Endstand des E-Books „Der Schiffbrüchige“ ermittelt!

Posted Juli 13th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner Werke,

da bin ich einmal mehr wieder nach dem Ende der Gratisdownloadzeit für mein sechstes E-Book „Der Schiffbrüchige“, mit dem am 5. Juli 2013 die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ erweitert worden ist (ja, ja, streng genommen ist es das siebte, aber das E-Book „In der Hölle“, das ja eine separate Zählung innerhalb der lockeren Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ aufweist, ist gewissermaßen ein Zusatz, wenn auch ein äußerst wichtiger für OSM-Leser, wie ich betonen möchte. Davon, dass er sehr lesenswert ist, schweige ich mal… so etwas muss man als Autor vermutlich ganz unvermeidlich sagen).

In „Der Schiffbrüchige“ geht es ja um die Eröffnung einer neuen Handlungsebene innerhalb der Serie, die – zunächst – auf dem Wüstenplaneten Hushhin spielt, der Teil des yantihnischen Reiches ist. Ihr werdet bald merken, dass es dabei nicht bleibt, und ich kann nur jedem, der sich für die Serie erwärmt, dringend ans Herz legen, diesen Band sorgfältig zu studieren… er enthält bereits diverse Hinweise auf das, was demnächst kommen wird.

Doch genug der geheimnisvollen Andeutungen, zurück zum Thema.

Der Gratisdownload ist abgeschlossen, ich sagte es schon, und es haben sich binnen dieser zwei Tage beachtliche 626 Neugierige mein E-Book heruntergeladen. Das freut mich sehr, und ich hoffe, ihr wartet nach der Lektüre gespannt auf den nächsten Band. Immerhin handelt es sich hierbei um einen Zweiteiler, der mit dem nächsten E-Book „Wenn der Sternenhammer fällt…“ am 3. August 2013 weitergeführt wird. In diesem E-Book könnt ihr dann erfahren, was im Xoor’con-System geschehen ist und wie es mit den verschütteten Yantihni weitergeht.

Ich darf an dieser Stelle schon andeuten, dass die Ereignisse in TI 5 massiven Einfluss auf den Inhalt von TI 8 „Am Rand der Bebenzone“ haben werden. Dieses E-Book erscheint Anfang 2014, was ja nicht mehr so lange hin ist. Die Erkenntnisse, die im kommenden Band auf Hushhin gewonnen werden, zeitigen wichtige Auswirkungen auf die yantihnische Politik. Wie das genau aussehen wird? Nun, lasst euch überraschen.

Ich sagte ja – die Serie nimmt allmählich Fahrt auf. TI 4 und 5 sind der beste Beweis dafür.

Damit schließe ich für heute, weise noch mal kurz auf meinen morgigen Wochen-Blog-Eintrag hin, in dem es um „rätselhafte Zahlen“ gehen wird, und wünsche euch noch einen angenehmen Tag.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 18: Extrayantihnisches Leben

Posted Juli 7th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Leser des Oki Stanwer Mythos,

der Traum davon, nicht allein im Kosmos zu sein, ist ein Traum, der nicht nur der Menschheit zu eigen ist, sondern auch anderen Nationen in den Weiten des Universums. Naturgemäß starten alle Völker des Weltraums von einer singulären kleinen Welt, auf der sie sich im Laufe der allgemeinen Evolution entwickelt haben. Und sobald sie Kulturen schaffen, die übermächtige Kraft archaischer Kulte und Gottesvorstellungen überwinden und zu den modernen Naturwissenschaften vorstoßen, beginnen sie sich unweigerlich zu fragen: gibt es intelligentes Leben nur hienieden, oder ist dort draußen in den Weiten des Alls nicht auch noch so etwas Ähnliches daheim wie hier bei uns, Brüder und Schwestern im Weltraum, intelligente Lebensformen gleich der unseren?

Dieser Gedanke ist natürlich auch im OSM daheim. Ich wende ihn stellvertretend für den Rest der zahlreichen Geschichten, die in Zukunft noch publiziert werden (und zum größten Teil natürlich längst geschrieben sind; einen kleinen Einblick erhaltet ihr dazu in den Blog-Artikeln der Serie „Was ist eigentlich der „Oki Stanwer Mythos?“), jetzt einmal auf die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) an, die ihr wahrscheinlich eifrig lest.

Wie ich schon berichtete (vgl. Wochen-Blog 5), haben die humanoiden Yantihni anfangs nach Jahrtausenden der kontinuierlichen wissenschaftlichen Aufwärtsentwicklung schließlich mit Hilfe des genialen Erfinders Yolaan das Tor zu den Sternen aufgestoßen. Dieser Zeitpunkt markierte dann den Beginn einer neuen Zeitrechnung, und von diesem Moment an wurde aus der bislang eher hypothetischen, ja, philosophischen Vorstellung an extrayantihnisches Leben etwas, was man wirklich erforschen, begründen und belegen konnte.

War früher der Himmel die Grenze gewesen und ein Flug zu anderen Sternsystemen nichts als ein Traum und eine metaphysische Spekulation, so sah das nun anders aus. Die Spiralakademie und die Raumfahrtakademie auf Rilecohr bildeten denn auch rasch Raumfahrer aus, die besten von ihnen flogen dann als Sternenforscherinnen und Sternenforscher in die Tiefen der Galaxis Twennar und suchten nach genau dem, was immer vermutet worden war: extrayantihnisches Leben.

Wie ihr nach Lektüre der ersten drei Bände wisst, war diese Suche 419 Jahre lang erfolglos. Im gestern erschienenen Band 4 „Der Schiffbrüchige“ (E-Book 6) wurdet ihr dann eher kursorisch Zeuge, wie ein Vorstoßunternehmen von Forschern zum Planeten Hushhin im Tush-Nebel die ersten Spuren einer rätselhaften Kultur zum Vorschein brachte.

Die Hushhiner. So werden sie fortan genannt.

Natürlich war den Yantihni immer klar, dass diese extrayantihnischen Lebensformen nicht wie sie selbst sein würden. Alle Wissenschaftler sagten klar aus, dies würde von den jeweiligen planetaren Umweltbedingungen abhängen, und selbstverständlich glichen sich ferne Planeten nicht wie eineiige Zwillinge und brächten identische Lebensformen hervor, wenn auch die Natur zumeist wohl recht ähnliche Spezies entwickeln würde.

Und so erwiesen sich die Hushhiner als riesenhafte, sechzehnbeinige Spinnenwesen… und leider schon als sehr lange ausgestorben. Alles, was man auf Hushhin finden konnte, waren phantastisch ausgedehnte, völlig versiegelte unterirdische Städte. Schriftliche Zeugnisse im strengen Sinne konnten in den bislang 21 Jahren der Forschung nicht ausfindig gemacht werden, aber machen wir uns nichts vor: die Hushhiner-Forschung steht noch ganz am Anfang.

Dass sie ungeahnte Rätsel birgt, kommt ebenfalls in TI 4 zum Vorschein. Wer den Band noch nicht gelesen haben sollte, dem möchte ich an dieser Stelle nicht vorgreifen. Der Handlungsstrang wird schließlich im kommenden Monat und anschließend in TI 11 weiter erzählt. Und nein, was dazwischen kommt, darüber möchte ich mich aktuell noch ausschweigen.

Ebenfalls in Band 4 der Serie stoßen die Yantihni durch einen abenteuerlichen Zufall auf ein weiteres extrayantihnisches Lebewesen, diesmal sehr lebendig und sehr schwer verletzt: den Schiffbrüchigen namens Gwensh, ein sehr fremdartiges Wesen, das dem Volk der Tassaier entstammt. Die OSM-Leser werden sein Volk später auch unter der Bezeichnung „Schlangenarme“ kennen lernen, soviel kann ich hier bereits andeuten.

Tassaier sehen von außen aus, als bestünden sie allein aus schuppigen Tentakeln, die von einem kugelförmigen Zentralkörper ausgehen. Ihre Wahrnehmungsorgane fahren sie ähnlich wie Stielaugen von dort aus. Unter welchen Umweltbedingungen die Tassaier entstanden sind, ist aktuell noch unklar, das Heimatsystem Xoor’con, aus dem sie kommen, ist derzeit einer schrecklichen Bedrohung ausgesetzt, über die in Band 5 der Serie („Wenn der Sternenhammer fällt…“) mehr nachzulesen ist.

Außerdem wird in dieser Episode 4 der TI-Serie ein weiteres Volk extrayantihnischer Natur erwähnt, die so genannten „Cestai“. Was es mit ihnen auf sich hat, wie sie aussehen und was genau sie mit den Tassaiern zu tun hatten, ist derzeit noch undurchsichtig. Ein klein wenig lüftet sich der Schleier in Band 5 der Serie. Bis die Leser aber Cestai tatsächlich ansichtig werden, vergeht noch geraume Zeit. DASS das geschieht, ist aber ein sicheres Ereignis, ich habe die entsprechenden Episoden schon vor Jahren geschrieben.

Ihr ahnt zudem auch, dass in der Serie in Bälde die Schatten der sinisteren „Troohns“ zu entdecken sein werden. Auch dabei handelt es sich naturgemäß um ein extrayantihnisches Volk, und insofern ist Twennar ganz in Übereinstimmung mit den philosophischen Vermutungen und wissenschaftlichen Theorien im yantihnischen Reich außerordentlich reich an fremden Intelligenzvölkern. Ich deute nur einmal an, dass die Yantihni ebenso wie die Leser recht bald die Bekanntschaft weiterer Spezies machen werden, mal im Guten, mal im Bösen.

Und es wird immer klarer zutage treten, was die Pessimisten auf Rilecohr –  oder beispielsweise auch eine übervorsichtige alte Sternenforscherin wie Sianlee, die die ersten Spuren solcher Völker entdeckte – konstatierte: wir hier auf Rilecohr leben in der Provinz, wir sind arglose, schlichte Geister, die nur das Gute sehen und im Gegenüber zu sehen wünschen. Aber wenn die Welt auf uns zukommt und uns ihr rauhes Gesicht zeigt, tun wir gut daran, unsere Sanftheit abzulegen und uns zu wappnen für die Stürme, die von draußen an uns herangetragen werden.

Nein, daran denkt zurzeit natürlich noch niemand.

Noch fliegt ein Expeditionsschiff der Yantihni, die GHANTUURON, draußen in fremden Gefilden und macht erschreckende Entdeckungen, findet Spuren, die einstmals extrayantihnische Wesen im System Sianlees Rast hinterlassen haben.

Noch denken die Archäologen auf der abgeschiedenen Wüstenwelt Hushhin, sie hätten lediglich einen gestrandeten Raumfahrer zu verarzten, der womöglich sogar deliriert (vgl. dazu Bd. 5 im nächsten Monat). Doch ich warne euch, Freunde, die ihr die Serie weiter verfolgt: seid gewiss, dass die lieben Yantihni sich täuschen. Sie kratzen an der Oberfläche eines gefährlichen, vielleicht tödlichen Geheimnisses, wenn sie ihrer Neugierde nachgeben und mehr erfahren wollen über das extrayantihnische Leben in der Galaxis Twennar.

Manche von ihnen werden einen hohen, schrecklichen Preis für ihre Wünsche bezahlen müssen. Und letztlich kommt die ferne, fremde Welt kosmischer Wesen direkt zu ihnen… bald, sehr bald…

Ihr werdet es erleben, demnächst.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos, liebe Neuleser,

im Angesicht des Kosmos mögen zweihunderttausend Jahre ein Lidschlag sein – aber für das Volk der humanoiden Yantihni ist das, als sie den Wüstenplaneten Hushhin finden und die Reste einer genau so lange offensichtlich ausgestorbenen Alienkultur, eine verdammt lange Zeitspanne. Ab sofort könnt ihr den forschenden Yantihni über die Schulter schauen und so selbst ein wenig in die Geheimnisse der Welt Hushhin im Tush-Nebel eindringen.

Mit Band 4 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ wird die Geschichte, die in der fernen Galaxis Twennar spielt und schon die Bühne für meine E-Books „Das Erbe der Forscherin“, „Das ausgeplünderte System“ und „Vhentars Schicksal“ darstellte, fortgesetzt. Zugleich bildet der aktuelle vierte Band, „Der Schiffbrüchige“, der heute am 6. Juli 2013 online gegangen ist, den Anfang eines zweiten Handlungsfadens. Der titelgebende Schiffbrüchige ist dabei ein exotischer Fremdling aus einem weiteren OSM-Volk, das noch im Laufe der kommenden Jahre wichtiger werden wird – die Tassaier, vor mehr als 30 Realjahren in den Gedankenspielen mit meinem Bruder auch „Schlangenarme“ genannt.

Die Vorkenntnis der ersten drei Episoden ist nicht zwingend notwendig, aber nützlich, um die Gesamtstruktur der Serie besser nachzuvollziehen.

Das E-Book ist wieder für den Preis von 0.99 Euro zu erwerben. Die Gratisdownloadtage werden der 11./12. Juli 2013 sein.

Ich wünsche euch angenehmes Lesevergnügen und freue mich auf Lesekommentare.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

PS: Wer mehr über meine Person wissen möchte, kann sich in Bälde auf der Seite www.ebokks.de informieren. Corinna Rindlisbacher von Ebokks hat ein Interview mit mir geführt, das in Bälde auf ihrer Homepage nachzulesen sein wird. Ich denke, das könnte für euch recht erhellend sein.

Liebe Leser,

Schriftsteller sind seltsame Wesen, die zumeist im stillen Kämmerlein sitzen und hier ihre rätselhaften Launen der Kreativität ausleben. In der Regel sieht man, so malt man sich das gerne aus, nur die Werke selbst, die sie in die Öffentlichkeit bringen. Die Verfasser hingegen sind mythische, unsichtbare Wesenheiten, wie weiland das Orakel von Delphi…

Natürlich ist dieses Bild wie viele dieser Art schematisch und zumeist unzutreffend. In einem Punkt, auf mich selbst bezogen, kann ich aber ganz gewiss versichern: ich gehöre nicht zu den „unsichtbaren E-Book-Autoren“, sondern bin durchaus aus Fleisch und Blut und gern bereit, über mich und meine Geschichten mit meinen Lesern zu plaudern. Nachdem nun schon sechs meiner E-Books publiziert wurden, das letzte von mehr als 1.700 Lesern begierig aufgesogen, könnte ich mir denken, dass ein gewisses Interesse daran besteht, mich auch mal „in Natura“ kennen zu lernen.

Diese Woche haben meine Leser aus dem Raum Braunschweig und Umgebung dazu Gelegenheit.

Ich habe am 29. Juni der Vorsitzenden des Fördervereins Phantastika Raum & Zeit e. V., Claudia Hagedorn, in einem kurzen Videointerview Rede und Antwort gestanden. Das Resultat wird in Bälde auf der Homepage www.sciencefiction.de anzusehen sein. Vorher aber, und wir reden hier vom 4. Juli 2013, also von übermorgen, gibt es tatsächlich die Gelegenheit, persönlich mit mir zu plaudern. Ich werde nämlich zu Gast auf dem Science Fiction Stammtisch Braunschweig sein.

Wo findet ihr ihn? Hier:

Im Café DIALOG am Rebenring in Braunschweig.

Der Stammtisch findet üblicherweise an jedem ersten Donnerstag im Monat statt und beginnt um 19 Uhr.

Wer also mal vorbeischauen möchte, entweder, um mit mir zu diskutieren oder um mehr über den Förderverein zu erfahren, der derzeit mit den Planungen für den nächsten SF-Con „Raum & Zeit Continuum III“ beschäftigt ist – er findet Anfang Mai 2014 statt – , der ist an diesem Abend herzlich willkommen.

Ich freue mich drauf.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

PS: Und ehe ich es vergesse – das nächste E-Book steht ja schon vor der Tür. Es heißt „Der Schiffbrüchige“ und erscheint am 6. Juli. Die Gratisdownloadtage sind der 11. und 12. Juli 2013.

Liebe Freunde des OSM,

der Monat März war turbulent in verschiedenster Hinsicht, und ich konnte darum nicht so kreativ sein, wie ich gerne gewollt hätte. Zwei unerwartete Todesfälle, jede Menge Komplikationen mit dem Jobcenter, eine phantastische historische Recherche zu dem 1935 verstorbenen Philosophen Willy Moog… das brachte meinen Zeitplan ebenso durcheinander wie zum Ende des Monats dann mein Besuch bei meinen Eltern, um deren Keller mit zu entrümpeln (vgl. dazu den Wochen-Blog 11 „Glücksfunde“).

Die Konsequenz bestand dann darin, mehrheitlich Geschichten abzuschreiben bzw. neu zu formatieren. Entsprechend fällt auch der heutige statistische Beitrag aus:

18Neu 28: Gefangen im Schreckenslabor

DSf 2: Das Oki-Stanwer-Netz (Abschrift)

Erläuterung: Unter dem Oki-Stanwer-Netz muss der Leser im KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ (DSf, begonnen 1989, noch in Arbeit) den Geheimdienst Oki Stanwers, des Regenten von Daarcor vorstellen. Er setzt sich ausschließlich zusammen aus den loyalen Oki-Robotern, die in diesem KONFLIKT als Richter und Henker in einer Person fungieren.

(DSf 54: Der Biopsi-Kontakt)

18Neu 29: Voodoo-Zauber

DSf 26: Die Abwehrkreise (Abschrift)

DSf 3: Fluchtchance gleich null (Abschrift)

(E-Book 6: Der Schiffbrüchige)

(E-Book 7: Wenn der Sternenhammer fällt…)

DSf 24: Die Veskoy-Stele (Abschrift)

Erläuterung: Das Volk der Veskoy tauchte im KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ (FvL, begonnen 1988, noch in Arbeit) erstmals auf… geradewegs aus dem Nichts. Gleich den Baumeistern vermochten diese monströsen Molluskenwesen, die in einer Atmosphäre aus modifiziertem Deuteriumwasserstoff lebten, mit der universellen Matrix umzugehen. Sie spielen im KONFLIKT 21 eine absolut zentrale Rolle.

Dummerweise liegt ihr Ursprung in KONFLIKT 22, also 5 Milliarden Jahre zeitstromaufwärts. Insofern sind die KONFLIKTE 21 und 22 auf bizarre Weise ineinander verschränkt. Das werde ich beizeiten klarer aufdröseln. Heutzutage weiß ich über dieses durchweg tragische Volk erheblich mehr als 1997, als ich die obige Episode schrieb, mit der ich ursprünglich begann, das Veskoy-Geheimnis durchleuchten zu wollen. Mehr zu ihnen schreibe ich euch also später.

DSf 27: TVESTHIL oder Das Blut der Matrix (Abschrift)

Erläuterung: Dies ist der Abschlussband des ersten Veskoy-Zyklus in der Serie, wo die kombinierte Expedition zwischen SYNDIKATS-GRALSJÄGERN und Rebellen des Bundes der Vier, die Oki Stanwers Sturz anstreben, in die Fundamente des Kosmos eindringen und hier „unten“ jählings in der Falle sitzen. Denn das Phänomen des TVESTHIL bringt ihnen langfristig den Tod – oder vielleicht auch jenes Wesen, das die weiße Matrix bewacht… eine anscheinend ewige Kreatur, die man nur den PROPHETEN nennt…

(E-Book-Times #1: Fanzine)

Der Oki Stanwer Mythos (OSM) in E-Book-Form – Artikel für das Garching-Conbuch

OSNEU 20: Der Kampf mit dem Ultraroboter (Neuformatierung)

OSNEU 21: Das Ende von OKISTAN (Neuformatierung)

OSNEU 22: Der Sporen-Stützpunkt (Neuformatierung)

OSNEU 23: Gegen Zomar und TOTAM (Neuformatierung)

OSNEU 24: Die Zombie-Truppe (Neuformatierung)

Blogartikel 12: Work in Progress, Part 3

Blogartikel 10: Was ist eigentlich der OSM?, Teil 3

(DSf 31: Die Pseudo-Okis)

Erläuterung: Ich hatte oben schon gesagt, dass Oki Stanwer sich im KONFLIKT 22 in der Galaxis Daarcor auf die Truppe der humanoiden Roboter, der Okis, stützt. Während die TVESTHIL-Expedition der Galaxisrebellen unterwegs ist, tauchen Wesen auf, die genau wie Okis aussehen, in Wahrheit aber Mimikrylarven der SYNDIKATS-GRALSJÄGER sind. Ihr Ziel ist der Mord an Oki Stanwer…

(TI 45: In den Dschungeln von Shaktalon)

Blogartikel 7: Das große Mysterium Twennars: Die Bebengrenze

(DSf 33: Ein schwarzer Tag für Daarcor)

(DSf 32: Mörder auf THALAMAT)

Erläuterung: THALAMAT ist in KONFLIKT 22 Oki Stanwers schwer bewachte Regierungswelt in der Galaxis Daarcor.

(18Neu 31: Der Verdammte)

(18Neu 32: Kampf am Todessee)

(DSf 4: Expedition der DIGANTEN)

Erläuterung: Die DIGANTEN sind ein Hilfsvolk Oki Stanwers in der Galaxis Daarcor. Es handelt sich dabei um Kegelwesen mit einem Kranz von Tentakeln. Sie bilden die Kaste der „Energietechniker“ Daarcors. In dieser Episode werden sie zu einer Nachbargalaxis gesandt, um sie genauer zu untersuchen.

(Glossar der Serie „Oki Stanwer“)

(Annalen-E-Book 1: In der Hölle)

(E-Book 10: Rätselhafte Retter)

(E-Book 12: Am Rand der Bebenzone)

Blogartikel 9: Wie ist das eigentlich mit dem Tod im OSM?

(Glossar der Serie „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“)

DSf 30: Ausbruch aus Arc (Abschrift)

OSNEU 25: Trainingslager der Hölle (Neuformatierung)

OSNEU 26: Die Sporen-Missionare (Neuformatierung)

OSNEU 27: Flucht vom Methanplaneten (Neuformatierung)

OSNEU 28: Die Oki-Stanwer-Brigade (Neuformatierung)

Erläuterung: Auch bei dieser Brigade handelt es sich, wiewohl im KONFLIKT 15 spielend, um Oki-Roboter, ganz so wie oben in KONFLIKT 22 auch. Diesmal ist dies aber die Frühform der Beschreibung. Die obigen Episoden entstanden in den frühen 80er Jahren.

OSNEU 29: Die Oki-Falle (Neuformatierung)

OSNEU 30: Das fremde Schiff (Neuformatierung)

(DKdO 18: Das schwarze Schiff)

(DKdO 30 (?): Alte Freunde)

Erläuterung: Das Fragezeichen dieser Episode erklärt sich dadurch, dass dieser Band Teil 1 des dritten Serienzyklus der Serie „Oki Stanwer – Der Kaiser der    Okis“, begonnen 2011, darstellt. Da aber Band 18 gerade den zweiten Band des zweiten Zyklus markiert und ich nicht sagen kann, wie lang dieser Zyklus wird, deshalb ist die Zahl „30“ mit Vorbehalt aufzufassen. Später kann es auch 32  oder 35 sein.

18Neu 30: In den Diensten des Bösen

(DKdO 16: Transfer in die Heimat)

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

(18Neu 33: Die Gründung des Stanwer-Teams)

Erläuterung: In den planetaren Ebenen des OSM – also im Kern in den KONFLIKTEN 13, 18, 23 und 28 – formiert sich um Oki Stanwer ein Team, gebildet durch die sieben Helfer des Lichts. Die Helfer des Lichts treten auch in den anderen Serien des OSM in Erscheinung, aber dort sind sie selten so konzentriert im Teamwork wie in den planetaren KONFLIKTEN. Dieses Team ist üblicherweise das so genannte „Stanwer-Team“.

(18Neu 34: LORDS OF TOTAM)

Erläuterung: Bei dem „LORDS OF TOTAM“ handelt es sich in KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ um einen in London eröffneten Nachtclub, der für die Helfer des Lichts zur Falle wird. Mehr sei dazu noch nicht erklärt.

Tja, und damit war der Monat dann auch schon wieder vorbei… ihr seht, sehr viele Abschreib- und Neuformatierungsarbeiten, aber kaum viel Innovatives, vom Blog einmal abgesehen. Schauen wir mal, wie sich der Monat April entwickelt. Ihr lest beizeiten darüber.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

Liebe Freunde des OSM,

am 2. Juni befanden wir uns in meiner Biografie in der Zeit der Jahre 1988/1989, und ich berichtete davon, wie zu diesem Zeitpunkt Teile des Oki Stanwer Mythos sich vollendeten – in diesem Fall die Geschichte des 14. OSM-Universums, niedergelegt in KONFLIKT 14 oder der Serie „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ (1983-1988), während kurze Zeit später gleich verrückt gewordenen Riesenpilzen jählings weitere OSM-Universen emporsprossen.

Es war in jeder Beziehung eine Zeit des Umbruchs. Ich beendete meine Ausbildung als Bürokaufmann und schickte mich – eher gezwungenermaßen – an, zumindest für die Zeit meines Zivildienstes an die Weser zu ziehen und die meiste Zeit fern von daheim zu sein. Zugleich begann die weltpolitische Lage in Europa auf eine abenteuerliche Weise zu bröckeln, wie man sich das wenige Jahre zuvor noch nicht hätte ausmalen können. Im Herbst 1989 sollten wir dann alle den Zerfall des einst als permanent gedachten „Eisernen Vorhangs“ erleben, mit allen positiven wie negativen Konsequenzen.

Und ja, auch das wirkte sich naturgemäß auf den OSM aus, so kurios das auf den ersten Blick wirken mag. Ganz konkret gilt das für die Serie, die am gleichen Tag zu entstehen begann, als „Feldherr der Cranyaa“ endete: das war, ich berichtete es kurz, die Serie „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ (KONFLIKT 21). Diese Geschichte spielte zunächst in der Ringgalaxis Leucienne, und hier existierten zwei große Sternenreiche. In dem einen, im zentrumsnahen Bereich angesiedelten Imperium, eher ein loser Verbund von befreundeten Sternennationen, gaben die als arrogant und gefühlskalt bezeichneten humanoiden Sinarer den Ton an. Ungeachtet ihres Auftretens verfochten sie freiheitliche Werte und waren an friedlicher Entwicklung von Völkern interessiert, die sich in den Sonnensystemen Leuciennes zuhauf fanden.

Zu diesem Behuf hatten die Sinarer eine Organisation geschaffen, die man die Lyosh-Cevaan nannte, wenn man so will, eine Art UNO der Galaxis. Die Hauptaufgabe der Lyosh-Cevaan, deren Mitglieder sich aus vielen verschiedenen Völkern zusammensetzten, bestand in der Aufklärung der so genannten „Fürsten-Legende“. Die Sinarer sagten, einstmals habe es in Leucienne vor Urzeiten einen Sternenbund gegeben unter einem namentlich nicht bekannten „Fürsten“, und Reste dieser Zivilisation gab es wirklich überall, insbesondere so genannte „Fürsten-Stationen“. Dummerweise auch in den weiter außen gelegenen Regionen Leuciennes, in denen das Reich der bärenköpfigen Meshorer existierte… Wesen, die man eigentlich nur als sozialistische Betonköpfe bezeichnen kann.

Es ist leicht erkennbar, dass hier die Kalte Krieg-Situation Zentraleuropas gewissermaßen in den OSM eingesickert war. Aber während sich der reale Sozialismus in Europa zunehmend verabschiedete und neuen Strukturen Platz machte, entwickelte sich diese Serie nur sehr langsam weiter, mit der Konsequenz, dass die anfänglich gedachte Grundstruktur sich gewissermaßen selbst abschaffte… und Platz machte für eine andere Form von geheimem Netz, das die Wirklichkeit auf zunehmend haarsträubendere Weise zu durchwuchern begann.

Da ich aber bis Ende 1989 nur drei Episoden dieser Serie schreiben konnte, soll von dieser faszinierenden Welt später in chronologischer Folge weiter berichtet werden. Kehren wir jetzt zurück ins Jahr 1989.

Hier sah ich mich, als ich nach Hameln überwechselte und mich hier allmählich einlebte, mit der verwirrenden Situation konfrontiert, folgende Serien vor mir zu haben, an denen noch zu schreiben war:

KONFLIKT 9: „Der Kaiser der Okis“ (Anfang 1989 bei Band 11, heute als Proto-OSM-9-Ebene eingestuft und abgebrochen)

KONFLIKT 12: „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (Anfang 1989 bei Band 25)

KONFLIKT 16: „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (Anfang 1989 bei Band 19)

KONFLIKT 20: „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (Anfang 1989 bei Band 29)

KONFLIKT 23: „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (Anfang 1989 bei Band 2)

Hinzu kamen im Herbst 1989, wie erwähnt:

KONFLIKT 21: „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ (Ende 1989 bei Band 2)

KONFLIKT 22: „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ (Ende 1989 bei Band 2)

Während ich den KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ vor Antritt meines Zivildienstes noch hatte abschließen können, konzentrierte ich mich nun besonders auf zwei Serien, nämlich jene, die am weitesten vorangeschritten waren. Die Endauswertung dieses Jahres, das mit 77 geschriebenen und vollendeten Werken wieder vergleichsweise bescheiden aussah, zeigt, dass die Strategie erfolgreich war. Am Jahresende befand sich KONFLIKT 12 mit „TOTAMS Botschaft“ auf Band 44, und KONFLIKT 20 mit dem Band „Das Totenheer“ auf Band 38.

KONFLIKT 20 zehrte einwandfrei von der Tatsache, dass ich schon 1987 mit dem Romanzyklus um den englischen Piloten Edward Norden begonnen hatte, der in dem Roman „Odyssee in Arc“ in die Baumeistergalaxis Arc verschlagen wurde und sich hier der Untergrundorganisation der Kristallrebellen gegen den so genannten Herrscher von Arc anschloss, der relativ bald danach als Dämon Holkaxoon von TOTAM entlarvt wurde. Holkaxoon war in jenem Paralleluniversum, in dem der schließlich sechsteilige Romanzyklus spielt, die „Edward-Norden-Saga“ (ENS), einer der legendären „Statthalter der MACHT“, und die MACHT, das konnte man in KONFLIKT 20 erleben, war jene diktatorische Wesenheit, die Oki Stanwers Antagonist ebendort darstellte.

Da Arc also auch in KONFLIKT 20 eine wichtige Handlungsebene bildete, befruchteten sich beide Zyklen gegenseitig, die ENS und der KONFLIKT 20. Etwas Ähnliches geschah zu meiner nicht geringen Überraschung dort, wo ich es gar nicht erwartet hätte, nämlich in KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (BdC).

Ohne zu viel von der dortigen Handlung vorab zu verraten, dazu wird später noch ausführlicher zu kommen sein, kann ich so viel schon sagen: der Hauptschauplatz der frühen BdC-Episoden war der Halo der legendären Grünen Galaxis Bytharg. Hier lebte im Vorfeld der Galaxis das echsenhafte Volk der Tasvaner, das aus Gründen, die es selbst nicht recht verstand, Mittel und Wege suchte, nach Bytharg zu gelangen. Ein in jeder nur erdenklichen Weise törichter Weg, wie man später konstatieren musste… aber als ich Bytharg in dieser Zeit erstmals bereiste, wusste ich es ja selbst nicht besser.

Gewiss: schon in der Frühzeit der Serie, im Sommer 1987, war mir binnen weniger Episoden klar geworden, dass Bytharg eine alte Galaxis war, voll von Legenden, voll auch von Ruinenwelten und sich erbittert befehdenden Völkern, unter denen drei besonders herausragten: die silberhäutigen Yesvaa, deren Ursprung unklar war, die bärengestaltigen Sargoy und schließlich die unheimlichen, schier omnipotenten Gestaltwandler aus dem vielgestaltigen Volk der Berinnyer. Alle drei Spezies waren in Todfeindschaften und furchtbare Kriege verstrickt, die an jenem Tag in einen brüchigen, quasistabilen Zustand übergingen, als die Statthalter der Macht CROSSATH Bytharg erreichten, die Erb-Kriege beendeten und sowohl die Berinnyer wie die Sargoy gnadenlos unterjochten.

Der Hass all dieser Völker schwelte unter der Oberfläche weiter, und just zu dem Zeitpunkt, als mit dem Tasvaner Sketahr unvermittelt der erste Helfer des Lichts in Bytharg erschien, begann die Vernichtungsuhr wieder zu ticken.

Die Berinnyer, seit ewigen Zeiten unterjocht, aber nicht gebrochen, hatten zwei Volksheroen zu ihren Untergrundhelden erkoren: einmal Salketh-en-torion, und auf der anderen Seite den mysteriösen, nebelhaften Volksbefreier. Beide nutzten die Macht der Gestaltwandler, um eine Revolution auszulösen, die CROSSATH auslöschen sollte… der Volksbefreier nutzte dazu eine Waffe, wie ich sie noch nie gesehen hatte: eine mondgroße Zeitmaschine namens SCHREIN. Ein Bauwerk der verschollenen Rasse der Baumeister.

Und all dies begann in immer turbulenteren Wirbeln von düsteren Geheimnissen, während ich in Hameln saß, schuftete und in meinem Geist die verzweifelten, oftmals völlig ratlosen Helden wider Willen begleitete, die aus dem Halo von Bytharg in die Tiefen des Universums vordrangen, getrieben von schicksalshaften Kräften… ich bereiste die Einszone in der Galaxis Koopen, von anderen Kirrongar genannt, wo der Bezwinger des Chaos selbst dem Tag des Kampfs entgegenschlief, Oki Stanwer höchst selbst. Ich stürzte mit Tasvanern hinab in die labyrinthischen Abgründe der unterkosmischen Niveaus, um das „Reich hinter dem Universum“ zu finden. Ich fand die erotischen Sternenfeen und ihr finsteres Gegenstück, das im Auftrag TOTAMS Leben auslöschte. Ich fand die Spuren des intriganten Riesen Soffrol, lernte eine nach der anderen die mörderischen Larven der Dämonenwaffen kennen, die in Bytharg das Sagen hatten…

Es war eine wirklich wilde Zeit, die wesentlich davon lebte, dass ich überall bekannte Gesichter wiedersah: Allis, sowohl in KONFLIKT 20 in der Galaxis Arc daheim wie auch in der ENS, aber eben auch in KONFLIKT 12 die Eroberungslegionen von Koopen, die Bytharg mit dem erklärten Ziel attackierten, CROSSATH niederzuringen…

Fürwahr, Chaos, wohin man auch nur sehen konnte. Und Oki Stanwer, der „Bezwinger des Chaos“, sollte also mit all diesen grässlichen Wirrnissen aufräumen? Nun, dachte ich schaudernd, als das Jahr 1989 sich dem Ende zuneigte, die Mauer fiel und die Trabant-Wagen ratternd in Kolonnen auch durch Hameln tuckerten, wenn schon die reale Welt verrückt spielt, warum soll es wohl im OSM anders sein?

Als ich diese Gedanken dachte, meine lieben Freunde, da hielt ich das Jahr 1989 noch für ein durchweg chaotisches. Was WIRKLICHES Chaos und den wahren kreativen Malstrom darstellte,das sollte ich aber erst 1990 erleben. Und dazu kommen wir dann im nächsten Abschnitt dieser Serie. Da werden uns dann wohl ein Weilchen aufhalten.

Lasst euch überraschen, was da wohl geschah.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos,

mit großer Faszination und Freude habe ich im Laufe der zurückliegenden zwei Wochen die beeindruckende Steigerung der Besucherzahlen auf meiner Homepage registriert. Gestern ist die Schwelle von 1000  Besuchern auf der Seite seit dem 1. Juni überschritten worden, was im Schnitt pro Tag eine Besucherfrequenz von mehr als 50 Personen ausmacht. Das ist eine tolle Entdeckung, die mich sehr freut.

Wenn man bedenkt, dass die Seite erst seit Januar 2013 online ist, finde ich es bemerkenswert, wie oft sie inzwischen besucht wird.

Besonders freut es mich dann, wenn Leser mir Kommentare wie diesen zukommen lassen: „Bookmarked!! I like your website!“ Das wärmt dann mein Herz schön. Da ist jemand schwer begeistert von meinen Beiträgen, und das ist ein schöner Stimulus für mein Engagement.

Auch Fragen wie diese tauchen dann unweigerlich auf: „Is it a paid out topic or did you personalize it by yourself?“

Ich denke, derartige Fragen kommen auf, weil ich mit solch beharrlicher, konstanter Energie Woche für Woche meine Wochen-Blogeinträge auf die Homepage stelle und unermüdlich außerdem dabei bin, E-Books zu publizieren. Als ich obige Frage jüngst las, musste ich schmunzeln. Drum hier also die Antwort:

Nein, es handelt sich nicht um eine bezahlte Tätigkeit, die ich dabei vollführe, sondern das ist tatsächlich alles Produkt meiner privaten Leidenschaft für meine kreative Arbeit an meinem Lebenswerk, dem Oki Stanwer Mythos (OSM). Das tue ich im Wesentlichen für mich selbst, aber dann natürlich auch für euch, die ihr neugierige Gäste seid und in meine Gedanken eintauchen könnt. Und über meine Gedanken erschließen sich euch die kreativen Universen des OSM. Alles recht gemächlich, zugegeben, aber ich verspreche, ich werde konsequent und konstant dabei bleiben.

Da derzeit eine weitergehende Werbeaktion läuft – ihr könnt gern die Kenntnis meiner Homepage in anderen Ländern verbreiten und weitere Neugierige auf diese Seite locken – , gehe ich davon aus, dass sich die Besucherzahl nach wie vor im Aufwind befindet. In Bälde werde ich auch weitere Aktualisierungen der „OSM-Wiki“ vornehmen und zudem langfristig versuchen, eine Titelbildgalerie meiner E-Books hier zu realisieren, damit die Textlastigkeit der Homepage ein wenig relativiert werden kann. Doch das ist eine Aufgabe, die braucht sicherlich noch ein paar Monate… und ich bin nicht die Person, die euch das Blaue vom Himmel herab verspricht und es letztlich dann nicht hält. Das wäre unsolide.

Deshalb folgt auf diesen außerplanmäßigen Blogartikel erst wieder einer am 23. Juni. Dann könnt ihr weiter in meine Biografie und die Entwicklungsgeschichte des Oki Stanwer Mythos abtauchen mit dem Teil 5 der Artikelreihe „Was ist eigentlich der OSM?“. Diesmal wird das Jahr 1989 thematisiert.

Wenn ihr neugierig geworden seid – schaut doch dann einfach herein!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 15: Der Tod im Reich der Yantihni

Posted Juni 16th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Leser des Oki Stanwer Mythos,

schon einmal vor sechs Wochen haben wir an dieser Stelle das Thema des Todes betrachtet, damals aber aufgehängt an einem realen Todesfall und eher generalisierend, bezogen auf den gesamten Oki Stanwer Mythos (OSM). Heute wollen wir uns an TI 1 „Das Erbe der Forscherin“ erinnern und die Frage ein wenig genauer betrachten, wie das wohl mit dem Thema des Todes im Volk der Yantihni ist.

Das Volk der Yantihni ist schon seit sehr langer Zeit seiner kriegerischen Ursprünge entwachsen, wie ich im Wochen-Blog 5 berichtet habe, das hing wesentlich mit dem Erstarken des so genannten Quin-Kultes zusammen, der bislang in der Serie eine stiefmütterliche Behandlung erfahren hat. Das wird sich beizeiten gründlich ändern, doch darum soll es heute noch nicht gehen. Da über die Frühzeit der Yantihni (noch) wenig bekannt ist, beziehen sich meine unten stehenden Worte auf die Kultur der relativen Handlungsgegenwart, also etwa die Zeit kurz vor der Entdeckung des Yolaan-Antriebes und die Praxis danach.

In der fraglos turbulenten Zeit nach dem Erlöschen der Nationalstaaten auf der Heimatwelt Rilecohr – also etwa fünf bis sechs Jahrhunderte vor der Handlungsgegenwart – lag das Monopol der Gedenkkultur in den Händen der Priester des Quin-Kultes, und ich nehme mal stark an, dass das heute in noch intensiverem Maße der Fall sein dürfte. Hier können wir eine ähnliche Situation annehmen wie in einer hochritualisierten irdischen Gesellschaft, wobei ich vermute, dass der Quin-Kult mangels Konkurrenz das Monopol hält. Ob es so etwas wie säkulare Begräbnisinstitutionen gibt, kann derzeit nur vermutet werden.

Der Quin-Kult geht generell davon aus, dass das Leben ursächlich auf den Sonnengott Quin zurückgeht, der seit Urzeiten durch die weiße Sonne Yinihr, das Zentralgestirn des Yinihr-Systems, dargestellt wird. Früher wurde jeder Quin-Tempel und jedes Quin-Kloster mit großen Wandfresken geschmückt, auf denen zentral die lodernde Sonne zu sehen war, das Sinnbild des Sonnengottes Quin.

Bevor in den letzten Jahrhunderten die technischen Möglichkeiten der so genannten „Energetisierung“ entwickelt wurden, ganz sicher unter starker Einbeziehung der Quin-Priesterschaft, pflegten die Yantihni, ihre Toten dem reinigenden und „göttlichen“ Element des Feuers zu übergeben. Dies war notwendig die am ehesten dem himmlischen Feuer entsprechende Form der Ehrung der Verstorbenen. Denn die Quin-Priester begriffen das yantihnische Leben als eine Form von Lehen – Quin hatte es den Lebenden geliehen, und er besaß ein fundamentales Recht, es am Ende des Daseins wieder zurückzufordern.

Damit verbunden war allerdings, wenigstens in der jüngeren Vergangenheit, ein ideologischer Interpretationswechsel. Während es in den feudalen Jahrtausenden der yantihnischen Kultur üblich war, in diesem „Rückfordern“ des Leibes nach dem Tod (= Verbrennung) einen analogen Akt zu den Besitzansprüchen von Adeligen an ihre Leibeigenen zu sehen, ließ sich diese Sicht natürlich nicht mehr aufrechterhalten, nachdem die Demokratisierung der Gesellschaft die Adelsprivilegien abgeschafft hatte. Nun machten die Denker des Quin-Kultes den Gedanken hoffähig, dass der Gott Quin den Verstorbenen ja nach  ihrem Ableben auch etwas schenken würde: nämlich ein Leben nach dem Tode, das wahlweise darin bestünde, auf die Jenseitsarche zu gehen und Quin selbst auf seiner ewigen Reise zu begleiten – oder aber (das ist die geläufigere Vorstellung) durch das Verbrennen des Leibes direkt in sein himmlisches Domizil einzugehen, in den Sonnengarten.

Dort, so glauben streng gläubige Yantihni, dort irgendwo im Innern der Sonne Yinihr, existiert ein jenseitiger, himmlischer Ort, an dem Quin selbst seinen gläubigen Kindern eine vollendete Version ihres leiblichen Körpers wiederschenken wird, diesmal jedoch bar jedes Gebrechens von Alter und Krankheit, ein ewiger Körper in endloser Jugend… der gerechte Lohn für ein gottgefälliges Leben.

Ihr seht, die Parallelen zum irdischen Christentum sind durchaus gegeben.

Als die yantihnischen Wissenschaftler schließlich die Möglichkeit entwickelten, die in Forscherkreisen als etwas „primitiv“ verschriene Verbrennungspraxis zu modernisieren, indem die Energetisierung erfunden wurde, trat nur bedingt ein Wandel in den Ansichten ein.

Die Energetisierung ist ein Prozess, bei dem ein zuvor technisch dehydrierter Yantihnileib unter Einbeziehung eines hyperenergetischen Atomisierungsverfahrens in eine gepulste Energielanze verwandelt wird. Prinzipiell könnte man auf diese Weise schlicht Energie erzeugen, und mit anderen Basisstoffen wird das auch durchaus im industriellen Maßstab getan. Doch der Energetisierungsdom, der in der Planetenhauptstadt Tarvidd geschaffen wurde, ist ein monumentales technisches Bauwerk, das mehr als fünfzehn Jahre Planungs- und Arbeitszeit erforderte, von den jährlichen Wartungen einmal ganz zu schweigen. Es war, könnte man sagen, eigentlich ein ideologisches Projekt, das höchstwahrscheinlich von den Befürwortern des Quin-Kultes und seiner Priesterschaft vorangetrieben worden ist.

Der Grund dafür, dass dieses Bauwerk, das ihr in Band 1 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ in Aktion sehen konntet, überhaupt geschaffen wurde, hat zu tun mit dem fundamentalen Bedeutungsverlust des Quin-Kultes in der Gegenwart. Es wurde schon in den Blog-Artikeln darauf hingewiesen, dass die Yantihni heutzutage in der Mehrheit nicht mehr sonderlich gläubig sind. Die weitaus meisten Yantihni sind aufgeklärte, modern denkende Wesen, die auf Urlaub zu Siedlungswelten ihres Reiches fliegen, für die moderne Technik und Raumfahrt ganz selbstverständliche Bestandteile ihres Daseins sind. Der Quin-Kult und jene Mitglieder des Volkes, die ihr Leben lang zurückgezogen und unter weitgehender Meidung technischen Fortschritts ihr Dasein in Klöstern zubringen, all dies ist für den säkularen Yantihni wenig reizvoll und gilt als etwas verschroben.

Allein auf dem Feld der Gedenkkultur konnte der Quin-Kult darum sein Monopol wahren, und was war besser, als sich wenigstens in Maßen an dem offenbar unvermeidbaren technischen Fortschritt zu beteiligen? Es wurde darum zugelassen, dass die prominentesten Klöster Kommunikationsanschlüsse an die moderne Zivilisation erhielten. Die großen Wandfresken wurden in vielen reichen Klöstern durch phantastische Vollkörperhologramme der Sonne Yinihr ersetzt, oft in einem ummauerten, zentralen Hof Tag und Nacht lodernd. Und progressive Quin-Priester forcierten auch finanziell die Entwicklung des Energetisierungsdomes.

Denn die Energetisierung, das sollte man sich vergegenwärtigen, ist gewissermaßen eine Schnittstelle zwischen der Moderne und der Tradition. Während die Majorität der Yantihni nach wie vor das Feuerbegräbnis, organisiert von den Quin-Priestern, vollzieht und im Anschluss daran der Toten in den so genannten Erinnerungshöfen gedenkt – so etwas wie unsere Friedhöfe gibt es nicht, das ist nicht Teil der yantihnischen Mentalität – , währenddessen werden verdiente Yantihni „geadelt“ durch die Energetisierung.

Ökonomisch mag die Praxis der recht selten realisierten Energetisierung, die allein hoch angesehenen Verstorbenen zuteil wird wie etwa der Sternenforscherin Sianlee, unrentabel sein. Aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Die Energetisierung ist eine ideologische Sache. Der Quin-Kult demonstriert so, dass er in der Gegenwart angekommen ist, und er kann sogar ein unschlagbares Argument ins Feld führen, um diese höchstwahrscheinlich unrentable Praxis beizubehalten: die Seele der solcherart „Heimgeschickten“ geht direkt in die Sonne Yinihr ein, direkt in Quins „Sonnengarten“. Kann es eine höhere, reinere Form des Gottesdienstes geben?

Naturwissenschaftler der Yantihni, die nie eine Spur einer „Seele“ gefunden haben, betonen zwar, dass diese Ansicht pure Ideologie ist und dass der energetische Funken, der Yinihr schließlich erreicht, absolut nichts mehr vom Verstorbenen enthält, aber wir wissen ja, Religion argumentierte noch nie strikt rational. Die Quin-Priesterschaft ficht dieses Argument darum nicht an. Und wer weiß… vielleicht enthält ja die Religion der Yantihni doch eine Spur Wahrheitsgehalt?

Ihr werdet es beizeiten erfahren.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde meiner E-Books,

es ist guter Brauch, seit ich im Februar 2013 mit meinen E-Books an die Öffentlichkeit getreten bin, nach dem jeweiligen Ablaufen der Gratisdownloadtage an dieser Stelle den Endstand bekannt zu geben, also allgemein zugänglich zu machen, wie viele Leser das neue E-Book so interessant fanden, dass sie es sich heruntergeladen haben.

Ich muss an dieser Stelle echt ein großes Dankeschön sagen: das E-Book „Im Zug“ hat ein wirklich phantastisches Interesse gefunden, was mich sehr freut.

1.706 Leser haben entweder schon das Vergnügen gehabt, die Geschichte zu lesen oder können sie in Bälde verschlingen… das ist absoluter Rekord unter den sechs bisher publizierten E-Books aus meiner „Feder“.

Nochmals vielen, vielen Dank für diesen tollen Zuspruch!!

Ich wünsche euch viel Lesefreude mit dem Werk. Die Geschichte lohnt sich in der Tat außerordentlich, zumal sie ein essentielles Thema behandelt, das jeden von uns angeht (Leser, die die Lektüre schon beendet haben, wissen mehr). Wenn euch das E-Book gefallen hat, wäre es schön, wenn ihr das auf Amazon kommentiert, womit ihr weitere Neugierige aufmerksam machen würdet. Ich denke, dieses Werk kann vielen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation Trost und Halt zu spenden, darum wäre weitere Verbreitung sehr wünschenswert.

Mein nächstes E-Book, „Der Schiffbrüchige“, erscheint am 6. Juli 2013 auf Amazon.de. Es handelt sich dabei um den vierten Teil der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ und bringt euch in Kontakt mit gleich zwei Alienvölkern, einmal den archaischen Hushhinern und dann einem Volk, das Tassaier genannt wird. Wie ich schon in meinen Wochen-Blogs andeutete: von nun an beschleunigt sich das Handlungstempo in der TI-Serie. Interessierte Leser werden das entdecken.

Im Wochen-Blog am kommenden Sonntag geht es dann übrigens ebenfalls wieder um die Yantihni, das derzeitige Hauptvolk meiner eben erwähnten Serie. Diesmal erfahrt ihr mehr über „den Tod im Reich der Yantihni“… mehr dazu im Wochen-Blog am 16. Juni 2013.

Bis dann, meine Freunde!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Leser,

ich bin total begeistert über euren enormen Zuspruch, den mein neues E-Book „Im Zug“ findet. Bereits am zweiten Tag des Gratis-Downloads hat dieses Werk die „magische Grenze“ von 1000 Downloads überschritten. Und noch immer herrscht, wie ich sehen kann, reges Interesse… das ist wunderschön, Freunde! Ich glaube, mit dem Thema dieses E-Books habe ich tatsächlich so etwas wie einen Nerv getroffen, der in sehr vielen Lesern vibriert.

Wer das E-Book inzwischen gelesen hat, wird auch begreifen, was ich damit andeuten möchte. Den Neugierigen, die sich noch nicht zum Gratisdownload entschlossen haben, möchte ich hier natürlich nicht verraten, wohin die Geschichte letztlich steuert und was das Rätsel ist, dem sich die arme Helen Edwards in dem gespenstischen, rasenden Zug ausgesetzt sieht. Aber ich will hier für alle, die es schon gelesen haben und noch lesen wollen, einen Tipp geben.

Vor einer Reihe von Jahren schrieb mir einmal ein Freund, dem ich eine Geschichte für einen Wettbewerb einreichte – ich meine, es handelte sich bei ihm um Arno Behrend vom Science Fiction Club Deutschland – , zu der nämlichen Geschichte (nein, nicht „Im Zug“, das war weit früher), sie gehöre zu der seltenen Sorte von Stories, die beim zweiten Lesen gewinnen.

Dies ist ein tolles Kompliment gewesen… und ich bin ganz der Überzeugung, wenn ihr „Im Zug“ mit ein wenig Distanz noch ein weiteres Mal lest, diesmal sozusagen mit offenen Augen und der Kenntnis, was all die Rätsel eigentlich bedeuten, dann werdet ihr diese Ansicht teilen: auch „Im Zug“ ist eine Geschichte, die bei der zweiten Lektüre deutlich noch mehr Schauder auslöst. Vor allen Dingen werdet ihr dann schon sehr früh entdecken, wann der Albtraum der armen Historikerin eigentlich in Wahrheit begonnen hat…

Ich wünsche euch auch weiterhin viel Lesevergnügen – und wenn euch die Geschichte gefallen hat, gebt doch einfach eine Wertung oder einen Kommentar über Amazon.de ab und empfehlt das E-Book weiter. Ich danke euch vielmals!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.