Wochen-Blog 41: Jagdfieber

Posted Dezember 15th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

ihr kennt das bestimmt selbst auch aus eigenem Erleben – diesen Rausch, der einen erfasst, wenn man auf der Suche ist und danach strebt, etwas unbedingt in die Hände bekommen zu wollen. Sei es, was es wolle: das gesuchte Geschenk für die Freundin, das man jüngst gesehen hat und es sich nicht sofort leisten konnte, die Eintrittskarte für einen Event, an dem man unbedingt teilnehmen will, das vorbestellte Buch… was auch immer.

In der Literatur gibt es diesen Topos ebenfalls, desgleichen in Filmen. Es handelt sich also ganz offensichtlich bei diesem Rausch, den ich hier mal „Jagdfieber“ nennen möchte, um ein vollkommen menschliches Verhalten. Es wäre also un­realistisch, so etwas im OSM nicht zu begegnen. Und in der Tat ist es hier sehr bekannt. Und oft tödlich.

Sehr stark verbreitet im Oki Stanwer Mythos ist die Suche nach den Hinterlas­senschaften alter Sternenvölker. Diese Motiv findet sich quasi in jeder OSM-Se­rie. Die Leser der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ (TI) können da­von auch schon ihr Lied singen. Ich sage nur: Hushhin und die Hushhiner. Aber das ist noch wirklich harmlos im Vergleich zu dem, was in anderen Serien des OSM (oder in späteren Bänden von TI, dies sei schon vorausgeschickt) gesche­hen wird. Und da ich erst gestern – gemessen am Schreibdatum dieses Blogarti­kels ist das der 15. September 2013 gewesen – mit solch einer Situation kon­frontiert wurde, möchte ich an dieser Stelle mal kurz wieder etwas über den Tellerrand schauen und aus dem Nähkästchen plaudern.

Schauplatz der Handlung ist diesmal der Planet Erde. Wir schreiben den 31. Ja­nuar des Jahres 2035, und die Jagd führt quer durch Europa. Der Hintergrund ist der KONFLIKT 18 „Kampf gegen TOTAMS Dämonen und Schergen“ (1984-1989), an dem ich derzeit Abschrift- und Kommentierungsarbeiten vornehme.

Die Ausgangslage sieht folgendermaßen aus: Oki Stanwer lebt in London und ist inzwischen der WEOP beigetreten, der Weltgemeinschaft zur Erforschung ok­kulter Phänomene. Die Verantwortlichen der WEOP sind genauso wie Oki Stan­wer und seine Freunde vom Stanwer-Team auf der Suche nach den legendären SIEBEN SIEGELN VON TOTAM, die freilich alles andere als ungefährlich sind. Und ein Weg, an die SIEGEL und ihre Mysterien zu kommen, ist etwas, was man als „die TOTAM-Bibel“ bezeichnet, das so genannte BUCH. Wer sich im OSM besser auskennt als die WEOP-Verantwortlichen, würde wissen, dass er hier mit dem Feuer spielt, das bisher noch so gut wie jeden Neugierigen umgehend zu Asche verbrannt hat.

Aber die WEOP-Lenker wissen das nicht. Auf ihre Weise sind sie ähnlich naiv wie Oki Stanwer in diesem KONFLIKT (er hat weitgehend das Gedächtnis verlo­ren), und so begehen sie den Fehler, an der Jagd teilzunehmen. Als in Schott­land ein Informant der WEOP verschwindet, führt die Spur des Verschollenen in einen magischen Mikrokosmos, in dem sich ein verfallenes Dorf befindet. In diesem Dorf wird das BUCH beherbergt, aber just in diesem Moment von Ange­hörigen einer weiteren dämonischen Fraktion geraubt.

Zu dumm: Oki Stanwer hat zeitgleich in London mit einem magischen Artefakt experimentiert, und seine Seele wird vom Körper getrennt und in das BUCH hineingesogen. Während er nun im Koma liegt, geht die Jagd nach dem BUCH weiter. Auf einem Frachtschiff überquert es den Kanal zum Festland, doch im Hafen von Den Haag wird die Besatzung von magischen Angreifern niederge­metzelt. Das BUCH selbst hat jedoch ebenfalls Beschützer und wird aus der Schusslinie entfernt. Der nächste Weg erfolgt mit Hilfe eines Flugzeugs, das mit Ziel München aufbricht.

Ein Dämon von TOTAM verbündet sich derweil temporär mit einem Helfer des Lichts, und gemeinsam nehmen sie die Fährte auf. In London geraten sie in einen Hinterhalt. Der Dämon Hortass wird von Sendboten einer weiteren magi­schen Fraktion ermordet, die die Dämonenwaffe GOLEM ausgeschickt hat. Der Helfer des Lichts, Altain, bleibt zwar am Leben, verliert aber seine Hauptwaffe an die Gegenseite.

In München wartet eine weitere Gruppierung, TOTAMS knöcherne Killer, auf die Ankunft des Flugzeugs, doch auch sie werden überrumpelt und ausgelöscht. Und während es allein einem Zufall zu verdanken ist, der in München geschieht, dass Oki Stanwers Seele aus dem BUCH wieder befreit werden kann, verschwin­det das Flugzeug, in das das BUCH umgeladen wird, ungeachtet der Verfolgung durch magische Knochenvögel des Dämons Saathaan.

Jede Menge Leichen pflastern den furchtbaren Weg des BUCHES, und von dem grässlichen Drama, das sich am Ende im Flugzeug abspielt und das vom BUCH ursächlich ausgelöst wird, erfahren allein die Leser der Episode beizeiten, sonst niemand.

Das BUCH ist ein Schatz, der zugleich mit einer Eintrittskarte ins Jenseits gleich­gesetzt werden kann. Es sieht zwar aus wie ein alter, wurmstichiger Foliant des irdischen Mittelalters, aber es besteht weder aus Papier, noch ist es „nur“ ein Buch.

Das BUCH, auch Dämonengesetz genannt, ist eine selbstbewusste Entität mit enormer magischer Energie, absolut skrupellos, und Menschenleben sind dem BUCH gänzlich gleichgültig.

Vielleicht also ist es ganz gut so, dass das BUCH letzten Endes verschwindet und nicht in die Hand Oki Stanwers und seiner Freunde fällt. Denn, wie es dort an einer Stelle der Trilogie um das BUCH heißt: das BUCH ist durchaus imstande, das Todesurteil für Millionen von Menschen darzustellen, und es hat auch keine Skrupel, solch ein Todesurteil zu realisieren…

Nun sind natürlich nicht alle Schätze, denen man im OSM nachjagen kann, von dieser furchtbaren Konsequenz, nicht alle Schatzsuchen sind solche Gemetzel. Aber es kann immer wieder vorkommen – ob man sich auf der Suche nach dem versunkenen Reich des Volkes der Veskoy befindet (KONFLIKT 22) oder auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade der Israeliten (KONFLIKT 23), ob man das vermeintlich lange untergegangene Imperium der LIGA sucht und eine böse Überraschung erlebt (KONFLIKT 12) oder in der Galaxis Arc nach der verschwun­denen Rasse der Baumeister fahndet (Edward-Norden-Saga, d. h. KONFLIKT 20)… alle solche Jagdausflüge können unerwartet dramatisch und gefährlich werden.

Dabei geht die Gefahr durchaus nicht nur von den Hinterlassenschaften aus, die man sucht, sondern oftmals auch von unaufrichtigen Gefährten der Suche oder von Rivalen, die buchstäblich über Leichen gehen, um voran zu kommen und an die vermeintliche oder tatsächliche Allmacht gelangen wollen.

Ihr werdet, wenn ihr neugierig seid und lange genug die Geduld aufbringt, den Pfaden in die Tiefen des OSM zu folgen, all diese Rätsel und Abenteuer miterle­ben. Ich deute schon mal an dieser Stelle an, dass eine solche Fährte etwa in Band 20 von TI anfangen wird. Ja, natürlich ist das noch eine ganze Weile hin… aber ich glaube schon, dass sich die Geduld lohnt. Für Neugierige ist der Oki Stanwer Mythos eine Art von immerwährendem Quell von Überraschungen und unerwarteten Entdeckungen. Wer also vom Jagdfieber gepackt wird, kommt hier langfristig durchaus auf seine Kosten.

Damit möchte ich es für den Moment bewenden lassen. In einer Woche lesen wir uns an dieser Stelle wieder.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Hurra! „Die Katze, die die Sonne stahl“ ist auf Platz 1!!

Posted Dezember 14th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde meiner E-Books,

es hat eine ganze Weile gedauert, bis mal wieder eine meiner Geschichten auf den Platz 1 einer der zahlreichen Kindle-Charts emporgeklettert ist. Heute, am 14. Dezember 2013, ist das mit meinem aktuellen E-Book „Die Katze, die die Sonne stahl“ passiert. Sie ist als erste meiner Geschichten überhaupt in die Rubrik „Märchen, Sagen & Legenden“ eingeordnet worden und hat sich hier rund 12 Stunden vor Ablauf des zweitägigen Gratisdownloadzeitraums auf den Platz 1 vorgearbeitet – dank mehrerer hundert neugieriger Leser und zweifellos auch dank einiger positiver Werbung.

Vielen Dank darum euch allen für diese Neugierde. Gerade in diesem Monat ist das für mich ein Ergebnis, das mich sehr freut… manch einer von euch weiß, dass ich Anfang des Monats meinen Vater im Alter von 79 Lebensjahren verloren habe. Und da sind solche schönen Erlebnisse ein wunderbarer Trost.

Ich hoffe darauf, dass auch nach dem Ablauf des Gratisdownloadzeitraums zahlreiche weitere Leser auf diese Geschichte aufmerksam werden, die meiner Ansicht nach nicht nur in der Weihnachtszeit wirkt. Sie ist generell etwas für Menschen, die Katzen lieben oder ein Faible für das alte Ägypten und seine Mythologie haben.

Im kommenden Monat könnt ihr dann wieder in das Universum des yantihnischen Volkes eintauchen und hier die Erforschung der Galaxis Twennar weiter beobachten. Diesmal geht es im ersten E-Book des Jahres 2014 an den „Rand der Bebenzone“. Und ich verrate bestimmt nicht zu viel, wenn ich andeute, dass dies der Auftakt zu recht aufregenden Abenteuern sein wird.

Morgen an dieser Stelle werde ich zweimal vertreten sein – voraussichtlich recht zeitig morgens, um den nächsten Wochenblog-Artikel einzustellen, gegen Abend dann, wenn es darum geht, euch das Endergebnis der Gratisdownloadaktion des aktuellen E-Books zu verkünden.

Nochmals vielen Dank an euch und für die starke Aufmerksamkeit!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

vor fünf Wochen verließ ich euch an dem Punkt meiner kreativen Biografie, wo ich den Jahreswechsel 1993/94 thematisierte und darauf hinwies, dass in diesem Jahr weitere Zäsuren meines Lebens anstanden: das Wolfsburg-Kolleg, auf dem ich binnen 3 Jahren das Abitur nachholte, um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen, war die eine davon. Die zweite bestand anschließend darin, mich bei der Technischen Universität Braunschweig zu immatrikulieren und so in ein neues Universum einzutauchen, das mir bis dahin so nicht klar gewesen war. Deshalb konnte ich denn auch von den Worten eines Dozenten im ersten Semester (Wintersemester 1994/95) überrascht werden, der uns Studierende damit konfrontierte, wir sollten nicht glauben, wir befänden uns hier „in der Schule“, die Universität sei etwas völlig anderes.

Nun, sagen wir es konziliant und mit dem Background eines Kollegiaten in der Hinterhand: der Unterschied war für den Dozenten vermutlich subjektiv vorhanden, und zweifellos betonte er ihn besonders deshalb so stark, um sich klassenspezifisch etwas vom „Typus Lehrer“ abzugrenzen, den er schließlich auch mit ausbildete. Ich neige dazu, zu sagen, dass Lehrende, die Lehrer ausbilden, eigentlich auch nur Lehrer sind, wenn auch vielleicht besser qualifiziert. Und wenn man den Unterricht an einer Universität und den in einer regulären Schule vergleicht, so sind doch die Parallelen deutlich stärker zu gewichten als die fundamentalen Unterschiede…

Einerlei, das ist hier nicht so von Interesse. Kommen wir zum Kernpunkt: 1994 erwies sich, ganz wie von mir befürchtet, als ein Jahr voller chaotischer und zeitraubender Ablenkungen, so dass ich insgesamt nur 70 Werke fertig stellen konnte. Wenn das nach viel klingt, so reduziere ich noch einmal: von diesen Geschichten waren nur 49 OSM-Werke, also im Schnitt gerade einmal vier im Monat. Verglichen mit dem Jahr 1990 oder auch 1991 nennt man das eine magere Ernte.

Erwartungsgemäß arbeitete ich zentral an KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ weiter, wo ich mit Band 122 „Die Magier von HTT“ einstieg und diese Serie am 1. Juli, direkt nach dem Ende meiner Kolleg-Zeit, mit Band 147 „Der Tag des Waffenstillstandes“ abschloss. Damit ist DDj die bis heute längste OSM-Serie, auch wenn wir die unvollendeten einschließen. Ich denke, es wird geraume Zeit dauern, bis je wieder eine Serie diese Länge erreicht.

Mit Band 17 „Vagabund der Sterne“ setzte ich im Januar 1994 auch den gruseligen KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ (DSf) fort, an dem ich seit 1989 schrieb. Das waren damals „erst“ fünf Jahre, und so dachte ich mir dabei noch nichts… ganz gewiss hatte ich keinen blassen Schimmer, was mich in dieser Serie noch erwarten solle (und spätere Leser). Aber ich kam bis Band 20 der Serie in diesem Jahr und registrierte dabei etwas ungläubig, dass hier Wesen auftauchten, die ich aus anderen Zusammenhängen des OSM schon kannte – sie waren mir in KONFLIKT 23 über den Weg gelaufen, so genannte GRALSJÄGER. Aber die schienen im KONFLIKT 22 richtig zuhause zu sein… ein Eindruck, der sich bestätigen sollte.

Die negativen GRALSJÄGER des SYNDIKATS, die von nun an wie eine Epidemie ihr Unwesen zu treiben beginnen sollten, hatten und haben ihre Ausgangsbasis tatsächlich im KONFLIKT 22. Aber in diesem Jahr bekam ich davon nur einen kleinen Vorgeschmack zu sehen. Das sollte noch übler werden.

Im Februar (2 fertig gestellte Stories!) gelang mir auch eine kurze Stippvisite in KONFLIKT 16 „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (DMadN) (1983-1998), aber über die Abfassung der Episoden 57 und 58 kam ich in diesem Jahr nicht hinaus.

Worin ich jedoch schön vorwärts kam, das war die Edward Norden-Saga (ENS). Wir erinnern uns: sie begann 1987 mit dem Roman „Odyssee in Arc“ und sollte ursprünglich nur eine Trilogie umfassen. Der Stoff erwies sich dafür aber als zu umfangreich, weswegen ich eine zweite Trilogie anhängte. Der zweite Band davon, also in meinem Jargon „Arc 5“, mit vollem Titel „Die Stimme von Arc“, wurde am 16. April vollendet und enthielt solch extreme Cliff-hanger, dass ich nahtlos mit der Abfassung des sechsten und letzten Bandes begann, „Inferno in Arc“. Diesen Roman konnte ich dann als erstes Werk im November 1994 beenden, und mit 219 Skriptseiten war das ein für meine Verhältnisse sehr voluminöses Werk.

Auch das sollte ein Vorgeschmack dessen sein, was noch kommen sollte… hatte schon der KONFLIKT 23 mit seiner Länge alle bisherigen Maßstäbe gesprengt, so erwiesen sich die nächsten Jahre als solche, bei denen sich die bislang recht klar gesetzten Seitengrenzen der Episoden und Romane zunehmend verwischten. Davon wird noch zu berichten sein, und in diesem Zusammenhang muss ich dann demnächst auch zwingend auf etwas eingehen, was mich gründlich vom OSM ablenkte, nämlich auf den Archipel. Aber noch nicht heute.

Seit 1992 hatte ich den KONFLIKT 28 „Oki Stanwer – Der Siegeljäger“, der ja die direkte Fortsetzung von KONFLIKT 23 darstellte, auf Eis gelegt, weil ich den vorherigen KONFLIKT erst beenden wollte. Es war anzunehmen, dass ich nun verstärkt daran weiter arbeiten würde. Doch… es kam mal wieder anders.

Im Mai fand ich mich in einer Welt wieder, die ich gar nicht kannte. Eher stockend arbeitete ich an einer Geschichte, die sich „Auf der Spur der Legende“ nannte, und in der ich die Bekanntschaft eines Volkes machte, das sich selbst als Tassiner verstand. Ein Volk von friedfertigen Gestaltwandlern mit einem kleinen Raumimperium am Rande der Galaxis Bool. Sie verstanden sich als eine Art von Weltraum-Missionaren und pazifistischen Entwicklungshelfern, die aber ihrem eigenen Kodex zufolge bei den Völkern, denen sie halfen, keine Spuren hinterlassen sollten.

Wer hier jetzt unwillkürlich an Star Trek denkt – das tue ich heute auch. Aber weder damals noch heute bin ich sonderlich starker Fan der Serie gewesen. Insofern ist es wenig realistisch, hier den Auslöser zu sehen. Der Auslöser war vielmehr etwas anderes. Als ich am 5. Juni 1994 diese erste Episode fertig geschrieben hatte, war mir klar, dass ich hiermit den KONFLIKT 24 des OSM vor mir hatte, „Oki Stanwer – Der Neutralkrieger“.

Ihr erinnert euch, das hatten wir schon: Abschluss einer OSM-Serie, prompt schießt die nächste herauf. Und genauso war es hier mal wieder. Diesmal kam ich bis Jahresende bis Band 6 „Die Vernichtungsfelder“ und machte hier die erschreckende Bekanntschaft mit pulsierenden, elliptischen Energiefeldern, die das Universum durcheilten und dabei ganz Zivilisationen verheeren, gleich Tornados, könnte man sagen. Mit einem Unterschied: die so genannten Transversalen sind wandernde Transmitterfelder, und wer sie durchquert, landet irgendwo im Nirgendwo – ein Schicksal, das hier verschiedenen Protagonisten widerfährt, die so kreuz und quer durch das Netzuniversum verstreut werden. Ah, beizeiten erzähle ich euch mehr davon. Lasst mich noch ein Weilchen bei 1994 verweilen und fortfahren:

Im Juli gelang mir der Sprung zurück in KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ (FvL), wo ich ja den armen Thevoner Braschon in wenig glücklicher Lage auf dem Planeten Höolyt zurückgelassen hatte. Genau genommen habe ich davon das letzte Mal ausführlich im Wochen-Blog 16 berichtet, in Teil 5 dieser Reihe, und das liegt ja nun schon rund ein halbes Jahr zurück. Darum eine kurze Zusammenfassung:

Braschon, Angehöriger der UN-ähnlichen Organisation Lyosh-Cevaan, die zwischen den Machtblöcken der Sinarer und sozialistischen Meshorer vermittelnd und forschend tätig ist, wurde mit seinem Team durch einen Funkimpuls auf den Planeten Höolyt im meshorischen Randsektor gelockt und geriet hier in eine Falle. Bis auf ihn sind alle Angehörigen der Mission Gefangene der Planetenbewohner geworden, der käfergestaltigen Oheetirs. Nun stößt Braschon hier auf einen ebenfalls gestrandeten Meshorer namens Gehoor und rauft sich mit ihm nach einer Weile zusammen. Sie bekommen heraus, dass die Oheetirs Unterstützung einer dritten Fraktion haben, insbesondere technologische Hilfe, die sie befähigt, den Mond Yiopür anzusteuern.

Diese dritte Fraktion ist das so genannte Ewige Reich, und ihr wisst aus den bisherigen Blogartikeln, dass damit TOTAMS direkte Intervention offenbar geworden ist. In den Bänden 9 und 10, die ich also nun im Juli 1994 endlich schreiben konnte, gelingt Braschon und Gehoor die Flucht von Höolyt. Anfang August fügte ich noch den Anfang eines weiteren Handlungsstrangs mit FvL 11 „Museum der Sterne“ hinzu, dann versank die Serie wieder im Dornröschenschlaf.

Ihr könnt euch das vorstellen: zu viele Baustellen nebeneinander.

Die nächste lauerte schon und wurde im September 1994 akut: KONFLIKT 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“. Hier schrieb ich mit Band 67 „Verschwörung der Wissenschaftler“ an einem Zyklus, mit dem die bestehenden Machtverhältnisse in der zentralen Galaxis Zooltahn völlig zerrüttet wurden. Im November tauchte dann in den Episoden 70 und 71 jemand in der Galaxis Gartonn – gleicher KONFLIKT – auf, der als Waffenhändler tätig war und eine wahre Höllenwaffe verkaufte, die imstande war, ganze Welten wie ein kybernetischer Heuschreckenschwarm zu verheeren: Kybernoiden.

Mit diesen Dingern hatte ich auch schon meine Erfahrungen gemacht, und zwar im KONFLIKT 23, der ja gerade beendet worden war. Nun zu entdecken, dass sie schon 15 Milliarden Jahre vorher aktiv waren (und zwar eingeschleust von niemand Geringerem als dem sinisteren Soffrol, dem sie auch prompt aus der Hand glitten), zeigte mir, dass diese Mikromaschinenfabriken, die nahezu unverwüstlich waren, ganz offensichtlich Zeitreisende aus der Zukunft sein mussten.

Waren sie auch. Und damit passten sie perfekt in den „modernen OSM“, der während des Schreibens an KONFLIKT 23 sichtbar geworden war. Und davon sollte ich dann in der nächsten Folge dieser Serie berichten, damit ihr auf das gefasst seid, was dann ab 1995 so im OSM zu geschehen begann und was bis heute den gesamten OSM gleich tektonischen Bruchlinien durchzieht.

Mehr dazu also in Teil 12 dieser Serie, in der ich hoffentlich eine Menge zum Jahr 1995 sagen kann… und zum neuen OSM-Konzept. Ihr findet diesen Blogeintrag am 13. Januar 2014 hier an dieser Stelle vor.

Bis dann, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

E-Book „Die Katze, die die Sonne stahl“ geht an den Start!

Posted Dezember 6th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Leser und Freunde meiner E-Books,

ungeachtet eines traurigen und plötzlichen Todesfalls in meiner Familie in den letzten Tagen habe ich mich dazu entschlossen, an meinem Veröffentlichungsplan für das Jahr 2013 festzuhalten. Mein verstorbener Vater hätte das sicherlich ebenso gewollt. Deshalb bleibt der Veröffentlichungstermin meines letzten E-Books für dieses Jahr bestehen, und ich würde sagen, das ist auch ganz passend.

Warum?

Nun, bei dieser kleinen, romantischen Geschichte handelt es sich um ein Werk, das mir als etwas unkonventionelle Weihnachtsgeschichte recht passend scheinen will. „Die Katze, die die Sonne stahl“ ist eine Art Märchen mit sprechenden Katzen in der Hauptrolle, und sie spielt im alten Ägypten, wo man noch an Götter in Tiergestalt glaubte und selbst die Sonne mit so etwas wie einem eigenen Willen und eigenen Gefühlen ausgestattet war. Und wer neugierig ist, erfährt in dieser Geschichte auch ein Geheimnis über den Mond… mehr möchte ich nicht verraten.

Die Geschichte „Die Katze, die die Sonne stahl“ ist ab morgen, also ab dem 7. Dezember 2013 für den üblichen Standardpreis von 0,99 Cent im Download erhältlich. Am 13./14. Dezember wird das Werk darüber hinaus im Gratisdownload erhältlich sein.

Ich werde außerdem Ende Dezember noch einmal einen außerplanmäßigen Blogeintrag auf dieser Seite machen und dort etwas aus dem kreativen Nähkästchen plaudern, um euch Neugierige auf meine E-Book-Pläne des Jahres 2014 einzustimmen. Derzeit arbeite ich hier an drei E-Books parallel oder werde das zumindest dann wieder machen, wenn ich mich ein wenig von dem privaten emotionalen Chaos erholt habe, das der oben erwähnte Todesfall ausgelöst hat. Und da sich dort speziell in der OSM-Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ eine Menge tun wird – ich erwähnte ja, dass mit TI 7 „Rätselhafte Retter“ gewissermaßen der erste, einleitende Abschnitt der Serie beendet wurde – , ist dieser Blogeintrag sicherlich für alle Leser der Serie von Interesse. Aktuell kann ich aber noch nicht genau sagen, zu welchem Datum ich diesen Beitrag schreiben und einstellen werde… ich schlage darum vor, einfach mal wieder reinzuschauen und euch überraschen zu lassen.

Macht es ansonsten gut und danke für euer zunehmendes Interesse an meinen Werken.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

wie ich schon vor ein paar Monaten im Wochen-Blog 26 sagte, als die erste Ausgabe dieser neuen Rubrik auf dem Blog erschien, ist es gelegentlich so, dass ich aus vorderster Front berichten muss. Da der OSM generell ein „work in progress“ ist, wird es immer wieder solche Berichte geben, und sie geben euch Einblicke in Universen und an KONFLIKT-Schauplätze, an denen ich derzeit aktiv bin. Natürlich sind diese Berichte ganz leicht „angestaubt“, bis sie euch erreichen, aber ich denke, das macht nur wenig aus. Sie sind immerhin weit aktueller als etwa die Berichte aus der Rubrik „Was ist eigentlich der OSM?“.

Heute könnt ihr einen Blick über meine Schulter werfen auf einen Ort, den ich definitiv nicht zum Urlaubmachen empfehlen würde, es sei denn, ihr wärt ausgesprochen selbstmörderisch. Wir besuchen die Dschungelwelt Höolyt, auf der ich das erste Mal zu Gast war im Januar 1988. Und wenn ihr jetzt vorschnell denkt, da gibt es doch nach über 25 Jahren sicherlich nichts mehr zu entdecken, dann kennt ihr den OSM noch nicht gut genug.

Höolyt ist eine Lowtech-Welt, kann man sagen. Sie liegt im KONFLIKT 21, das heißt, sie ist Handlungsschauplatz in der Serie „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ (FvL), wo ich inzwischen in Band 46 angelangt bin. Eigentlich sah Höolyt ja völlig unscheinbar aus. Die käfergestaltigen Oheetirs, die hier die vorherrschende planetare Intelligenz darstellen, schickten sich gerade an, die Weltraumfahrt zu etablieren und ihren Mond Yiopür zu erreichen. Nichts also, worum sich die raumfahrenden Völker der Galaxis Leucienne, in der sich Höolyt befindet, Gedanken machen mussten.

Nun, selten so geirrt.

Zunächst stellte die Vielvölker-Organisation Lyosh-Cevaan fest, dass sich auf der Welt Höolyt eine so genannte „Fürsten-Station“ befand. Das bedeutete, es musste ein geheimes Forschungskommando dorthin entsandt werden, um dieses Relikt der Vergangenheit zu erforschen.

Dann ging von Höolyt auch noch ein Funkimpuls aus, der signalisierte, dass dort eine höhertechnisierte Macht dabei war, in die Entwicklung der oheetirschen Geschichte einzugreifen. Natürlich argwöhnten die Verantwortlichen in der Lyosh-Cevaan, gewissermaßen der UN von Leucienne, dass das die Meshorer sein würden. Die sozialistisch orientierten und klar militaristischen Meshorer, in deren Randeinflussgebiet Höolyt lag, galten als notorisch in solcher Hinsicht. Auch für deren Beeinflussung sollten also Beweise erbracht werden.

Die Lyosh-Cevaan-Mission landete… und lief sofort in eine Falle. Die scheinbar so untechnisierten Oheetirs verfügten über üble militärische Hightech, und sie wurden durchaus nicht von den Meshorern unterstützt – die forschten hier selbst nach den Gründen, und ein Koordinatenwächter der Meshorer wurde kurzerhand ebenfalls abgeschossen – , sondern von einer Macht, die man das Ewige Reich nannte.

TOTAM.

Zwar entkamen der Meshorer Gehoor und sein Lyosh-Cevaan-Zwangsgefährte Braschon wieder von Höolyt, aber Gehoor kehrte bald darauf mit einer Interventionsstreitmacht der Meshorer zurück, die kurzerhand das ganze System besetzen sollte.

TOTAMS Statthalter vor Ort, der Dämon Mersan von TOTAM, hatte damit gerechnet, und er schickte die Elitekampftruppe TOTAMS gegen die meshorischen Rekruten in den Einsatz – die Totenköpfe.

Um es kurz zu machen: Das Desaster war vollständig, alle meshorischen Kämpfer wurden gefangen genommen und anschließend einer üblen Gehirnwäsche unterzogen. Das geschah alles schon im Jahre 2005. Und dann liefen die Dinge vollkommen aus dem Ruder – jählings nämlich geriet der auf Höolyt erneut gestrandete Gehoor in die Gefangenschaft von Totenköpfen, und diese Monsterwesen waren so abstrus individualistisch, zankten sich und dachten nicht im Traum daran, den Kommandos des Dämons zu gehorchen, dass klar wurde: irgendetwas hier ist vollständig verkehrt.

Noch schlimmer wurde es, als der Totenkopf Vinnidir auftauchte. Er stachelte die restlichen Totenköpfe zur Rebellion an, und er hatte auch einen guten Grund dafür: ein mächtiges Wesen, das nur der Totenkopf-Prophet genannt wurde, schicke ihn, um TOTAMS Pläne nachhaltig zu sabotieren. Und das sei nur hier auf Höolyt möglich.

Ich dachte anfangs selbst, ich hätte ihn irgendwie falsch verstanden, aber das hatte ich durchaus nicht. Das Geheimnis Höolyts, das sich bislang jeder Ortung wirkungsvoll verborgen hat, liegt Tausende von Metern unter dem Meeresspiegel. Es handelt sich dabei um einen gewaltigen, uralten technischen Komplex, der ganz offensichtlich von TOTAM geschaffen worden ist und der völlig aktiv in der Tiefe darauf wartet, endgültig aktiviert zu werden.

Die Korrelatorschleuse.

Dies ist das Herzstück in TOTAMS Plan, um von der so genannten anderen Seite nach Leucienne überzuwechseln und so Oki Stanwer und seinen Streitkräften zu folgen, die derzeit exakt dasselbe vorhaben (vgl. zu Details den Wochen-Blog 26).

Soweit war ich gekommen, als mich jüngst der kreative Blitz traf, und auf einmal strömten wieder die Bilder: Ich sah die schwimmende, gepanzerte Station Xhylvik und diesen endlos scheinenden Tunnelschlauch, der bis zum Meeresboden reichte, und hier unten dehnte sich gleich einer versunkenen Metropole der gewaltige Komplex der Korrelatorschleusengebäude aus. Ein Bote des Ewigen Reiches, der Alassor Thai-nhy-Loo, erreichte tatsächlich binnen kürzester Zeit Xhylvik, lange vor der marschierenden Armee der rebellischen Totenköpfe unter Vinnidirs Führung, und er sollte die letzten Vorbereitungen für die Aktivierung der Schleuse treffen.

Zu dumm nur, dass ihn in Xhylvik und erst recht im KOMPLEX auf dem Meeresgrund eine Gefahr ganz neuer Art erwartete: Oheetirs mit silbrigen Augen, die durch nichts mehr zu verletzen waren und ihn kurzerhand entwaffneten und arrestierten.

So ein Pech aber auch.

Was war geschehen?

Nun, dieser KONFLIKT ist ziemlich tricky, wie ich gestehen muss, und die Fallstricke darin sind von solcher Art, dass es einigermaßen schwierig ist, sie mit wenigen Worten zu erläutern. Ich versuche es dennoch, auch wenn ich befürchte, dass ich in den restlichen Blogartikeln bislang noch nicht genügend Hintergrundinformationen vermittelt habe. Wenn also Fragen offen bleiben, wovon ich derzeit ausgehe, dann einfach dabei bleiben… im Laufe der Zeit werde ich sie nach und nach beantworten.

Ich erzählte mal von den sechzehn Dämonenwaffen von TOTAM. Im KONFLIKT 21 fungieren sie als Lenkpersönlichkeiten von Schaltwelten, die es in jeweils doppelter Funktion gibt, nämlich auf der anderen Seite und auf der Leucienner Seite. In beiden Fällen liegen diese Schaltwelten EWIGKEIT EINS bis EWIGKEIT SECHZEHN in der Galaxis Bytharg, 80 Millionen Lichtjahre von Leucienne entfernt. Und von dort besteht eine direkte Verbindung zur Korrelatorschleuse auf Höolyt.

Aber diese Schleuse brauchte eine Aufsicht führende Persönlichkeit, die als körperlose Stimme von den Oheetirs wahrgenommen wurde, die im KOMPLEX unterwegs waren. Aus noch unklaren Gründen wählte TOTAM dafür die Dämonenwaffe SETH aus und schickte sie geradewegs von EWIGKEIT ELF nach Höolyt.

Zu dumm aber, dass ein Oheetir-Revoluzzer, der sich in Xhylvik eingeschlichen hatte und im Auftrag einer Untergrundarmee die Arbeiten der Oheetir-Regierung sabotieren wollte, ein Mittel suchte, um eben dies zu erreichen. Er folgte der rätselhaften Stimme und befreite sie… und Seth breitete sich nun in Windeseile im gesamten KOMPLEX aus.

Tja, und Seth denkt nicht im Traum daran, TOTAM zu helfen.

Der Bote Thai-nhy-Loo wurde also kurzerhand gefangengenommen, während nun draußen die Totenkopf-Armee dabei ist, weiter auf Xhylvik vorzurücken. Und der Meshorer Gehoor, der sie begleitet, hat Vinnidir, den leitenden Totenkopf, auf den Gedanken gebracht, man könne sich doch mit den so genannten Sinkenden Inseln der künstlichen Insel Xhylvik nähern.

Zu dumm, dass Vinnidir einen noch viel haarsträubenderen Plan hat, den er umzusetzen gedenkt… ich arbeite gerade daran und kann schon mal den Titel der Episode 46 von FvL nennen, der aussagekräftig genug ist: Abgrundstürmer.

Nein, Freunde, Höolyt ist kein Ort, an dem man jetzt Urlaub machen sollte, wahrlich nicht. Da brennt die Luft. Ihr werdet gewiss hören, was dort weiter geschieht. Bald.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

der August 2013 war in der Rückschau ein recht chaotischer Monat. Mit insgesamt nur 655 Seiten kreativer Aktivität (worin aber beispielsweise auch aktualisierte Listen und Korrekturseiten inbegriffen sind), war dieser Monat nicht wirklich rege, wenn wir den OSM allein betrachten.

Ansonsten habe ich schon eine Menge getan – mit tatkräftiger Hilfe ein Zimmer meiner Wohnung renoviert (die Einräumarbeiten dauern noch an), ich bin wissenschaftlich ordentlich vorangekommen, indem ich erst ein neues Biografiekapitel für meine Magisterarbeit schrieb (zu dem deutschen Philosophen Wilhelm (Willy) Moog, der von 1888-1935 lebte und leider fast vergessen ist), sodann aktualisierte und überarbeitete ich die nämliche Magisterarbeit und dehnte sie von ursprünglich 143 Seiten auf 205 Seiten aus. Und ich versichere euch, Freunde… es sieht zwar dann sehr bescheiden aus, wenn ich Seitenzuwächse von 3-5 Seiten am Tag notiere, aber sie beanspruchen wirklich fast den gesamten Tag. Hier gibt es eben viel zu recherchieren, nachzufeilen, präzise Formulierungen zu finden und dergleichen… das hat mich doch wirklich dann bis zum 29. August in Atem gehalten.

Entsprechend weniger Zeit konnte ich auf meine kreativen Projekte verwenden. Dennoch – das ist zumindest dabei entstanden, abgeschrieben oder überarbeitet worden:

Blogartikel 34: Work in Progress, Part 8

Blogartikel 41: „Was ist eigentlich der OSM?”, Teil 12

18Neu 41: Das Reich der Grauhäutigen

Blogartikel 45: „Was ist eigentlich der OSM?“, Teil 13

18Neu 42: Loms Todesurteil

12Neu 18: Der Hypnostrahler

(E-Book 10: Rätselhafte Retter (TI 7))

(OSM-Wiki auf der Homepage www.oki-stanwer.de)

(18Neu 43: Angriff des Rippenbaums)

(TI 45: In den Dschungeln von Shaktalon)

(18Neu 44: Die TOTAM-Bibel)

Erläuterung: Die so genannte TOTAM-Bibel, die hier erstmals zentral im Jahre 1986 in Erscheinung tritt, ist zu diesem Zeitpunkt schon sehr vertraut. Es handelt sich um das so genannte „BUCH“, das tatsächlich entfernt an einen uralten, wurmstichigen Folianten aus dem frühen Mittelalter erinnert. Aber wie so vieles im Zusammenhang mit TOTAM täuscht auch diese Erscheinung. Das BUCH ist nicht nur Hort zahlreicher Geheimnisse und Rätsel, sondern selbst auch eine autonome magische Persönlichkeit unglaublicher Stärke, und gelegentlich ist es ebenfalls ein Intrigant von hoher Potenz.

In dieser Episode wird das BUCH unter rätselhaften Umständen auf der Erde des Jahres 2035 entdeckt und zieht sogleich einen Rattenschwanz von dämonischen Verfolgern auf sich. Ihr werdet diese magische Jagd, in der es unter anderem darum geht, Oki Stanwers Seele zu retten, die im BUCH gefangen ist, beizeiten sicherlich auch als E-Book lesen. Das kann aber wohl noch ein paar Jahre dauern…

OSNEU 71: Heerführer des Todes (Neuformatierung)

OSNEU 72: Der Herrscher (Neuformatierung)

Erläuterung: Mit diesem „Herrscher“ ist hier nicht Oki Stanwer gemeint, sondern sein bester Freund Klivies Kleines, der hier zum Herrscher der Zentralwelt wird… zu diesem Zeitpunkt allerdings ein höchst gespenstischer Ort. Sobald ich dazu komme, euch mehr über diese Serie zu erzählen, erfahrt ihr darüber Näheres.

OSNEU 73: Zomars Planet (Neuformatierung)

OSNEU 74: Reich der zehn Sonnen (Neuformatierung)

OSNEU 75: Warnung aus der Zukunft (Neuformatierung)

(12Neu 20: Operation Takarion)

Erläuterung: Takarion ist eine Gebirgsfestung auf der tasvanischen Heimatwelt Tasvaan in KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993). In dieser Episode geht es darum, dass die tasvanischen Freischärler – ihre Heimatwelt ist von den Truppen des Großreichs Bytharg besetzt worden – den Versuch machen, die eigene alte Gebirgsfestung Takarion zu erstürmen. Grund dafür ist die Tatsache, dass dort die tasvanische Staatsführung inhaftiert worden ist. Heute ist evident, dass all diese Geschehnisse auf viel zu kursorische Weise abgehandelt wurden und heute wenigstens die fünffache Länge ergeben würden. Entsprechend lang dürfte es auch dauern, bis ihr dieses Abenteuer zu sehen bekommt. Hier muss ich wieder mal um Geduld bitten…

(12Neu 19: Spion aus Kirrongar)

Blogartikel 35: OSM-Kosmologie, Lektion 2 – Menschen und Menschenähnliche

Reformiertes Interview für www.ebokks.de

(DSf 10: Die Agenten TOTAMS)

(Spurensuche in Babylon – OSM-Story)

Tja, ihr seht also… so wirklich viel Aufregendes ist nicht dabei gewesen – von einer Sache vielleicht abgesehen. Ich habe oben doch tatsächlich geschrieben, ich hätte an TI-Band 45 weitergeschrieben. Das stimmt, und es juckt mich in den Fingern, damit fortzufahren. Aus verständlichen Gründen sage ich noch nichts zum Inhalt, aber eine euch jetzt schon bekannte Person spielt hier die Hauptrolle, und es ist eine hochdramatische Geschichte, die da erzählt wird.

Wie ich bereits gelegentlich erwähnte, ist TI ja noch nicht vollständig zu Ende erzählt. Die Geschichte ist zwar schon sehr weit klar und begreiflich konzipiert, aber es fehlen durchaus noch wichtige Stücke, die zu beschreiben sind, ehe es an das geht, was ich üblicherweise „Finalphase des KONFLIKTS“ nenne. Ein paar Vorausblicke habe ich dazu schon verfasst, so kurios das auch klingen mag, denn diese „Vorausblicke“ warf ich aus einer zeitlichen Distanz von 10 Milliarden Jahren auf die Ereignisse in Twennar. Das heißt also, wenn man die OSM-Konzeption verinnerlicht hat, aus dem KONFLIKT 4 des OSM, d. h. der Serie „Oki Stanwer – Der Insel-Regent“ (in Arbeit). Dazu bekommt ihr in absehbarer Zeit wohl noch mehr zu hören, denn auch da brodelt die Kreativküche munter vor sich hin…

Leider hatte in diesem Monat die „reale Welt“ die Oberhand, so dass ich mich nicht hinreichend weiter in den OSM vertiefen konnte. Ich bin jedoch zuversichtlich, in den noch verbleibenden vier Monaten des Jahres hier noch einiges bezüglich des Oki Stanwer Mythos vervollständigen und neu schreiben zu können – ich halte euch darüber auf dem Laufenden, wenn auch erst gegen Jahresende. Die nächste Folge dieser Rubrik, in der ich dann über meine Arbeitsfortschritte im Monat September 2013 berichten kann, erscheint als Blogartikel 43 am 29. Dezember.

Lasst euch mal überraschen, was in einer Woche hier Thema sein wird – wir hören voneinander!

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Reges Interesse am E-Book „In der Hölle“!!!

Posted November 20th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos, liebe Neueinsteiger,

es lohnt sich ganz offensichtlich, von Zeit zu Zeit einmal auf einzelne meiner E-Books hinzuweisen, wie ich das jüngst mit meinem Blogeintrag vom 15. November 2013 gemacht habe. Dort erwähnte ich anlässlich des phantastischen Endstandes der Gratisdownloadaktion zum E-Book „Rätselhafte Retter“, dass ich das ältere E-Book „In der Hölle“ am 19. November gratis für neugierige Leser anbieten würde.

So geschah es auch… und ganz so, wie ich das vermutet habe, gab es eine große Zahl an neugierigen Lesern, die sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließen. Das war deshalb zu vermuten, weil es schon sehr viele Besucher auf der Homepage gegeben hat, die über den Tag „In der Hölle“ den Weg dorthin fanden. Nun, heute Abend kann ich also verkünden, wie viele Interessenten von meinem Angebot Gebrauch gemacht haben:

378 Exemplare von „In der Hölle“ wurden in diesen 24 Stunden downgeloaded!

Das zeigt mir sehr deutlich, dass reges Interesse an diesem Werk besteht… und ich hoffe sehr, dass ihr ein phantastisches Leseerlebnis haben werdet, wenn ihr das Werk lest.

Ich möchte diese Aktion noch mit einer Bitte verbinden, die übrigens ganz in eurem eigenen Interesse liegt: Gratisdownloads sind für euch ohne Frage etwas Schönes, aber sie alleine können natürlich nicht meine konstante Publikationstätigkeit stabilisieren. Wie man so schön sagt – von Lob allein kann man nicht leben, man muss auch was zu Beißen haben. Derzeit erbringen meine E-Books allerdings noch nicht einmal die Kosten, die ich dafür aufwende. Ich fände es darum sehr nett von jedem Leser, der meine E-Books mit Gewinn und Freude gelesen hat und gern noch länger in den Genuss meiner Geschichten kommen würde, wenn er oder sie im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis meine Werke weiter empfiehlt.

Die Preise, ob nun die 2,99 Euro für „In der Hölle“  oder meine sonstigen E-Books, die ja sogar nur 0,99 Euro kosten, sind nun wirklich nicht allzu hoch, und ich glaube, sie sind für jedermann durchaus erschwinglich. Es wäre darum schön, wenn sich meine Werke auch jenseits der Gratisdownloads weiterhin verkaufen würden. Denn nur so können wir gemeinsam sicherstellen, dass das ambitionierte OSM-Projekt nicht in wenigen Monaten einfach aus Geldmangel meinerseits in sich zusammenbricht. Es ist eben so, dass ich als derzeitiger ALG II-Bezieher nicht eben über viel Geld zum Lebensunterhalt verfüge.

Denkt also selbst man darüber nach, liebe Freunde, wie ihr mir – und damit letztlich auch ganz euch selbst – helfen könnt, unterstützt mich mit ein bisschen Werbung und weiteren E-Book-Käufen. Je besser die Verkäufe laufen, desto länger könnt ihr euch an meinem Lesestoff erfreuen. Wer hingegen nur auf Gratisdownloads setzt, setzt seinem Lesevergnügen ein rasches Ende, und das fände vermutlich nicht nur ich allein sehr bedauerlich…

Vielen Dank also an dieser Stelle schon im Voraus! Ich setze auf euch, Freunde!

Jenseits davon könnt ihr euch schon einmal den 7. Dezember 2013 im Kalender markieren: dann kommt das zwölfte E-Book anno 2013 heraus, das zur Weihnachtszeit durchaus passende Katzenmärchen „Die Katze, die die Sonne stahl“. Und nein… ob und wie es einer Katze gelingen mag, die Sonne zu stehlen, darüber verrate ich hier natürlich noch nichts. Näheres dazu erfahrt ihr dann Anfang Dezember.

Ihr hört sonst wieder von mir am kommenden Sonntag, dem 24. November, wenn ich den nächsten Wochen-Blog hochschalte.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Liebe Freunde des OSM,

und weiter geht die Reise durch meine Vita als kreativer Schriftstellerkopf. Diesmal schauen wir uns, wie versprochen, das Jahr 1993 an. Ich hatte zuletzt am 13. Oktober darüber referiert, wie das erste Kolleg-Jahr mich menschlich und zeitlich sehr zu beanspruchen begann und sich dies nachdrücklich auf meine Schreibzeit auswirkte. Um es kurz zu skizzieren: in diesem Jahr 1993 ging das ziemlich genauso weiter.

Im Januar und schließlich im Juli konnte ich den JOHN WEST-Zweiteiler um die so genannte „Geisterwelle“ vollenden, die sonst kreativ vollständig einflusslos blieb und nie veröffentlicht wurde. An separaten Werken entstanden sonst noch folgende:

15. Februar: MERCYSTAR (Mike Cole-Roman 23, unpubliziert)

21. März: Die Dämonen der Hölle (Horror-Story, veröffentlicht)

16. April: Zauber-Bumerang (Horror-Story, Rettungsabschrift)

16. April: Die Tür ins Nichts (Horror-Story, Rettungsabschrift)

18. April: Eine Maske namens Bannister (SF-Story, veröffentlicht)

6. Mai: Ultimates Abenteuer, inklusive Tod (SF-Story, unpubliziert)

18. Juni: Geträumte Evolution (SF-Story, veröffentlicht)

18. Juli: Rapport im Steinbruch (SF-Story, veröffentlicht)

3. August: Der Faktor Mutabilität (SF-Story, unpubliziert)

17. Oktober: Herausgetaucht aus der Finsternis (SF-Story, veröffentlicht)

21. November: Versteinerte Zeit (SF-Story, unpubliziert)

30. November: Der Leichenvater (Phantastik-Story, veröffentlicht)

24. Dezember: Der Herr der Schwarzen Berge (OSM-Story, veröffentlicht)

Ihr meint, das sei gar nicht sooo wenig? Na schön, in einer gewissen Weise habt ihr natürlich Recht. Aber wenn ihr euch anschaut, wie viel davon dem OSM zuzurechnen ist, nämlich sage und schreibe eine einzige Geschichte, dann vermögt ihr mir vielleicht zuzustimmen, dass ich hier ziemlich abgeirrt bin, thematisch bezogen.

Die schönste Entwicklung vollzog sich in diesem Jahr unbestreitbar in KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (BdC), und zwar, weil ich von Januar bis zum 31. Mai die letzten einundzwanzig Bände der Serie abschließen konnte und etwas unerwartet mit BdC 128 „Das letzte Ultimatum“ die bis dahin längste und mit Abstand komplexeste OSM-Serie abschließen konnte.

Bei der zweiten Serie, KONFLIKT 23 „Oki Stanwer – Der Dämonenjäger“ (DDj) kam ich nicht ganz so weit, weil BdC viel Energie absorbierte. Aber das Jahr begann auch hier auf hohem Niveau, nämlich schon mit Band 111 „Die drei aus dem Orient“, und bis Ende Dezember kam ich immerhin auf Band 121 „TOTAMS ERKENNTNIS“. Dabei hatte ICH die Erkenntnis, dass DDj ohne Zweifel den Rekord von BdC mühelos übertreffen würde. Ich sollte mich dabei nicht irren.

Im April 1993 stieß ich wieder in den Kosmos 20 vor, in die Serie „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (OuC) (1984-1997). Hier kam ich aber nur von Band 62 bis 66, da ich ja von den oben erwähnten Serien so beansprucht war.

Ab Juli lenkte ich meine kreativen Schritte dann mit Band 52 „Planet der Anarchisten“ in den KONFLIKT 16 des OSM, also die Serie „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (1983-1998), wo es eine zertrümmerte galaktische Ordnung in der Milchstraße zu beschreiben galt. Hier kam ich bis Dezember 1993 an Band 56 heran, „Oki und sein Feind“.

Überraschend rege Tätigkeit entfaltete ich nach relativ langer Pause ab August in KONFLIKT 22 „Oki Stanwer – Der Schattenfürst“ (DSf), da ich hier die Bände 13-16 zu schreiben imstande war. Jenseits davon wurde der Monat September mit der Fertigstellung des fünften Romans der phantastischen Non-OSM-Agentenserie „Barry Carson“ beansprucht. „Audienz bei Aphrodite“, so der Titel des unpublizierten Romans war nicht nur der längste der Serie, sondern er markierte auch eine Zäsur, so dass ich von da ab bei BC kürzer treten konnte.

Ja, und es blieb sogar noch ein wenig Luft, mich um KONFLIKT 21 „Oki Stanwer – Fürst von Leucienne“ zu kümmern. Ja, an die erinnert man sich schon kaum mehr, nicht wahr? Nun, sie war mit Band 4 „Flucht aus dem Dschungel“ noch mitten in den ersten Erlebnissen der Serienprotagonisten stecken geblieben. Ich hatte mir für 1993 fest vorgenommen, hier weiterzuarbeiten, aber das klappte, wie erwähnt, erst recht spät, nämlich im Juni. Mit immerhin vier Episoden gelang mir der Sprung bis Band 8 „Der falsche Agent“. Nicht gerade glorreich viel für eine Serie, die innerhalb von sechs Jahren nicht so wirklich vom Fleck gekommen war… aber ich nahm mir vor, für 1994 noch mehr in dieser Richtung zu machen.

Vorher baute ich aber noch einmal aus einer Momentlaune ein Wolkenschloss, und zwar im November. Offensichtlich war ich irgendwie nicht völlig kreativ ausgelastet… anderenfalls hätte ich mit der EXPLORER-BRIGADE gar nicht begonnen.

Wir befinden uns in der Geschichte „Versteinerte Zeit“ irgendwann etwa im 29. Jahrhundert Erdzeitrechnung in den Magellanschen Wolken. Das irdische Explorer-Kommando operiert von der Stützpunktwelt Platon II in der Materiebrücke zwischen der Großen und der Kleinen Magellanschen Wolke, und Leutnant Hannes Lamarck Colombo ist der Kommandant des Diskusraumers VINLAND.

Im Grunde genommen sind Colombo und seine Leute unterwegs, um Planetensysteme zu kartieren, aber als sie auf die Fährte des verschollenen Explorerschiffs SANTIAGO angesetzt werden, stoßen sie in ein Sonnensystem vor, in dem sich eine physikalische Anomalie befindet, die eine regelrechte Raumschifffalle darstellt…

Diese Geschichte entwickelte sich recht schnell im Oktober und November 1993, und der thematische Hintergrund lässt sehr darauf schließen, dass ich geplant hatte, hier noch weiter zu schreiben. Da gab es beispielsweise diese Andeutung in Colombos Vita, die mit seiner Heimatwelt Lamarck zu tun hatte, die 15 Jahre zuvor von einer monströsen, mondgroßen Vernichtungsmaschine aus den Tiefen des Kosmos zerstört worden war. Das Ding wurde CATHARER genannt und stellte ein Überbleibsel eines uralten kosmischen Krieges dar, der vor rund 6000 Jahren alle später von Menschen entdeckten kosmischen Zivilisationen der Milchstraße verwüstet und zivilisatorisch zurückgeworfen oder ausradiert hatte.

Heutzutage fällt es leicht, hierin einen Keim zu sehen, den ich zehn Jahre später in der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ genauer und präziser ausarbeitete. Aber die obige Geschichte blieb dann die einzige der geplanten EXPLORER-Serie. Irgendwann werde ich sie abschreiben und im Rahmen meiner E-Books publizieren. Vielleicht gibt es dann auch tatsächlich mal eine Fortsetzung davon, das möchte ich nicht völlig ausschließen.

Was den OSM im Jahre 1993 angeht, so war ich hier nicht wirklich richtig glücklich. Mit 51 OSM-Werken in diesem Jahr, also nicht einmal fünf pro Monat, kam ich wirklich nur im Schneckentempo vom Fleck. So konnte das eigentlich nicht bleiben.

Für das Jahr 1994 nahm ich mir also wieder einmal vor, aktiver zu sein, weniger „Nebenkampfschauplätze“ zu frequentieren – John West und Barry Carson lagen ja glücklicherweise inzwischen auf Eis, ebenso „The Shadow“, BdC war abgeschlossen worden – , und im Grunde genommen standen die Dinge recht gut.

Ich wusste allerdings ebenfalls: 1994 würden die Abschlussprüfungen im Kolleg anstehen. Und dann begann hoffentlich im Oktober 1994 das Studium, wieder mit neuen Inhalten, neuen Lehrenden, neuen Anforderungen… wie ich mich also 1994 kreativ im Rahmen des OSM entwickelte, könnt ihr in der nächsten Folge dieser Reihe nachlesen. Das wird am 8. Dezember der Fall sein.

Bis dahin macht es gut, mit

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Endstand des E-Books „Rätselhafte Retter“ ermittelt!!

Posted November 15th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des Oki Stanwer Mythos, liebe Neuleser,

ihr seht mich glücklich an diesem Tag – es ist einfach phantastisch, wie stark die Neugierde euch auf mein jüngstes veröffentlichtes Werk, den Band 7 der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“, das E-Book Rätselhafte Retter“ aufmerksam gemacht hat. Heute früh konnte ich den Endstand der aktuellen Gratisdownloadaktion feststellen, und zusammen mit einer wunderbar hohen Zahl an Vorabkäufern blicke ich jetzt auf nicht weniger als 797 vermittelte Exemplare meines 11. E-Books. Dafür danke ich euch ganz herzlich!

Ich hoffe sehr, dass ihr weiterhin Lust habt, den Abenteuern der yantihnischen Raumfahrer (und aller anderen, die noch erscheinen werden) zu folgen, wenn das neue Jahr 2014 anbricht. Denn ich schrieb es schon an anderer Stelle – mit Band 7 ist gewissermaßen die erste Etappe der Serie erreicht. Ich kann jetzt schon andeuten, dass die nächste Schwelle mit Band 15 erreicht wird. Worum es bis dahin genau gehen wird, will ich aber noch nicht im Detail verraten.

TI 7 ist der letzte Band der Serie, der in diesem Jahr erscheint. Ihr habt das vielleicht schon in der Vorschau am Ende des Werkes entdecken können, dass im kommenden Monat eine ganz und gar andere Geschichte veröffentlicht werden wird, nämlich „Die Katze, die die Sonne stahl“, ein neckisches Katzenmärchen, das im alten Ägypten spielt und das man von der Konzeption her als Fantasy einordnen kann.

Anfang Januar wird die TI-Serie dann fortgesetzt werden mit dem E-Book „Am Rand der Bebenzone“, doch geht es dort noch nicht um die GHANTUURON-Abenteuer, sondern um die zweite yantihnische Expedition, die aus den Ereignissen resultiert, die in TI 4 und 5 auf dem Planeten Hushhin stattgefunden haben. Der alarmierende Bericht des inzwischen verstorbenen Tassaiers Gwensh erzeugt einiges an Turbulenzen und führt zu einer weiteren Tiefenraumexkursion. Mehr ist in dem genannten E-Book nachzulesen.

Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal besonders herzlich den zahlreichen Neulesern danken, die mit der OSM-Serienlektüre begonnen haben. Insbesondere für sie – aber auch für alle anderen Interessierten, die gern noch ein Stück vom „OSM-Kuchen“ zum Schmökern abschneiden möchten – habe ich mir überlegt, in der kommenden Woche für ein weiteres E-Book einen exklusiven Gratisdownloadtag einzulegen. Die Rede ist von dem Werk „In der Hölle“, das schon vor längerer Zeit erschienen ist.

Zwar ist in diesem ersten Band der Reihe „Aus den Annalen der Ewigkeit“ kaum von den Yantihni die Rede, und diese Geschichte spielt gute zehn Milliarden Handlungsjahre später… aber dennoch ist sie für das langfristige Verständnis des OSM von zentraler Bedeutung. Immerhin ist der Handlungsort jene Welt, die auch bei TI in absehbarer Zeit eine wichtige Rolle spielen wird – TOTAM, die so genannte Welt des Bösen. Und auf dieser Welt, auf der die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen, machen die dorthin Verschlagenen aus dem INSEL-Reich der Baumeister die Bekanntschaft mit einem Wesen namens Trugribb. Diese bizarre Wesenheit ist ein Angehöriger des Volks der Troohns, und die Leser der TI-Episoden 6 und 7 haben diesen Volksnamen schon einmal gehört – als Gegner Oki Stanwers und als Herren des Terrorimperiums, das der TI-Serie seinen Titel verlieh.

Wer also diese schwarze Welt namens TOTAM und Trugribb – und alles, was es da noch an unheimlichen Dingen zu entdecken gilt – kennenlernen möchte, der hat dazu die einmalige kostenlose Gelegenheit am 19. November 2013.

Ich denke, es lohnt sich außerordentlich. Ich würde mich freuen, wenn ihr von der Chance Gebrauch macht – und natürlich freue ich mich jederzeit über Feedback, Bewertungen und Kommentare.

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.

Wochen-Blog 36: Die Allis – Ein Kriegervolk mit Vergangenheit

Posted November 10th, 2013 by Uwe Lammers

Liebe Freunde des OSM,

wenn ihr allmählich so richtig Feuer gefangen habt, dürftet ihr auch zu den Lesern zählen, die sich gestern, am 9. November, mein neuestes E-Book „Rätselhafte Retter“ heruntergeladen haben (Das ist natürlich inzwischen zu korrigieren, weil ich dieses E-Book eine Woche vorher gestartet habe. Nachtrag UL). Wie auch schon in TI 6 „Die Schuttwelt erwacht“ im vergangenen Monat habt ihr so ersten Kontakt mit einem wichtigen Alienvolk des Oki Stanwer Mythos bekommen – mit den Allis.

Ungeachtet ihres possierlichen Volksnamens ist an den Allis nur recht wenig kuschelig zu nennen, und das hat nicht nur damit zu tun, dass sie über einen harten Schuppenpanzer verfügen. Ich möchte euch heute ein wenig darauf einstimmen, was euch im Zusammenhang mit den Allis im kommenden Jahr erwartet. Denn ihr ahnt es selbstverständlich – mit der Begegnung im System Sianlees Rast haben die Komplikationen erst angefangen, und den immer noch etwas arglosen Yantihni von der GHANTUURON ist nicht wirklich klar, wie ihnen gerade geschieht.

Nun, ich blende mal von der aktuellen Handlung der Serie „Oki Stanwer und das Terrorimperium“ weg und reise gedanklich in die tiefe Vergangenheit zurück. Wie alt sind die Allis im Rahmen des OSM eigentlich? Verdammt alt. Sie liefen mir erstmals über den Weg während der Gedankenspiele mit meinem Bruder, das muss also etwa um 1976 herum gewesen sein. Damals gehörten die Allis zu den zahlreichen Völkern des okischen Imperiums und galten als eines der loyalsten Dienervölker der Baumeister und Oki Stanwers.

Wer die Artikelreihe „Was ist eigentlich der Oki Stanwer Mythos (OSM)?“ verfolgt hat, wird sich an dieser Stelle vermutlich daran erinnern, dass das okische Imperium in KONFLIKT 9 bestanden hat (bzw. besteht, da ihr die entsprechenden Geschichten ja noch nicht kennt). Das ist von der Handlungsgegenwart der vorliegenden Serie noch rund 35 Milliarden Jahre pure Zukunftsmusik, sozusagen Science Fiction.

Als ich dann daran ging, die Serie „Oki Stanwer“ (1981-1984) zu schreiben, den Grundstein des ursprünglichen OSM, da tauchten die Allis in dieser Serie nicht auf. Dasselbe war der Fall in den Folgeserien, die sich anschlossen, also in „Oki Stanwer Horror“ (1982-1985), „Drohung aus dem All“ (1983-1986) und „Oki Stanwer – Feldherr der Cranyaa“ (1983-1988). Doch schon recht bald nach dem Beginn der Arbeiten an der Serie „Oki Stanwer – Der Mann aus dem Nichts“ (1983-1998) erschienen sie wie die Springteufel aus der Versenkung. In diesem KONFLIKT 16, von TI immerhin satte 70 Milliarden Handlungsjahre entfernt, waren sie Bewohner der Galaxis Kirrongar und von der Dämonenwaffe GOLEM unterjocht und zum Kriegsdienst gezwungen worden. Ihr Angriffsziel: die Galaxis Milchstraße und jene Völker, die Oki Stanwer zu einer Allianz gegen TOTAM zusammenschmieden sollte…

Parallel dazu schrieb ich an zwei weiteren Teilen des OSM, und in beiden tauchten die Allis auf: in KONFLIKT 12 „Oki Stanwer – Bezwinger des Chaos“ (1987-1993) und in der Edward-Norden-Saga (1987-1994) waren sie präsent, und ebenso spielten sie jählings eine Rolle in KONFLIKT 20 „Oki und Cbalon – Das Ewigkeitsteam“ (1984-1997).

Ich habe mal irgendwann einem Brieffreund auf eine diesbezügliche Frage geantwortet, sooo häufig tauchten die Allis im OSM gar nicht auf… und dann schaute ich noch mal kritischer genau hin und stellte verlegen fest, dass das eigentlich nicht stimmt. Die Allis sind in sehr vielen OSM-Werken präsent, und ob sie dort dann nun Allis genannt werden oder Kirronganer, Tasvaner oder Energiepiraten… einerlei, im Kern sind das alles Allis.

Die wirklich intensive Beschreibung dieses Volkes beginnt aber erst ab 2003/04, und zwar im Rahmen von TI. Hier führe ich die Fäden aus zahlreichen mir bereits bekannten Informationsdatenbanken zusammen und akkumuliere sie und beschreibe, wie das Volk der Allis in der Frühzeit aussah: zu einer Zeit, wo sie das favorisierte Leitvolk der Baumeister darstellten, die loyalen Kämpfer gegen das Terrorimperium der Troohns.

Das, was die armen Yantihni an Bord der GHANTUURON mitbekommen haben, ist derzeit nur die sinnbildliche Spitze des Eisbergs. Und das hat mit der Struktur von TI zu tun – ich sagte ja eingangs, dass dieser Einstieg in den OSM eher etwas behäbig und langsam erfolgt. Er spielt in der Provinz des OSM, am Rande des Geschehens.

Ihr müsst euch vorstellen, dass die Schlachten, die die Allis gegen die Abgesandten des Terrorimperiums schlagen, in den unermesslichen Weiten des Kosmos stattfinden. Kleine Expeditionstrupps sind ständig dabei, am Rand des Expansionsraums des Terrorimperiums neue Stützpunktwelten aufzusuchen, zu befestigen und von hier aus Spähmissionen auszusenden. In diesen so genannten „Aktionsgebieten“ müssen sie insbesondere Vorsicht walten lassen, nach Möglichkeit nicht auf sich aufmerksam machen. So erklärt sich das sehr vorsichtige Vorgehen von General Loosh von den Alli-Interventionstruppen in Twennar. Er ist für die Sicherheit seiner Männer und Frauen verantwortlich, und er nimmt diese Aufgabe sehr ernst, weil er weiß, dass der Gegner keine Gnade kennt. TI 6 hat euch das hinreichend gezeigt, denke ich.

Und doch… das war nur der Vorgeschmack.

Die Allis sind ungeachtet ihrer Loyalität natürlich energische, leidenschaftliche Kämpfer für die Allianz des Lichts unter Oki Stanwer. Sie dürsten seit Generationen danach, endlich einmal Erfolg zu haben. Zurückschlagen zu können, einen spektakulären Sieg erringen zu dürfen… kann man es ihnen verdenken, dass sie begeistert waren, einen inaktiven MINEUR zu entdecken?

Nein.

Kann man die Vorsicht gering schätzen, die General Loosh hat walten lassen? Er wollte niemanden seiner anvertrauten Soldaten und Wissenschaftler verlieren. Auch das ist bestens verständlich, selbst wenn die aktionistischeren Soldaten in den Streitkräften sich die Schuppen auskratzen mögen, weil das alles so zäh, so langsam, so jämmerlich vorsichtig vonstatten geht.

Doch nach der unvermittelten Aktivierung des MINEURS und dem Tod von mehr als hundert Allis sind diese kritischen Stimmen verstummt. Vorläufig. Und die Allis folgen unter Major Whentaa der Vernichtungsmaschine an ihr Bestimmungsziel: ins System Sianlees Rast, wo sie unbekannte Raumfahrer aus Raumnot retten.

Die Yantihni von der GHANTUURON.

Und ihre Analysten erkennen schnell, dass diese weichhäutigen Wesen die höllische Vernichtungsmaschine wieder aktiviert haben. Diese Wahnsinnigen, die so überhaupt keine Ahnung haben, womit sie es hier zu tun haben, womit sie konfrontiert sind!

Dummköpfe!

Kinder!

Das sind so die zahmsten Bemerkungen seitens der Allis, was den Wahnwitz der Yantihni angeht.

Ihr merkt – das ist keine wirklich einfache Beziehung zwischen den beiden Völkern, sie ist jetzt schon mit Blut befleckt und mit Schuld. Nicht die ideale Ausgangsbasis, soviel steht fest. Und, vielleicht noch unmöglicher, die Allis werden in Bälde entdecken müssen, dass nicht ein einziges Besatzungsmitglied der GHANTUURON ein Soldat ist! Dass die Yantihni überhaupt kein Heer besitzen, keine Raumstreitkräfte.

Wie naiv sie doch sind!

Wissen sie nicht, dass in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Krieg geführt wird? Ein Krieg, der sie jederzeit ebenfalls erreichen und in den Untergang reißen kann?

Es sieht nicht danach aus.

Noch nicht.

Nun, ihr werdet erleben, wie die Dinge sich weiter entwickeln, wenn ihr der Serie im kommenden Jahr 2014 folgt. Das Abenteuer hat gerade erst begonnen…

Oki Stanwers Gruß,

euer Uwe.