Nachdem wir uns im Teil 1 dieser Blog-Artikelserie ein wenig warm trainiert und einen ganz kleinen ersten Einblick gewonnen haben, was man sich wohl unter dem Handlungsraum des OSM vorstellen muss – nämlich das gesamte Universum – und auch eine erste Andeutung der großen kosmologischen Täuschung erhalten haben, gehen wir heute mal einen Schritt weiter. Vorerst wird das Folgende etwas nüchtern wirken, aber das liegt lediglich daran, dass die für die Homepage „oki-stanwer.de“ in Vorbereitung befindlichen Untermenüs aktuell nur in der Planung und noch nicht umgesetzt sind.

Der OSM besteht nicht nur aus einer einzelnen Serie. Dies ist zwar der Auftakt, und wer nach der Lektüre von „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ sagt: Nee, das reicht mir, der kann natürlich einfach wieder aussteigen. Wer jedoch neugierig geworden ist und etwa wissen möchte, was unser Layouter auf seiner Seite www.gloryboards.de in der Covergalerie mit den Worten meint, der OSM sei „vorerst auf 19 Zyklen angelegt“, der lese weiter. Das Thema der kosmologischen Täuschung möchte ich, da es ein wirklich großes Thema ist, lieber noch ein wenig vor mir her schieben.

Als ich mit den Schreibarbeiten am Oki Stanwer Mythos begann, also etwa 1981 (da ich damals nur sehr bescheiden Buch führte, liegen die Anfänge bedauernswert im Dunkeln… aber man halte mir bitte zugute, dass ich damals gerade mal 15 Jahre alt war), sah es ganz so aus, als sei das alles eine einmalige und vor allen Dingen geradlinige Handlungsspur. Dass ich mich darin täuschte, merkte ich aber bald.

Der frühe OSM resultierte aus meinem Wunsch, die Personen nicht sterben und sang- und klanglos untergehen zu lassen, die in den „Gedankenspielen“ mit meinem Bruder Achim aufgetaucht waren. Das wäre auch zu bedauerlich gewesen. Was haben wir da nicht für Abenteuer erlebt: mit den undurchschaubaren, rätselhaften und gottgleichen Baumeistern, mit den menschenverachtenden Roboterwesen der All-Hüter, mit den zwergenhaften Schrottis und besonders mit dem finsteren Antagonisten Oki Stanwers, mit TOTAM und dem unbegreiflichen Phänomen der knöchernen Totenkopf-Legionen.

Ja, ich erinnerte mich lebhaft des okischen Imperiums, an den Okiplaneten und seinen neurotischen Kommandogeist, die kybernetische Intelligenz namens BURTSON. Die Angriffe des fanatischen Volkes der Mörder waren hier ebenso erdacht worden wie vieles andere auch. Und das alles sollte nun sterben, nur weil mein Bruder keine Lust mehr auf die Gedankenspiele hatte?

Niemals!

So entstand also die Serie Oki Stanwer im Jahre 1981. Kurz gefasst kann man die Serie folgendermaßen charakterisieren: Man schreibt in der Galaxis Milchstraße das achte Jahrtausend nach Christi Geburt. Die Menschheit hat die Sterne erobert, ist aber vor 1900 Jahren durch die Attacken eines nebelhaften Feindes in seinen Schattenschiffen, die so genannten Voorks, in alle Winde zerstreut worden und in zahllose kleine Sternenreiche. Die Erde ist eine vergessene Legende, unwirtlich, ausgeplündert, tot.

Und es gibt noch eine weitere Legende: den Mythos des okischen Imperiums, das vor Jahrtausenden in der Galaxis existiert haben soll. Überall gibt es noch hochtechnologische Relikte dieser Kultur, aber sie ist der Legende zufolge vor wenigstens neuntausend Jahren untergegangen. Schlimmer noch: ohne dass jemand das ahnt, greift der Feind, der einst das okische Imperium zerstörte, nun erneut nach der Milchstraße – TOTAM, die Macht des Bösen. Sie schickt ihre Dämonen aus, um nach und nach die irdischen Welten zu unterwandern und zu erobern.

In dieser Situation kehrt ein treibender Geist aus dem Universum zurück und beseelt einen Androidenkörper… und wird Teil dieses Kampfes. Ein höchst unwilliger Kämpfer mit Gedächtnisschwund, aber ihm bleibt keine andere Wahl: denn er ist OKI STANWER!

So weit, so gut, mögt ihr sagen, wo ist das Problem?

Das Problem bestand darin, dass ich fast parallel mit zwei weiteren Serien begann. Während ich noch an Oki Stanwer schrieb, warf ich überraschend Blicke in eine zweite Serie, die den Titel Oki Stanwer Horror trug (mein alter Brieffreund Michael Breuer kennt sie in der Episodenversion). Das war 1982. In dieser Serie befand ich mich – mit Oki Stanwer – ebenfalls auf der Erde, und zwar im Jahre 2123. Aber da kam ich schon ins Trudeln. Wenn das okische Imperium vor rund 9000 Jahren vernichtet worden war, also lange vor Christi Geburt, und Oki Stanwer seither eine treibende Seele war, wie konnte es dann sein, dass er im 22. Jahrhundert auf der Erde aktiv war? Und, noch schlimmer, wie war es möglich, dass er dort gegen die Dämonen von TOTAM kämpfte, die doch in der Handlungsgegenwart der Serie Oki Stanwer völlig unbekannt waren?

Ich war verwirrt, und das geht euch gewiss genauso.

Noch kniffliger wurde es dann 1983, als die dritte OSM-Serie entstand: Drohung aus dem All. Denn diese Serie spielte ebenfalls in einem terranischen Sternenreich. Dummerweise schrieb man hier das Jahr 2092, und es GAB ein terranisches Sternenreich – in Oki Stanwer Horror (OSH) waren die Menschen jedoch nicht in den Weltraum vorgestoßen.

Jeder Leser merkt: ich befand mich hier entweder in parallelen Welten, die sich höchst disparat entwickelt hatten… oder etwas noch viel Haarsträubenderes war hier im Gange, was ich nur noch nicht begriff. Hinzu kam, dass es so viele Fragen gab. Wie konnte es sein, dass Oki Stanwer immer gleich aussah? Wie konnte er in so vielen Welten aktiv sein? Warum war die Gruppe seiner Helfer, die sieben Helfer des Lichts, so unterschiedlich? Es schien weitaus mehr als nur sieben zu geben. Es schien auch auf obskure Weise mehr als 32 Dämonen zu geben, wiewohl es offiziell nur 32 gab.

Irgendetwas war hier am mentalen Gären, und zwar ganz gewaltig.

Als ich das in voller Gänze begriff, das war gegen Ende des Jahres 1983, da waren schon zwei weitere Serien emporgesprossen: Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa (FdC) und Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts (DMadN). Wobei die letztere Serie, um die Verwirrung vollständig zu machen, wieder in der Galaxis Milchstraße handelte. Diesmal allerdings schrieb man hier das Jahr 3896, und die dominierende Macht war das von Terra aus agierende Militärsternenreich, das man die Sternenreichsunion nannte.

Nun stand endgültig fest: ich befand mich in unterschiedlichen Universen, die offensichtlich chronologisch aufeinander folgten. Die Frage war nur: in welcher Reihenfolge? Und wie sollte ich das feststellen?

Eins schien klar zu sein: das okische Imperium war einstmals Realität gewesen, aber schon sehr lange vergangen. Die Erinnerungen daran waren sehr hartnäckig und manchmal auf bizarre Weise materiell. Inzwischen hatte dieses gespenstische Phänomen einen Namen bekommen: Matrixfehler. Zu diesem Komplex kommen wir später noch eingehend, hier würde das nur verwirren.

Im Frühjahr 1984 begann ich, die Matrixfehler nach wie vor nicht verstehend, mit einer Einordnung der bisher in Arbeit befindlichen Serien (Oki Stanwer war im Januar 1984 fertiggestellt worden). Danach sah das erste Rohkonzept folgendermaßen aus:

Der OSM ist eine Abfolge von Universen, in denen Oki Stanwer nacheinander reinkarniert. Dabei ist er der Vorkämpfer der Sieben Lichtmächte gegen TOTAM und TOTAMS Diener. Die Universen folgen etwa in einem chronologischen Abstand von 4-5 Milliarden Handlungsjahren aufeinander (man sieht hier die kosmologische Täuschung durchschimmern), und sie sind chronologisch nacheinander angeordnet. Im OSM-Jargon haben sie alternativ folgende Bezeichnungen: KONFLIKTE, Universen, Ebenen, Leben Oki Stanwers. Diese Begriffe sind synonym.

Aus zu diesem Zeitpunkt noch unklaren Gründen ist die Anzahl der Universen auf 33 beschränkt (der Grund dafür wurde mir schließlich 1989 offenbar, aber dazu kommen wir später). In dieser Reihung der Universen lagen die bisher bekannten Universen folgendermaßen:

KONFLIKT 9: okisches Imperium (erster Schreibanlauf begonnen am 11. März 1984, kam bis Juli 1990 auf 14 Episoden, dann Abbruch)

KONFLIKT 13: Oki Stanwer Horror (1982-1985, beendet)

KONFLIKT 14: Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa (1983-1988, beendet)

KONFLIKT 15: Oki Stanwer (1981-1984, beendet)

KONFLIKT 16: Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts (1983-1998, beendet)

KONFLIKT 17: Drohung aus dem All (1983-1986, beendet)

Okay, als erste Näherung war das schon ganz solide. Aber was war mit den ganzen anderen Serien? Und vor allen Dingen: wie hatte das wohl alles angefangen? Dass es eine Art von innerer Evolution in diesen Dingen gab, war unübersehbar. Aber wie sollte ich da hinein Ordnung bringen?

Dies sollte mir noch nicht vergönnt sein. Am 29. Mai 1984 lief mir ein pflanzlicher Raumschiffkommandant mit eingebauter Sprengkapsel über den Weg, der dabei war, zu desertieren: Cbalon. Und damit schlitterte ich in die nächste OSM-Serie – nämlich in Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam

Wie es weiterging, davon berichte ich dann in der nächsten Folge.

 

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde und Leser des Oki Stanwer Mythos,

heute nach 10 Uhr war es dann wieder soweit – die Gratisdownloadzeit für mein drittes E-Book, also „Das ausgeplünderte System“, das zugleich Band 2 der OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ ist und mit dem wir die Reise an Bord des Raumschiffs GHANTUURON in jenes Sonnensystem mitmachen konnten, das von nun an den Namen „Sianlees Rast“ tragen wird, lief ab. Und ich muss sagen, ich bin sehr erfreut, konstatieren zu können, dass das Interesse am OSM offenkundig allmählich zunimmt. Nicht weniger als 791 Leser fanden das E-Book so interessant, dass sie es sich downgeloaded haben. Das sind einige mehr als noch beim Vorgängerband.

Vielen Dank euch allen dafür!

Ich weiß natürlich, dass die Serie gemächlich begonnen hat, und manch einer von euch mag nach wie vor mit den Hufen scharren… aber ein Werk wie der Oki Stanwer Mythos entwickelt sich halt nicht von heute auf morgen, und ich möchte bei der Realisierung in E-Book-Form besser nichts überstürzen. Die TI-Serie, ihr könnt das im kommenden Monat erleben, wenn der dritte Band herauskommt, „Vhentars Schicksal“, wird allmählich aufregender, von E-Book zu E-Book. Und wenn die Ereignisse erst mal richtig am Kochen sind, kommt ihr aus den Geschichten vielleicht gar nicht mehr heraus.

An dieser Stelle möchte ich auch auf eine Möglichkeit hinweisen, sich in nächster Zukunft darüber ein wenig zu informieren, wohin die Reise der TI-Serie geht: Ich habe jüngst auf Anfrage des SF-Stammtisches Ernst Ellert aus München hin einen kleinen Beitrag zur OSM-E-Book-Serie verfasst. Er wird im diesjährigen Conbuch zum GarchingCon 2013 erscheinen, also Mitte Mai.

Ihr seht daran – die Kenntnis des Oki Stanwer Mythos breitet sich langsam weiter aus. So soll es auch sein.

Ich wünsche euch noch viel Vergnügen mit den OSM-E-Books der Zukunft und allen weiteren E-Books, die ich sonst so machen werde… was das nun wieder heißt? Nun, im nächsten Monat wisst ihr mehr. Schaut einfach wieder herein…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 5: Ja, wie war das denn mit den Yantihni…?

Posted April 7th, 2013 by Uwe Lammers

oder

Ein paar Hintergrundinformationen zur OSM-Serie

„Oki Stanwer und das Terrorimperium“

Nachdem nun schon einige Wochen ins Land gestrichen sind, wenn ihr diese Zeilen lest, einige Wochen, seit die E-Book-Veröffentlichung des Oki Stanwer Mythos (OSM) Realität geworden ist, dürfte es an der Zeit sein, ein wenig Hintergründe zu beleuchten. Vermutlich wird es von dieser Sorte Artikel noch eine ganze Reihe weitere geben, mindestens zu jedem der auftauchenden Völker in der Serie einen, möglicherweise mehrere. Und da gibt es ja auch wirklich viele Völker zu beleuchten, die recht unterschiedlich sind: die Yantihni, die Tassaier, die so genannten Hushhiner (die in Wahrheit ganz anders hießen, wie ihr anno 2014 herausfinden werdet), die Allis, die Baumeister, die Shonta, die Troohns, die Cestai

Heute soll es erst mal um die Yantihni geben, sozusagen einen ersten kleinen Blick hinter die Kulissen.

Die Yantihni, das wissen alle Leser, die sich mit der ersten Episode „Das Erbe der Forscherin“ (seit 6. März 2013 auf Amazon.de zum Download) vertraut gemacht haben, sind ein Volk wie die Menschen auch, vollkommen menschenähnlich und uns auch genetisch so ähnlich, dass durchaus gemeinsame Nachkommen entstehen könnten. Den Grund, warum das so ist, muss ich deutlich später in dieser Blogreihe erklären. Dafür sind noch zu wenige Grundlagen durch die Lektüre gelegt.

Die Heimatwelt der Yantihni ist der Planet Rilecohr, seines Zeichens fünfter von dreizehn Planeten der weißen Sonne Yinihr in der Galaxis Twennar. Die Kultur der Yantihni ist durchaus nicht immer so friedfertig und pazifistisch gewesen wie heute… im Gegenteil war ihre Frühzeit, das prästellare Zeitalter, geprägt von außerordentlich intensiven Ressourcenkriegen, die beinahe zum Untergang der Rasse führten. Soweit ich das herausfinden konnte, war es wesentlich dem Einfluss des Quin-Kultes zu verdanken, der seit Jahrtausenden stabilisierende gesellschaftliche Wirkung besaß und in der existenziellen Krisenzeit die Machtpolitiker und ihre Lobby wirkungsvoll aushebelte, dass die Yantihni überhaupt bestehen konnten.

Die Ressourcenkriege vor etwa acht bis neun Jahrhunderten vor der Handlungsgegenwart hinterließen eine weithin trostlose Welt. Zahllose Tier- und Pflanzenarten waren ausgelöscht, globale Erwärmung hatte die Temperaturen des Planeten ansteigen lassen, ganze Staatswesen waren bankrott und auch moralisch am Ende… und es wurden neue Rezepte benötigt, um in die Zukunft zu sehen.

Es gab dabei zwei Pfade, und beide wurden parallel gegangen: die frommen Diener des Sonnengottkultes um die Gottheit Quin suchten den Weg zurück zu den Wurzeln der Natur, zur Askese, zur Meditation.

Dies allein, fand die andere Fraktion, würde aber nicht hinreichend sein. Diese Fraktion könnte man die „Techniker“ nennen. Sie waren sich vollkommen bewusst, dass Technologie, entsprechend exzessiv missbraucht, erst dazu beigetragen hatte, Rilecohr fast völlig zu ruinieren. Aber sie sagten sich, dass man eben der geschundenen Natur wieder auf die Beine helfen müsse… und sie hätten schlichtweg keine Zeit, um den natürlichen Rhythmus der Natur zu nutzen.

Die „Techniker“ halfen der Natur auf die Sprünge. Sie setzten modernste Entgiftungsmethoden ein, entwickelten effiziente Energiesparsysteme, zähmten in jahrzehntelangem Ringen die globale Erwärmung und verlagerten wesentliche Industriezweige auf den mit einer dünnen Atmosphäre ausgestatteten Rilecohr-Mond Xhai. Orbitalfabriken entstanden, genetisch reanimierte Tier- und Pflanzenarten bevölkerten die Welt. Und auf der größten Landmasse Rilecohrs, auf dem Ringkontinent, entstanden die großen Wissensfabriken der Spiralakademie und der Raumfahrtakademie.

Die „Techniker“ waren sich zudem bewusst, dass weite Teile der Gesellschaft nicht die große Leidenschaft für den Quin-Kult hegten. Zu abgeschieden, zu weltfremd erschienen diese verträumten, friedfertigen Yantihni. Zu sehr setzten sie auf Verzicht, auf Askese und fromme Lebensweise. Nur ein kleiner Teil der yantihnischen Bevölkerung ließ sich von dieser Form der Existenz verlocken, die weitaus meisten verlangten nach handfesterer Hilfe, die auch der sinnenfrohen Lebenseinstellung der breiten Masse Rechnung trug.

Hinzu kam natürlich der Aspekt, dass der Quin-Kult nach wie vor das Stigma der alten Feudalkultur an sich haften hatte und viele korrupte Politiker späterer Jahrhunderte sich mit dem frommen Mantel des Quin-Glaubens umgeben hatten, um ungeniert die Bevölkerung auszuplündern und zu betrügen.

So entwickelte sich recht schnell ein Antagonismus zwischen den „Technikern“ und den „Religiösen“. Zusammen mit begründeter Skepsis gegenüber politischen Parteien entwickelte sich im letzten Jahrhundert vor Beginn der neuen Zeitrechnung in der Planetenhauptstadt Tarvidd, die nun das kulturelle Zentrum der geeinten yantihnischen Nation darstellte, eine wissensbasierte Führungsschicht, die aus der „Techniker“-Bewegung hervorging. Die Religiösen aus dem Quin-Kult erhielten in dem Glockendom von Tarvidd, dem Sitz des Parlaments, ebenfalls Sitze, um insbesondere in ethischen Fragen konsultiert werden zu können. Doch ihre Macht nahm von Jahrzehnt zu Jahrzehnt stetig ab.

Der Grund dafür lag in dem furiosen Aufschwung der Wissenschaften. Als es den yantihnischen Wissenschaftlern in den letzten Jahrzehnten der alten Zeitrechnung gelang, das Geheimnis der Antischwerkraft zu entschlüsseln und effiziente Energiesysteme zu entwickeln, die deren industrielle Anwendung ermöglichten, stießen sie zusammen mit dem genialen Forscher und Entwickler Yolaan das Tor zu den Sternen auf.

Als Yolaan der erste Raumflug zu einem benachbarten Sonnensystem glückte, begann eine Zeit der stürmischen Entdeckungen und Entwicklungen. Tausende von jungen, enthusiastischen Yantihni stürmten die großen Wissensinstitutionen mit dem erklärten Ziel, zu den Sternen reisen zu wollen. Fremde Welten erforschen, besiedeln, unbekannte Sternenvölker entdecken… auf einmal schien nichts mehr unmöglich zu sein. Der Himmel war nicht länger die feindselige Grenze, die man nicht überschreiten konnte, sondern vielmehr ein Tor voller Verheißungen und Wunder.

Mit Yolaans Vorstoß zu den Sternen begann das Jahr 0 der neuen yantihnischen Zeitrechnung, die Geburtsstunde des Sternenreichs der Yantihni. Die Epoche faszinierender, charismatischer Sternenforscher und Sternenforscherinnen wie der stolzen Sianlee. Welten ohne Zahl wurden auf jahrzehntelangen, immer weiter hinaus in den Weltraum geschobenen Missionen gefunden, Dutzende von ihnen erwiesen sich als brauchbarer Siedlungsraum, und allmählich spross eine Kolonialwelt nach der nächsten empor und schickte ihre Emissäre nach Rilecohr, nach Tarvidd, um hier Teil des Parlaments zu werden.

Heute ist das yantihnische Sternenreich eine geeinte Nation friedfertiger Forscher, und die Regierungsform kann man am ehesten als wissenschaftliche Expertenregierung betrachten, die der Leitung durch das Parlament in Tarvidd und die Parlamentspräsidentin Shanniday untersteht. Der Sonnengott Quin wird noch immer in den Tempelarealen überall auf Rilecohr verehrt, doch im Alltag spielt er keine Rolle mehr. Ähnlich wie in unserer säkularen Welt gern „Mein Gott“ gerufen wird, verwendet der Durchschnittsyantihni den Namen „Quin“ in Ausrufen. Mit Gläubigkeit hat das nur sehr wenig zu tun.

Die meisten Yantihni sind heutzutage der Ansicht, dass die Bedeutung des Kultes für die Frühzeit ihres Volkes durchaus sehr hoch und er insgesamt recht nützlich war, und sie sind auch durchaus nicht blind für die Tatsache, dass es die Quin-Priester waren, die die entscheidenden Anstöße gaben für die Auflösung der yantihnischen Nationalstaaten und die Entstehung einer einigen Weltnation auf Rilecohr… aber das war eben gestern.

Nun, und heute schauen sie zu den Sternen auf und sagen sich, dass dort die Zukunft liegt. Das ist durchaus richtig… aber dass sie dabei etwas Wesentliches übersehen, wird ihnen in naher Zukunft klar werden. Davon wird in der Serie erzählt.

Und mit diesen geheimnisvollen Andeutungen verabschiede ich mich für heute.

 

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos und meiner sonstigen E-Books,

ich freue mich, ankündigen zu können, dass morgen der Erzählfaden der OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ fortgeführt werden kann. Ihr könnt hier miterleben, wie sich das yantihnische Volk auf die Expedition des Raumschiffs GHANTUURON vorbereitet und wie die Sternenforscherin Nayeen und ihre Begleiterinnen und Begleiter aufbrechen in das rätselhafte Sonnensystem, das im E-Book „Das Erbe der Forscherin“ zum Schluss hin angedeutet wurde.

In dieser Episode des OSM werdet ihr auch eine Reihe neuer Protagonisten kennen- und hoffentlich auch schätzen lernen, von denen noch mehr zu erzählen sein wird.

Ebenfalls festgelegt sind schon die Gratis-Downloadtage. Das kostenlose E-Book 3 gibt es vom 10.-12 April 2013 auf Amazon.de

Ich hoffe, es findet euren Gefallen.

 

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 4: „Eine Unterhaltung über Kreativität“

Posted März 31st, 2013 by Uwe Lammers

Die meisten interessanten Gespräche muss man immer dann abbrechen, wenn sie am schönsten werden… und manchmal ist eine ablaufende Parkuhr daran schuld. So ging es mir am 8. Februar bei meinem ersten Arbeitstreffen mit Corinna Rindlisbacher von www.ebokks.de, also der Begegnung, die dabei half, mein erst erstes E-Book auf den Weg zu bringen, das E-Book „Hinterlassenschaften“, das seit dem 12. Februar 2013 auf Amazon.de zum Download bereit steht.

Wir hatten uns auf diese Weise bei leckerem schwarzem und grünem Tee schon ein paar Stunden lang den Kopf heiß geredet, Fragen des Marketings erörtert, Flyerentwürfe diskutiert, potentielle Titelbilder für weitere E-Books angeschaut und vieles weitere mehr… da kam schließlich nach fast vier Stunden Diskussion, die uns wahrlich nicht lang wurde, die Frage auf ein sehr interessantes Terrain.

Auf einmal ging es um Kreativität.

Ich denke, den Ausgangspunkt machte die interessante Frage, ja, die Paradoxie, dass Corinna, wiewohl eher der Kürze verhaftet als der Ausführlichkeit und dem Wortreichtum, sich an einem Romanskript versucht hatte… und dann angesichts der zahllosen gut gefüllten Geschichtenordner in meinem Schreibdomizil wieder einmal darüber staunte, wie leicht es mir doch falle, „einfach so“ Geschichten zu entwickeln und niederzuschreiben.

Nun hat natürlich jeder Kreative seine ganz eigenen Rezepturen, das ist allgemein bekannt. Ich skizzierte Corinna, ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen, das „Kochrezept“, nach dem ich üblicherweise arbeite. Brieffreunde, die mich schon lange kennen, werden einen Teil der folgenden Argumentation vertraut finden. Für meinen hübschen Gast war das Neuland.

Ich erzählte vom „Strom der Bilder“.

Wenn ich kreativ werde, muss ich mich „in“ einer Szene wiederfinden. Es ist nötig, dass ich den Protagonisten über die Schulter schauen kann, während sie ihre Abenteuer erleben, manchmal stecke ich auch sinnbildlich in ihrem Kopf oder in den Köpfen mehrerer Personen zur gleichen Zeit, was dann heftige Blendenwechsel im Erzählfluss verursachen kann und in der Regel die Dramatik der beschriebenen Szene deutlich beschleunigt. Ich ging dabei aus von einer Szene, die mir jüngst durch den Kopf gejagt war, früh morgens um etwa 3 Uhr, am 6. Februar 2013, also nicht eben lange her.

Seit vielen Jahren wusste ich von der so genannten „Anthrazitlegion“, einer militärischen Eliteeinheit von skrupellosen Ermittlern in den Streitkräften der Allianz des Lichts, und ich wusste, irgendwann in der nahen Zukunft würden sie in der Galaxis Twennar auftauchen, beim Volk der Yantihni, um dort zu ermitteln. Sie sind als Teil der OSM-Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium (TI), die es seit dem 6. März 2013 als E-Book gibt. Aber der „Strom der Bilder“ hatte mir noch nicht gezeigt, wie das vonstatten gehen würde.

An diesem Morgen des 6. Februar 2013 änderte sich das, und zwar so nachhaltig, dass ich mich im Aktionsgebiet 33 wiederfand, in der Galaxis Carwen, auf einem mondgroßen, künstlichen Habitat namens Guryesh-7. Dorthin wurde das reptiloide Volk der Guyaniden vor Jahrzehnten evakuiert, und hier fand nun ein Schnellzugriff durch die Ermittler der Anthrazitlegion statt. Binnen von drei Stunden war eine Person getötet worden, eine weitere schwer verletzt, Dutzende niedergeschossen oder inhaftiert, eine Karriere zerstört und ein Krimineller dingfest gemacht worden.

Ich war platt und zugleich total begeistert. Nichts von all diesen Dingen hatte ich vor dem 6. Februar 2013 jemals zu Gesicht bekommen (naja, die Galaxis Carwen kannte ich ein bisschen, aber sonst…). So läuft das in meiner Kreativität. Das ist intuitives Schreiben in reinster Form.

Intuitives Schreiben… das heißt zumeist: kein Plan, keine Kapitelaufteilung, keine klare Rollenfestlegung der Personen, kaum Charakterisierungskarten für die Individuen, keine Klischees, einfach reine, wilde, rohe Schreibenergie, die sich authentisch auf dem Papier bzw. auf dem Bildschirm austobt.

Manche Schreiber finden so etwas bestürzend, Angst einflößend, unkontrollierbar. Sie neigen dazu, Strukturen zu ersinnen, sich vorher zu überlegen, wie viele Kapitel ihre Geschichte hat, wann welche Person mit welcher Rollenverteilung auftaucht, wie sie agiert, welche Intentionen sie hat und was für ein Schicksal die Person erleiden wird… und das alles möglichst noch, ehe allzu viele Zeilen auf dem Papier stehen.

Solche Literaten schreiben ihre Geschichten im Grunde zweimal. Der eigentliche Innovativitätsakt ist derjenige des Planens, das Schreiben danach wird mitunter zur reinen „Technik“ degradiert, zu dem Teil der Aktivität, die weniger Freude bereitet, ja, manchmal gar als Qual, „Haft am Schreibtisch“ oder dergleichen bezeichnet wird. Ich kenne einen Freund, der Schriftsteller ist und sich mir in sehr ähnlichen Worten einmal über sein Schreiben ausließ. Und ja… wiewohl ER damit Geld verdiente und ich eben nicht, trotz alledem BENEIDETE er mich kurioserweise um die Leichtigkeit, mit der ich schrieb. Ich glaube nicht, sehr zu übertreiben, wenn ich sage, dass da Bewunderung mit im Spiel war.

Doch ich sollte auch so ehrlich sein, zu sagen, dass das intuitive Schreiben manchmal auch sehr anstrengend sein kann, aus zwei Gründen. Ich habe beide Zustände oft genug durchlebt und werde das auch in Zukunft tun, darum glaubt mir, Freunde, hier spricht jemand aus Erfahrung:

Zum einen ist solch ein „Strom der Bilder“ oder „Bilderfluss“, wie ich das nenne, eine sehr störrische Sache. In der oben erwähnten Episode währte der „Schreibflow“ gerade einmal 5 Seiten lang. Dann versiegte er, und ohne „Bilder“ können nun einmal keine weiteren Seiten entstehen, sie würden erzwungen werden, und ich bin sicher, man sähe es ihnen an. Ein Arbeiten nach striktem Zeitplan wird auf diese Weise fast unmöglich. Es kann manchmal – ungelogen – JAHRE dauern, ehe Geschichten soweit dem Kulminationspunkt nahe kommen, dass sie vollendet werden können. Da muss man dann Geduld entwickeln (die ich als Historiker glücklicherweise in reichem Maße besitze).

Zweitens aber, und das ist noch wesentlich anstrengender, verpflichten die Bilder zur bildgetreuen Abbildung im Text. In der Regel ist das unproblematisch, aber es kann… ja, gelegentlich kann es zu Situationen kommen, wo es mir wirklich außerordentlich schwer fällt, das, was ich im „Strom der Bilder“ sehe, dann auch niederzuschreiben, weil mir das, was ich sehe, so sehr widerstrebt.

Nein, es war kein wirkliches Vergnügen, den Untergang des Planeten Tuwihry zu beschreiben (vgl. beizeiten den Roman Verderben auf Tuwihry, 2007), weiß Gott nicht! Es war alles andere als witzig, zu sehen und beschreiben zu müssen, wie die menschlichen Siedler des Planeten Hamilton ums Leben kamen, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (vgl. beizeiten den Roman Mein Freund, der Totenkopf, 2010). Und manche Schicksale, die ich „sehe“, sind durchweg qualerfüllt. Ich denke hier nur exemplarisch an den Feuerspürer Shorex’uss (1999ff., dessen Erlebnisse zum Teil auf der Homepage des Science Fiction Clubs Baden-Württemberg (SFCBW) nachzulesen sind).

Viele Orte im OSM befinden sich eben in einem Kriegszustand, und Krieg ist für niemanden witzig, schon gar nicht dann, wenn man wie ich in Nahaufnahme Teil davon wird und diese Rolle nicht wechseln kann.

Dennoch… die positive Seite der Kreativität, die ich auf diese Weise intuitiv auslebe, wiegt diese schrecklichen und belastenden Details vollkommen auf: das permanente Fieber des Entdeckens, Forschens, die Aufregung, fremde Welten zu betreten, neue Völker und ihre bisweilen kuriosen Sitten und Gebräuche kennenzulernen… um keinen Preis der Welt möchte ich das missen!

Mag die Kreativität also auch ein zweischneidiges Schwert sein – ich rate jedem, der das Feuer des Schreibens in sich lodern fühlt, nicht auszuweichen, nicht den Löscheimer zu nehmen, sich sinnbildlich „die Birne vollzusaufen“, um die Bilder zu ertränken… nehmt sie so, wie sie sind, und schreibt! Das sagte schon der selige Ray Bradbury: „Eine gute Idee sollte uns zusetzen wie ein bettelnder Hund. Wir dagegen dürfen ihr nicht zusetzen, sie mit Intellekt glätten, sie in den Dämmerschlaf dozieren, sie mit tausend analytischen Kniffen töten.“ (nachzulesen in Bradburys faszinierendem Essay „Auf den Schultern von Giganten“, 1965!).

Recht hatte der Mann! Selbst wenn er auf völlig andere Weise schrieb als ich – von ihm kann  man auch heute noch viel lernen. Und wer immer als intuitiver Schreiber diese Zeilen lesen mag, wird mir vielleicht Recht geben: es gibt, wenn man das vermag, keine schönere Methode, die Welt zu entdecken. Die, die wir kennen und jene, die wir nur im Geiste bereisen können. Aber es ist unsere Verpflichtung, diese Welten aus dem Gehäuse des Kopfes zu befreien und allgemein zugänglich zu machen.

Soviel für heute zum Thema der Kreativität (das, weil unerschöpflich, zweifellos noch öfter wiederkehren wird).

Oki Stanwers Gruß, euer

Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

der Oki Stanwer Mythos ist ein „Work in Progress“, das heißt, es handelt sich dabei nicht um eine schon längst abgeschlossene Geschichte. Wie in den bisherigen Blogartikeln schon angedeutet, ist der OSM im Laufe von mehr als 35 Schreibjahren enorm gewachsen und entsprechend heterogen. Er hat dabei mehrere Phasen technischer Innovation und äußerst unterschiedliche Stadien der stilistischen und technischen Vervollkommnung durchgemacht. Diese Stadien bestehen derzeit noch nebeneinander, und ich bin zurzeit dabei, nach und nach zumindest ein wenig ein gleichartiges Level herzustellen.

Was genau heißt das? Folgendes: Die Abfassung des OSM begann mit handschriftlichen Episoden. Viele frühe OSM-Episoden sind tatsächlich nur handschriftlich vorhanden, z. T. mit selbst gezeichneten Titelbildern. Dieser Phase der Handschrift folgte eine lange Zeit der maschinenschriftlichen Dokumente, z. T. mit mechanischen, dann elektronischen Schreibmaschinen. Auch in dieser Zeit sind die OSM-Manuskripte Unikate, es gibt günstigstenfalls Durchschläge.

Die Zeit der Computerdokumente ist wirklich vergleichsweise jung, sie beginnt 1999. Und ich muss euch nicht erzählen, dass damit die Schwierigkeiten natürlich nicht aufhörten. Vielmehr musste ich mir hier von Jahr zu Jahr immer mal wieder Gedanken wegen neuer Betriebssoftware machen, und üblicherweise veralteten damit die vorherigen digitalen Dateien, z. T. so sehr, dass ich einige Schwierigkeiten bekam, Dateien von 1999 überhaupt noch gescheit anschauen zu können. Neuformatierungen wurden notwendig und werden wohl auch in Zukunft unumgänglich sein.

Ich schweige mal davon, dass es zwischenzeitlich eine Rechtschreibreform gab. Dass die alten Manuskripte natürlich in alter Rechtschreibung abgefasst sind, macht die Situation natürlich nicht leichter. Die Konsequenz besteht nun darin, dass ich – insbesondere im zurückliegenden Jahr 2012 – massiv daran gearbeitet habe, in allen OSM-Serien, an denen ich derzeit noch tätig bin, eine textliche Angleichung herbeizuführen. Das bedeutet: nach Möglichkeit digitale Vorlagen der Texte zu erzeugen, die danach leichter zu korrigieren, auf bestimmte Begriffe hin zu durchsuchen sind und sich auch einfacher bearbeiten lassen.

Moment… ich sehe Leser, die hier stutzen. Die sich vielleicht die Frage stellen: „…in allen OSM-Serien, an denen ich derzeit noch tätig bin… was MEINT der Uwe damit?“ Es ist richtig, dass derzeit lediglich die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) zu sehen ist. Das ist aber sozusagen nur die Speerspitze des OSM, der ausgestreckte Tentakel, den der Neugierige ergreifen kann, um in die wirklichen Geheimnisse einzudringen. Der OSM ist selbstverständlich sehr viel umfangreicher, und er umfasst erheblich mehr Serien als bislang zu sehen sind.

Langfristig reden wir hier von einer Geschichtenstruktur, die sich über 33 Serien erstrecken soll. Jedes der OSM-Universen, die zeitlich nacheinander gelagert sind, wird eine eigene Serie bekommen… oder wenigstens fast. Ich muss KONFLIKT 1 ausklammern, denn dieser KONFLIKT ist im Grunde genommen fertig und umfasst lediglich einen Roman. Aber wie schon an TI deutlich wird – die Komplexität nimmt allmählich zu, je weiter man sich vom Nullpunkt des OSM entfernt.

Zwischen 1984 und der Gegenwart habe ich zahlreiche dieser Serien fertig geschrieben. Sie sind, die obigen Worte eingedenk, allerdings fast alle nur in einer Fassung vorhanden, die eine sofortige Publikation ausschließt. Textlich (d. h. ohne digitale Form) bzw. auch stilistisch. Sie bedürfen darum der Abschrift, Kommentierung, Glossierung und Überarbeitung, ehe sie hier vorgestellt werden können. Heute soll es aber nur darum gehen, hierauf kurz zu verweisen. Ausführliche Informationen lassen sich späteren Blog-Artikeln und weiteren Unterkapiteln der Homepage entnehmen, sobald ich dazu komme.

Die erwähnten frühen OSM-KONFLIKTE sind zu einem nicht unerheblichen Teil bereits fertig. So sind die 91 Episoden des KONFLIKTS 15 vollendet, die 77 Episoden des KONFLIKTS 13, die 105 Episoden des KONFLIKTS 14, die 71 Episoden des KONFLIKTS 17, die 110 Episoden des KONFLIKTS 20, die 125 Episoden des KONFLIKTS 16, die 114 Episoden des KONFLIKTS 18 und die 147 Episoden des KONFLIKTS 23. Gleichwohl sind dies Arbeitsfelder für die oben genannten Aufgaben: Abschrift, Kommentierung, Glossierung usw.

Hinzu kommt natürlich, dass ich parallel zur Erstellung der E-Books auch weiterhin am OSM arbeite. Das bezieht nicht nur zahlreiche Kurzgeschichten und Romane ein, die sich in unterschiedlichen Stadien der Vollendung befinden, sondern auch OSM-Serien, die sich in Bearbeitung befinden. Ich führe über diese Arbeiten akkurat Buch und dachte mir, dass ich eine seit einigen Jahren gepflegte gute Sitte auf dieser Homepage gern wieder aufleben lassen möchte, um sie mit interessierten Lesern zu teilen. Die „Work in Progress“-Rubrik, die künftig einmal gegen Monatsende hier ihren Platz finden soll, ist Ausdruck dieser guten Sitte.

Vor einigen Jahren gab mir der SF-Fan Dieter Steinseifer ein bisschen überraschend die Möglichkeit, Teil von FAN (Futurian Amateur News) zu werden, d. h. der deutschen Version davon, die viermal im Jahr das Magazin FAN herausgibt. Ich entschied mich dazu, hier mit den Eigenpublikationen HISTORIKERZEIT, OSM-NEWSLETTER und SHERLOCK präsent zu sein, die sich in loser Folge abwechselten. Im OSM-NEWSLETTER brachte ich dann regelmäßig einen Überblick über meine Schreibaktivitäten im Rahmen des OSM. Diese Tradition möchte ich jetzt gern auf den Blog übertragen.

Euch erwartet also einmal im Monat ein kommentierter Überblick, was ich im jeweiligen Vormonat – diesmal Dezember 2012, weil das ja alles ein wenig Vorlauf braucht – geschrieben habe. Es handelt sich dabei um einen Einblick in die „Works in Progress“, sowohl die Abschriften wie die Neuformatierungen alter OSM-Werke, aber darin findet sich auch ein Blick in aktuell im Entstehen begriffene neue Geschichten, ich plaudere aus dem Nähkästchen, in welchen KONFLIKTEN, Universen und Galaxien ich gerade unterwegs bin, wessen Bekanntschaft ich gemacht habe oder wen ich wieder getroffen haben könnte. Außerdem werft ihr so eine Reihe von sicherlich sehr aufschlussreichen Blicken in Welten, die online (noch) nicht zugänglich sind.

Selbstverständlich kann man hier geringschätzig schnauben und meinen, das sei „ja nur Statistik“ – das kann ich kaum leugnen. Wer das für zu verwirrend oder für zu langweilig hält, kann natürlich gern weiterblättern und auf den Blogartikel der darauf folgenden Woche warten. Ich könnte mir aber denken, dass es doch den einen oder anderen Neugierigen gibt, der gern mal über den Tellerrand blickt und schaut, was mich gegenwärtig so beschäftigt. Für diese neugierigen Leser ist das Folgende gedacht.

Der OSM im Dezember 2012

Es seien noch ein paar Worte vorausgeschickt, ehe ich zur Tat schreite. Immerhin gibt es eine Systematik, die beachtet werden will:

Klammern () um Titel zeigen an, dass ich an den Werken nur begonnen bzw. weiter gearbeitet habe, sie sind zum Monatsende noch nicht fertig gewesen.

Kürzel (etwa „DSf“) geben Serientitel an, die ich in dieser ersten Ausgabe der „Work on Progress“ erläutern werde. Später kann man die entsprechenden Kürzel an anderer Stelle der Homepage nachschlagen, z. B. in der „OSM-Wiki“, die derzeit noch in Planung ist.

Nicht eingeklammerte Titel sind fertige Werke. Entweder handelt es sich um ganz neu geschriebene Geschichten oder um Neuformatierungen (dann lagen schon digitale Vorlagen vor) bzw. um Abschriften (dann gab es derlei noch nicht).

Glossare sind gewissermaßen Lexika zu den Geschichten bzw. zu Serien. In der Regel handelt es sich dabei um langfristige Projekte, die parallel zu den jeweiligen Geschichten bzw. Serien entstehen. Sie sind darum üblicherweise ständig eingeklammert, es sei denn, die Romane, auf die sie sich beziehen, werden vollendet. Dann folgt die Vollendung des jeweiligen Glossars auf den Fuß. Sie werden später in das OSM-Gesamtglossar überführt, was bedeutet, dass ihre Begriffe sich langfristig in der OSM-Wiki wiederfinden werden.

Folgendermaßen verlief der Monat Dezember 2012, bzw. an folgenden Werken wurde gearbeitet:

(Glossar des Romans „Eine scharf geschliffene Waffe“)

DSf 40: Das Reich der Phantome (Neuformatierung)

Erläuterung: Bei DSf handelt es sich um den KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“, begonnen 1989. Die Serie ist noch nicht abgeschlossen und gehört zu den in Arbeit befindlichen Universen.

(DSf 41: Das oszillierende Volk)

(Eine scharf geschliffene Waffe – OSM-Roman)

Erläuterung: Der Roman „Eine scharf geschliffene Waffe“ spielt im KONFLIKT 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“, begonnen 1991, ebenfalls noch nicht abgeschlossen. An diesem Roman wird seit Dezember 2011 gearbeitet.

(E-Book 3: Das ausgeplünderte System (TI 2))

Erläuterung: Die E-Books, die aktuell erscheinen, entstammen der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI), das ist KONFLIKT 2, begonnen 2003. Auch an dieser Serie wird derzeit noch gearbeitet. Dieses E-Book erscheint am 6. April 2013!

DSf 42: Aarladaars Lösungsversuch (Neuformatierung)

(Glossar der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“)

DSf 43: Krieg in Calat (Neuformatierung)

DSf 44: Botinnen des Todes (Neuformatierung)

DSf 45: Anschlag auf Baustelle 001 (Neuformatierung)

(DKdO 16: Transfer in die Heimat)

Erläuterung: DKdO ist der Kürzel für KONFLIKT 9 „Oki Stanwer – Der Kaiser der Okis“, begonnen 2011. Es gab 1983/84 schon einen Versuch, diese Serie zu schreiben, sie scheiterte damals aber klar an der zu komplexen Darstellung und meinen noch zu ungenügend ausgeprägten Schreibkenntnissen. Inzwischen bin ich, wie Testleserinnen bestätigen können, der hiesigen Storyline durchaus gewachsen. Diese Serie ist ebenfalls noch in Arbeit und wird es noch viele Jahre bleiben, was indes durchaus eine vorzeitige Publikation nicht ausschließt.

DSf 46: Der Smaragdwald (Neuformatierung)

(E-Book 4: Vhentars Schicksal (TI 3))

18Neu 23: Die Knochenfrau

Erläuterung: Hierzu muss ich etwas ausholen. Im Kern handelt es sich dabei um die kommentierte Abschrift des KONFLIKTS 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ (1984-1989). Ich habe diese Serie damals mit Schreibmaschine geschrieben, sie weist aber jede Menge grammatische Fehler und stilistische Probleme auf, von thematischen ganz zu schweigen. Es wurden seit 2002 schon mehrere Serien abgeschrieben und kommentiert, was nicht mit Publikationsreife verwechselt werden sollte. Bei dieser Serie, KONFLIKT 18, zeigt das neue Kürzel „18Neu“ an, dass es sich aufgrund der umfangreichen Kommentierung um eigenständige Geschichten handelt. Sie erhalten auch eine individuelle neue OSM-Kennziffer. Bei reinen Neuformatierungen ist dies nicht der Fall.

18Neu ist eine der wenigen Horror-OSM-KONFLIKTE (die anderen sind KONFLIKT 13 „Oki Stanwer Horror“ (1982-1985), 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (1988-1994) sowie 28 „Oki Stanwer – Der Siegeljäger“, begonnen 1989). Er spielt nahezu vollständig auf der Erde, allerdings auf einer parallelen Erde des Jahres 2034ff.

DSf 47: Überraschungen in Harray (Neuformatierung)

DSf 48: LASA-ON (Neuformatierung)

DSf 49: Das Geisterreich der Masork (Neuformatierung)

E-Book 2: Das Erbe der Forscherin (TI 1)

(DSf 53: Zielpunkt Zhanyor)

DSf 52: Als Geist im Kosmos (Neuformatierung)

(Glossar der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

(Spurensuche in Babylon – OSM-Story)

Erläuterung: Im Jahre 1984 sah ich gewissermaßen einem unbekannten jungen Mann namens Gerd Kartland über die Schulter, der im Auftrag einer internationalen Okkultismus-Gesellschaft, der WEOP, nach London kam, um einen gewissen Oki Stanwer zu treffen. Er traf auch auf ihn und wurde sogleich in einen Kampf mit dämonischen Kreaturen verstrickt, so genannten Eismördern des Dämons Maaraan. Bei diesem Kampf setzte Kartland ein Artefakt ein, das er den Babylonischen Stab nannte.

Wie Gerd in den Besitz dieses Stabes gelangte, war mir über fünfundzwanzig Jahre lang unklar… bis im Sommer 2012 die Bilder zu fließen begannen und mir zeigten, was vor dem ersten Band des KONFLIKTS 18, in dem Gerd Kartland eine der Hauptpersonen ist, geschehen sein musste. Seither arbeite ich an der obigen Geschichte, die aber noch weit von der Fertigstellung entfernt ist.

DSf 56: Yanassicars Zweifel (Neuformatierung)

(DSj 50: MATRIXPEST)

Erläuterung: DSj ist das Kürzel des KONFLIKTS 28 „Oki Stanwer – Der Siegeljäger“, begonnen 1989, derzeit immer noch in Arbeit. Es handelt sich um die äußerste, späteste OSM-Ebene, die derzeit in Arbeit ist.

(DM 53: Fluchtziel Koloron)

Erläuterung: DM ist das Kürzel des KONFLIKTS 19 „Oki Stanwer – Der Missionar“, begonnen 1991. Auch diese Serie ist derzeit noch in Arbeit.

(Lexikon der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“)

Erläuterung: Die Lexikonseiten, die ich bei vielen OSM-Serien einarbeitete, beginnend bereits 1983, stellen im Grunde genommen Vorstufen der heutigen Serienglossare dar. Bei KONFLIKT 18 habe ich das allerdings nie gemacht. Das führte im Verlauf der Schreibzeit an der Serie „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ dann zu einigen Konfusionen. Heute nutze ich die Gelegenheit der kommentierten Serienabschrift (18Neu) dazu, Lexikonseiten zu entwerfen und die dortigen Begriffe dann auch gleich ins Serienglossar zu übernehmen.

(DSf 36: Universale Manipulateure (Abschrift))

DSf 50: Oki Stanwers Auferstehung (Neuformatierung)

NK 50: HANKSTEYN (Neuformatierung)

Erläuterung: Bei NK handelt es sich um das Kürzel des KONFLIKTS 24 „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“, begonnen 1994. Die Serie ist ebenfalls noch in Arbeit, aber schon recht weit fortgeschritten.

NK 38: SIEGEL-Spuren (Abschrift)

Erläuterung: Auf die Erwähnung der legendären SIEBEN SIEGEL VON TOTAM sollte man als OSM-Leser immer achten. Sobald ihr damit mal konfrontiert werdet, wisst ihr, warum ich das so hervorhebe… das sind sehr gefährliche Dinge, und mit dem, was unsereins unter einem Siegel versteht, haben sie wirklich gar nichts zu tun…

(TI 55: Die Anthrazitlegion)

(Ani und das Wolkenmädchen – OSM-Story)

18Neu 24: Der Horror-Gangster

(18Neu 25: In TOTAMS Diensten)

(Auf Sklavenjagd – OSM-Story)

Erläuterung: Dies ist eine recht wilde Geschichte, die durchaus passenderweise mit dem Ende unserer Zivilisation anfängt, die in einem weltweiten thermonuklearen Krieg untergeht. Doch da gibt es Wesen, die ein paar Leute in den Sekunden vor dem Armageddon retten und ihnen einen Deal vorschlagen – wenn die Überlebenden ihnen helfen, bekommen sie die Chance, sich an jenen Wesen zu rächen, die für den Untergang der Erde verantwortlich seien.

Das sagt jedenfalls ein schattenhaftes Wesen, das behauptet, im Dienst des SYNDIKATS unterwegs zu sein. Zu dumm, dass fast alles, was es sagt, gelogen ist…

Und damit habt ihr einen kleinen ersten Einblick bekommen, wo ich im vergangenen Dezember unterwegs gewesen bin. Wie erwähnt, am Ende jedes Monats folgt das dies bezügliche „Update“, aber ich verspreche, ich bin nicht immer so wortreich wie diesmal. Üblicherweise möchte ich mich auf maximal 1500 Worte beschränken. Klappt nicht immer… aber ich hoffe, es ist gelungen, ein wenig zu verblüffen und Neugierde zu wecken.

Das ist für heute alles.

Oki Stanwers Gruß, euer Uwe.

Wie jedermann leicht erkennen kann, ist dies ein Zitat, das ich nur leicht abgewandelt habe. Nachdem ich im ersten Blog-Artikel schon auf die Frage „Wer ist Oki Stanwer?“ eingegangen bin, sollte ich hier das Grundlagenwissen der neugierigen Leser, die den Weg zu meiner Homepage gefunden haben, konsequent etwas weiter ausdehnen. Und wie schon an der Nummerierung zu erkennen ist, wird das diesmal eine etwas längere Angelegenheit, die in mehreren Etappen, d. h. in mehreren Blog-Einträgen beantwortet werden soll. Heute kommt zunächst Teil 1, schauen wir mal, wie weit wir kommen werden.

Das obige Zitat lautet vollständig und ursprünglich in Wahrheit folgendermaßen: „Einzig hätte man dem unbedarften Leser mal erklären sollen, was denn der ‚Oki Stanwer Mythos (OSM)‘ eigentlich ist.“  Das sagte im Juli 2007 der Rezensent Dirk Ozanik im „Fanzine-Kurier 134“, und ich vermute mal, damit spricht er nicht nur damaligen Lesern, sondern auch den Neugierigen aus der Seele, die den Weg hierher gefunden haben und sich derzeit ganz dieselbe Frage stellen.

Nun, sowohl Dirk als auch euch kann geholfen werden.

Dirk rezensierte damals das Fanzine Baden-Württemberg Aktuell (BWA) 283, in dem ich – es handelt sich um ein Heft mit dem Schwerpunkt „Vampire“ – einen Beitrag verfasst hatte, der den etwas provokanten Titel trug: „Eigentlich sind Vampire langweilige Wesen… Vampire und ähnliche Kreaturen im Oki Stanwer Mythos (OSM)“. Es ging also nicht ursächlich darum, den OSM an sich zu erläutern, sondern dies war eben nur der „Background“ für die Erörterung.

Tja, was ist der OSM? Eine interessante Frage, die man entweder sehr kurz oder aber ziemlich ausufernd beantworten kann, je nachdem, wie viel Zeit man zur Verfügung hat. Ich gedenke, für diese Serie von Blog-Artikeln im Mittelfeld zu verbleiben und hoffe, das kann ich auch einhalten. Gewiss, wer mich länger kennt, dem ist natürlich klar, dass ich mich der „Langform“ verpflichtet fühle und schriftliche Länge eher nicht das Problem darstellt. Die Kürze ist das wirklich Knifflige. Jeder Literat unter euch, der nicht eben gerade Dichter ist, wird das sofort einsehen.

Zunächst einmal ist der OSM ein groß angelegtes Weltraumabenteuer, soviel ist recht schnell klar. Aber was heißt in diesem Kontext „groß angelegt“? Reden wir hier von Dimensionen, wie sie etwa „Perry Rhodan“ auszeichnen? Oder „Star Trek“? Oder eher „Star Wars“? Um mal so die gängigen, groß dimensionierten Zukunftsentwürfe heranzuziehen, an die man unwillkürlich in diesem Zusammenhang denkt… nun, ich schlage vor, ihr dehnt den Rahmen des Vorstellbaren noch etwas aus. Immerhin geht es, um von der schlichten „Maßeinheit“ auszugehen, um das Universum schlechthin. Jaja, genau das Universum: rund 15 Milliarden Lichtjahre Durchmesser, Alter etwa ebenso dimensioniert, mit einigen Millionen Sterneninseln und einer noch um einige Potenzen höheren Anzahl an Sonnen und Planeten.

Der OSM ist ziemlich ausgedehnt, um es mit britischem Understatement zu formulieren. Und man kann sich ihm in verschiedenen Weisen nähern. Es gibt da einmal die serielle Herangehensweise, das ist auch die, die ich bei der Publikation gewählt habe. Man betrachtet als Leser also zunächst die erscheinende Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI), deren E-Books sich gut ohne Kenntnis der tieferen kosmologischen Hintergründe verstehen lassen. Das ist wohl für die meisten Leser der geeignetste Zugang, und wer sich dem OSM so nähert, der schleicht sich sozusagen an die kosmischen Rätsel heran. In diesem Kontext ist es völlig normal, die TI-Serie etwa mit gängigen anderen SF-Serien zu vergleichen, und dem Verständnis ist das in keiner Weise abträglich.

Wichtig ist nur, im Hinterkopf zu behalten, dass das durchaus nicht alles ist.

Jenseits des seriellen Zugangs gibt es nämlich die Form von… ja, nennen wir das mal „kosmologischen Zugang“. Relativ bald werden die Leser, die sich mit der TI-Serie beschäftigen, Kenntnis von einer Entität bekommen, die man den Baumeister nennt, und sie werden das Torsystem entdecken (oder, sagen wir es so, die rudimentäre Vorstufe dessen, was später einmal das Torsystem werden wird. Wir kommen beizeiten darauf zurück). Dann wird sich langsam immer deutlicher herausschälen, dass hier eben nicht nur eine klassische Space Opera am Werke ist, in der sich etwa galaktische Imperien befehden. Auf den ersten Blick mag das durchaus so scheinen, und das ist für sich genommen auch vollkommen gültig… aber das ist nur vordergründig alles.

Die wahren Untiefen des so genannten KONFLIKTS liegen erheblich tiefer. Sie sind geradewegs mit dem Schicksal des Universums selbst verbunden. Wie schon im ersten Blog-Artikel angedeutet, geht es um den antagonistischen Kampf zwischen der Macht TOTAM und den Sieben Lichtmächten, Oki Stanwers Auftraggebern.

Alles, was man in TI zunächst zu sehen bekommt, sind, ungeachtet ihrer Dramatik, gewissermaßen Flügelkämpfe. Wer sich also auf den kosmologischen Blick jetzt schon verlegen möchte – ich halte das noch nicht für ratsam, dafür liegt euch gegenwärtig zu wenig Material vor – , der mag unter Umständen die Handlung in der TI-Serie für ein wenig schlicht halten. Man täusche sich da nicht. Wer später auf diese Episoden zurückschaut, wird bestimmt entdecken können, dass da wesentlich mehr enthalten ist, als man auf den ersten Blick sehen konnte. Ich denke, TI lohnt ohne weiteres eine Zweitlektüre nach einer gewissen Zeitdistanz.

Nun gut, halten wir also fest, dass der OSM zunächst einmal eine Bühne besitzt, die den gesamten Kosmos (formell) in den Blick nimmt. Das bedeutet freilich nicht, dass auch überall der Schauplatz des KONFLIKTS ist. Der Raum der Auseinandersetzung ist schon recht klar konturiert und etwas übersichtlicher dimensioniert… und dummerweise gibt es hier schon Hinweise auf eine groß angelegte kosmologische Täuschung.

Die Yantihni im KONFLIKT 2 – also in der TI-Serie – sind durchaus keine schlechteren Astronomen als hier auf der heimischen Erde, und sie sind sehr ähnlicher Ansicht wie wir: dass nämlich das Universum eine riesige Ausdehnung besitzt und darin die Galaxien seit Anbeginn der Zeiten, ausgehend von einem kosmischen Urknall, mit enormer Geschwindigkeit auseinanderstreben. Alle Messwerte, die sie besitzen, besagen das, und aufgrund der Parameter der Lichtgeschwindigkeit und der Messergebnisse der Rotverschiebung der Galaxien haben die Yantihni wie wir das Alter des Kosmos mit rund 15 Milliarden Jahren ermittelt.

Zu dumm, dass sie sich täuschen.

Das reale Universum ist lediglich rund fünf Milliarden Jahre alt, und einen Urknall hat es nicht gegeben. Die Messergebnisse, die die Yantihni ermittelt haben, sind samt und sonders auf eine Weise manipuliert worden, die sie sich nicht einmal vorstellen können… und während die Gründe für diese Manipulation noch dunkel sind, sind es doch die Verantwortlichen durchaus nicht.

Die Anweisung, diese Täuschung zu inszenieren, erging direkt von den Sieben Lichtmächten an das mächtige Volk der Baumeister, und sie waren es, die die große Täuschung ins Werk setzten.

Mit diesem Gedanken machen wir dann den ersten Schritt in die kosmologischen Geheimnisse des OSM, und das wird dann wahrscheinlich Thema des zweiten Teils dieser mehrteiligen Artikelserie werden.

Demnächst an dieser Stelle…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde,

ich denke, es wird eine gute Sitte werden, stets kurz nach dem Abschluss der Gratisdownloadtage eines meiner E-Books ein Resümee zu ziehen, wie der Neuankömmling sich nun geschlagen hat… im Fall von „Das Erbe der Forscherin“ darf gesagt werden: ganz ausgezeichnet. Dank der zahlreichen Werbeaktionen und zweifellos auch beeinflusst durch meinen Besuch auf dem DortCon am 9. März 2013 haben sich 784 neugierige Leser inspiriert gefühlt, mal in den OSM hineinzuschnuppern. Dafür danke ich euch herzlich, meine lieben Leser!

Der eine oder andere mag vielleicht denken, wenn er die Lektüre des Bandes beendet hat, dass ja erst einmal nur der Boden bereitet wurde und Andeutungen ihren Platz gefunden haben – was durchaus stimmt. Aber ich erinnere daran, dies ist schließlich der Beginn von etwas sehr viel Größerem, und bereits Anfang April geht es damit weiter. Dann könnt ihr den Jungfernflug des Forschungsschiffs GHANTUURON miterleben, ein Ereignis, das man eigentlich nur mit dem ersten bemannten Mondflug bei uns vergleichen kann. Und danach geht es dann hinaus zwischen die Sterne der Galaxis Twennar und zu den Geheimnissen, die in den Tiefen der Galaxis schlummern. Der Oki Stanwer Mythos schleicht sich zunächst an… ganz bedächtig.

In nächster Zukunft werden auch die Arbeiten an der „OSM-Wiki“ auf der Homepage beginnen, und zudem habe ich vor ein paar Tagen mit dem ersten Wochenblog hier auf der Homepage begonnen. Der nächste Eintrag wird am 17. März erfolgen und der Frage nachgehen: „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“

Gute Frage? Wenn ihr neugierig geworden seid, schaut doch einfach wieder vorbei.

Bis demnächst, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde,

es ist wirklich eine phantastische Sache, E-Books aus voller Überzeugung zu erschaffen und mit einem couragierten Team von Freunden solide auf den Weg zu bringen. Noch schöner ist es dann natürlich, wenn sich auch die ersehnte Resonanz einstellt… und was soll ich sagen? Genau das geschieht hier auch mit meinem zweiten E-Book! Am dritten von vier Gratis-Downloadtagen – bisher mit mehr als 500 Downloads – ist es wieder auf Platz 1 der Kindle-Charts für den Bereich Science Fiction gelandet.

Das ist echt eine tolle Sache. Vielen lieben Dank dafür!

An die Adresse meines ersten Lesers, der einen unglaublich umfangreichen Kommentar geschrieben hat, möchte ich noch folgende Bemerkung loswerden – das mit dem „Roman“ hast du wahrscheinlich von der Seite „www.sciencefiction.de“. Da hat sich ein Verständnisfehler eingeschlichen. Natürlich ist die Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ eine serielle Veröffentlichung und als solche vom Umfang der jeweiligen Werke etwa auf dem Level eines kürzeren Heftromans angesiedelt. „Roman“ klingt dann etwas voluminöser, als es tatsächlich ist, und insofern kann ich die Enttäuschung gut verstehen. Nun, es wird auch längere OSM-Werke geben, versprochen! Ich tüftele derzeit schon daran herum, eine zeitliche Lücke für die heißhungrigen Leser zu füllen, was dann wahrscheinlich noch zu einem zwölften E-Book anno 2013 führen würde. Mehr wird hier noch nicht verraten.

Die Gratis-Downloadzeit geht übrigens noch bis zum Abend des 12. März bzw. bis zum Vormittag des 13. März. Der Text auf dem Flyer, den ich habe drucken lassen und unter anderem auf dem DortCon verteilen konnte, sorgte vielleicht für ein wenig Verwirrung (da ist ja nur der 10. angegeben). Bei solchen irreführenden Angaben schaut ihr am besten noch hier auf der Homepage vorbei, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

Ich bin natürlich nach wie vor sehr dankbar für Feedback, Rezensionen und Bewertungen auf Amazon.

Bis demnächst, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

 

PS: Ich weise einfach noch einmal auf den wöchentlichen Blog hin, der gestern gestartet ist. Jeden Sonntag wird es von nun an einen weiteren Beitrag geben. Auch dazu können natürlich jederzeit Nachfragen gestellt werden. Nur nicht schüchtern, ich beiße nicht…

Wochen-Blog 1: Wer ist Oki Stanwer?

Posted März 10th, 2013 by Uwe Lammers

Jeder neue Leser, der auf die Homepage „oki-stanwer.de“ stößt und neugierig wird auf das, was ihn hier wohl erwarten mag, trifft wohl unvermeidlich früher oder später auf genau diese Frage. Mir scheint es darum vernünftig, sie als erste von vielen weiteren, die im Laufe der Lektüre der OSM-Texte fraglos auftreten werden, hier im Blog zu beantworten.

Da der Oki Stanwer Mythos (OSM) mit der Publikation via E-Book gewissermaßen in der kosmischen Provinz beginnt, also im zweiten Universum, in dem wir die Galaxis Twennar bereisen und das Volk der Yantihni kennen lernen, spielt die obige Frage zunächst eine geringere Rolle, als man anfangs annehmen mag. Ich greife deshalb ziemlich voraus, um zumindest einen ersten Eindruck von Oki Stanwer zu vermitteln – wohl wissend, dass diese Auskunft weder erschöpfend ist noch alle möglichen Nachfragen vorab beantwortet.

Fangen wir mit der Negation an, das ist nämlich vielleicht am klügsten.

Oki Stanwer ist kein Mensch, er entstammt nicht der terranischen Kultur und hat auch durchaus kein unwandelbares, immer gleiches Aussehen. Manch ein Leser würde daraus vielleicht vorschnell schließen, Oki Stanwer sei ein Gestaltwandler, doch ist diese so nahe liegende Ansicht leider ebenfalls verkehrt.

Die häufigste Erscheinungsform Oki Stanwers ist gleichwohl die eines männlichen Humanoiden von augenscheinlich etwa 30-35 Jahren, also auf dem Höhepunkt seiner physischen Fitness. Irdische Genetiker würden ihn ohne weiteres als ganz normalen Menschen einstufen, und ärztliche Untersuchungen fänden keine signifikanten Unterschiede zu einem mitteleuropäischen Terraner des genannten Alters.

Der Grund für diese Ähnlichkeit liegt in der tiefen Vergangenheit der kosmischen Geschichte verborgen, auf die ich hier und heute noch nicht eingehen möchte, um nicht zu viel Verwirrung zu säen. Halten wir nur für den Moment fest, dass Oki Stanwer, der nicht über so etwas wie eine normale genetische Abstammungslinie oder Sozialisation verfügt, ein solitäres Wesen darstellt, das erstmals im Zathuran-System erschienen ist, rund fünf Milliarden Handlungsjahre vor dem Beginn der TI-Serie. Die Geschichte, die in diesem Kontext zu erzählen sein wird, ist zentraler Bestandteil des Romans Der Zathuray-Konflikt (geschrieben 1991), der beizeiten als E-Book in Überarbeitung zugänglich gemacht werden wird. Es schien mir aber klüger, zunächst das Pferd von hinten aufzuzäumen und das Handlungstableau darzubieten, das die Galaxis Twennar darstellt. Ich denke, die Gründe dafür werden spätestens offenbar werden, wenn der genannte Roman online zugänglich ist. Er setzt einiges an Grundlagenwissen voraus, das sich im Rahmen der Serie Oki Stanwer und das Terrorimperium (TI) leichter vermitteln lässt.

Zurück zu Oki Stanwer: die Wesen, die hinter seiner Genese stecken, sind die so genannten Baumeister, ein Volk von Geheimnis umwitterten Kreaturen, deren Machtfülle atemberaubend und deren Rolle im kosmischen Plan nur zentral genannt werden kann. Beizeiten werdet ihr diesen Wesen begegnen und Zeuge ihrer Fähigkeiten werden… und es würde mich nicht überraschen, wenn ihr dann wie mancher frühere Leser der OSM-Geschichten zu der Überzeugung kommen würdet, die Baumeister seien doch eigentlich nur als Götter zu bezeichnen. Dieses Thema vertiefe ich hier und heute nicht, da es sich ja zunächst nur um einen ersten Grundsatzartikel handeln soll. Ich gedenke, solche und ähnliche Themenkomplexe und auch Leserfragen in weiteren Blog-Beiträgen zu bearbeiten, die etwa in wöchentlicher Frequenz diesem hier folgen sollen.

Während wir uns Oki Stanwer – in den meisten KONFLIKTEN – als männlichen Humanoiden vorstellen können, der z. T. auch auf der Erde agiert und sich hier wie selbstverständlich in die Gesellschaft integriert, ist er ursächlich etwas ganz anderes. In manchen KONFLIKTEN kommt das klar zum Tragen, beispielsweise im KONFLIKT 14 (niedergelegt in der Serie „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“, 105 Episoden, 1983-1988 geschrieben, erste Publikationsversuche zwischen 1987 und 1989). Hier tritt er als eine energetische Trägerwelle in Erscheinung, die einen Gastkörper sucht und auch findet. Später findet in dieser Serie dann eine Transformation in die humanoide Grundgestalt statt.

Die energetische Ursprungsstruktur Oki Stanwers ist elementar für seine kosmische Bedeutung und konstitutiv für den OSM an sich. Oki Stanwer zeichnet sich aufgrund dieser Struktur dadurch aus, dass seine physische Gestalt mit einer Energieform aufgeladen ist, die man mit irdischen Messinstrumenten nicht entdecken kann. Im OSM wird diese Energieform Primärenergie genannt. Ihr Ursprung liegt in der kosmischen Matrix, einem Energieraster, zu dem in späteren Blog-Artikeln noch einiges gesagt werden wird.

Oki Stanwers Primärenergieaufladung hat zwei wesentliche Konsequenzen: zum einen wird er dadurch Träger einer Art von energetischer Trägerwelle, der so genannten Aura, die in den weitaus meisten Fällen unbedeutend ist. Sie spielt ihre wichtigste Rolle jeweils gegen Ende eines KONFLIKTS, doch dazu jetzt schon Näheres zu sagen, wäre definitiv verfrüht. Die zweite Konsequenz ist ungleich wichtiger: sie verlangsamt Oki Stanwers Alterungsprozess massiv und beugt nahezu jeder Art von biologischem Verschleiß vor. Man kann ihn deshalb im Prinzip als unsterblich verstehen, was nicht mit unverletzlich gleich gesetzt werden sollte. Töten kann man ihn sehr wohl.

Oki Stanwers direkte Vorgesetzte, die auch den Baumeistern übergeordnet sind, sind die so genannten Sieben Lichtmächte, rätselhafte, nebulöse Wesenheiten, die angeblich außerhalb des Universums in einem Refugium existieren, das man den Jenseitsraum nennt. Sie treten so gut wie nie persönlich in Erscheinung, sondern delegieren ihre Direktionsbefugnisse üblicherweise an die Baumeister. Die Lichtmächte verstehen sich als positive Schöpfungsmächte und sind als solche das, was man unter arger Vereinfachung der Fakten als „das Gute“ verstehen könnte. Oki Stanwer stellt ihre individualisierte Speerspitze dar, häufig als Paladin des Lichts oder auch Werkzeug des Lichts bezeichnet.

Die Hauptaufgabe Oki Stanwers besteht darin, für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung im Universum zu sorgen. Während die Baumeister dafür verantwortlich zeichnen, Leben im Universum zu schaffen und für allgemeine Höherentwicklung Sorge zu tragen, ist Oki Stanwers zentrale Aufgabe die Eindämmung der Aktivitäten einer antagonistischen Macht, die offensichtlich alles zerstören will, was die Baumeister geschaffen haben: TOTAM.

Da die Natur TOTAMS Inhalt eines späteren Blog-Eintrages sein wird, skizziere ich hier nur kurz die Rolle Oki Stanwers im Zuge des KONFLIKTS 2 („Oki Stanwer und das Terrorimperium“) und sage dann noch kurz etwas zu der Frage des Mythos selbst.

Das Terrorimperium der Troohns stellt nach den Informationen der Baumeister ein Struktursystem dar, das von TOTAM gezielt erschaffen, wenigstens aber so sehr unterstützt worden ist, dass es zu einer kosmischen Bedrohung wurde. Oki Stanwer und die Baumeister sind seit Jahrhunderten dabei, mit den alliierten Hilfsvölkern, im Wesentlichen den reptiloiden Allis, Eindämmungsmaßnahmen gegen die Expansion des Terrorimperiums zu realisieren. Teilweise handelt es sich dabei um militärische Interventionen, öfter jedoch um die Kontaktaufnahme und Sicherung mit anderen Sternenvölkern, die dann in die Allianz des Lichts, das Bündnissystem gegen TOTAM, aufgenommen werden können.

Oki Stanwer stellt in diesem Kontext den Oberbefehlshaber der Streitkräfte unter dem „Banner“ der Baumeister dar, und sein Ziel im KONFLIKT 2 besteht darin, die genaue Position TOTAMS zu lokalisieren und die Bedrohung auszuschalten.

Da die Front allerdings enorm ausgedehnt ist und Twennar nun einmal kosmische Provinz darstellt, sollte es keinen Leser großartig überraschen, wenn Oki Stanwer vorerst in der Serie noch nicht in Erscheinung tritt. Das ist kein Grund zur Enttäuschung. Es sollte vielmehr eins klar sein: aufgrund der gigantischen Dimensionen des KONFLIKTS gibt es sehr viele OSM-Werke, in denen Oki Stanwer eben nicht zentral als Handlungsperson die Hauptrolle spielt. Viele der Soldaten der Allianz des Lichts bekommen ihren Oberbefehlshaber physisch nie direkt oder nur in Nachrichtensendungen zu Gesicht.

Die Konsequenz daraus ist, dass Oki Stanwers Person aufgrund ihrer Ferne einen quasi-mythischen Charakter genießt. Das ist in TI noch vergleichsweise harmlos, in anderen KONFLIKTEN wird Oki Stanwer oftmals zu einer Art von legendären Figur, einem Mythos, bei dem man nicht mehr genau sagen kann, wie viel von den Informationen, die kursieren, tatsächlich stimmen oder eben auch nicht.

Es gibt noch eine weitere Bedeutungsebene des Mythischen im OSM, die aber in jederlei Beziehung in sehr weiter Ferne liegt. Dort gibt es noch eine andere Antwort auf die Frage, warum der OSM eigentlich „Mythos“ heißt… hier ist allerdings noch nicht der Platz, um das zu erläutern.

Zunächst möchte ich an dieser Stelle die Erörterung der Frage „Wer ist Oki Stanwer?“ abschließen. Und natürlich jedermann dazu ausdrücklich aufrufen, mir weiter gehende Fragen zu stellen oder den Artikel zu kommentieren.

Bis bald, mit

Oki Stanwers Gruß.