euch gesagt haben, die einzelnen E-Books nacheinander aufrufend: „Verdammt – was meint er nur damit? TI 1 ‚Das Erbe der Forscherin‘ ist OSM 1621. TI 2 ‚Das ausgeplünderte System‘ ist OSM 1626, obwohl sie doch direkt aufeinander folgen. TI 3 ‚Vhentars Schicksal‘ wird als OSM 1629 beziffert, TI 4 mit OSM 1643, 1644 ist ‚In der Hölle‘… was ist denn mit den Ziffern dazwischen? Kann man das nicht mal etwas transparent machen?“

Doch, kann ich, und darum soll es heute mal gehen.

Wie jeder regelmäßige Leser dieses Wochen-Blogs längst weiß, ist der Oki Stanwer Mythos (OSM) ein noch lange nicht vollendetes Werk. Ich nenne es mit Fug und Recht darum „Work in Progress“, sowohl als Gesamtwerk als auch hinsichtlich seiner einzelnen Bestandteile. Und natürlich geht das bei dem Gesamtumfang des OSM nicht ohne eine gewisse Ordnung ab.

Den Anfang dieser Ordnung stellten Serienlisten dar. Wie ich in der Artikelreihe „Was ist eigentlich der OSM?“ so nach und nach biografisch-historisch ausführe, sah es ja zu Beginn noch vergleichsweise übersichtlich aus, aber schon in den frühen 80er Jahren diversifizierte sich der OSM, ich schrieb an mehreren Serien parallel, es wurden erst Dutzende von Episoden, dann mehrere hundert, es kamen Romane hinzu, Kurzgeschichten… und schließlich lernte ich einen Brieffreund in Österreich kennen, der passionierter Sammler von Serienlisten war. Ich denke, es ging auf diese Bekanntschaft, die ich 1983 mit Hans Walter Hendler machte, ganz wesentlich zurück, dass ich ernsthaft anfing, präzise Serienlisten anzulegen.

Als im Laufe des Jahres 1985 dann das frühe OSM-Serienkonzept mit den 33 aufeinander folgenden Serien entstand (dass das revisionsbedürftig war, kam allerdings erst in den frühen 90er Jahren zum Vorschein… dazu werde ich beizeiten mehr und Genaueres ausführen), sah ich die Notwendigkeit, eine systematische Gliederung einzuführen, um die Übersicht zu wahren.

Das erwies sich als nicht so einfach. Hier am Ball zu bleiben, zumal in den chaotischen Schreibjahren zwischen 1989 und 1992, war recht knifflig. Aber die Grundstruktur behielt ich von da an bei: ich führte die OSM-Kennziffern ein, eben jene, über die ihr vielleicht schon gestolpert seid. Sie werden jeweils nach dem Schreiben einer Episode vergeben, auf die erste Episodenseite oben rechts mit schwarzem Stift vermerkt und zudem in die Gesamt-OSM-Liste eingetragen.

Da ich an zahlreichen Serien nach wie vor parallel arbeite und nun zudem noch die E-Books und zuvor schon die kommentierten Rettungsabschriften hinzugekommen sind, kann für Leser, die – notwendig übrigens – nur einen Teil der Episoden zu Gesicht bekommen, ein fragmentarischer bzw. verwirrender Eindruck entstehen. Daran ist aber nichts Mysteriöses. Es gibt durchaus so etwas wie klare Kriterien für die Vergabe neuer OSM-Ziffern. Die sehen folgendermaßen aus:

Ziffern erhalten natürlich neu geschriebene Episoden, das versteht sich von selbst.

Ziffern werden auch an Episoden vergeben, die abgeschrieben werden und dabei einen umfangreichen Fußnoten- und Kommentarapparat bekommen (so geschieht das derzeit mit den KONFLIKTEN 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) und 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ (1984-1989)).

Ebenfalls „beziffert“ werden außerdem Kurzgeschichten der Sammlung „Aus den Annalen der Ewigkeit“, da sie, sofern sie älteren Datums sind, gleichfalls einen entsprechenden Korrektur- und Kommentarapparat erhalten.

Der letzte Fall von OSM-Werken, der natürlich gleichfalls aufgrund erheblicher textlicher Veränderungen und Ausweitungen neue Ziffern erhält, ist für die heutigen E-Book-Texte reserviert. So werden beispielsweise TI-Episoden, die zuvor üblicherweise nur 15 Manuskriptseiten haben, gelegentlich drei- bis viermal so umfangreich. Somit ist das alte Skript von TI 1 „Das Erbe der Forscherin“ (OSM-Kennziffer 1293) mit dem neuen (OSM-Kennziffer 1621) kaum mehr zu vergleichen.

Auf diese Weise entstehen gewissermaßen halbwegs neue Werke in der OSM-Reihung, wie ich das mal nennen will. Werke also, die die Liste ausdehnen, ohne dass sich die Essenz des OSM an sich faktisch sehr verändert. Und solange die Publikation von E-Books anhält, was hoffentlich noch sehr lange der Fall sein dürfte, wird das wohl auch weiterhin so bleiben.

Das Neuschreiben zusätzlicher Episoden wird derzeit etwas gedrosselt. Namentlich ist das begründet durch die Tatsache, dass ich einmal die kommentierten Abschriften mancher Serien realisiere, teilweise aber auch dadurch, dass ich alte und noch in Arbeit befindliche Serien – gegenwärtig schwerpunktmäßig KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“, begonnen 1988, abschreibe und in den dortigen Fußnoten die gemachten Tippfehler kommentiere…

Wer jetzt denkt, das können ja nicht so viele sein, sollte sich mal Episoden aus dem Jahre 1997 anschauen, wo ich mit einer geliehenen Schreibmaschine schrieb. Ich versichere euch, es ist nicht übertrieben, auf 15 Seiten auf 100 Schreibfehler zu kommen… und entsprechend auf hundert Fußnoten. Die Abschriften sehen deshalb ähnlich gruselig aus wie die Originale. Es handelt sich hierbei aber zumeist nicht um inhaltliche Kommentierung. Deshalb gibt es in solchen Fällen dann auch keine neuen Episodenziffern.

Kurzum, meine Freunde: macht euch keine Sorgen, es entgeht euch nichts, wenn ihr beispielsweise die Episoden 1630-1635 vorerst nicht zu lesen bekommt. Die Kennziffer des OSM in der jeweiligen Fußnote 1 ist eher für mich von Relevanz, weniger für euch. Ihr könnt euch ganz in die Geschichte versenken. Und wer weiß… beizeiten tauchen vielleicht auch die solcherart geretteten, aber noch nicht inhaltlich und stilistisch nachgeschliffenen Episoden ebenfalls im Netz auf.

Dann freilich auch mit einer neuen Nummer, denn dann greift ja meine obige Argumentation: Bei Episoden, die im Falle einer Überarbeitung gründlich erweitert worden sind, gilt der Maßstab, der auch an neue Episoden angelegt worden ist. Ob ihr beizeiten mal die „alten“ Werke zu Gesicht bekommen werdet? Och, das lässt sich schwer sagen. Ein Wohlquell der Dichtkunst sind sie zumeist nicht. Ich glaube darum, ich werde sie lieber erst mal verstecken…

Und damit habe ich jetzt auch, denke ich, hinreichend viel über „Nummernsalat“ geredet. In der kommenden Woche schicke ich euch dann mit dem sechsten Teil der Artikelserie „Was ist eigentlich der OSM?“ in das aufregende, chaotische Schreibjahr 1990 zurück, in dem viel Interessantes passiert ist.

Schaut einfach mal wieder vorbei!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Endstand des E-Books „Der Schiffbrüchige“ ermittelt!

Posted Juli 13th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner Werke,

da bin ich einmal mehr wieder nach dem Ende der Gratisdownloadzeit für mein sechstes E-Book „Der Schiffbrüchige“, mit dem am 5. Juli 2013 die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ erweitert worden ist (ja, ja, streng genommen ist es das siebte, aber das E-Book „In der Hölle“, das ja eine separate Zählung innerhalb der lockeren Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ aufweist, ist gewissermaßen ein Zusatz, wenn auch ein äußerst wichtiger für OSM-Leser, wie ich betonen möchte. Davon, dass er sehr lesenswert ist, schweige ich mal… so etwas muss man als Autor vermutlich ganz unvermeidlich sagen).

In „Der Schiffbrüchige“ geht es ja um die Eröffnung einer neuen Handlungsebene innerhalb der Serie, die – zunächst – auf dem Wüstenplaneten Hushhin spielt, der Teil des yantihnischen Reiches ist. Ihr werdet bald merken, dass es dabei nicht bleibt, und ich kann nur jedem, der sich für die Serie erwärmt, dringend ans Herz legen, diesen Band sorgfältig zu studieren… er enthält bereits diverse Hinweise auf das, was demnächst kommen wird.

Doch genug der geheimnisvollen Andeutungen, zurück zum Thema.

Der Gratisdownload ist abgeschlossen, ich sagte es schon, und es haben sich binnen dieser zwei Tage beachtliche 626 Neugierige mein E-Book heruntergeladen. Das freut mich sehr, und ich hoffe, ihr wartet nach der Lektüre gespannt auf den nächsten Band. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Zweiteiler, der mit dem nächsten E-Book „Wenn der Sternenhammer fällt…“ am 3. August 2013 weitergeführt wird. In diesem E-Book könnt ihr dann erfahren, was im Xoor’con-System geschehen ist und wie es mit den verschütteten Yantihni weitergeht.

Ich darf an dieser Stelle schon andeuten, dass die Ereignisse in TI 5 massiven Einfluss auf den Inhalt von TI 8 „Am Rand der Bebenzone“ haben werden. Dieses E-Book erscheint Anfang 2014, was ja nicht mehr so lange hin ist. Die Erkenntnisse, die im kommenden Band auf Hushhin gewonnen werden, zeitigen wichtige Auswirkungen auf die yantihnische Politik. Wie das genau aussehen wird? Nun, lasst euch überraschen.

Ich sagte ja – die Serie nimmt allmählich Fahrt auf. TI 4 und 5 sind der beste Beweis dafür.

Damit schließe ich für heute, weise noch mal kurz auf meinen morgigen Wochen-Blog-Eintrag hin, in dem es um „rätselhafte Zahlen“ gehen wird, und wünsche euch noch einen angenehmen Tag.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 18: Extrayantihnisches Leben

Posted Juli 7th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Leser des Oki Stanwer Mythos,

der Traum davon, nicht allein im Kosmos zu sein, ist ein Traum, der nicht nur der Menschheit zu eigen ist, sondern auch anderen Nationen in den Weiten des Universums. Naturgemäß starten alle Völker des Weltraums von einer singulären kleinen Welt, auf der sie sich im Laufe der allgemeinen Evolution entwickelt haben. Und sobald sie Kulturen schaffen, die übermächtige Kraft archaischer Kulte und Gottesvorstellungen überwinden und zu den modernen Naturwissenschaften vorstoßen, beginnen sie sich unweigerlich zu fragen: gibt es intelligentes Leben nur hienieden, oder ist dort draußen in den Weiten des Alls nicht auch noch so etwas Ähnliches daheim wie hier bei uns, Brüder und Schwestern im Weltraum, intelligente Lebensformen gleich der unseren?

Dieser Gedanke ist natürlich auch im OSM daheim. Ich wende ihn stellvertretend für den Rest der zahlreichen Geschichten, die in Zukunft noch publiziert werden (und zum größten Teil natürlich längst geschrieben sind; einen kleinen Einblick erhaltet ihr dazu in den Blog-Artikeln der Serie „Was ist eigentlich der „Oki Stanwer Mythos?“), jetzt einmal auf die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) an, die ihr wahrscheinlich eifrig lest.

Wie ich schon berichtete (vgl. Wochen-Blog 5), haben die humanoiden Yantihni anfangs nach Jahrtausenden der kontinuierlichen wissenschaftlichen Aufwärtsentwicklung schließlich mit Hilfe des genialen Erfinders Yolaan das Tor zu den Sternen aufgestoßen. Dieser Zeitpunkt markierte dann den Beginn einer neuen Zeitrechnung, und von diesem Moment an wurde aus der bislang eher hypothetischen, ja, philosophischen Vorstellung an extrayantihnisches Leben etwas, was man wirklich erforschen, begründen und belegen konnte.

War früher der Himmel die Grenze gewesen und ein Flug zu anderen Sternsystemen nichts als ein Traum und eine metaphysische Spekulation, so sah das nun anders aus. Die Spiralakademie und die Raumfahrtakademie auf Rilecohr bildeten denn auch rasch Raumfahrer aus, die besten von ihnen flogen dann als Sternenforscherinnen und Sternenforscher in die Tiefen der Galaxis Twennar und suchten nach genau dem, was immer vermutet worden war: extrayantihnisches Leben.

Wie ihr nach Lektüre der ersten drei Bände wisst, war diese Suche 419 Jahre lang erfolglos. Im gestern erschienenen Band 4 „Der Schiffbrüchige“ (E-Book 6) wurdet ihr dann eher kursorisch Zeuge, wie ein Vorstoßunternehmen von Forschern zum Planeten Hushhin im Tush-Nebel die ersten Spuren einer rätselhaften Kultur zum Vorschein brachte.

Die Hushhiner. So werden sie fortan genannt.

Natürlich war den Yantihni immer klar, dass diese extrayantihnischen Lebensformen nicht wie sie selbst sein würden. Alle Wissenschaftler sagten klar aus, dies würde von den jeweiligen planetaren Umweltbedingungen abhängen, und selbstverständlich glichen sich ferne Planeten nicht wie eineiige Zwillinge und brächten identische Lebensformen hervor, wenn auch die Natur zumeist wohl recht ähnliche Spezies entwickeln würde.

Und so erwiesen sich die Hushhiner als riesenhafte, sechzehnbeinige Spinnenwesen… und leider schon als sehr lange ausgestorben. Alles, was man auf Hushhin finden konnte, waren phantastisch ausgedehnte, völlig versiegelte unterirdische Städte. Schriftliche Zeugnisse im strengen Sinne konnten in den bislang 21 Jahren der Forschung nicht ausfindig gemacht werden, aber machen wir uns nichts vor: die Hushhiner-Forschung steht noch ganz am Anfang.

Dass sie ungeahnte Rätsel birgt, kommt ebenfalls in TI 4 zum Vorschein. Wer den Band noch nicht gelesen haben sollte, dem möchte ich an dieser Stelle nicht vorgreifen. Der Handlungsstrang wird schließlich im kommenden Monat und anschließend in TI 11 weiter erzählt. Und nein, was dazwischen kommt, darüber möchte ich mich aktuell noch ausschweigen.

Ebenfalls in Band 4 der Serie stoßen die Yantihni durch einen abenteuerlichen Zufall auf ein weiteres extrayantihnisches Lebewesen, diesmal sehr lebendig und sehr schwer verletzt: den Schiffbrüchigen namens Gwensh, ein sehr fremdartiges Wesen, das dem Volk der Tassaier entstammt. Die OSM-Leser werden sein Volk später auch unter der Bezeichnung „Schlangenarme“ kennen lernen, soviel kann ich hier bereits andeuten.

Tassaier sehen von außen aus, als bestünden sie allein aus schuppigen Tentakeln, die von einem kugelförmigen Zentralkörper ausgehen. Ihre Wahrnehmungsorgane fahren sie ähnlich wie Stielaugen von dort aus. Unter welchen Umweltbedingungen die Tassaier entstanden sind, ist aktuell noch unklar, das Heimatsystem Xoor’con, aus dem sie kommen, ist derzeit einer schrecklichen Bedrohung ausgesetzt, über die in Band 5 der Serie („Wenn der Sternenhammer fällt…“) mehr nachzulesen ist.

Außerdem wird in dieser Episode 4 der TI-Serie ein weiteres Volk extrayantihnischer Natur erwähnt, die so genannten „Cestai“. Was es mit ihnen auf sich hat, wie sie aussehen und was genau sie mit den Tassaiern zu tun hatten, ist derzeit noch undurchsichtig. Ein klein wenig lüftet sich der Schleier in Band 5 der Serie. Bis die Leser aber Cestai tatsächlich ansichtig werden, vergeht noch geraume Zeit. DASS das geschieht, ist aber ein sicheres Ereignis, ich habe die entsprechenden Episoden schon vor Jahren geschrieben.

Ihr ahnt zudem auch, dass in der Serie in Bälde die Schatten der sinisteren „Troohns“ zu entdecken sein werden. Auch dabei handelt es sich naturgemäß um ein extrayantihnisches Volk, und insofern ist Twennar ganz in Übereinstimmung mit den philosophischen Vermutungen und wissenschaftlichen Theorien im yantihnischen Reich außerordentlich reich an fremden Intelligenzvölkern. Ich deute nur einmal an, dass die Yantihni ebenso wie die Leser recht bald die Bekanntschaft weiterer Spezies machen werden, mal im Guten, mal im Bösen.

Und es wird immer klarer zutage treten, was die Pessimisten auf Rilecohr –  oder beispielsweise auch eine übervorsichtige alte Sternenforscherin wie Sianlee, die die ersten Spuren solcher Völker entdeckte – konstatierte: wir hier auf Rilecohr leben in der Provinz, wir sind arglose, schlichte Geister, die nur das Gute sehen und im Gegenüber zu sehen wünschen. Aber wenn die Welt auf uns zukommt und uns ihr rauhes Gesicht zeigt, tun wir gut daran, unsere Sanftheit abzulegen und uns zu wappnen für die Stürme, die von draußen an uns herangetragen werden.

Nein, daran denkt zurzeit natürlich noch niemand.

Noch fliegt ein Expeditionsschiff der Yantihni, die GHANTUURON, draußen in fremden Gefilden und macht erschreckende Entdeckungen, findet Spuren, die einstmals extrayantihnische Wesen im System Sianlees Rast hinterlassen haben.

Noch denken die Archäologen auf der abgeschiedenen Wüstenwelt Hushhin, sie hätten lediglich einen gestrandeten Raumfahrer zu verarzten, der womöglich sogar deliriert (vgl. dazu Bd. 5 im nächsten Monat). Doch ich warne euch, Freunde, die ihr die Serie weiter verfolgt: seid gewiss, dass die lieben Yantihni sich täuschen. Sie kratzen an der Oberfläche eines gefährlichen, vielleicht tödlichen Geheimnisses, wenn sie ihrer Neugierde nachgeben und mehr erfahren wollen über das extrayantihnische Leben in der Galaxis Twennar.

Manche von ihnen werden einen hohen, schrecklichen Preis für ihre Wünsche bezahlen müssen. Und letztlich kommt die ferne, fremde Welt kosmischer Wesen direkt zu ihnen… bald, sehr bald…

Ihr werdet es erleben, demnächst.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos, liebe Neuleser,

im Angesicht des Kosmos mögen zweihunderttausend Jahre ein Lidschlag sein – aber für das Volk der humanoiden Yantihni ist das, als sie den Wüstenplaneten Hushhin finden und die Reste einer genau so lange offensichtlich ausgestorbenen Alienkultur, eine verdammt lange Zeitspanne. Ab sofort könnt ihr den forschenden Yantihni über die Schulter schauen und so selbst ein wenig in die Geheimnisse der Welt Hushhin im Tush-Nebel eindringen.

Mit Band 4 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ wird die Geschichte, die in der fernen Galaxis Twennar spielt und schon die Bühne für meine E-Books „Das Erbe der Forscherin“, „Das ausgeplünderte System“ und „Vhentars Schicksal“ darstellte, fortgesetzt. Zugleich bildet der aktuelle vierte Band, „Der Schiffbrüchige“, der heute am 6. Juli 2013 online gegangen ist, den Anfang eines zweiten Handlungsfadens. Der titelgebende Schiffbrüchige ist dabei ein exotischer Fremdling aus einem weiteren OSM-Volk, das noch im Laufe der kommenden Jahre wichtiger werden wird – die Tassaier, vor mehr als 30 Realjahren in den Gedankenspielen mit meinem Bruder auch „Schlangenarme“ genannt.

Die Vorkenntnis der ersten drei Episoden ist nicht zwingend notwendig, aber nützlich, um die Gesamtstruktur der Serie besser nachzuvollziehen.

Das E-Book ist wieder für den Preis von 0.99 Euro zu erwerben. Die Gratisdownloadtage werden der 11./12. Juli 2013 sein.

Ich wünsche euch angenehmes Lesevergnügen und freue mich auf Lesekommentare.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

PS: Wer mehr über meine Person wissen möchte, kann sich in Bälde auf der Seite www.ebokks.de informieren. Corinna Rindlisbacher von Ebokks hat ein Interview mit mir geführt, das in Bälde auf ihrer Homepage nachzulesen sein wird. Ich denke, das könnte für euch recht erhellend sein.